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Hanauer

die Kreise Kana«

Anzeiger

Land.

Erscheint taaliS mit Ausnabnr« der Con«. und Retertaae. / Fernlorech-Anschluk Nr. 1237 und 1238.

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Nr. 213

Freilag den 11. September

1925

Einladung zur Minister-Konferenz.

Genf, 10. Sept. Von zuverlässiger Seite vird zu verstehen gegeben, daß im Lause des heutigen Nachmittags an den deutschen Außen- minister Dr. Stresemann ein von Briand un- lerzeichneter Brief abgegangen sein soll, der die Einladung-zur Teilnahme an der geplanten Ministerkonferenz über die Sicherheitsfrage enthalte. In dem Brief sollen keine Angaben weder über den Zeitpunkt der Miniskerkonfe- renz noch über den Konferenzort enthalten sein. Ferner soll die Frage der Teilnahme Italiens an den weiteren Verhandlungen offen gelassen jein.

Die Verhandlungen über den Sicherheits- pakk, die gestern zwischen den alliierten Mini­stern, dem italienischen Raksmikglied Scia- loja und den Juristen geführt wurden, konn­ten trotz der bestehenden grundsätzlichen Eini- gung zwischen den Alliierten nicht recht vom Fleck kommen, weil Unklarheit über die Stellung Italiens besteht. Während die Alliierten aus Rom Nachrichten erhalten hatten, daß Mussolini nicht mehr auf eine Teilnahmean der Paktkonferenz zähle, und während sie demzufolge die K o n- ferenz, vorbehaltlich der Zustimmung der deutschen Regierung, vorläufig auf den 29. September in Lausanne anbe- cauml hatten, erklärte heute Scialoja im Ver­laufe der Verhandlungen, er habe keinerlei In­struktionen über die veränderte Stellungnahme Mussolinis. Jnfotzedessen ersuchten nun die alliierten Minister den italienischen Delegier­ten, sich so rasch als möglich genau über die Frage der Teilnahme Italiens an der Pakt- konferenz unterrichten zu lassen. Inalliier - ten Kreisen herrscht über die wider­spruchsvolle Haltung Mussolinis eine gewisse Verstimmung, die in den Besprechungen dadurch zum Ausdruck ge­kommen sein soll, daß die Alliierten dem italie­nischen Ratsdelegierten erklärten, die Konfe­renz werde nunmehr aller Voraussicht nach in Lausanne stattfinden müssen, und eine Aende­rung des Ortes sei wahrscheinlich nicht mehr möglich. Es sollen übrigens auch in Lausanne bereits vorbereitende Schritte für die Abhal­tung der Konferenz unternommen worden sein.

Genf, 11. Sept. Nach einer Meldung des Journal Genève" bestätigt sich die Nachricht über die an den deutschen Außenminister Dr. Stresemann gerichtete Einladung zur Teil­nahme an der geplanten Mimsterkonsereng. Das Blatt teilt mit, daß Briand gestern den Brief unterschrieben habe und daß dieser Brief unverzüglich nach Berlin abgehe. Die vorge- Magene Ministerkonferenz wird wahrschein­lich in der ersten Hälfte des Oktober in der Schweiz abgehalten werden. Die Teilnahme Italiens am Sicherheitspatt gilt noch als problematisch, obwohl man glaubt, daß die von Italien erwartete Antwort bejahend aus- -ällt. Das Blatt will weiter wissen, daß die Minister Benesch und Kerensky zu der Minister- Konferenz hinzugezogen werden, diese Absicht ässe darauf schließen, daß auch der polnisch- Deutsche und tschechisch-deutsche Schiedsgerichts- l'ertrag mit verhandelt wird und sollen Benesch smd Kerensky nur an den Beratungen über üe Ostfragen teilnehmen. Das Blatt glaubt unterrichtet zu sein, daß der deutschen Dele­gation Die Minister Luther, Stresemann und Schiele angehören werden.

Französische Äilsssteltung für Polen.

. DerMattn" glaubt aus der polnischen Stellungnahme folgende Argumente wieder- ßeben zu können. Wenn ein gleichzeitiger Ab- chluß der östlichen Schiedsverträge nicht er» reicht werden könne, berge der Rheinpakt lür Polen eine ungeheure Gefahr sich Der Gang der Ereignisse sei leicht vor- ^uszusehen. Die Unterzeichnung des Rhein- iaktes werde von der öffentlichen Meinung der betreffenden Länder ohne Zweifel mit Genug- hingenommen, vor allem auch die Tat- e, daß Frankreich und Deutschland sieben ^re nach dem Krieg durch einen Sicherheits- sakt sich endlich wieder ausföhnen. Man dürfe darauf gefaßt machen, daß die Unterzeich­nung des Rheinpaktes in Großbritannien ?roße Begeisterung Hervorrufen und der ®in= »ru(f entstehen werde, daß der europäische Miede endgültig gesichert sei. Auf Vorstellun- fn Frankreichs hin werde sich D e u t s ch - ^und zu Verhandlungen mit Polen

entschließen. Die Verantwortung für die Schwierigkeiten und ein mögliches Fehlschlagen der Verhandlungen werde jedoch nach polnischer Meinung auf irgend eine Weise auf Polen a b g e w ä l z t werden und es könne soweit kommen, daß Polen der Sündenbock werde, der die endgültige Durchführung der Befriedung Europas er­schwere. Die polnische Regierung lege daher den größten Wert darauf, daß die Verhandlun­gen zur Herbeiführung von Schiedsverträgen der Oststaaten mit Deutschland gleichzeitig und in derselben Stadt wie die anderen Verhand­lungen geführt werden . Soweit der polnische Standpunkt. Auf französischer Seite glaubt man, sich den polnischen Argumenten nicht ver­schließen zu können. Nach demMatin" wer­den daher augenblicklich bei Chamberlain Schritte unternommen, englische Zugeständnisse zu Gunsten des polnischen Standpunktes zu er­reichen.

Nach dem Sonderberichterstatter desPetit Journal" ist nicht mehr die Rede davon, zwei aufeinander folgende Konferenzen einzube. rufen. Die Lösung, die höchst wahrscheinlich an­genommen werde, werde vermutlich die sein, daß eine gegenseitige Konferenz zustande komme, zu der die tschechischen und polnischen Delegierten jedesmal zugezogen werden, wenn die Frage der Ostgrenzen zur Sprache kommt. Auf jeden Fall seien Loucheur und Briand fest entschlossen, einen Garantiepakt erst zu unter­zeichnen, wenn Deutschland einen Schiedsge-, vichtsvertrag mit den Oststaaten abschließe.

PainlevS über das Frie-ensprsblem.

Paris, 10. Sept. In feiner Rede, die Mini­sterpräsident Painlevè auf dem Bankett in Straßburg gehalten hat, kam er. auch auf das Friedensproblem zu sprechen und erklärte unter anderem: Die Entente oder zum wenigsten die Versöhnung zwischen Deutschland und Frank­reich ist der Schlüssel für den allgemeinen Frieden. Es wird keinen Frieden und keine Ruhe in Europa geben, solange man das Ge­fühl hat, daß unter irgendwelchem Vorwand die beiden großen Völker, die durch den Rhein getrennt werden, bereit sind, sich aufeinander zu stürzen. Ich habe nur den Wunsch, daß die im Gange befindlichen loyalen Verhandlungen zu einem guten Abschluß kommen. Ich bin da­von überzeugt, daß das wahre deutsche Volk denselben Gedanken hat, und ich bin weiter da­von überzeugt, daß der Krieg für das wahre deutsche Volk nicht etwa eine Idee ist, die es liebevoll hegt. Wenn man den Friedenskräf- ten einen wirklichen Aufschwung gibt, werden sie die Mächte des Krieges, die noch jetzt das alte Europa beunruhigen, überwinden. Frank­reich wird diesen Versuch, der allein den Frie­den auf dem Kontinente sichern kann, weiter verfolgen. Wir werden sehen, ob das Geschick unsere Anstrengungen und unsere Hoffnungen verwirklichen wird. Auf alle Fälle werden wir unser Bestes getan haben.

Chamberlain über die Aufgaben des Völkerbundes.

Genf, 10. Sept. In der heutigen Vormittags­sitzung des Völkerbundes ergriff Chamberlain das Wort. Er leitete feine Rede damit ein, daß er auf das große Vertrauen hinwies, mit dem England in der Moffulfrage sich an den Rat gewandt habe. Wenn eine große Regierung wie England so vieles Vertrauen in die Gerech­tigkeit des Rates aufbringe, daß sie sich be­dingungslos der Entscheidung unterwerfe, so sollte das anderen Ländern als Beispiel dienen. Nach einer Anspielung auf die in der Rede Painlevës erwähnte internationale Ab­rüstungkonferenz sagte Chamberlain, er wünsche der Versammlung zwei oder drei Erwägungen zu unterbreiten. Zunächst führte er gegenüber einigen Bemerkungen des dänischen Delegier­ten Zahle in der gestrigen Sitzung aus, daß es weniger die Aufgabe des Völkerbundes fei, den Angreifer zu bestrafen, als vielmehr den. An­griff zu verhindern.

wenn es das einzige Resultat des Völkerbundes fein sollso erklärte Cham­berlain mit erhobener Stimme den Krieg zu bestrafen und nicht, ihn zu ver­hindern, so hätten wir unser Ziel verfehlt! Wir sind aber eine Masse von Menschen ver­schiedenster politischer Sitte, verschiedener Län­

der und Richtungen, und wir haben alle mög­lichen Fälle eines Angriffes in die juristische Form eines Protokolls bringen wollen. Das kommt mir so vor, wie wenn ein Schneider alle Mitglieder dieser Versammlung in eine Uni« form kleiden wollte. Chamberlain erging sich bann in allgemeinen Betrachtungen über die menschliche Logik und die Beurteilung der Ge­schichte und exemplifizierte dann aus die Ge­schichte Englands: Wir haben seit 250 Jahren keine Revolution gehabt und trotzdem große und ernsthafte Veränderungen durchgemacht; aber England hat auch niemals versucht, seine Verfassung und sein Recht in strenge, rigorose Formeln zu bringen, sondern hat sich mehr auf der mittleren Linie gehalten. Alle Mitglieder des britischen Reiches haben auch immer ge­fühlt, daß die Hauptsache der Mangel an Logik und Präzision ist und daß gerade darauf, ge= rade auf diesem Mangel, die Elastizität des britischen Reiches beruht. Was wollte das Pro­tokoll? Es wollte alle möglichen Ereignisse voraussehen und diese juristisch definieren. Wenn aber ein Ereignis eintritt, so wird es anders aussehen, als man es vorausgesehen hat. Wir haben im Britischen Reiche die Ueber­zeugung, daß wir unsere Sicherheit und unsere Ruhe nur unserem Geist des Kompromisses und der mitleren Linie verdanken. Wir haben es sicherlich nicht nötig, unsere Loyalität gegen­über dem Völkerbünde zu betonen, erklärte Chamberlain unter dem Beifall der Versamm­lung, aber wir sind der Meinung, daß es besser sein wird, langsamer vorzugehen, als es die letzte Völkerbundsversammlung getan hat.

wir sind immer der Ansicht, daß die mora- lischen Sanktionen mindestens ebenso viel Kraft haben wie die materiellen, und daß Ke sogar in letzter Linh entscheidender sind. Chamberlain führte aus, daß die Ab­rüstung nur durch Sicherheit und die Sicherheit nur durch das Schiedsgericht er­reicht werden könne. Schiedsgericht, Sicher­heit und Abrüstung müßten also die ge­meinsame Plattform des ganzen Völker­bundes sein. Nicht minder wichtig sei aber, wie schon Präsident Painlevè in seiner Er­öffnungsrede betont habe, die moralische Abrüstung, die eine wichtige Voraus­setzung für die physische Abrüstung der

Völker sei.

Erst ganz am Schlüsse seiner Rede ging Chamberlain auf die kulturellen Probleme des Sicherheitspaktes ein und sagte, seine Regie­rung habe geglaubt, dem Ziele des Völker­bundes näher zu kommen durch den Vorschlag eines Paktsystems, wie es jetzt in der Regelung begriffen sei. Es handele sich mehr darum, zu­nächst die hauptsächlich interessierten Staaten untereinander zu verpflichten, und zwar in strengerer Beachtung und in Anlehnung an den Völkerbundspakt, als darum, ein allge­meines großes Gesetz zu schaffen. Dieses Pakt­system soll durchaus nicht begrenzt bleiben, son­dern es kann im Gegenteil auf die ganze Welt ausgedehnt werden. So hofft die englische Re­gierung, durch den Völkerbund der Welt Ruhe und Frieden geben zu können.

Die Rede Chamberlains fand stürmischen, lang anhaltenden Beifall.

Nach Chamberlain ergriff der schwedische Delegierte Unden das Wort. Dieser erwähnte, daß der internationale Sozialiftenkongreß in Marseille sich ebenso für die Aufrechterhaltung des Genfer Protokolls ausgesprochen habe wie die interparlamentarische Union. Er erklärte weiter, daß er auf die baldige Errichtung einer möglichst vollkommenen Universalität des Völ­kerbundes hoffe und vor allem auf den Beitritt des Deutschen Reiches.

Die Sitzung der Völkerbundsversammlung wurde darauf auf morgen vormittag halb 11 Uhr vertagt.

Eine Kleine Geschichte.

Auf dem Pariser Weltfriedenskongreß passierte eine kleine Geschichte. Der Vize- präsidend La Fontaine, ein Belgier, sah sich veranlaßt, in den Sitzungssaal hineinzurufen: Meine Damen und Herren! Sie sehen nicht aus wie Pazifisten, sondern als ob Sie in einem Löwenkäfig wären!" Und der Grund zu dem Krawall? Die deutschen Delegierten, unterstützt von einigen Engländern, hatten eine Resolution eingebracht, die jeder Macht das Recht zu Sanktionen abspricht, welche sich einem Schiedsspruch nicht unterwerfen will. Dieses schonungslose Rühren an diege­heiligten" Sanktionsrechte Frankreichs ge­nügte, um die französischen Pazifisten und ihren Anhang in gefährliche Raubtiere zu ver­wandel«.

25 Millionen Dollar-Anleihe der RenlenbanK.

Die Verhandlungen der Deutschen Renken- bankkredikanstall über den Abschluß einer ame rikanischen Anleihe haben, wie die Blätter melden. zu einer grundsätzlichen Einigung mit der National Eiky Bank of Newyork geführt. Es dürfte sich nur noch um die Erledigung von Formalikälen handeln. Die Kreditsumme be­läuft sich aus 25 Millionen Dollar. Die Anleihe ist mit 7 Prozenk verzinslich. Der Ausgabe­kurs, über den noch verhandelt wird, dürfte sich zwischen 92 und 94 Prozenk bewegen. Die Rückzahlung soll zu Pari erfolgen. In der heutigen Verwalkungsrakssihung der Deutschen Rentenbankkredikanstalt soll der Verkragsenl- wurf vorgelegk werden, zu dem auch die Reichsregierung ihre Zustimmung geben muß. Wie dieDeutsche Tageszkg." meldet, hak der in Berlin weilende Präsident der National Eiky Bank, Mikchell, gestern dem Reichsernäh­rungsminister Graf Kanitz einen Besuch abge- statiet, um mit ihm die Frage des amerikani­schen Kredits zu besprechen.

Eniwasfnungsnoie der Schutzpolizei.

Ueber den Stand der Verhandlungen mit der interalliierten Kontrollkommission über bk Forderungen der interalliierten Enkwasfnungs- noke vom 5. Juni belr. die Enkmilitarisierung und Enkslaaklichung der Schutzpolizei weiß bas Berl. Tagebl." mikzukeilen, daß man sich mit dem Verlangen auf Herabsetzung der Stärke der Schutzpolizei von 180 000 auf 150000 abfinden müsse. Die militärische Ausbildung der Schutzpolizei soll auf bas Minimum der polizeilichen Bedürfnisse herab- gesehl werden. Für die Notwendigkeit bei Auf­rechterhaltung geschlossener Verbände zur Schaffung einer schlagkräftigen Polizeikruppc hakten die interalliierten Kommissare ein ge­wisses Verständnis aufgebracht. Was die mili­tärische Rangbezeichnung bei der Schutzpolizei betrifft, so hätten die deutschen Behörden bic Kontrollkommission darüber nicht im Zweifel gelassen, daß eine Aenderung der Gradevezcich- nung eine starte innerpolikische Belastung be­deuten würde. Das Osfizierkorps würde dafür keinerlei Verständnis aufbringen. Hinsichtlich des staatlichen Charakters der Schutzpolizei be stehe die Absicht auf Wiedereinführung der alten Schutzmannschaft, wie sie vor dem Kriege bestanden habe. Weiter werde daran festgehal- ten, daß die jüngsten Jahrgänge in geschlossener Formationen zusammengehalten werden. Die Erhaltung kasernierter Hundertschaften sei not wendig zum Schuhe des platten Landes be innerpolikischen Krisen.

Schiedsspruch für die Reichsarbeiler.

Berlin, 10. Sept. Die unter dem Vorsitz des Staatssekretärs a. D. Rüdlin gebildete Schlich­tungskammer zur Beilegung der Lohnstreitig­keiten der Arbeiter bei den Reichsverwaltungen hat heute im Reichsarbeitsministerium getagt. Der gefällte Schiedsspruch sieht in seinem wesentlichen Inhalt vor, daß die bis zum 31. August bezahlten Grundlöhne mit Wirkung vom 1. September ab wieder in Kraft treten. Dazu wird den Parteien aufgegeben, die Orts­löhne demnächst nachzuprüfen und sie, wo es zwecks Angleichung an die von den privaten Unternehmungen gezahlten Löhne erforderlich ist, mit Wirkung ab 1. September 1925 dem­entsprechend zu erhöhen. Die Parteien Haber sich auf diesen Schiedsspruch bis Montag, 14. September, mittags 12 Uhr, zu erklären.

Die Verhandlungen mit den Eisenbahnern.

Die Schlichtungsverhandlungen, die gestern zwischen den Vertretern der Arbeitnehmer und der Reichsbahnverwaltung im Reichsarbeits- minifterium begonnen haben, haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. Wie dieVoss. Ztg." meldet, ist eine Schlichtungskammer eingesetzt worden.

Aussperrung -er Bauarbeiter in Ostpreutzen.

Königsberg, 10. Sept. Nachdem in den letz» ten Tagen in verschiedenen Orten Ostpreußens die Bauarbeiter zur Durchsetzung ihrer For­derungen die Arbeit niedergelegt haben uni die heutigen Verhandlungen zur Beilegung bei Lohnstreitigkeiten ergebnislos verlaufen sind, hat der ostpreußische Arbeitgeberverband für das Baugewerbe in einer Generalversammlung die allgemeine Aussperrung der Bauarbeiter für den 12. September d. I. beschlossen.