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Hanauer W Anzeiger

^^ General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land.

Erscheint täglich mit Ausnabvr« der Sonn- und Feiertage. / Fernivrech-Anschluß Nr. 128*7 und 1238.

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Nr. 212

Donnerstag den 10. September

1925

Eine entmilitarisierte Zane im Siten?

Die Bedenken des Außenministers Dr. Stresemann gegen eine Behandlung der Sicherheitsfrage auf mehreren Konferenzen haben durch die Geheimberatungen, die sich angeblich mit der Frage eines O st p a k t e s beschäftigen sollen und an denen auch die Vertreter Polens und der Tschechoslo­wakei teilgenommen haben, eine neue Bestäti-

C erfahren. Gleichzeitig macht sich in der jer Presse anscheinend aus höhere Wei­sung eine neue Bewegung zu Gunsten der Ausdehnung des Sicherheitspaktes auf die deutschen Ostgrenzen bemerkbar. DasEcho de Paris" erörtert sogar schon sehr eingehend die Schaffung einer entmilitarisier­te nZoneimOstenDeutschlands. Es versteht sich von selbst, daß das Pariser Blatt von einer entmilitarisierten Zone auf deut­schem Boden spricht, gibt jedoch gleichzeitig Aeußerungen eines nicht genannten europä­ischen Staatsmannes wieder, nach denen Deutschland kaum darin einwilligen würde, eine zweite Zone im Osten auf seinem'Gebiet einrichten zu lassen, nachdem eine derartige Zone durch den Versailler Vertrag schon im Westen gezogen worden ist. Die alliierten Staa­ten sind schon seit geraumer Zeit über die Stel­lung Deutschlands zu dieser Frage im Bilde. Es ist also zwecklos, jetzt aufs neue zu ver­suchen, den Sicherheitspakt auch auf die Ost- grenzen ausdehnen zu wollen.

es Genf, 9. Sept. Zu den Verhandlungen über den Sicherheitspakt bemerktJournal de Geneve", daß noch eine Reihe von Einzelheiten geklärt werden müsse, insbesondere handele es sich darum, genau die Absichten Italiens hin­sichtlich seiner Teilnahme an der Konferenz lestzustellen. In italienischen Kreisen wird diese llusiassung bestätigt. Italien stehe der Minister­konferenz durchaus sympathisch gegenüber, wolle sich aber volle Handlungsfreiheit sowohl hinsichtlich der Teilnahme an der Konferenz als auch in Bezug auf den Sicherheitspakt selbst wahren. Weiter verlautet, daß bei den derzei­tigen Verhandlungen in Genf bereits eine Formel gefunden worden sei, die erlaube, so­wohl für die Westgrenze als auch für die Ost­grenze Deutschlands Schiedsverträge nach ein und demselben Muster auszustellen. Benesch und Skrzynski haben über diese Angelegenheit gestern und heute längere Besprechungen ge­führt, die heute abend im Beifein von Cham­berlain fortgesetzt werden.

England gegen den Ostpakk.

London, 10. Sept. DieMorningpost" mel­det aus Genf: Im Zusammenhang mit der L-icherheitsfrage seien Schwierigkeiten entstan­den, die besonders in britischen Kreisen Be­fürchtungen erregen. Es verlautet, daß die kleine Entente unter Führerschaft von Benesch über die Schaffung eines östlichen Sicherheits­paktes unterhandle, der dem westlichen Pakt anzuschließen sei. Die Engländer lehnen aber entschieden irgend welche Vereinbarungen in den Ostfragen ab, durch die der Rheinpakt be­droht werden könnte.

Am die Teilnahme Italiens.

Genf, 9. Sept. Ueber die letzten Vorgänge de: den Genfer Verhandlungen über den «icherheitspakt wird aus zuverlässiger italie­nischer Quelle bekannt, daß tatsächlich am Montag nachmittag in Aix-les-Bains beschlos­sen worden ist, eine Einladung an Deutschland zu einer Ministerkonferenz über die Sicher- dsitsfrage abzusenden, die nach Auffassung Englands und Italiens angesichts der unent­schiedenen Haltung Italiens nicht mehr in einer italienischen Stadt, sondern in Lausanne sillttfinden soll. Auf Grund dieser Verein­barung forderte Chamberlain heute vormittag von dem italienischen Mitglied Scialoja zwecks Klärung der Frage der weiteren Teilnahme Italiens an den Verhandlungen eine bindende Erklärung, ob Italien dem Sicherheitspaki bei« fite oder nicht. Scialoja wird diese Frage bringend an die italienische Regierung weiter- geoen und sich die Antwort bis zum Eintreffen weiterer Weisungen aus Rom vorbehalten. Man rechnet damit, daß die Antwort der ita- uemschen Regierung in zwei bis drei Tagen in Genf eintreffen wird. Es wird hinzugefügt, oatz die Absendung der Einladung an Deutsch- vom Eintressen der italienischen Antwort bbyängt. In der erwähnten Frist wird, wie Leiter verlautet, von englischer Seite versucht

werden, auch die Besprechungen mit Benesch und dem Grafen Skrzynski zu Ende zu führen.

Der deutsche Standpunkt.

Berlin, 9. Sept. Ueber den augenblicklichen Stand der Verhandlungen über den Sicher- Heitspakt kann das Nachrichtenbüro des Ber- eins Deutscher Zeitungsverleger in Berlin folgendes mitteilen:Nach Information von unterrichteter Stelle sind die Nachrichten aus dem Auslande, denen zufolge bereits eine Einladung zu einer alliierten Ministerbespre­chung an einem bestimmten Tage und an einem bestimmten Ort ergangen sein soll, aus der Luft gegriffen. Bisher liegt nur die schon vor einiger Zeit ergangene mündliche Ein­ladung durch den französischen Botschafter in Berlin vor, zu der sich die Reichsregierung da­mals ihre Beschlußfassung vorbehalten hat bis nach Kenntnisnahme des Berichtes des deut­schen Sachverständigen, Ministerialrats Dr. Gaus. Es ist möglich, daß die alliierten Mini­ster nach ihrer Rücksprache untereinander in Genf und nach Feststellung ihrer eigenen Dis­positionen die Einladung nach Berlin richten werden. Es würde aber auch nach diploma­tischem Brauch möglich sein, daß sie vor einer präzisen Einladung erst Fühlung mit den deutschen Stellen über die deutschen Re­gierungsdispositionen nehmen. Bisher ist dies noch nicht geschehen. Die Erckscheidung der deuffchen Regierung über das formale weitere Vorgehen wird erst erfolgen, nachdem das Reichskabinett auf Grund des Gaus'fchen Be­richtes sich über den materiellen Stand der Dinge klar geworden ist. Ministerialdirektor Gaus hat am Dienstag zunächst dem Staats­sekretär im Auswärtigen Amt von Schubert und sodann dem stellvertretenden Reichskanz­ler, Dr. Geßler Bericht erstattet. Am heutigen Vormittag hat er sich zu dem gleichen Zwecke zum Reichspräsidenten begeben. Am heutigen Abend wird er zusammen mit Staatssekretär v. Schubert zum Reichsaußenminister Dr. Stresemann und danach zum Reichskanzler fahren, um diesen Herren seinen Bericht vor­zulegen. Erst hiernach wird bestimmt werden, wenn das Reichskabinett zur materiellen Be­schlußfassung zusammentreten kann. Irgend­welche Dispositionen sind nach dieser Richtung selbst vom Reichskanzler noch nicht getroffen worden. Die Juristen haben sich streng an ihr Mandat gehalten, nach welchem sie in keiner Weise die Stellungnahme der Regie­rungen festlegen durften. Man kann deshalb auch noch nicht von einem günstigen oder un­günstigen Eindruck des Ergebnisses ihrer Be­sprechungen reden, bevor sich das Reichskabi­nett mit der Frage befaßt hat. Die Juristen­besprechung sollte nur den deutschen Sachver­ständigen über den Standpunkt der Alliierten Hinsichtlich der juristischen und technischen Seite des Paktes informieren. Eine Erörterung der großen politischen Probleme war den Juristen nicht übertragen worden, und diese haben solche Probleme nur soweit behandelt, als sie von der juristischen und technischen Erörte­rung nicht zu trennen waren. Es ist lediglich der beiderseitige Standpunkt formuliert, aber es sind keine Beschlüsse gefaßt, sondern nur die Besprechung der Minister vorbereitet worden.

Aufdeckung einer Geheimorganifaiion.

DieRitter des feurigen Kreuzes".

Berlin, 9. Sept. In Berlin ist nach dem Achluhr-Abendblakk" eine geheime Organi­sation von der Polizei aufgedeckt worden, die sich in Anlehnung an die Formen und Ge­bräuche des amerikanischen Ku-Klux-Klan unter Führung von einigen Deutschameri­kanern gebildet hat. Die Mitglieder der Or­ganisation nennen sichRitter des feurigen Kreuzes". Der Zweck der Organisation wird als eineüberparteiliche Zusammenstellung" von Männern bezeichnet, die entschlossen sind, dieFreiheit des Vaterlandes zu erkämpfen" undunter Bekämpfung des Judentums" Deutschland von den sogenannten Schädlingen zu befreien. Die Organisation stehe in Be­ziehung mit Mitgliedern des Frontkämpfer- bundes und des Mikingbundes. Die Mitglie­der müssen unbedingten Gehorsam schwören und einen Eid leisten, daß sie einen marter-

vollen Tod auf sich nehmen, falls sie Verrat üben. Die Vereidigung soll nach Angabe von Mitgliedern der Organisation auf eine schwarz- weiß-rote Fahne mit Hakenkreuz, nach Mit­teilungen anderer Beteiligter auf die ameri­kanische Fahne erfolgt sein. Es sind heule vor­mittag eine Reihe von Haussuchungen vorge­nommen worden, bei denen der Polizei um­fangreiches Material in die Hände fiel. Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, erstreckt sich der Kreis dieser wegen Geheimbündelei Verdäch­tigen auf etwa tausend Personen.

Hierzu werden noch folgende Einzelheiten gemeldet:

Die Geheimorganisation setzte sich in erster Linie aus Mitgliedern völkischer Organisatio­nen, u. a. derDeutsch-sozialen Partei" zu­sammen. Die maßgeblichen Führer, besonders die drei geflohenen amerikanischen Mitbegrün­der, konnten noch nicht dingfest gemacht wer­den. Die Gründung der Organisation reicht bis in das Jahr 1923 zurück. Als damals eine Reihe völkischer Organisationen aufgelöst wurde, taten sich die Führer zur Gründung eines Gehsimbundes zusammen, derdie Be­freiung Deutschlands vom äußeren Feinde und von den Fremdstämmigen" erstrebte. Einem gewissen Klapproth oblag die Gründung von Ortsgruppen. Außer ihm waren in Ber­lin noch Oberleutnant a.D. Hildenbrandt und Dr. Hübner tätig, die eine mehr unter­geordnete Rolle spielten. DieRitter des feu­rigen Kreuzes" traten in Berlin mit drei Amerikanern in Verbindung, die in der ame« rikanffchen Ku-Klux-Klan-Bewegung eine Rolle spielten und auch sonst nicht Unerheb­lichen Einfluß besitzen. Die genannte Organi­sation war an dem Küstriner Puffch nicht un« beteiligt. Der damalige Leiter des Küstriner Unternehmens, Major Buchrucker, gehörte dem Feurigen Kreuz" an. Es ist als sicher an­zunehmen, daß die Mordtaten, die im Anschluß an den mißglückten Küstriner Putsch sich er« eigneten, von Mitgliedern des Ordens aus« geführt wurden. Man nimmt an, daß die Ermordung des Leutnants Sand, der in Döbe- ritz als Leiche aufgefunden wurde, von dieser völkischen Feme verübt wurde. Der obenge­nannte Klapproth wurde gerade ver­haftet, als er im Begriffe ftanb, von Wesel aus im Auto über die holländische Grenze zu fliehen. Bei Klapproth wurde wichtiges Mate­rial beschlagnahmt.

Wie die Blätter noch mitteilen, handelt es sich bei den drei amerikanischen Gründern um einen Studenten namens Gray aus Chikago, der vor drei Wochen in sein Vaterland zurück­gekehrt ist, und um zwei Deutschamerikaner, Vater und Sohn, namens Str oh fein, die gestern mittag in Schlesien verhaftet wor­den sind.

DemBerl. Tageblatt" zufolge habe das Verschwinden eines jungen Mannes in Berlin zu der Entdeckung des Bundes geführt. Bei einer Haussuchung in der Wohnung eines Mitgliedes feien von der Polizei Papiere ge« funden worden, die auf das Bestehen einer Ku-Klux-Klan-Organisation in Berlin hinge­wiesen haben. Außer in Berlin sollen auch in Hamburg, Jena, Dortmund und Cassel ähnliche Bünde bestehen. Der Leiter der polizeilichen Aktion gegen den Geheimbund hat den Blättern zufolge den amerikanischen Botschafter in Berlin vor der Verhaftung der beiden Amerikaner in Kenntnis gesetzt.

Ein Militär -Sonöerzug verunglückt.

Augsburg, 9. Sept. In der vergangenen Nacht stieß ein von Ulm kommender Mili­tärzug im Bahnhof Donauwörth auf eine Wagengruppe auf, wodurch der Zug entgleiste. Drei Personen wurden getötet, vier schwer und zehn leicht verletzt.

Die Eisenbahndirektion Augsburg teilt amt­lich mit: Der Militärzug 40 347, der das 3. Ba­taillon des 14. Reichswehrinfanterieregiments Konstanz und Teile des Ausbildungsbataillons Donaueschingen von Ulm aus nach Treutlingen beförderte, stieß am 9. September früh 12.55 bei der Einfahrt in die Station Donauwörth auf eine über das Merkzeichen in das Einfahrt­gleis hineinragcnde Wagengruppe auf. Durch den Anprall wurden der hinter der Lokomotive befindliche Packwagen und der folgende mit Soldaten besetzte Personenwagen ineinander­geschoben. Der als Zugführer faf)renbe Ober-

schaffner Stöhr und der Reichswehrsoldat Fritz Schwehr von Freiburg i. B. wurden hierbei so schwer verletzt, daß sie bald darauf starben. Außerdem wurden vier Reichswehrsoldater schwer und zehn leicht verletzt. Der Materiab schaden ist unerheblich.

München, 9. September. Wie die Reichs- bahndirektion München mitteilt, hat dei Präsident der Reichsbahndirektion Augs­burg dem Kommandeur der Truppen die bei dem Eisenbahnunglück in Donauwörth in Mitleidenschaft gezogen wurden, persönlich sein herzliches Beileid ausgesprochen und di« Verletzten im Krankenhause besucht. Wie hier­bei festgestellt wurde, sind die Verletzungen dei Soldaten auch der der Schwerverletzten glück' licherweise derart, daß noch weitere schlimm« Folgen nicht zu befürchten sind.

Augsburg, 10. Sept. In dem Unfall des Militärzuges bei Donaueschingen wird ergän­zend mitgeteilt, daß die vier Schwerverletzten voraussichtlich mit dem Leben davon kommen werden. Die Frage der Schuld ist noch nicht ausreichend geklärt.

Dr. Eckener über Amundsens Polflugpläne.

Berlin, 9. Sept. Zu der Meldung verschie­dener Blätter, wonach Amundsen den Plan verfolge, mit Hilfe der italienischen Regierung im folgenden Jahre den Pol mit einem itatie« Nischen Luftschiff zu überfliegen, äußertu jim Dr. Eckener unserem Mitarbeiter gegenüber etwa folgendermaßen:Die Ansichten über die Größe eines den Aufgaben einer Polarfor­schung gewachsenen Luftschiffes sind auf deut­scher Seite geteilt. Dieinternationale Stu­diengesellschaft für Erforschung der Arktis" hält ein Erößenmaß von 150 000 Kbm. für erforderlich; derLuftschiffbau Zeppelin" hält ein Luftschiff von rund 10 000 Kbm. für aus­reichend. Jedenfalls ist nur ein Luftschiff von erheblicher Größe und Leistungsfähigkeit der Aufgabe gewachsen. Das unstarre italie­nische Lufffchiff des Konstrukteurs Nobile ist an sich eine gute Konstruktion, wenn sie auch nicht an die des deutschen Zeppelin heran­reicht. Soviel ist aber klar, daß das italienische Lufffchiff eine höher beschränkte Leistungs­fähigkeit hat im Vergleich zu den Zeppelinen der oben genannten Größen. Unter diesen Umständen erscheint es fraglich, ob mit dem italienischen Lufffchiff, wenn es wirklich für eine Polarreise ausersehen werden sollte, eine Polarrexpedition in einem Ziele durchgeführt werden kann, die wertvolle wissenschaftliche Ergebnisse zu erbringen verspricht. Bestenfalls kann es sich um eine Ueberquerung des Poles in rein sportlichem Sinne handeln, auf die Amundsen stets großen Wert gelegt hat."

Es dürfte diesen Aeußerungen Dr. Ecke­ners, nach Meinung unseres Mitarbeiters, noch hinzuzufügen fein, daß die italienische Regierung, wenn sie ihr Luftschiff Amundsen für die Polarfahrt zur Verfügung stellt, in bet Angelegenheit jedenfalls eine italienische Pre­stige-Angelegenheit sieht, worin sie Deutschland zuvorkommen möchte.

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Oslo, 10. Sept. In der Generalversamm­lung des Norwegischen Luftfahrtvereins, gab Leutnant Larsen über die neue Polarsahrt Amundsens nähere Mitteilungen. Amundsen habe mit der italienischen Regierung einen Kontrakt abgeschlossen, und zwar über den Ankauf eines sogenannten Halbstarren Luft­schiffes. Die Besatzung bestehe aus 16 Mann. Außer Amundsen werde der Konstrukteur des Schiffes, Oberstleutnant Nobile, zusammen mit Larsen das Schiff führen. Gleich nach Neu­jahr werde mit den Probeflügen in der Nähe von Rom begonnen werden. Fallen diese nicht günstig aus, so braucht Amundssn das Schiff nicht zu übernehmen. Ende März soll der Flug von Rom nach der Kingsbay unternommen werden, wo das Lufffchiff zum Polarflug aus­gerüstet wird, der auf dem Zeichen Wege er­folgen soll wie im vorigen Sommer. Die Fahrt wird 1%2 Millionen Kronen kosten.

Der französische Baukbeamlenslreik.

Paris, 9. Sept. Die Bankbeamten hielten heut! nachmittag Mieder eine Versammlung ab und sammelten sich dann in Stärke von 1000 Mann und versuchter«, in das Palais Bourbon einzudringen. Ein starke« Polizeiaufgebot trieb den ^ui jedoch auStinender,