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200. Jahrgang.

Knauer W Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stabt und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernlorech-Anschluß Nr. 1237 und 1238.

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Nr. 208

Samstag den 8. September

1925 aa

Das Neueste.

Da die englisch-türkische Debatte über die Kossulfrage immer erregter wurde, beschloß man, hinter verschlossenen Türen weiter zu verhandeln.

Der ehemalige Luftschiffkommandant Heinen übt in einem Artikel heftige Kritik an dem Unglück derShenandoah", für das er die Verringerung der Ventile verantwortlich macht.

Aus Marokko werden heftige Angriffe der Rifkabylen gemeldet. Die Lage wird als ernst bezeichnet.

In einem Bergwerk in Korea hat sich eine Explosion ereignet, durch die 150 Menschen ge­lötet wurden.

Die Aifkabylen im Angriff.

Die Lage in den letzten 24 Stunden außerordentlich ernst.

Paris, 4. Sept. vom marokkanischen Kriegsschauplatz werden stellenweise heftige Angriffe der Marokkaner gemeldet. Die Spanier sollen bei den Kämpfen die Stellungen werden nicht genannt starke Verluste erlitten haben.

Havas berichtet aus Madrid: Ein in Madrid ausgegebenes offizielles Kommu­nique besagt, daß an gewissen Punkten der Westfront der Druck des Feindes sich verstärkt habe. Das Kommando habe Ver-

Von der Juristenkonferenz zur Konferenz der Anhenminister ?

Londoner Blätter wollen wissen, daß die Konferenz der Außenminister in der Frage des Sicherheitspaktes unter Mitbeteiliguna Musso­linis noch im September entweder in Lausanne oder in einer norditalienischen Stadt zusammen­treten werde. Es empfiehlt sich wohl, zunächst einmal den Abschluß der Juristenkonferenz in London abzuwarten, ehe man sich ernsthaft mit der geplanten Konferenz der Außenminister beschäftigt. Es dürfte namentlich fraglich sein, ob alles so rasch gehen wird, wie die Londoner Blätter anzunehmen scheinen.

Die juristischen Sachverständigen scheinen in LonLan-chen-Hauptteil ihrer Arbeit geleistet zu haben. Es ist zwar heute noch nicht ganz sicher, ob sich eine Konferenz der Außenminister an Ävndvner Besprechung der juristischen Sachverständigen anschließen wird. Es unter­liegt aber keinem Zweifel, daß die Londoner Besprechungen als Vorstufe einer etwaigen Zu- ; sammenkunft der Diplomaten zu betrachten ; sind. Wenn die Außenminister die Lösung der : Sicherheitsfrage in gemeinsamen Besprechun- s gen in die Hand nehmen was heute noch eine offene Frage ist so sollen alle Streitfragen nach ihrer ganzen Tragweite und nach allen s ihren Verzweigungen vollauf geklärt sein, damit 5 dann für die eigentlich politische Arbeit die Bahn frei ist. Die Aufklärungsarbeit soll durch $ die Londoner Besprechungen geleistet werden. ? Die juristischen Sachverständigen kommen also 1 in London gar nicht in die Lage, irgendwie ent» ; scheidende oder bindende Entschlüsse zu fassen, i Sie haben lediglich die Aufgabe, ganz genau s klarzulegen, wie die einzelnen Regierungen i über die Bestimmungen des Sicherheitspaktes j und ihre Konsequenzen denken. Die Stellung, in der sich die vorhandelnden Parteien einander ; gegenüberstehen, soll in London durch Frage 5 und Antwort vollkommen aufgeklärt werden, ehe man gegebenenfalls zu den diplomatischen Verhandlungen selbst übergeht.

stärkungen an die bedrohten Punkte gesandt. Der Feind sei zurückgeschlagen worden. Beson­ders heftig sei der feinblit

gegen eine

Stellung gewesen, die tapfer Widerstand leistete und den Gegnern schwere Verluste beibrachte. Die spanischen Verluste seien be- k r ä ch t l ich, doch in Anbetracht der Heftigkeit des Kampfes nicht allzu hoch.

Paris, 4. Sept havas meldet aus Madrid: General primode Rivera erklärte dem Berichterstatter der ZeitungABE" u. a., die gegenwärtige Lage sei für Spanien schwie­rig, Spanien müsse große Anstrengungen machen, die aber die wirtschaftliche Lage nicht erschüttern würden. Man habe es nicht mehr mit einem Gegner wie in den Jahren 191113 zu tun, ja nicht einmal wie im Jahre 1921. Seif dieser Zeit habe d i e B e d e u t u n g der Risleute zu gen ommen. Sie ständen jetzt unter einem einheitlichen Kommando und hielten strengste Disziplin. Die Rebellen an der

spanischen Zone hätten 100 Geschütze und 16 000 Gewehre. Es gelte jetzt, möglichst schnell diese militärische Organisation des Feindes zu vernichten, denn später werde man sich viel mehr anstrengen müssen.

Paris, 5. Sept. Wie dasJournal" aus Madrid meldet, ist General Primo de Rivera, der vorgestern nach Mellila gereist war, nach Fez zurückgekehrt sei, weil die Cage an bet Westfronl sich plötzlich verändert habe und in den letzten 24 Stunden außerordentlich ernst geworden sei.

Paris, 4. Sept. Havas berichtet aus Fez vom heutigen Tage, daß nach den in Fez ein- getroffenen Nachrichten das französische und spanische' Marinegeschwader und die Flugzeug­geschwader beider Länder Alhucemas seit drei Tagen beschießen. Keine Nachricht jedoch weise darauf hin, daß die Landung bereits begonnen habe. Im übrigen werde keine französische Streitkraft sich an der Landung beteiligen, ab­gesehen von der Unterstützung durch das Ma­rine- und Flugzeuggeschwader. Die Spanier

wesens vernichtet. Insgesamt wurden vor» 11 747 deutschen Schulen 2789 gesperrt.

Die Mofsulfrage.

Genf, 4. Sept. Die heutige Vormittagssitzung des Völkerbundsrates brachte die anderthalb­stündige Replik des englischen Kolonial­ministers Amery, der in dieser die Argu­mentation des türkischen Außenministers zurückwies, seine Auslegung des Mofsulberich- tes als willkürlich und die Schlußfolgerung als falsch bezeichnete. Unter Heranziehung weiterer wirtschaftlicher Gründe betonte Amery noch- nals, daß das Mosfulgebiet zum Irak gehöre und dauernd beim Irak bleiben müsse. Diese Lösung liege im Interesse der Sicherheit des Friedens im Osten. Es handele sich dabei ledig­lich um die Sanktionierung eines bestehenden Zustandes, der sich bereits in vollem Ausmaße bewährt habe. Das ganze Problem sei einzig und allein eine Frage der Grenzziehung zwi­schen zwei Staaten.

Zu Beginn der Sitzung hatte Tewfik Bey sich nochmals gegen die Lösung der Mossul- frage auf dem Wege des Mandatssystems ge­wandt.

führen gegenwärtig einige mungen an der Front von

ige Einzelunterneh- Melilla durch. An

Genf, 4. Sept. Nach Anhörung einer kurzen Gegenerklärung des türkischen Außenministers T e w f i k Bey trat der Völkerbundsrat aus Antrag Briands zu einer nicht öffentlichen Sitzung zusammen, um über das weitere Vvr-

hlkerbundsrat aus

der französischen Nordfront sind die Truppen überhaupt noch garnicht in Tätigkeit getreten, sodaß von einem Beginn der französisch-spani- fchen Generaloffensive, deren Vorbereitung allerdings eifrig betrieben wird, nicht die Rede sein kann.

Für Deutschland sind vor allen Dingen Zwei Punkte von wesentlicher Bedeutung. Die deutsche Regierung muß genau wissen, in welchem Sinne man auf der Gegenseite die I Völkerbundsfrage zu lösen gedenkt. Man muß wissen, ob und wie Deutschl hält, daß den deutschen Bi

stan muß . -land Sicherheit er- deutschen Bedenken auch Rech­nung getragen wird. Es ist wiederholt und mit aller Entschiedenheit betont worden, daß wir diese Bedenken aufrecht erhalten, daß wir als unbewaffneter Staat keine kriegerischen Verpflichtungen im Dienste des Völkerbunoes : übernehmen können, die eine volle kriegerische Rüstung voraussetzen. Frage: Sind unsere Ver­handlungsgegner bereit, diesen Bedenken Rechnung zu tragen, ehe Deutschland in den Völkerbund eintritt und welche Sicherheiten bieten sie uns, wenn man auf Deutschlands vor­behaltlosen Eintritt in den Völkerbund besteht? Roch wichtiger ist eine zweite Frage. Deutsch­land hat den Sicherheitspakt angeboten, um seine Westgrenze unter eine bindende Friedens- Garantie zu stellen. Frankreich aber verlangt, :ie der Notenwechsel ergeben hat, für sich ein ' 5"bnahmerecht, das ihm gestatten soll, die ; Arsche Grenze zu überschreiten, ohne daß die -Bestimmungen des Sicherheitspaktes Platz ist Aufgabe unseres Sachoerftän- iR ®UB, >n London ganz genau und bis in Konsequenzen festzustellen, in welchem Fall M älern Umfange Frankreich dieses h ^ 'n Anspruch nimmt und wieweit d'e anderen Mächte folgen. Devtsch- >and muß wissen, welche Möqlickkeiten es trotz S-cherheitspaktes ausgesetzt ist, sei es nÄ,^ ^ ^. Schiller Vertrages, sei es auf die Frankreich mit den

Grenznachbarn Deutschlands abqe-

schlossen hat. Ueber diese Dinge darf auch nicht der Schatten eines Zweifels bestehen bleiben.

Die Londoner Juristenkonferenz hat ihre Aufgabe erfüllt, wenn sie volles Licht überall da verbreitet hat, wo die Noten absichtlich noch das Dunkel haben bestehen lassen. Erst wenn diese Vorarbeit geleistet ist, wird Deutschland wissen, zu welchen Konsequenzen der Abschluß eines Sicherheitspaktes führen kann und wird die Gegenseite wissen, welche Verpflichtungen Deutschland übernehmen kann und welche nicht. Es versteht sich ganz von selbst, daß Deutschland ebenso wie seine Verhandlungsgegner sich voll­kommen freie Hand vvrbehält, von dem Er­gebnis der Londoner Besprechungen seine weiteren Schritte abhängig zu machen. Herr Gauß wird dem Reichskabinett eingehend Be­richt erstatten. Er wird auf Grund der Lon­doner Besprechungen ganz genau sagen können, ob Frankreich die Absicht hat, einen etwaigen Sicherheitspakt als Friedensgarantie zu re­spektieren, oder ob es an dis Verhandlungen mit der Absicht herangeht, den Pakt von vorn­herein zu durchlöchern, um ihn gegebenenfalls durchbrechen zu können. Von diesem Bericht wird die Beschlußfassung des Kabinetts ab- hängen, ebenso wie sich die andern Regierungen auch erst nach Abschluß der Londoner Be­sprechungen darüber schlüssig werden, ob sie auf der Grundlage der deutschen Auffassung ver­handeln wollen. Die ganze Frage ist also tat­sächlich noch in der Schwebe und es ist deshalb wohl auch verfrüht ,schon mit absoluter Be­stimmtheit von der Konferenz der Außen­minister als von einer beschlossenen Sache zu sprechen. Dabei kann man aber ruhig zugeben, daß die Ministerkonferenz im Bereiche der Wahrscheinlichkeit liegt. Man ist bisher auf beiden Seiten den Weg der Annäherung ge­gangen und auch die Außenminister können die Verhandlungen zunächst auf der Grundlage unverbindlicher Besprechungen weiterführen.

Zur Londoner Juristenkonferenz.

Berlin, 4. Sept. Aus einem Artikel des diplomatischen Berichterstatters desDaily Telegraph" über die Londoner Iuristenkonfe- renz wurde in der deutschen Presse die Mit­teilung wiedergegeben, daß man die Hoffnung hege, bis Freitag oder Samstag ein genügen­des Maß von Uebereinstimmung zu erreichen, sich die Sachverständigen Ende der Woche nach Genf begeben könnten.

Demgegenüber weist das W. T. B. nach Erkundigung an zuständiger Stelle darauf hin, daß es sich hierbei selbstverständlich nur um eine Reise der alliierten Sachverständigen nach Genf handeln kann. Der deutsche Sachverstän­dige, Ministerialdirektor Dr Gauß, .wir») chch en nach Beendigung der Londoner Be-

foba

bagea , _ . .. ...

sprechungen nach Berlin zurückbegeben, um hier persönlich Bericht zu erstatten. Eine Ver­

legung oder Fortsetzung der Konferenz in Genf kommt hiernach nicht in Frage.

Die juristischen Arbetten beendet.

London, 5. Sept.Daily Mail" meldet, daß die juristischen Sachverständigen ihre Arbeiten so gut wie beendet hätten. In den in Be­tracht kommenden Punkten sei Ueberein­stimmung festgestellt worden. Die Aufgabe der Juristen hätte nicht die Erörterung großer politischer Fragen eingeschlossen. Der nächste Schritt sei, wie erwartet werde, die geplante Zusammenkunft der Außenminister der 5 in Betracht kommenden Staaten, die wahrschein­lich in der Schweiz stattfinden werde.

Dr. Stresemann über Sie WieSer- annäherung Ser Völker.

Reichsaußenminister Dr. Stresemann hat in einer Sondernummer der Zeitschrift Das Hotel", die aus Anlaß der heute in Scheveningen beginnenden 50. Generalver­sammlung des Internationalen Hotelbesitzer­vereins herausgegeben worden ist, ein Geleit­wort gewidmet, in dem es heißt: Europa droht unter einer militärischen Rüstungslast zusam­menzubrechen, die weit gefährlicher, weil größer ist als 1914, und das alles nur, weil seine Völker von Argwohn und Mißtrauen gegeneinander beherrscht werden. Angesichts dieser Entfremdung hat das wichtigste Ziel einer vernünftigen Außenpolitik zu sein, eine Wiederannäherung der Geister, eine Entgif-

tung der europäischen Atmosphäre herbeizu­führen. Das läßt sich aber am schnellsten und nachhaltigsten erreichen, wenn die Völker

jung der euro

wieder in engsten persönlichen Kontakt zuein­ander treten. Hier sehe ich eine überaus frucht­bare und erfolgverheißende Aufgabe des inter­nationalen Fremdenverkehrs. Deutschland ist, wie die Verhandlungen mit den verschiedenen Staaten zeigen, bestrebt, die Regelung des Verkehrs über feine Grenzen so frei und un­behindert wie nur möglich zu gestalten.

Tschechische Sironett gegen denffche

Marienbsd, 3. Sept. Die Regierung hat weitere 130 Schulklassen geschlossen. Der tschechische Schulverein hat dem Unterrichts­ministerium ein Angebot unterbreitet, mit einem Aufwand von 100 Millionen Kronen 72 neue tschechische Schulen in dem von den Deutschen bewohnten Gebiet zu errichten. Die Verschaffung des Geldes hat die tschechische Legionürbank übernommen.

gehen zur Behandlung der Streitfrage über das Mosfulgebiet zu beraten. An dieser nichtöffentlichen Sitzung nimmt auch die türkische Delegation teil.

Tewfik Bey hatte sich in seiner Gegenäuße­rung auf knappe Bemerkungen beschränkt, in denen er feststellte, daß die türkischen Argumen­tationen und die Schlußfolgerungen seiner Ausführungen wörtlich dem Berichte der Mojsulkoumussion entsprächen. Er teilte mit daß er für die Ratsmitglieder ein Memoran­dum ausarbeiten werde, in dem die Ausfüh­rungen des englischen Kolonialministers Amery eingehend behandelt und widerlegt werden sollen. Der türkische Außenminister betonte nachdrücklich, daß die türkische Regierung den Bewohnern des Mossulgebietes die gleichen Rechte gewähren werde, wie sie die übrigen türkischen Staatsangehörigen genießen. Im übrigen seien die Rechte der Minderheit im Mosfulgebiet durch die entsprechenden Bestim­mungen des Lausanner Vertrages vollkommen gesichert. Die Türkei verlange Frieden und Sicherheit im Osten für alle. Die von England geforderte Lösung bezwecke aber nur die Siche­rung feiner eigenen Stellung.

Türkische Kundgebung für Mossul in Berlin.

Berlin, 4. Sept. Die Berliner türkische Kolonie hat heute nachmittag im Garten der türkischen Botschaft eine Kundgebung veran­staltet, zu der sich etwa 200 Personen eingo- funden hatten, die Schilder mit der Aufschrift mit sich führten:M o s s u l gehört den Türken!" Ein Redner der Demonstranten gab der Hoffnung Ausdruck, daß es der tür­kischen Delegation in Genf gelingen möge, dem guten, alten Recht der Türkei auf das Mosiul- gebiet zum Siege zu verhelfen. Der türkische Botschafter, Kemal Hedin Pascha, dankte den Erscheinen und sprach gleichzeitig die Zuver­sicht aus, daß das Mosfulgebiet endgültig der Türkei zugeschrieben werde. Unter Hochrufen auf das türkische Mossul gingen die Demon­stranten auseinander.

Genf, 4 Sept. In nicht öffentlicher Sitzung beschloß der Völkerbundsrat, die weitere Be- bandlung dsrMosfulfrage einem dreigliederigen RatskomItee zu übertragen, das, wie bereits

gemeldet, aus Ouinones de Leon-Spanien, Guani-Uruguay und Unden-Schweden besteht.

Guani-Uruguay und Unden-Schweden besteht. Diese Kormnisston, die übrigens bereits im

Oktober 1924 bei der außerordentlichen Tagung des Völkerbundsrates in Brüssel gebildet wurde, wird ihre Arbeiten sofort aufgrund der Unter­lagen aufnshnren, die in dem Bericht der Msssulkommisfion enthalten sind bezw. von den beiden Parteien geliefert wurden.

Nach einem von Prager Blättern ver­öffentlichten Artikel de, deutschen Abzeordneten Kostka wurden seit dem Umsturz in üerTi^eHo- Slowakei 24 Prozent des deutschen Schul-

Jeder Heise!

Das deutsche Volk muß auch bei der Spende ür den Nordpol-Zeppelin beweisen, daß es deutschen Erfindergeist und deutsche Technik in eder Weise fördert. Das Werk muß gelingen:

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