200. Jahrgang.
AkNMkkli Anzeiger
General-Anzeiger für die Kreise Kana« Stadt und Land.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernivrech-Nnschluh Nr. 1237 und 1238.
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Ar. 182
Diensiag den 18. August
1925
Das Neueste.
— Im ständigen Ausschuß des preußischen Landtages wurde gestern die preußische Amnestievorlage be' mdelt und zum Schluß einem Untersuchungsausschuß überwissen.
— Wie aus Berlin mitgeteilt wird, wird Reichskanzler Dr. Luther vorläufig keine Urlaubsreife antreten.
— Aus London kommt eine Depesche, die 'ür den 24. August den Beginn der spanischen Offensive in Marokko ankündigt.
— Der Streik der Bankbeamten in Frankreich dauert fort.
Winnes’ Kampf um Die Aga.
Das Angbot des älteren Etben von Hugo Sinnes, die Hälfte der Aktien der Aga-Werke < Mengesellschaft für Automobilbau) der Arbeiterschaft dieses Werkes zu schenken, hat mit einem schlage die Aufmerksamkeit der Oeffent- lichkèit auf den verzweifelten Existenzkampf gerichtet,den Dr. Edmund Stinnes gegen das Banttonfortium führt, das die Wiederherteilung der Liquidität des Stinneskonzerns sich zur Aufgabe gemacht hat.
Den Ausgangspunkt des Konflikts bildet zweifellos der Auseinandersetzungsvertrag, der Ende Mai unter Führung des Stützungs- ionfortiums zwischen den beiden Stinneserben abgeschlossen worden ist. Auf Grund dieser Auseinandersetzung schied der ältere Bruder, Dr. Edmund Stinnes aus der Leitung des Konzerns aus und erhielt dafür als Sonderbesitz die Automobil- und die Persicherungsime- reffen des Konzerns übereignet. Dieses Abkommen erschien damals außerordentlich unzünftig für den älteren Erben. Heute, nachdem sich der finanzielle Stttus des unter der Leitung des jüngeren Hugo Stinnes verbliebenen Konzerns außerordentlich verschlechtert hat, rird das Abkommen von dem Stützungs- tomitee offenbar als zu günstig für Edmund Stinnes angefochten. Das weitaus wert- Este Objekt, das diesem verblieben ist, war ohne Zweifel die Aga, die das Bankentonsor- tium nunmehr ganz oder teilweise zur Deckung der Konzernschulden heranziehen will. Da Dr. Stinnes sich unter Berufung auf den Auseinandersetzungsvertrag zur Wehr setzte, begannen die Großbanken durch Sperrung aller "rchüe für die Aga einen starken Druck auf ihn Mszuüben.
Der Druck mußte bei der heutigen allge- ineinen Geldlage die Aga sehr schnell in die größten Schwierigkeiten bringen. Diese ge- Hort zweifellos zu den heute am rentabelsten arbeitenden deutschen Betrieben. Die Kon- lunktur in der Automobilindustrie ist durchaus günstig, ein reichlicher Auftragbestand M der Aga auf lange Zeit hinaus volle Beschäftigung der mehreren tausend Köpfe Usuiassenden Belegschaft. Aber ohne erheb- uche flüssige Mittel und ohne große Kredite kann heute kein Betrieb existieren. Verhand- fbUgen wegen Kreditgewährung, die Dr. «rmnes in seiner Not mit der preußischen Re- t führte, blieben ohne Ergebnis, weil S M auf den Standpunkt stellte, sie könne Men einzelnen, in Schwierigkeiten be- Unternehmer durch staatliche Kredite unterstützen. Der Standpunkt steht zwar im m.^Auuch mit dem früheren Verfahren der Seehandlung, ist aber an sich .unanfechtbar. In seiner schwierigen nun Dr.. Edmund Stinnes den tschiutz die Hälfte des ihm auf Grund des m.?!"undersetzungsvertrages übereigneten X der Aga-Aktien der Arbeiter- H „ dieses Werkes geschenkweise zu Es handelt sich bei dieser Maß- [n-Xe eingestandenermaßen nicht etwa um ein Experiment, als daß es vielfach irr- der Oeffentlichkeit angesehen und ge- hJM worden ist, sondern zunächst um einen . Lichen Schachzug. Dadurch, daß nicht mehr s',.^,«t^,^""^unehmer Dr. Stinnes der »ll^e W» sondern die Arbeiterschaft mH^^/^.felbst Miteigentümerin der Aktien- - roir'3' entfallen nach Auffassung von die Gründe, mit denen Sie Preu- „^^/^ung bisher eine Kredithilfe für die strn^^^Ehut hat. <Scl)t entsteht für diese die ^.s. ?d f,e es darauf ankommen lassen will, EtlMnÄ »nur 6(15 gutbeschäftigte Werk zum um y^ tomiTit und Tausende von Arbeitern auch d?yNten brotlos werden, sondern daß term-i»»'. ^ENschenkung zugunsten der Arbei- Dr^Ko^ kandsloswird. DerArbeiterschaft,nicht SUgute kommem ^' mÜrbe ’^ bie Kredithilfe
Am Krieg o-er Frieden in Marokko
INadrid, 17. Aug. Das Direktorium gibt eine Bekanntmachung heraus, deren Inhalt der Note Painlevss analog ist, nämlich, daß das Direktorium den Frieden wolle, daß aber Abd el Krim als Vorbedingung nicht nur die völlig bedingungslose Unabhängigkeit des Rifs forderte, sondern auch Kriegsmaterial, Flugzeuge, sowie eine große Geldsumme und das alles ohne Garantien seinerseits, wodurch ernsthafte Verhandlungen unmöglich gemacht würden. Frankreich und Spanien hätten dann vereinbart, dem Rifgebiet und den Diahallastämmen autonome Selbstverwaltung unter Oberhoheit des Sultans und des Kalifen der spanischen Zone anzubieten. Diese Bedingungen wurden Abd el Krim offiziell nicht mitgeteilt, da keine Verhandlungen stattfanden. Er müsse sie aber genau kennen. Abd el Krim hat jedoch nicht darauf geantwortet- Die Marokkaner müßten sich jetzt über Krieg oder Frieden entscheiden, denn Frank- re ich und Spanien könnten nicht mehr anbieten, da die internationalen Verträge aufrecht erhalten bleibenmüßten.
„Debaèe" bringt einen Artikel, in dem gesagt wird, daß Spanien zwar die internationalen Verträge erfüllen müßte, daß diese Verpflichtungen jedoch den eigenen Notwendigkeiten und Möglichkeiten angepaht werden müßten.
Lange Dauer Ses
Englische Pressestimme zu PainlevSs Erklärungen.
London, 17. Aug. Die „Westminster Gazette" schreibt zu den Erklärungen Painleves, daß der Marokkofeldzug noch im Oktober, beendet sein werde, daß man in England diesen Optimismus auf keinen Fall teilen könne. Die Erfahrung habe bewiesen, daß Kolonialkriege vonlangerDauer sein könnten.
Hinsichtlich der Stabilität des französischen Kredits und der französischen Ausgaben für den Krieg, die einen großen lKnfluß auf die Regelung b' französischen Schulden hätten, könne man i a ungünstigen Eindruck nicht verwischen, der durch die entgegengesetzten Erklärungen Abd el Krims und Painlevss hervorgerufen sei. Während Abd el Krim behaupte, seine Friedensvorschläge seien dauernd zurückgewiesen worden, scheine Painlevè in fernen letzten Erklärungen zuzugeben, daß Frie- densbedingungen vorhanden waren,daßsieabernicht erwogen werden konnten, da sie die Unabhängigkeit des Rifs vorsahen,die nicht mit den bestehenden Verträgen vereinbar sei. Zum Schlüsse fragt das Blatt, ob Painlevè die an Marokko interessierten Mächte um ihre Meinung zu einer eventuellen Unabhängigkeitserklärung des Rifs gefragt habe, und ob der Ministerpräsident glaube, daß Verträge nicht revidiert werden könnten.
Dr. Stinnes, der offensichtlich entschlossen ist, im Kampf mit den Banken unter allen Umstän- den durchzuhalten, rechnet damit, daß, wenn sein letztes Mittel nicht verfängt, alles verloren ist, während er im Falle des Gelingens wenig- ftkns die Hälfte des Aktienpakets behält und damit auch die Hälfte des Ertrages aus dem
,ItNS VW j;ui|ie uca damit auch die Hälsi wieder sanierten Ui
______ ,__________ Unternehmen rettet. Der Schachzug ist nur zu verstehen aus dem Der- zwciflungskampf, den er gegen das Dankenkon- joriium führt, und von dem er behauptet, daß er ihm aufgezwungen worden sei. Ob er Erfolg ' ■ wird, steht noch dahin. Bisher hat we- Arbeiterschaft sich zur Annahme des
bringen i der die —. Aknengeschenks, noch die preußische Regierung sich zur Kredithilfe entschlossen.
Aber auch wenn der Schritt des Dr. Stinnes erfolglos bleibt, hat er eins erreicht: er hat die Aufmerksamkeit der ganzen Oeffentlichkeit auf seinen Existenzkampf gegen die Großbanken gelenkt. Die Rechtsfrage lieht zurzeit ge-
wiß nicht ganz klar. — ,.„_.. . ,
Banken aber gegen ein Werk, das gedeiht und aktiv ist, durch die brutale Kreditentziehung aber leicht ruiniert werden kann, ist in jedem Falle volkswirtschaftlich nicht unbedenklich. Die allgemeine Wirtschaftslage ist zu kritisch, als daß man derartige Störungen widerspruchslos hinnehmen könnte. Ob in dem Konflikt selbst
Beginn der spanischen Marokkoofsensive.
Paris, 17. Aug. Nach einer Meldung aus englischer Quelle wird die große spanische Offensive am 24. August beginnen und mit einer Landung von 40 000 Soldaten an der Rssküste bei Sidi-Briß eingeleitet werden. Eine ebenfalls aus London kommende Depesche berichtet, daß die Rifleute in Tanger, inbegriffen die dortigen Anhänger Abd el Krims, die Meinung vertreten, daß Abd el Krim die von den Franzosen und Spaniern gebotene Gelegenheit ergreifen und in Friedensverhandlungen treten sollte. Sie gaben der Meinung Ausdruck, daß dis französisch-spanischen Bedingungen sehr großzügig seien und wohl als Basis für Verhandlungen dienen können. Immerhin müßten nähere Details, so vor allem die ange= botene Autonomie, näher umschrieben werden.
Paris, 17. Aug. Wie Havas aus Fez meldet, haben die französischen Streitkräfte eine umfassende Operation eingeleitet. Artillerie und Flieger legten heute früh ein starkes Vor- bereitungsseuer auf die feindlichen Stellungen. Die Operation nimmt einen normalen Verlauf. Anscheinend beabsichtigen die Dissidenten an bestimmten Punkten zurückzugehen.
Paris, 17. Aug. Nach einer Havasmeldung aus Madrid ist eine Kompagnie regulärer Truppen, die den Du ug eines feindlichen
mehreren hundert Aufständischen, die den Durchzug um jeden Preis erzwingen sollten, ins Gefecht gekommen. Der Ersuch des Feindes scheiterte. Er mußte sich unter Zurück- lassung von Toten und Verwundeten zurückziehen.
Kei« Friedensschluß mit den Drusen.
erhalten
Paris, 17. Aug. Die aus London hier ein» getroffenen Nachrichten von einem Friedenschluß mit den Drusen, wonach die Auf- tândischen eine angemessene Buße zu zahlen hätten, und dafür von den französischen Be- )örben eine weitgehende Amnestie erhalten ollen, werden in Paris skeptisch ausgenommen. Weder im Krie-gsmmisterium noch rm Außenamt ist bisher eine Bestätigung tiefer Meldungen eingetroffen. In Bors ent reifen macht sich eine ernste Mißstimmung gegen das Abenteuer in Syrien geltend. Man ist der Meinung, daß die Interessen einiger Syndikate die Menschenleben und die großen Geldsummen, die in Syrien geopfert werden müssen, nicht ■mrfiviegen. Frankreich habe ohne Notwendigkeit in ein Wespennest gegriffen und nur erreicht, daß sich England stillschweigend berechtigt fühle, sich ebenfalls- in Kleinasien festzusetzen. Der Regierung wird in diesen Finanzkreisen der Rat gegeben, sich aus Syrien ^zuruckzuziehen, umsomehr als sie gerade in Nordafrika genug abzuwchren habe.
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Dr. Stinnes oder die Banken Recht haben, können schließlich nur die Gericht entscheiden. Indem aber das Bankenkonsortium es vorzog, durch Anwendung der Kreditsperre die Durchsetzung seiner Rechtsansprüche zu erzwingen, ist es jetzt dahin gekommen, daß der Rechtskampf auf den Köpfen der Arbeiter und Angestellten, deren Arbeitsstelle bedroht ist, und der Wirtschaft, die eines an'sich lebensfähigen Gliedes beraubt wird, ausgefochten wird. Auf diese Lage der Dinge hat die Aktienschenkung blitzartig die allgemeine Aufmerksamkeit gerichtet. Die Großbanken waren schlecht beraten, als sie bei der Durchsetzung ihrer Rechtsansprüche die notwendige Rücksicht auf die allgemeine Wirtschaftslag« und auf bie Interessen unbeteiligter Dritter, nämlich der Arbeiter, auher Acht lie» ßen. Mag das Recht selbst auf ihrer Seite stehen, so können die Mittel, mit denen diese Rechtsansprüche vertreten wurden, nicht restlos gebilligt werden.
Verhandlungen über bie Aga im Ober- prüfidium.
Berlin, 17. Aug. Wie btr Amtliche Preußische Bressedienst mitteilt, hat heute über die bei den Aga-Werken entstandenen Schwierigkeiten „ , , , .„. ________ ... ________ ,_____
unter Leitung des Oberpräsidenten zu Ehar- wie Reuter weiter meldet, erneut gegen biet lottenburg in seiner Eigenschaft al» Demobil-' Ausländer und gegen den Handel mit Hoi^ckon«
wachungskommissar eine Besprechung mit Dk« rektion und Betriebsrat der Aga, in Gegenwart eines Vertreters des preußischen Handelsministeriums und der Handelskammer fomiü eines Gewerkschaftsvertreters stattgefunden. Es wurde anerkannt, daß die Stillegung her Werke unvermeidbar fei, wenn es nicht gelinge, Betriebskredite zu erlangen. Die Schritte hierzu wurden der Direktion nahegelegt, die diese ungesäumt zu tun versprach. Vom Oberpräsi- oenten als Demobilmachungskommissar werden diese Schritte mit Nachdruck gefordert werden.
LohnslreNigketten im Siemenskonzern
Berlin, 17. Aug. Die Siemenswerke ver« öffentlichen folgende Mitteilung: Die Werkzeugmacher des Wernerwerkes der Siemens- Halske A.-G. stellten am 6. August die Forderung auf einen Verdienst von 1.50 Mark pro Stunde für Formenbauer und einen Spitzenverdienst von 1.45 Mark pro Stunde für die übrigen besseren Werkzeugmacher. In der Per- Handlung wurde seitens der Firmenleitung ein Ausgleich für weniger gut bezahlte Arbeiten zugesagt. Die Werkzeugmacher bestanden jedoch auf der oben angegebenen Forderung und verweigerten, um diese Forderung durchzusetzen, die neunte Arbeitsstunde. Die Fabrikleitung machte darauf aufmerksam, daß die Verweigerung der neunten Arbeitsstunde ein Bruch des bestehenden Tarifvertrages sei. Trotzdem wurde auch am folgenden Tage die neunte Arbeitsstunde nicht geleistet. Infolge dieses Tarifvertragbruches entließ die Firma die Werkzeugmacher. Die Instandhaltung der in den Werkstätten gebrauchten Werkzeuge kommt dadurch ins Stocken, sodaß die Produktion gestört wird.
Firmenleitung einen erheblichen Teil des Wer« nerwerkes Mießen und zunächst etwa 4000 Arbeitnehmer außer Arbeit setzen. Dis Schließung des ganzen Werkes dürfte in Kürze erfolgen.
Ende des Streiks in Pforzheim
Pforzheim, 18. August. Die bisher noch im Streit befindlichen Jmoelenarbekter haben heute beschlossen, morgen die Arbeit wieder aufzunehmen. Es wird damit gerechnet, daß auch die Arbeitgeber ihre Kündigung znrücknehmen werden.
Severing für Neuwahlen in Preußen.
Nach der Soff. Ztg. erklärte der preußische Innenminifker Severin« in einer Rede in Bielefeld: Seif item 7. September v. 3. leben wir in einer dauernden Regierungskrise. Der Etat, der bis zum 1. April ferliggeftellt fein Site, ist noch nicht einmal in allen seinen en im Haushalksausschutz beraten. Der Ministerpräsident und ich werden den Landtag vor bestimmte Aufgaben stellen, wenn dann ein vernünftiges Arbeiten nicht möglich ist, werde« wir den Landtag nach Hause schicken.
Die Ueberretchung -er Aulworluole.
Paris, 17. Aug. Gegenüber den in Umlauf befindlichen Nachrichten, daß die Antwort heute oder morgen der deutschen Regierung überreicht werde, teilt Havas mit, daß es nicht der Fall fein werde. Das Dokument ist den alliierten Mächten, insbesondere Belgien und Italien, zur Meinungsäußerung überreicht worden, aber sie haben ihre Ansicht noch nicht bekannt gegeben. Die Note werde durch einen Kurier erst dann nach Berlin übersandt werden, wenn die Meinungen der bethen Regierungen eingegangen seien, die Mitte der Woche erwartet werde. Die Antuwrt werde der deutschen Re
gierung am Freitag oder Samstag mitgeteÄ und am Tage nach ihrer Ueberreichung veröffentlicht werden.
Paris, 18. Aug. Nach d»m „Oeuvre" wird über bie in der
die beli vorgesei
verlangen wollen, habe sich aber Ichlietzkich md dem Wortlaut einverstanden erklärt.
Die Lage in China.
London, 17. Aug. Reuter meldet au» Hongkong: Nach privaten Meldungen aus Kanton finb ungefähr 3000 Ballen Rohseide und 500 Ballen Seideabfälle nach Schanghai verladen worden. Es wird angenommen, daß ungefähr 80 Prozent aller Seihensirmen zeitweilig ihr Geschäft nach Schanghai verlegen werden.
Sozialistische Agitatoren in Ranton sollen.