200. Jahrgang.
Hanauer W Anzeiger
General-Anzeiger für die Streife Stanau Statt und Land.
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Nr. 159
Freilag den 19. Juli
1925
Die MmWMte in der MI- Kammer.
Paris, 9. Juli. Die Kammer beschäftigte sich äeute nachmittag in einer Sitzung mit dem für den Feldzug in Marokko geforderten Schutzkredit im Betrage von 183 000 000 Franken. Davon entfallen auf das Kriegsministermm und auf das Marineministerium 7167 200 Franken. Vor Beginn der Diskussion dementierte Ministerpräsident Painlevè die falschen Gerüchte, die heute vormittag in Umlauf gesetzt worden seien. Man frage sich, welche Stelle ein Interesse daran habe, ebenso falsche wie lächerliche Gerüchte zu verbreiten. Kammerpräsident Herriot erklärt, die Kammer nehme die Erklärung der Regierung mit Freuden zur Kenntnis. Als erster Diskussionsredner ergreift der kommunistische Abgeordnete Marcel Cachin das Wort. Die Kredite, die morgen verlangt würden, würden sicher viel größer sein als die, die man heute fordere. Nach seiner Ansicht seien
bereits Milliarden in Marokko vergeudet worden. Die Regierung verheimliche dem Lande die eigentlichen Ausgaben, die die französische Besetzung von Marokko erfordere. In Marokko befinde man sich in vollem Kriege. (Ministerpräsident PainlevS ruft: Wer trägt die SchuD daran?) Cachin antwortet: Gewiß nicht der Redner, der sich im Augenblick auf der Tribüne befindet. Vor einigen Wochen wäre ein Friede leicht zu erlangen gewesen. Vor sechs Wochen habe es sich um das Rifgebiet gehandelt. Heute spielten sich die militärischen Ereignisse weit vom Rifgebiet ab. Es sei
eine gewisse Anzahl von Stämmen, die Frankreich Gehorsam zugesagt hätten, sich jetzt nicht mehr gebunden fühle.
Er höre immer davon sprechen, daß Abd el Krim zuerst bestraft werden müsse, und daß man deshalb Verstärkungen und besseres Kriegsmaterial abgehen lassen müsse. Aus diesem Grunde müsse die Regierung sagen, wie weit sie gehen wolle. Der Abgeordnete Cachin beschäftigt sich des Längeren mit den Kolonialkriegen und erklärt, daß sie im allgemeinen lang und kostspielig seien. Er erinnert daran, daß vor einigen Jahren die Liga für Menschenrechte von Marschall Lyautey gefordert habe, daß er die Erklärung iw Menschenrechte in Marokko überall anschlagen lasse. Der sozialistische Abgeordnete Varrennes ruft dazwischen: Wir fordern auch den Anschlag für Georgien. Wenn man die Diktatur von Moskau annimmt, kann man sich nicht für die Erklärung der Menschenrechte aussprechen. Cachin erwidert: Ich bin für die Diktatur des Proletariats, und Sie, Herr Varrennes, sind Marxist, also für die gleiche Diktatur. Varrennes erwidert: Im Üebrigen hat Rußland keineswegs die Diktatur des Proletariats, sondern eine Diktatur von Tyrannen. Cachin, der Aeußerungen von Jaures über die Marokkopolitik verliest, wird lebhaft von der Rechten und den Sozialisten unterbrochen, sodaß Kammerpräsident Herriot ersucht, man möge den Redner anhören, damit nachher die anderen Redner ebenfalls in Ruhe ihre Ausführungen mÄchen könnten. Cachin erinnert daran, daß Außenminister Pichon vor Jahren versprochen habe, daß die militärische Besetzung in Marokko nur von kurzer Dauer sein werde. Das sei vor 15 Jahren der Fall gewesen, weil Pichon die Gefahr erkannt habe. Das marokkanische Volk sei 15 Jahrhunderte frei gewesen. Wenn man es jetzt mit Gewalt unterdrücken wolle, dann werde man sich auf einen gefährlichen Weg begeben. Schließlich erläutert Cachin die Beschlüsse des am Sonntag in Paris stattgefundenen Delegiertentages, bei dem nicht nur Kommunisten, sondern auch Vertreter aller Arbeiterparteien einschließlich der belgischen Arbeiterpartei anwesend gewesen seien. Dieser Kongreß habe die Unabhängigkeit des Rifgebiets und des Ouerghatales gefordert, damit die Rifleute sich mit Nahrungsmittel versorgen könnten. Cachin erinnert an den Kampf der Buren, an den Unabhängigkeitskampf in Amerika, an dem die Grafen und Barone, die Vorfahren der Mitglieder der Rechten ' der Kammer teilgenommen hätten. Ministerpräsident Painlevë ruft dazwischen: Wenn man' gegen Abd el Krim kämpft, rettet man die Einwohner Europas vor der Unterdrückung. Cachin fährt fort: Der Parteitag vom letzten Sonntag hat auch die militärische Räumung
des Marokkogebietes gefordert. Die kommunistische Partei wird den Widerstand gegen den Marokkokrieg organisieren, und sie "wird sich auch bemühen, hierfür die Einigkeit der Gewerkschaften zu erzielen. Die sozialistischen Abgeordneten, die gegen die Kredite stimmen wollten, möchten sich den Kommunisten an- schließen, damit die Aktion gegen den Krieg zu einem guten Ende geführt werden könne. Wenn man auch die Kommunisten verfolge, so würden sie doch die jetzt eingeleitete Aktion weiterführen. Seine Partei wisse, daß sie das Proletariat in dieser Sache hinter sich habe. Uebrigens könne sie auch auf die Zustimmung gewisser Parlamentsmitglieder rechnen, die weit von den Kommunisten entfernt seien, Mitglieder, die die kommunistischen Abgeordneten an den Wandelgängen an den Rockschößen genommen hätten, um ihnen zu sagen: Ihr habt Recht.
Der Abg. Fabry erklärt, die Lage sei ziemlich ernst, so daß man seine Ansicht über den Feldzug in Marokko aussprechen müsse. Die französische Infanterie sei gut, aber man dürfe den Gegner auch nicht unterschätzen, sonst beschwöre man die Gefahr herauf, bald vor fürchterliche Tatsachen gestellt zu werden. Der Gegner Frankreichs wolle keinen Frieden, also müsse man sich schlagen. Ministerpräsident Painlev« habe die Notwendigkeit gezeigt, Abd el Krim zu beweisen, daß, wenn Frankreich geneigt sei, Frieden zu schließen, es ihn nicht etwa mache, weil es Furcht habe, Krieg zu .Jetzt, müsse Abd el Krim bewiesenwer- daß Frankreich den Stomps führe. Es gebe kein Beispiel von glücklichen Friedensverhandlungen, die nicht begleitet waren von militärischen Operationen. Diese müßten Frankreich würdig sein. Frieden könne man nicht schließen, wenn man zurückgehe. Man könne ihn nur dann haben, wenn man voran schreite.
Ministerpräsident Painlevè unterbricht: Wenn Sie sagen wollen, daß wir schwierige Stunden in Marokko durchmachen, weil die Regierung die militärischen Behörden gehemmt und die militärischen Operationen behindert habe, so bin ich gezwungen, dem ein absolutes Dementi entgegenzusetzen.
Der Abg. Fabry erklärt, daß er das nicht habe sagen wollen. Es sei aber nach seiner Ansicht gut, eine zahlenmäßig starke Infanterie mit besonderen Materialien für den Gebirgskrieg auszurüsten. Ministerpräsident Painlevs ruft dazwischen: Dieses Material ist bestellt. Der Abg. Fabry spricht alsdann die Hoffnung aus, daß die Regierung nicht zögern werde, die 15 oder 16 Divisionen, die notwendig sein würden und deren Rekrutierung zum Teil in Nordafrika durchgeführt werden könne, aufzustellen. Seine Freunde seien der Ansicht, daß Friedensverhandlungen nur möglich seien, wenn sie in gut geführten militärischen Operationen ihre Berechtigung gezeigt hätten. Der Redner tadelt alsdann das Verhalten der Kommunisten. Cachin und feine Freunde bereiten den Generalstreik vor, also
den Dolchstoß von hinken.
Das sei ein wahrer Akt des Verrats. Er fordert auf, die verbrecherischen Umtriebe der Kommunisten zu unterdrücken. — Als der Abg. Vaillant-Couturier widerspricht, erklärt Fabry er habe nicht das Recht zu sprechen, denn zu seiner ewigen Schande habe er geschrieben, daß, wenn er nicht während des Krieges desertiert sei, dies aus Furcht geschehen sei, eine französische Kugel in den Rücken zu bekommen. — Der kommunistische Abgeordnete protestiert. General Mangin habe sein Verhalten gelobt. Allerdings habe er geschrieben, daß die französischen Soldaten sich geschlagen hätten, weil sie, wenn sie geflohen wären, von Gendarmen füsiliert worden wären. — Nach einer weiteren Polemik gegen die Kommunisten erklärt schließlich der Abg. Fabry, die militärischen Operationen müßten fortgesetzt werden bis man Abd el Krim ergriffen habe, damit er in Zukunft in Frankreich nicht mehr schaden könne.
Nach ihm sprach der kommunistische Abg. Fernando Faure. Er protestiert gegen die Rede Fabrys. Es scheine, so erklärt er, daß die Tagesordnung heute laute: Zerschmettern wir Abd el Krim, dann können wir Frieden schließen! (Ministerpräsident Painlev« protestiert.) Die Negierung des nationalen Blocks fei für den Marokkokrieg verantwortlich. Aber die
jetzige Regierung hätte das Land über die Opportunität der militärischen Operationen befragen sollen. Ministerpräsident Painlev« ruft dazwischen: Abd el Krim hat Frankreich nicht befragt, als er in das Ouerghagebiet einfiel. Schließlich erklärte der Abg. Faure, Marschall Lyautey habe Nutzen daraus gezogen, daß die Rifleute an der spanischen Front beschäftigt seien, um die Ouerghafront zu schaffen. Das Habs den Krieg hervorgerufen.
Im weiteren Verlaufe der Marokkodebatte erklärt der Abg. Roux Fressine, daß es sich bei der Marokkoangelegenheit um keine politische Frage handele. Die Sicherheit Marokkos und Algeriens stehe auf dem Spiel. Diejenigen, die davon sprächen, daß die Rifleute für ihre Freiheit kämpften, täuschten sich. Das Rifgebiet werde von Stämmen gebildet, die ohne Zweifel kleine Republiken bildeten, die aber keinen anderen Zusammenhang hätten als den, durch die Anerkennung der Autorität des Sultans. Abd el Krim habe den Charakter des Rifgebietes geändert, indem er sich zum Emir- Sultan ausgerufen habe. Er habe sich also gegen den wirklichen Sultan aufgelehnt und zum Heiligen Kriege aufgerufen. Ab del Krim hoffe, durch seine Offensive bis nach Fez zu kommen und das ganze mohammedanische Marokko aufzuwiegeln. Niemals seien die Rifleute so zahlreich nach Oran gekommen. Eine große Anzahl habe erklärt, sie wollten dort bleiben, um nicht am Krieg teilnehmen zu müssen. Frankreich habe die Pflicht, die Marokkaner zu schützen. Aber es handele sich auch darum, Algier zu retten.
Der sozialistische Abg. Clucel, der der parlamentarischen Enquetekommission angehörte, die jetzt aus Marokko zurückkehrte, erklärt,
die Kredite, die man jetzt bewillige, genügten nicht,
um den Krieg zu Ende zu führen. Marschall Lyautey habe im Monat 160 000 Granaten nötig. Er fordert eine Abänderung der Verwaltungsmethoden.
Der Abg. Guilbaumon, der ebenfalls der Enquetekommission ^lngehörte, erklärt, die Lage sei ernst, aber es sei nicht nötig, pessimistisch zu sein. Man müsse energisch handeln, wenn man Frieden wolle. Man müsse rasch handeln. Nach seiner Ansicht habe der Abg. Clucel unrecht, wenn er behaupte, der Generalstab wolle den Krieg verlängern. — Auf Veranlassung des Ministerpräsidenten wird hierauf beschlossen, die Sitzung zu unterbrechen und um 9 Uhr abends zu einer Nachtsitzung zusammenzutreten.
Die Marskkv-KreSrle bewilligt.
Paris, 10. Juli. Die Kammer hat in einer Nachtfitzung die Kredite für Marokko mit 411 gegen 29 Stimmen bei Stimmenthal. tung der Sozialisten bewilligt.
Die Lage in Marokko.
Paris, 9. Juli. Das „Journal des Debats" beurteilt die Lage in Marokko wie folgt: Ueberall, sowohl nördlich von Fez wie in der Gegend von Taza, tritt man in eine Krisenperiode ein. Die Bewegungen der mobilen Truppen, so verdienstvoll sie auch sein mögen, könnten nicht entscheidende Resultate zeitigen, da diese Truppen erschöpft seien durch das unaufhörliche Hin- und Heroperieren von dem einen Frontabschnitt zum andern unter dem erschwerenden Umstand, daß infolge des Fehlens des Aufklärungsdienstes sie fast immer zu spät kämen. Augenblicklich könne man sagen, daß die bisher ausgearbeitete Verteidigungsmethode sich als undurchführbar erwiesen habe.
Paris, 9. Juli. Havas veröffentlicht ein offizielles Kommunique aus Fez vom 9. Juli, in dem es heißt, in der Gegend von Fez el Balf habe eine lebhaft geführte Operation es ermöglicht, dem Feind einige am Ouergha ge- legene Dörfer wieder zu entreißen und gegen hundert Frauen und Kinder, die als Geiseln für den Abfall der Fichtala zurückgehalten wurden, zu befreien. Die mobile Truppe von Haute-Leben hat einen feindlichen, gegen die Stellung von Bab Taza vorgetragenen Angriff abgeschlagen. — Nach einer Havasmeldung über die Vorgänge an der spanischen Marokkofront aus Tanger haben die Aufständischen einige hundert Tote und Verwundete bei jedem Kampfe verloren, was die Rifleuts selbst zugeben. Besonders groß seien die Verluste der Rhomara, sodaß Abd el Krim diese Stämme aus der spanischen Kampfzone zurückgezogen habe. Eine starke Kolonne habe erfolgreich auf
dem rechten Lukkosufer operiert. Die östliche Front sei ruhig.
Die Kämpfe vor Taza.
Paris, 10. Juli. Havas gibt das amtlich« Kommunique aus Taza vom 9. Juli über die Kämpfe vor Taza wieder. Danach berichten die Franzosen, der Feind komme infolge der starken Verluste, die er in den Kämpfen vor Belkacem erlitten habe, zur Vernunft. Trotzdem halte der politische Trupp des Feindes auf die Islus an, und die Rifabteilungen bleiben vor dem französischen Trupp nordwestlich von Taza versammelt.
Der Sultan verläßt Fez.
Paris, 9. Juli. Der Sultan von Marokko hat sich von Fez nach Rabat begeben.
Die Friedensbedingungen für Abd el Krim.
Paris, 10. Juli. Der Berichterstatter des „Matin" in Madrid schreibt seinem Blatte über die französisch-spanischen Friedensbedingungen an Abd el Krim. General Primo de Rivera habe den spanischen Kaufmann Echevariette zu sich gerufen, um ihm mitzuteilen daß die Verhandlungen zwischen Spanten und den Rifführern, an denen er schon lebhaften Anteil genommen, beendet seien und daß dieser Beschluß sofort Abd el Krim durch Vermittlung des Kommandeurs der Insel Alhucemas zur Kenntnis gebracht werden würde. General Primo de Rivera habe Echevarietta gebeten, auf eine Reise ins Ausland, die er habe unter« nehmen wollen, zu verzichten, damit er in Begleitung eines Vertreters der französischen Regierung nach Ajdir zurückkehren könne, um neue Verhandlungen auf der von der französisch-spanischen Konferenz festgelegten Grund- ,1a g£ zu beginnen. — Ein früherer sozialistischer Wgeordneter habe eine Unterredung mit dem französischen Vertreter Malvy gehabt und will durch sie erfahren haben, daß die Friedensbe dingungen sehr großmütig seien.
Bevorstehende Räumung von Bochum
Bochum, 9. Juli. Die Stadtverwaltung läßt mitteilen: Nach den in den letzten Tagen von den Besatzungsbehörden getroffenen Maßnahmen ist mit dem badigen Abmarsch der Be- latzungstruppen zu rechnen. Als Termin des Abmarsches vermutet man den 17. oder 18. Juli. Um politische Verwicklungen und Nachteile für die Bevölkerung zu vermeiden, wird ersucht, von Veranstaltungen oder Kundgebungen anläßlich des Abzuges der Besatzung abzusehen.
Die Räumungsvorberettungen.
Berlin, 9. Juli. Ueber die Räumungsvor- bereitungSn im Ruhrgebiet sind verschiedentlich Nachrichten aufgetaucht, die geeignet sind, ein falsches Bild zu ergeben. Wenn die politische Polizei nach dem stellenweise bereits erfolgten Abzug der Truppen noch verblieb, so ist auf Grund bestimmter Zusagen der Alliierten nicht zu erwarten, daß sie länger als bis zum 15, August im besetzten Gebiet verbleiben wird. Es kann ferner damit gerechnet werden, daß auch die Sanktionsgebiete bis zum gleichen Termin geräumt sein werden. Bemerkenswert ist hierzu ein Bericht des Pariser Berichterstatters der „Times", der anläßlich der Aussprache Ban* derveldes mit Briand darauf hinweist, daß dig Verhandlungen der Alliierten über die Räumung dieser Gebiete Klarheit schaffen inertem Wenn er dabei meint, daß die Rämnung der Sanktionsgebiete in London abgemacht sei, so ist das ein Irrtum Die französische Regierung, scheint sich aber auf den Standpunkt zu stellen» daß die Sanktionsgebiete nur auf interalliierten Beschluß besetzt worden seien.
Neue Personentariserhöhuug bei Ser Reichsbahn ?
Wie die „Tägliche Rundschau" meldet, wat von einem großen Wirtschaftsoerband beantragt worden, auf alle Fahrkarten wieder die Preise aufzudrucken, wie dies bei automatischen Druckmaschinen von selbst geschieht. Dieser Antrag wurde von der Reichsbahn mit der Begründung abgelehnt, der Aufdruck könne erst dann erfolgen, sobald Sicherheit besteht, daß die Preise auf längere Zeit unverändert bleiben, was gegenwärtig noch nicht der Fall sei.
Ein neuer Prviest »er Börse.
Frankfurt a. M., 9. Juli. Der Börsenvor» B der Frankfurter Effektenbörse hat be- en und bekanntgegeben, daß sämtliche he Reichs-, Staats- und Kommunal-An- leihen bis auf weiteres nicht notiert werden bürsten