Einzelbild herunterladen
 

200. Jahrgang.

Sanauer 8 Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stabt und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernivrech-Anschluß Nr. 1237 und 1238.

Segegspret»; Für den halben Monat 1 Reichsmark, für bot ganzen Monat 2 Reichsmark ohne Trügerlohn. Einzelnummer 10, Freitag und Samstag 12Reichrpfennig. Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe tat Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Retchspfennig, im Reklameteil von 68 mm Breite 25 Reichspfennig. Offertengebühr: SO Reichspfennig. Geschäftsstelle: Hammerstratze S.

r............... ' 1 ..

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. Bet unverschuldnem Ausfall der Lieferung Infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Für Platzvorschrift und Erscheinung-tage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.

Nr. 154

Samstag Sen 4. Juli

1925

Das Neueste.

--4)er Reichstag hat in erster und zweiter Lösung den Gesetzentwurf über ein vorläufiges Handelsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und der griechischen Republik ange-

Der handelspolitische Ausschuß des Reichstags hat einen Antrag des sozialdemo­kratischen Wgeordneten Hilferding auf Ein­setzung eines Sachverständigen-Ausschusses zur Prüfung der Notwendigkeit der Agrarzölle so­wie einen weiteren Antrag, die Arbeiten der Sachverständigen am 1. Juli zum Abschluß zu bringen, angenommen.

An der Marokkofront ist eine lebhafte Kampftätigkeit zu verzeichnen.

In Santa Barbara hat sich ein neues Erdbeben ereignet.

Klarhett über den Sicher- Helispakk.

Das Bild der Vorgänge, die sich in den letzten Tagen abgespielt haben, ist vielleicht et­was wechselvoll, wenn man es tm einzelnen betrachtet. Im Ganzen gesehen, deutet es aber doch auf eine wachsende Klärung der Paktfrage hin. Man wird die Vorgänge, die sich im vori- gen Jahr ungefähr um dieselbe Zeit abspielten, als einen Parallelfall betrachten können. Da­mals bahnte sich die wirtschaftliche Regelung der Entschädtgungsfrage auf Grund des soge­nannten Dawes-Gutachtens an. Und. auch da-

ibat immer wieder zu

mals drohten sich die Fäden verwirren. Trotzdem ging I ~

ihren Gang, um schließlich chren Abschluß au der Londoner Konferenz zu finden. Wir wissen

die Entwicklung

«»«____ göbnis in Aussicht steht. Aber es läßt sich doch nicht verkennen, daß sich der ganze Fragen­komplex allmählich immer mehr klärt. Trotz aller Wechselfälle läßt sich der Weg, den die Entwicklung nehmen wird, wenigstens für die nächste Zeit übersehen.

der

Paris, 3. Juli. Havas veröffentlicht einen amtlichen Bericht vom 3. Juli über die Lage an der Marokkofront. Danach ist die Lage bei Rhoun und Ghezaua unverändert. Der Posten von Tafrant ist am 2. Juli ohne Zwischenfälle verproviantiert worden. Die Abteilungen Fichtala und Chararga im Norden zeigen ziemliche Beunruhigung infolge der feindlichen Vorstöße im Süden von Kelah und Sleß. Sicherheitsmaßnahmen sind getroffen worden. Zwischen Sleß und Ain Aicha werden Einbrüche gemeldet. Die Lage ist ruhig in Ain Maatouf und in Bu Halima, wo die mobilen Truppen von Haut-Leben nicht belästigt worden sind. Der durch die feindliche Propaganda stark bearbeitete Tsoul-Stamm zeigt sich über die Einbrüche südlich von Msils, wo man eine feindliche Gruppe von 1200 Mann meldet, beunruhigt. Westlich von Kif- fane haben Zusammenstöße statgefunden. Der Feind ist ebenso wie im Norden von Sidi el Kacem zurückgeschlagen worden.

Nach einem weiteren, verspätet in Paris eingetroffenen Bericht aus Fez vom 2. Juli ühren die Dissidentenstämme ihren V o r st o ß m Süden oes Ouergha fort, wobei ie die Dörfer bei Kelah und Sleß in Brand tecken und bis 20 Kilometer nordwestlich von Tissa vorgedrungen sind, wo sie durch fran­zosentreue Stämme und irreguläre einge­borene Reiter aufgehalten wurden. Am Zu­sammenfluß des Oued Bu und Oued Msoun haben die Dissidentenstämme versucht, den ende sind sie nach einem heftigen Kampfe tm

unser t

Norden zurückgeschlagen worden. In dem Gebiet östlich des Msoun verstärkt der Feind gegenwärtig seinen Druck.

Die Marokko-Konferenz.

Madrid, 3. Juli. Der Präsident der Ma­rokkokonferenz, General Jordana, betonte Pressevertretern gegenüber, die Konferenz habe eine außerordentliche Bedeutung und ein günstiger Ausgang der Beratungen sei not­wendig. Malvy erklärte, jetzt beginne der in­teressanteste Abschnitt der Konferenz, und hob hervor, daß er einen baldigen Abschluß der Beratungen zuversichtlich erhoffe. Alle Natio­nen, besonders auch England, müßten eine befriedigende Lösung der auf der Marokko- konferenz zur Beratung stehenden Fragen wünschen, denn eine solche Lösung liege im In­teresse von Zivilisation und Frieden.

Paris, 4. Juli. General Primo de Rivera erklärte einem Beristterstatter desPetit Pari- sien", der Rifaufstand gehöre zu den Erhebun­gen, die an vielen Stellen der Welt von revo­lutionären Kreisen angezettelt seien. Nicht nur Frankreich und Spanien, sondern die ganze Welt sei daran interessiert, wer in Marokko herrsche. Er, Primo de Rivera, werde in vier­zehn Tagen nach Marokko zurückkehren, bis zu diesem Zeitpunkt werde die französisch-spa­nische Konferenz ihre Arbeiten beendet haben. Er werde nach dem Rifgebiet zurückkehren, um die gemeinsamen militärischen Maßnahmen in

Eine Klärung war zunächst innerhack des fteichskabinetts nötig. Es ist kein Geheimnis, daß der deutschnationale Reichsminister Schiele nur nach langen Verhandlungen für den Standpunkt zu gewinnen war, auf dem der Reichskanzler, der Reichsaußenminister und die übrigen nicht deutschnationalen Mitglieder des Kabinettes standen. Wer es gelang und die halbamtliche Mitteilung, die im Anschluß an die Kabinettsberatung veröffentlicht wurde, brachte den einmütigen Willen zum Ausdruck, hie Verhandlungen über einen Sicherheitspakt im Sinne und Geist des deutschen Memoran­dum fortzusetzen. Inzwischen ist zu wiederhol­ten Malen der Versuch erneuert worden, Dchiele gegen den Außenminister Stresemann duszuspielen. Da aber Minister Schiele selbst Und maßgebende deutsche Politiker auf Befra­gen ausdrücklich jenes Kommunique als eine Solidaritätskundgebung des Kabinetts an« ersannt haben, so kann man sich mit der fronde der deutschnationalen Flügolgruppe ab« inden. Um so mehr, als das Kabinett inzwi- chen einen Schritt weitergegangen ist. Auf Brund der letzten Kabinettssitzung ist die Be­antwortung der französischen Sicherheitsnote für die nächste Zeit in Aussicht gestellt worden. Das Kabinett ist sich einig geworden, wie diese Antwort gehalten sein soll. Nach dem voraus- gegangenen Beschluß kann es keinem Zweifel unterliegen, daß bie Regierung sich bereit er­klären wird, die Verhandlungen fortzusetzen. Aber man wird ebensowenig daran zweifeln können, daß die Antwort bie französischen Bor« schlage, die den Rahmen des deutschen Memo- randums vollständig sprengen, wie z. B. bie fransofifcbe Schiedsgerichtsgarantie im Osten, zuruckweisen wird. '

Bis zu einem gewissen Grade haben r SS e^» »&?ä ntcfjt an der Notwendigkeit vorbeigehen können, eine ebenso unzweideutige grundsätzliche Ent­scheidung herbeizufuhren wie im Kabinett. Das ^^-cht.Aneeine außenpolitische Aussprache in öffentlicher Relchstagssitzung und ohne dach man die Probe auf die Zuverlässigkeit der Reichstagsfraktlonen gemacht hat. Es besteht jetzt Sichevheit darüber, daß auch diese Seite der Angelegenheit geklärt werden wird. Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei hatte ursprünglich die Absicht, die Aussprache mit daranschließender Wstimmung durch eine Interpellation herbeizuführen. Die Interpella­tion war bereits in Umlauf gesetzt und sie wäre vielleicht um die. Mitte der Wmhe dem Reichs-

tage zugsgangen, wenn sich nicht infolge der Verhanülungspause Schwierigkeiten ergeben hätten, die notwendigen 30 Unterschriften zu sammeln. Ueberraschenderweise ist dann wie gestern gemeldet, der Beschluß gefaßt worden, vorläufig wenigstens auf die Interpellation zu verzichten. Dieser Vorgang findet seine, Er­klärung in der Besprechung, die zwischen dem Fraktionsvorstand und dem Reichskanzler vorangegangen war. Dr. Luther konnte bei die­ser Gelegenheit dem Fraktionsvertreter der D. B. P. von dem Beschluß des Kabinetts und

der bevo

erstehenden vorläufigen Antwort an die Note Briands Kenntnis geben. Er gab wei­ter die Versicherung ab, daß die Regierung im Anschluß an die Ueberreichung ihrer Note vor den Reichstag treten werde, um ihre Außen­politik darzulegièn. Der Reichskanzler empfahl, unter diesen Umständen auf die Interpellation zu verzichten, da eine solche Aktion auf Seiten einer einzelnen Koalitionspartei leicht zu fal­schen Schlußfolgerungen Anlaß geben könnte. Der Reichstagsfraktion der D. V. P. kam es

in erster Linie darauf an, die außenpolitische Aussprache zu sichern und die einzelnen Reichs­tagsfraktionen bei dieser Gelegenheit vor eine grundsätzliche Entscheidung zu stellen. Diese Sicherheit ist nach der Erklärung des Reichs­kanzlers auch ohne Interpellation vorhanden und deshalb bestand keine Veranlassung, die Interpellation gegen den ausdrücklichen Wunsck des Reichskanzlers aufrecht zu erholtem Dr. Luther hat versichert, daß der Reickstag noch vor seiner Sommervertagung die höchst­wahrscheinlich an einem späteren Termin als den 18. Juli erfolgen wird einer außenpolitischen Auss

den 18. Juli erfolgen wird Gelegenheit zu einer außenpolitischen Aussprache haben wird. Damit es in nächster Zeit auch im Parlament )u einer festen Gruppierung der Parteien in )er Frage des Sicherheitspaktes kommen, und wir zweifeln nach wie vor nicht daran, daß die Reichsregieruna damit eine sichere parlamen- tarische Grundlage für ihre Außenpolitik ge­winnt.

Besonders wertvoll ist es, daß auch die sachliche Klärung des Problems mehr und mehr fortschreitet. Die Richtlinien, die die Reichs- tagsfraktion der D. V. P. veröffentlicht hat, zeigen ganz genau den Weg, den wir bei den Verhandlungen über den Sicherheitspakt gehen müssen. Sie sind eine genaue, auch diplomatisch geschickte Formulierung der Forderungen, die sich von Anfang an fast von selbst ergaben. Es wird festgestellt, unter welchen Voraussetzungen ein Eintritt Deutschlands in den Völkerbund möglich ist, wobei besonders betont sein mag, daß der Artikel 16 der Völkerbundssatzungen uns nicht gegen Rußland binden darf. Frank­reich wird als östlicher Schiedsrichter abgelehnt, und es wird ferner verlangt, daß Besetzung

und Rheinland-Abkommen den veränderten Verhältnissen angepaßt werden müssen. Hier ist besonders wichtig, daß ein Schiedsverfahren für alle Streitigkeiten aus dem Versailler Ver­trag gefordert wird.

Die Kaliung der Deutschnattonalen.

Berlin, 3. Juli. Aus deutschnationalen Krei­sen des Reichstags verlautet, daß die am Frei­tag veröffentlichten Richtlinien zum Sicher­heitspakt von der Deutschen Volkspartei allein als Parteirichtlinien ausgestellt und veröffent­licht worden sind. Die Deutschnationale Volks­partei ist an diesen Richtlinien nicht beteiligt. Sie wird mit einzelnen Teilen durchaus einver­standen sein können, während sie gegen manche Fassungen doch auch ernste Bedenken hat. Weiter verlautet, daß in der deutschnationalen Reichstagsfraktion die Absicht, mit eigenen Richtlinien öffentlich hervorzutreten,' nicht be­stehe. Das erscheine umso weniger nötig, als die maßgebenden Stellen über die deutschnatio­nalen Auffassungen durchaus unterrichtet seien.

Coolidge und die Sicherhettsfrage.

Cambridge (Massachusetts), 3. Juli. In einer Rede bei einer hier abgehaltenen patrio­tischen Feier sagte Präsident Coolidge die moralische Unterstützung der Vereinigten Staa­ten für die Sicherheitsverträge zur Erhaltung des Friedens in Europa zu. Mit diesem Ver­sprechen verband er den Hinweis, daß man

nur unter dieser Voraussetzung von Amerika eine weitere Mitarbeit an dem finanziellen Wiederaufbau der Alten Welt erwarten könne.

!önne.

Tagen erfolgen werde. Die Uebergabe bet Wohnungen an die Stadtverwaltung soll in der Zeit vom 9. bis einschließlich 14. Juli vor sich gehen.

Die Räumung der Kölner Zone bevorstehend?

Paris, 3. Juli. Der Kölner Korrespon» denl des Reuter-Büros meldet gegenüber den in Deutschland verbreiteten Nachrichten, daß die Räumung der britischen Zone unmittelbar bevorstehe und daß das britische Besahungs- Heer im Begriff fei, die Besetzung von Wies­baden und Mainz vollständig zu übernehmen. Es werde offiziell mitgeleilt, daß bisher keine Anweisung im britischen Hauptquartier ein- gekrofsen ist.

Die GrundschulanirSge im Landtag.

Berlin, 3. Juli. Der preußische Landtag be­riet nach Erledigung der Fragen der Gruben­sicherheit und der Bergwerksstillegung den Be- richt des Unterrichtsausschusses über die Grundschul anträge. Den Bericht er­stattete der Deutscknationale Oelze. Der Aus­schuß hat die Anträge auf Einrichtung von Be­gabtenklassen und auf Gestattung des Privat­unterrichts anstelle des Unterrichts in den Grundschulen abgelehnt. Er hat lediglich empfohlen, das Staatsministerium zu ersuchen, es bei den bisherigen Bestimmungen uv er die Aufnahme von Schülern in höhere Lehranstal­ten zu belassen.

Als Sprecher seiner Partei trat der Red­ner mit großer Lebhaftigkeit für die Ein- richtuna von Begabtenklassen ein. Er wandte sich entschieden gegen die vom Unterrichtsminister erlassenen Ausführungsbe-

Im Verlaufe der Debatte erklärte Unter- richtsminifter Dr. Becker: Die Grundschule stellt gegenüber der alten Volksschule etwas ganz Neues dar. Eine Hälfte des Volkes wünscht vier Jahre Grundschule und acht Jahre höhere Schule, eine andere Hälfte drei Jahre und neun Jahre. Auch ich halte eine mehr als zwölfjährige Schuldauer wirtschaftlich für nicht durchführbar. (Zustimmung.) Irgendein Aus­weg müsse gefunden werden, aber das steht beim Reiche. Nun werde versucht, die begabten Kinderspringen" zu lassen. Aber auch hier müssen alle pädagogischen und sonstigen Be­denken genau erwogen werden. In jungen Jahren ist die Feststellung einer besonderen Be- gabung sehr schwer. Bedauerlicherweise wird diese rein pädagogische Frage zu einer wirt­schaftlichen. Die Verwaltung bleibt auf dem Rechtsboden, daß die vierjährige Grundschule die Norm ist. Auf diesem Boden stand auch Dr. Boelitz. (Hört, hört!) Im Reichstage ist die Novelle indessen zustandegekommen. Unsere Ausführungsbestimmungen sind sofort er- gangen. Im Punkte der Gesundheitsrücksichten ist die Unterrichtsverwaltung durchaus zu prü­fen bereit, ob sich aus den Ausführungsbe­stimmungen Härten ergeben können, die zu be­seitigen notwendig wären. Für die Unterrichts­oerwaltungen der Länder fei es sehr bedauer­lich, daß die Führung in der ganzen Frage durchaus beim Reiche und den Parteien läge.

Nach einer lebhaften Aussprache in der die Parteien ihre bekannten Standpunkte zur Frage der Grundschule darlögten, wurden die Anträge des Unterrichtsausschusses angenommen, der Antrag der Deutsch

Wenn die Völker der Alten Welt sich einander mißtrauisch gegenüberstehen, so erklärte er, so mögen sie gegenseitige Verträge zu ihrer Sicherheit abschließen. Wenn auch Amerika sich des Eingehens politischer Verpflichtungen, an denen es kein politisches Interesse hat, enthal­ten wird, so werden derartige Verträge doch stets die moralische Unterstützung unserer Re­gierung und sicher auch den Beifall der öffent­lichen Meinung der Welt finden.

Die'Räumung von Gelsenkirchen und Recklinghausen.

Essen, 4. Juli. Der Stadt Gelsenkirchen ist von der Besatzung offiziell mitgeteilt worden, ) die Stadt Gelsenkirchen von den Be- ätzungstruppen bis zum 15. Juli geräumt vird. Die gleiche Benachrichtigung ist den Gemeinden im Bannkreise Gelsenkirchens zu- gegangen, in denen noch französische Truppen liegen. Recklinghausen wird wahrscheinlich bis zum 14. Juli von der Besatzungsbehörde ein Schreiben erhalten, in dem mitgeteilt wird, daß die Feststellung der Besatzungsschäden in den einzelnen Wodnunoen in den nächsten

Das Haus ging darauf zur Abstimmung über Lie große Anzahl von Anträgen zur Grubensicherheit usp. Die Ausschuß- unter Ableh­

anträge wurden im wesentlichen nung zahlreicher Aenderungsai

erungsanträge ange-

.nommen.

Zum Schluß nahm das Kaus die Wieder­holung der namentlichen 8fbfmmrtung über den Antrag der Regierungsparteien auf Einfüh­rung von Grubenkontrolle vor. Bei dieser Abstimmung wurden nur 183 Stimm­zettel abgegeben. Das Haus war wiederum beschlußunfähig.

In der sofort anberaumten neuen Sitzung stand als erster Punkt auf der Tagesordnung der sozialdemokratische Antrag auf Gewährung einer

Wirkschaftsbeihilfe an die Beamten der Besoldungsgruppen 16.

Abg. Kleinmeyer (Soz.) fordert die An- nähme des Antrages. Abg. Kaster (Kom.) erklärt, man wolle den unteren Beamten nicht die Lobensnotwendigkeiten geben. Er schließt feit» Rede mit befttaen SInarttfen äejen die