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200. Jahrgang.

Hanauer W Anzeiger

GenbraZ-NnzbiZbr für die Kreise Kanarr Stadt und Land.

Erscheint täalicb mit Ausnahme der Conn- und ^eiertaae. / Fernsvrech-Anfchluß Nr. 1237 und 1238,

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Ar. 149 Montag den 29. Juni 1925

Das Neueste.

— In der Besprechung des Reichskabinetts mit den Staats- und Ministerpräsidenten der Länder «äs' sich eine grundsätzliche Ueberein­stimmung in der Beurteilung der Lage und und der zu treffenden nächsten Maßnahmen.

— In der Frage der Beschränkung des deut­schen Luftfahrzeugbaues ist von der Botschaf- serkonferenz eine Note in Berlin eingegangen.

— In dem Prozeß wegen des Beltheimer Unglückes wurde Oberleutnant Jordan frei- zesprochen.

— Auch der französische Senat hat mit großer Mehrheit Caillaux Finanzprojekt an­genommen.

— Das bulgarische Kriegsgericht hat sieben Kommunistenführer zum Tode verurteilt.

Wvchenvorichau.

Einigkeit über die Haltung in der Sicherheits- scage. — Das Ziel der Verhandlungen. — Die innerpolitische Lage in Preußen und im Reich.

Die Ministerpräsidenten der Länder waren Ende der vorigen Woche in Berlin versammelt, um gemeinsam mit der Reichsregierung über die außenpolitische Lage zu beraten. Es han­delte sich dabei nicht nur um die Antwortnote der stanzösischen Regierung, sondern auch um die Entwaffnungs-Note. Die Konferenz ist erst jetzt zusammengetreten, weil alle außenpoliti­schen Fragen, die unser Verhältnis zur En­tente betrifft, in engem Zusammenhangs stehen und deshalb eine Besprechung unvollkommen gewesen wäre, ehe nicht die Stellung der an­deren zu unseren Paktvorschlägen bekannt war. Aus diesem Grunde hat, wie ja auch der Aus­wärtige Ausschuß des Reichstages, die Debatte über die Entwaffnung snote jemeryti oemagr. Er wird vorraussichtlich am Mittwoch von neuem zufammentneten, um nun auch seiner­seits den ganzen Fragenkreis eingehend zu be­handeln

In der Besprechung der Ministerpräsidenten ergab sich volle Uebereinstimmung mit der Hal­tung der Reichsregierung, die ihrerseits über die Grundlage und das Ziel der Außenpolitik ewig ist. Die halbamtliche Mitteilung, die über das Ergebnis der Kabinettsbevatung verbreitet worden ist, hat darüber Näheres ausgeführt. Wir find überzeugt, daß sich auch im Äuswär- agen Ausschuß eine weitgehende Uebereinstim- uung unter den Parteien ergeben wird. Die deutsche Stellungnahme kann ja auch garnicht zweifelhaft sein. Die Note Briands enthält Gegenvorschläge, die für uns unannehmbar littö und die trotz aller juristischen Verschleie­rung leicht als solche zu erkennen waren.

der anderen Seite aber zweifelt kein Der- Vstrger daran, daß das Auswärtige Amt richtig gehandelt hat, als es mit eigener Jni- in die Sicherheitsverhandlungen der Mftmachte eingriff und dadurch den Zu- ^^rifchluß eines englischffvanzöfisch-be^i- Dreibundes verhinderte, eines Bundes, f“™01^ der englische Außenmini- ffZEderlain selbst gewesen ist. Auch der âmnds gegenüber bleibt es Aufgabe der L . Politik, im Rahmen der angestrebten VAertsbündniffe zu sichern, damit Frank- das Feld nicht allein überlassen bleibt. An L^ List es weiterzuarbeiten, unter und Ausschaltung der unan- Rnk re n» Vorschläge in der französischen merhi^V^. ^* entschieden genug betont ^ den, daß die Regierung an ihrem bisheri- L das geringste ändert und daß L sein wird, unter voller Wahrung bâk^ssen, Deutschlands die Sichecheitsver- dem Willen der Verständigung runn^n‘-^re^ rvird die französische Regie- luno»n "°ch den letzten Kammerverhand- '°^ otwas festeren Füßen zu mie V^et m’ âf unannehmbare Vorschläge, in der Schiedsgerichtsgarantie S-s2llen ^'^ ^ Uiüssen. Ein Erfolg ist aus- ernstlMw m^^u nicht auch auf ihrer Seite der Vorstand,gungswille vorhanden ist.

Vocken n^^d^^â) werden uns die nächsten ^ulfch,™? °^?oregte Tage und wichtige aur weni^^u „bringen. Preußen wird davon dieser Woell^k"^^ r-Ber Loudtag tritt Ende wird fi* ^ome Sommerferien an und es BiWen „ °$m an dem Stande der preu- dpatherbii^^^ ni^ts ändern. Vor dem ^Ä"'^^

'°"- ««»Äst r«ass

lager ist im Reich nach außen hin geschlossen und einig. Soweit innerpolitische Fragen in Betracht kommen, droht dieser Geschlossenheit auch fernerhin keine ernsthafte Störung und keine Gefahr. Ueber die Zolltarifvorlage sind Verhandlungen bereits geführt worden. Sie lassen es als durchaus möglich erscheinen, daß die Regierungsparteien auch hier die Verstän­digungsbasis finden werden, auf der man die Steuer- und Aufwertungsgesetze trotz aller Einzelschwierigkeiten einem guten Ende ent­gegenführt. Kommt man in der Zolltarifvor­lage vor der Sommerpause nicht zum Abschluß, so werden nicht die Regierungsparteien das Hindernis sein, sondern die Obftruktionskünste der sozialdemokratischen Opposition. Angesichts der angekündigten sozialdemokratischen Manö­ver ist es immerhin möglich, daß die Zoll­tarifvorlage bis zum Beginn der Sommer­pause nicht durchgedrückt werden kann. Das würde aber keinen Riß in der Regierungskoa­lition bedeuten, da man sich hier der Notwen­digkeit rascher und ganzer Arbeit in allen Lagern bewußt ist und auch den Willen hat, dementsprechend zu handeln. So ungewiß des­halb das Schicksal der Zolltarifvorlage zurzeit noch sein mag, so liegt doch kein Grund vor, an dem vorläufigen Fortbestehen der Reaie- rungskoalition im Reich zu zweifeln. Der Reichstag wird zwar vor der Sommerpause auch noch einige große außenpolitische Tage haben. Die parlamentarische Entscheidung über die großen außenpolitischen Fragen wird aber nicht in diesen Tagen, sondern erst später fallen.

Eine deulschnalivnale Entschließung.

Der Parteivorstand der Deutschnationalen Volkspartei, erweitert durch die Vorsitzenden des Landesverbandes, hielt amSamstaa eine Sitzung ab. Nach einleitender Ansprache des Parteivorsitzenden Dr. Winckler (M. d. L.) hiel­ten Referate Graf Westarp (M. d. R.) zur aus­wärtigen Lage, Dr. Lejeune-Jung (M. d. R.) zur Zollpolitik, Hergt (M. d. R.)'zur Aufwer­tungsfrage. Eine eingehende, von zahlreichen Rednern bestrittene Aussprache ergab die völlige Einmütigkeit der Versammlung, die den Referenten mit lebhaftem Beifall dankte. Es wurde folgende Entschließung gefaßt: „Die Deutschnationale Volkspartei hält es angesichts der gewaltigen, gegenwärtig vorliegenden außenpolitischen und innenpolitischen Aufgaben mehr denn je für ihre Pflicht, ihren Einfluß in der Regierung zu wahren und nachhaltig dafür einzusetzen, daß die schwebenden großen Fragen der Politik ihre Lösung in einer Weise finden, die den Lechensinteressen und der Würde des Deutschen Reiches entspricht. Schon deshalb sind alle Gerüchte, nach denen die Par­tei ihren Austritt aus der Regierung beabsich­tige und vorbereite, völlig unbegründet." Eben­so falsch sind auch die Behauptungen einiger Linksblätter, nach denen die Deutschnationalen den Rücktritt des Außenministers Dr. Strese­mann fordern.

VorslanSssitzung Ssr Deulschen VsMsparler.

Der Parteivorstand der Deutschen Volks­partei wird am Dienstag in Berlin zusammen­treten, um zur politischen Lage Stellung zu nehmen. Wie die Blätter hierzu aus maßgeben­den Kreisen der Deutschen Volkspartei hören, sind die Behauptungen, wonach innerhalb der Deutschen Volkspartei angeblich eins Gegner­schaft gegen den Außenminister Dr. Stresemann bestehen soll, vollkommen aus der Luft ge­griffen.

Knebelung der deulschen Luftschiffahrt

WTB. teilt mit: Zu den Beschränkungen des deutschen Lustfahrzeugbaues nimmt die Botschafterkonferenz in einer soeben einge- gangienen Note Stellung. Die vorläufige Ueber- prüfung läßt erkennen, daß einige geringfügige technische Erleichterungen zugestanden wurden, denen jedoch neue weitgehende orga­nisatorische Bindungen gegenüber­stehen. Die Reichsregierung wird sich, wie wir hören, in den nächsten Tagen eingeherü) mit dieser Frage besassen.

Krach im Aufwerluugssusschup.

Berlin, 28. Juni. In dem Kampfe um die Aufwertungsfvage hatte der Hospitant der Völkischen Arbeitsgemeinschaft Dr. Best vor einiger Zeit erklärt, daß einige Beamte sich in der Behandlung der Aufwertungsfrage von persönlichen Methoden leiten ließen und hatte weiter in Aussicht gestellt, die Namen der be­treffenden Abgeordneten zu nennen. In der gestrigen Sitzung des Aufwertungsausschuss.es

bezeichnete Dr. Best vier Reichstagsabgeord- nete mit Namen und versuchte anhand von Briefen und unter Verlesung von Beweis­stücken geschäftlichen Inhalts den Vorwurf zu erhärten, daß diese Abgeordneten aus persön­lichen Gründen gehandelt hätten. Die ange­griffenen Abgeordneten wiesen mit Entrüstung diese Unterstellung zurück und legten ebenfalls ihre Gründe dar. Wie aus parlamentarischen Kreisen verlautet, wird dieser Vorgang im Ausschuß ein gerichtliches Nachspiel haben.

Eine Erklärung der Deutschnationalen.

Von deutschnationaler Seite wird dem Nach­richtenbüro des Vereins Deutscher Zeitungs­verleger zu den Vorgängen im Aufwertungs­ausschuß mitgeteilt: Im Plenum des Reichs­tags vom 26. Juni hat der sozialdemokratische Abgeordnete Dr. Keil sich mit den Behaup­tungen des Abgeordneten Dr. Best beschäftigt, denen zufolge deutschnationale Mit­glieder des Aufwertungsausschusses an der Regelung der Auswertung perfönlid) inter­essiert seien. In der Sitzung des Aufwertungs­ausschusses vom 27. April erklärte der Abge­ordnete Keil hierzu, auf Anfragen des Vor­sitzenden, er habe lediglich wiederholt, was in aller Oeffentlichkeit vor längerer Zeit der Abgeordnete Dr. Best behauptet habe. Dr. Best in sehr energischer Weise aufgefordert, Namen zu nennen und sein Material vorzulegen, führte aus, er habe einen Brief von einem Verwandten des Freiherrn von R i ch t h o f e n erhalten, demzufolge dieser bei der Uebernahme eines Familiengutes feine Schwester geschädigt habe. Da hierbei R e st - kaufgelder stehen geblieben wären, sei er also an der Lösung der Frage der Restkauf- gelder interessiert. Der Abgeord. Dr. Rade- »ur'^Äir ^^-^^ stehende B ergwerksgesellschast aus Grund­stückskäufen, die in der Inflationszeit getätigt feien, Restkaufgelder zu zahlen habe. Daraus folge, daß Dr. Rademacher „persönlich" an der Aufwertung interessiert sei. Auch habe er einen Antrag wegen Restkaufgelder unter­zeichnet. Abgeordneter Dr. O b e r f o h r e n sei aus dem Wege über seine Frau in erheblichem Umfange als Schuldner interessiert. Trotzdem habe er die Verhandlungen in der Reichskanz­lei geführt.

Dr. Best betonte ausdrücklich und wieder- holt, er habe lediglich die Mitteilungen erhalten, kenne aber die Personen nicht, von denen sie ausgingen, er habe den Sachver - halt nicht nachzuprüfen versucht oder nachgeprüft. Als ihm aus dem Ausschuß entgegengehalten wurde, daß man ihn in Hessen als einen der bedeutendsten Hypo­thekengläubiger betrachte, mußte Dr. Best zugeben, daß sein Vermögen in Wertpapieren angelegt sei, die durch die Aufwertung betroffen würden.

Abg. Frhr. v. Richthofen stellt fest, daß das G u t s e i n e r F a m i l i e, obwohl er wie­derholt von einem Verkauf mit Rücksicht auf die von ihm befürchtete weitere Geldentwertung abgeraten habe, vier Monate öffent­lich ausgeboten gewesen sei. Er habe es schließlich unter größten Schwierigkeiten zum höchsten Kaufpreise, der von anderer Seite ge­boten worden war, übernommen. Seine Mut­ter und seine unverheiratete Schwester würden von ihm voll unterhalten. Seine verheiratete Schwester sei auf direkten Wunsch voll aus­gezahlt. Dr. Best sei von ihm selbst vor längerer Zeit hierüber schon informiert worden, alles dies fei urkundlich belegbar. Dr. Best habe trotz der Aufklärung die ein­seitige Darstellung weiter getra- g e n. Dr. Rademacher stellt fest, daß 'die ihm nahestehende Berawerksgefellschaft nicht ein einziges Grundstück in der Inflationszeit er­worben habe, aüf das Reftkaufgeld zu zahlen sei. Er persönlich sei an der Inflation lediglich als Gläubiger beteiligt und habe durch sie nahe­zu sein gesamtes Vermögen verloren. Dr. Oberfohren stellte fest, daß er weder in der Fraktion, noch im Ausschuß jemals materiell zur Aufwertung Stellung genommen habe. Er habe als damals amtierender Stellvertetsr des Vorsitzenden der Fraktion die Aufgabe gehabt, die Verhandlungen über die Aufwertungsfrage für die Fraktion zu führen. Er bezeichnet die gegen ihn ausgesprochenen Verdächtigungen als Racheakt des Dr. Best, der sich da­durch beschwert fühlte, daß er zu diesen Ver­handlungen seitens des Vorsitzenden nicht zuge­zogen sei. Die Verpflichtungen, die seine Frau aus der Aufwertung zu erfüllen habe, seien größtenteils solche, die außerhalb des Äukrvsr-

tungsgesetzes durch Richterspruch geregelt würden.

Abg. Dr. Schotter (Ztr.) teilte mit, daß auch nach seinen Vermögefisverhältnissen ge­schnüffelt und an seine Partei ein Brief gerich­tet wurde. — Dr. B e st verteidigte sich gegen­über diesen Feststellungen, indem er immer wieder betonte, er habe Nachrichten Unbekann­ter ohne Prüfung weitergegeben. — Die von Dr. Best angegriffenen Abgeordneten stellten anschließend fest, daß er sich in leichtfertiger Weise der Verbreitung unwahrer Nachrichten und der Verleumdung schuldig gemacht habe.

Ein Nalionalsozialisl von Kommunisten erschlagen.

Nach einer Meldung des „Montag" mürbe in Rosenheim in der Nacht zum Sonntag bei Nationalsozialist und ehemalige Gendarmerie­kommandant Mann von drei der tommunifti« schen Partei angehörigen jüngeren Burschen aus einem Lokal gelockt, überfallen und der­artig mißhandelt, daß er tot am Platze blieb. Einer der Täter ist bereits festgenommen wor­den. Es dürfte sich um einen politischen Rache­akt handeln, da angeblich vor zwei Jahren ein Kommunist von Angehörigen der Rechts­radikalen ermordet worden sein soll.

Eine französische Schlappe in Marokko?

Paris, 28. 3uni. Privalmeldungen aus Marokko lassen erkennen, daß Abd el Krim auf dem östlichen Teil der Front einen starken Druck ausübt Selbst das „Journal des De­büts" muß zugeben, daß es sich seit Beginn der Feindseligkeiten, also seit der ersten Maihälste, um einen der schwierigsten Kämpfe

habe Kegen

Süden wesentlich an Terrain gewonnen. Jedoch scheint das französische Kommando Herr der Lage geblieben zu sein. Obwohl es sich nicht darum handle, um jeden Preis die Stel­lung zu halten, erfordere die Aufgabe, die jetzt gestellt sei, ein wachsames Kommando. Die augenblickliche Krise könnte vielleicht noch einige Tage andauern. Jedoch könne man nach den vorliegenden Nachrichten behaupten, daß es zweifelhaft sei, daß die Rifleute augenblicklich einen Vormarsch gegen Fez planen.

Ueber die Kämpfe an der Ostfront selbst verbreitet havas ein offizielles Kommunique, in dem es heißt: In der Gegend zwischen Che­rub und Bu Harun ist der Feind in Fortsüh- runa seiner Angriffe mit den von Wsila und Bab Woruq abgegangenen Gruppen in Be­rührung gekommen. Weiter im Osten, in de, Gegend von Bu Wihiris wurde der feindlich« Angriff nördlich von Ued Wiun durch franzo- senfreundliche Stämme und französische Hilfs­truppen glänzend abgeschlagen. 3m übrigen setzte nach dem offiziellen Kommunique bi« Gruppe Frendenberg in der Gegend von Ze- rual ihre Bewegungen fort und ist ohne Schwierigkeit in Ain Du Aissa angelangk. Die im Zentrum operierenden Truppen, die in das Tal des Leben vorgedrungen waren, sind auf lebhaften Widerstand des Feindes in der Ge­gend von Bab Taza gestoßen. Ihre Vorhut ist am Abend bei dem Posten Bu Halima ange­langt, indem sie den Feind auseinandertrieb und die Verbindung wieder herstellte. Ein kleinerer feindlicher Angriff in der Gegend vor Hasti Uezza wurde ebenfalls abgeschlagen.

Lord Birkenhead und der Bolschewismus.

London, 28. Juni. Der Staatssekretär für Indien, Lord Birkenhead, erklärte gestern in einer Rede in Loughborough, als er über die furchtbare Seuche des Bolschewismus sprach, vor einigen Tagen habe Chamberlain im Unterhaus die wichtige Erklärung abgegeben, daß die Unruhen in China durch Agenten eines anderen Landes genährt würden. Eine olche Aeußerung aus dem Munde des Staats­ekretärs des Auswärtigen könne nicht außer üdjt gelassen werden. Zweifellos werde die Zeit kommen, wo sich die Engländer zu fragen hätten, ob sie wirkfich hilflos dem Lande gegenübsrstäuden, das eine diplomatische Ver­tretung in London besitze und das dessenun» § rächtet nach dem Geständnis seiner eigenen whrer in der ganzen Welt durch unermüd­liche und geheime Tätigkeit das Ziel der Zer­störung des Britischen Reiches verfolge.

Diese Aeußerung Lord Birkenheads ist be­sonders bemerkenswert, da sich hier zum ersten M«le ein Kabinettsmitglied in einem ähn­lichen Gedankengang bewegt, wie sie seit eins« der Lut von der JTimec" und dem .Dail»