zeiget
General-Anzeiger für die Ereile Granau Slaöl und Land.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und fteiertaae. / Fernsvrech-Anschluß Nr. 1237 und 1238,
««»»a»prei»r Für den halben Monat 1 Reichsmark, für den ganzen Monat 2 Reichsmark ohne TrSaerlohn. Einzelnummer 10, Freitag und Samstag 12 Reichspfennig. — Anzeigenpreise: Für * “ im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Reichspfennig, im Reklameteil von 68 mm Breite zg^Reichepfenntg. — Offertengebühr: 80 Reichspfennig. - Geschäftsstelle: Hammerstraße S.
Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. — Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. — Für Platzvorschrift und Er sch einu ngstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.
M. 147
Frettag den 26. Juni
1925
Militärputsch in Griechenland
London. 25. Juni. Nach hier vorliegenden Nachrichten aus Athen ist in Griechenland «ne Revolution ausgebrochen, die im Zusammenhang mit der kürzlich aus Athen gemeldeten Bewegung unter den Armeeoffizieren liehen dürfte. Der Revolutionsherd ist die Gar- nijon von Athen und Saloniki. Die öffent- liân Gebäude von Athen wurden von den revolutionären Truppen besetzt. Der Aufftand toll sich bereits über das ganze Land ausgedehnt haben. Die Flotte schloß sich den Revolutionären an. General Pangalos führt die revolutionäre Landarmee, Admiral Hadschij-Kyrian- cos die Flotte. Die Regierung ist gestürzt. Pangalos ist Leiter der militärischen Regierung.
Paris, 25. Juni. Aus Saloniki wird der dortigen Zeitung „Jnkepedence" gemeldet, daß die Offiziere der Garnison von Saloniki angesichts der Unfähigkeit der Regierung von Athen beschlossen hätten, den sofortigen Rücktritt des Ministerpräsidenten Michalakopulos zu fordern und eine Militärregierung unter dem Vorsitz des Generals Pangalos zu bilden. Eine Proklamation in diesem Sinne sei heute vormittag an die Bevölkerung gerichtet worden. Das Büro des Generalslochs von Saloniki, das Post- und Telegraphenamt, die Bahnhöfe und alle militärischen Gebäude, die unter dem BefeM des Platzkommandanten stehen, feien von den revolutionären Offizieren besetzt war- den. Ueber die presse sei die Zensur verhängt. Ein militärisches Somunique kündige an, daß die Revolutionäre Herren der Lage in ganz Gr« eéjuiU fei □>io», und daß sie nirgends auf Widerstand stoßen. Die unter dem Befehl des Admirals Hadjikiria- kos stehende Flotte habe sich der Bewegung an- geschlossen. Sie habe folgendes Telegramm an den Präsidenten der Republik gerichtet: Wir erklären die Regierung.für abgesetzt. Wir werden den Ministerrat für das Vergießen don Bruberbluf verantwortlich machen.
Rücktritt des Kabinetts.
Athen, 25. Juni. (Havas.) Die militärische Äufstandsbewegung, deren Führer General Pangalos zu fein scheint, hat heute vormittag 4 ,Uhr sich in Athen und Saloniki zahlreicher öffentlicher Gebäude bemächtigt. In Athen haben die Truppen des Generals Pangalos die Telegraphenzentrale besetzt, und sich dadurch zu Herren über die Verbindungen mit dem Innern des Landes gemacht. Die Flotte unter der Führung des Admirals Hadjikiriakos hat 'ich der Aufstandsbewegung angeschlossen. Das Ministerium tagt in Permanenz im Parlamentsgebäude, das von den regierungstreuen Truppen bewacht wird. Die Bevölkerung ist ruhig.
Einer späteren Meldung zufolge hat infolge des militärischen Aufstandes das Ministerium M i ch a lak o pu lo s seine Demission eingereicht. Der Führer der Partei der republikanischen Union, Papanastasiu, hat tie Kabinettsbildung übernommen. Er soll den militärischen Führern der Aufstandsbewegung, dem General Pangalos und dem Admiral hadjikiriakos angeboten haben, in sein Kabinett emzutreten.
Paris, 26. Juni. Havas meldet aus Athen, der militärische Putsch ist seit mehreren Tagen vorbereitet gewesen. Gestern früh 5 Uhr hat General Pangalos mit zahlreichen Offizieren die Kaserne des Pionier-Regiments be- W und alsdann an die Regierung ein Ulti- ttiatum gerichtet, in dem er die Demission innerhalb 48 Stunden forderte und die Mini- persönlich für jeden Fluchtversuch verantwortlich machte. Das gleiche Ultimatum wurde durch Admiral Kadjikiriakos, der sich an Bord S Kreuzers „Averof" befindet und durch den stöber der Truppen von Saloniki ge- K Um 6 Uhr ließ General Pangalos die und Telgraphenämter durch eine Pio- , eiIun9 besetzen, während die Regie- sssstllstruppen das Parlament und die ver- nm^dnen ministeriellen Gebäude bewachten.
m^u von einigen in die Luft abgegebe- snn Bdwehrschüsse ist kein ernstlicher Zwischen-
^lldtreten. Um 9 Uhr hat der Präsident rmo^^U? die Parteiführer züsammenbe- jWerpräfibent Michalafopulos hat m OÉ^.Hrig des Kabinetts angekündigt, Vrm^ UDm£ren, um jedes Blutvergießen zu neu Demission wurde angenom-
-enLieBildungeinerKoalitions- u r e r u n g erscheint nicht möglich. Gestern
nachmittag sind die Regierungstruppen wieder in ihre Kasernen eingerückt. Während die Re- gierungstruppen bisher die Ordnung aufrecht erhalten und die ministeriellen und öffentlichen Gebäude bewacht haben, sind sie in dieser Eigenschaft durch Truppen der Aufstandsbewegung ersetzt worden. Die Bevölkerung ist vollkommen ruhig.
Nach weiteren Havas-Meldungen aus Athen hat General Pangalos sein Hauptquartier im Kriegsministerium aufgeschlagen. Er hat eine Pr-oklamationandieBevölkerung erlassen, in der er zur Ruhe auffordert und erklärt, daß er die nationalen Interessen Griechenlands wahren werde. Die Bildung eines Kabinetts Papanasthasiu fei jetzt unmöglich. Pangalos selbst werde die Mini ste - Präsidentschaftübernehmen. Ueber die U r s a ch e n, die zum Staatsstreich geführt haben, verlautet, daß das Kabinett Michalafopulos sich nicht genügend um die Reorganisation des Heeres gekümmert habe, ebenso nicht um die Entwicklung der Wirtschaft, weshalb seine Außenpolitik der Geschicklichkeit ermangelt und nur zu Mißerfolgen geführt habe, namentlich mit Serbien und der Türkei. Die Offiziere machten ihm ferner den Vorwurf, daß er ausländischen Kapitlisten zu große Zugeständnisse gemacht und damit Griechenland finanziell von Ausländern abhängig gemacht habe.
Die Lage in China.
HondoN, 25. Jun ermeldun
aus
gung von 20 000 'chinesischen Saufleufen, Stu denten und Arbeitern ein Umzug statt, bei dem Fahnen mit englandfeindlichen Aufschriften mitgeführt wurden. Wohnungen und Läden der Ausländer sowie die Zugänge zum Ge- sandkschafksvierkel wurden von chinesischen Truppen und Polizisten bewacht. Zu Zwischenfällen ist es nicht gekommen.
Paris, 26-, Juni. Havas meldet aus Schanghai: Die Polizei hat über ein durch Studenten beabsichtigtes Komplott Nachrichten erhalten. Die Studenten haben geplant, Automobile zu mieten, um eine Rundfahrt durch die internationale Konzessionszone zu unternehmen und dabei Bomben zu werfen. Die Polizei hat deshalb den Auto-Verleihgeschäften Anweisung gegeben, nur an ihre Kundschaft Automobile zu vermieten. Die Freiwilligen der Sonderpolizei sind mobilisiert und an strategisch wichtigen Punkten aufgestellt worden. Die jungen Chinesen werden einer Leibesvisitation unterzogen, um festzustellen, ob sie Waffen tragen. Weitere Maßnahmen sind getroffen worden. Die Lage im’ Schiffsverkehr verschlechtert sich. Die englischen und japanischen Ozeandampfer vermeiden es, Schanghai zu berühren.
Lord Csett und die Abrüstung.
London, 25. Juni. Auf einer von der britischen Vötterbundsunion einberufenen M- rüstungskonferenz sagte Lord Cecil, der den Vorsitz führte, in einer Rede u. a.: Ein dauernder Friede ist nur zu sichern, wenn eine wirkliche Verringerung und Beschränkung der Rüstungen erfolgt. Es hat keinen Zweck, Europa Vorschläge in diesem Sinne zu unterbreiten und diese dann wieder Zurückzuziehen wie im Falle des Genfer Protokolls. In den vorgeschlagenen Pakte sehe er, Cecil, einen ungeheuer bedeutungsvollen Schritt vorwärts auf dem guten Wege. Er werde die Abrüstung mehr in das Bereich des Möglichen ziehen und eine engere Verbindung der Nationen Europas veranlassen. Einer der Vorzüge des Paktgedankens fei, daß er der praktisch mögliche Schritt zum Frieden bedeute. Dies sollten die Kritiker sich vor Augen halten, denen der Paktplan nicht weit genug gehe. Gerade feine relativ bescheidene Natur fei, wenn man an die Geschichte der diplomatischen Verhandlungen im letzten Jahre über die Sicherheit denke, als ein Vorteil zu bezeichnen.
Ausschuhüherweffung der Zvllvvrlags
nicht nur Deutschlands, sondern ganz Europas vor.
Der Redner faßte die Stellungnahme feiner F r ak t i o n dahin zusammen, daß sie der Vorlage, so wie sie ist, die stärksten Bedenke» entgegensetze. Sie erkenne aber an, daß zur Förderung der Handelsvertragsverhandlungen schleunige Verabschiedung geboten
sei und werde deshalb
arbeiten,
’ deshalb positiv daran sie zu verbessern. Die endgültige
Stellungnahme mache sie von dem Erfolg dieser Verbesserungsbestrebungeen abhängig.
Der Völkische Weidenhöfer begnügte sich mit einer kurzen Erklärung, in der er ankündigte, daß seine Partei die Zollvorlage im einzelnen auf ihre Brauchbarkeit prüfen werde, der Landwirtschaft den Zollschutz aber nicht versagen wolle.
Die Sozialistin Frau Toni Sender beschwerte sich im Gegensatz zu dem sozialistischen Redner des Vortages, der die Verzögerung der Vorlage banstandet hatte, über die auffällige Eile bei der Erledigung der Zollfrage. Sie verlangte eine gründliche Beratung. Die Vorlage frage ebensowenig nach den sozialen und gesundheitlichen Folgen des Schutzzolles, wie sie auch nicht einen vorwärtsweisenden Gedanken enthält. Wir werden sie deshalb ablehnen.
Der Kommunist hörnte erklärte, seine Partei werde den Tarif gleichfalls ablehnen, weil er die Diktatur der Kapitalisten erleichtern und beschleunigen soll.
Damit schloß die Aussprache. Präsident Löbe teilte mit, daß der Aeltestenrat sich dahin entschieden hat, die Zollvorlage und den an zweiter Stelle der Tagesordnung stehenden Handelsvertrag mit Eng - land an den Handelspolitischen Ausschuß zu
auch wirklich zu Gunsten des Winzers ausschlägt.
• Die Auswerlungsfrage.
Berlin, 25. Juni. Der Aufw ertung s« ausschuß des Reichstages setzte heute die Beratung des Gesetzentwurfes über die Ablösung öffentlicher Anleihen fort. Der Ausschuß hat folgenden Beschluß gefaßt:
Der Gläubiger des Auslösungsrechtes kann bei dessen Einlösung neben Zahlung des Nennbetrages die Gewährung eines Sondergeldes verlangen. Das Sondergeld besteht aus einer festen Summe, die gleich dem anderthalbfachen Nennbetrag des Auslösungsrechtes ist, aufgrund dessen das Sondergeld gewährt wird und aus einem Zuschlag. Der Zuschlag ist 11% Prozent des Nennbetrages des Ablösungsrechts vervielfacht mit der Zahl der Jahre, die vom 1. Januar 1926 bis zu Ende des Kalenderjahres verstrichen sind, in dem das Auslösungsrecht gezogen wird.
Betreffs der Vorzugsrente wurde folgende Fassung des diesbezüglichen Paragraphen vom Ausschuß beschlossen:
Einem bedürftigen, im Lande wohnenden deutschen Reichsangehörigen ist eine Vorzugsrente zu gewähren, wenn ihm das Auslösungsrecht zusteht, das er a) als Anleihe-Altbesitzer oder d) als Rechtsnachfolger seines verstorbenen Ehegatten oder verstorbenen Ver-
wenseßung des
e
gen, da
Mehrheitsverhältnisse in den Ausschüssen denen des Plenums nicht mehr entsprechen.
Hierüber erhob sich eine lange erregte Debatte. Die Sozialdemokraten beantragten, um den Beginn der Ausschuhberatung zu verzögern, nochmalige Verweisung der Angelegenheit zur gründlichen Beratung an den Geschäftsordnungsausschuß. Dieser Antrag wurde abgelehnt und statt dessen beschlossen, daß die Neufchlüsselung für die Sitzverteilung in den Ausschüssen schon Freitag in Kraft treten solle. Darauf wurde die Zollvorlage gemeinsam mit dem Handelsvertrag mit England an den Handelspolitischen Ausschuß überwiesen.
Eine neue bewegte Debatte entspann sich über die Tagesordnung der Freitagsitzung. Auf
wandten ersten Grades, dem das Auslösungsrecht als Altbesitzer gewährt wurde, erlangte. Hat er das Auslösungsrecht von seinem Vater oder seiner Mutter erlangt, so ist ihm zuasrente nur zu gewähren, solange er nicht volljährig ist, es sei denn, daß er wegen geistiger oder körperlicher Gebrechen dauernd er> werbsnnfähig ist. Bedürftig im Sinne des ' die -Person, oeren ertniommen in r Entscheidung über die Vorzugsrente im vorhergehenden Kalenderjahre den Betrag von achthundert Reichsmark nicht überstieg. Die Vorzugsrente beträgt vierzig Prozent des Nennbetrages des A u s l ö f u n g s r e ch t s, aufgrund dessen sie gewährt wird; für eine Person jedoch höchstens jährlich 800 Reichsmark. Der Betrag der Vorzugsrente erhöht sich um 20 Prozent und zwar auch über diesen Höchstbetrag hinaus, wenn ein Gläubiger endgültig auf das Auslösungsrecht, aufgrund dessen seine Vorzugsrente gewährt wird, verzichtet und die Anleiheab
eine Vor-
völkischen Antrag wurde schließlich gegen 73 Stimmen beschlossen, die 211
mit 235 mträge an
dritter Stelle auf die Tagesordnung zu setzen, die die Kündigung des spanischen Handelsvertrages verlangen.
Darauf vertagte sich das Haus auf Freitag.
Ermühtgung der Wemsteuer.
Berlin, 25. Juni. Der Steuerausschuß des Reichstags hat bei der Behandlung der Weinsteuer einstimmig einen Antrag der Deutschen Volkspartei angenommen, der die Weinsteuer bis zum 30. September 1927 von 20 auf 10 Prozent ermäßigt. Vom 1. Oktober 1927 ab soll die Weinsteuer wieder 20 Prozent betragen.
*
Die Herabsetzung der Steuer soll kein Geschenk an den Weintrinkcr sein, vielmehr dürste der Ausschuß dabei das Wohl des Winzers, der bekanntlich unter einem großen Notstand leidet und dem auf diese Weise etwas geholfen werden soll, im Auge gehabt haben. Der Reichsfinanzminister hatte einen anderen Weg vorgeschlagen. Er war der Meinung, daß es richtiger sei, aus dein Ertrag der Weinsteuer eine bestimmte Summe, etwa 25 Millionen jährlich, zur Linderung der Notlage der Winzer zu verwenden. Der Ausschuß hat aber die Ermäßigung der Weinsteuer für zweckmäßiger gehalten.
Die Praxis wird zeigen, ob der Reichs- finanzminister ober der Ausschuß die Lage richtig beurteilt hat. Wir halben auch auf onde-
lösunasschuld in Höhe des Nennbetrages seines Auslösunasrechhes auf das Reich überträgt. Hat ein Gläubiger zur Zeit feines Verzichts das sechzigste Lebensjahr vollendet, so erhöht sich der Betrag der Vorzugsrente um fünfzig Prozent. Soweit auf die Auslösungsrechte verzichtet wird, gelten diese Auslösungsrechte in dem Jahre als gezogen und zum Nennbeträge eingelöst, in dem der Verzicht erfolgt. Wer das Auslösungsrecht der vorbezeichneten Art hat, kann auf die Teilnahme an der Auslösung vernichten, um sich das Recht auf die Vorzugsrente für den Fall seiner Bedürftigkeit zu wahren.
Schließlich nahm der Ausschuß einen Antrag der Regierungsparteien an, nach dem A n» stalten und Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege, die die Aufgaben der öffentlichen Wohlfahrtspflege erfüllen, auf Verlangen fünfzehn Jahre hindurch eine Wohlfahrtsrente zu gewähren ist, sofern ihnen die Auslötungsrechte zustehen, die sie als Anleibealt- befiber erlangten. Die Mittel für die Wohl- ic-hrtsrente sollen nach näherer gesetzlicher Bestimmung den Einnnahmen aus den Lebens- mittelzöllsn entnommen werden. Sie dürfen einen jährlichen Betrag von fünf Millionen Reichsmark nicht übersteigen.
Hierauf'vertagte sich der Ausschuß aus Freitag.
Zuchkhsus für einen LandesverrSler.
ren feebieten die Erfahrung, daß der Produzent ni
Wegen Landesverrat hatte sich gestern vor dem Kammergericht der Journalist Lübecks aus Danzig zu verantworten. Der Angeklagte, der nach dem Krieg in Danzig eine Wochenschrift unter dem Titel „Ostwacht" herausgab, hatte es verstanden, sich mit rechtsstehenden Kreisen Danzigs in Verbindung zu setzen und sich Material zu beschaffen, das er der polnischen Spionageabteilung gegen Bezahlung 3ur Verfügung gestellt hatte. Ferner hatte er
Ü.—.r die Herstellungskosten deckt, während fein zur Verfügung gestellt hatte. Ferner hatte er Erzeugnis zu einem ziemlich teuren Preise in versucht, militärische Geheimnisse zu erforschen die Hand des Käufers übergeht. Das gilt z. V. und diese an Polen zu verraten. Außerdem be> jedem landwirtschnfilichen Erzeugnis und steht gegen ihn der Verdacht, daß er die Verdeshalb scheint es uns nicht ganz sicher zu sein, Haftung' gewisser deutscher Persönlichkeiten in daß der Winzer einen Vorteil davon hat, wenn Polen 'veranlaßt hat. Entsprechend dem An- _____ . man die Weinsteuer heruntersetzt. Man wird trage des Generalstaatsanwalts verurteilte das sponnenen Fäden einfach weiterspinne. Es liege i jedenfalls darauf achten müssen, daß die Maß- • Gericht den Angeklagten zu einer Zuchthaus- Anlaß für Neuorientieruna der Liandelsvolitik I nähme, die der Steuerausschutz getroffen hat,1 strafe von 6 Jahren und zu 10 Jahren Ehren-
Berlin, 25. Juni. Der Reichstag setzte heute nachmittags die. Aussprache der ersten Lesung bei mäßig besetztem Hause fort. Der Demokrat Mey e r-Berlin warf bem^olUarif Phantasielosigkeit vor, weil er die vor dem Kriege ge-
kaum
von
ut. Entsprechend dem An-
staatsanwalts verurteilte das