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200. Jahrgang.

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Sladl und Land.

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Nr. 143

Montag den 22. Juni

1925

Das Neueste.

Die Zusammenkunft der Ministerpräsi­denten in Berlin zur Besprechung der außen­politischen Lage ist auf Samstag angssetzt worden.

Die Zollvorlage soll Mitte nächster Woche im Reichstag behandelt werden.

Die deutsche Regierung hat Polen ein provisorisches Handelsabkommen vorgeschlagen und auf dieser Grundlage sollen die Verhand­lungen wieder ausgenommen werden.

Aus Peking wird gemeldet: Die Vertre­ter von 48 Hochschulen sind am Samstag in der Hochschule für Rechte zusammengetreten und haben eine Entschließung an den Außen­minister und an den Kriegsminister gerichtet, in der gefordert wird, die diplomatischen Be­ziehungen mit England abzubrechen und den Gouverneur von Hangkau disziplinarisch zu bèstafen.

Wochenvorfchau.

Line kritische Periode der Außenpolitik. Das deutsche Verhandlungsziel. Auf dem Wege zu einer Konferenz?

Die Ueberreichung der französischen Ant­wort auf die deutschen Paktvorschläge eröffnet >ine kritische Periode unserer außenpolitischen Beziehungen. Es wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen müssen, ob wir auf dem Wege zur Wiederherstellung normaler und friedlicher Zustände in Europa einen schritt weiterkommen oder ob wir in einer Sackgasse stecken bleiben. Die wirtschaftliche Lösung der Nachkriegsprobleme ist im vorigen Jahre auf der Konferenz gelungen. Sie wird

auch erst noch durch die Räumung des Ruhr­gebietes bis zum 16. August ds. Js. besiegelt werden. Aber die Bahn ist doch jedenfalls frei­gemacht, auf der wir vorwärts kommen können. Die Ueberleitung aus dem politischen Kriegszustand in fest geregelten und gegen­seitig anerkannte Vertragsverhältnisse ist bis­her noch nicht gelungen. Die deutsche Regie­rung hat die Initiative ergriffen, um auch hier durch Opfer zur Freiheit, durch die Ueber­nahme vertraglicher Verpflichtungen zur Be- sreiung und dauernden Sicherung des Rhein­gebietes zu gelangen. Die nächsten Wochen und Monate werden über das Schicksal dieses Versuches entscheiden.

In die Beratung dieser wichtigen außen­politischen Fragen werden in dieser Woche auch die parlamentarischen Instanzen und ver­mutlich auch die Ministerpräsidenten der Län­ger einbe, zogen werden, nachdem Ende der forigen Woche bas. Kabinett zu der Behand­lung der französischen Note Stellung genom­men hat. Wir glauben nicht, daß sich dabei t0enöetne _ ernsthafte Meinungsverschiedenheit N^ben wird. Die Bedenken gegen die franzö- hcyen Gegenvorschläge werden allgemein ge- lkilt. Nicht nur Blätter der Rechten, sondern auch Organe der Linken, wie dasBerliner ^ablott", sind der Ansicht, daß der franzö- gsche Versuch, die beliebten Sanktionsrechte aus dem Versailler Diktat in den Sicherheits­pakt einzuschmuggeln, den bedingungslosen Umritt Deutschlands in den Völkerbund zu er- zwingen und als Garant der östlichen Schieds- 2.^'chtsverträge das militärische Heft in n$ in der Hand zu behalten, mit aller ^nucyiedenheit zurückgewiesen werden muß.

65 wird auch auf der rechten Seite für Mig gehalten, zum wenigsten den Versuch ö" fachen, ob sich nicht durch das Gestrüpp .französischen Gegenvorschläge der Weg zu Ziele wieder frei machen läßt, das von vrfM^en Regierung bei der Abfassung 1. öW°ranbums ins Auge gefaßt worden solcher Versuch ist deshalb nötig, weil m Scheitern der Verhandlungen Deutschland 4;?"^ Lage zurückwersen mußte, in der es chekt der Verhandlungert der Gegenseite ist. 5 P selbstverständliche Voraussetzung für die ^Handlungsfähigkeit der Regierung, daß r. j , lf varlamentarische Mehrheit hinter ihr L ^^? deutet erfreulicherweise darauf f baß es in den nächsten Wochen und Mo- 1; ooran fehlen wird. Die Reaierungsnar- werden sich aber auf jeden Fall der Not- Wigkeit bewußt sein müssen, gerade, jetzt bi, ^o^s ^ zusammenzuhalten und alle Rei- ^en zu vermeiden, innenpolitisch sowohl Mw "^enpolitisch, die den festen Zusammen­schluß gefährden konnten.

bei f Stellung der deutschen Regierung ist internationalen Verhandlungen keineswegs

Eine maAvske knndgebvng im Snsrgebiet.

Saarbrücken, 21. Juni. Die Jahrtausend­feier der Rheinlande wurde in der Stadt Saar­brücken, die in einem Meer von Fahnen, Flag­gen, Wimpeln, Laub- und Tannengrün prangt, am Samstag abend 6 Uhr durch ein halb­stündiges feierliches Festgeläut von allen Tür­men eingeleitet. Alle Turn- und Sportvereine hätten sich auf dem Sportplatz im St. Johanner Stadtwalde versammelt, um den vaterländischen Schauspielen auf der provisorischen Freilicht­bühne und den sportlichen und turnerischen Ver­anstaltungen beizuwohnen. Bei Beginn der Dunkelheit wurde zur Begehung der Sonn­wendfeier ein riesiger Scheiterhaufen im Tal­kessel errichtet und in Brand gesteckt, während Massenchöre saarländische Lieder ertönen ließen. Darauf hielt Pfarrer Reichard eine von ungeheurem Jubel der Menge, die Kopf an Kopf die Höhen um den weiten Talkessel säumte, aufgenommene Gedenkrede, in der er die ewige und treue Zugehörigkeit des Saar- landes ju Deutschland

hervorhob, wofür die heutige Feier ein Beweis sei, die jedem, der es hören und sehen könne, zeige, wohin das Sehnen der Bevölkerung gehe. Die Volksabstimmung im Jahre 1935, in der wir entscheiden sollen, ob wir zu Frankreich oder zu Deutschland gehören oder ob wir ein VÄkevbundsstaat sein wollen, sie habe für das Saarland dem Grunde nach bereits lange und deutlich für Deutschland entschieden. Sie" könne nicht mehr zweifelhaft sein. Kein sehnlicherer Wunsch lebe im Saarvolk als der, diese Ent- scheiduna bereits einige Jahre vorher herbei- geführt zu sehen. Mr âber wollen dem Himmel, der sich über dem deutschen Saarland wölbt, geloben,

daß wir dereinst mit reinem Herzen dastehen wollen, wenn der herbeigesehnte Tag der Ent­scheidung naht.

Mit dem Deutschlandliede und anderen vater­ländischen Gesängen klang die Feier aus. Am heutigen Sonntagmorgen fanden in allen Kirchen der Stadt Festgottesdienste statt, an die sich auf verschiedenen Plätzen Konzerte an­schlossen. Inzwischen hatte sich eine große Zahl geladener Gäste im städtischen Saalbau zu dem eigentlichen Festakt versammelt. Außer den Spitzen aller Behörden bemerkte man ver­schiedene deutsche Bürgermeister, die zu der

ungünstig. Das Bestreben der anderen, uns für den Völkerbund zu gewinnen und das ganze Sicherheitsgebäude im September unter Dach und Fach zu bringen, stärkt von vorn­herein unsere diplomatische Verhandlungs­basis. Dazu kommt, daß auf der Gegenseite keineswegs volle Einmütigkeit und Einigkeit herrscht. In England sind die französischen Gegenvorschläge auf das deutsche Memoran­dum sehr lebhaft umstritten. DerDaily Expreß" nennt die Note einen Triumph der französischen Diplomatie und einen Todespakt für England. DieTimes" freilich tritt für die Gegenvorschläge Briands ein, aber es ist doch außerordentlich bezeichnend, daß der englische Ministerpräsident Baldwin mit Macdonald ein formelles Mißtrauensvotum gegen das Ka­binett vereinbart hat, um dadurch die konser­vativen Abgeordneten zu zwingen, bei der am Mittwoch beginnenden Debatte über den Sicherheitspakt im Unterhaus für die Politik der Regierung Zu stimmen. Die Abneigung gegen die französischen Sicherste itspläne, die Frankreichs kontinentale Machtstellung mit Hilfe.Englands von neuem befestigen sollen, geht bis tief in die Kreise der englischen Kon­servativen. In Frankreich aber steht das Ka- binetk Painlsvè auf schwachen Füßen. Die Krisis des Linksblockes ist Ende der vorigen Woche noch einmal durch einen Vetagungs- beschluß der Kammer vermieden worden. Auf die Dauer aber wird sie sich nicht beilegen lassen und wenn die französische Außenpolitik in der Hand Briands wahrscheinlich auch einen ruhenden Po! in der Flucht der französischen Regierungserscheinungen bildet, so wird die innere Krisis der französischen Regierung doch auch nicht ganz spurlos an ihrer Außenpolitik vorübergehen.

Wie es scheint, läuft die Entwicklung auf den Zusammentritt einer neuen Konferenz hinaus, an der alle in Betracht kommenden Staaten teilnehmen werden. Von englischer Seite hört man schon ganz bestimmte Vor­schläge. Eine solche Konferenz wäre das poli­

morgen hier stattfindenden Vorstandssitzung des Deutschen Städtetages bereits eingetroffen waren. Bemerkt wurde auch die Anwesenheit des saarländischen Mitglieds der Regierungs­kommission, Koßmann, während die übrigen Mitglieder der Regierungskommission, der französische Vorsitzende Rault, der Belgier Lambert, der Kanadier Steffens und Tschecho­slowake Vezenfki, wie es heißt, das Saargebiet während der Festtage verlassen haben. Nach musikalischen Darbietungen des städtischen Orchesters unter Leitung von Generalmusik­direktor Felix Lederer und verschiedene Sänger- chöre, unter dem Dirigenten Otto Schrimp, hielt der Erste Vorsitzende des Festausschusses, Stadt­schulrat Bongard, die Festrede, in der er, aus­gehend von dem Gedanken, daß wir klar be­wußt auf dem Boden des Versailler Vertrages stehen, gerade darum unser Deutschtum hoch­halten, einen Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung und die Zusammengehörigkeit zwischen dem Rheinlands und Deutschland warf.

Nie ivar das Gefühl der Verbundenheit stärker als am Rhein.

Naturnotwendig wird ein gesundes Volk auch in den Zeiten schwerster Not voller Optimismus aufwärts blicken. Es ist der Geist, der sich den Körper baut. Unser Geist aber ist der Geist der unteilbaren Volksgemeinschaft mit dem deutschen Vaterlande. Wir werden frei leben im deutschen Geiste und deshalb im deutschen Vaterland.

Saarbrücken, 22. Juni. Die Jahrtaufend- abend miteinemuneraus^ venÄffeneü Fackelzug, an dem sich wohl 100 000 Personen beteiligten, ihren Abschluß gefunden. Die Stadt, vor allem das Rathaus, die Kirchen und die großen Geschäfte, wie auch ausnahmslos alle Privathäuser waren überaus prachtvoll beleuchtet. In musterhafter Ordnung zogen die Massen nach dem Stadion, wo sie fiv in den weiten Rasenflächen lagerten, um das prachtvolle Schauspiel der Winzerbergbeleuch­tung zu genießen, des Berges, auf den, sich der Gedenkturm zu Ehren der Spicherer Schlachten befindet. Zwischenfälle haben sich nicht ereignet.

tische Gegenstück der vorjährigen Londoner Konferenz. Sie scheint uns in der Tat das ein­zige Mittel zu sein, um die verschiedenen poli­tischen Streitfragen,. die heute noch einem wirklichen europäischen Friedenszustande im Wegen stehen, im Zusammenhänge schiedlich friedlich zu lösen. Niemand kann heute sagen, welcher Stern über einer solchen Konferenz walten würde. Auf jeden Fall aber dient die deutsche Regierung dem Besten ihres Landes, wenn sie sich weiter wie bisher bemüht, auch politisch einen Weg zur Freiheit und zu einer sicheren Zukunft zu finden und zu öffnen.

England und der SicherheilspaM.

London, 21. Juni. Der diplomatische Be­richterstatter desObserver" schreibt offenbar inspiriert, in Verfolg der zwischen London und Paris gepflogenen Erörterungen habe Chamberlain mehr als einmal die Tatsache betont, daß ihr einziger Zweck sei, ein vor­läufiges Maß in der Uebereinkunft zwischen Großbritannien und Frankreich zu erzielen, das den Beginn von Verhandlungen mit Ber­lin ermögliche. Nach britischer Ansicht, kann eine ins einzelne gehende Anwendung irgend eines Grundsatzes nicht in Frage kommen, be­vor nicht die deutsche Regierung sich an den Verhandlungen beteiligt.

Der zweite wichtige Umstand, der für die Haltung der britischen Regierung in Betracht gezogen werden muß, ist die Tatsache, daß es ein fester Grundsatz der britischen Politik ist, seine Verpflichtung einzugehen, die im Widerspruch zu den Satzungen des Völkerbun­des stehen. Der Berichterstatter bemerkt jedoch dazu, daß zahlreiche Kritiker der Ansicht sind, daß Chamberlains Vereinbarung mit Briand, obgleich sie nur eine grundsätzliche ist, den britifchen Staatssekretär zu einem Grundsatz verpflichtet, der bei seiner Anwen­dung. unvermeidlich zu einem Bruch der Völkerbundrfatzungen füh­ren muß.

Vor der wichtigsten Unkerhausdebakte.

London, 22. Juni. Die am Mittwoch statt« findende Unterhaus-Debatte über die Pakt­frage wird als eine der wichtigsten bezeichnet. Nach demDaily Telegraph" werden die beiden Oppositionen in einer sehr kritischen Stimmung sein. Es bestehe die Absicht auf Seiten der Arbeiterpartei, Macdonald auf die Erklärungen Chamberlains antworten zu lassen und von Bonsonby und Vanderion später einzusetzen. Die Hauptwortführer der liberalen Partei werden Lloyd Georges und Sir John sein. Auch Mitglieder der radikalen Gruppe werden sich an der Debatte beteiligen.

DieSchwèerigketten des Linkskarlells

Paris, 21. Juni. Wie Havas aus Toulouse berichtet, hat der Exekutivausschuh der sozia­listischen Vereinigung des Departements Haute Garonne eine Tagesordnung ange­nommen, in der die sozialistische Fr ak- t i o n aufgefordert wird, die Unterstü­tzungspolitik gegenüber dem Ministe­rium Painlevè aufzugeben. Biefe_ For­derung wird u. a. damit begründet, daß kein ernsthafter Versuch gemacht worden sei, den Frieden in Marokko durch direkte Verhand­lungen mit den Rifvertretern aufrechtzuer­halten und daß die fozialistische Partei jede Eroberungsaktion verurteile.

Wie derJntransigeant" mitteilt, hat der sozialistische Abgeordnete Compere Morel, der Verfasser derjenigen der drei Tagesordnungen in der die sozialistische Partei zur Aufkündi­gung des Kartellverhältnisses mit den Radi­kalen aufgefordert wird, versichert, daß eine Mehrheit von 120 Abstimmenden sich für feine Tagesordnung aussprechen werde. Dies würde übrigens, wie Compere Morel erklärt, lüngsfreiheit wieder nehmen. Wir würde«, je nach den Umständen, für das Kabinett stimmen oder nicht.

Nach Ansicht des sozialistischen Abgeordne­ten Compere Morel, so fährt derJntransi­geant" fort, würde also das Kartell weiter­bestehen. Wenn also ein neues Kabinett Herriot zur Regierung käme, was die Sozialisten erhofften, würden die An­hänger Compere Morels dieses Kabinett unterstützen, wie sie das voraufgegangene Ministerium unterstützt haben. Wir können, so habe Compere Morel noch erklärt, für ein Kabinett stimmen, dessen Politik in gewissen Punkten mit dem sozialistischen Programm in Widerspruch sieht, aber unter der Bedin­gung, im Austausch für diese kleine Konzes­sion nennenswerte Genugtuungen zu er­langen. Das Ministerium Painlevè gebe den Sozialisten diese Genugtuungen nicht.

Paris, 22. Juni. Wie derMatin" aus Grenoble meldet, hat der dortige soziale Bezirksverband die sozialistische Partei der parlamentarisch - sozialen Kammer-Fraktion aufgefordert, mit der Regierung Pain- levè zu brechen, um ihre vollkommene Handlungsfreiheit wieder herzustellen.

Die französischen Stichwahlen zum Generalras.

Paris, 22. Juni. Die Anzahl der Mitglieder des Generalrats des Ssine-Devartements, das sich bisher aus 102 Mitgliedern zusammen­setzte, und zwar aus 80 Mitgliedern der Stadt Paris und 22 der Vorort-Gemeinden, ist be­kanntlich auf 120 Mitglieder erhöht worden, dadurch, daß die Zahl der Munizipalräie der Vorortgemeinden infolge des Bevölkerungszu­wachses der Vororte auf 40 erhöht worden ist. Diese Nachwahlen haben am 14. Juni stattgs- si nden. Im ersten Wahlgang konnten nur 21 Sitze verteilt werden, während für die rest­lichen 19 Stichwahlen notwendig wurden, ine gestern stattgefunden haben. Von den Wahl­berechtigten haben nur rund 97 000 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Das Ergebnis dieser Nachwahlen sämtlich unter Berücksichti­gung der beiden Wahlgänge ist wie folgt:

8 kommunistiphe Sozialisten

6 Kommunisten

5 Radikale

9 Sozialisten

10 Links-Republikaner.

Bisher hatte das Generaldepartcment Seine verhältnismäßig starte Rechtsmehrheit. Nach demOuodient" hat die Wahl nunmehr er­geben, daß sich 60 Mitglieder des Generalratâ zu den Linksparteien zählen, darunter aller­dings auch die Kommunisten, wüh-end 60 Mit­glieder dem nationalen Block angehören. Nach demJournal" hat dernatio vale Block mit 61 Stimmen sich die Mebrbe^t