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zoo. Jahrgang.

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land

Erscheint tänTirb mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage.

Fernfvrech-Anschluß Nr. 1237 und 1238.

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Ar. 138

DienstM den 16. Juni

1925

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Weitere Ausbreitung der MM Mb

Die Welt sieht die Unruhen in China in dem Lichte, das die Vertreter der großen eng­lischen Blätter und der englischen Nachrichten- Agenturen verbreiten. Sie ist gezwungen, sie in diesem Lichte zu sehen, weil die Anglo-Ameri­kaner im fernen Osten eine Art von Nachrich- ienmonopol besitzen. Wenn man unter diesen Umständen die Vorgänge in China richtig be« Urteilen will, so muß man in der Lage sein, inen Blick hinter die englischen Kulissen zu werfen. Man muß die wirklichen Verhältnisse Jes Landes kennen. Die Tendenz der englischen Berichterstattung wird sofort erkennbar, wenn man die Darstellung ließt, die uns von einem Deutschen zur Verfügung gestellt wird, der die Wirtschaftlichen und politischen Vorgänge in China aus eigener Kenntnis objektiv zu wür- Pigen weiß.

Die Unruhen in China gehen auf einen Streik zurück, der im März ds. Js. in den ja« panischen Spinnereien in Schanghai ausbrach. Als reine Arbeiterbewegung hätten die Un­ruhen bald von selbst ihre Schranken gefunden. Die Industrie hat sich in China in einigen Küstenplätzen entwickelt und vor dort nur sehr langsam verbreitet. Es gibt im ganzen über­haupt nur etwa 140 bis 180 000 Industriearbei­ter in unserem Sinne, die im Kanton in Schanghai und in Tsingtau beschäftigt sind. Kur diese industrielle Arbeiterschaft kann als proletarisch" bezeichnet werden. Die chinesische Industrie wurzelt noch ganz auf dem altüber­lieferten Boden. Die Betriebe liegen in der

Èhen. Mit europäischen Verhältnissen duldet ese Industrie keinen Vergleich und so fehlt mistische Propaganda in Hrooden. Auch die chinesi- " 'i einer solchen Pro-

auch für die kommunistr ühma der große Näh...... Ichen Dauern entziehen sich paganda. Zu 82 Prozent Weinbauern.

sind sie friedliche

Dabei soll natürlich nicht bestritten werden, daß man von Moskau aus versucht, auch in ^hina in kommunistischem Sinne Unruhen èu stiften. Nach der Wiederaufnahme der Be­ziehungen zwischen Rußland und China ist die bolschewistische Propaganda auch in dem Reich der Mitte eingedrungen, sie hat aber, abge- ehm von der studentischen Jugend, nur in den tnbuftriellen Hafenstädten Wurzeln fassen können.

Daß die kommunistische Propaganda hier lstrtschritte gemacht hat, braucht niemand zu wundern, der die Verhältnisse kennt. Es fällt zunächst ins Gewicht, daß die Industrie in den Hafenstädten in der Hand von Ausländern wegt. In Tsingtau gibt es 10 ausländische Spinnereien, darunter sind 9 in japanischen Wöen. In Schanghai sind 14 solcher Spinne- feten in Betrieb, darunter ebenfalls wieder 9 spanische. In diesen Betrieben werden die Weitsten Arbeiter zweifellos aufs schwerste ausgebeutet. Die großen und kapitalkräftigen lapamschen Gesellschaften haben Herausgefun- die Arbeitsverhältnisse für sie in China günstiger liegen als in Japan. Ihre ^bchnisderlassungen auf chinesischem Boden geradezu glänzend. So haben die ja« panischen Niederlassungen in Schanghai zeit- uS an 125 Prozent Dividende verteilen hem Die Arbeitsverhältnisse sind zugestan- ^^Eaßen unerträglich. Kinderarbeit steht in höchster Blüte. Eine englische Kommission, die pF etwa sieben Monaten die Betriebe in cyanghai untersucht hat, ist zu einem gerade- Urteil gekommen. Man "'cht zu wundern, wenn auch der Arbeitskuli gegen derartige Zustande Einmal durch einen Streik widersetzt.

er Ker« der Bewegung liegt aber nicht «vT, ~r ^t vielmehr nationaler Art. ^' an sich hat das Echo einer her Polbewegung in ganz China hervor- v , sonoevu die schroffe Art und Weise, K...16 -bO^. des Fremdenviertels dagegen Megangen ist. Volkskundgcbungen sind in ri; na an sich etwas Alltägliches, und man regt L'uchnicht über Ausschreitungen bei solchen di allzusehr auf. In Peking haben

pinxiJ'fn m gelegentlich einer Demonstration .al ihren Rektor verprügelt. Sie haben ba« ^er Polizei ebenfalls Prügel bezogen .bann war man auf beiden Seiten wieder L' Schanghai hat die Fremdenpoli-

°°ssen sofort von der Waffe Gebrauch ge- tuna7N^- °5?'^ "ach chinesischen Behaup-

geblieben. Die Nachricht von diesem blutigen Einschreiten hat sich in ganz China verbreitet und die Massen auf das Tiefste aufgewühlt.

Die Stimmung der chinesischen Bevölkerung ist, wie jeder Kenner des Landes weiß, schon seit Jahren nicht mehr dieselbe wie vor dem Kriege. Die Einheit der weißen Rasse ist von den Engländern durchbrochen worden. Als man die Deutschen in China internierte, verlor der Chi­nese den Respekt vor der Einheit der weihen Rasse und die Mißachtung des Sslbstbefttm- mungsrechtes der Völker wird heute von ihm als eine Entwürdigung empfunden und nicht mchr, wie früher, stillschweigend geduldet. Die Unruhen, die äußerlich spontan ausbrachen, hatten ihren Nährboden in diesem längst ein« getretenen Umschwung der Stimmung. Die Chinesen empfanden és als einen unerhörten Zustand, daß auf chinesischem Boden chinesische Arbeiter von Ausländern unter dem Schutz der Fremdengesetze erschossen werden konnten. Der Haß flammte auf gegen diejenigen frem­den Mächte, die den Chinesen auf seinem Bo­den entrechtet haben, d. h. gegen die sogenann­ten Vertragsmächte, die die chinesische Souve­ränität durchlöchert haben. Die fremdenfeind­liche Bewegung richtet sich insbesondere gegen die sogenannten ungleichen Verträge, die auf den Konzessionsgebieten ein ausländisches Ho­heitsrecht schaffen, gegen die Möglichkeit der Verleihung solcher Konzessionen, gegen die Kosulargerichtsbarkeit, die damit verbunden ist, gegen die Unterhaltung von ausländischen er . 7...........

mittleren Jangtse, wo die Japaner seit Jahr und Tag mehrere Bataillone zum Schutz von Fabrikanlagen unterhalten. Ferner lehnt sich das chinesische Empfinden dagegen auf, daß ausländische Kanonenboote die chinesischen Flüsse befahren und ausländische Kriegsschiffe in den chinesischen Häfen liegen.

Die Agitation gegen diese ausländischen Ein­griffe hat heute die ganze chinesische Bevölke­rung ergriffen. Es gibt keine Regierung, die sich ihr widersetzen könnte. Der Haupthaß rich­tet sich gegen England und Japan.

Ernste Lage.

P a r i s, 15. 3unL Wie dieParis Times" aus Washington erfährt, besagen die letzten aus China eingetroffenen Nachrichten, daß die Agitation in den Großstädten sich verstärke. Wan berichtet ferner, daß die Elemente, die durch sowjekistische Gelder unterstützt würden, entschlossen seien, alle Kräfte des Landes zu­sammenzufassen, um die Fremden zu ver­treiben. Wan spreche von anderthalb Willionen Aufständischen. Anscheinend haben die Feind­seligkeiten, durch die vor allem die Engländer bekämpft werden, den Zweck, unter die in China wohnenden Fremden Uneinigkeit zu säen.

London, 15. Juni. Die ernste Lage in China beschäftigt die gesamte Presse eingehend. Laut Preß Association herrscht in London die Ansicht, die letzten Ereignisse in China seien außerordentlich ernst. Die Zerstörung der Konsulate Großbritanniens und Japans in Kiukiang sei fast unmittelbar auf die Note des britischen Geschäftsträgers in China an die chinesischen Behörden gefolgt, in der der chine­sischen Regierung gesagt wurde, daß, wenn man die ausländerfeindliche Agitation fort­dauern lasse, dies zu einer Katastrophe führen würde. Reuter erfährt, daß augenblicklich keine Erörterung zwischen den auswärtigen Regie- rugen selbst über irgendeine zukünftige gemein­same Aktion, abgesehen davon, was an Ort und Stelle unternommen worden sei, statt- sinde. Alles deute auf eine auslandsfeindliche Stimmung hin.

Wie Reuter im einzelnen aus Peking mel­det, fand heute dort eine Versammlung statt, in der der

Abbruch der Beziehungen mit Großbritannien gefordert wurde. Diefe größte bisher in Peking erfolgte Kundgebung schloß Studenten, Kaufleute und Arbeiter ein. Mitteilungen ans Kaifend vom Samstag stellten die dortige Lage als äußerst ernst dar. Die Ausländer haben die Stadt ver­lassen. Einer Reutermeldung ans hankau zu­folge erklärte General Liulschulung in einer handschriftlichen Proklamation, daß, wenn die

zur Zeil der Boxerunruhen sein werde, daß alliierke Truppen gelandet würden.

Ein Engländer ermordet.

London, 16. Juni. Nach Blättermeldungen aus Schanghai ist ein britischer Einwohner Makenzie von bewaffneten Chinesen ange­griffen und ermordet worden. Eine englische Dame: die sich in seiner Begleitung befand, wurde verletzt.

Unterstützung der Ausstandsbewegung.

Amsterdam, 15. Juni. Nach einer Meldung aus Batavia sind zwei Vorstandsmitglieder der Abteilung Batavia der China-Organisation Kuo-Min-Tang nach Kanton abgereist, um dort mit dem Hauptvorstand eine Besprechung über die augenblickliche Lage in China sowie über die Frage abzuhalten, ob eine eventuelle Hilfeleistung durch die Indo-Chinesen ange­bracht sei. In Niederländisch-Jndien würden bereits heimliche Geldsammlungen zur Unter­stützung der Aufstandsbewegung veranstaltet. Weitere japan. Kriegsschiffe nach Schanghai.

London, 15. Juni. Der japanische Admiral

in Schanghai hat in Anbetracht der ernsten Lage telegraphisch die Entsendung von vier Torpedobootszerstörern erster Klasse bestellt. Schanghai erscheint äußerlich friedlich, doch geht die allgemeine Meinung dahin, daß die Lage ernst sei.

Die japanische Zerstörerflottille hat, wie aus Tokio gemeldet wird, Befehl erhalten, sich für eine Fahrt auf dem Jangtsekiang von Sa­sebo aus bereitzust

alten.

Die Lage in Marokko.

Rheingrenze garantiert worden ist, könne ihm Italien nicht zustimmen, da durch eine solch« Garantie der europäische Frieden nicht ge­währleistet würde. Die englisch-französisch« Verständigung sei zwar die Verbindung für Inhalt und Form der französischen Antwort auf das deutsche Angebot gewesen, doch Deutschland könne ihr neue Erwägungen uni Vorschläge entgegenstellen, sodaß auch die Ant­wortnote Frankreichs nur einen neuen Ab­schnitt in den Verhandlungen zwischen den Alliierten und Deutschland darstelle. Italien müsse sich volle Entscheidungsfreiheit vorbe­halten, um diejenige Stellung zu finden, di« seinen Sonderinteressen entspreche.

Ein wertvolles englisches Urteil über die Verantwortung am Kriege.

London, 13. Juni. Die reformistische Gruppt von Manchester hielt eine Versammlung ab, in der der frühere Gesundheitsminister Sir Al­fred Mond heftig die Politik der konservativen Regierung in der Frage der Sicherheit kriti­sierte. Er erklärte, daß England sich selbst be­schützen könne und sich nicht um den Kontinent bekümmern solle. Man verlange von England, daß es der Gendarm Europas werde. Die Ge­schichte lehre aber, daß es außerordentlich schwierig fei, die tiefere Ursache eines Krieges festzustellen. Es sei unmöglich, die wirkliche Verantwortlichkeit ân einem Kriegsausbruch herauszufinden. Infolgedessen sei es die Pflicht der englischen Regierung, sich von den europäi­schen Angelegenheiten vollkommen fernzu­halten.

ch die Lage im westlichen zösifchen Marokkofront. Die Dissidentengruppen zerstreuen sich. Bei den Rhounas scheint wieder Ruhe einzutreten. Weiter im Osten setzt der Feind seine Bewegung gegen Tafrant aller­dings ohne Erfolg fort. Im mittleren Front­abschnitt versuchen Dissidentenstämme mit Unterstützung von Rifleuten neue Teilangriffe gegen Taunat, die jedoch alle gescheitert sind. Es scheine, daß in diesem Abschnitt die fran-

unverändert.

Paris, 15. Juni. Die Stadtbehörde von Malaga hat gestern abend zu Ehren des fran- zösifchenMinisterpräsidenten Painlevè einEssen gegeben, in dessen Verlauf dieser den Wunsch âussprach, daß die durch die Veranstaltung bewiesene Freundschaft sich auch in Taten kudgeben möge, die Frankreich und Spanien gemeinsam zu vollbringen hätten. A l l e s e i e n FreundedesFriedensundhaßten den Krieg. Aber um den Frieden berzu- stellen, sei es notwendig, daß die vernünftigen Leute biejenigen beseitigen, die sich schlagen wollten. Aus diesem Grunde müsse man die Streitkräfte so intensivalsmLg- lich verwenden, um dem Frieden zum Sieg zu verhelfen, ohne Mui viel Blut zu verhießen. Der Ministerpräsident sprach die Hoffnung aus, daß zu diesem Zwecke die fran­zösisch-spanische Vereinigung zustande kommen müsse. Die Barbarei dürfe nicht weiter, dort entbrennen, wo die lateinische Rasse Fuß ge­faßt habe. Um dies edle Ziel zu erreichen, müßte Frankreich und Spanien einen Pakt der Brüderlichkeit abschließen.

Die französische Rnlworknole.

Paris, 15. Juni. Die Antwort der franzö­sischen Regierung auf die deutsche Note be­treffend den Abschluß eines Sicherheitspaktes

auf die deutsche Note be

wird morgen, Dienstag, meicnstangier Dr. Luther durch den französischen Botschafter in Berlin überreicht werden. Sie wird Donners­tag mit dem deutschen Memorandum und dem ersten Entwurf der französischen Antwort ver­öffentlicht werden.

Malten und das deutsche SicherhsUs- ausebsr.

tuna'm A»L L n?2N chinesischen Behaup- remdenfeindlichen Ausschreitunven sorldau-r- 9 Witte Arbeiter tot auf dem Platzelen. das Ergebnis eine Wiederholung der Lage

Wir meinen, es wäre unter diesen Umstän­den zunächst einmal^ diePflicht der englischen

len und eine ehrliche Unterfu achen des Weltkrieges zu ermöglichen, indem sie ihre diplomatischen Archive der Geschichts­forschung zugänglich macht.

Keine Stillegung rheinisch-west­fälischer Industriewerke.

Essen, 15. Juni. Zu der Meldung über die geplante Stillegung sämtlicher Werke des rheinisch-westfälischen Jndustriebezirks meldet dieDeutsche Bergwerkszeitung", daß ein der­artiger Plan nicht erwogen werde. Zwar mache den Industriellen die durch den Streit um die Lohn- und Arbeitszeit geschaffene Lage große Sorge: indessen verbiete sich eine Still­legung der "Werke aus verschiedenen Gründen. Die Verantwortung für die Weiterentwicklung liege bei den Schlichtern und beim Reichsar­beitsministerium. Der Schiedsspruch über die

den Streit

Arbeitszeit an Hochöfen und Kokereien dürfe nicht für verbindlich erklärt werden.

Lohnforderungen der Eisenbahner.

Die Generalversammlung der Gewerkschasi deutsch. Eisenbahner, Landesverband Württem­berg, beschloß einstimmig, in einem Telegramm an die Reichsbahngesellschaft zu verlangen, daß die Ortszulagen für die Eifenbahnarbeiter in dem Industriegebiet auf 50 Proz. und für das übrige Direktionsgebiet auf 30 Proz. festgesetzt werde. Wenn nicht eine Lohnaufbesserung er­folgt, ist die Arbeitsniederlegung unvermeid­lich. Die Eüterbodenarbeiter des Hauptbahn­hofs in Stuttgart hoben die Arbeit bereits niedergelegt. Dis Frachiannahme in Stuttgart ist gesperrt.

JnrRegkerun^sumbildnnqinPreutzen

Berlin. 15. Juni. Die Deutschnationale Landtaasfraktion ist in ihrer heutigen Abend­sitzung in einer Besprechung der politischen Lage zu dem Ergebnis gekommen, daß ihre in den letzten Tagen gepflogenen Verhandlungen zwischen anderen Parteien keinen Anlaß geben, zu der Frage einer Regierungsumbil­dung in Preußen erneut Stellung zu nehmen

Aus dem Elerrerausschuft.

Berlin, 15. Juni. Im Steuerausschuß des Reichstao<' kamen heute einige einschlägige Fragen zur Erörterung. Abg. Dr. Hertz (003.) wünscht u. a. neben einem gründlichen Aus­bau des Buchvrüfungsdienstes eine öffentliche Auslegung der Steuerlisten. Staatssekretär Dr Popitz vom Reichsfinanzministerium hielt eine öffentliche Auslegung der Steuerlisten für nicht ganz unbedenklich. Eine richtig« Steuererklärung würde dadurch keineswegs gewährleistet. Früh"r, als eine Öffentlichkeit ber Steuerlisten in Preußen im gewiffenSinne infolge des Dreiklaffenwahlrechts bestand, sei

Rom, 16. Juni. Nachdem am Samstag der französische Botschafter Mussolini die Pariser Antwort auf das deutsche Memorandum in der Sicherheitsfrage überreicht hat, veröffent­licht jetzt die halbamtliche Ageuzia bi Roma eine Stellungnahme der zuständigen römischen Kreise. Der deutsche Vorschlag habe, selbst wenn die Rheinfrage durch ihn in den Vorder­grund gestellt worden fei, zu allgemeinen Cha­rakter gehabt, um jetzt schon eine endgültige ... ... . . . . .

Stellungnahme Italiens herbeizuführen. Weil es nicht selten vorg"kommen, daß Steuerpshd)' durch das deutsche Sickeryeitsangebot nur die tige ihr Einkommen höher «ingejchätzt hätten