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General-Anzeiger für die Kreise Kanan Sladl und Land
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Nr. 135
Freitas den 12. Juni
1925
Das Neueste.
— Wie der „Temps" meldet, ist der Text der französischen Note, die der Reichsregierung hinsichtlich des Abschlusses eines Sicherheitspaktes zugehen soll, in Rom und in Brüssel mitgeteilt worden. Sobald die italienische und belgische Regierung geantwortet hätte, werde die Note der Reichsregierung überreicht werden.
— Der Oeffentlichkeit wird heute eine halbamtliche Auslassung über den tatsächlichen Inhalt des deutschen Sicherheitsangebotes übergeben.
— Briand ist gestern von Genf nach Paris zurückgekehrt.
— Der Völkerbund hat gestern nach Behandlung der Danziger Fragen feine 34. Tagung geschloffen.
Völkerbund oder Instrument der französischen Politik ?
Es ist dem englischen und ibem französischen Außenminister gelungen, bei ihrer Besprechung in Genf die Frage unserer Beziehungen zum Völkerbund auf eine ganz neue Grundlage zu stellen. Bekanntlich hat Deutschland über diese Frage mit den Mächten, die im Völkerbunds- rat einen ständigen Sitz haben, bereits einen ausführlichen Meinungsaustausch gepflogen. Die Reichsregierung hat in einem Memorandum die Punkte aufgezählt, in denen erst einmal Klarheit geschaffen werden muß, ehe Deutschland der Frage seines Eintrittes in den Bund nähertritt. Abgesehen von der Ablsh- Mg, ein Schuldbekenntnis oder ein Bekennt- nis zum Versailler Vertrag zu erneuern, waren die beiden wichtigsten Voraussetzungen inef Zenden: Deutschland erhält einen ständigen Sitz im Völkerbundsrat und es lehnt es ab, sich jenem Artikel des Völkerbundsstatuts zu unterwerfen, der im Falle einer gemeinschaftlichen Völkerbundsaktion ausländischen Truppen ein Durchmarschrecht gibt. Die Gründe dieser Ablehnung sind wiederholt und ausführlich genug gewürdigt worden. Ein Land, das völlig wehrlos ist, und einer kriegerischen Aktion weder Truppen noch Waffen zur Verfügung stellen kann, müßte unbedingt in einem militärischen Konflikt zerrieben werden, der es schutzlos als bequeme Aufmarsch- und Kampfzone zwischen kriegführende Mächte oder Mächtegruppen stellt.
Ueber die völlige Unabhängigkeit und Freiheit der Entschließung, die sich Deutschland mit diesen seinen Forderungen dem Völkerbünde gegenüber bewahrt hat, sind die Herren Briand und Chamberlain in Genf kühl hinweggegangen. Ohne die übrigen Ratsmächte, die doch auch ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben, überhaupt zu fragen, sind sie dazu übergegangen, zwischen dem Völkerbund und dem Garantiepakt mit Bezug aus Deutschland ein festes Zwangsverhältnis zu schaffen. Die deutsche Regierung hat damals auf ihr Memorandum eine im großen und ganzen recht günstige Antwort erhalten. Die gleichberechtigte Aufnahme in den Völkerbundsrat wurde als selbstverständlich anerkannt, der Einspruch gegen den Durchmarschartikel allerdings von den meisten abgelehnt. Es stand aber Deutsch- tand frei, über die Anwendung dieses Artikels weiter zu beraten, oder aber die Konsequenzen zu ziehen. In der Vereinbarung zwischen Briand und Chamberlain ist diese -Plattform der freien Verhandlung vollständig veiseite geschoben worden. Es wurde dekretiert: Deutschland kann nur in den Völkerbund cutgenommen werden, wenn es den Sicher- yeitspakt mit Frankreich und England in der oon Briand vorgeschlagenen Form abschließt menn der Sicherheitsvakt abgeschlossen soll, so muß Deutschland vorher Mit- sueo des Völkerbundes geworden sein. Das M eine Doppel- und Gegenseitigkeit der Ver- ‘pupfung, die von vornherein recht tief blicken atzt. , Der Sicherheitspakt soll dazu dienen, um uns in den Völkerbund zu zwingen und der Ü'werbunb soll dazu dienen, um uns im Sicherheitspakt die Fesseln aufzuerlegen, durch wünscht noch besonders zu „sichern"
Es geht aus dieser Kombination ganz klar hervor, daß Frankreich weder der Völkerbund aoch auch der Sicherheitspakt für sich allein als Sicherheit genügt. Vielmehr sollen beide Institutionen ineinandergreifen. Der Sicherheitspakt verleiht Frankreich die Garantie gegen einen deutschen Angriff, da sich mindestens , "g^and und Belgien verpflichten, in einem joitijen Falle Frankreich zur Seite zu stehen.
Berlin, 11. Juni. Das deutsche Angebot des Sicherheitspaktes, das seit einiger Zeit im Mittelpunkt der internationalen politischen Erörterungen steht, wurde als vertraulich dem Wortlaut nach bisher nicht bekanntgegeben. Indes hat seinerzeit der Reichsminister des Auswärtigen dem Auswärtigen Ausschuß des Reichstages davon Kenntnis gegeben und im Anschluß daran in einem dem Vertreter der „Kölnischen Zeitung" gewährten Interview die wesentlichen Teile der deutschen Anregungen dargelegt. Neuerdings veröffentlichte die „Times" eine allerdings nach Form und Inhalt nicht ganz zutreffende Darstellung. Deshalb scheint es angebracht, sich mit dem tatsächlichen Inhalt dieses deutschen Memorandums, auf das nun nach vier Monaten die Antwort erteilt werden soll, zu befassen. Das Memorandum bildet nicht etwa eine vereinzelte und die Gegenseite überraschende Maßnahme, sondern nur einen weiteren Schritt in der Verfolgung der Linie, auf der der Vorschlag des damaligen Reichskanzlers Cuno vom Dezember 1922 und das Angebot der gleichen Regierung während des Ruhrkonfliktes lag. Es nimmt daneben die Gedanken auf, die Dr. Stresemann als Reichskanzler in seiner Stuttgarter Rede im September 1923 ausgesprochen hat. Bei alledem handelt es sich nicht um formulierte Vorschläge, sondern um die Darlegung des allgemeinen Rahmens, in dem die deutsche Regierung sich an der Lösung der Sicherheitsfrage positiv beteiligen zu können glaubt. In
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stehen könnte, durch den die am Rhein interessierte Mächte sich für eine zu vereinbarende längere Periode zu treuen Händen der Vereinigten Staaten verpflichten, keinen Krieg gegeneinander zu führen. In dem Cunoschen Vorschläge war diese Verpflichtung auf die Dauer eines Menschenalters vorgesehen und außerdem an den Vorbehalt geknüpft, daß ein Krieg nicht durch eine Volksabstimmung beschlossen würde. Diese beiden Beschränkungen der Friedensverpflichtung, die fallen zu lassen sich auch schon die Regierung Cuno bereit erklärt hatte, wurden in dem Memorandum nicht
Da das völlig entwaffnete und wehrlose Deutschland auf jahrzehnte hinaus froh sein muß, wenn man es friedlich und ruhig gewähren läßt, so müßte eine solche Garantie, müßte man meinen, Frankreich eigentlich genügen. Aber wenn man das glaubt, so täuscht man sich offenbar. Man vergißt, daß Frankreich mit großer Konsequenz auch nach der äußeren Abkehr von der Politik Poincarès im Grunde genommen an der alten Rheinlandpolitik festhält. Und so kommt Frankreich dazu, als Ergänzung des Sicherheitspaktes auch das Völkerbundsstatut noch in Anspruch zu nehmen. Denn unter der Aufsicht des Völkerbundes soll Deutschland bekanntlich die Rheinlandzone für immer unb ewig entmilitarisieren. Es soll auch
ferner der Völkerbundskontrolle in Bezug auf feine Heeresausbildung und “ unterstehen. Und es soll ferner
nung )urch-
marsch fremder Truppen offenstehen, wenn der Völkerbund, d. h. die im Grunde maßgebende Macht des Völkerbundes es wünscht. Dabei betrachtet Frankreich es als selbstverständlich, daß an dem Vertrage von Versailles durch einen Sicherheitspakt nicht das geringste geändert werden darf. Man sieht, welch ein sonderbares Gemisch aus dieser Häufung von Sicherheitsgarontien entsteht. Frankreich hat einen Bund gegen Deutschland auf seiner Seite. Es hat gleichzeitig das entmilitarisierte Rhenland unter seiner Kontrolle und es hat nach wie vor die Möglichkeit, seine Truppen in diesem Rheinland aufmarschieren und durch Deutschlad durchmarschieren zu lassen.
Zwischen einem Sicherheitspakt dieser Art und den Anregungen, die Deutschland gegeben hat, besteht ein himmelweiter Unterschied. Wenn Deutschland einen Sicherheitspakt abschließt, so will cs selbstverständlich gegen jeden französischen Einmarsch genau so gesichert sein wie Frankreich — auch ohne den Pakt — gegen einen deutschen Einmarsch gesich rt ist. Auf dem Umwege über den Völkerbund können wir das französische Anrecht auf militärische Besetzung der Rheinlands nicht wieder einschmuggeln lassen. Und wenn die Herren Briand und Chamberlain in Genf die Parole
wieder aufgenommen. Weiter ist in dem deutschen Memorandum die Möglichkeit eines Schiedsvertrages zwischen Deutschland und Frankreich vorgesehen, den bereits die Reparationsnote des Kabinetts Cuno vom 2. Mai 1923 angeregt hate. Zugleich wurde der Abschluß solcher Schiedsverträge, wie sie deutscherseits ja inzwischen mit mehreren Staaten vereinbart worden sind, auch gegenüber allen anderen Staaten in Aussicht genommen. Ferner wurde in dem Memorandum der Gedanke eines Paktes zur Erwägung gestellt, der den gegenwärtigen Besitzstand am Rhein garantiert. Die Fassung dieses Paktes wurde etwa so gedacht, daß die am Rhein interessierten Staaten sich gegenseitig verpflichten, die Unversehrtheit des gegenwärtigen Gebietsstandes am Rhein unverbrüchlich zu achten, daß sie ferner und zwar sowohl gemeinsam als auch jeder Staat für sich. die Erfüllung dieser Berpflickk- lung garantieren und jede Handlung, die ihr zuwiderläuft, als gemeinsame und eigene Angelegenheit ansehen. In einem solchen auf voller Gegenseitigkeit beruhenden Pakt könnte im gleichen Sinne auch die Garantierung der Entmilitarisierung der Rheinlandzone mit ein- bezogen werden, wie sie die Artikel 42 und 43 des Versailler Vertrages vorschreiben. Dabei ist daran zu erinnern, daß die ganze Entwicklung des Paktgedankens von den bei Friedensschluß ausgearbeiteten, aber nicht perfekt gewordenen Garantiepakten zwischen Frankreich, England und den Vereinigten
und 43 zum Gegenstand hatten. Die Reichsregierung hat in ihrem Memorandum auch die Möglichkeit anderer Lösungen, die eventuelle Verbindung der Gedanken, ins Auge gefaßt, die den vorerwähnten Beispielen zugrunde liegen. Sie hat schließlich die Möglichkeit einer späteren alle Staaten umfassenden Weltkonvention offen gelassen, einer Weltkonvention, in die zunächst der zur Erörterung gestellte regionale Sicherheitspakt entweder aufgehen oder hineingearbeitet werden könnte.
........■ ■■III...........«IM «■■— —MgMW aufgestellt haben: Kein Eintritt Deutschlands in den Völkerbund ohne den Pakt, so sagen wir: Kein Eintritt in den Völkerbund, ehe nicht die Ruhr und die Rheinlandzone geräumt ist Ohne diese Voraussetzung gibt es für uns keine Verhandlungsbasis.
Ein Kronzeuge für Sie Separalisten- poliiik Frankreichs.
Vor kurzem ist bekanntlich der bekannte französische General Mangin, der frühere Oberkommandierende der Rheinarmee, gestorben. An seiner Beisetzung nährn auch Dr. Dorten, der einstige Separatistenführer im Rheinland, teil, der mit dem fanzösrschen General in engster Fühlung gestanden hatte. Das war stets bekannt. Unbewiesen dagegen war bisher, daß Mangin bei der Ermutigung und Unterstützung der rheinischen Separationsfreunde nicht seine persönliche Politik getrieben, sondern durchaus im Einverständnis mit der Pariser Regierung gehandelt hatte. Den Beweis dafür trat dieser Tage der Pariser „Matin" in einem Artikel an, in welchem ein ungenannter Politiker über ein Gespräch vom 27. Oktober 1923, also zur Zeit des Höhepunktes der Separatistenunruhen im Rheinland mit dem General Mangin berichtet.
Mangins Ziel als Oberkommandierercher der französischen Rheinarmee war eine aktive Rheinpolitik im Sinne der Loslösung der Rheinlanüe von Deutschland. Er wollte damals einen Pufferstaat zwischen Deutschland und Frankreich schaffen, und er hat sich dieser Aufgabe mit der größten Energie gewidmet. Zu diesem Zweck setzte er sich mit dem Separa- tistenftthrer Dorten in Verbinduna. Ueber seine Besprechungen hat Mangin dem Kriegsministe- rium stets ausführlich Pericht erstattet. Aber nicht nur das Kriegsministerium, also die vorgesetzte Stelle, sondern auch Clemenceau, der verantwortliche Leiter der französischen Politik, wurde von Mangin fortlaufend über die von diesem geführte Rheinlandpolitik unterrichtet. Später änderten sich die Verhältnisse, und Clemenceau hielt es für angebracht, sich
von dem kompromittierten Mangin zu trennen.
Mangin erfuhr von der ihm bevorstehenden Abberufung von seinem Posten und reifte nach Paris, um Clemenceau persönlich zur Rede zu stellen. Dieser weigerte sich, Mangin die Gründe der Abberufung mitzuteilen. Darauf äußerte Mangin folgende charakteristische Wort« „Aber Sie haben doch meine Haltung stets ge» billigt. Ich habe Ihnen doch stets bis in alle Einzelheiten Bericht erstattet. Ich habe Ihnen auch auseinandergesetzt, daß es notwendig sei, am Rhein einen General zu behalten mit dem Prestige, wie ich es mir dort erwerben konnte. Sie haben dem zugestimmt. Es ist heute notwendiger denn je, daran festzuhalten, oder gibt es schwerwiegende Gründe dagegen? Darauf Clemenceau: „Ich kann es Ihnen nicht sagen."
Die Enthüllungen im „Matin" beweisen, daß die Politik der französischen Rheinarmee nicht etwa die Politik politisch unverantwortlicher Generale, sondern daß es die Politik der französischen Regierung gewesen ist, die später dann allerdings abgeleugnet wurde.
Die Mililärkonirolle.
London, 11. Juni. Unterstaatssekretär des Aeußern Mac Neill sagte im Unterhaus in Beantwortung einer Anfrage, die interalliierte Militärkontrollkommission würde in Deutschland bleiben, um die Durchführung der in der Note der Alliierten vom 2. Juni enthaltenen Forderungen zu überwachen.
Kauplvorstand -er Deutschen Demokratischen Partei.
Berlin, 11. Juni. Der Hauptvorstand bet Deutschen Demokratischen Partei nahm in ioincr heiiüQMi. ßiluLHü zunächst. ninaehende
die politische Lage und über die neue euer- gesetzgebung entgegen. Es wurden dabei alle brennenden inner- und außenpolitischen politischen Tagesfragen berührt. In der Außenpolitik habe die Partei den Standpunkt der internationalen Verständigung zu unterstützen, aber nur unter scharfer Aufrechterhaltung des Gedankens nationaler Selbständigkeit und Freiheit. In einer mehrstündigen Aussprache wurde die Haltung der Parteileitung der demokratischen Reichstagsfraktion einmütig gebilligt.
Aus der -eulfch-vslkischen Freiheits- beweguna.
Berlin, 11. Juni. Die Reichsleitung, die Reichstaasfraktion und die Landtagsfraktion der deutsch-völkischen Freiheitsbewegung hielten am Donnerstag eine gemeinsame Sitzung ab, um zu der E n t w a f f n u n g s n o t e Stellung zu nehmen. In einer Entschließung wurde in scharfer Weise gegen die Reichsregierung und die Regierungsparteien Stellung genommen.
Entfchlietzungen des Reichslan-- bundes.
Berlin, 11. Juni. Der Bundesvorstand bet Reichslandbundes hat zur Annahme oes deutsch-spanischen Handelsvertrages eine Entschließung gefaßt, in der mit Rücksicht auf die durch die Ratifizierung dieses Handelsvertrages für die deutschen Winzer und Obstzüch- ter entstandene Notlage die Erwartung ausgesprochen wird, daß die Regierung alles tue, um die Notlage der um ihre Existenz ringenden Winzer und Obstzüchter zu erleichtern. Zur Zollvorlage nahm der Gssamtvorstand des Reichslandbundes eine Entschließung an, in der er fordert, daß die Landwirtschaft in der Zollvorlage mit der Industrie gleichmäßig behandelt wird, d. h., daß auch bei landwirt- schaftlichen Erzeugnissen der Geldentwertung in gleicher Weise Rechnung getragen wird wie bei der Industrie. Für alle in Frage kommenden landwirtschaftlichen Erzeugnisse müßten ausgleichende Mindestsätze festgelegt werden. Vor allem müsse die Einbeziehung wichtiger nichtberücksichtigter landwirtschaftlicher Erzeugnisse, wie Milch, Milcherzeugnisse, Wein, Tabak und Spinnstoffe (Flachs und Hanf) gefordert werden. Eine neue Blüte der deutschen Volkswirtschaft könne nur durch den paritä- tischen Schutz aller ihrer Zweige herbeigeführt werden.
Die Vernehmung Barmais.
Berlin, 11. Juni. Die Vernehmung Julius B a r in a t s durch den Untersuchungsausschuß des Preußischen Landtages fand in der Wohnung Henry Barmats statt. Außer dem Vorsitzenden des Ausschusses, Prof. Leidig, und einigen Ausschußmitgliedern waren u. a. an-