200. Jahrgang.
Hanauer S Anzeiger
General-Anzeiger für die Kreise Kanan Slaöl und Land.
Erscheint täalich mit Ausnabm« der Sonn- und Feiertage. / Fernfvrech-Anfchluß Nr. 1237 und 1238
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Nr. 129
Freilag den 5. Juni
1925
Die Eniwassnungsnole überreicht
Berlin, 4. Juni. Die Botschafter Englands, Frankreichs, Italiens, Japans und Belgiens haben heute mittag dem Reichskanz, ler die ko llek t i v n o ke, in der die alliierten Regierungen der Reichsregierung die Maßnahmen mitkeilen, von denen sie die Räumung der nördlichen Rheinlandzone abhängig machen, überreicht. Der englische Botschafter erklärte dabei: Enkspre- chend dem am 5. Januar und am 26. Januar afen Verfahren, habe ich die Ehre, Ew.
enz namens meinet Kollegen und in eigenem Ramen die gemeinsame Rote unserer Regierungen über die Voraussetzungen der Räumung der Kölner Zone auszuhändigen.
Der Reichskanzler nahm die Roke mit folgender Antwort entgegen: Seit der Ueber- gäbe der alliierten Roten am 5. Januar und 26. Januar, auf die Ew. Exzellenz soeben Bezug genommen haben, nahm die Reichsregierung sowohl bei Beantwortung jener Roten als bei anderer Gelegenheit wiederholt Anlaß, i^ren Standpunkt in der Frage der Räumung der nördlichen Rheinlandzone darzulegen. Ich nehme auf diese Erklärungen Bezug. Die mir übergebene Roke wird von der Reichsregierung unverzüglich geprüft. Die Reichsregierung wird sodann die Entscheidung über ihre weite- ren Maßnahmen treffen.
Die Rote und ihre Anlagen werden am Samstag morgen veröffentlicht.
Nachdem uns nun endlich mitgeteilt worden ist was die alliierten Mächte noch an der deuten Abrüstung vermissen, èps zMstverWnü-, »ch, daß das Kabinett ohne Verzug an das Studium der Note herantritt und sich über die Antwort schlüssig wird. Die Forderungen der Note sind nicht lediglich eine Reichsangelegenheit, sondern betreffen auch die Länder und in« sonderheit Preußen, da die Schutzpolizei in dem Entwaffnungsprogramm unserer Gegner eine wichtige Rolle spielt. Aus diesem Grunde hat sich das Kabinett auch gestern sofort mit dem preußischen Ministerpräsidenten Braun in Verbindung gesetzt. Für heute ist, wie uns aus Berlin gemeldet wird, ein Kabinetts- rat unter dem Vorsitz des Reichspräsidenten von Hindenburg anbe
raumt. Es ist das erste Mal, daß das Reichskabinett unter der Leitung des neuen Reichspräsidenten zusammentritt. Die Gelegenheit rechtfertigt diese besonders gewichtige Form der Beratung. Denn es ist unbedingt notwendig, daß über alle Schritte, die im Anschluß an die Entwaffnungsnote gefaßt werden müssen, nicht nur zwischen den Ländern und der Reichsregierung, sondern auch zwischen dem Kabinett und dem Reichspräsidenten volle Einmütigkeit herrscht.
Die breite Oeffentlichkeit wird erst morgen von dem Wortlaut der Note Kenntnis erhalten. Die einzelnen Forderungen werden dann noch eingehend zu erörtern sein. Für heute wird man sich damit begnügen müssen, ein paar Richtlinien zu ziehen, nach denen die Entwaffnungsnote behandelt werden muß. Dor allen Dingen wird man daran festhalten müssen, daß die Note nichts enthält, was die vertragswidrige Besetzung der nördlichen Rheinlandzone über den 10. Januar hinaus irgendwie recht- fertigen könnte. Auch ohne in die Einzelheiten ^b-^teninhalts eingeweiht zu fein, weiß man ooch sowie!, daß die angeblichen Verfehlungen, me man Deutschland vorhält, außerordentlich wurstig sind und daß das weite Gewissen der Entente dazu gehört, sie als Vorwand für einen offenen Vertragsbruch zu benutzen. Wir sind überzeugt, daß sich dieser Eindruck nach der t-eroffentlichung der Note in der deutschen Oeffentlichkeit nur noch verstärken wird. Un= ^re erste Antwort auf die Entwaffnungsnote wird deshalb ein erneuter Protest gegen das verbleiben der fremden Besatzungstruppen in Mn und in der nördlichen Rheinlandzone fein. Uno wir werden die Forderungen der Note weiter mit der Gegenforderung beantworten, .P die Besatzungstruppen jetzt so schleunig wie möglich zurückgezogen werden. Nach allem, was man weiß, läßt 'die Note denn auch keinen Zweifel daran, daß die Konsequenz der Räu- mung gezogen werden soll, sobald die mühsam öusammengesuchten unwiderruflich letzten Ent- waffnungsbeschwerden der Entente erledigt Uno.
Paris, 4. Juni. Wie der Madrider Ve-
rechne, seine volle Zustimnnmg richlerstatker des „Temps" meldet, scheint die bannet" als unvereinbar mit den
Wir werden diesen Leitgedanken nicht aus' aus zu seiner letzten Rede gegen den Anschluß, durch das Direktorium so oft. angekündigte schaftlichen Grundsätzen erklärt. — chem Auge verlieren dürfen. Die erste Einsicht-von Oesterreich an Deutschland und behauptet», Landung eines spanische« Expeditionskorvs in Verhandlungen des Burschenschaft
nähme in die Note scheint den Eindruck verstärkt zu haben, daß es sich um recht schwere Forderungen handelt, um Forderungen, die nur zu einem geringen Teil wirklich in sogenannten Verfehlungen Deutschlands ihren Grund haben. Die deutsche Regierung wird und muß gegen die ungerechtfertigten Forderungen ankämpfen. Man weiß, daß die straffe Organisation der deutschen Schutzpolizei der Entente Kopfschmerzen bereitet. Für uns kommt es darauf an, daß mir bei dem Fehlen tarker militärischer Kräfte die Polizei stark und chlagfertig genug erhalten, um unter allen Umständen die Autorität und Sicherheit des Staates gegen innere Störungen aufrecht erhalten zu können. Hier handelt es sich um eine unbedingte staatliche Notwendigkeit, von der sowohl die zahlenmäßige Stärke wie auch die Organisation der Polizei abhängig sind. Was die Entente im übrigen noch an geheimen Rüstungen oder Ausbildungsmöglichkeiten Deutschlands steht, sind reine Schreckgespenster. Der Reichswehrminister hat kürzlich erst im Reichstag erklärt, daß das System der Zeitfreiwilligen feinen Zweck des inneren Ordnungsschutzes erfüllt hat und deshalb für uns erledigt ist. Hier bedarf es keines Eingreifens der Entente. Im übrigen wird uns niemand hindern können, den deutschen Nachwuchs körperlich so tüchtig und lebenskräftig zu erziehen, daß wir hinter anderen Völkern nicht zurück bleiben.
Die Garantieverhandlungen.
rerts am Sonntag vormittag die Reife nach Genf antreten, um dort an der Tagung des Völkerbundsrats teilzunehmen und vor allem den mit der englischen Regierung geführten Meinungsaustausch über die Sicherheitsfrage in mündlicher Unterredung mit dem englischen Außenminister Chamberlain fortzusetzen. Die französische Antwort auf das jüngste englische Memorandum sollte bereits heute abend in London überreicht werden. Ueber ihren Inhalt liegen bisher keinerlei authentische Mitteilungen vor. Der bereits gemeldete Optimismus, der bisher hier herrschte, hat heute durch die Kommentare der englischen Presse eine starke Abkühlung erfahren und die Hoffnung auf eine rasche Einigung in London scheint wesentlich herabgestimmt zu sein. Jedenfalls macht der „Temps" bereits heute den Versuch, Deutschland im voraus für die Möglichkeit eines Scheiterns der Verhandlungen verantwortlich zu machen, und aus dem etwaigen Nichtzustandekommen des Vertrags für Frankreich das Recht abzuleiten, „andere Garantien für feine Sicherheit zu fordern".
Paris, 4. Juni. Außenminister Briand hatte heute nachmittag eine Unteredung mit dem deutschen Botschafter v. Hösch, die allgemein den Stand des Sicherheitsproblems und der damit zusammenhängenden Fragen zum Gegenstand hatte.
Italien und das SsterreichischeYrsblem
Rom, 4. Juni. Heute fand in der K a m= m e r die Diskussion über den Versailler Frieden statt. Der Vertreter der Kommunisten, Ribol- o i, behandelte ausführlich die Ungerechtigkeit des Vertrags und betonte besonders, wie falsch es sei, Deutschland die ausschließliche Schuld an dem Weltkriege zuzuschreiben. Der Redner polemisierte alsdann gegen den Ministerpräsidenten wegen seiner letzten Rede gegen ben Anschluß Oesterreichs an Deutschland und erklärte, dieses Anschlußverbot widerspreche der ganzen italienischen Tradition. Man werde doch nicht die Un«
gcheuerlichkeit begehen, zu behaupten, daß dar Selbswestimmungsrecht der Völker nur Geltung gehabt habe zur Zeit, als Italien um seine Freiheit kämpfte, aber jetzt keine Geltung mehr habe. Dieses Anschlußverbot liege auch nicht im Interesse Italiens, sortiern ' " allein FrankreH " ' darauf ausgehe, allerlei Mittel
fordern begünstige sind, und daß ein weiteres Kriegsschiff heute ich, das immer nur nachmittag dort anlegen wird. Der britische ^.Deutschland durch Generalkonsul in Shanghai hat um die Landa u e r n d zu s ch w ä- gung von 200 Mann ersucht, die auch erfolgen Bereinigung Deutschlands' werde.
chen und daher eine ! „ „
mit Oesterreich zu verhindern suche. — Nach dem kommunistischen Redner ergriff der ehemalige Ministerpräsident Salandra das Wort. Er sprach zuerst Mussolini, obmr zur Opposition rechne, seine volle Zustimm-uw
daß das die Auffassung aller Italiener sei. Alsdann äußerte Salandra einige Bedenken gegenüber der Politik von Briand, welche früher auf eine Donaukonföderation abgezielt hätte. Zum Schluß erklärte Salandra, er habe nichts dagegen einzuwenden, ^daß man über die Lösung des österreichischen Problems nachdenke und diskutiere. Nur verlange er, daß Italien jedenfalls hinzugezogen werde. Als Salandra diese Worte ausgesprochen hatte, unterbrach ihn Mussolini mit folgenden Worten: „Keine LösunaohneItalien, keineLösung gegenJtalien! Diese Worte des Ministerpräsidenten unterstrich die Kammer mit großem Beifall.
Die chinesischen Anruhen.
London, 4. Juni. Reuter berichtet aus Peking: Es ist bemerkenswert, daß die Kundgebungen sich bisher fast ausschließlich gegen Großbritannien und Japan und nicht gegen andere Nationen richteten.
London, 4. Juni. Der „Star" meldet aus Shanghai: Panzerwagen durchziehen die Straßen. Die Lage ist äußerst ernst.
London, 4. Juni. Reuter erfährt aus gutunterrichteten Kreisen: Die ernste Lage in China wird aufmerksam verfolgt. Es besteht hier keinerlei Neigung, die Gefahrmöglichkeiten zu unterschätzen. Abgesehen von der Entsendung von Schiffen und der Landung von Matrosen und Marinetruppen in Shanghai hat bisher keine vereinte Aktion seitens der Mächte stattgefunden. Die Angelegenheiten scheinen zum großen Teil in den Händen des Konsularkorps in Shanghai zu liegen. Seitens des diplomatischen Korps in Peking ist bisher keine Andeutung eines gemeinsamen Vorschlages zur Behandlung der Lage erfolgt. Falls es not-
die bisher außer den bereits unternommenen Schritten auch nicht angeregt worden ist. Die Koalitionsregierung in Peking ist de facto anerkannt. Sie wird von Tschangtsolin in Muk- den unterstützt und schließt die Elemente aus der Partei des verstorbenen Sunyatsen ein. Die Linke der jungnationalistischen Sektion umfaßt die Kommunisten, die im gegenwärtigen Augenblick agitieren. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind sie in Fühlung mit Rußland und der Dritten Internationale.' Die genaue Haltung der Zentralregierung ist unbekannt, doch ist es nicht unwahrscheinlich, daß sie die Sektion der Studenten unterstützt. Es wird auch berichtet, daß Tschangtsolin gern selbst Peking übernehmen würde.
Tokio, 4. Juni. Der „Kreuzer „Tatsuta mit 200 Marinefoldaten an Bord ist nach Shanghai abgefahren.
Englische Kriegsschiffe nach Shanghai.
London, 4. Juni. Die englische Regierung gibt offiziell bekannt, daß sie sich entschloßen hat, eine starke Flottenmacht vor Shanghai zusammenzuziehen. Die Kreuzer „Diomedes" und „Carlisle" haben dort bereits starke Matrosendepartements gelandet. Der Kreuzer „Dispatch" ist mit einem bl-Dootgeschwader und Kanonenboot nach Shanghai unterwegs, ferner wurden 400 Mann Infanterie in der Garnison Honkong zur Abreise nach Shanghai bereitgestellt. Bisher wurde eine gemeinschaftliche Aktion von England, Frankreich, Italien, Japan und Stmerita noch nicht beschlossen. Aber diele Regierungen stehen in ständigem Meinungsaustausch über alle erforderlichen Schritte, so daß jederzeit zum gemeinsamen Handeln argen China übergegangen werden kann. Es hat hier Aufsehen erregt, daß der Sowjetgesandte in Peking, Karachae, der chinesischen Regierung das Beilech der Moskauer Regierung über die bei den Shanghaier Unruhen erschossenen chinesischen Arbeiter ausgesprochen hat. Nach Meldungen aus China nimmt die fremdenfeindliche Stimmung in allen Großstädten von Tag zu Tag zu.
London, 4. Juni. Nach der fresse Association verlautet, daß zwei britische Kriegsschifi« heute vormittag in Shanghai eingetroffen
Regierung nischlosien Shanghai
Dsr einer fpanifchen Offensive in Marokko?
der Alhucemasbucht nunmehr beüorntMnm. Die spanische Offensive hänge nur noch ab von der Antwort, die Abd et smm auj aas u.m übermittelte Ultimatum geben werde. Die Artillerie des spanischen Geschwaders sei verstärkt worden. Das Material für die Bewerkstelligung der Truppenlandung sei bereit. Die Artillerievorbereitung, die besonders bezwecke, die Bakterien der Rifleuke, die sich aus den von den Spaniern erbeuteten Geschützen zusammensehen, zum Schweigen zu bringen, werde durch mehrere siilua^eugaeich^adpr vnfe-^ ^.j werden. Die für eine Landung von 18 000 Mann nötigen TransportmuE ^.ctt ^tju ^ect worden. Wahrscheinlich würden die spanischen Truppen im Abschnitt Mellilla die ersten Ergebnisse ihrer Truppenlandung abwarken, um auch ihrerseits anzugreifen.
Paris, 6. Juni. Havas berichtet aus Fez, daß im Westen franzosenfreundliche Stämme durch Abd el Krim aufgefordert wurden, Truppen zu landen und so den Vormarsch der französischen Truppen in dieser Gegend zu brechen. Nachrichten besagen, daß vom 21.—23. Mai lediglich die französischen Flieger im Srontabschnitt des Dschaballah-Gebietes den usständischen Verluste von etwa 250 Toten und 300 Verwundeten beigebracht haben. In der Nacht vom 2. bis 3. Juni seien die Befestigungswerke von Sker erneut angegriffen worden. Eine energisch durchgeführte Opera- tion ermöglichte es, die Gegend von Achmor zu befreien, in der feindliche Kontingents Fuß gefaßt haben. Im Osten verstärke sich an einigen Punkten die Propaganda der Rifleute. Franzosenfreundliche Stämme hätten die Vorlinien der Rifleute nach Tizouan, 20 Kilometer nördlich von Kiffane, zerstört.
Farbige Franzosen dürfen deutsche
Oberste in, 4. Juni. vor einigen Tagen wurde das hiesige Jugendheim auf dem Schloß um Mitternacht von mehreren farbigen Franzosen überrumpelt und auf die darin befindlichen Jungmädchen ein Vergewalkigungsver- fllch unternommen. Die Soldaten zwangen unter Vorgabe einer Paßkontrolle die Mädchen zum öcffnen der Tür, wobei sie dieselbe mit den Seitengewehren demolierten, und belästigten die Mädchen in schamlosester Weise. Schließlich gelang es dem Schloßwärter, mehrere Zivilisten zur Hilfe zu rufen, worauf die Täler die Flucht ergriffen. Wie verlautet, soll die Besatzungsvehörde eine B e st r a i h n g der Soldaten avgelehnk haben, solange nicht die Forderung auf Errichtung eures Bordells für die farbigen Besahungskruppen erfüllt wird.
Zur Aufwerkunasfrage.
Berlin, 4. Juni. Der Reichspräsident hat den Reichskanzler und den Reichsminister der Justiz Frenken zum Vortrag über die Aufwertungsfrage, insbesondere den gegenwärtigen Stand der gesetzgeberischen Arbeiten zur Regelung empfangen.
Der Deutsche Durschenschaflslag gegen Kas Reichsbanner.
Nachdem der Deutsche Burschenschaftstag in den Vorjahren zu Salzburg und Danzig stattgefunden, find in diesen Pfingsttagen die Vertreter der burschenschaftlichen Verbindungen sämtlicher deutschen und österreichischen Universitäten und technischen Hochschulen zu ihrer diesjährigen Tagung alter Tradition ge« maß wieder in der Wartburgstadt zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Feier stand der Feltvortrag des Prof. Dr. Helbing (Teu- tonial-Königsberg über die Farben Schwarz- Rot-Gold. Der Redner verbreitete sich zunächst über die Gründung der Deutschen Burschenschaft, die in den Farben Schwarz-Rot-Gold ihr Symbol hat. Eine schwarzrotgoldene Fahne aber — so führt er aus — kennt di« Heraldik nicht, sie kennt nur eine schwarzrot- gelbe! So war es ein grober Verstoß gegen die Heraldik, als 1919 in Weimar Schwarz- Rat-Gold zu den Farben der deutschen Repu- blik gewählt wurden: es mußte auch hier heißen: Schwarz-Rot-Gelb. Eine Geschichts- fälschung unerhörter Art aber ist es, wenn die Revolution behauptet, daß sie die Erbin und Vollenderin der burschenschaftlichen Bewegung sei, und mit Recht hat die deutsche Burschenschaft die Anmaßung des „Reichsbanners" auf Erbe der Farben und jetzt erst richtige Fortsetzung der burschenschaftlichen Gedanken mit Entrüstung zurückgewiesen und die Zuge- Hörigkeit eines Burschenschafters zum „Reichs- " als unvereinbar mit den burfchen-
Aus den
Burschenschaftstages ist