General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land
Erscheint täglich mit Ausnobm« der Conn- und Teiertaae. / Fernivrech-Anschluß Nr. 1237 und 1238 _______
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Nr. 128
Das Neueste.
— Die Entwaffnungsnote wird heute von tem englischen Botschafter in Berlin in An- we enheit der Botschafter von Frankreich, Bel- gim, Japan und Italien überreicht und am Samstag veröffentlicht werden.
— Die Unruhen in China haben einen ernsten Charakter angenommen.
— Der Warschauer Rundfunk, der einzige in Polen, hat wegen finanzieller Schwierigkeiten seinen Betrieb eingestellt.
— Nach einer Havasmeldung aus Chicago find infolge einer Hitzwelle 20 Personen getötet worden, davon 8 während des Badens. Ein folgender Sturm habe alsdann weitere Personen getötet.
Die Entwaffnunysnvle.
Die Entwaffnungsnote der Botschafterkon- serenz wird heute der deutschen Regierung zu Händen des Reichskanzlers überreicht werden. Auch bös Ding will, wie es scheint, Weile
haben. Wir warten seit Monaten auf eine Mitteilung der Gründe, die die Besatzungsmächte veranlaßt haben, unter Vertragsbruch über den 10. Januar des Jahres hinaus in Köln zu bleiben. Man hat es nur für nötig schalten, uns ohne irgendwelche bestimmten Angaben wissen zu lassen, daß die Entwaffnungsbestimmungen des Versailler Diktats von Deutschland nicht restlos erfüllt seien und daß man deshalb das „Sicherheitspfand" der nördlichen Rheinlandzone nicht aus der Hand geben werde. Monatelang ist dann der Bericht der Kontrollkommission in den Hintergrund getreten. Als man ihn wieder hervorholte, konnte fich die Botschafterkonferenz über den Wortlaut btt W>re-âcht^.ml,, land und Frankreich ------ , „
nungsverschiedenheiten auszugleichen. Heute südlich fliegt die Note, alles andere denn eine Friedenstaube, ins Haus.
Die Entwaffnungsnote holt keineswegs das bisher Versäumte nach. Die Entente bequemt sich auch jetzt noch nicht dazu, uns vollen Einblick in den Bericht der Militärkontrollkom- mission zu gewähren und uns dadurch die Möglichkeit einer genauen Nachprüfung zu verschaffen. Sie enthält lediglich eine Reihe von Entwaffnungsforderungen, die nach Ansicht der Botschafterkonferenz noch nicht so er- fünt worden sind, wie das Versailler Diktat es vorschreibt. Wahrscheinlich liegen diesen Forderungen die „wesentlichen Verfehlungen" zugrunde, die die Militärkontrollkommission fest, gestellt haben will. Zu den Einzelheiten wird man erst Stellung nehmen können, wenn die Note im Wortlaut veröffentlicht worden ist. Es unterliegt aber wohl, nach allem, was man weiß, keinem Zweifel, daß es sich um sehr schwere Forderungen handelt, die unsere Beziehungen zu den Ententemächten auf das schwerste belasten werden. Sie stehen zudem 'm einem schroffen Gegensatz zu dem wirklichen Tatbestand der Funde, die die Kontrolllom- Mission gemacht hat. Es sind auch nstht die Schattenspuren irgendwelchet geheimer Muni» iionsanfertigung entdeckt worden. Trotzdem verlangt die Entente weitere Zerstörungen in» dustrieller Anlagen, wovon namentlich die strupp-Werke betroffen werden. Die Entkaser- Nierung der Schutzpolizei ist eine alte Forderung der Ententemächte. Sie hat mit Entwaffnung garnichts zu tun, sondern würde lediglich das Instrument der inneren staat- uchen Autorität und Sicherheit schwächen, das die Staaten sich nach dem Wegfall der Garnisonen unbedingt haben schaffen müssen. Jm-
(Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. - Bet unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung der Bezugspreise». - Für Platzvorschrift und Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.
Donnerskas den 4 Juni
Die Anruhen in China.
Die Streikunruhen in Shanghai gehen über die Bedeutung lokaler Unruhen hinaus. Sie haben ihren Ursprung in einer Streikbewegung, die unter den chinesischen Kulis in japanischen Fabriken ausgebrochen ist Bei dem Versuch, eine Arbeitsmaschine zu zerstören, wurde ein chinesischer Kuli getötet. Daraufhin veranstalteten die chinesischen Studenten eine ziemlich wüste fremdenfeindliche Demonstration, wobei sie die Polizeistation angriffen. Neun Demonstranten blieben dabei tot. An den nächsten Tagen griff die Bewegung um ich, nachdem auch verschiedene Arbeiterorgani- ationen sich ihr angefchlossen hatten. Bei Zu- ammenstößen mit der Polizei wurden weitere Chinesen getötet. Obgleich die Ausländerstation nicht bedroht ist, wird die Bewegung doch auch hier ernst genommen, wie der Nachschub von amerikanischen und englischen Marinemannschaften beweist.
Es scheint sicher zu sein, daß an der Streikbewegung und an den Unruhen die b o l- schewistische Agitation beteiligt i st. Die Bolschewisten haben namentlich unter den chinesischen Studenten zahlreiche Anhänger und es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß man sowohl in Peking wie auch in Kanton sehr stark mit Moskau jympcithiüert. Unter diesen Umständen kann jich aus den Unruhen in Shanghai eine allgeme.nc Bewegung entwickeln. Die Regierungi-gewalt selbst ist sicherlich zu schwach, um dagegen aufzutreten. Die diplomatischen Missionen und die auslän-
bischen Niederlassungen sind aber wohl milb tärisch stark genug, um einer fremdenfeind-
teren Schäden bewahrt werden. Im Zentrum der Stadt wird noch gekämpft. Viele Chinesen sind bei diesen Kämpfen ums Leben gekommen oder wurden verletzt. Nach den letzten Feststellungen sind 21 der st reitenden Arbeiter getötet, 65 verwundet worden. Eine Ausländerin wurde durch einen Steinwurf getötet. Inzwischen sind Panzerwagen in dem westlichen Viertel, wo sich der Hauptherd der Unruhen befindet, eingetroffen. Die Schwankenden werden von Studententrupps zum Ausharren im Kampf aufgefordert.
Schanghai, 3. Juni. Die gegen die Ausländer gerichtete Streikbewegung nimmt ständig zu. Sämtliche Ausländern gehörende Fabriken sind in Mitleidenschaft gezogen. Etwa 3000 Streikende haben die japanischen Eiswerke angegriffen. Die Polizei feuerte in die Menge hinein. Eine Person wurde getötet und fünf verletzt. Die Angriffe gegen einzelne Ausländer dauern an. Eine Anzahl Aufrührer hat mehrere Straßenbahnwagen mit Steinen angegriffen und eine Anzahl Frauen verwundet. Vier Abteilungen von britischen Marinesoldaten und Matrosen wurden abends hier gelandet. Morgen wird eine gleich große Zahl landen.
Paris, 4. Juni. Aus Kanton wird gemeldet: Der gesamte Eisenbahnverkehr ruht. Truppen werden zufammengezogen. Die Lage ist ernst. Von den Streikenden wurde eine Lebensmittelfabrik angegriffen. Die Polizei war gezwungen, mit der Waffe einzuschreiten.
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Ueber die Wirren liegen heute folgende
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Paris, 4. Juni. Es steht nunmehr fest, daß Briand sich zu der in ter kommenden Woche stattfindenden Tagung des Völkerbundes nach Genf begeben wird. Er wird die Reise Samstag abend antreten. Da eine Begegnung mif Chamberlain stattfindet, beschäftigt man sich im Ministerium des Auswärtigen eifrig mit der Antwort auf das letzte englische Memorandum betreffend Abschluß eines Sicherheitspaktes, damit die Stellungnahme der beiden Regierungen im Verlaufe der Unterredung klar zum Ausdruck gebracht wird.
Die Lage in Französisch-Marokko.
Paris, 3. Juni. Die in Rabat veröffentlichten offiziellen Nachrichten besagen, daß im Westabschnitt von Französisch-Marokko Dissidentenstämme wiederum einen Handstreich wie den vor drei Tagen gemeldeten versucht haben. Sie haben einige Häuser niedergebrannt, mußten sich jedoch vor den französischen Truppen zurückziehen. Weiter im Osten hat eine energische mit Unterstützung von Artilleriefeuer durchgeführte Operation der Franzosen eine umfassende Wasserversorgung des französischen Postens Beni Derkoul mit Wasser er« möglicht. Französischerseits sind keine Verluste zu verzeichnen. Im mittleren Frontabschnitt ist ein Angriff der Dissidenten gegen die in Gara des Mezziat lagernden französischen Truppen vollständig gescheitert. Im westlichen Teil des mittleren Frontabschnittes stellt man eine allgemeine Bewegung unter den feindlichen Abteilungen nach Norden fest. Anscheinend handelt es sich lediglich um eine Umgruppierung der Streitkräfte nach anderen Punkten der Front. Auf dem östlichen Frontabschnitt ist die Lage ruhig. Die Propagandatätigkeit des Feindes unter der Bevölkerung
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am Rande der Dissidentenzone nimmt
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Ameche russische Beteiligung.
London,3- Juni. Die Unruhen in Schang- schiedenèr 'Versammlungen zahlreiche Anträge ^^ mobei ein amerikanischer â^illig-r angenommen. Sie fordern u. «.den Rücktritt ^Pundet wurde, einen ernsten Charakter des englischen Konsuls in ShaMhai und die -genommen. Pekinger Meldungen besagen Todesstrafe für die Polizisten die im Verlauf auch dort die Studenten unruhig werden der Unruhen Sludenten getotet haben Sie b? unb alle Klassen der Bevölkerung durch die stehen darauf daß die nnrkf^iftlichm Bezieh Schanghaier Vorgänge erregt sind. Beamte gen mit Großbritannien und mit Japan s tzs raterussischen Konsu lats in ger kontrolliert werden, und verlangen o Schanghai sollen sich offen auf die Seite rückziehung aller in englischen und l^, ^ der Kundgeber gestellt haben und Beratungen Banken untergebrachten Depots. ÄJ mit ihnen im Konsulat abhalten. Die britische langen sie daß bnfifd)tn “fit W ^tset ^haftete mehrere Russen. Der Aus- Sfaatsange^rigen fcine^ stand wachst.
khen^aukra chinesischen Angestellt' Ein Bericht des deutschen Gesandten in Peking, ibren Dienst oort ausgeben. n ^"^ w^' ^«-r-r« ------- .
Y Ando^ S.Juni. „Star" meldet: Meldun" aus Schanghai Zufolge ist der Aufruhr g^ die firemben, insbesondere die Englanoer Japaner, der, wie es heißt, a"^"^^'^- Propaganda zurückzufuhren c™ W worden. Kundgebungen seien in Pâ' itau und Mukden veranstal^^j, llusländer in Schanghai es^^.,
Meldungen vor: „
Paris, 3. Juni. Wie Havas aus Peking berichtet, haân die Studenten im Verlauf ver-
angenommen. Sie fordern u. a. den Rücktritt
Todesstrafe für der Unruhen 51
gen mit Großbritannien und mit Japan ^^" ger kontrolliert werden, und verlangen ^ o
lungen zu verzeichnen.
Ä 4 Juni. Die „Petite Pansien" glaubt zu . wissen, daß der französisch-spanische Melnungsaustausch in der Marokkofrage auf gutem Wege ist Es scheint fest zu stehen, daß die Regierung des Generals Primo de Rivera Ä ^^ltrengen Ueberwachung der Küsten, die sich in den Handen der Rifleute befanden be-
^lart hat. Außerdem ist es wahrschein, lich, daß die spanische Regierung keinen Ver- trag mit Abd-el-Krim abschließt, solange er mit Frankreich im Kampf steht 9
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den. Die Ausländer L. —- - «»Mrrero i
lisiert und mit Revolvern zur Set^ cr, gung versehen. Die Polizei habs^^^ halten, alle Unruhestifter mederzu'„ jn ber
Schanghai, 3. Jum. Die Un^ wurbc Stadt dauern an. In denAußenz Chinesen eine Reihe von Ausländern Fälle konnüberfallen. In der Mehrzahlen uor weiten sie aber von Militärpat^^^^^^^
stand wächst.
.... -~.em "Aerl. Ta gebt." zufolge liegt an zuständiger Stelle in Berlin ein ausführliches Telegramm des deutschen Gesandten in Peking über die Lage in China vor. Dem Bericht zu- Wllre besteht keine Besorgnis für das Leben deutscher Untertanen in China. Auch deutsche Interessen wurden nicht als gefährdet ersches- gen. Weiter wird gesagt, das diplomatische Korps beabsichtige, auf die Protestnote der chinesischen Regierung im versöhnlichen Sinne zu antworten.
Die belgische Kabinettsbildung. riAM^’A^111^ Wie Havas aus Brüssel berichtet, hat der ehemalige katholische Minister pAAA” I o u s I e t heute nachmittag den Auftrag, die Kabinettsbildung zu übernehmen angenommen Er werde versuchen, ein Mi- nisterium zu bilden, das als seine erste Pflicht die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts des -^udgets betrachte und zum Programm eine Reihe demokratischer Reformen haben werde für die eine starke Mehrheit im Parlament vorhanden sei. Er gedenke an Persönlichkeiten aller drei politischen Parteien zu appellieren.
Der Berichterstatter der „Voss. Ztq." in Shanghai meldet, daß die deutschen Kaufleute sich an den Arbeiten der Nothilfe beteiligen an sind mi^^r*^en Maßnahmen aber unbeteiligt
Einbruch in die rumänische Gesandtschaft.
Gestern abend »wische« 8 und S Uhr drangen Lim bremer in das Gebäude der rumänischen Gesandtschaft e>n und entwendeten dort Wäsche und Bekleidungsstücke, Wertvolle Gegenstände wurden nicht gestohlm. Der Gelanete Nano we ite um dies- Zeit m l seiner «a» mi te im Speltesaal der Gesandtschaft. Der Kriminal» Polizei ist es noch nicht gelungen, der Täter habhaft zu werden. * '
gegenwärtigen Staub b^ieruiS hâ der Ke^Ä aag?Ä^^^
fument geprüft morhetts gewisse Vor- Einverständnis des-e Regierung gesandt schlüge an die fra/e gehen dahin, die Beworben. Diese Lyemeine Prinzipienfrags sprechungen auf ke zwischen den Alliierten zu beschränken, Mndnis herrscht. Gewisse vollkommenes ^presse geben Veranlassung Andeutunger^^ie französische Regierung zu der Ann Leibritischen Vorschläge eine sich jetzt bJ' chMe alsbann dem Minister- Rote eir“A°s. Regierung zur
, .gelegt ntno, bevor sie an Donu-a. J ” "^ ^u<^,,,^rn ^niroort
-"falls. wird. Reuter erklärt es für nid ^t wird wissen, daß sie von
ihrer b irgenf welche besonderen Aus! Legierung gesehen und genehmigt
°" darüber tage stellt werden was ae ter °°" der belgischen und
“rotrö. Die Besprechungen 1 Legierung, welch letztere na»
K Punkt erreicht, wo z. ^ im einzelnen unterrichtet sind. Die So»
Hinsicht aus gewisse irrige und voreilige Schluh^âlswlsie'del' M Füllen, britischen Auffassung der^â^rheitsfraae ^
folgerungen bezüglich der britischen Politik i^ der Riremlandsraae, verein- terriditet märtet vtcyeryettrsrags
der Sicherheitspaktfraae anaebrarht let f
sonen unbedingt haben schaffen müssen, fuerhin, hier handelt es sich noch um gri Argumente, r
_________ , , , greifbare
----------- Das Schlimmste aber, was die Note enthält, sind Erzeugnisse blanker Gespensterfurcht. Man konstruiert einen deutschen Generalstab. Man fabelt von der Geheimausbildung von Rekruten und man knüpft daran Forderungen, die darauf gerichtet sind, wichtige Teile der Reichswehrorganisation zu er» Magen und die dem Reichstag zumuten, die inilitärische Gesetzgebung noch mehr dem Versailler Diktat anzupassen. Wie man über solche Forderungen hinweg den Verhandlungsweg zur Verständigung finden soll, ist vorläufig noch schwer zu erkennen. Sicher ist jedenfalls, daß unsere Außenpolitik vor einer schwersten Aufgaben steht.
nämlich, daß England den Garantiepakt betr' der Westgrenzen billige. Natürlich würde die vjeit kommen, wo ein Dokument abgefaßt wer- rfn rnusse, und wo es vollkommen klar und ichriftlich niedergelegt werden müsse, was in ae« tütrien Eventualitäten zu geschehen habe, die geeignet seien, die europäische Lage wesentlich zu andern. Ebenso bedeutsam sei es, daß es unzweideutig erklärt werde, daß der Sicherheitspakt keinen Teil des Versailler Vertrages beeinträchtige, der sich auf Deutschlands andere Orenzen bezieht. Die Note an Deutschland wird technisch die Form der französischen Antwort
Die Sichephettsfrage
London, 3. Juni. Reuter meldet, daß ifW auf aemiffe irrige und voreilige 6i
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Drei Tode«opfer durch Wurstvergiftung.
Stettin, 3. Juni. Nach dem Genuß von selbst» ' emachter Wurst erkrankte vor einigen Togen die Fa> milie der Eigentümers Holzbüter aus Zarnekow in Pomm rn. Die füntköpfige Familie mußte IN da, "MNieiihauS nach Stargard gebracht werden, wo zunächst ö e Mutte, starb und bald darauf der Vater, ^in der letzt.« Nacht ist dann auch noch eine Tochter Mitarbeit, loda't mitsamt drei Todesop er zu bc« fingen sino. Die beiden letzten Kmd-r der Famili- bcstndc« sich in ichwercr Lebensgetahr.
Schweres Autounglück.
Breslau, 3. Juni. Das Abendblatt der „Schles. Ztg." meldet: Am Montag nachmittag überschlug sich auf der Gabelstraße, die von '.arlsbrunn nach Freiwaldau führt, ein Auto- nobil aus Ratibor bei einer steilen Kurve in» olge plötzlichen starken Bremsens. Die Jn» assen wurden mit starker Gewalt gegen ein eisernes Geländer geschleudert. Das Ehepaar Keller war sofort tot. Die Frau eines Apothekers aus Ratibor verstarb später im Krankenhaus.