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200. Jahrgang.

SanauerWAnzeiger

GeneraZ-Anzeiger für die Kreise Kanarr Sladl und Land.

Erscheint täglich mit Ausnabm« der Sonn. und Feiertage. / Fernsprech-Anschluß Nr. 1257 und 1238.

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Nr. 84

Das Neueste.

Der Reichsblock hat den Generalfeldmar- e v. Hindenburg als Kandidaten für die spräsidentenschaft ausgestellt. Hindenburg hat die Kandidatur angenommen.

Der Völkische Block in Bayern wird sei­nen Wählern für den zweiten Wahlgang in der Reichspräsidentschaftswahl die Wahl frei geben und von der Wioderaufftellung der Kan­didatur Ludendorff absehen.

Im englischen Unterhause wurde ein An­trag der Arbeiterpartei, betreffend die Soziali­sierung und demokratische Kontrolle der Stapel» Industrien und des Banksystems, nach längerer Matte mit 281 gegen 124 Stimmen abgelehnt.

Die französische Kammer hat mit 390 gegen 150 Stimmen die Vorlage über das Frauenstimmrecht bei den Gemeindewahlen an­genommen.

Gedanken zum Karfreitag.

Deines Lebens stiller Ruhm sei dein reines Opfertum.

So mitten aus dem Leben, so jung ans Kreuz! So heraus aus dem Beginn eines voll unendlicher Liebe getragenen Seelenwerkes, so hinweggerisssn vom Herzen der Mutter und

aller Lieben und nun in grausiger Todesein- samkeit am dunklen Marterholz auf Golgatha!

Aber all dieses jähe, gewaltsam Abgerissene, diese glühende Jungheit, dieses unsagbar Schmerzeusvolle, alles das ist notwendig, um das Mysterium des Opf, ' ' and dock leuchtend zuglei, aufzurichten. Wahre Opfe:

Wüten und Kränzen, ni,.....________ der Liebe, nicht der Sunghsit des Almes und der Schönheit des Lebens. Wl diese Fragen und Gedanken sind bei einer wahren Opfer- schaft unmöglich; denn dieses ist das große Los- gelöftsem von den Dezirren des Kleinmensch- fichen, ist das Ganzhingegebensein an die Größe der Idee, das Ganzeingetauchtsein in das Ge­heimnis einer schier himmlischen Liebe, das wirkliche Eingegangensein in das innerste Ge- ietz seines persönlichen Lebens, die heilige Er- cenntnis desIch muß", das geniale Erfassen in unendlicher Inbrunst dessen, das Wirken heißt.

:ers groß und , dunkel

I vor der Menschheit ichast fragt nicht nach st nach den Tränen

Opfertum heißt, eine Wirklich­keit aufrichten durch den heiligen Dien st am Leben.

Das Kreuz auf Golgathas Höhe ist trotz iller dunklen Traurigkeit der unendlich strah- r)e Sieg dec Menschenliebe. Und dieses Kreuz uns auch die unvergleichliche Offenbarung Wir, daß, ein Ganzes zu wirken, nicht ab- hangig ist von der Länge des Lebens, von dem Grade einer äußeren Bildung, von Stand und Amt und äußeren Würden, sondern, daß dieses Ganze zu wirken, einzig abhängig von der Große der Liebe und der Gotteserfülltheit des Herzens.

Und weiter will uns das Kreuz auf Golga- has Höhe zeigen, daß man das Höchste nicht m Ruhe und Behaglichkeit, in philisterhafter vattheit unb Engheit erreicht, sondern durch 'Erste Ueberwindung des Erdhaften und aller Eigenliebe. Wer das Höchste erreichen will zum Segen für andere, muß alle Be- Angungen zum Höchsten mit sich bringen. Die» ns Höchste aber ist und bleibt alle Zeit die ßeeosentofe Menschenli^re.

Das Kreuz auf Golgathas Höhe Ht eine notg unerschöpfliche Predigt an die Menschheit, ne noch immer nicht genug verstanden wird in lyrer ganzen Tiefe und Erhabenheit. Auch für Gsser ganz persönliches Leben. Ist es nicht so, wie die feine Dichterin Anna Schieber in einer wjrer heraensnoßen Erzählungen sagt: Daß je- ver Mensch irgend einen Auftrag in der Welt au erfüllen habe, und wenn er dem nachkomme, s» sei das, wenn man so sagen dürfte, seine PrÄigt an die Menschheit. In dieser feinen Er- zcchlungErfüllung" heißt sie opfert sich em junger hoffnungsvoller Mann ohne Be- n uni) sich vom MuÄerherzen losreißend, er Kinder, die auf einem Wagen mit

Ehenden Pferden sitzen, vom Tode er« Effet- Der zufällig vorbeikommende Pfarrer zu den Menschen, die den Toten um» «gen:Sehet einen, der mit dem Tode pro- > was es fei, sein Leben für die Brüder zu WEN. In dieser feinen Geschichte der Dichte- i £ wird uns die Beziehuirg offenbar, die eines ^ben zu dem Kreuze von Golgatha hat. wi^^W^ bi6 Opferschaft des Welcheilandes -^)Egnen soll, so muß unser tägliches Le- lckak/'^-^^WEr Beziehung zu dieser Opfer- Mit Christi stehen. Denn auch wir haben un»

DonnersMg -en 9. April

seren Auftrag in der Welt zu erfüllen, jeder nach seinem Gesetze und auf seinem ihm be­stimmten Wege. Die Hauptsache bleibt, daß wir unseren Auftrag erfüllen, mit solcher Treue und Hingabe, so aufopferungsvoll und opferfreudig, daß auch unser Leben, und sei es das stillste und einfachste, eine liebe, helle Predigt der Liebe sei. Wenn wir so leben, dann sind wir wirklich in das Mysterium des Opfers im all­gemeinen und des von Golgatha im besonderen eingegangen.

Menburg nationaler MMMW.

Erweiterung des Reichsblocks.

Berlin. 8. April, schloß heute mittag, die zweiten Wahlgang zur

Dee Reichsblock bc- Kandidakur für den Reichs-Präsidentschaft

dem Generalfeldmarschall v. Hindenburg anzubieten. Dieser hat angenommen. Die Bayerische Bols spartet, die Wirtschaftspartei, der Bayerische Bauernbund, Deutsch-Hanno­versche Partei haben sich außer den im Reichs­block vereinigten Parteien und Verbänden dieser Kandidatur angefchlossen und sind damit dem Reichsblock beigetreten.

Der gestrige Tag hat nach Tagen fast qual­voller Unsicherheit und unentschiedenen Hin- und Herschwankens endlich Klarheit geschaf­fen. Die Vorbereitung für den zweiten Wahl­gang kann nun auch vom Reichsblock und seinen Anhängern mit aller Kraft und Ent­schiedenheit in Angriff genommen werden. M* â wiß. Die Deutsche Volksparke an Dr. Jarres festgehalten. Es mag noch ein­mal betont werden, daß ihr dabei jedes par­teipolitische Jneresse fernlag, da an der über­parteilichen Natur der Kandidaur Jarres gar kein Zweifel bestand. Die Deutsche Dolkspar- tei ist bis zuletzt für Jarres eingetteten, weil sie der sachlich durchaus begründeten Ansicht war, daß Karl Jarres die Fahnen des Reichs­blockes hätte zum Siege führen können. Nur hätte man dann Jarres sofort endgültig für den zweiten Wahlgang aufstellen müssen, damit die Begeisterung, die seine Kandidatur im ersten Wahlgange erweckt hatte, nicht ver­

flog. Hatte man diese Voraussetzung erfüllt, so hätte die Kandidatur Jarres im zweiten Wahlgang ganz zweifellos eine noch größere Anziehungskraft ausgeübt als die erste. Um die innere Geschlossenheit des Linksblocks stand und steht es schlecht. Ein sofortiger kräf­tiger Vorstoß des Reichsblockes hätte genügt, ihm alle'Vorteile zu sichern. Jeder Tag der Verzögerung und des Schwankens aber brachte neue Nachteile. Deshalb hat Dr. Jarres auch schon am Dienstag nachmittag dem Reichsblock feinen Verzicht auf die Kan­didatur telegraphisch angezeigt, weil er wohl der Ansicht war, daß die tagelange Ver­schleppung der Entscheidung die Wirkungs­möglichkeiten seiner Kandidatur doch schon recht erheblich , abgeschwächt hatte. Man wird Dr. Jarres danken müssen, daß er sich solange zur Verfügung gehalten hat.

Ms der Reichsblock gestern zusammentcat, ftüâ er also bereits vor der Tatsache, daß es die Möglichkeit einer Kandidatur Jarres über­haupt nicht mehr gab. Jetzt ist Eeneralfeld- marfchall von Hindenburg aufgestellt worden. Er hat den Entschluß nicht rasch, nicht in Ueber» eifang gefaßt. Er hatte, vor dem ersten Wahl­gang und nachher, die Kandidatur Jarres emp­fohlen. Und er hat dem verdienten Manne, der die Last des ersten Wahlfeldzuges für den Reichsblock getragen hatte, fein Wort gehalten, bis Jarres selbst bat, von feiner Person abzu- fepen und empfahl, dieKandidaturHindenburg anzubieten. An der Volksbeliebtheit dieses ver- ehrungswürdigen Mannes bestand von vorn- Herem kein Zweifel. Der Reich-block hat durch die Aufstellung dieser Kandidatur seine Basis nicht unerheblich erweitern können. Er hat die Bayerische Volkspartei, den Bayerischen Bauernbund, die Wirtschaftspartei und die Hannoverschen Welfen hinzugewonnen. Wenn Wendie Kandidatur Hindenburg, ehe sie zur ^atsacho wurde, Bedenken laut geworden sind,

Berlin, 8. April. Der Aufruf des Reichs­blocks zum zweiten Wahlgang der Reichspräsi- dentenwabl spricht zunächst Dr. Jarres den Dank der Millionen, die hinter ihm siehen, aus. Sodann heißt es in dem Aufruf: Für den 26.

-.,,. ....^, wtimii mut gereuen jniu, April steht der zweite Wahlgang bevor. An ie wahrlich nicht aus Kreisen, die f dieftm Tage den Endsieg für den vaterländi- 'ünburg weniger verehren als die Befür-1 ichen Gemeinschaftsgedanken zu erringen ist Wörter seiner Kandidatur. Haben doch auch'das Ziel aller guten Deutschen, die das Dater- beuifdmationaie Blätter dielen Bedeuten sehr lanv über die Partei stellen. Diesem Gedanken

Kann mein persönliches Leben auch in aller Bescheidenheit und Demut vor der Frage des Opfers und vor der Einkehr in sich selbst, die das echte Karfreitagserlebnis mit sich bringen muß, bestehen?" Wenn man diese Frage fein demütig bejahen kann, dann muß unser Leben in irgend einer Form und nach irgend einer Seite hin ein Segen fein oder werdens

stark Ausdruck gegeben. Sie haben sich dabei, wie auch wir, von dem Gefühl leiten lassen, daß man die volksbeliebte und von allen Deut­schen verehrte Persönlichkeit Hindenburgs nicht der Sturzflut des Parteihasses und der Partei­fehde aussetzen dürfe. Denn es unterliegt kei­nem Zweifel, daß feine Aufstellung im zweiten Wahlgange bei dem Vorhandensein einer par­teipolitisch linkseingestellten Gegenkandidatur die Entfesselung eines Kampfes bedeutet, der leider vor der Persönlichkeit des Feldmarschalls nicht halt machen wird. Gewiß steht Hinden­burg turmhoch über allen Brandungen des Parteihasses. Unvermeidlich aber ist es, daß das deutsche Volk sich in zwei Lager trennt unter der Kampfparole: Für Hindenburg gegen Hindenburg. Wir hätten diese Parole gern vermieden gesehen. Aber nachdem sie ein­mal Tatsache geworden ist, nachdem Hinden­burg in seinem hohen Verantwortungsgefühl das schwere persönliche Opfer gebracht hat,

dieser Lage kann auch nuyr erneu ziugenyuu ein Zweifel daran aufkommen, daß wir alle uns mit allen unsern Kräften bis zum letzten zu der Parole bekennen: Für Hindenburg alle­wege und auch hier. International ober natio­nal! Wer deutsch fühlt, für den gibt es jetzt keine Partei mehr, für den gibt es nur den einen Namen, den besten, den Deutschland auf» zuweisen hat. Alle Mann für Hinden­burg!

Pressestimme«.

Unter der UeberschriftHindenburg natio­naler Präsidentschaftskandidat" schreibt die München-Augsburger Abendzei­tung" u. a.: Mit der Annahme der Kandida­tur durch Hindenburg wurde dem Feilschen und Handeln um den nationalen Präsidentschafts­kandidaten ein Ende gemacht. Wir halten es für das Richtigste, daß alle Erörterungen, die sich daran knüpfen könnten, zurückgestellt wer­den. Wenn Hindenburg fick bereit erklärt, das schwere Amt des Reichspräsidenten gegebenen­falls zu übernehmen, so wissen wir, daß da­durch alle Einwände die sich auf das hohe Alter des Gsneralfeldmarfchalls beziehen könnten, hinfällig geworden find. Wenn Hindenburg ruft, wird ihm das deutsche Volk loloen. Er hat eines für sich, was kein anderer Kandidat bean­spruchen kann: Eine wahrbaft überparteiliche Stellung und eine ungeheure geschichtliche Leitung!

Die Spätabendausgabe desT a g" bezeich­net Hindenburg als den kommenden deutschen Führer. Dr. Jarres habe immer erklärt, daß ihm an feiner Person nichts liege und daß er im Augenblick gern verrichten wolle, wo es ge­lingen sollte, den volkstümlichsten Deutschen, den in guten und bösen Tagen bewährtesten Mann der Nation zur Annahme des höchsten Amtes zu bewegen. Hindenburg sei weit mehr als der Kandidat einiger Parteien und Ver­bände, er habe oft staatsmännischer gedacht und gebandelt, als die Leute, die sich allzu gern selbst als Führergenies ausgaben.

DieBerliner B ö r s e n z e i t u n g", die seit einigen Tagen mit aller Entschiedenheit für die Kandidatur H-ndenburg eingetreten war, begrüßte heute nachmittag im Voraus die endgültige Aufstellung der Kandidatur.

Ausruf des Reichsblvcks.

1925

folgend haben die Bayerische Volks« Partei, der Bayerische Bauernbund und Deutsch-Hannoversche Partei ' erklärt, sich auf Hindenburg als gemeinsamen Kandidaten mit den in dem bisherigen Reichs­block zusammengeschlossenen Parteien und Ver- bänden vereinigen zu wollen. Dr. Jarres olgend hatdienunmehr so ver­stärkte Front des Reichsblocks be< chlossen, dem deutschen Volke einen Man« ür das Ami des Reichspräsidenten vorzu- chlagen, dessen Name in aller Welt das Pro­gramm deutscher Ehre, Treue, Kraft und Festigkeit bedeutet: General­feldmärschall von Hindenburg! Hinden­burg hat als getreuer Eckehavd des deutschen Volkes sich diesem Rufe nicht entzogen, sondern sich in stets bewährter Pflichterfüllung bereit­erklärt, das große Opfer dieser Kandidatur zu bringen. Wir betrachten es als ganz selbstver-

stündliche Pflicht aller Deutschen in Stadt und Land, ohne Unterschied des Standes und Pe­isses, sich mit ganzer Kraft und Hingabe iferen Hindenburg einzusetzen. Hindern

kenntni

für uns ... _________ bürg war Euer Führer in großer und schwerer Zeit. Ihr seid ihm gefolgt; Ä>r habt ihn ge­liebt; er hat Euch nicht verlaßen! Kämpft für ihn auch jetzt, wo er, der alte Führer treu wie­der an Eure Spitze treten will, um seinem Va­

terlande in Frieden dem Aufbau zu dienen. Unsere Losung lautet deshalb: Mit Hindenburg zum Sieg! Für Einheit aller Deutschen! Für christliche Art und sozialen Fortschritt! Für des Vaterlandes Größe und Freiheit! Hinden­burg der Retter aus Zwietracht!

Der Reichsblock.

Schwierige Lage des Kabinetts Kerriol.

gets fortgesetzt. Bei dem TitelStipendien für Studenten", für den die Regierung einen Kredit von 25 Millionen Franken gefordert und auch von der Kammer erlangt hatte, hat der Finanzausschuß des Senats eine Herab­setzung des Kredits auf 22 Visionen Franken beschlossen. Heute forderte Unlerrichtsminister Francois Albert 23 165 000 Franken. Der Berichterstatter des Budgetlitels erklärte sich bereit, 23 Millionen zu gewähren.

Ministerpräsident Herriot, der der Sitzung beiwohnte, stellte die Vertraueusk age. worauf der Senat mit 142 gegen 140 Stim­men im Sinne des Antrages des Unterrichts- Ministers beschlossen hat. Rach dieser Ab­stimmung haben zwei Senatoren ihre Ab­stimmung berichtigt, sodaß, wenn der Be- richtigungsankrag angenommen würde, der Antrag Herriots, für den er die Vertrauens­frage der Regierung eingesetzt hak, abgelehnt worden wäre. Als Ministerpräsident Herriot' vom Senat ins Ministerium für auswärtige Angelegenheiten zurückgekehrt war und von dieser Sachlage Kenntnis erhielt, beraumte er einen außerordentlichen Kabineklsrat für heute abend 9 Uhr 30 Min. an, um über die durch das Verhalten des Senats geschaffene Laxe zu beraten.

Paris, 8. April. Ministerpräsident Herriot hat vor Beginn des außerordentlichen Kabi­nettsrates außer mit Kammerpräsident Pain- leve auch mit den sozialistischen Abgg. Blum Renaudel und Paul Boncour über die durch die heutige Abstimmung im Senat geschaffen« Lage beraten. Um 9.40 Uhr hat der Kabinetts­rat begonnen. Um 10.30 Uhr veröffentlicht Havas folgende Mitteilung:

Die Beratung des Kabinettsrates, die vor % Stunden begonnen hat, scheint noch eine gewisse Zeit andauern zu wollen. Die Mehr- zahl der Kabinettsmitglieder ist, wie man sagt, der Ansicht, daß die R e g i e r u n g d i e Durchführung ihres politischen u n b finanziellen Programms fortsetzen muß, solange es nicht formell durch eine Abstimmung des Parlaments miß. billigt würde. Wmn, wie man augenblicklich glaubt, diese Meinung im Kabinettscat schließlich siegen wird, dürfte Herriot ent­schlossen sein, eine Erklärung in diesem Sinne im Senat abzugeben.

Paris, 9. April. Der gestern um 9.40 Uhr begonnene Kabinettsrat ist kurz nach Mitter­nacht zu Ende gegangen. Es ist folgendes Kommunique herausgegeben worden:

Der Finanzminister hat dem Kabinettsrat die Bedingungen mitgeteilt, unter denen der