Mauers Anzeiger
General-Anzeiger / Zugleich amtliches Organ für den Landkreis Kana«.
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Samstag -en 4. April
1925
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Demokraten, Sozialdemokraten und Zentrum für Marx.
Verist n, X April. Die Vertreter der Sozialdemokraten, des Zentrums und der De- mokraten sind heute nachmittag 6 Uhr zu einer iioneCen Besprechung zusammenge- Ueber das Ergebnis der Beratungen, denen auch Reichskanzler a. D. Marx teil- m. wird aus den Kreisen der Milkelparteien
It, daß nach einer umfassenden Pro- grammdarlegung des ehemaligen Reichskanz- lecs und nach einem gründlichen Gedankenaustausch einstimmig beschlossen wurde, Marx als Kandidaten für die Leichspräsidentenwahl auszustellen, die demokratischen Vertreter stimmten diesem Beschlusse unter dem Vorbehalt seiner nachträglichen Genehmigung durch ihren Parteiausschuh, der am Sonntag Zusammentritt, zu.
3m Anschluß an die abschließenden Verhandlungen zur Ausstellung der Kandidatur Marx haben, wie der „Vorwärts" berichtet, gemeinsam 20 Vertreter der drei republikanischen Parteien noch am Sreitag abend den Antrag zur Ausstellung von Marx an den Reichswahlleiter gerichtet. Diesem Antrag ist ein Schreiben des Reichskanzlers a. D. Marx beigegeben, in dem er^ch zur Annahme der Kandidatur bereit
Dor acht Tagen ist das deutsche Volk zur Urne geschritten, um zum ersten Male in seiner Geschichte einen Reichspräsidenten zu wählen. Das Ergebnis der Abstimmung brachte die Entscheidung nod) nicht. Ein zweiter Wahlgang tff äni 26. Avril erforderlich Usid da der Sieg an diesem Tage auch durch eine relative Mehrheit erfochten werden kann, so ergab sich die Notwendigkeit, die Liste der Kandidaten zu revidieren und sie, wenn irgend möglich, auf zwei Hauptbannerträger einzuschränken. Diese Vorbereitung des entscheidenden Wahlganges hat eine volle Woche in Anspruch genommen. Sie bann jetzt als beendet gelten: Wir stehen unmittelbar vor der Proklamierung der beiden Persönlichkeiten, die am 26. April um den Erfolg ringen werden.
Die Revision der Kandidatenliste war nur auf der linken Seite eine gebieterische Notwendigkeit. Hier waren die Parteien getrennt in den Wahlkampf eingetreten. Die Sozialdemokratie hatte durch einen Seitenspcung die gemeinschaftliche Front illusorisch gemacht, noch ehe man sich die Köpfe über eine Einheitskandidatur der Linken ernstlich zerbrochen hatte. Man hat es auf der linken Seite wirklich am Tamtamschlagen für die drei Parteikandidaten nicht fehlen lassen. Dabei war es aber von vornherein klar, daß mindestens zwei dieser Kandidaten das erste Rennen lediglich als Lückenbüßer machten. Die Sozialdemokratie hatte sich taktisch von vornherein auf den Verzicht eingerichtet. Wenn der „Vorwärts" auf mildernde Umstände für den Seitensprung seiner Partei plädierte, so konnte er vornehmlich auf 'diese Opferbereitschaft hinweisen. Herr Braun m nicht ein einziges Mal im Wahlkampfe aufgetreten. Als die Parteien der Weimarer Koalition am vorigen Sonntag das Ergebnis des ersten Wahlganges vor sich auftauchen sahen, stieg damit auch zugleich das Problem einer Einheitskandidatur gebieterisch vor ihnen m die Höhe.
Die demokratischen und sozialdemokratischen Organe sprachen eine Selbstverständlichkeit aus, Qis sie am Montag nach der Wahl nach der Ein- Heitskandidatur der Linken schrieen. Trotzdem hat es eine volle Woche gedauert, bis die Selbst- veritandlichkeit in die Wirklichkeit übersetzt war. ^an weiß heute, daß es außerordentlich schwer gewesen ist, die drei Parteien unter dem gemeinsamen Zentrumshut zu bringen. Das ^entrnni, das sich als Herr der Situation fühlte, yat diesen Hut sofort aufgerichtet. Sozialdemoraten und Demokraten standen vor der Not- mendigkeit: Friß Vogöl oder stirb. Aber das Zentrum war auch auf die andern Parteien ungewiesen. Herr Marx konnte nur dann mit mstR" Aussicht auf Erfolg in den zweiten 7 n9 Eintreten, wenn sich die mehr als mmnen sozialdemokratischen Wähler vermaßt fühlten, am 26. April hinter einen tarnen ein Kreuz zu setzen. Nach langem Hin- Wfdjieben war die Gleichung im Reinen: h»Jrnn übernahm die Sammelkandidatur Koalition für die Wahl des Reichspräsidenten, Herr Braun die Minilter- ^^^"sschust derselben Parteien in Preußen.
" 9at auf die Demokraten bei alledem
außerordentlich wenig Rücksicht genommen. Die demokratische Fraktion des preußischen Landtages und der demokratische Minister Höpker-
Aschoff waren gerade gut genug, um der Dppo« ition der preußischen Zentrumsfraktion einen Dag lang als PreWlock zu dienen. Als der Mohr seine Schuldigkeit getan hatte, tonnte er wieder gehen.
Der vielköpfigen Liste der Linkskandidaten stand auf der rechten Seite von vornherein ein Mann und ein Kopf gegenüber: Dr. Karl Jarres. In der Woche, in der die Parteien der Weimarer Koalition ihre Sache auf den gemein- famen Nenner der Kandidatur Marx brachten, hat sich der Reichsblock äußerlich inaktiv verhalten. Es ist bekannt, daß man von neuem die Frage erörtert hat, ob nicht doch noch eine bürgerliche Einheitskandidatur möglich sei. Sie erwies sich in diesem wie in einem früheren Stadium als eine Utopie. Wir glauben deshalb mit aller Befttinmtheit, daß der Reichsblock heute die Kandidatur Jarres von neuem und diesmal endgültig für den zweiten Wahlgang proklamieren wird. Wir hätten es lieber gesehen, wenn man damit nicht so lange gezögert hätte. Wie die Dinge laufen mußten, war von vornherein klar. Und eine Woche Vorsprung in der Werbetätigkeit wäre immer- hin von Vorteil gewesen. Aber angesichts der inneren Schwierigkeiten' des Linksblockes ist auch heute noch Karl Jarres der aussichtsreichste Kandidat. Er wird am 26. April den überparteilichen Gedanken zum Ziele führen.
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Partei anzuknüpfen versucht. Unter diesem Gesichtspunkt hat wohl auch der Zentrumsflügel für ihn gestimmt. Man läßt die ganze Frage offen, bis die Entscheidung vom 26. April vorliegt. Haben an diesem Tage die sozialistischen Wähler nicht ihre Pflicht getan, so wird Herr Braun es wohl in Preußen zu spüren bekommen.
Man hat gestern den Oppositionsparteien die Absicht nachgesagt, durch Stimmenthaltung bei der Wahl des Ministerpräsidenten den Landtag beschlußunfähig zu machen und auf diese Weise zu verhindern, daß der Kuhhandel der Linken perfekt wurde. Es ist möglich, daß die Kommunisten diesen Plan erwogen haben. Aber welchen Vorteil hätten die andern Oppositionsparteien davon wohl gehabt. Es kann ihnen nur recht sein, wenn Herr Marx als Kandidat des Linksblockes im Reich und Herr Braun als der Mann der Weimarer Koalition in Preußen ein gegenseitiges Pendant bilden. Je klarer dieses gegenseitige Parteigeschäst den Wählern vor Augen tritt, desto besser.
Berlin, 3. April. Der zum preußischen Ministerpräsident gewählte Sozialdemokrat Otto Braun hat die Wahl angenommen.
Die Trauerfeier für die Opfer von Veltheim.
Detmold, 3. April. Die Trauerfeier für die Opfer der Katastrophe von Veltheim ging heute nachmittag in Gegenwart des Reichs- wehrminifters Dr. Geßler und des Chefs der Heeresleitung, General v. Seeckt, vor sich. Anwesend waren der zuständige Divsionskom- ma liur der Infanterie Führer au» Hannover und zahlreicher Vertreter itaat- i;er und kommunaler Behörden. Die in der Exerzierhalle
höht. Zu den Bergungsarbeiten wurde setzt auch ein Taucherkommando einer Marinestation der Nordsee herangezogen.
Vertagung des Röthardt- Prozesses auf unbestimmte Zeit.
Magdeburg, 3. April. Der zweite Röthardt- Prozeß ist durch Bertagungsbeschluß des Gerichts ergebnislos abgebrochen worden. Das Gericht erklärte nach längerer Beratung, die Vertagung sei leider notwendig, weil auf das Zeugnis Scheidemanns nicht verzichtet werden könne und weil Scheidemanns Gesundheitszustand seine Vernehmung in absehbarer Zeit nicht ermögliche. Die Folge dieses Beschlusses ist, daß der Prozeß zu einem späteren Zeitpunkt
vollt mus
neu wieder ausgenommen werden
Das deutsche Sicherheilsangebot.
London, 3. April. Die konservative Wochenzeitschrift „Spectator" schreibt zum deutschen Sicherheitsangebot: Zum ersten Male^seit 1918, man kann vielleicht sagen, se
cht sagen, seit dem Sturz eutsche Außenpolitik ein
Bismarcks, habe die deutsche Außenpolitik ein Zeichen kundiger und kluger Leitung an den Tag gelegt. Es sei klar, daß das deutsche Angebot das britische Kabinett beeinflußt habe. Es fei ebenfalls klar, daß die französische Regierung nicht das Odium auf sich nehmen könne, die Erwägung eines solchen Angebots abzulehnen oder es sogar direkt zu verwerfen. Die Zeitschrift warnt jedoch Chamberlain, auf der Hut zu sein und sich nicht von den Franzosen dazu bewegen zu lassen, indirekt Frankreich eine einseitige britische Garantie unter Zusammenarbeit des französischen und britischen General- feben, die Frankreich gegen die deutsche sichere, aber nicht Deutschland gegen
, 3. April. Der „Bayer. Kurier das Organ der bayerischen Volkspartei, schreibt in einem Artikel „Die Schicksalsstunde des Zentrums" unter Warnungen am Schluffe: „Geht das Zentrum in der jetzigen Schicksalsstunde den Weg nach links, so wird es Aufgabe der Bayerischen Volkspartei fein, der Tatsache eingedenk zu bleiben, daß die deutschen Katholiken nicht nur ihre Religion, sondern auch ihre Weltanschauung verteidigen müssen und daß diese vielfache Verteidigung nur durch eine wirkliche Politik der Mitte erfolgt.
Otto Braun wieder einmal Ministerpräsident.
Berlin, 3. April. Bei der Präsidentenwahl im preußischen Landtag wurden 432 Stimmen abgegeben. Lin Stimmzettel war unbeschrieben, ein anderer ungültig. Von den verbleibenden 430 Stimmen beträgt die absolute Mehrheit 216. Braun erhielt 220 Stimmen, Dr. “ ' — ‘ ‘
sailler Vertrages in der letzten Unterhausrede Chamberlains befürchtet der „Spectator", daß die Franzosen eine unverzügliche Zusammenarbeit des französischen mit dem britischen Generalstabe für den Fall der Verletzung des Artikels 44 befürworten könnten, was katastrophal sein würde, da England dadurch an die einseitige Garantie einer hundert Meilen innerhalb Deutschland laufenden französischen Grenze unwiderruflich gebunden sein würde. Eine solche Vereinbarung würde der kürzeste und beste Weg sein, um einen neuen europäischen Krieg unter Beteiligung Englands unvermeidlich zu machen. Die Zeitschrift bittet Chamberlain dringend, die gegenwärtige, von der französischen Auslegung des Artikels 44 abweichende britische Auslegung, wonach die Verletzung der entmilitarisierten Zone durch Deutschland zwar ein feindseliger Akt sei, aber nicht notwendigerweise den Krieg bedeuten /würde, nicht aufzugeben, denn, wenn er dies tun würde, wäre er zur unbedingten Unterstützung Frankreichs verpflichtet, das vielleicht enger als man wisse an Polen und an sein Allianzsystem in Osteuropa gebunden sei. Dadurch würde England verpflichtet sein, für immer mit der gesamten Macht des britischen Reiches sich c"r Regelungen, wie die des Danziger Korridors, die Ostgrenze Polens, die Teilung Oberschlesiens und die polnischen Annexionen in Galizien einzusetzen. England werde dadurch gezwungen sein, das gesamte wahnsinnige Gebilde, mit welchem Frankreich jetzt Europa beherrsche, zu schützen. Das britische Volk würde niemals derartige Verpflichtungen übernehmen.
Darauf hielten die Geistlichen beider on- sessionen Ansprachen an die Trauergemeinde. Je sechs Soldaten trugen alsdann die drei Sarge auf die bereitstehenden Leichenwagen, während sich der riesige Trauerzug formierte. Die Menschenmenge grüßte den Zug mit andachtsvollem Schweigen. Die Straßenlaternen b 'mmten unter T auerslor. Viele Geschäfte hatten die Läden zum Zeichen der Trauer schwarz verhängt. Auf dem Ehrenfriedhof sprachen die Geistlichen beider Konfessionen nochmals, worauf Reichswehrminister Geßler den toten Kameraden den Abschiedsgruß der Reichsregierung und der gesamten deutschen Wehrmacht zurief. Der Minister legte einen großen Lorbeerkranz an den Särgen nieder und eine Abteilung ter Reichswehr gab über den Särgen eine dreifache Salve ab. Dann: war die eindrucksi 'lte ergreifende Feier zu Code
Weitere Leichen geborgen.
170 Skim-
stick (kam.) 40 Stimmen. Das Ergebnis ahl wurde von den Miktelparkeien mit lebhaftem Beifall ausgenommen.
Otto Braun ist damit wieder einmal zum Ministerpräsidenten gewählt und der Landtag hat sich bis nach der Reichspräsidentenwahl
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vertagt. Es fehlte der Schlußsitzung nicht an den üblichen Lärmszenen. Als Herr Riedel von der demokratischen Fraktion so geschmacklos war, die Bezugnahme des deutschnationalen Redners von der Osten auf Gottes Hilfe mit dem taktischen Zusammengehen derDeutsch- nationalen und der Kommunisten in Verbindung zu bringen, erregte er einen Sturm der Entrüstung, der ihn am Weitersvrechen hinderte. Sonst aber fehlte im Preußischen Landtage völlig die Kampfstimmung, die ihm die demokratische und sozialdemokratische Presse in den letzten Tagen so eifrig angedichtet hatte. Das Kampfobjekt der Notverordnungen verschwand im Hauptausschuß und wird dort ruhen, bis die Landtagssitzungen nach dem 26. April wieder eröffnet werden.
Herr Braun hatte gestern verhältnismäßig sehr leichtes Spiel. Es ist bemerkenswert, daß die gesamte Zentrumsfraktion mit Ausnahme des Herrn von Papen ihn wählte. Die Abgeordneten Lönnartz, Rösing und Baumann von der rechten Flügelgruppe gaben ihre Stimmen für ihn ab. Bei den Parteien der Weimarer Koalition besteht offenbar.die Absicht, die Dinge im ruhigen und offenen Fahrwasser zu halten, bis der 26. April vorüber ist. Deswegen war auch gestern in der Rede des Abgeordneten Herold wieder die Rede von der Volksgemeinschaft und man kann annehmen, daß Herr Braun bei der Bildung seines Kabinettes wenigstens insoweit auf diesen Gedanken zu- rückgreifen wird, als er mit der Wirtschafts-
Hannover, 3. April. Die amtliche militärische Stelle teilt mit: Bis 9 Uhr vormittags wurden bei den von Fischern und Taucheck', minandrs durchgeführten Bergungsarbeiten außer den gemeldeten zwei Soldaten und dem gestern gefundenen Gefreiten Fritz Sulinx von der 16. Kompagnie aus Bremen noch folgende sie en Leichen geborgen: von der 16. Kompagnie des Infanterieregiments 18 der Schütze Heinrich Wiedenbrück aus Dingden bei Borken, Schutze Friedrich Erkelenz aus Esten a. Ruhr, Schütz- Rudolf Rodemann aus Odenftadt bei Alfeld, Schlitze Mathias Haabig aus Metternich im Rheinland, Schütze Wilhelm Hildebrand aus Helsen bei Arolsen, Schütze Hans Jordan 2. aus Hannover und von der 14._Sompante des Infanterie-Regiments 18 der Schütze Herbert Rmbemann aus C"
Schedewitz.
April. Zu dem Beltheimer
Hannover, 3. April. Zu dem Beltheimer Unglück ist noch folgendes mitzuteilen: Die Namen der im Laufe des heutigen Tages Geborgenen lauten wie folgt: Gottfried Ottenhausen aus Lippe, Fritz Schwarz aus Hamm, Risse aus Düsseldorf, Heinrich Dill aus Waldeck, Thomas Ahrens aus Essen, Alfred Bedick aus Köln und Edwin Osch aus Bochum, alle von der 14. Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 18, Unterfeldwebel Ernst Hammann aus Ennigloh (Kreis Herford), Wilhelm Auser aus Eime bei Bandeln, Ludwig Habenicht und
Die Frage der deutschen Ostgrenzen.
London, 3. April. In der Wochenzeitschrift „New Statesman" wird ausgesührt, es wäre unklug, Deutschland zu drängen, im gegenwar- Ligen Augenblick seine Haltung zum Problem - ■ -- zu umschreiben.
seiner Ostgrenzen genau . zi Deutschland wolle auf friedliche Aenderung dieser Grenzen, die es nicht als dauernd ansehen könne. Das fei ein ganz natürlicher Standpunkt. Aber er könne nicht schwarz auf weiß in einer offiziellen Erklärung dargelegt werden, wie bescheiden und friedlich die deutschen Hoffnungen in, dieser Hinsicht auch ausaedrückt würden. Andererseits sei es nicht rstehen, weshalb die sranzäsische Regie- Zusicherungcn in Sachen der italienisch-
lem Wege eine
zu ne'
runa Zimmerungen in öuu^u uki uuua»|u^ österreichischen Grenze brauche, die Deutschland doch offiziell nichts angehe.
In einem weiteren, der Frage der Ostgrenzen gewidmeten Artikel in derselben Zeitschrift heißt es, Lloyd George habe die Ansicht von 90 Prozent aller Engländer ausgedrückt, als er in der letzten Unterhausdebatte erklärte, daß Nachmittagsftunden drei weitere Leichen ge-! das augenblickliche Polen fünf Elsaß-Lothringen borgen wurden, sodaß die Zahl sich auf 26 er-1 einschließe. Zwei davon gehörten rechtmäßiger-
Hans Schwarz aus Mülheim an der Ruhr, Hans Heigener aus Düsseldorf, Johann Behrens aus Altenbögge bei Hamm, Adolf Brüggemann aus Hameln, Georg Katz aus Mayen (Kreis Koblenz) von der 16. Kom-
pagnie des Infanterieregiments Nr. 18.
Minden, 3. April. Vom Standortkommando wird heute abend mitgeteilt, daß in den