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200. Jahrgang.

Sanaaer W Anzeiger

N*r General-Anzeiger / Zugleich amtliches Organ für den Landkreis Kanau.

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M. 79 Freitag den 3. April 1M5

Zuspitzung öer Lage in Preußen

Soepker-Aschofs lehnt ab. Braun Winislerpräsiöenlschaflskandiöat. Marx ReichsprSfidenlfchaslskanbibal.

Im preußischen Landtage muß heute, wie gestern schon zu erwarten war, eine Neuwahl des preußischen Ministerpräsidenten stattfin­den. Der demokratische Verlegenheitspräsident Aschhoff hat verzichtet. Dieser Verlauf der Dinge läßt den s

Aschhoff hat verzichtet. Dieser Verlauf der Dinge läßt den sicheren Schluß zu, daß man hinter den Kulissen der Weimarer Koalition den Kuhhandel ins Reine gebracht hat. Die Vereinbarung geht bekanntlich dahin, im Reich

den bisherigen preußischen Ministerpräsiden­ten Marx als gemeinschaftlichen Kandidaten der Linken für die Reichspräsidentenwahl auf» «stellen und in Preußen dafür Herrn Otto Braun wieder zum Ministerpräsidenten zu wählen. Er wird dann im Reich als Präsident­schaftskandidat unschädlich und die Sozialdemo­kraten werden durch die Wiederherstellung ihrer Position in Preußen angespornt, im Reiche ihr Möglichstes für Herrn Marx zu tun. Diè preußische Zentrumsfraktion hat diesen Handel nur sehr unwillig akzeptiert. Sie war gestern noch bereit, sich ernsthaft auf Verhand­lungen mit der Wirtschaftspartei einzulassen, um gegebenenfalls eine etwas breitere Grund­lage für ein etwaiges Kabinett Aschhoff zu ge­winnen. Diese Möglichkeit aber ist von den anderen Parteien der Weimarer Koalition durchkreuzt worden, da ihnen alles 'auf die Bleichung ankommt: Hier Weimarer Koalition mit Braun, dort Weimarer Koalition mit Marx an der Spitze.

*

Berlin, 2, Avril. Zu Beginn der

fitzung des preußischeen Landtages teilte Vize» Präsident Dr. v. Krieß mit, daß Finanzminister Höpker-Aschoff in einem Schreiben an den Landtag erklärt habe, daß er die Wahl zum Ministerpräsidenten nicht annehme,

Zur Beratung steht die gemeinsame Be­sprechung der vom Staatsministerium unter Ausschaltung des Landtages erlassenen Notver­ordnungen.

Die Aussprache wurde eröffnet von dem veutschnationalen Abg. von der Osten: Er führte aus: Die von dem Ständigen Ausschuß des Landtages genehmigten Notverordnungen halten wir durchweg für verfassungswidrig. Um dieser Ansicht den genügenden Nachdruck zu geben, haben wir den Antrag an den vtaatsgerichtshof gerichtet, diese Verordnungen für rechtsunwirksam zu erklären. Die Mehr- Heitsverhältnisse im Ständigen Ausschuß sind umgekehrt wie im Plenum. Im Ausschuß hat die Weimarer Koalition noch eine Mehrheit, im Landtage selbst nicht. Daher können wir den Ständigen Ausschuß nicht als Spiegelbild des Landtages ansehen. (Sehr wahr! rechts.)

Der Verdacht meiner Freunde ist durchaus begründet gewesen, daß die Vertagung des Landtages im Einverständnis mit der Regie- rung in der Absicht vorgenommen ist, die im Plenum nicht durchzubringenden Gesetzent- wurfe von der andersgearteten Mehrheit im ständigen Ausschuß genehmigen zu lassen.

sichtig!) Im Ständigen Ausschuß ist das harte WortSchiebung" gefallen. Ich will das hier nicht wiederholen, aber es widerspricht durchaus dem Geiste der Verfassung, die Ge-

°"f. solchem Umwege zu verabschieden. Haben wir überhaupt noch parlamentarische Minister? Die Klarheit der Dinge soll hier ver- Seietl werden. Man hat erklärt, man habe

warten können, bis die normale Gesetz- gebung wieder einsetze. Wir bestreiten diese Notwendigkeit. DieArgumentedesMi-

Präsidenten sind nicht stich -

» 9. D"s Staatsministerium hat sich einer f?rken Pflichtverletzung schuldig ge»

und das Gegenteil von dem getan, was verantwortungsvolle Regierung tun soll, ^^r richtig!) Es muß endlich Schluß gemacht werden mit dem diktatorischeen Zustande!

as Volk muß mit möglichster Defchleu- zur Entscheidung aufgerufen werden, a alle anderen Wege sich als vergeblich er« tejen haben. Die Mehrheit hat sich bisher uen anderen Wünschen versagt. Wir find der ^»^eugung, daß das deutsche Volk in stei- gendem Maße erkennen wird, daß der Marxis- Mus, d e r P a r t e i s 0 z i a l i s m u s k e i - , J nach aufwärts weist. Wir

s^a^ "euen Wahlen mit absoluter Zu- W entgegen. (Lebhafter Beifall.) Wir Erlangen, daß diese Möglichkeit

bald und zwar zum 26. April gleichzeitig mit der Reichspräsi­dentenwahl gegeben wird.

Finanzminister Dr. Höpker-Aschoff antwortete auf die Angriffe der Opposition. Er wurde mit betäubendem Lärm emp­fangen, sodaß der Anfang seiner Rede un­verständlich blieb. Er warf der Opposition vor, sie sei selbst nicht in der Lage, eine Regie­rung zu bilden, infolgedessen habe sie die Ver­pflichtung, der größten Gruppe des Landtages die Arbeit zu ermöglichen. Auch von der Oppo­sition müßte anerkannt werden, daß die von der Regierung erlassenen Notverordnungen notwendig gewesen seien. Die Regierung sei gezwungen gewesen, jeden durch die Ver­fassung gezeigten und gebotenen Weg zu be­schreiten, um die Staatsmaschine nicht zum Stillstand zu bringen. Der Minister bestritt, daß die Regierung verfassungswidrig vorge­gangen sei. Wenn der deutschnationale Redner in diesem Zusammenhang behauptet habe, daß das Gutachten des 3ufti3 mi­nister iums mit Rücksicht auf einen bestimmten Zweck abgegeben wor­den sei, so sei das eine unerhörte Beleidigung. (Stürmische Entrüstung und Lärm rechts.)

Das Staatsministerlüm hat getan, was seine Pflicht war. Nachdem die breitere Koali­tion, die über drei Jahre die preußischen Ge­schäfte geführt hat, nicht mehr vorhanden ist, ist ë£ die Pflicht be£ geschäftsführenden Mi

rgen.

in der

Die heutigen interfraktionellen Bespre­chungen waren von kurzer Dauer. Die Vertre­ter der drei Parteien tauschten ihre Beschlüsse aus. Wie aus Kreisen der drei Parteien ver­lautet, versprechen die Verhandlungen, die am Freitag fortgesetzt werden, einen guten Erfolg.

Die Sammelkandidatur Marx.

Wie dieVoss. Ztg." mitteilt, wird die offizielle Proklamierung der Sammelkandi­datur Marx wahrscheinlich schon heute erfolgen.

Das WeferunglüeK.

Vorläufiges Ergebnis der Untersuchung.

Berlin, 2. April. Der Inspekteur der Pioniere, Generalmajor Lâwig, hat über das vorläufige Ergebnis der Untersuchung des Unglücksfalles an der Weser folgenden Bericht erstattet:

Der Abschluß der Voruntersuchung ergab folgendes Bild: Die verwendete Gierfähre war vorschriftsmäßig und sorgfältig gebaut, was auch daraus hervorgeht, daß die 10 Kilo-

Meter unterhalb der Unglücksstelle angetriebene auf Grund schleifende Fähre noch vollständig fest zusammenhing. Die Angaben, daß die Fähre auseinander gerissen und zusammengebrochen sei, ist unrichtig. Eine Usberlostung der Fähre hat nicht st a t t g e f u n d e n. Die Nachprüfung hat er­geben, daß die Tragfähigkeit der Fähre bei

irüfung hat er-

Tragfähigkeit der Fähre bei

genügendem Freibord noch erheblich größer war, als die in dem vorliegenden Falle ange­wendete Belastung. Es wurde nach beendeter Einladung einwandfrei feftge stellt, daß die Pontons noch überall die erforderliche Bord­höhe über dem Wasser hatten. Die Besatzung der Fähre betrug etwa 160 Mann, während vorher richtig berechnet, wurde, daß 175 Mann

schräg und die landwärts stehenden Mannschaften rutschten zum gröh. ten Teil ins Wasser. Ein Teil von ihnen versank sofort, da sie, der Vor­schrift entsprechend, ihr Gepäck umgehängt und den Stahlhelm aufgesetzt hatten. Die meisten aber wurden von den am Ufer aufgestellten Rettungsmannschaften der Pioniere, vor allem auch durch die aufopfernde Mithilfe der Zivilbevölkerung unter sehr großen Schwierig­keiten gerettet. Es wird Ausgabe der späteren Berichterstattung sein, diese Verdienste ge­bührend zu würdigen.

Zunächst bestand dec Eindruck, daß fast alle ins Wasser Gefallenen gerettet waren, wie überhaupt die Größeües Unglücks erst verhältnismäßig spät übersehen

werden konnte. Inzwischen hatte Ober­leutnant Jordan, der mit Mühe gerettet wurde, nunmehr vom Lande aus den Befehl gegeben, das Ankertau, an dem die Führe hing, zv kappen. Das war richtig, weil andernfalls bei Wasserdruck die Fähre schnell ganz unter Wasser gedrückt hätte. Die Fähre trieb nun­mehr etwa 600 Meter weit stromab. Die beiden wasserwärts liegeirden Pontons schwammen noch, während die beiden anderen Pontons ver­sunken waren. Die Fähre stand also schräg, trug aber die auf ihr verbliebenen 50 bis 60 Mann noch vollständig. Das Kommando über- nahm der auf der Fähre befindliche Pionier­leutnant Heidkämper. Diesem gelang es, die Ruhe wieder herzustellen. Leider wurde sein Befehl, Gepäck und Gewehre ins zu werfen, von den Mannschaf- lißverstandenem Pflichtgefühl nicht ausgeführt. Oberleutnant Jordan sandte nunmehr der Fähre ein Rettungsponton zu, dessen Führer sich in aller Ruhe mit dec Be­satzung der Fähre verständigte und ihnen zu-

Wasser ; ten aus mi

ten

bei der Opposition.)

Der Sozialdemokrat Leinert richtete gegen die Opposition den Vorwurf der Ver­antwortungslosigkeit, weil sie die Geschäfte des Landtages lahmlegen wolle. Eine Landtags­wahl am 26. April bezeichnet er aus tech­nischen Gründen für ganz unmöglich.

Der Volksparteiler Dr. Leidig führte aus: Das gegenwärtige Geschäftsfüh- rendeMinisteriümgehtüberseine Zuständigkeit, nur laufende Geschäfte zu erledigen, weit hinaus. Gerade in einem Freistaat muß die Heiligkeit des Gesetzes, vor allem des Grundgesetzes, gewahrt werden. Die Möglichkeit, daß der Staatsgerichtshof sich gegen das Staatsministerium aussprechen wird, hätte auf jeden Fall vermieden werden müssen. Aufgabe des Ministerpräsidenten über­haupt sei es gewesen, über die Staätsnotwen- digkeiten eine Einigung der Parteien herbei­zuführen. Der Finanzminister hat dazu beige- tragen, unser Mißtrauen zu ver­größern.

Darauf unterbrach man die Beratungen und vertagte sich auf Freitag mit der Tages­ordnung: Wahl des Ministerpräsidenten.

Otto Braun zum Ministerpräsidenten in Aussicht genommen.

Die Sozialdemokraten, die Demokraten und das Zentrum haben sich, derVoss. Ztg." zu­folge, geeinigt, bei der heutigen Wahl des preußischen Ministerpräsidenten geschlossen für Otto Braun zu stimmen.

Zur Beichsprüsiöentenwahl.

Berlin, 3. April. In gemeinsamer Sitzung prachen sich der sozialdemokratische Parteiaus- chuß und der Parteivorstand in einer Ent- chließung für Sie Aufftellung eines gemein« amen Kandidaten für die Reichspräsidenten­wahl aus, wenn durch Verhandlungen mit dem Zentrum und den Demokraten die Voraus­setzungen hierfür gelassen werden können. Zur Entgegennahme des Berichtes über diese Verhandlungen wird der Parteiausschuß am Freitag wieder zusammentteten.

In den Beratungen des Borstandes der Zentrumspartei wurde bereits vor einigen Tagen die vom engeren Vorstand ausgespro­chene Meinung zugunsten eines gemeinsamen Kandidaten des Zentrums, der Demokraten und der Sozialdemokraten bestätigt und hier­für erneut der Reichskanzler a. D. Marx namhaft gemacht.

Der demokratische Parteivorstand bevoll­mächtigte den Parteioorsttzenden, die Verhand- lungen wegen Aufstellung eines gemeinsamen Kandidaten zum Abschluß zu führen. Das Er­gebnis wird der Parteiausschuß am Sonntag entgegennehmen.

ontons, die paarwe.,. nebc............ Die Stromgeschwind igkeit wa 1,50 Meter in der Sekunde, ist also als eine mittlere zu bezeichnen. An der Unglücksstell« war das Wasser verhältnis­mäßig ruhig. Eine ungleichmäßige Belastung bestand nicht. Die richtige Verteilung dec Mannschaften wurde vor der Ab­fahrt nachgeprüft. Das Unglück hätte nicht eintreten können, wenn die Verteilung des Ge­wichts bis zum Schluß der Fahrt b e i b e h a l - t e n worden wäre. Vier Fahrten waren be­reits ohne Schwierigkeiten ausgeführt; bei der fünften geschah das Unglück, nachdem die Fähre bereits Zweidrittel des Weges zucück- gelegt hatte, in einer Entfernung von etwa 25 Meter vom Ufer. Durch einen Pionier wurde beobachtet, daß in eine Hintere der landwärts liegenden Pontons einige Wellen köpfe hineinschlugen. Er rief dem das Uebersetzen leitenden Oberleutnant J 0 rüan zu: Wir bekommen Wasser ins Boot. Oberleutnant Jordan stellte sofort fest, daß tatsächlich kein Wasser in den Pontons war und rief dies der Besatzung beruhigend ^u. Gleich­zeitig sprang ein Pionier-Unteroffizier in das erwähnte Ponton und beobachtete, daß ab und

zu Wellenköpfe über den Bordrand schlugen, daß aber keine nennenswerte Wassermenge in dem Ponton war. Die Wellen sind, wie später festgestellt wurde, wahrscheinlich dadurch veranlaßt "worden, daß die Fähre aus starker Gierstellung aus Anordnung des Oberleutnants Jordan in" eine geringere Gierstellrirm umge­stellt wurde und dadurch eine gewisse Wen­dung machte. Diese Verminderung der Gier­stellung war an sich zweckmäßig. Auf den ersten "Zuruf des Pioniers war bereits eine gewisse Unruhe unter der Besatzung ent­standen. Trotzdem Lie Vorschrift besagt, daß auf der Fähre kein Mann den ihm angewiese­nen Platz ohne den ausdrücklichen Befehl des Führers verlassen oarf, ging eine Anzahl von Mannschaften dort hkr, wo der Pivnieruâroffizier in den Ponton gesprungen war. Dadurch sank dieses etwas tiefer ein und das Ueberschlagen von Wellen vermehrte sich. Der Pionierunterofsizier gab deshalb den an sich richtigen Befehl: Alles nach Ober- und Unterstrom treten 1 Er wollte da-

Auf den

bereits eine

durch die gefährdete Mitte der länglich Ge­bauten Fähre entlasten. Sein Zuruf wurde von der Infanterie nicht ausgeführt, wahr- scheinlich auch dem Sinne nach nicht verstan­den. Es drängte sich vielnrehr eine große An- «von Mannschaften, vermutsich aus Aengst- eit gleichzeitig nach der landwärts gelege­nen Seite der Fähre und überlastete diese da­durch plötzlich so stark, daß die beiden land­wärts besindlichen Pontons unter Wasser ge­drückt wurden. Dadurch stellte sich die Fähre

mir dieieniaen

er einzeln bestimmet rde, in das.Rettungs­boot gehen sollten. Diese Anordnungen wur- den nicht ausgeführt. Es sprang zunächst ein Mann mit vier umgehängten Gewehren unb Gepäck in den Ponton; unmittelbar folgte die gesamte Besatzung, die sich inzwischen an der dem Rettungsponton zugekehrten Seite zu­sammendrängte. Die Fähre sank unter diesem Gewicht, der Ponton schlug um und die ganze Menschenmasse versank gleichzeitig. Gerettet wurden anscheinend nur wenige.

Hannover, 2. April. Heute nachmittag 2 Uhr wurde in Anwesenheit dec Ober« staatsanwalts cha f t Bielefeld und dem zuständigen Richter des Amtsgerichts Vlocho in Anwesenheit technischer Sachverständigst der Stronibauverwaltung und der Truppe die zwischen Hiltrup und Uffeln gegenüber dem Gute Deesberg gestrandete Fähre untersucht Hierbei wurde fefigefteUt, daß das gesamte Fahrmaterial sich in einwandfreiem Zustande befand. Kein Balken und kein Brett war ge­brochen. Sämtllche Taue und Leinen waren fest verschnürt. Sie hatten sich bei der Stran­dung der Fähre unb bei dem Treiben auf der Westr auf einem acht Kilometer langen Wege nicht gelockert. Bei her Bergung durch ein Kommando des 6. preußischen Pionier­bataillons mußten die Taue und Leine teil­weise mit dem Bell durchschlagen werden. Diè vielfach verbreitete Mei das Unglück

durch Äuseinanderbrechen den fei, ist hierdurch einw

entstand widerlegt.

Der RuhreslfchS-igungsausschutz

Berlin, L AM. Der Untersuchungs» ausschuß des Reichstages für die R u h r - entsckädiaunaen trat, nachdem der Be­richterstatter inzwischen Einsicht in die Akten im Finanzministerium genommen hatte, heute wieder zusammen. Zuerst wird der Beruht» erstattet, Aba. Dr. Perlitius (Ztr.) aehört- Er kommt auf Grund des Studiums der Akten- stücke zu dem Schluß, daß das R e i ch r e ch t s» verbindlichst! rEntschädigung ver­pflichtet war. Der zweite Bericht erstatter Dr, Hertz (Soz.) behält sich seine Stellungnahme zu den Ausführungen des ersten Berichter- statters' vor bis zum Vorsteven der Akten oder bis nach der Regierungserklärung. Abg. Per­litius bestätigt auf eine Anfrage des kom- munistifch-n Abg. S t ö ck e r, daß die Ausfüh­rungen Dr. Stresemanns, wonach in der Kabi- nettssttzung vom 20. Oktober 1923 sämtliche Minist er teilgenommen haben und wonach mit der Erklärung Dr. Stresemanns, " " l zu sämtlichen e Ministet

wonach mit der Erklärung Dr. daß das Reich die Verpflichtung EriaNleiftungen anerkenne, all