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200. Jahrgang.

Mauer W Anzeiger

General-Anzeiger / Zugleich amlliches Organ für den Landkreis Kana«.

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Nr. 76

Dienstag den 31. Mürz

1923

Das Neueste

_ Die Parteien, wie der Reichsblock treten B zu Sitzungen zwecks Kandidatenbe- )ung für den zweiten Wahlgang für die sprâsidentenfchaft zusammen.

In parlamentarischen Kreisen wird mit jer Möglichkeit der Auflösung des preußischen Landtages gerechnet.

Havas meldet aus Konstantin in Algerien:

gangene Nacht um 2.30 Uhr ein kes Erdbeben festgestellt worden.

kort ist ver! ziemlich star!

Die Vorbereitungen zum zweiten Wahlgang.

In den Kampf um die Neuwahl des Reichs- pläfidenten ist nach dem ersten Wahlgang eine duze Atempause eingetreten. Die Parteien der Linken haben aus dem Ergebnis der ersten schlacht das Beste zu machen versucht. Aber Ziffern reden doch eine harte und mitleidslose spräche. Und es ist an ihnen nicht viel zu bre= )en und zu deuteln. Die Ziffern aber beweisen, daß die Parteien der Linken starke Einbußen «litten haben, der sozialdemokratische Kandidat Braun macht nur scheinbar eine Ausnahme. Zwischen den Lagern der Sozialdemokraten Md der Kommunisten besteht ein enges Aus­tauschverhältnis, das einmal zu Gunsten der Sozialdemokraten, ein anderes Mal zu Gunsten der Kommunisten ausschlägt. Am vorigen Sonntag haben die Sozialdemokraten von die­sem Hin- und Herschwanken der sozialistischen Whlermassen profitiert und auf diese Weise hat Herr Broun einen Teil der Wähler auf sich vereinigt, die Herrn Thälmann in hellen Scha­ren davongelaufen sind. Als Ganzes betrachtet, hat auch die soziglisiffche Linke verloren.

Der Reichsblock ist ganz, wie zu erwarten war, mit feinem Kandidaten an die Spitze aller übrigen gerückt. Wenn er nicht ganz diejenigen Stimmen insgesamt erhalten hat, die die ihm Mgeschlossenen Parteien am 7. Dezember im Einzelkampfe aufbrachten, so bedeutet das keine Enttäuschung. Die Wahlbeteiligung ist um über 10 Prozent gegenüber der letzten Reichstags- «ahl zurückgegangen. Diesen Rückgang hat der Keichsblock durch feine Stimmenzahl überholt; » hat also relativ am günstigsten von sämt- ichen Kandidaten abgeschnitten. Es kommt 16er hinzu, daß die Ziffern für Jarres als Er- Bnis von Koalitionswahlen erzielt worden

1 Koalitionswahlen sind immer schwieriger als eine reine Parteiwahl. Viele Reibungs- Wchen müssen überwunden werden, ehe die verschiedenen Parteien, die sich zusammenge- ichloflm haben, eng miteinander arbeiten. Und manchs Antriebskraft geht dabei verloren. Ge­rade von diesem Gesichtspunkt aus bedeutet das Ergebnis des Reichsblocks einen vollen, ungetrübten Erfolg. Die Koalition des Reichs- blocks hat sich eingearbeitet und schon hn ersten Mahlgange ein durchaus zufriedenstellendes

rt in den

festen Füßen und geht mit voller

Meiten Wahlgang. Auf der Gegenseite hat Wn alle Schwierigkeiten der Koalition noch zu hoerwinden und man weiß heute noch nicht, ob Wan sie überhaupt wird meistern können.

Der Reichsblock hat einen großen Vor- Iprung beim Aufmarsch zum entscheidenden âhlgang. Und darin liegen seine besten und Wrsten Aussichten. Der Reichsausschuß des âichsblock tritt heute in Berlin zu einer SBung zusammen. Es unterliegt gar keinem Pweifel, daß er beschließen wird, den Duis­burger Oberbürgermeister Karl Jarres als Men Kandidaten für die endgültige Wahlent- K^'uung zu proklamieren. Er kann sofort an ^.Werbearbeit gehen und kann dafür sorgen, die Lauheit der Wahlbeteiligung am vori- M Sonntag einem Wahleifer Platz macht, der , w 26. April auch ,den letzten Mann und die Me Oran für Jarres an die Wahlurne bringt, «w zweifeln keinen Augenblick daran, daß an WeLem Tage die 10,3 Millionen Stimmen des Origen Sonntags bei weitem überboten wer-

Die national-sozialistische Sonderkandi- 'jciur Ludendorff wird verschwinden und die 'rmysitsfront des Reichsblocks wird dann 'uckenlos sein. Was die Bayerische Volkspartei M wirb, steht dahin. Sie steht vor der Tat- fuche, daß die Ziffern ihres Kandidaten weit

^r Wählerzahl der Partei am 7. De- zurückgeblieben sind und daß Karl ^^s '"Bayern einen außerordentlich star- gehabt hat. Aber wie sic sich auch Ä'cyelden mag gegyn Jarres fallen ihre IMMn ganz gewiß nicht ins Gewicht.

es zu einem ganz klaren Aufmarsch, so i, "uen nur die Parteien der Weimarer Koali- ll?n gegen den Reichsblock stehen.

klaren Auf-

wird die

Die wichtige Frage aber ist die: Wird es auf der linken Seite zu einem marsch kommen? Wie scho

Weimarer Koalition selbst bes einer gemein­schaftlichen Kandidatur im zweiten Wahlgang erst einmal verspüren, was eine Koalitionswahl

bedeutet. Sozialdemokraten, Demokraten und Zentrumswähler an einem Strang ziehen zu lassen, ist kein leichtes Stück. Es wird dabei viel Krästevergeudung und Kräftezersplitterung geben. Aber wird man sie überhaupt an einen Strang spannen können? Diese Frage ist noch gänzlich ungelöst. DerVorwärts" hat im Anschluß an die ersten Wachleindrücke einen Artikel veröffentlicht, in dem er davon spricht die Sozialdemokratie fei bereit, für eine repu­blikanische Sammelkandidatur einzutreten. Er hat sicher mit Absicht vermieden zu sagen: für die Kandidatur Marx. Und auch dieVossische Zeitung", die Herrn Otto Braun die erste An­wartschaft auf Die Sammekkandidatur der Lin­ken zuerkennt, von der Sozialdemokratie aber einen Verzicht erhofft, vermeidet es sorgfältig, von einer Sammekkandidatur Marx zu sprechen. Der Demokrat Koch hat erklärt, seine Partei sei für eine Sammelkandidatur, er könne aber noch nicht sagen, ob sie Hellpach dafür präsen­tieren werden. Für eine Sammelkandidatur Marx scheint also auf der linken Spitze keine allzu große Neigung zu bestehen. Wahrschein­lich verlangt man auch vom Zentrum einen Verzicht auf den Kandidaten Des ersten Wahl­ganges, wenn Herr Braun uns Herr Hellpach in der Versenkung verschwinden sollen. Dann würde die Suche nach einem neuen Manne be­ginnen, und es kann leicht gesehen, daß man mit den Köpfen recht kräftig auianur. nftößt. ehe man sie glücklich unter einem Hme Per*

....... ..... ...... , .. v, der siegreich' gewonnenen Position sofort den Aufmarsch für die Entscheidung- schlacht am 26. April entwickeln kann Die andern muffen erst versuchen, sich mühsam zu sammeln. Nutzt der Reichsblock diesen Vorteil aus, so kann ihm der Sieg nicht fehlen.

Eine Einhettskandiöalur der Republikaner.

DerVorwärts" betont heute nochmals, daß er es ebenso wie dieGerniania" für unbedingt notwendig hält, für den zweiten Wahlgang als­bald eine Cinhtzitskandidatur aller aufrichtigen Republikaner aufzustellen.

LautGermania" tritt der Reichsparteivor- stand der deutschen Zentrumspartsi heute mittag 12 Uhr zu einer Sitzung mit der Tages­ordnungPräsidentenwahl" zusammen. Zwei Stunden früher wird der Reichsausschuß des Reichsblocks sich versammeln, um sich mit der Kandidatenaufftellung für den zweiten Wahl­gang zu beschäftigen.

Französische Deirachlungeu.

Paris, 31. März. Die Presse, die das Er­gebnis der Wahlen für die Reichspräsidenten­schast bespricht, stellt einmütig fest, daß es außerordentlich schwierig sei, schon jetzt be­stimmen zu wollen, welches endgültige Er­gebnis der Mèite Wahlgmrg bringen werde. Alles was man sagen könne, fei, daß die Kom­munisten, sowohl wie Ludendorff die größten Besiegten des letzten Sonntages seien, was bedeute, daß Deutschland seiner Taktik treu bleibe. Es wolle durch den Sicherhsitspakt das Mißtrauen einschläfern, feine Gegner von gestern materiell und moralisch entwaffnen und sich ein freies Feld schaffen, um dort die weitgehenden Pläne der Wiederaufrichtung der deutschen Hegemonie zu verwirklichen. Der Mann, der Ebert ersetzen werde, werde nach außen hin der Diener einer Politik sein, deren Fornr veränderlich sein könne, deren Jichalt' aber uners.hüttersich bleiben werde

Kommenkare der dänischen Treffe.

Rom, 30. März. DerPopolo" preitzt Jarres als den Mann der nationalen Strö­mungen, welche die wirtschaftliche und poli­tische Wiedergeburt anstreben, nachdem Deutsch­land sich selbst wiedergefunden habe. Diese Strömungen nehmen tägsich an Bedeutung und Umgang zu, seitdem sie in den sozialisti­schen und demokratischen Parteien die Auf­lösung der nationalen Kräfte sehen.

DieEpoca" schreibt: Die Franzosen deuteten die Erfolge von Jarres falsch. Dieser zeige, daß Deutschland die Demütigungen der letzten Jahre nicht mehr länger ertragen wolle. Trotz aller Nachgiebigkeit sei es den bisherigen demokratischen Regierungen nicht Bedingen,

die Schande und Schmach der Ruhrbesetzung und die Teilung Oberschlesiens zu verhindern. Man müsse auch in Betracht ziehen, daß Eng­land entschieden sozialistenfeindlich und für kon­servative Regierungen in Europa sei. Der gestrige Wahlgang habe gezeigt, wie wichtig das deutsche Volk die nationale Würde achte,

eine

sei, wenn ein

Eigenschaft, die unumgänglich notwendig >enn ein Volk leben und fortschreiten wolle.

DasGiornale dHtalia" macht die Entente für den Sieg der nationalen Parteien verantwortlich wegen der Nichträumung Kölns entgegen den klaren Bestimmungen des Ver­sailler Vertrages und der lächerlichen Vor­wände, welche sie gebraucht hätte, um diese Nichtbeachtung des Versailler Vertrages zu rechtfertigen. Jarres fei ein Mann von großem Talent und großer persönlicher Anziehungs­kraft, Energie und Ausdauer, welcher sich als Bürgermeister und ausgezeichneter Verwalter bewährt habe.

Der demokratischeMondo" meint, daß sich die Linksparteien vereinigen müßten, um nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, mit der Präsidentschaft das Steuer der Verfassung zu verlieren.

Schweizer Stimmen.

Basel, 30. März. Die Schweizer Presse be­gleitet die einzelnen Resullate des gestrigen Wahlganges von ihrer anders gearteten poli­tischen Einstellung aus mit entsprechenden Kommentaren, die dahin ausklingen, daß bei dem zweiten Wahlgang eine Wianz der re­publikanischen Parteien zustande kommen möge. Sowohl dieBasler Nachrichten" wie dasJournal de Geneves" betonen, daß dann der Block der Rechtsparteien geschlagen werden

mhen rasant

sei. Während die"Basler Nachrichten" Herrn Marx als den Kandidaten der republikanischen Mittelparteien bezeichnen, glauben andere, daß es Herr Braun sein werde. Das Watt fonfto- itert ebenso wie dieNeue Zürcher Zeitung" ben weiteren Rückgang der extremen Parteien von rechts nach links. DerBerner Bund" be­zeichnet den ersten Wahlgang als eine partei­politische Demonstration, deren Wirkung auf das Ausland eben durch diesen Charakter er­heblich an Bedeutung verliere.

Neuwahlen in Preutzs«?

Zu der heutigen Sitzung des preußisches Landtags, auf deren Tagesordnung die Vahl des Ministerpräsidenten steht, bemerkt das Serl Tageblatt", daß nach dem Erfolg der drei republikanischen Parteien in Preußen bei dem ersten Wahlgang der Reichspräsi- denlenwahl weniger denn je ein Grund dafür vorhanden sei, von der bisherigen Regierungs- ksalikion abzugehen und ein Deamtenkabinett zu bilden. Das Blatt glaubt, daß die sofortige Auflösung des Landtags und die Ausschrei­bung von Neuwahlen für den 26. April, dem Tage des zweiten Präsidenkfchafkswahlganges, die Folge des Wahlrefultales sein werde.

Dresden. 30. März. In Sachsen bat die Svzlaidemnkratie gegenüber der Reichstags- wM km Dezember rund 14 000 Stimmen ver­loren. während die Kommnnistsn einen Verlust von 90000 Stimmen zu verzeichnen haben. Von diesen 90 000 kommunistischen Stimmen hat die 'SoziaDenwkratie nichts gewinnen können, so daß ein Verlust des Marxismus in Sachsen allein von 104 000 Stimmen zu verbuchen ist. Im J"hre 1919 hatte die Sozcaldernokratts fast zwei Drittel aller abgegebenen Stimmen in Sachsen auf sich vereinigt. Nach den Ergeb­nissen der Präsidentenwahl aber verfügen So­zialdemokraten und Kommunisten zusammen bei weitem nicht mehr über die Hälfte der jetzigen Wählerschaft.

Die KiKkqunssverhmrdlmrgsn in der föchf. Sozialdemokratie gescheiter!.

Die gestrigen EinigungsverhandlNMen Mi­schen dem rechten und dem sinken Flügel der Sozialdemokratie in Sachsen, die in Dresden unter Teilnahme vor Vertretern des Reichs- parteivorstandes stattfanden, sind nach einer j Meldung desBerl. Tageblatts^ gescheitert. 1

Der Tfcheka-Prvzetz.

Ausschluß der Oessentlichkelk,

Leipzig, 30. März. Zu Beginn der Mon» tagssitzung brachte zunächst der Reichsanwalt wiederum einen Antrag ein, für die Verhand­lung über den Ausschluß der Oeffentlichkeit be­reits die Oeffentlichkeit auszuschliehen. Es wurde dem Antrag entsprechend zunächst in nichtöffentlicher Sitzung verbandest. Stach Wie­derherstellung der Oeffentlichkeit trat das Ge­richt zunächst in die Vernehmung des Zeuge« Professor Kockel von der Universität in Leipzig als Sachverständigen über verschiedene Unter­schriften ein. Es handelt sich Dabei um Die UnterschriftenWolf" undHelmuth", die mH der Unterschrift Skoblewskis identisch sein sollen. Der Sachverständige hat den Ange­klagten Skoblewski mehrfach Schriftproben in Deutsch und Russisch machen lassen. Als weitere Schriftprobe lag außerdem noch ein Brief des Angeklagten an den Rechtsanwalt Dr. Rosen­feld vor? Der Sachverständige sagte aus, daß der Angeklagte in russischer Schrift eine gewisse Schwerfälligkeit gezeigt habe. Die verschiedenen Schriftproben stimmen aber untereinander sämtlich überein. Aus der Namensunterschrift Wolf" glaubte der Sachverständige feine Identität mit der Unterschrift Skoblewskis schließen zu können. Bezüglich der Quittung Helmuth" glaubte der Zeuge ebenfalls keine Anhaltspunkte dafür zu haben, daß es sich um die Unterschrift Skoblewskis handele. Per Reichsanwalt stellte fest, daß die Aussage des Sachverständigen wohl dahin zu verstehen sei, daß die Möglichkeit bestehe, daß Skoblewskis Schrift mit den UnterschriftenHelmuths" und Wolfs" identisch sei. Der Sachverständig« wurde sodann entlassen. Zur Weiterbehand- es ^ der

ausg , .

Um J< 10 Uhr verkündete der Präsident, daß im Interesse der Staatssicherheit die Oeffent- lichkeit ausgeschlossen werde. Hieraus wurde der Zuschauerraum geräumt, auch die Presse- vertrrter mußten den Saal verlassen. Me wir erfahren, ist mit Wiederhen'tellung der Oeffeni- lichkeit imTscheka"-Prozeß nicht vor Donners­tag dieser Woche zu rechnen.

Me Rammmg -er Kölaer Zous..

verschiedene Anfragen im Unterhaus erklärte Austen Chamberlain, daß die Regierung nicht in der Lage sei, ein ungefähres Datum für die Zurückziehung der britischen Truppen aus der Kölner Zone anzugeben. Sobald die Regierung Aufschluß hätte über die Verstöße Deutschlands, derentwegen die Wumung Kölns hinausgeschoben wurde, würde das Parlament davon in Kenntnis gesetzt werden.

Serrtof Wer den Stcherhettspâ.

Paris, 31. März. Wie derMatiw" meDeh hat Herriot gestern der Delegation des Kammerausjchusies für auswärtige Angelegen­heiten Mitteilungen über den abzuschüeßendev Sichecheitspakt gemacht, aus denen sich ergibst daß die stanzösifche Regierung den Wunsch ge­äußert hat, daß Holland als Herr des Loches von Limburg in ihm auftreten solle. Zwei weitere Punkte hätten die Aust merkkamkeit der französischen Regierung in An­spruch genommen. Zuerst die lass aâe, daß Deutschland implicite, eine Art Freiheit

der Bewegung für die Revision sein» Ost grenzen vorbehalte, indem es einfach die Eventualität von Schiedsgerichten mit Polen und der Tschechoslowakei Vorschlags Mertens ein Argument, das den Weg Angliederung von Oesterreich

M vor» ein«

Mitteilung der britischen Regterung unter* breitet, die gemisst Unsicherheiten aufklaren uns! Polen Garantien geben sonnte. Der Minister- Präsident habe erklärt, Paß er jetzt eine Ant­wort vorbereite und daß es ihm als richtig erscheine, der deutschen Reaiening ohne Zeitverlust Antwort zu geben. Er habe auch bestätigt. Paß es die Meinung England» sei. daß man keinen Sicherhei t spafi mit Deutschland vor seinem Giw tritt in den Völkerbund schließe« will, was jedoch nicht verhindere den Mei­nungsaustausch fortzusetzen. Wahrscheinsiâ! werde man auch der Ausdehnung des Sichsr- Heitspaktes auf andere Nationen unter bei Form von Schiedsgerichtsverträgen zusiimmen, Aber wach einer Richtung sei die englische Abc säht formell, nämlich daß Großbritannien sein» MsitSraarantie nur für die RheinsWM^an,