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200. IkykffkNS.

Sanauer» Anzeiger

Gekeral-Anzeiger / Zugleich amlliches Organ für den Landkreis Kanan.

(Erscheint ^äglicb mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. # Nernsprech-AnsL^utz Rr. 1237 «Cb 1238.

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Nr. 54

Donnerslag den S März

1925

Des Reichspräsidenten letzte Fahrt.

großen Gaben das Gute für alle erstrebte. Ich möchte an die Spitze jeder Betrachtung über ihn das Dichterwort stellen:Wer immer stre» bend sich bemüht, den können wir erlösen.'

Friedrich Eberl war ein rechter deutscher Mann.

Bei allen Böltern der Erde gilt als besonderer Maßstab der Treue die Einsetzung fürs Vater- land in den Stunden der Not. Als Deutschland beim Ausbruch des Weltkrieges in größter Bedrängnis war, trat er sofort entschlossen für die Notwendigkett ein, Parteiwünsche und Parteiziele ruhen zu lassen und nur dem Ge­danken an das Vaterland zu dienen. Nach dem Zusammenbruch hat Friedrich Ebert seine ganze starke Persönlichkett dafür eingesetzt, daß der unselige Weg, das Staatswesen durch Gewalt zu gestalten, so rasch als möglich ver- lassen und der Gedanke des Rechts wieder zur Herrschaft gebracht würde. In seiner Amts­führung als Reichspräsident war ihm

Deutschlands wohl der Leitstern.

Die Außenpolitik führte von Enttäuschungen zu Bitternissen und von Bitternissen zu neuen Enttäuschungen. Ein erstes Aufhellen der Nebel noch zu sehen, ist Friedrich Ebert ver­gönnt gewesen durch den Abschluß des Lon­doner Abkommens und den Geist wirkkchen Friedens, der in London lebendig war. Schwer gelttten hat der Tote unter der neuen Verdich­tung des Nebels, der durch die Nichträumung der ersten Rheinlandzone über das dsMchè Volk gesunken ist.

Die innere Kolitis seiner Amtszeit war er­füllt von Erschütterungen und Wechselfällen. Sein Herzenswunsch war, wie ich bezeugen kann, über alle Parteischwankungen und poli­tische Zerklüftungen hinwg

die Kraft der Einigkeit im deutschen Volke »vachzurufen.

Boll inniger Liebe für seine engere Heimat Baden, in der er die letzte Ruhestätte finden soll, und voll Einsicht in den Werdegang un­seres Staates, hatte er den Wunsch, das Einende im Mutterlands, das alle Deutschen umfassen soll, wachzurufen. Er hat alles getan, um diesen Ausdruck tatsächlich hervorzurufen. Zur rechten Stunde und mit vollem Erfolge hat er dasDeutschland, Deutschland über alles' als Lied aller Deutschen neu verkündet.

Auf das Wohl des Ganzen, auf Ueber» Parteilichkeit war sein Wollen abgestellt. Fried­rich Eberts entscheidende Taten werden nie als Zeugen gegen seine Ueberparteilichkeit auf­gerufen werden können. Seine große Richtlinie als Lenker des Staatswesens zielte darauf,

im ganzen deutschen Volke das Gefühl der Verbundenheit mit dem Staate wach­zurufen.

Daß die Gehässigkeiten im Kampfe der poli­tischen Parteien nun endlich verschwinden möchten, gleichgültig gegen wen sie sich richten, war sein heißer Wunsch. Meine in der Oeffent- lichkeit wiederholt erhobene Forderung, daß die im parlamentarischen Staatswesen unvermeid­liche Opposition keinen Riß ins Volk bringen dürfe, sondern nur als Opposition im tech­nischen Sinne das Volksganze fördern solle, hat er stets mit allem Nachdruck gutgeheißen. Ich handle deshalb im Geiste des Toten, wenn ich auch von dieser Stätte aus, wo wir an der Schwelle der ewigen Dinge stehen, an alle um unserer deutschen Zukunft willen die dringende Mahnung richte:

Seid ein Volk, ein Vaterland!

Wer gerecht ist, muß den Erfolg an der Schwere der Aufgaben messen. Ist nun nicht trotz alles Schweren, das uns noch drückte, ein ungeheurer Abstand offenkundig zwischen dem Februar 1919, in dem Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt wurde, und dem Februar 1925, in dem ihn der Tod von fernem Amte abrief? Ein Rückblick auf die tatsächliche Entwicklung während der Amtszeit des toten Reichspräsidenten zeigt folgendes: So unklar und bedroht unsere außenpolitisch« Lage noch ist, so sehr aus diesen und anderen Gründen unsere wirtschaftliche Erholung im argen liegt, aus so vielen ungeheilten Wunden unser poli­tischer Dolkskörper noch blutet, so macht das Schiff unseres Staatswesens doch heute wieder

Berlin, 4. März. Die Trauerfeier der Reichsregierung tm Reichspräsidentenhaus, aus dem Friedrich Ebert, welcher der erste Prä­sident der deutschen Republik war, heute die letzte Fahrt antritt, haben Künstlerhände in einen schlichten, aber stimmungsvollen Trauer, schmuck gekleidet. Die verhältnismäßige Beschei- denheit und Enge der in dem früheren Haus- Ministerium zur Verfügung stehenden Räume hätte jedem Pomp gewehrt, wenn es nicht schon Pietät gegen den Verewigten und seine ganze allem Prunke abholde Persönlichkeit getan hätte. Getreu dem Geiste dieser Persönlichkeit und in Uebereinstimmung mit den Wünschen der trauernden Familie hat die Reichsregierung die Trauerfeier von vornherein auf jene bür- gerliche Schlichtheit. und Einfachheit angelegt, die dem geistigen und seelischen Inhalt der Feier ihr volles Recht lassen. Immerhin ist es dem Reichskunstwart gelungen, der Feier im Trauerhause selbst einen würdigen Rahmen von vollendeter Schönheit zu geben. Lorbeer, Zypressen und weiße Blumen mildern die Wirkung der schwarz ausgeschlagenen Wände, und das gedämpfte Licht der florumkleideten Kronleuchter übergießt das Ganze mit unirdi­scher Feierlichkeit. Der Mittelsaal ist durch einen Vorbau gegen den Balkon erweitert, und in der so gebildeten Nische hat der Sarg, der die sterb­lichen Ueberreste Friedrich Eberts birgt, die ihm zukommende beherrschende Ausstellung gefun- den. Der Sarg selbst ist lediglich von der ReichMräsidsntenslagge bedeckt. Zu seinen Füßen liegen zwei Kränze der trauernden Gattin und Kinder. Die übrigen Kränze, nach vielen Hunderten zählend, durchbrechen in ihrer zum Teil märchenhaften Größe und Pracht und mit der bunten Leuchtkraft der Farben sämtlicher Flaggen des Erdballs bis zu einem gewissen Grad« die sinnvolle Schlichtheit des sonstigen Trauerschmucks, legen aber zugleich ein beredtes Zeugnis ab für das hohe Ansehen, das sich der erste Reichspräsident in der ganzen Welt zu erwerben gewußt hat.

Am Fußende des von Kerzen flankierten Sarges halten mit gezogenem Degen zwei Offiziere des Reichswehrministeriums die Ehrenwache. Zur Linken des toten Reichsprä­sidenten steht sein Kabinettschef Meißner, rechts vom Sarg sitzen Frau Ebert, ihre Tochter, ihre beiden Söhne, der Schwiegersohn und die Schwiegertochter, ihr Bruder und ihre Schwa- gerin. Mit der Front zum Katafalk sitzen in der rechten Saalhälfte das diplomatische Korps mit den Damen und in der linken Saalhälfte der Reichskanzler, die Reichstagspräsidentsn, die Reichsminister und die Staats- und Mi- msterpräsidenten und die übrigen offiziellen Vertreter mH ihren Damen. Im Hintergrund des Saales und in den anschließenden Räumen

Die übrige Trauergemeinde versammelt, alles m allem eine kleine Versammlung, in der °ber die Trauer von Millionen sich verkörpert. Punkt 3 Uhr beginnt das rechts vom Haupt- faal unsichtbar aufgestellte Orchester der Staats- M-Ë"^. Leitung des Generalmusikdirektors einem Trauermarsch aus der Erolka von Beethoven. Wie respondierend °uf d'°se ergre,fende Totenmusik singt dann in dE lmten Nebensaal der ebenfalls unsichtbar aufgestellte von Professor Rüdel geleitete Chor die Totenfeier von Jacobus Händl (Collus)/

Der Reichskanzler

erhebt sich den Katafc

1 und tritt langsamen Schrittes an /alk. Nach warmen, tiefempfundenen Worten, die er an div Gattin des verstorbenen Präsidenten richtete, fuhr er fort:

Reichspräsident Friedrich Eberl, an dessen Lohre für das Deutsche Reich und deutsche Lolk ich sprechen darf, hat einen Lebensweg durchschritten, der -bn zur Höhe geführt hat Aber der Weg »ar steil und mühsam und for- oerte von r*m Wärmerer herbe Pslichter- füllung. Wie falsch haben sich so manche sowohl aus der breiten Masse des Volkes, der zu ent­stammen, er sich mit Stolz rühmte, wie auch unter den Trägern alter Ueberlieferung das Leben dieses Mannes vorgestellt! Wir, die wir ihn in seiner Arbeit im Dienste des Volkes und als Menschen gekannt haben, wir wissen, daß er ohne Rücksicht auf seine Person mit aller Kraft seine» reinen Willen» und feiner

Fahrt und hat einen festen Kurs, während es vor sechs Jahren leck und fteuv-rlos und mit meuternder Mannschaft auf den Wogen des Weltgeschehens umhertrieb. Diele Köpfe und Hände haben an der Besserung dieses Zustan­des mitgearbeitet, nicht zuletzt das deutsche Bolt selbst in seiner großen Mehrheit mit feinem Fleiße, seiner natürlichen Begabung und seinem tapferen Lebenswillen. Reichsprä- fibent aber war in all dieser Zett Friedrich Ebert.

Wir, die ihn kennen, wissen, daß er dieses Amtes mit Kraft gewaltet und dabei

Ne Eigenschaften bewährt hat, die der oberste Führer haben muß.

Echter Mut in ernster Stunde und männliche Gelassenheit haben ihn ausgezeichnet, dazu feine auch Gegner gewinnende feinsinnige Klugheit und die Doppeleigenschaft seines Wesens, daß er einmal fest wurzelte in den breiten Massen des Volkes und zum anderen mit größtem Fleiße und hoher Begabung sich all das Wissen erworben hatte, das in dem ver. wickelten Zustande der jetzigen politischen und gesellschaftlichen Ordnung jeder haben muß, der wirklich führen will. Auch für die geschäftliche Handhabung des höchsten Reichsamtes hat Friedrich Ebert eine feste Form geschaffen, die sich bewährt hat sowohl für die Aufgaben ruhiger Regierungsarbeit, wie in den Zeiten stürmischen Geschehens. Mit besonderer Wärme und Hingebung hat Friedrich Ebert die Nöte der großen Volk-smasse» zu Unbern getrachtet und hat immer wieder in kluger, ausgleichen­der Tätigkett

seine ganze Kraft für den f analen Frieden eingesetzt,

ohne den ein Wiederaufbau unseres Vater­landes und die Ueberwindung aller wirtfchaft- lichen und sozialen Not unmöglich ist Mit nicht geringerer Entschlossenheit hat er stets daran festgehalten, daß die Auseinandersetzungen zwischen wirtschaftlichen und politischen Kräf­ten Deutschlands sich nur auf dem Boden des Rechts vollziehen können. Er hat in seiner Arbeit als Reichspräsident fortgesetzt, was er im Dezember 1918 als entscheidende Tat seines Lebens bewirkt hat, die schleunige Abwehr von der Gewalt und, durch Ausschreibung der Wahlen zur Nationalversammlung, die Schaffung der neuen Rechtsgrundlage für das Zusammenleben des deutschen Volkes.

So trauern wir an diesem Sarge, in dem ein viel zu früh Dahingegangener ruht, um einen wirklichen Führer unseres Volkes

und Staates in schwerster Zeit.

Solch schlichte Feststellung als letzter Gruß und Dank für Friedrich Ebert, unseren Reichspräsi­denten, entspricht dem Wesen des Mannes, der stets nur auf die Sache sah. Sein ganzes Tun und Wollen hat er ohne Ermüdung in den Dienst des Vaterlandes gestellt. Wir wollen Abschied nehmen von dem Toten mit einem Worte, das ein Gelübde des deutschen Volkes an der Bahre des ersten Reichspräsidenten sei, alle Kraft einzufetzen für Deutschlands Zu­kunft. Es fei das Wort, das Jakob sprach, als er rang mit dem Engel des Herrn:Ich lasse üch nicht du segnest mich denn'.

Der Chor singt darauf das Grablied von C. M. von Weber. Das Orchester spielt bre maurische Trauermusik von Mozart. Unter deren Klängen verläßt die Trauerversammlung Saal und Haus, um im Vorhof zur Bildung des Trauerzuges Ausstellung zu nehmen. Als der Sarg mit dem toten Präsidenten zum Lei­chenwagen getragen wird, intoniert im Vor­hof die Militärmusik, militärisch« Kommandos ertönen und

die deutsche Reichswehr, vsâeten durch Abteilungen aller Waffen­gattungen und aus den verschiedensten Iren des Reichs, erweist dem toten Oberbefehlrh^er die letzte Ehre.

Der Trauerzug setzt sich dann in Bewegung. Den berittenen Mannschaften der Schutzpolizei an der Spitze des Zuges folgte die militärische Trauerparade unter dem Befehl des Kommandeurs von Ber­lin, Generalmajor Eiehr. Hinter ber militäri­schen Trauerparade hält der Leichenwagen.

geleitet von dem im Büro des Reichspräsidew ten tätigen Referenten. Den Zug der Leidtra­genden eröffnen die Söhne, Verwandten und die nächsten Freunde der Familie, der Chef des Büros des Reichspräsidenten und die Lsâ« tung der Trauerfeier. Einen weiteren Abschnitt des Trauergefolges bilden der Reichskanzler und die übrigen Teilnehmer an der Trauer­feier, darunter der Präsident des Reichsge­richts. Alsdann folgten die Wagen mit bett Damen ber Familie, dann die Wagen mit den Kränzen und Blumen, die Beamten und Ange­stellten im Büro des Reichspräsidenten. Den Schluß bildeten die Ordner für den Zug der Verbände und Organisationen, die in der Wil­helmstraße Aufstellung gefunden hatten, bet Unter den Linden formierte Teil des Trauer­zuges der Verbände und Organisationen, die zur Trauerfeier vor dem Reichstag erschienenen Abordnungen und Verbände. Endlich all« wei­teren Vereine und Personen, die sich dem Zuge angeschlossen haben.

Vor dem Reichstagsgebäude entbot der

Reichslagspräsident Löbe.

umgeben von den Abgeordneten des Reichs­tages und Vertretungen des Reichswirtschafts­rates, des preußischen Landtages und der Stadtparlaments dem toten Reichspräsidenten den letzten Gruß der Volksvertretung. Er führte dabei aus:

Deutsche Volksvertreter! Auf seiner letzten Fahrt grüßen wir das Oberhaupt des Reiches, den ersten Präsidenten bei deutschen Republik, der aus den einfachen Schichten des Volkes emporstieg. Wie der Einzelne auch stehen mag zu den gewaltigen Erschütterungen der letzten zehn Jahre, es ist kaum einer, der nicht weiß, welch große Aufgaben das Geschick in bie Hände dieses Mannes legte, kaum einer, der nicht die Würde und die Kraft bewunderte, mit der er fein Amt erfüllte. Durch die ärgsten Be­drohungen, durch die schwersten Erschütte­rungen, durch die Tage der Verzweiflung führte uns sein fester Wille, sein klares Urteil, seine zähe Energie, gepaart mit Zurückhaltung und Bescheidenheit. Der schwere außenpolitische Leidensweg des Deuffchen Reiches füllte seine Amtszeit aus, aber, unbeugsam den Bück in die Zukunft gerichtet, ging er seinen Weg, und seit ber Demütigung durch den Vertrag von Ver- fatlles arbeitete er unablässig daran, Deutsch­land in der Welt wieder zu einer geachteten Stellung emporzuheben.

In der Stunde, wo diese Bemühungen Er­folg versprechen, gehst Du von uns. Das Schick­sal versagt Dir, eine ruhige Würdigung Deiner Mühen zu erleben. Nun verläßt Du Berlin, die Stätte Deines Wirkens. Du ziehst hinau» aus der Stadt der rastlosen Arbeit und der politischen Kämpfe in die stillen Berg« Deiner badischen Heimat, die die sorglosen Tag« Dei­ner Kindheit sah. Wenn über Deutschland und Europa einst die Fahne des wahren Friedens weht und gerecht verteilter Wohlstand herrscht, wird sich an Deines Hügel neigen die deutsche Nation. An der Stelle, an der Du im Angesicht von Zehntausenden den Kranz für die Ge­fallenen niederlegtest, der auch die eigenen Söhne ehrte, bringe ich Dir den letzten Gnrß des deuffchen Volkes."

Aus dem Potsdamer Platz.

Der Trauerzug ging dann durch di« Frie« densallee an den Gärten der reichseigenen Gebäude entlang. In dem Augenblick, in dem der Wagen mit dem Toten das Gartenportal der Präsidentenwohnung erreichte, hielt er ans einige Sekunden, dann ging der Zug zum Potsdamer Platze. Hier wurde der Sarg vom Wagen genommen und auf den Podest ge­hoben, der unter dem mittleren Bogen de» Portalvorbaues des Potsdamer Bahnho«»- gebâudes errichtet war.

Die Tellt"hmer der Zuge» gingen nun zum le^rn Gruße am Sarge vorbei.

Unmittelbar vor Abgang des Zuges nach Hei­delberg verstummte die Musik, die Lokomotive« gaben das Signal, der Sarg wurde in den Wagen des Trauerzugrs übergeführt, der den Toten zur letzten Ruhe in seine BaterstM leitet.

Das herrlichst« Sonnenwetter überstrahM den würdigen Verlaus bes Trauvkaelett«*