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Nr. 18
-, ] und zwar anscheinend ohne Zwangsmittel sei«
Aus aller Weir. tens der Verkehrsschutzleute, die in großen Mengen vorhanden sind. Aber von besonderem Mechanische Regulierung des Rewyorker g^sse ist die Verkehrsregelung des Nachts, Verkehrs. Der auch sur den europäischen Groß- menn meisten dieser Wächter nicht auf dem -tabter sabelhafte und noch ständig weiter $ ^ dann. ohne daß die weißbe-
wachsende Verkehr in den Strien von New- i bfd ^e $onb he5 Gesetzes warnend hoch- Sork soll nach Berichten m Balde durch gehalten wird und oft ohne daß überhaupt ein Verkehr in der entgegengesetzten Richtung vorhanden ist, bleiben alle Automobile sofort stehen, wenn das entfernte Signal aufflammt, und warten ruhig auf das nächste Signal, das ihnen die Erlaubnis zum Weiterfahren gibt. Dies ist zum mindesten ein Fall, wo der Amerikaner entgegen feiner berüchtigten Gesetzlosigkeit, eine außergewöhnliche, wenn nicht einzigartige Achtung vor dem Gesetz bezeigt. Von einem Fremden wird berichtet, daß er beim erstmaligen Anblick dieser seltsamen Szene selbst in seinem Gang innehielt und ehrerbietig seinen Hut abnahm, in der Annahme, daß dies eine der denkwürdigen „Minuten des Gebetes"
einzigen elektrischen Umschalter reguliert werden. Der dafür ausgearbeitetc Plan beseitigt alle bie erst kürzlich errichteten Verkehrstürme auf der 5. Avenue und anderen Verkehrsstra- ßen und setzt an ihre Stelle schlanke Stahlstangen, die 22 Fuß hoch sind und 12 Fug lange Arme haben, in denen die Lichter angebracht sind. Solche Stangen sollen an jeder -weiten Straßenkreuzung auf den Hauptstraßen der Stadt ausgestellt werden. Schon die Beseitigung der bisherigen umsangreichen Türme, die sehr viel von dem knappen Raum in Anspruch nahmen, wird schätzungsweise die Schnelligkeit der Derkehrsabwicklung um 30 Prozent erhöhen. Das gegenwärtige System der Verkehrsregelung auf Newvarks größter Straße, der 5. Avenue, durch Signalstattonen km Abstand von einer halben Meile ist eine Leistung, die niemals ihren Eindruck auf den ausländischen Besucher verfehlt. Beim Umschatten eines Lichtes bleibt augenblicklich jede Nord-Süd-Bewegung stehen, um die Ost-West- Bewegung ungehindert strömen zu lassen; ein anderes Licht, und der ganze Ost-West-Verkehr nuß warten. Das Ueoerraschende für den Fremden ist, daß der Verkehr tatsächlich stoppt,
für die Gefallenen bedeute.
Die Macht der Musik. Erfolge, wie sie wohl einzigartig dastehen dürften, hat der junge russische Violinist To scha Seidel während seiner letzten Turnee errungen. Als er einem Maoristamm feine Kunst norfvMe, wählte man ibn zum Häuptling und wollte ihm 12 schwarze Schöne schenken. Als er auf seiner Reise zu den Maoris kam, baten ihn die Häuptlinge, ihnen etwas vorzusvielen. „Die Maoris sind sehr musikalisch", erzählte der Künstler, „und so
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machte es mir Vergnügen, ihren Wunsch zu erfüllen. Mein Spiel brachte mir eine unerwartete Ehrung. Sie machten mich unter großen Zeremonien zum Erbhäuptling der Raukawa, eines Stammes, dem 6000 Seelen angehören, und sie bekleideten mich mit einem Glücksamulett, das in einem Bild ihrer höchsten Gottheit bestand. Ich trage diesen hübschen Götzen seitdem stets auf meinem Herzen. Gefährlicher war es, als man mir auch noch ein anderes Geschenk machen wollte. Ein Häuptling forderte mich nämlich auf, die 12 schönsten Mädchen seines Stammes, darunter seine eigene Tochter, zu Frauen zu nehmen. Er brachte die schwarzen Schönen gleich an, und die wenig bekleideten Damen rückten mir mit ihren Liebkosungen auf den Leib, so daß mir nichts anderes übrig blieb als die Flucht. (?) Ich will nicht einmal eine Frau, geschweige denn 12".
Verlegung eines Dorfes. In den ersten Kriegsjahren mußte die Staatsbahnstrecke Aschersleben—Halberstadt zwischen Frose— Nachterstedt—Gatersleben verlegt werden, um den Weiterbau im Tagbau der Braunkohlen- grube „Konkordia"- Nachterstedt zu ermöglichen. In den kommenden Jahren wird nun auch das ganze Dorf Nachterstedt mit feinen 1700 Einwohnern weichen müssen. Unter dem ganzen Ort erstreckt sich mit einem Abraum von nur 8 bis 6 Metern ein 60 Meter starkes Kohlenlager, das durch Tagesbau in den 20 Jahren erschlossen werden soll. Im Jahre 1925 sollen bereits einige 40 Häuser abgebrochen und
südlich des neuen Bahnhofs wieder erbaut wer. den. Besondere Schwierigkeiten werden sch bei der Dorfverlegung insofern auch ergeben als Nachterstedt jetzt auf preußischem B^ liegt, der neue Bauplatz aber anhaltischeg ®e, biet ist.
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Für die Industrie- und Handelsfirmen von Hanau und Umgegend wird Herr Dr. Koebner von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M.- Hanau am Donnerstag den22.Uanuar,5Uhr nachm., imSitzungs- saal des Gesamtverbandes der Arbeitgeber, Bangert 1, einen Vortrag halten über die Durchführung der Industriebelastung nach dem Dawes-Abkommen zu welchem wir höflichst einladen.
Eintrittspreis Mk. 1.—, für Mitglieder des Gesamtverbandes ist der Eintritt frei.
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Mittwoch den 8f. Januar 1925, abend* 7«/, Uhr injder „Centralhalle"
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Das Wendling-Quartett aus Stuttgart Professor C. Wendling (I. Violine), H. Michaelis JI. Violine), Ph. Neeser (Viola), A. Saal (Violoncello).
n«nrtMnmm * Streichquartett: Mozart D dar (Köchel 575) ” Haydn GnmoU.
Eintrittspreise: Nichtmitglieder5.- Mk., Schülerkarten 2.— Mk-
für Mitglieder frei.
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Industrie- u. Handelskammer Frankfurt a. M.-Hanau Geschäftsstelle Hanau gez. H. C. Deines
Der Syndikus: gez. Dr. phil Grambow.
Gesamtverband der Arbeitgeber für Hanau u. Umgebung gez. August Bube
Der Syndikus: gez. Dr. Heilmann.
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Nach Verordnung des ReichsarbeitsMinisttt» vom 10. Januar d. Js. wird die für die Bersicherungspflicht der Betriebsbeamten, Angestellten usw. maßgebende Perdtenstgreuze m der Krankenversicherung einheitlich auf 2/w Reichsmark jährlich festgesetzt. Die Derord nung tritt mit dem 12. Januar 1925 in Krw und wird die Meldefrist bis zum 1. Februar d. Js. erstreckt.
Hanau den 17. Januar 1925.
Der Vorstand t
Stähle, Vorsitzender.