200. IaHDqang.
Sanauer 8 Anzeiger
General-Anzeiger / Zugleich amtliches Organ für den Landkreis Kana«.
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Nr. 14
Samstag den 17. Januar
1925
MWÄW «h RZWsMMyg
Wie der einzelne Mensch, so bedarf auch ein Volk seelischer Ausruhe, so bedarf es natio- yaler Feiertage, nicht als Tage rauschender Feste und verflüchtender Stimmungen, son- üern als Tage der Selbstbesinnung und Erhebung, als Tage der Umschau und Ausschau. An solchen Tagen erlebt dann ein Volk sich ielbst. Mehr noch! Auch der Einzelne wird dann mehr als sonst hineingestellt in den Zusammenhang des inneren Erlebens (eines Sol« les. Die Geschichte wird ihm zum Öffenbarer. Er erkennt in ihrem Werdegänge das Gött- liche. Bewußt wird er sich aber auch des eigenen Anteils an der Geschichte und damit zugleich der Verantwortung und Verpflichtung S nüber seinem Volk. Geschärft wird sein , geschult sein Augenmaß für Gegenwartsund Zukunftsaufgaben. Die Geschichte wird so i Lehrer und Erzieher der einzelnen und des ge° s samten Volkes.
Ein solcher nationaler Feiertag ist der 18. Januar. Er ist ein Erinnerungstag wie kein zweiter, ein Volkstag, nicht herbeigeführt durch ■ Parlamentsbeschlüsse und nicht durch Berord- . nungen der Regierenden. Er ist des Volkes und seiner Besten Werk. Vorbereitet war er "he Arbeit ungezählter natio- eit Generationen, verinner-
durch die ttaler Soll
18. Januar klagen wir die Feinde an des Treubruchs und der Hinterhältigkeit, des schmutzigsten Egoismus und der Kulturschändung; klagen sie an vor der Weltgeschichte und vor Gotti
Welche Gegensätze zwischen dem 18. Ja- nuar der Reichsgründung und dem 18. Januar heute. Damals waren wir Sieger, heute sind wir Besiegte; damals stand ganz Deutschland im Zeichen eines unüberwindlichen Optimismus, heute macht sich ein mederziehender Pessimismus geltend, der die Volks^räfte lähmt und viele an ihrem Volke verzweifeln läßt. Und so erhebt sich die bange Frage: Ist wirklich jenes große Volkserleben ein gottgewolltes, hängt es zusammen mit einer Ewigkeitsmission, mit der unser Herrgott das deutsche Volk betraut hat und die ihm erst seine Existenzberechtigung gibt? Gewiß! Wrr sitzen nicht in unseres Herrgotts Kanzlei und Gottes Weisheit werden wir nicht ergründen. Seine Wege sind andere als unsere Wege. Aber die Weltgeschichte selbst ist doch auch sein Offenbarungsbruch, in ihr erkennt der Besinnliche seinen Willen. Fertige Völker sind untergangsreif. Deutschland ist aber ein werdendes Volk, viel mehr als die anderen Völker. So ist das für alle Vaterlandsliebende ein tröstlicher Gedanke:
ficht durch Denker und Dichter, seelisch dem einzelnen verbunden durch Sage und Lied, heran- gereift dann in der nationalen Not eines Volkes, das aus seiner Zerrissenheit herauskommen und seine Kraft vereinheitlichen wollte; das in seiner Einheit eine Kraftquelle von stärkstem Ausmaße voraus empfand, endlich zum lag ein Volkstag, aber' eine äottMmoltte Aolkstat. Schicksalsbeftimmung! Unser Herrgott brauchte ein zusammengeschlossenes, einheitliches deutsches Volk in seinem Weltenplan. Die reichen, geistigen und seelischen Kräfte und Gaben dieses Dolked sollten sich auswirken, sollten Dienst tun an der Menschheit, sollten zum Salz der Erde werden. Nicht Machthunger und nicht Ländergier hat den 18. Januar herbeigeführt. Wir verdanken ihn nur dem Streben eines Volkes nach einheitlicher kultureller Kraftauswirkung nach innen und außen.
So wurde der 18. Januar zum Tag der Deutschen. Ein Tag berechtigten nationalen Stolzes. Wie oft wurde feiner seitdem in stolzen und erhebenden Feiern gedacht, zwei Generattonen hat er begeistert und mit starkem Glauben an deutsche Zukunft erfüllt. Und heute! Verhülle dein Haupt, Germania; senke deine Fahne auf Halbmast! Trauere deutsches Volk! Gewalttat hat man angetan, schändlicher öls je, einem großen und geistig hochstehenden Rolke. Gebrochen haben deine Feinde geschworenes Recht; in entehrender Sklaverei gehalten werden weiterhin 2^Millionen deiner treueste" Landeskinder. 9 dieser schönen Heuchelei! Als der Weltkrieg begann, wurde unser Einmarsch m Belgien als ungeheuerlicher Rechtsbruch ge» Seichnet, wurde er Vorwand des Eintritts mds in den Krieg, war er zureichendes Aiittel, die Neutralen von uns abzuwenden und gegen uns einzustellsn. Und doch war es to Not, bittere nationale Not, die uns zum Anmarsch zwang. Vertragsbruch? Belgien laste ja schon längst seine Neutralität ge= Wochen. Es stand schon außerhalb des Ver- Usages lange vor dem 2. August. Aber gleich-
Wir kämpften damals um Sein oder -fuchstein, waren in solcher Notwehr, wo letzten '--noes die Gesetze gelten, die, unter das Ge- gestellt, ein Volk nur seinem Herrgott Gegenüber zu vertreten hat. Aber drüben ist.
^Suisnws die Ursache und Eigenvorteil r A Veranlassung. Die neue Schandtat ist Ab- H W Ergebnis eines frivolen politischen m^hundels zwischen zwei Mächten, die hon mitbeschworen haben. Dies darf und ^^"Deutschland nie vergessen. Eine glänzen- Rechtfertigung vor der West sann Deutsch- J® mäst werden als durch diesen Rechtsbruch
- ’ Auch auf den 18. Januar damals Vertrag, aber ein Vertrag auf eht9&n i 9^ ein Vertrag, nicht ein Diktat, DWv r?$ d°w Rechts und der Mäßigung, ein brnm,^' der Frieden bringen wollte und keine ^^/stds Vergewaltigung, der vor allem keine
-^e von uns aus nach sich zog. Heute erstklassiges Kulturvolk diese 'st ine ganze Welt Zeuge neuer und harter Knechtung. Unter dem Geiste des
Auch heute noch wirken die uns von Gott gegebenen lebendigen Kräfte im deutschen Volk, die am 18. Januar die Reichsgründung herbeiführten; auch heute noch ist der feste Wille
.c,
vorhanden zur nationalen Selbstbehauptung, ebenso stark wie damals, stärker noch: denn er ist gehärtet und gefestigt durch das Feuer der
Berlin, 17. Jan. Zu der Verschiebung der Regierungserklärung auf Montag infolge von Schwierigkeiten bei den Verhandlungen über die Besetzung wichtiger Ministerien erfahren mir, daß Reichskanzler Dr. Luther dem früheren sächsischen Finanzminister Reinhold das Reichsfinanzministerium angeboten habe, die Berufung 'Reinholds, der Demokrat ist, fei jedoch an dem Widerstände der demokratischen Fraktion gescheitert. Das „Berl. Tagebl." roill wissen, daß Dr. Luther nunmehr beabsichtigt, den Ministerialdirektor im Reickssfinanz- ministerium Popitz in die Spitze des Ministeriums zu stellen. Mehrere Blätter verzeichnen Gerüchte, wonach nicht nur personelle Schwierigkeiten, sondern auch sachliche Differenzen über den Inhalt der Regierungserklärung, insbesondere in der Aufwertungsfrage zu der Vertagung geführt hätten. Diefe Couloirgerüchte wurden jedoch, wie ausdrücklich betont wird, von den dem Reichskanzler nahestehenden Kreisen auf das entschiedenste dementiert.
Berlin, 16. Jan. Wie wir von zuständiger Seite erfahren, hat der für das Justizministerium in Aussicht genommene Oberlandesgerichtsrat Schuhmacher es abgelehnt, dieses Ministerium zu übernehmen.
Das Kabinett Luther in französischem Lichl.
Paris, 16. Jan. Ueber das Kabinett Luther schreibt der „Temps" in feinem Leitartikel: Es fei ein Ministerium der Rechten, nicht weniger und nicht mehr, in dem die Volksparteiler und die Nationalisten absolute Herren seien. Man habe nicht einmal Vorsorge getroffen, die Tendenzen des neuen Kabinetts durch die Wahl von nicht offen dem reaktionären Einfluß er- aebenen Persönlichkeiten abzuschwüchen. Lu
durchtränkt bitteres Erleben und tiefes Leid; heute noch den Ideen des alten Regimes, gehöre dem n find Tausende zu Opfern bereit. Mehr kommeich ten rzlugel der Volkspartsi an. Er stehe noch täglich hinzu. Und gerade die klare ertennbare, m^et red?ts — wenn man so sagen könne — Absicht, die Lebenskraft unseres Volkes zu | m« Stresemann, der wenigstens bestrebt ge° hemmen und ihm die Existenzmöglichkeit zu! wesen sei, den äusseren schein ^ wahren, als unterbinden, öffnen auch denen die Augen, die A stch ^r^' gehandelt habe, die allgemeine bis jetzt nicht sehen wollten. Denn eins ist W« des Reiches hinsichtlich des Dawesallen Deutschen heute noch gleich wert: Recht planes und des Londoner Abkommens zu be- und Freibeit. Dafür kämviten wir. dafür litten stimmen. 2iber das charakteristische des nej-en
und Freiheit. Dafür sümpften wir. dafür litten
viele Taufende den Heldentod. Und wenn viele dafür starben, dann wollen wir heute dafür leben.
Noch sind die altbewährten Kräfte in unserem Volke lebendig! Nur Ideale beleben sie neu und stellen sie einheitlich ein. Der 18. Januar rückt uns die nationalen Ideale wieder vor Augen. Heute dringlicher als je! Will unser Volk leben, dann muß zur nationalen Lebensform endlich auch der gottgewollte nationale Lebensinhalt kommen. Noch fehlt er uns. Und dann feiern wir wieder' den 18. Januar als nationalen Feiertag mit dem alten Optimis- mus, als Tag der Reichsgründung und Tag der Reichserhaltung.
Die Regieruirgserklärurrg auf Wsuiüg verschoben.
Berlin, 16. Zan. Die für die heutige Reichskagssihung vorgesehene Abgabe einer Erkürung der neuen Reichsregierung ist auf Montag abend 6 Uhr vertagt worden, da unerwarteter Weise die Verhandlungen über die Besetzung wichtiger Ministerien, ins- besondere des Reichsfinanz- und des Reichs, justlzminisieriums, noch nicht abgeschlossen wer-; den konnten.
Zn Ergänzung dieser halbamtlichen Mitte!-! lung weiß der „Tag" zu melden, daß in einet mittags abgehaltenen informatorischen Bespre- chung sowohl von deutschnationaler als auch von Zentrumsseite wichtige Punkte der Regierungserklärung unmögüd) im Reichstage erörtert werden könnten. Das Reichskabinelt hielt dann um 4 Uhr nachmittags feine erste Beratung ab, in tvelcher die Regierungserklärung feftgelegt worden ist. Wie das Blatt be- merkt, soll die Erkürung ganz kurz sein und die Aufgaben des Kabinetts in den kommenden Monaten nur andeuken. Was die Abstimmung über die RegierungserKârung betrifft, so sei, wie das Blatt erkârk, eine Mehrheit für das Sabinen Luther gesichert. Rach dem Inhalt der Regierungserklärung könne man annehmen, daß sich die Demokraten und Ra- kionalsozialisten der Stimme enthalten werden, tvährend die übrigen bürgerlichen Parteien der Erklärung sämtlich zuslimmen und nur die So- zialdemorraken und Kommunisten sich ablehnend verhalten werden.
Kabinetts Nister des
sei die Ernennung Schieles zum Mi- Jnnern und Neuhaus' zum Handels-
und Jndustrieminister. Weder von Luther und Stresemnan noch von Schiele und Neuhaus könne man eine loyale Anstrengung zur Ausführung des Versailler Vertrages und zugunsten des Eintrittes Deutschlands in den Völkerbund erwarten. Man scheine in der Tat alles
Gebiet, das man bei der
iung des
Londoner Abkommens gewonnen hatte, verloren zu haben, und alle Folgerungen aus den Wahlen des 7. Dezember, von denen man eine wirkliche Erneuerung der deutschen Politik er
wartete, hätten ergeben, daß das Reich dnischie- den nach rechts rücke.
rum zu wissen, wie der , binett der Verzweiflung aufnehmen werde. Ohne das Zentrum werde Luther im Parla-
!. Jetzt handle es sich der Reichstag dieses
da-
Ka
ment keine Majorität finden.
Das „Journal des Dèbats" schreibt, hinsichtlich der im Gang befindlichen deutsch-französischen Wirtschaftsverhandlungen werde das Kabinett Luther sich durchaus nicht von dem Kabinett Marx unterscheiden. Cs werde erklären, daß es die in London im vergangenen Sommer begonnene Politik fortsetzen werde, indem es verstohlen darüber nachsinne, wie es sich den Fesseln des Dawesplanes werde entziehen können. Es sei nicht zu vergessen, daß die Mehrzahl der Sozialisten in dieser Hinsicht die Ansicht der Nationalisten teilten, oder daß sie nicht mehr wagten, sie offen zu bekämpfen. Seit drei Jahren habe man im Deutschen Reiche eine solche Kampagne über die Frage der Verantwortlichkeit am Kriege geführt, daß sich viele Deutsche fragen würden, ob es nicht eine Zumutung sei, Reparationen zu verlangen. Es sei nötig, daß die Kabinette der alliierten Regierungen bei nächster Gelegenheit einmütig eine kategorische Erklärung formulieren. Nichts wäre gefährlicher, als im Deutschen Reiche solche Legenden Glauben finden zu lassen, die, wenn'sie zu Zwangideen geworden seien, ein wesentliches Element der europäischen Politik werden würden.
Der „Jntransigeant" schreibt, das Kabinett Luther, mit dem Deutschland Frankreich überrascht habe, sei ein ausgesprochen reaktionäres geworden. Anders ausgedrückt: Das Reich mache sich nicht einmal die Mühe, sich einen demokratischen äußeren Anschein zu geben, da
es glaube, daß es nicht mehr nötig habe, sich zu bemühen.
Schiele legt den Vorsitz der Veutsch» nationalen Fraktion nieder.
Im Reichstag traten am Freitag vormittag nur die Deutschnationalen zu einer Fraktionssitzung zusammen, die aber nur kurze Zest dauerte. Der bisherige Fraktionsoorsitzend« und nunmehrige Reichsminister des Innern Schiele legte sein Vorstandsamt nieder und verabschiedete sich von der Fraktion. Die deutsch-nationale Reichstagsfraktion beschloß gestern die Wahl des neuen Fraktionsvorsitzen' den bis zur Abstimmung über die zur Regierungserklärung vorliegenden Anträge zu ver^ tagen.
Wie-erwahl Fehrenbachs zum Zentrums-Fraktions-Dorsitzen-eu.
Die ReichStanSfraktion des Zentrums wâhltk gestern ihren früheren Vorsitzenden Fehrenbach ein» ' immig wieder. Der Vorstand her Fraktion setzt sich so zusammen, wie bisher, nur daß Abg. JooS noch dazu aetieteu ist. Am 28. und 24. Januar findet im Reichs- tagSgcbäude eine Sitzung des Re^chSparteivorstond« der ZentrumSpartei und der Vorsitzenden der LandeS- und Provinzv.rbände der Partei statt, in der neben Parteiangekegenbeiten auch die politische Lage besprochen werden soll.
Der Neue Reichspresfechef.
Berlin, 16. Jan. Der Reich Präsident hat Ministerialdrrektor Dr. Franz Kemvner zum Staatssekretär in der Reichskanzlei und Ministerialrat Dr. Otto Kiep zum Ministerialdirektor und Setter Der Presseabteilung der RcichSregierung ernannt. — Der bisherige Pressechef Ministerialdirektor Spiecker, ist in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.
Zur hessischen Aegierungsbttdung.
schlossen, den Antrag der Zentrnmsfraktion zum Bei- tritt in die groste Koalition abziiletnen. Dar Zeutnun wird sich in einer Sitzung am Montag mit der damst geschaffenen neuen Lage bc'affen.
Auf 10 Tage ausgeschlossen.
Weimar, 16. Januar. Durch einen Beschluß des Aeltestenrates des thüringisch n Landtages wurde der loiuniumst.scheAbecoidnkte Fischer wegen der Ueber- iaßs auf den deutschnationalen Abgeordneten Otto ans 10 Tage von den Verhandlungen des Landtage? ausgeschlossen und zwar auf Antrag des Tcüiotraten Dr. Rosenihal, die Deutschnationalen verlangten den Ausschluß für 20 Tage.
Der diesjährige Kalholikentag.
Stnttgart, 16. Jan. Wi- wir von zuverlässiger Seite cifahren, findet die diesjährige 64. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands nunmehr bestimmt am Sountar den 23. August und den totgenden Tagen statt. Als Taoungsort ist bekanntlich schon in Hannover Stuttgart bestimmt worocn. Zu diesem Zweck wird auf dem Canngatter Wasem eine große Festhalle errichtet. Auch der FestgotteSdienst im Freien am Sonntag vormittag wird auf dem Canniiatter Waicin abgehalten. An den FestgotteS- menst wird sich ein Festzug zum Schloß anichließeii. Der Tagung geht ant Samstag den 22. August eine Begrüßung in der Festhalle voraus.
Vier neue Todesurletle.
Paris, 17. Jan. Das Kriegsgericht kn Lüttich hat gestern gegen den deutschen Oberst Theßmann und den deutschen Major 0. Hedemann in Abwesenheit verhandelt. Beide Offiziere wurden der Tötung von 121 Zivilpersonen aus dem Dorfe Rossignol im August 1914 beschuldigt. Beide Offiziere wurden zum Tode verurteilt.
Paris, 17. Jan. Das Kriegsgericht in Namur hat in Abwesenheit gegen drei deutsche Offiziere verhandelt: Gegen den Major Heyne vom 3. Ulanenregiment, der beschuldigt wird einen 18jährigen Bankangestellten in Timploux angeblich ermordet zu haben, gegen den Hauvk- mann von Eollni, der angeblich überführt sei. einen Geistlichen einer Taubstummenanstalt ermordet zu habr^i und ein als Lazarett einge« richtetes Schloß in Brand gesteckt zu haben, wobei die verwundeten Franzosen und Belgier im Feuer umgekommen seien und gegen den Oberst o. Ompteda, der in Marion angeblich vier Häuser in Brand gesteckt haben soll. Heyne und Eollni wurden zum Tode, Ompteda zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Ablehnung der teutschen Vorschläge.
Paris, 16 Jan. Ibber bic heuti.ten Verband- Julieten der deutsch - inmjSiiichcn HancelsvertragSdele- got o» wird mitqeteilt:
ist der deuthien Verhandlung haben sich die Aus? sichten für eine bevorstehende Einigung in och weiteren Handelövertragsverbandlungcn verschlechtert. Der deutsch« uiegcnäoifd)lag, der btt«