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2W. ^a^ryang.

SanauerS Anzeiger

General-Avzeiger / Zugleich amNiches Organ für Leu Landkreis flauen.

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Nr. 10

Dienslag den 13. Januar

1925

Das Neueste.

Auf b^m Bahnhof Herne (Westfalen) hat sich heute morgen ein schweres Eisenbahn­unglück ereignet. Bis jetzt wurden 21 Tote ge- zählt,

Dr. Luther glaubt im Laufe des heutigen Tages ein Kabinett aus Vertrauensleuten der Parteien (Deutschnatronale, Deutsche Volkspar- tèi und Zentrum) sowie aus Fachmännern zu bilden.

Wie Havas aus Washington meldet, hat die amerikanische Legierung das zwischen den amerikanischen Delegierten und der alliierten Flnanzkommission geschlossene Abkommen be­züglich der amerikanischen Schuldenregelung angenommen.

Fork mit -er Krisenwirtschafi!

Die Regierungsbildnerei im Reich und in Preußen macht alles andere als einen ver­trauenerweckenden Eindruck auf den nachdenk­lichen Wähler, der mit dem 7. Dezember nun endlich eine gewisse politische Sicherheit erlangt zu haben glaubte. Frakttonserklärungen und Kommuniques der verschiedensten Art wechseln in den Morgen-, Abend- und Mittagszeitungen in bunter Reihenfolge miteinander ab, die Sache als solche wird aber nur wenig gefördert. Daß unter solchen Umständen das Interesse der Bevölkerung an den Verhandlungen des Par­laments nicht sehr lebhaft ist, braucht nicht weiter wunderzunehmen.

Suchen wir nach den Gründen für diesen qüchst bedauerlichen Zustand, dann werden mir namentlich auf zwei Grundübel stoßen, die fortdauernd krisenerzeugend wirken. Das eine Uebel ist die Parteiwirtschaft in Deutschland, diese Fülle der Parteien, Gruppen und Grüpp­chen, die sich zum Teil weniger nach weittragen­den programmatischen Gesichtspunkten scheiden, «»

Persönlichkeiten. Ein Volk, das bei einer so entscheidenden Reichstagswahl, wie die vom 7. Dezember es war, im ganzen Reiche 51 ver­schiedene Wahlvorschläge aufftellt, ist nicht reif, die wirkliches politisches Verständnis voraus­setzende parlamentarische Regierungsform mit Erfolg anzuwenden. Aufgabe des neuen Reichs­tages wird es also sein müssen, durch Aende­rung des Wahlgesetzes bezw. der Verfassung, dafür zu sorgen, daß durch technische Erschwe­rungen die Kandidatenlisten von Zwerg­parteien in Zukunft von den Wahlvorschlägen oerschwinden und daß nicht Unsummen von Reichsmitteln ausgegeben werden, um beispiels­weise für eine Persönlichkeit, wie .Herr Haeusser, amtlich Propaganda zu machen.

Zu einem gedeihlichen Ergebnis können piefe Bestrebungen aber selbstverständlich nur führen, wenn die großen politischen Parteien selber bereit sind, ihrerseits eine Vereinfachung des ganzen Parteisystems vorzunchmen. Das zusammengebrochene, aus tausend Wunden blu­lende Deutschland der Gegenwart kann sich nicht den Luxus erlauben, mehr große politische Parteien zu besitzen, als das glücklichere der Vergangenheit. Es kann nicht Aufgabe dieser Zeilen sein, feftumrissene Vorschläge in dieser Ansicht zu machen, die Notwendigkeit einer Vereinfachung muß aber mit allem Nachdruck Bereits jetzt betont werden. Auch das eine möge bereits hier ausgesprochen sein, daß bei dieser Reform der Parteien die Trennung nach kon- letzionellen Gesichtspunkten ebensowenig maß­gebend sein darf, wie nach denen der geographi­schen Lage. In unserer Zeit schwerster natio- naler Prüfung, in der es sich darum handelt, wo uns verbliebenen Reste des Reiches in ihrer Allheit zu erhalten und zu verteidigen, dürfen »er Süden und der Norden, der Westen und "er Osten keine irgendwie voneinander ab- weichiende Reichspolitik treiben. Und es darf nicht heißen, hie Protestantismus, hie Katholi- stsmus, sondern es gilt, die christliche Weltan- chauung als solche wiederum zur beherrschen- â zu machen und sie gegen eine Welt von nneren und äußeren Feinden und Kräften, die bibi ^^ unl'eres Volkes zehrt, zu ver- ..^ben dieser Vereinfachung unseres Partei- Wems, die die unbedingt notwendige Voraus- »zung für ein wirkliches parlamentarisches Re- ist es unerläßlich, eine Stär-

"er Macht des Reichspräsidenten Herbei- Ein Beweis für die große politische sA'Mchtigkeit unseres Volkes ist es, daß man grundsätzlicher Art stets immer ,°uf die Personen abstellt. Aus dem Grunde -Ho;* c?ie Anträge, die von Anfang an dem

Präsidenten größere Machtbefugnisse ein»

Elan- öer Regierungsbil-ung.

Luther versuch! ein Kabinett aus Vertrauensleuten Ler Fraktionen unL aus Fachmännern zu bilden.

Berlin, 12. Ian. Finanzminister Dr. Luther setzte heute die Verhandlungen mit den Zentrumsabgeordneken Fehrenbach, Steger- wald, Herold und Joos fort. Bei diesen Ver­handlungen äußerten sich, wie wir erfahren, die Zeukrumsabgeordneten dahin, daß im gegen­wärtigen Augenblick ein Kabinett mit fraktio­neller Bindung nicht möglich sei. Es komme nur ein sogen, überparteiliches Ueber- gangstabineff in Frage. Reichssiuanz- minisier Dr. Luther hat alsdann um die Mit- kagsftunde mit Herrn v. Sardorff und anderen Vertretern der Deutschen Volkspartei sowie mit Abgeordneten dec D e u k s ch n a t i o - aalen Volkspartei verhandelt. Der Kernpunkt aller Besprechungen hat die Er­örterung über die Bildung der Regierung dar- gestellt, in der ohne fraktionelle Bindung jede Fraktion mit je einem der Fraktion «»gehören- den Vertrauensmann vertreten sein, im übrigen aber die Besetzung durch Fachminister erfolgen soll, bei deren Auswahl durch den verantwort­lichen Reichskanzler gewiße Rücksicht auf die politische Einstellung genommen werden soll. Es wurde ferner über die Methoden verhandelt, durch die in praktischer Arbeit eine engere Füh­lungnahme zwischen Regierung und Fraktionen fichergestellt werden kann. Das Z e n l r u m hat eine Fraktionssitzung über die neue (Brunbtage abgehalten und unter dem Vorbehalt der letz­ten Entscheidung nach Kenntnis der Gesamtge­staltung des Kabinetts dem Plan einstimmig «gestimmt. Die Führer der Deutschen Volkspartei und der Bayerischen

eine Vorstands- und Fraktroussitzung ab.

Berlin, 12. Jan. Zur Frage der Labi bildung verlautet aus parlamentarischen sen, daß Dr. Luther beabsichtigt, aus der Deutschuationalen Volkspartci. der Deutschen Volksparkei und dem Zentrum je einen Parla­mentarier in das Kabinett zu nehmen. Von der

räumen wollten, in der verfassungsgebendensDeutsch land seinen Verpflichtun- Nattonalversammlung von Weimar abgelehntsgen gewissenhaft nachkommt und und niedergestimmt. Wir brauchen an der Spitze des Reiches eine Persönlichkeit, die durch die Verfassung und Kraft ihres Amtes hinaus­ragt über die Fraktionen und die der Gefahr enthoben ist, ein Spielball der politischen Par-

teien zu fein. Gerade dieses Sehnen nach einer überparteilichen Persönlichkeit, die dem Willen der politischen Parteien nicht unterworfen ist, liegt ja in erster Linie jenen Bestrebungen zu- ede, die den monarchischen Gedanken als n wieder in die Verfassung einzu führen wünschen. Daß eine geordnete und gut geleitete Monarchie unserem Volke lieber ist, als eins von einer Regierungskrise in die andere stür- zende Republik, dürfte kaum jemandem zweifel­haft fein. Daß die deutsche Republik in diesem staatsrechtlichen Sinne die Feuerprobe des Er­folges noch keineswegs bestanden hat, dürfte ebensowenig zweifelhaft sein. Darum sollten gerade die republikanischen Parteien in erster Linie darauf bedacht sein, durch eine Verein­fachung des Parteisystems die entsprechenden Vorbedingungen für ein erfolgreiches Arbeiten auch im Zeichen dieser Staatsform zu schaffen. Die grundsätzlich nwnarchisch eingestellten Par­teien haben aus Gründen des Staatswohls in diesem Falle aber genau das gleiche Interesse. Und daran kann man erkennen, daß es im Augenblick garnicht darauf ankommt, ob Re­publik oder Monarchie, sondern allein vielmehr darauf, ob unser Volk endlich reif ist, sich zu einer wirklichen Staatsregierung durchzurin- gen. Sowohl die Wahlen als solche als auch der Aufmarsch der Parteien nach diesen haben bewiesen, daß wir von einer solchen Staats­gesinnung noch sehr weit entfernt sind. Und dies ist letzten Endes der Grund unseres ganzen politischen Elends.

Gemissenhafle Erfüllung des Dawes­programms.

Paris, 12. Jan. Der (Beneratagent für die deutschen Reparationszahlungen, Gilbert, ist heute nachmittag in Paris eingetroffen, um der Reparationskömmission über das Funk- fionieren des Dawes-Plans Bericht zu erstat­ten. Rach demTemps" bestätigte Gilbert, daß

Deutschen Volkspartei dürfte Stresemann als Minister des Aeußeru im Kabinett verbleiben. Mik der Beibehaltung des Reichsarbei tsministe- riums durch Brauns hat sich das Zentrum vor­behaltlich der endgültigen Zusammensetzung des Kabinetts einverstanden erklärt.. Von den Deustchnationalen beabsichtigt Dr. Luther einen Parlamentarier gemäßigter Richtung in das Kabinett zu übernehmen. Die übrigen Mitglie­der des Kabinett sollen aus Fachministern be- stehen, zu denen auch Reichswehrminister Geß- ler gehören würde. Auch die Bayerische Volks­parkei und die Wirtschaftliche Vereinigung dürf­ten bei der Kabinettsbildung Berücksichtigung finden.

Die Vertrauensleute und Fochmänner.

Berlin, 13. Jan. Ein Reichskabinelt Lu­ther würde, wie wir erfahren, folgende Ver­trauensleute der in Frage kommenden Fraktio­nen vereinigen: für die Deutschnationalen Wallraf als Innenminister, für die Baye- rische Volkspartei Dr. E m m i n g e r als Justiz, minister, für das Zentrum Reichsarbei ksminisier Dr. Brauns und für die Deutsche Volkspar­kei Reichsaußenminister Dr. S k r e s e m a n n. Die übrigen Ministerien wurden durch Fach­männer besetzt werden und zwar würden von den bisherigen Ministern im Amte verbleiben: Dr. Geßler als Reichswehrminister und Graf Sanitz als Ernährungsminifker. Die Frage, ob das Kabinett Luther zustande kom­men wird, hängt einmal von dec Haltung der Deutschnationalen Fraktion und andererseits

uen das Zentrum seine Stellungnahme zu dem Kabinett Luther abhängig machen wird.

Kabinetts- Kabinett Luther abhängig machen wird. Wie chen drei- Tageblatt, VoMche Zeitung und Vorwärts Her-

vorheben, würde ein Kabinett Luther auf die Opposition der Sozialdemokra- kcn und der demokratischen Partei

stoßen.

das Dawes-Programm durchaus zufrie­denstellend funktioniere. Am Mitt­woch findet hier unter dem Vorsitz von Gilbert eine Sitzung des sogenannten Koordenisie- rungs-Somitees statt. Zu diesem Komitee ge­hören außer den Generalagenten die Kom­missare für Reichsbank, Reichseisenbahnen und Garanliereichseinnahmen, ferner die beiden Treuhänder für die Induftrieobligationen und die Eifcabahnobligakiouen.

Die Verkeilung Ler Reparalions- zahluugen.

Berliu, 12. Jan. Nach der vom Büro des Generalagenten für Reparationszahlungen ver­öffentlichten Uebersicht hat er im Dezember an oder für Rechnung der reparationsberechtigten Länder bezw. für die verschiedenen interalliier­ten Kommissionen rund 58,59 Millionen Gold­mark gezahlt. Von diesem Betrag entfallen u. a. auf England 6,57 Millionen, auf Frankreich 21,82, Italien 4,63 und Belgien 6,49 Millionen, Japan, Jugoslawien, Portugals Rumänien und Griechenland erhielten im Dezember zusammen Sachlieferungen im Werte von rund 5,88 Mill. Die Zahlungen für die Aufwendungen der Re- parations-, Rheinland-, Milstärkontroll- und Marinetontrollkommission betragen rund 5,77 Millionen Mark. Für den Dienst der deutschen Ausländsanleihe sind im Dezember 7,24 Mill, verbucht worden. Nach derselben Statistik hat der Generalagent seit Anfang September, d. h. seit der Errichtung seines Büros insgesamt 280,29 Millionen Goldmark bezahlt, wovon auf England rund 65,86, Frankreich 113,65, Italien 23,52 und Belgien 29,5 Mill, entfallen. Die Gesamtleistungen an Japan, Jugoslawien, Por­tugal, Rumänien und Griechenland erreichen eine höhe von 14,97 Mill, und die Zahlungen für die interalliierten Kommissionen 17,47 Mill. Als Zahlungen aus dem Reparationsentschädi- gungsakt siiid gebucht: für England im Dezem­ber 4,19, für die letzten 4 Monate 51,47 Mill., für Frankreich im Dezember 178,955, insge­samt 1922 284 Goldmark. Ass Zahlungen an die französisch-belgische Okkupationsarmee sind rund 20 Millionen und M Requisitionen,

Schadenersatzleistungen und Lieferungen aus dem Rheinlandabkommen 39,34 Millionen ein­gesetzt worden. Die Kohlenlieferungen an Frankreich, Italien und Belgien erreichen Meir Wert von 53,9 Millionen Goldmark. Die Kosten für den Transport sind mit 28,6 Millionen und schließlich die Lieferungen an Farbstoffen, phar­mazeutischen Produkten und künsüttyem Dünger an England, Frankreich, Italien unb Belgien mit 15,6 Millionen Goldmark gebucht worden.

Marx Reichsminister für die besetzten Gebiete.

Berlin, 12. Januar. Der Reichspräsident hat den Reichskanzler Marx LiS auf weitere» mit bet der Wahrnehmung der Geschäfte de» Reich» mimst«» für die besetzten Gebiet« betraut.

Die Schicksalsslunde des preußischen Rumpfkabinetts.

Berlin, 12, Jan. Das preußische Rumpf- kabinett wird, wie gemeldet, am Mittwoch mit einer Erklärung vor den Landtag treten. Die Formulierung wird am Dienstag in einer Ka­binettssitzung erfolgen. Wie derVorwärts" mitzuteilen in der Lage ist, dürste die Regie­rungserklärung inhaltlich und teilweise auch im Wortlaut kaum abweichen von dem Programm, das der Ministerpräsident Braun bei der Bil­dung der großen Koalition in Preußen vor dem Landtag entwickelte. Man will offenbar auf diese Art der Volkspartei als bisherigen Koalitionspartei die Opposition erschweren. Die volksparteiliche Fraktion des Landtags hat diese Taktik vorausgesehen und es vermieden, ein direktes Mißtrauensvotum zu beantragen. Ihr Antrag beschränkt sich vielmehr auf die Fest­stellung, daß die Regierung die verfassungs­mäßige Grundlage nicht besitzt. Neben der Deut­schen Volkspartei merzen, wie verlautet, nur die Deutschnationalen und Völkischen für diesen -Antrag stimmen, während sich die Wirtschasts- partei der Stimme enthält und Die beiden Po len gegen den volksparteilichen Antrag stimmen wollen. Die Kommunisten haben inzwischen einen possitiven Mißtrauensantrag eingebracht, der aber schwerlich die Unterstützung Der bür­gerlichen Rechten finden wird.

Koughton verläßt Berlin.

Rewyork, 12. Jan. Botschafter Houghton wird seinen Berliner Bosten verlassen, um al- Nachfolger Kelloggs nach London zu gehen. Die Presse erörtert bereits ausführlich, wer der

zukünftige Vertreter der Vereinigten Staaten in Berlin sein weiÄe. Als Anwärter wurden bisher der Senator Mc. Cormick und der Ge­neralanwalt Beck genannt. Neuerdings tritt je­doch der römische Botschafter Fletcher mehr in den Vordergrund. Allgeinein wird mit Rücksicht auf den Dawesplan die Wichtigkeit des Berliner Postens herooraehoben, gleichzeitig betont, daß der bevorstehende Personenwechsel keinesfalls Gründe oder persönliche Unstim-

..r bevorstehen! auf politische G , . migkeiten zurückzuführen wäre.

Schweres Eisenbahnunglück.

21 Tote. 30-35 Verletzte.

Kerne, 13. Jan. Keule morgen 7.25 Uhr isl der D-Zug 10 Berlin Köln auf dem hiesigen Bahnhof auf einen Personenzug aufgefahreu. Die letzten drei Wagen des Persvnenzuges wurden vollständig zertrümmert. Bis­her sind 21 Tote und 3035 Ver­letzte geborgen worden.

Essen, 13. Jan. Die Reichsbahndirektion Esten teilt folgendes mit: heule morgen 7.25 stieß der D-Zug 10 auf den im Bahnhof Herne stehenden vollbesetzkenpersonenzug 230 auf. Es herrschte dichter Rebel und Dun­kelheit. Bisher sind 21 Tote und 3035 Leichl­und Schwerverletzte festgestellt. Die Rettungs­arbeiten haben sofort begonnen. Der Unfall ist, soweit bis zur Stunde ermittelt werden konnte, vermutlich dadurch entstanden. K'r D-Zug f0 das auf halt Einfahrtssignal infolge bei ,, bels überfahren hat. Der Präsident, dec Amksvorsiand und alle für den Betrieb^ver­antwortlichen Dezernenten der Reichsbahn­direktion Esten find nach Ork und Stelle abge­

daß der ehen de

iten Ble­

fahren.

Ein weiteres Unglück.

Duisburg,»- 3an. Im hiesigen Haupt bahnhof stieß eine Lokomotive auf den nach Oberhausen bestimmten Personenzug auf. Da­bei erlitten fünfReisendedes persouen- zuges leichte Verletzungen. Der Ma­terialschaden ist gering.