200. Jahrgang
Hamner
General-Anzeiger
Amtliches Organ für Sla-l- und Landkreis Kanan a. M
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Nr. 258
Samslag den 1. November
1924
Das Neueste.
— Die Besprechungen im Reiâsfinanzministerium mit den Vertretern der Länder über die in Aussicht genommenen Steuermilderungen konnten noch nicht zu Ende geführt werden. Sie werden daher Anfang der nächsten Woche in den Reichsratsausschüssen fortgesetzt.
— Die Buchdrucker in Breslau sind in den Streik getreten.
— Das englische Kabinett Macdonald beschäftigte sich gestern mit dem Brief Sinowjews und setzte eine Kommission ein, die die Echtheit des Briefes nachprüfen soll,
— Die türkische Botschaft zu Berlin erklärt auf das entschiedenste, daß die von der Ausländischen Presse verbreiteten Nachrichten über eine Mobilisation der türkischen Armee jeder Grundlage entbehren.
Das englische Beispiel.
Es wäre sicher ein ganz gr^-^ Fehlgriff, wenn man von den englischen Wahlen unmittelbar auf die bevorstehenden Neuwahlen des deutschen Reichstags schließen wollte. Dennoch liegt ein Vergleich zwischen den englischen Wahlen und den Neuwahlen zum Reichstag doch sehr nahe. Die Art, wie der Wille der Wähler in England zum Ausdruck kommt, ist für uns ein imposantes Schauspiel. Es wird in Deutschland viel über das parlamentarische System, seine Schädlichkeit und seinen Verfall geklagt. Mast mag dazu stehen wie man wul — in Eng- söngem Das gilt sowohl für die Regierung wie für die Wähler. Auch in England sitzt der Entschluß zu einer Neuwahl nicht locker, denn auch dort verschlingt eine Neuwahl ungeheuer viel Geld und Arbettskraft. Aber wenn eine Entscheidung gesucht werden muß, geht man ihr nicht aus dem Wege. Baldwin hat seinerzeit eine sichere konservative Mehrheit preisgegeben, um eine klare Entscheidung des Landes in der Frage der Schutzzölle zu haben. Die englischen Liberalen haben in der sicheren Voraussicht ihrer Niederlage Macdonald gestürzt, weil die Frage Sozialismus oder bürgerliche Wirtschaftsform nach der Lösung der außenpolitischen Probleme für die Entscheidung reif geworden war. Dieselbe Bereitschaft zu einer klaren Willenskundgebung auf der Seite der Wählerschaft! Der englische Wähler weiß, wenn er aufgerufen wird, auch worum es sich handelt. Es liegt freilich im Wesen der englischen Politik, daß immer nur. wichtige und konkrete Streitfragen dem Urteil der Wähler unterbreitet werden. Aber dann ist auch Verlaß darauf, daß eine bestimmte Antwort gegeben wird. Die Wählerschaft scheidet sich in große, genau bestimmbare Lager. In der Frage des Schutzzolles wichen die Konservativen dem Nein der Mehrheit, die von den Sozialdemokraten und Liberalen gebildet wurde. Jetzt hat sich an dem Fall des kommunistischen Organs „Workers' Weekly" und an dem englisch-russischen Handelsvertrag die große Frage entzündet, ob England sich von Macdonald in das Fahrwasser des Sozialismus ziehen lassen und mit dem Kommunismus paktieren soll. Und wieder ist die Antwort so klar und bestimmt, wie nur je eine von einer Wählerschaft erteilt worden ist. Ueber 5 Millionen Wähler haben die Frage bejaht und über 10 Millionen haben sie verneint. Die Arbeiterregierung ist in England für Jahre hin erledigt.
Wir brauchen in Deutschland vom Ausland gewiß nicht alles anzunehmen. Aber nachdem wir das parlamentarische System uns zu eigen gemacht haben, könnten wir immerhin von England lernen, wie man es anwendet. Eine solche Lektion könnte der „.egierung ebensowenig schaden wie dem deutschen Wähler. Wir dürfen hoffen, daß die deutsche Wählerschaft jetzt begreift, um was es ficy handelt: Um die Möglichkeit einer Aufbaupolitik auf der Grundlage der Londoner Abmachungen und der freien bürgerlichen Wir. yaftsreform. Man wird hoffen dürfen, daß sie sich in großen, genau bestimmbaren Lagern für oder wider entscheidet und allen Absplitterungen und Ablehnungsversuchen Widerstand leistet. Der Regierungsblock muß klar sein, wenn der deutsche Wähler am 7. Dezember gesprochen hat.
Ein imposantes Schauspiel ist es auch, mit welcher Energie die englischen Wählermassen
dem Bolschewismus auf die Fuy^er geklopft haben, die er tastend nach England ausgestreckt hat. Wenn die Moskauer Internationale bei jedem Versuch dreister Einmischung in deutsche Verhältnisse dieselbe Aufnahme gefunden hätte, so wären uns viele duftende Sprößlinge des Kommunismus erspart geblieben. Aber glücklicherweise läßt sich am 7. Dezember das Versäumte noch nachholen.
Moskau mischt sich in den deutschen Wahlkampf.
Der „D. A. Z." wird aus Moskau gemeldet: Das Zentralkomitee der Kommunistischen Internationale erläßt an die Arbeiter aller Länder und besonders an das deutsche Proletariat einen Aufruf, der unter schwersten Angriffen gegen die deutsche Reichsregierung die kommunistischen, aber auch die sozialdemokratischen Arbeiter Deutschlands auffordert, bei den Reichstagswahlen geschloffen für die Kommunisten zu stimmest. Die Reichsregierung habe „tos letzte Feigenblatt der Demokratie" nunmehr abgeworfen und beginne unter der Losung „Ruhe und Ordnung" eine Hetze gegen die Kommunisten, um in Deutschland „die Ruhe des Kirchhofs und die Ordnung der Kaserne" durchzusetzen. Den Schluß des Aufrufes machen die üblichen Aufforderungen zum Kampf für die Diktatur des Proletariats und für die deutsche Revolution. Die erste Unterschrift unter dem in der „Jswestija" veröffentlichten Manifest ist die Sinowjews.
Die deutschen Wähler, an die sich die Moskauer wenden, dürften ihnen eine ähnliche nie- derschmetternde Antwort wie die Engländer
410 konservative Sitze.
London, 31. DEL Nach den heute früh erfolgten Feldstellungen ist der Stand der Parteien jetzt folgender:
Konservative 410 Sitze
Arbeiterpartei 152 Sitze
Liberale 43 Sitze
Uebrige Parteien 4 Sitze
Die Verkeilung der Stimmen.
London, 31. DEL Reuter meldet: Die genaue Zusammensetzung der verschiedenen Abstimmungsergebnisse wird jetzt bekannt und ergibt für die Konservativen 7 598 000, für die Arbeiterpartei 5 502 000, für die Liberalen 3 105 000 und- für die Kommunisten 56 000 Stimmen.
Zum besseren Verständnis der Art, wie sich der Wahlakt in England abspielt, sei darauf hingewiesen, daß das englische Wahlgesetz auch nach der jüngsten Novell» vom 6. Februar 1918 weder eine Stichwahl noch eine Verhältniswahl kennt. Jeder Kreis wählt seinen Kandidaten, der eine relative Mehrheit gegenüber seinen Gegnern haben muß. Erhält z. B. der konservative Kandidat 7000 Stimmen, der liberale 6000 und der Arbeiterparteiler 6500, so ist der konservative Kandidat gewählt. In Wirklich^- ket braucht also das Verhältns der für die Parteien im ganzen abgegebenen Stimmen gar nicht stark zu divergieren, um doch, je nach der Durchdringung der einzelnen Kandidaten, zu einem ziemlich starken Unterschied in der Zahl der Sitze zu führen. Es legt zutage, daß diese an sich nicht gerade glückliche Wahlordnung ein Ueberbleibsel aus dem alten englischen Zweiparteiensystem ist.
Das kommende Kabinett.
London, 31. DEL Der „Star" veröffentlicht als mutmaßliche Ministerliste folgende Zusammenstellung: Premerminister: Baldwin, Aeußere.s: Curzon, Schatzkanzler: Sir Robert Horne, Kolonien: Austen Chamberlain, Lordkanzler: Birkenhaed, Luftfahrt: H o e r e, Krieg: Lord Derby, Inneres: Neville Chamberlain. Das Blatt glaubt nicht, daß Churchill sofort ein Sitz im Kabinett angeboten werden wird.. „Evenlng News" hält es für möglich, daß Austen Chamberlain Außenminister wird.
Die Bolschast Daldw'ns.
Baldwin hat gestern folgende Botschaft an seine Wähler erlassen: „Am Vorabend der Wahlen habe ich an alle meine Mitbürger, Männer und Frauen, appelliert, damit sie der Konservativen Partei eine absolute Mehrheit verschaffen sollten. Ich danke ihnen von Herzen
für die bereitwillige Art, wie sie auf diesen Appell geantwortet haben. Ich bin in tiefstem Herzen allen denjenigen zu Dank verpflichtet, die zum Siegen unserer Partei beigetragen haben. Das Resultat der Wahlen hat mehr als je das gute Vertrauen gerechtfertigt, das ich immer in das politische Urteil und den gesunden Menschenverstand des englischen Volkes hatte, wenn es sich darum handelte, ernsten Ereignissen zu begegnen. In dieser Stunde des Sieges entbiete ich allen denen meinen Dank, die zum Erfolge unserer Sache beigetragen haben."
Noch kein Rücktritt des Kabinetts Macdonald.
London, T. Nov. In der gestrigen Sitzung des Kabinetts Macdonald wurde beschlossen, die Uebernahme der Amtsbefugnisse an ein neues Kabinett solange als möglich hinauszuschieben. Wahrscheinlich wollen sich die Arbeiterminister an der Untersuchung des Zwischenfalles mit dem Sinowjewbrief 'beteiligen, doch dürste im Laufe der nächsten Woche schon der Kabinettswechsel stattfinden. Der endgültige Beschluß wird von dem Kabinett am Dienstag erfolgen. Der Untersuchungsausschuß für die Cchcheit des Briefes hat mit feinen Arbeiten begonnen. Macdonald hat beschlossen, falls der Brief sich als Fälschung herausstellt, eine Entschuldigung an die Sowjetregierung zu richten.
Englische Pressekommenlare.
London, 31. Okt. Der liberale „S t a r" bezeichnet den Sieg der Konservativen als ein elementares Ereignis. Es sei nicht zu verstehen,
_____v______ _ _____ „ „ wie die russische Anleihe geführt wurde. Die Niederlage Ler Liberalen führt das Blatt auf die Fortdauer der Kriegshysterie und auf die Haltung der Arbeiterpartei, die erklärte, sie gebe den Konservativen vor den Liberalen den Vorzug, zurück. Man könne jetzt abwarten, wie diese wundervolle Theorie bei einer 5jährigen Tory- Regierung sich bewähren werde.
„M a n ch e st e r G u a r d i a n" schreibt, die Kontinuität in der Führung der Auswärtigen Angelegenheiten sei durch den Regierungswechsel nicht gefährdet, weil in keiner wichtigen europäischen Frage eine Meinungsverschiedenheit bestehe. Die nächste Regierung werde vermutlich ebenso bereit sein wie die gegenwärtige, auf den jüngst in Genf gelegten Grundlagen weiterzubauen. An anderer Stelle schreibt das Blatt, es handele sich bei dem Wahlergebnis um eine Reaktion gegen die innere Politik der Arbeiterpartei und um einen Ausbruch der Erbitterung gegen den Vorschlag, finanzielle Unterstützung für eine auswärtige Regierung zu finden, die an sich selbst als verabscheuungswert und als unfreundlich gegenüber England betrachtet werde.
„E v e n i n g Standard" hofft, die neue Regierung werde es in fünf Jahren dahin bringen, daß man den Gedanken des Klassenkampfes, aus dem der Sozialismus seine Kraft schöpfe, als veraltert betrachten könne.
Die Bauernschaft zu den Wahlen.
Limburg, 31. DEL Die Vertreterversammlung der Bezirksbauernschaft für N a s s a u und den Kreis Wetzlar faßte gestern folgende Entschließung: „Die Wahlen des 7. Dezember sind von ausschlaggebender Bedeutung für die Zukunft unseres Vaterlandes in Fragen der Politik, Wirtschaft und Kultur. Das von der Bauernschaft erstrebte parlamentarische Ziel ist die Schaffung einer bürgerlichen Mehrheitsregierung der nationalen und christliu-en Volksgemeinschaft. In Erkenntnis dieses Zieles verpflichten wir die Landbundkandidaten, die auf verschiedenen Parteilisten kandidieren, sich für die Bildung dieser Negierung mit ganzer Person einzusetzen. Wir erwarten mit derselben Bestimmtheit von unseren Mitgliedern, daß durch äußerste Wahlbeteiligung der Ausfall der Wahlen sichergestellt wird. Unser wirtschaftspolitisches Ziel bleibt Förderung des deulschep Bauernstandes, Sicherung der Produktionen, Schutz seiner Arbeit. Sckaffung einer gerechten und erträglichen Stcuergesekaebung, unser kulturc..es Siel ist nach wie vor der christliche Volkrstaat, unser Höchtes nationales Ziel steht unverrückbar fest: die deutsche Freiheit. Nassauische Bauern und Bäuerinnen: mit die
ser deutschen Bauernparole zieht das nassauische Landvolk in den Wahlkampf. In euerer Hand liegt Deutschlands Schicksal. Tut alle am 7, Dezember eure Pflicht."
München, 30. DEL In einer Resolution bet Gesamtvorstandschaft des Bayerischen Christlichen Bauernvereins zur Schutzzollfrage wird die Erwartung ausgedrückt, daß die Frage so raf wie mög.^ in der nächsten Zukunft ohne parteipolitische Rücksichten gelöst wird. In der Resolution wird mitgeteilt, daß die Gesamtvorstandschaft des Bayerischen Bauernvereins beschlossen hat darauf hinzuwirken, daß im Wahlkampfe jede gegenseitige Bekämpfung unter den landwirtschaftlichen Organisationen unterbleibt. Die Vorstandschaft sei deshalb in Verhandlungen mit der Spitze des Reichslandbundes in Berlin und oen Führern des Bayerischen Bauernbundes eingetreten, um wenigstens für diese Wahlen einen vollkommenen Burgfrieden zwischen den drei Organisationen zu erreichen.
wobei er
Eine Entgleisung.
Unter dieser Ueberschrift schreibt die Zeki in ihrer Nr. 255 vom 29. Oktober:
Herr Erkelenz veröffentlicht in der Rassischen Zeitung vom Dienstagmorgen einen Leitartikel über „Die Tragödie Deutschlands". Daß er sich in diesem Artikel auf das Gebiet der Außenpolitik begibt, ist für ihn an sich ein starkes Risiko. Man kann es aber Herrn Erkelenz ruhig überlassen, sich auf diejenige Weise zu blamieren, die er für die richtige hält. Nur sollte er sich dabei hüten, politische Gegner in einer Weise zu verdächtigen, die sich mit einem parlamentarischen Ausdruck überhaupt nicht kennzeichnen läßt. Herr Erkelenz greift u. a. auch — ■ " - '7^- ag,
_ ) folgenden Satz leistete: „Er (Dr. Stresemann) weiß, daß die Zuziehung der Deutschnationalen zur Regierung die sofortige Räumung des Ruhrgebiets erschweren, wahrscheinlich verhindern wird." Herr Erkelenz scheint zunächst nickst zu wissen, daß die sofortige Räumung des Ruhrgebiets leider überhaupt nicht zu erwarten ist, da bestimmte Fristen vorgesehen sind. Ob diese Fristen abgekürzt werden können, hängt von der Zusammensetzung der deutschen Regierung nicht im mindesten ab. Das weiß jeder, der die Dinge wirklich kennt, nur Herr Erkelenz nicht. Es ist deshalb auch unnötig, den Reichsaußenminister gegen die Verdächtigung zu verteidigen, als liege ihm mehr an der Hinzuziehung uer Deutschnationalen als an der Räumung des Ruhrgebiets. Wenn Herr Erkelenz auf ein derartiges Niveau der politischen Bekämpfung herabsteigt, so mag er rubi" für sich allein bleiben. Wir folgen ihm jedenfalls nicht. Auf eins aber muß doch Hingewiesen werden: Die Räumung des Ruhrgebietes ist eine vertragliche Vervflichtung, an die die Gegenseite gebunden ist. Keinem Franzosen ist es bisher eingefallen, ihre Erfüllung von der Zusammensetzung der deutschen Regierung abhängig zu machen. Es gibt aber selbstverständlich in Frankreich Kreise, die auf einen Vorwand lauern. Ihnen liefert Herr Erkelenz das Stichwort.
„Es entspricht das durchaus dem demokratisch-internationalen Zusammenspiel," so schließt die ^eit, „das wir wiederholt gekennzeichnet haben, und daß die Vossische Zeitung dafür die Bühne abgibt, wird niemand wunder nehmen."
Fürst Bismarck kandidiert.
Oldenburg, 1. November. Die Deutsch- nationale Volkspattei erläßt folgende Bekanntmachung : Die vier Landesverbandsvorfitzenden des Wahlkreises Weser-Ems haben in ihrer Sitzung in Oldenburg am 30. Oktober einmütig den Fürsten Bismarck gebeten, die Spitzenkandidatur für den Wahlkreis Weser-Ems wieder zu übernehmen. Fürst Bismarck hat zugesagt, zu kandidieren. Alle anderslautenden Nachrichten treffen nicht zu.
Festnahme des Kommunisten Keckert.
Berlin, 31. Okt. Nach einer polizeilichen Meldung ist der wegen Vorbereitung zum Hochverrat vom Oberreichsanwalt gesuchte bisherige kommunistische Reichstagsabgeordnete Heckert heute in Berlin festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt worden.
Der Dawesplan „arbeite! gul".
Der Generalagent für die Reparatisnszah- hingen, Parker Gilbert, hatte gestern eine längere Beioreckuna mit dem Reichsfinanimlniner -ul<