200. Jahrgang.
General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M.
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Nr. 255 Mittwoch den 29. Oktober 1924
Das Neueste.
— Die Regierung hat angeordnet, daß die De- »mtengehSlter diesmal bereits heute am 29. Oktober ausgezahlt werden.
— Verschiedene aus der Demokratischen Partei auSgeschiedene Persönlichkeiten haben die „Liberale Bereinigung' gegründet.
— Gestern nachmittag haben erneut Besprechungen zwischen der Direktion der Reichsbahngesellschaft und den Gewerkschaften über die Lohnforderungen stattgefunden. Die Lohnforderungen wurden abgelehnt, da die Reichsbahngesellschaft wegen ungeheurer finanzieller Belastungen nicht imstande sei, ihren Ansgabeetat durch Lohnerhöhungen zu vergrößern.
— Der Abgeordnete Bonnet hat in der französischen Kammer eine Interpellation eingebracht, um über die Frage der Aburteilung der Kriegsschuldigen, namentlich über die Aburteilung des ehemaligen deutschen Kaisers, Auskunft von der Regierung zu erlangen.
Gründung einer liberalen Vereinigung.
Berlin, 28. Okt. Ein Ausschuß, in dem u. a. 3er Präsident des Reichswirtschaftsrats Karl Friedrich Siemens, Reichsminister a. D. Schiffer, Mitglied des Reichswirtschastsrats frans Krämer, das Mitglied der Handelskammer Berlin Bruno E i s e n f ü h r, der Geheime Regierungsrat P r e n tz e l und der Leipziger Rechtsanwalt Dr. Zöphel vertreten sind, erläßt einen Aufruf zur Bildung einer L.ib alen Vereinigung, die, ohne eine neue Partei zu bilden, Sammelvunkt und Ausnahmestellung für die Anhänger des verfassungstreuen Liberalismus sein und zur Sicherung der Grundprinzipien eines demokratischen Staates beitragen soll. In dem Aufruf heißt es:
Nicht um eine neue Partei zu gründen, haben wir uns zusammenaetan, Parteien haben wir im Deutschen Reiche mehr als genug. Auf anderem Wege dem deutschen Liberalismus wieder zu seinem Rechte zu verhelfen, ist unser Ziel. Die Tragik des deutschen Liberalismus war seine Zersplitterung. Sie hat ihn vvn jeher um den ihm gebührenden Einfluß auf das Schicksal unseres Vaterlandes gebracht. Schon immer war deshalb in den Trägern liberaler Weltanschauung der Wunsch lebendig, diese Zersplitterung, die oft genug bis zur Selbstzerfleischung ging, zu überwinden. Unmittelbar nach dem Umsturz hatte es den Anschein, als ob unter dem Druck der Ereignisse das Ziel erreicht sei. Im letzten Augenblick scheiterte auch dieser Versuch. Aber der Gedanke selbst blieb in uns lebendig, und ihn durch die deutsche demokratische Partei, der wir bisher angehörten, zu verwirklichen, ist unser fester Wille gewesen.
Die Ereignisse der jüngsten Zeit, die sich bis zur Auflösung des Reichstages verdichteten, haben den Beweis erbracht, daß die deutsche demokratische Partei eine Entwicklung genommen hat, die hiermit unvereinbr ist. $5111 die Partei, wie ihre Führer und ihre Zeitungen noch bis in die jüngste Zeit verkündet haben, und wie es auch her von ihr eingenommenen Haltung entsprechen würde, bei einer Scheidung zwischen rechts und links unbedingt nach links an die Seite der Sozialdemokratie gehen, dann hat sie damit den Charakter einer Mittel-- partei aufgegeben, die sich die Freiheit wahren muß, je nach der politischen Konstellation auf die rechte Seite einer Linkskoalition oder auf die linke Seite einer Rechtskoalition treten zu können. Bei dieser einseitigen Bindung nach links sehen wir zu unserem schmerzlichen Bedauern zurzeit in der deutschen demokratischen Partei keinen Raum mehr für die Arbeit an der Einigung des Liberalismus.
Der Moment ist gekommen, sie außerparteilich wieder aufzunehmen. Es gilt, einen verfassungstreuen Liberalismus heraufzubeschwören, der sich unabhängig von dem Radikalismus rechts und links in starkem vaterländischem Empfinden, in weitherziger freiheitlicher Weltanschauung in vollster Würdigung individueller Kraftentfaltung wie in der Unentbehrlichkeit sozialen Verständnisses offenbar: And betätigt und auf dieser Grundlage seine Rolle im öffentlichen Leben Deutschlands spielt. Die arten Ideale des Liberalismus, eingestellt
auf die staatliche Notwendigkeit und das wirtschaftliche Bedürfnis einer neuen schweren Zeit sollen den Boden abgeben, auf dem sich alle zusammenfinden, die die Kraft in sich fühlen, über einzelne Unterschiede hinwegzublicken und im gemeinsamen Wirken sich der Gesamtheit und dem Dienste in ihr widmen.
Um diesen Gedanken zu verwirklichen und so auch an unserem Teil zur Sicherheit der durch die gegenwärtigen Parteizustände aufs höchste gefährdeten Grundprinzipien des demokratischen Staates beizutragen, haben wir die liberale Vereinigung ins Leben gerufen, ^ie soll, ohne eine neue Partei zu bilden, einen Sammelpunkt und eine Ausnahmestellung für unsere Gesinnungsgenossen abgeben. Welche Wege im einzelnen einzuschlagen sein werden, wird weiterer Beschlußfassung vorbehalten. Unser Ziel wird umso sicherer erreich: we-T.?, je schneller sich alle diejenigen, in deren <-mn wir sprechen, entschließen, durch ihren Beitrict sich zu uns und unseren Bestrebungen zu bekennen.
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Die Absplitterungsbewegung von der Demokratischen Partei, die zuerst den Anschein einer Gegenaktion wegen der Linksschwenkung der Partei erweckte, beginnt jetzt festere Formen anzunehmen. Ein Teil der Ausgetretenen hat sich zusammengefunden und die Liberale Vereinigung gegründet, die nach dem obigen Aufruf nicht eine neue Partei sein will, sondern eine Organisation des Liberalismus, die nicht praktische Politik, sondern mehr geistige politische Ziele verfolgt. Man kann daher die Liberale Vereinigung auch nicht mit jener Nationalliberalen Vereinigung vergleichen, die vor den Maiwâen sich von der Deutschen Volkspartei. abzweigte. Diese war der Versuch einer neuen Parteibildung, die sich zwischen die Deutschnationalen und die Deutsche Volkspartei einschalten wollte, weil sie zu Unrecht der Deutschen Volkspartei vorwarf, daß sie nach links rückte. Jetzt, wo die Deutsche Volkspartei und die Deutschnationalen Schulter an Schulter kämpfen, ist für die Nationalliberale Vereinigung kein Raum mehr. Sie ist daher schon seit längerer Zeit im Begriff, durch Mitgliederschwund eines natürlichen Todes zu sterben.
Die Liberale Vereinigung geht den umgekehrten Weg. Sie ist eine Anknüpfung an Bestrebungen, die schon 1918 gemacht wurden und damals durch die Revolution jäh zerstört worden sind. Man war damals der Idee einer Vereinigung der Nationalliberalen r^^ der Freisinnigen zur großen Liberalen Partei zum Greifen nahe, als der Umsturz die Bewegung in ein falsches Bett leitete. Die eben gegründete demokratische Gruppe unter der stimmkräftigen Führung von Theodor Wolff und Max Webers verlangte das Recht der Erstgeburt für sich, und die Freisinnigen beugten s^ diesem ^mat hinter dem keine Macht stand. Sie zogen auch einen Teil der Nationalliberalen mit sich mit dem Ergebnis, daß das uberal" Bürgertum wieder in zwei Gruppen verfiel, die sich y^ng befehdeten. Sie zogen als eine der stärksten Parteien in die Nationalversammlung, während die Seutfcfp Volkspartei nur ein kleines Häuflein war. Die Reichstagsauflösung und ihre Ursachen haben nun den endgültigen Beweis erbracht, daß die Demokratische Partei nach dem Willen ihrer Führer keine Partei der Mitte, sondern eine Linkspartei sein will. Daraus haben die letzten Reste des bürgerlichen Liberalismus in der Partei die Folgerung gezogen und ihren Austritt erklärt. Es stehen beachtenswerte Namen unter dem Aufruf, darunter der Herr v. Siemens, der vor wenigen Wochen erst fein Reichstagsmandat niederlegte, weiter der Leipziger Demokrat Zövhel, der als Demokrat in die Nationalversammlung einzog, aber bald sich zurückzog. Die Gründung der Liberalen Vereinigung bedeutet, daran ist nicht zu zweifeln, den Abmarsch aller serjeni- gen Kreise der Wirtschaft, die bisher In der Demokratie ihre Vertretung zu sehen glaubten. Die Liberale Vereinigung will keine Partei sein. Sie will deshalb auch nicht selbständig in den Wahlkampf eintreten, sondern stellt ihren Mitgliedern ihre politische Betätigung in »anderen Parteien frei. Aus der ganzen Entwicklung ergibt sich, daß die meisten ihrer Mitglieder Anschluß an die Deutsche Volkspartei suchen und sich in ihrem Rahmen auch um ein Mandat bewerben werden. Für die Demokratische Partei aber ist die Vereinigung ein neuer böser Schlag.
Eine Erwiderung Kochs an Professor Gerland.
Berlin, 29. Oktober. Der Vorsitzende der deutschdemokratischen Partei, Koch, veröffentlicht eine Erwiderung an den aus der Partei ausgeschiedenen Professor Gerland, aus welcher hervorgeht, daß Gerland in seinem Briefe eine wichtige Stelle aus der Erklärung Kochs fortgelaffen habe. Koch soll nämlich ausdrücklich erklärt haben, daß nur unter den bürgerlichen Parteien die demokratische Partei eine Partei der Linken sei, nicht allgemein. Koch weist daraufhin, daß er im demokratischen Club für eine Politik de Mitte eingetreten sei. UebrigenS habe auch Herr Gerland in einer Parteisitzung erklärt, es sei eine müßige Doktorfrage, ob die demokratische Partei eine Partei der Rechten oder der Linken sei. Als völlig falsch bezeichnet Koch die Behauptung, die Partei habe sich im Laufe der Zeit nach Link» gewanet, vielmehr seien die AuSgeschiedenen allmählich mehr nach rechts gerutscht. Pazifist im gewissen Sinne sei ja Herr Gerland selbst gewesen, denn er habe vor der Gründung der demokratischen Partei da» bekannte Telegramm an Wilson mit unterzeichnet.
Aus den Wahlaufrufen der Deutsch- nationalen und des Zentrums.
Die Deulfchaakianale Volkspartei wendet sich mit einem Aufruf an ihre ^^.er, in dem es heißt: Wir kämpfen für schwarz-weiß-rot! Auch in diesem Kamps bleibt unsere Parole: C h r i st l i«- - völkisch-national-sozial. Die Volksgemeinschaft wollen wir, die auf chri^..^em Boden aufbaut, den Klassenkampf verwirft und Die Arbeiter vom Terror befreit. Wir erstreben eine Verfassung, die der deutschen Eigenart entspricht. Die beste Staatsform ist für das deutsche Volk die konpnutionelle Erbmonarchie. Der Volkswille wird zu gegebener Zeit auf gesetzlichem Wege über die Staatsform entscheiden. Als nächstes Ziel erstreben wir Wiederherstellung eines gefunden Föderalismus und Beseitigung der Alleinherrschaft des Parlaments.
Die Dawesgesetze sind jetzt bindendes v^t Ihre Ausführung, die die Notwendigkeit einer Milderung unserer Lasten erweisen wird, verlangt wachsame, mannhafte Vertretung «cs deutschen Standpunktes. Der Staat muß wieder ehrlich werden seinen Beamten und allen seinen Bürgern gegenüber. Der Bruch gegebener Versprechen, die Vernichtung garantierter Werte untergräbt jede Staatsautorität.
Auf allen unseren Wegen begegnen wir besonders einem Feind, der dem Christentum abgewandten international denkenden, sozial entzweienden und wirtf^uilüch zerstörenden Sozialdemokratie. Die Vormacht dieser Partei des Klassenkampfes und der roten Internationale ist in Negierung und Parlament noch nityt gebrochen. In Preußen besteht bis heute noch, gestützt durch die große Koalition, die sozialdemokratische Mißwirtschaft. Fort "it Severing, fort mit dem ganzen System, das den Geist von Potsdam unterbrüai und anh nicht den leisesten Hauch des Geistes von Weimar verspürt! Es gut der Kampf vor all» n der marxistischen Sozialdmokratie, ihren Helfershelfern und Schleppenträgern.
Eine Vorbedingung aber muß vor allem erfüllt werden, wenn der o^ente Deze...^r der Anfang zu neuem Aufstieg in Deutschland und in Preußen werden soll: Keine Zer- splitterungimnationalen Lager! Der Wegweiser, vor dem das deutsche Volk im siebenten Dezember im Reich und in Preußen steht, hat nur zwei Arme. Der eine zeigt nach rechts, der andere nach links.
Die Zenlruv Partei.
Ein vom Reichskanzler als Vorsitzender und dem gesamten Vorstand der Zentrumeoo^e! unterzeichneten Wahlaufruf erinnert an die Entspannung der außenpolitischen Lage und die jahrelangen Bemühungen des Zentrums, eine besonnene Politik im deutschen Volke zu begründen, die auf die Erhaltung seiner Einheit und die Wiedererlangung seiner nationalen Freiheit und materiellen Wohlfahrt gerichtet sei. Das Zentrum werde diese allein Erfolg verheißende wahryaftnationole Politik entschlossen weiterführen und werde mit allen denen zusammenwirken, die den
Wiederaufbau von Staat und Volk auf dem Boden der bestehenden verfassungsmäßigen Verordnung und der friedlichen Entwicklung wollen, mögen sie von links oder rechts kommen. Nach der durch die Londoner Abmachungen eingetretenen Beruhigung im Wirtschaftsleben sei die nächste Aufgabe, die noch vorliegenden Schwierigkeiten schrittweise zu beheben und bei den kommenden Handelsverträgen weitere gedeihliche Aussichten zu eröffnen. Darum weg mit dem Radika- lismus und der politischen Zersplitterung! Das Zentrum sei für die Fortsetzung der bisherigen nationalen Rettungsarbeit, für die Befreiung von Rhein und Ruhr, für den Schutz der Weimarer Verfassung, für eine befestigte Staatsautorität, für wirtschaftlichen und sozialen Ausgleich und -me gerechte Lastenverteilung.
Ueber die Kälfte der kommunistischen Reichslaqsfraklion verfolgt.
Berlin, ?8. Oktober. Gegenüber der Preße, Meldung, nach der nur gegen 5 knmmunistische Reichstagsabgeordnete ein Haftbefehl erlaßen worden sei, teilt das Fraktionssekretariat der kommunistischen Reichstagsfraktion mit, daß außer gegen diese 5 (Ruth Fischer, Scholem, Katz, Erylewicz und Florin) seit Monaten Haftbefehle gegen 5 angebliche Mitglieder der alten Zentrale ergingen, die wegen der Immunität derselben nicht ausgeliefert werden konnten. Weitere Haftbefehle sind erlaßen gegen 12 Abgeordnete, ferner werden 2 Abgeordnete gesucht, um längere Gefängnisstrafen zu verbüßen, zu denen sie bereits verurteilt sind. Strafverfahren sind außerdem eingeleitet gegen weitere 4 Ab- oeordnete. Da ferner von der Fraktion bereits 6 Mrrqlrever inhaftiert stau, werven insgesamt mindestens 34 Abgeordnete, also über die Hälfte der Reichstagssrattion, verfolgt.
Kinauffetzung des Wahlalters in Bayern.
Blättermeldunyen aus München zufolge hat der VerfassungsauSsämß des bayerischen Landtags einen bauernbündlerischen Antrag auf Hinau»'setzung des Wablalters auf 25 Jahre und der Wählbarkeit auf 30 Jahre angenommen und zwar gegen Sozialdemokraten, Zentrum, Demokraten und Völkische.
Rückgabe von Zechen in deutsche Kunde.
Nach einer Meldung aus Gelsenkirchen zu« folge sind die gesamten Anlagen des Kokereibetriebes auf der Zeche Rheinelbe, die der Gelsenkirchener Bergwerks A.-G. gehörten, gestern von der französischen. Verwaltung geräumt und dem deutschen Eigentümer zurückgegeben worden. Für heute oder morgen erwartet man die Uebergabe der drei noch von den Franzosen und Belgier betriebenen Zechen.
Auch die Dortmunder Zechen übergeben.
Dortmund, 29. Okt. Die Uebergabe der Regie- Zechen erfolgte gestern nacht ohne Formalitäten. Störungen sind nicht vorgekommen. Die früheren Direktoren, die bei der Besetzung ihre Posten niedergelegt hatten, haben ‘ben Dienst für die rechtmäßige« Eigentümer sofort wieder ausgenommen. Die Verwaltungen haben in erster Linie wieder die alten Belegschaften eingestellt. Nach Auffassung der Zechen- besitzer handelt es sich um Neueinstellungen. Auf der ßeche König Ludwig in Recklinghausen sind etwa 2000 Arbeiter, auf dèr Zeche Viktor bei Rauxel etwa 4000 Arbeiter nicht wieder eingestellt worden. Zusammen dürfte die Zahl der durch die Uebergabe der Regie- zechen brotlos gewordenen Arbeiter etwa 6700 betragen. Die Bctriebsveitretungen werden nicht anerkannt Sie sollen auch bei den Einstellungen nicht mitwirken. Eine Kündigung durch die Micum ist nicht erfolgt, mithin haben die Arbeiter einen rechtmäßigen Anspruch auf Entschädigung.
Die Reparationskvmmiffion stellt fest
Paris, 29. Okt. Die ReparationSkommissiorl hat gestern nachmittag eine offizielle Sitzung abgehalten, in der sie die Mitteilungen ber Regierungen Frankreich» und Belgien» zur Kenntnis nahm, daß die wirtschaftlich« und fiskalische Einheit deS Deuischen Reichs dem Londoner Protokoll entsprechend wiederhergestellt ist. Sie stellte darauf in aller Form fest, daß die Wiederherstellung der vereinbarten Fristen erfolgte.;
Ein Verfahren gegen Ludendorst.
München, 28. Okt. Das Verfahren wegen des Frontbanns ist nun auch auf General Ludendorff. den Hauvtmann Röbm und den staunte