200. Jahrgang.
General-Anzeiger ✓ Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M.
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Mittwoch den 22. Oktober
1924
Der Ausmarsch -er Parteien
Der Termin für die Reichstagswahlen ist durch Verordnung des Reichspräsidenten auf den 7. Dezember festgesetzt worden und die einzelnen Parteien sind bereits mit Kundgebungen und Wahlparolen auf den Plan getreten. Diese Parolen lasten schon erkennen, daß uns ein scharfer Wahlkampf bevorsteht, bei dem die Volksgemeinschaft vollends in Trümmer gehen wird. Doch dafür mag sich Deutschland bei denselben Leuten bedanken, die die Volksgemeinschaft am meisten im Munde geführt, aber ihre heute allein mögliche Form, die von der Deutschen Volkspartei geforderte erweiterte Koalition ohne die bewußte klastenkämpferische Sozialdemokratie, zerschlagen haben, bei jenen Parteien, die nicht alle Mittel versucht haben, um die Auflösung des Reichstages zu vermeiden und die ihre Parteiinteresten wieder über die Staatsinteresten gestellt haben. Man mag die Spaltung bedauern, kann aber ap der Tatsache nicht vorbeikommen: es ist der Kampf zwischen links und rechts, zwischen national und international, der Kampf der Nutznießer der Revolution gegen die wieder- kehrende Vernunft und natürliche Weltordnung, und der Versuch der Regierung, diesem Kampf die nichtssagende Maske „Für Fortführung der bisherigen Politik" vorzubinden, wird vergeblich fein. Das ist beinahe die denkbar ungeschickteste Wahlparole, wenn man bedenkt, daß die Parteien von den Deut-schnatio- nalen bis zu den Sozialdemokraten schon vorder Auslösung des Reichstages die bisherige Re- gierungspollttk angenommen halten. Wie soll b nun dem Wahler peiMeWw) ge-NMM wvi^t, daß zur Fortführung! dieser Politik eine Neuwahl notwendig war? Die auswärtige Politik liegt nach der Annahme des Londoner Abkommens, das auch die Deutschnationalen als bin- dende Norm anerkannt haben, gesetzlich fest. Und die „bisher befolgte Innenpolitik"? Das ist ein etwas dehnbarer und unklarer Begriff. Eine planmäßige Innenpolitik ist doch feit dem Kriege in Deutschland, wo wir von der Hand in den Mund leben und uns nach der .jede strecken, so gut es gehen will, kaum erkennbar. Das einzige große Problem darin ist allenfalls der notwendige Abbau von Not und Zwang der Kriegs- und Nachkriegszeit und ihre Ueber- füh-rumg in das Spiel der freien Kräfte WM Wiederaufbau der Wirtschaft und âltur unter Wahrung der Gleichberechtigung aller Stände. Auch dafür, wenn das die bisherige Innenpolitik ist, wäre eine Mehrheit ohne Neuwahl W haben gewesen-. Und wenn nun die Neuwahl keine andere Machtverteilung bringt, was dann? Wird dann bei der nächsten passenden oder unpassenden Gelegenheit wieder aufgelöst? So lange, bis die Denwkmtie ihren Willen hat, eine im Her.zen beinwfratifd^renuib&iam Mehrheit zu bekommen? Das kann na* lange dauern. Es wird ihr nicht gelingen, die Demokratie mit anttdemoratischen Mitteln zu festigen, wie sie über den Geist der Wahl vom 4. Mai und den Willen des Volkes hinwe!aigegangen ist, weil er ihr nicht paßte; auf die Art wirb sie sich von ihrem Siet immer weiter entfernen. Es geht nicht um den Kampf der Besitzenden gegen oie Vesitzlofen, nicht der Unternehmer gegen die Arbeiter, sondern um den Kampf des Individualismus gegen die Vergötterung der Masten und Klassen; er muß ausgetragen werden.
Der Kampf geht um die Schaffung einer breiten Regierung, um eine gegen allerhand Wetterstürme stützende parlamentarische Grundlage. Die ist aber zur Zeit nur gewährleistet in dem „Bürgerblock , der ohne Neuwahlen hätte' zustandekommen können, wenn die Demokraten die Bestrebung nicht vereitelt hätten. Die bür- gerlicben Parteien, die für den Vürgerblock sind, können nichts anderes tun, als den Schlachtruf des „Vorwärts": „Bürgertum oder Sozialdemokratie" auch ihrerseits zu akzeptieren, freilich unter Richtigstellung des Tatbestandes. Nicht um eine Kampfstellung des Bürgertums gegen das Arbeitertum geht es, wie die Sozialdemokraten lügen. Sondern um einen Kampf derer, die alle Volksschichten als deutsche Brüder und gleichberechtigte Staatsbürger empfinden, gegen diejenigen, die unser Volk in K l a s f e n h a ß zerreißen wollen. Zur Erhöhung der Stoßkraft der Anhänger des Bür- aerblocks ist aber vonnöten: die Herstellung einer einheitlichen Kampffront zwischen allen Parteien, die diesem Ge-
fassung gebracht und immer mehr Bundesgenossen gewonnen. Nach den Maiwahlen in gespanntester außenpolitischer Lage, haben die Fraktionen des Zentrums unb' der Deutschen demokratischen Partei die Zweckmäßigkeit einer Regierungsbildung mit der Deutschnationalen Volkspartei grundsätzlich anerkannt und in den Verhandlungen intensiv, zum Teil führend, mitgewirkt. In der jetzigen Krise hat sich die überwältigende Mehrheit der Zentrumsfraktion erneut für die Zuziehung der Deutschnationalen Volkspartsi ausgesprochen. Das Reichskabinett einschließlich der demokratischen Minister ist in wiederholten Beschlüssen für die Erweiterung der Koalition nach rechts eingetreten. Die Deutsch nationale Volkspartei hat ihrerseits die Voraussetzung hierfür, wenn auch spät, erfüllt.
Leider hat sich die deutschdemokratische Fraktion der Zusammenarbeit der bürgerlichen Parteien versagt. Die außenpolitischen Gründe, die
jum Teil führend, mit-
danken zum durchschlagenden Siege verhelfen möchten. Eine einheitliche Linie als äußerer Ausdruck der Uebereinstimmung in den großen Zielen; eine Verständigung über die Wahl der Kampfmittel und über die Methoden, nach denen die Wahlschlacht durchgekämpft werden soll. Beileibe kein Verwischen der natürlichen Unterschiede der einzelnen Parteien, die für den Bürgerblvck eintreten. Aber eine klare Heraus- arbeitung und eine scharfe Betonung des gemeinsamen Wesentlichen. Und das ist das Gedeihen des nationalen Staates, dessen Bewohner für die Ordnung ihrer inneren Angelegenheiten jede Einmischung von außen grundsätzlich und nachdrücklich ablehnen.
Berlin, 22. Okt. Gleichzeitig mit der Partei- presse nehmen auch die Parteien selbst Stellung zur Reichstagsauflösung und zu den Neuwahlen. Die Verhandlungsführer der
Deutschen Volkspartei
im Reichstag geben zur Reichstagsauflöung folgende Erklärung ab:
Seit dem Zusammenbruch der sogenannten großen Koalition und Ablehnung der Notgesetzgebung ist die Bildung einer tragfähigen Mehrheitsregierung aus den staatsbejahenden bürgerlichen Parteien für die Fortführung nationaler Realpolitik, staatlicher Konsolidierung und wirtschaftlicher Gesundung und zur Vermeidung dauernder Regierungskrisen das Kernproblem des Reichstages. Die Deutsche Volkspartei
vorgeschoben waren, laufen auf eine Täuschung des Auslandes hinaus und bringen die Gefahr dauernder Einmischungen nahe. Sie verflüchtigen sich vor der klaren Erkenntnis außenpolitischer Notwendigkeiten, die der Reichsminister des Aeußern Dr. Stresemann vor dem Lande festgestellt hat. Die Mitübernahme der Regie- rungsverantwortung durch die Deutschnationale Volkspartei, die Bindung ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kräfte sind Garantien für die im europäischen Interesse erforderliche Stetigkeit deutscher Außenpolitik. Jnnerpolitisch ist die Ablehnung der Deutschnationalen Volkspartei Ausfluß des Klassenkampfgedankens und Folge eines mißverstandenen Republikaner- tums. Alle diejenigen, denen der Staat als solcher immer noch gefährdet erscheint, dürfen die Gewinnung der deutschnationalen Kräfte für diese Staatspolitik nicht ablehnen.
Die Forderung der deutschnationalen Fraktion nach Fortführung der bisherigen Minderheitsregierung ist Vogel-Strauß-Politik. Kein Mitglied des Reichstages glaubte im Ernst an ihren Weiterbestand. Mit Recht hat der Reichskanzler Marx in entscheidenden Augenblicken festgestellt, daß sein Kabinett keine vierzehn Tage Lebensfähigkeit besitze, möglicherweise in den ersten Tagen des Wiederzusammentritts des Reichstages gestürzt werde. Die Reichsregierung hat deshalb auch in wiederholten Kundgebungen die Notwendigkeit ihrer Erweiterung betont.
Sacyllche Gründe für die Haltung der deutschdemokratischen Fraktion waren hiernach nicht gegeben. Parlamentarische Kurzsichtigkeit, Parteidoktrinarismus sowie Einflüsse Linksradikaler und internationaler Kräfte haben in ihr eine verhängnisvolle Rolle gespielt. Diese Kräfte, die letzten Endes die Reichstagsauflösung verschuldet haben, gilt es im Wablkanwfe beiseite zu
schieben, um das unverrückbare feststehende Ziel der deutschen Volkspartei, innere Festigung zur Fortführung bewährter Außenpolitik, im kommenden Reichstag zu erreichen.
(gez.) Dr. S ch o l z, Dr. Zapf, Dr. Curtius.
Die Deutschnationalen erlassen eine längere Kundgebung, in der es heißt:
Die vergangenen Monate haben genügt, den Parlamentarismus, dessen Unfruchtbarkeit wir voraussahen, als Unmöglichkeit zu erweisen. Mit Ekel wendet sich das deutsche Volk, das Ruhe zu seiner eigenen Arbeit verlangt und sachliche Arbeit von seiner Regierung, ab von einem System, das von der Demokratie auf Ge- heiß der Feinde eingeführt und von Erfüllungs- politikern zum Unglück des deutschen Volkes durchgeführt worden ist. Der Reichspräsident dessen Platz noch immer nicht verfassungsgemäß nach dem Willen des Volkes besetzt ist, hat kein Verständnis gezeigt für die überparteiliche Aufgabe: dem Volke eine arbeitsfähige Regierung zu verschaffen. Er hat die von ihm bewilligte Auflösung ausdrücklich mit „parlamentarischen Schwierigkeiten begründet. Damit ist zugestan- den, daß der Parlamentarismus nicht fähig war, zu regieren, und nicht einmal fähig, eine Regierung zu bichen.
Führende Regierungsparteien haben uns Deutschnationale Ende August feierlich ihr Wort verpfändet. Dije Deutschnationale Volkspartei war zum Eintritt in die Regierung unter Hintansetzung schwerer Bedenken im Interesse des Vaterlandes bereit. Das gegebene Wort wurde nicht eingelöst. Der letzte Grund für die entstandene Lage ist die unwürdige Abhängigkeit von der Demokratischen Partei, in die man sich bei Iber Regierungsbildung begab, obwohl die demo kratlfche Beteiligung für eine nationale ' Wit weder notwendig noch förderlich war. Man hat den Mut nicht aufgebracht, über eine vom Marxismus abhängige, dabei zahlenmäßig bedeutungslose Gruppe und ihren Plan, die nationale Einigung zu sabotieren, hinwegzugehen. Wer die sechs elenden Jahre miterlebt hat, bei dem unsere schwarzweirote Fahne ausgetauscht wurde gegen die schwarzrotgoldene Trikolore der Demokratie, der weiß, daß wir recht hatten mit unserer Behauptung:EineRegierung istnurmöglichohnedieDemokratie, ein Aufstieg nur im Kampf gegen die Sozialdemokratie!
Am Schlüsse heißt es dann: „Unsere Ziele bei der Regierungsbildung werden wir jetzt im weiteren verfechten: Die Regierung des politischen Lebens von dem Novembergeist, der damals Wort und Eid brach und bis heute nicht Wort zu halten gelernt hat, die Reinigung von dem Erfüllungsgeist, der sich dem Ausland in würdelosem Pazifismus unterwirft, aber den nationalen Kreisen mit Ausnahmegesetzen und organisierter Gewalt entgegentritt.
Unsere Partei bleibt wie sie war: Monarchisch und völkisch, christlich und sozial. Unsere Ziele bleiben wie unser Name: Deutsch und national. Unsere ruhmreichen Farben bleiben: Schwarz-Weiß-Rot. Und unser Wille ist fester denn je: Ein Deutschland zu schaffen, frei von parlamentarischer Klüngel- und -demokratischer Kapitalherrschaft, ein Deutschland, in dem wir und unsere Kinder wieder aufrecht und stolz unsere Pflicht tun wollen."
Berlin, 22. Oktbr. Von der deutschnattonalen Pressestelle wird mitgeteilt:
In der Kundgebung der deutschnattonalen Reichstagsfraktion vom 21. d. Mts. wird darauf hingewiesen, daß das den Deutschnattonalen gegebene Wort nicht eingelöst worden ist. Die Fraktion ist sich seither bewußt, daß die deutsche Volkspartei die gegebenen Zusicherungen durch ihre loyalen Bemühungen gehalten hat. Mit jenem Satz hat jedoch zum Ausdruck gebracht werden sollen, daß durch das Vorgehen von anderer Seite, der Versuch einer Regierungserweiterung nach rechts zum Scheitern gebracht worden ist.
Das Zentrum.
Im Reichstag waren am Dienstag die in Berlin anwesenden Mitglieder der Zentrumsfraktion des Reichstages und des preußischen Landtages versammelt, um sich über die pvM- sche La ge und die n^ten organisatorischen Aufgaben für den Wahlkampf zu beraten. Auf An- trag des Abg. von Gueraro wurde, wie die „Germania" meldet, folgende Kundgebung einmütig betefofieru
sind aufgelöst. Ein bedeutsamer Wahlkanrp? steht bevor. Die Zentrumspartei hat ihn nicht gesucht, sie sieht ihm jedoch in der Ueberzsuyunqj von der Richtigkeit und vaterDändifch^l Not» wendigkeit ihrer PolüM mÄ> im Vertrauen a^ die bewährte Treue ihrer Wähler mit utrtbetm barer Zuversicht entgegen. Am 27. und 28. Df*
die großen Richtlinien für den kommenden Wahlkampf zu ziehen. Deshalb jetzt keine Kundgebung einzelne-? in unseren Reihen. Möge mov die Beschlüsse des Parteitages abwarten.
Die Demokraten haben eine Kundgebung erlassen, in der es ft L heißt:
Die Deutsche Volkspartsi hat die Politik der Mitte verlassen, hat aus Angst vor den Fragen der Deutschnationalen den letzten Rest von Li» beralismus vera-esien. Fünf Regierungskrisen hat im letzten Jahre das unselige Anilchnungs- bedürfnis der Deutlichen Volkspartsi an die Deutschnationale Volkspartei hervorgerufen. Die Deutsche Volkspartei ist zu einer einseitigen Rechtspartei, zu einer ^halbkonlervativen Partei geworden. — Mit dem Zentrum haben wir sechs Jahre fast stets gemeinsam an der Wiederaufrichtung Deutschlands gearbeitet. Um s» mehr haben wir bedauert, daß das Zentrum in der letzten Zeit infolge der Nachgiebigkeit seines demokratischen Flügels eine Haltung einnahm, die die jetzige Krise wesentlich mitverschuldet hat. Zur Sozialdemokratie stehen wir in einem starken inneren Gegensatz. Die Ueberwindung der Sozialdemokratie muß durch volkserzieherische Arbeit und Mitverantwortung im Staat erfolgen, nicht aber durch eine gewaltsame Aus-
Die Kund-
tion durch"innerpolitische Kämpfe zerrissen oder geschwächt wird. Für das Reich, für die Republik, für das Rheinland und die besetzten Gebiete, für die wahre Volksgemeinschaft, für ein freies Deutschland unter dm freien Völkern Europas!
Die Vaterländischen Verbände
führm in einem Wahlaufruf ausi
Jenseits der vom Reichsbanner Schwarz» Rot-Gelb durch das deutsche Volk gewannen Grenzlinie, in der eine Befestigung und- Verbesserung der Reichsregierung scheiterte und die wegen der Zugehörigkeit von Partei- und Gè- werkschaftsführern des Zentrums zum Bundesvorstand des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gech mitten durch das Zentrumm geht, wollen die Vaterländischen Verbände alle christlich und vaterländisch gesinnten Volksteile zu einem einheitlichen Vorgehen im Wahlkanchf gegen die dem Ausland gefälligen Undeutschen und entweder religionslosen oder direkt religionsfeindlichen Kräfte zusamenfassen. Die Ver einigt m vaterländischen Verbände haben bereits einen überparteilichen vaterländischen Wahldienst ehr» gerichtet, mit dem sie das deutsche Volk zur Erkenntnis seiner traurigen Lage aufrütteln und den letzten Wähler für dm christlichen, vaterländischen und sozialgesinnten schwarz-werß-roten Block an die Wahlurne heranbringen! wollen.
Aufruf der Reichsregierung.
Berlin, 21. Okt. Die Reichsregierung wem det sich mit folgender Kundgebung an das deutsche Volk:
Nach kurzer Zeit steht das deutsche Volk wiederum vor der Aufgabe, einen neuen Reichstag zu wählen. Im alten Reichstag hatte die Regierung! keine feste arbeitsfähige Mehrheit. Die mannigfaltigsten, ernstesten Bemühungen, eine solche zu schaffen, führten nicht zum Ziel. Letzten Endes scheitertm sie deshalb, weil die noch unter den Nachwirkungen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs getätigte Wahl vom 4. Mai die radikalen Elemente allzusehr gestärkt und dadurch die aufbauende Arbeit der übrigen Parteien -außerordentlich erschwert hatte. Das Wohldes deutschen Volkes erfordert, daß dieser Mangel durch die Neuwahlen beseitigt wird. Nachdem Londoner.Pakt angenommen und seine Durchführung bereits singeleitet ist, muß die unter schweren Opfern aber mit sichtbarem Erfolge geführte Politik der Regierung folgerichtig fortgesetzt und für die Zukunft gesichert werden. Auch der wirtschaftliche Wiederaufbau hat eine ruhige Fortentwickelung der deutschen Politik nach außen und im Innern zur Voraussetzung. Sie ist aber nur dann gesichert, wenn sich alle am Wiederaufbau beteiligten Parteien ent-,