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200. Jahrgang.

hanauerSAnzeiger

*^ General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stabs- und Landkreis Sana« a. M.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprech-Anschluß Nr. 1237 und 1238.

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Be, « gsvreisfür die 2 Wochen vom 6. bis 18. Oktober 1 Goldmark ohne Trägerlos». Einzel­nummer 10 Freitags u. Samstags 12 Goldpfenntg. Än z e i g e n v r è i i e : für die 28 mm breite Zeile im Anzeigenteil 15 Goldofennig. für Sié Reklamezeile (68 mm) 50 Eoldofennia O f i ert en a eb S b r 30 Eoldviennig Geschäftsstelle Sammerstraße 9.

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Nr. 245

Freitag den 17. Oktober

1924

Das Aeueste.

Der Reichskanzler dürfte beute in der Frage der Regierungsbildung den Weg des Verhandelns mit berufenen Persönlichkeiten beschreiten.

Nach einer New-Porter Meldung hat das 'Luftschiff Z. R. 3 den Namen Los Angeles erhalten.

Der amerikanische Staatspräsident Coolidge hat gestern den Führer des Z. R. 3. Dr. Eckener, empfangen.

Der Geschäftsträger der arabischen Gesandt­schaft in Rom. Libohova, hat dem Ministerium des Aeutzeren gestern in offizieller Form die Einnahme von Mekka durch die Wahabiten bestätigt.

Jffed Pascha ist gestorben. Er war seinerzeit die rechte Sand und vertrauter Ratgeber des Sultan Äbbul Samlds.

Aellel -en SeMschen Lustschissbau!

Wieder einmal hat die Welk einen Begriff davon bekommen, was deutscher Geist und deutsche Tatkraft zu leisten vermag. Mit Recht ist unser Volk stolz auf das zur Vollendung ent­wickelte Werk des Grafen Zeppelin, stolz auf die Männer, die über den Ozean hinweg die Kolumbus-Fahrt in der Luft zum glücklichen Ende geführt haben. Aber damit darf es nicht fein Bewenden haben. Die Hochgefühle, oie uns in diesen Tagen bewegen, müssen in

Heute bringen deutsche Forderungen wie­der an die Ohren der Welt. Deshalb fordern wir Parteien und- Organisationen, Verbände und Vereine, die irgendwie -vackermndifche Ziele sich gesteckt haben, auf, sich in einmüti­gen Kundgebungen an die Regierung, an die Welt zu wenden:

Das Wert des (Strafen Zeppelin darf «ichk zerstört werden!

p o l»t l werden.

rebigkeit umgefetzt

Am Ende des Lateins.

Ein Persönlichkeitskabmett?

Die parlamentarische Lage Hack sich gestern sndKch auch für die Wicke derjenigen geftärt, die bi-sher immer noch den fAschbich sogenann­ten Bürgerblock als Retter aus der Not auf« bauchen sahen. Wer die Dinge wirklich aus der Nähe sehen konnte, wußte Won seit mehreren Tagen, daß die Verhandlungen -aussichtslos ge­worden waren, ein Ergebnis das gestern die Zentrumsfraktion mit chrem Beschluß endgM- tig feftgestM hat und das dann in der Be- sprechuna des Reichskanzlers mit den Fichrern

Wenn je, Kann ist Heute die Möglichkeit u gegeben. Die Welt hat den Beweis da-

dazu gegeben. Die

für erhallen, was der Deutsche für zivilisato­rische Weiterentwicklung zu leisten imstande ist. Soll diese Entwicklung abgeschnitten, soll sie

in

Weise von

Pläne. Wenn ber Völkerbund einmal die so oft versäumte Gelegenhit wahrnchmen will, seinen Namen zu rechtfertigen, dann soll er es jetzt tun und es nich ger Rachsucht, aus gen deutschen Geistes ein Werk vernichtet wird, das der Verkehrsentwicklung neue Wege voll ungeahnter Möglichkeiten erschließt.

; aus niedri-, den Lefftun-

es zu dieser vollendeten Hilss- und Ratlosigkeit der Fraktionen nicht zu kommen brauchte, kann von keinem Menschen bestritten werden, der die Dinge unbefangen sieht. Die Zusammenfassung der bürgerlichen Fraktionen mit Ausnahme der Deutschvölkischen ergab eine sichere Mehrheit, ja die einzig mögliche Mehrheit, die innerhalb

Das ist der sâstffchs Wille der Fran­zosen, der im Versailler Vertrag seinen Nie- derschlag gefunden hat. Das Werk des Grafen Zeppelin soll zerstört, die Welt um eine deutsche Tat und ihre zukunftsweisende Aus­wirkung ärmer gemacht, deutschem Geist und deutscher Schaffenskraft soll ein Halt geboten werden.

Ein unerhörter Versuch, eine Brutalisie­rung kulturwidrigster Art!

Wenn sich das deutsche Volk, das in diesen Tagen gezeigt hat, daß es der Welt noch etwas zu geben hat, damit abfinbet, dann verdient es kein anderes Geschick, bann mag es sich an fei- rische Mission aber Verizcht leisten.

Der Appell an die Welt wird aber, wie so oft schon, ungestört verhallen, wenn der Deutsche nicht endlich den Willen aufbringt, sich für seine Belange einzusetzen mit aller

Als nach dem furchtbaren Unglück von Echterdingen Graf Zeppelin vor einem Trüm­merhaufen stand und sein stolzes Werk in weni­gen Minuten vernichtet sah, da hat sich das deuffche Volk erhoben und dem Grafen bewie­sen, daß es den Willen und die Kraft hat, Zukunftsarbeit zu leisten. Damals ist der Lufffchiffbau Sache des ganzen Volkes gewor­den. Jeder einzelne fühlte sich verbunden mit dem Werk des Grafen. Es muß auch heute so sein und heute im Unglück erst recht!

Sie «chwäcken Absichten der Stampfen

mittagsstunden mehr nach der Wahrscheinlichkeit ehtt^ Auflösung beurteilt wurden, fleht man mm in parla­mentarischen Kreisen, in der Tatsache, daß die Satti nettsberatungen heute fortgesetzt werden, ein Zeichn dafür, daß die Reichsregierung noch keineswegs aA Möglichkeiten einer RegiermrgSerweiteruug als erschöpft betrachte. Wie wirersehen, wird vielmehraugenomweits daß der Kanzler von der Entschließung seiner Fraktion/ oie ihm freie Hand gibt, Gebrauch macht und nach dem Abschluß der heutigen KabinettSberatungen die Verhandlungen istatt über die Fraktionen nun nach der personellen Seite hin fiihr«! wird. Bis zur Entscheidung der Kabinetts ist die Lage naturgemäß noch ungeklärt. Mit Sicher- Heit läßt sich aber feststellen, daß die Bemühungen um die RegieruugSerweiterung im Augenblick durchaus' noch nicht als gescheitert gellen können.

Nachlese zur Zeppettu- Ruhmesfahrt.

«Los Angeles", der neue Name des 3. K. & Washington, 16. Off. Wie das Mob riueamt mitteilt, wird das ZeppÄinlustsckstff Z- R. 3 den Namen «Los Angeles" erhalten.

W a s h i n g l o n, 1S. Okt. (AuakfpruchZ 3 a einer Ansprache bei dem Essen zu Ehren der Offiziere des Luftschiffes 3. R. 3 sagleMarme- sekretär D i l b u r, er wünsche, daß das Luft­schiff ein Ariedenssymbol werde zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten so­wie allen anderen Mächten der WÄl. Als der

Ariedensfürst in Bethlehem geboren langen die Engel in der Höhe «Ehre in der Höhe und Frieden auf Erden'/ innerung an diesen Engelsgesang r R. 3 «Los Angeles" nennen. Dr tagte in seiner Erwiderung, die ho fnung, oaß das Schiff ein Ariedenssymbol werde, sei auch von hervorragenden deutschen Persönlichkeiten

In Sr-

will ich 5«

Eckener

'Lösung guckgeheißen worden.

n das einner*

st-anden erstatt hackte, Jag die Enckscheckdunig bei den Demokvaten. Und das demokvatische ZmW- keckn an der Wage ist im onckscheidenDen Singern blick nicht nach rechts ausg-eschlägen, sondern nach kmks. Und damit war im Grunde aeno-m- men das Schicksal der Rschtskvalickion besiegelt. Sie wurde gewogen und zu leicht befunden.

Am Mittwoch abend empstnni der kängfer Dr. Man die Vertreter der oaKsparteiMche-n Fraktion noch einmal zu einer besonderen Besprechung, um sie um Rat zu be-

Demokraten mit aller Entschiedenheit die Bil­dung einer Rechtskvavition zu versuchen da immer noch Aussicht bestehe, auf oiese Weise die parlamentarische Situation zu retten. Dr. Marx erklärte sich damit auch einverstanden und lud dementsp rechend die Führer der deutsch- nationalen Traktion zu gestern vormittag zu einer Unterredung ein. Kaum aber harten sich die Vertreter der Deutzien Bolkspartei am Mittwoch abend von ihm getrennt, so wurde er zum Reichspräsidenten gerufen. Und pier in der längeren Unterredung, die sich zwischen- Dr.

nunmehr die Konferenz mit den - 'ichnatio- nalen wieder ab und gestern vormittag erklärte dann das Zentrum den Versuch der Rechts koalitiou alsge scheitert. Die Zusammenhänge sind mit Händen zu greifen. Der Reichspräsident Ebert hat offenbar in die RegierungsverHandlungen cin-aeMiffen und auf seinen Eingriff ift es zurückzuführen, daß Dr. Marx den - ten, immer noch Essichtsrelchen ^Versuch, eine Rechtsikoalition zu bilden, nicht mehr unternahm uno daß dann die Centrums« frakckion den Spuren der Demokraten folgte. Ob der Reichspräsident damit seine Stellung über den Parteien gewahrt hat, wie es seines Amtes wäre, darf -mahl bezweifelt werden.

Was soll nun werden? Die Reichs- tagsfraktionen sind mit ihrem Latein am Ende. Es war ihnen nicht möglich eine traafähige Re­gierung zu bilden und die bisherig» &oa.wirm ist nicht mehr regierungssähckg, da nach dem Be- sckluh der Deutschen DoMspartei diese nur noch dann in der Regierung bleiben will, wenn die Deutschnationalen Ausnahme --^"nden hätten. Soll die Regierung sich unter diesen Umständen dein Tohuwäbobu eines Parlaments aussetzen, bas vollständig arbeitsunfähig geworden und m sich zerfallen ist? Nein! Also AufWrunn^. Oder gibt es noch einen anderen Ausweg? Die bür-

gersichen Pantersn hätten Neuwahlen gewiß I zurückgegeben sei, die Entschließungder Zen- mchck zu fürchten, aber das deutsche Volk ist, trumsfraktton, die nach einer parteiamtlichen wenn irgend möglich, von einem Sturz in Neu- wMen zu bewahren und es -muß jeder nur irgend gangbare Weg aus der Krisis erwogen werden. Ms ein fâher-sweg ist gestern der des Verband eins mit berufenen Perfönkichbeckten «unter Berücksichtigung der -berechtigten Forderungen der durch den Ausfall der Wahlen vom 4. Mai zum Eintritt in die Regierung befugten Parteien auige-

Gedanken beschäftigt und das Kabinett wird heute die Besprechungen in dieser Hinsicht fort­setzen. Gegen die WNung eines Kabinetts der Persönlichkeiten dünsten sich in den Kreisen der R eichsdagsabg eordneten, insbesondere bei den DeuHchnationaken und der Deutschen Volks- Partei, keine Schwierigkeiten ergeben, auch die Zemckrumserktärung gibt Anknüpfungspunkte für Verhandlungen in dieser Rchtun-' ledig­lich bei den Demokraten scheint 'diese Lösung keinen Anklang zu finden, wenialtens erklären sich dasDerk. Tayebl." und dieFrankf. Ztg." .gegen eine solche Lösung. -Letztere bezeichnet den verdeckten Dürgerblock^ alseine noch gefähr­lichere Ausgabe der Rechtskvalition wie der offene Bürgerblock" und die Demo-kraten wür­den die TeÄnahme an -dieser Regierung ebenso -Mohnen, wie am offenen Bürgsrblock. Gelingt es dem Kanzler nicht diese letzte Lösung durch-

Mitteilung einstimmig angenommen wurde, hat folgenden Wortlaut:

Die Zentrumsfraktton des Reichstages sieht ihre getreu ihren Crundfätzm der christlichen Volksgemeinschaft, des wirtschaftlichen und politischen Ausgleiches mit aller Hingabe und höchster Verantwortungsbewußtsein vorge­nommenen Bemühungen gescheitert, eine nach dem parlamentarischen Kräfteverhältnis be» stands- und arbeitsfähige Regierung zu bilden. Ihr großes und erstes Ziel, eine Regierung auf breitester Grundlage der Volkgemeinschaft zu schaffen, ist zu ihrem tiefsten Vedauem nicht erreicht worden. Buch die daraufhin aus Gründen der Außenpolitik und im Interesse des besetzten Gebietes von der Fraktion erstrebte Beibehaltung der bisherigen Regierung war nicht durchzusetzen. Ebenso scheiterten wei­tere Versuche, die Regierung in tragfähiger Form nach rechts zu erweitern. Die Zentrums- Fraktion ersucht daher den Reichskanzler, dem Re ihr volles Vertrauen ausspricht, kein Mittel un-

versucht zu lassen das politische appellieren, um zu schaffen, die

und im äußersten Notfall an Urteil des Volkes zu eins tragfähige Regierung imstande und gewillt ist.

Staaten aus.

Amerikas Anerkennung.

WasAagton, 16. Okt. Das Interesse der diplomatischen Kreise für den Mug drängt alles in den Hintergrund, selbst die An­leihe. Man erörtert viel die Z u k u n f t s - taktik von Militär und Marine auf Grund des langen Fluges. Allgentm wird der Flug als eine wunderbare Leistung Sertet, die die Bewunderung für Deutsch- s industrielle Leistungsfähigkeit aufs neue wèckt. Alle amtlichen Maßnahmen zur Abliefe­rung des Z. R. 3 werden mit Dr. Eckener direkt verhandelt, da eine Vermittlung der Botschaft nicht nötig ist.

Die New York World schreckt:

Der Flug ist eine bemerkenswerte Errungenschaft. Er ist der Beginn eines guten Willens, der die zerbrochene Freundschaft wieder aufbauen helfen wird. Das Blatt kommentiert dann ferner den Flug Eckeners über Newyork, der es der Bevölkerung ermöglichte, das herrliche deutsche Schiff zu bewundern und gibt ferner Hoffnung Ausdruck, daß die deutsche Anleihe zusammen mit dem silbernen Zeichen Eckeners rsten Anzeichen «für ein schnelles Hellen e chlagenen Wunden" bedeuten mögen.

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die e:

zuWhren, dann

keit â 1^6 Aus

vir keine andere' des Reichstages!

Die ergebnislosen Frakftons- besprechungen.

Berlin, 16. Oktbr. Vom Zentrum nahmen an der heutigen Sitzung mit dem Reichskanzler die Abgeordneten Stegerwald, Spahn und Dr. Höfle als Vertreter des Vorsitzenden Fehren­bach, der die inzwischen fortgesetzte Fraktions­sitzung des Zentrums leitete, teil. Von den Demokraten waren die Abgeordneten Koch, Erkelenz und Haas erschienen, von der Deutschen Volkspartei Dr. Curtius, Dr. Zapf und Dr. Scholz.

Die Besprechung dauerte nur kurze Zeit. Siegerwald teilte mit, daß die Zentrums- fraktion eine Entschließung vorbereitete, in der sie ihr Bedauern ausdrücke, daß die Versuche des Kanzlers zur Bildung einer Volksgemeinschaft und ur Erweiternng der Koalition nach rechts mit Einschluß der Demokraten gescheitert seien. Das Zentrum sei nun der Ansicht, daß nun­mehr dem Kanzler die volle Handlungsfreiheit

1. die bewährte Linie der durch den Reichs­kanzler getragenen Außenpolitik zu ffchern.

2. die Aufgabe der sozialen Versöhnung und des wirtschaftlichen Friedens weiter durchzu' ruführen und

3. die christlichen Kulturgüter zu schützen und zur Entfaltung zu bringen.

Eine Feststellung des Reichs­kanzlers.

Berlin, 16. Okt. Der Reichskanzler empfing heute nachmittag die Fraktionsführer der Koalition-parteien. Nach Bckanistgabe des Beschlusses der Zentrumsfraktion stellte der Reichskanzler in Uebereinstimmung mit den Parteiführern fest, daß er weitere Verhandlungen mit den Fraktionen über die Erweiterung der Regierung für auSfichtrlor halte. Die Reich-regierung halte sich ihre Entschließungen vor.

Die Vntscheidttns auf heute vertagt.

Berlin, 16. Okt. Die KabinettSntzung in btt Reichskanzlei dauerte von 5 bis 71/» Uhr. Nach Be­endigung wurde folgendes amtliches Kommunigue ansgegebcn: DaS Reichskabinett beriet heute die durch die Stellungnahme der ReichStagsfraktion geschaffene innerpolitische Lage und wird morgen die Beratungen fortictzen.

Die Verhau -lurrgen gehen welker.

Berlin, 17. Oktober. Während die Aussichten der Weiterentwicklung der Kriese in den gestrigen Nach-

der aci«,.-»»...».._______

Newyork, 16. Okt. Die Zeitungen füllen ihre Spalten mit Berichten über die Ankunft des Zeppelins. Ganze Seiten zeigen ausge­zeichnete Photographien, die an allen Ecken der Stadt während des Ueberfliegens aufgenom* men worden sind. Die Blätter heißen das Luft­schiff willkommen und rühmen die bemerkens­werte Tat. Die W o r l d bringt die Ank unft des Luftschiffes mit der Ueber- Zeichnung der deutschen Anleihe M Verbindung und bezeichnet beides als Vorboten für die Wiederherstel> lung der zerbrochenen Freund­schaft. Das Blatt erklärt:

Wir hoffen, daß die Anleihe und Dr. Ecke­ners großes silbernes Zeichen den Beginn einer schnellen internationalen Verständigung ein» leiten werde. Amerika verlangt, daß

es Deutschland erlaubt werde, auch weiterhin L u f t f ch i f fe z u bauen, um auf diese Weise Deutschlands Wiederherstellung zu unterstützen. Die Zerstörung der FriÄirichs- Hafener Werft, die, als die Kriegsleidenschaften hochschlugen, -beschlossen wurde, würde ein Akt von Vandalismus sein.

Die New York Times erklärt, daß das Luftschiff sowohl als Zeichen des Tri­umphs deutschen Genies als auch als Zeichen friedlicher Arbeit begrüßt werden könne. Während der Ueberfahrt über den M-.