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200. Jahrgang.

Hanauer

WWt

General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprech-Lnschluß Nr. 1237 und 1238.

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Mittwoch den 15. Oktober

1924

3. 21 3

Die letzten Meldungen

ite myork. 15. Off. 9 Ahr vor gs ^mitteleuropäischer Zett) wurde dar Luftschiff 70 Meilen also 112 Kilometer östlich von Boston gesichtet.

N e w y o r k. 15. Off. 10.20 Uhr vormittags (mitteleuropäischer Zeit) ist das Luftschiff Z. R. 3 über der Stadt Boston er­schienen.

Die leltzte Etappe der Ozeanfahrt.

Kursänderung infolge südwestlicher Windè.

Nach den heute vorliegenden Meldungen haben die Witterungsverhältnisse das Luftschiff veranlaßt, seinen Kurs mehrfach zu ändern und gegen die Winde anzuk-reuzen. Insbesondere mußte der Plan, von den Agoren dem Bermu­das zuzusteuern, aufgegeben werden. Das Qust- schiff mußte einen nördlichen Kurs einschlagen und ist bis in die Nähe der Südwestküste von Neuschottland gefahren, um dann nach dem Westen zu steuern, um so in gerader westlicher Fahrt Lakehurst zu erreichen. Um 9 Uhr vor­mittags wurde das Luftschiff 70 Meilen östlich von Boston gesichtet, sodaß anzunehmen ist, daß d-as Luftschiff in den heutigen Mittagsstunden gegen 12 Uhr, nach amerikanischer Zeit mor­gens 7 und 8 Uhr, das Ziel erreichen wird. Es wird über Newyork, Baltimore, Washington fahren und -dann gurütf nach dem Flughafen Lakehursl.

Zu der von einigen Stottern gebrachten Funkmeldung über einen angeblichen Motor- defekt an Bord des Z. R. 3 wird uns aus Friedrichshafen gemeldet, daß die Meldung wahrscheinlich von Dampfern stammt, die das Luftschiff angetroffen und beobachtet haben, daß nur drei bezw. vier Motore des Schiffes arbeiten. Es ist jedoch anzunehmen, daß zwei der fünf Motore abgestellt worden sind, um Benzin zu sparen. Ferner werden die Motore wahrscheinlich in regelmäßiger Folge ange­halten worden sein, um von den sie bedienen­den Monteuren auf Schäden untersucht zu wer­den. Besonders die Zuleitungen des Schmier­öllagers werden darauf geprüft, daß sich in dem Oel keine fremden Bestandteile befinden, und die Siebe, die zur Reinigung des Oeles an einigen Stellen eingebaut sind, müssen von Zeit zu Zeit gereinigt und- geprüft werden. Ferner werden die Zulaufsköpfe und ganz be­sonders die Kurbelwellenlager, die eine unge­heure Beanspruchung auszuhalten haben, durch besondere abnehmbare Klappen im Gehäuse nachgesehen und gereinigt. Wahrscheinlich ist die Nachricht von dem Versagen der Motore dadurch entstauben, daß L. Z. 126 die Meldung gefunkt hat, er fahre augenblicklich mit vier Motoren. 3 m übrigen ist die Kräftebemessung der Maschinen so vorgenommen worden, daß L. Z. 126 sogar mit drei Motoren imstande ist, Kurs zu halten. Nach Mitteilung der Luft­schiffleitung sind jedoch sämtliche Maschi­nen in Ordnung. Es liegt daher kein Grund zu irgendwelcher Besorgnis vor.

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Newyork, 15. Okt. Amtlich wird gemeldet: L. Z. 126, 5 Uhr nachmittags (mitteleuropäische Zeit) bei 47,20 West und 42,30 Grad Nord bei 75 Seemeilen Geschwindigkeit.

Lakehurst, 15. O-kt. Z. R. 3 kämpft, wie um 10.10 Uhr abends mitteleuropäis ' e Zeit von Bord gefunkt wird, gegen schwere Winde an. Das Luftschiff legt nur noch etwa 25 Seemeilen (45 Kilometer) in der Stunde zurück. Es ist daher mit einer noch späteren Ankunft zu rechnen.

Chatham-, 14. Okt. Ein soeben e-ingetroffener Funkspruch des Zeppelin besagt:Sw>^ steuert mit Kurs auf N e ü f u n d l a u d. Geschwin­digkeit 72 Meilen."

Der offizielle Wetterbericht des Marine- minifteriüims meldet starke nord-südliche Wind- strömungen an der Küste von Neufundland.

Newyork, 14. Okt. In Marinekreifen rechnet man mit der Möglichkeit, daß Z. R. 3 bis Neu­fundland- fliegt, um dann 'nach Süden abzu- drehen, um die günstigen in der dortigen Gegend wehenden Nord-Süd-Winde auszu- nützen.

Boston, 14. Okt. Das Luftschiff Z. R. 3, das von Nebel und Regenböen einaelc "'ch Mar,,

über Boston.

wandte sich nach Norden und um 4 Uhr be­richtete es, daß es gutes Wetter getroffen habe und mit 70 Knoten Geschwindigkeit in der Rich­tung auf ©albte Island fahre. Dies würde das Luftschiff weit nördlicher von seinem ursprüng­lichen Kurs führen. Am späten Nachmittag von ben Küstenstationen von Newengland aufge- fangene Meldungen besagen, daß das Luftschiff und die Ma-schinen in guter Verfassung seien.

Berlin, 15. Okt. Nach einem um Mitternacht in Berlin eingetroffenen Funkspruch aus New- Dork hat Z. R. 3 Sable Island Mit einer Geschwindigkeit von 80 Seemeilen überflogen.

Newyork, 15. Okt. Z. R. 3 ist um 5.25 Uhr vormittags (mitteleuropäischer Zeit) südlich von einem Punkt von Neuschottland angelanat. Ne weitere Reise wird über Newyork, Baltimore, Washington und Lakehurst erfolgen.

Newyork, 15. Okt. In Lakehurist ist um 5 Uhr vormittags ein Funkspruch- von Z. R. 3 des In­haltes angek-omimen, daß d-as Lufff-chiff heute vormittag Newyork zu- erreichen gedenkt. An Bord sei -alles wohl.

Washington, 15. Okt. Nach einer -Meldung des amerikanischen Kapitäns Steeb hat Z. R. 3 während der Nacht seine Fahrt mit 4 Maschinen bei einer Geschwindigkeit von 57 Knoten fort­gesetzt. Das Lu-ftschiff war -aber durch südwest- -liche Winde a-ufg-e halten. Mit Rücksicht auf die ungünstigen örtlichen Witterung-sverh^tnisse und einem Bericht über besseres Wetter, nord­wärts, wurde der Kurs geändert. Der Dampfer Präsident Harding" hat uns in der lebten Nacht durch Funkspruch seine Hilfe angeboren. Wir hantten dem Kapitän, wir brauchen jeaow keine H'iffe, da wir noch für 56 Stunden Brenn­stoff haben, das ist die Hälfte des -mitgenomme­nen Vorrates.

Newyork, 15. Okt. Um 6 Uhr morgens (-mit­teleuropäischer Zeit) wurde in Sabie Is­land das Motor-geräusch des Z. R. 3 in der Dunkelheit gehört. Das Schiff ist etwa 600 Mei­len von Newyork- entfernt.

Friedrichshafen, 5. Okt. Wie dieOberschwä­bische Volkszeitung" berichtet, sind vom Luft­schiff Z. R. 3 folgende Funbsprüche an die Maybachwerke emgoga-ngen:Herzlichen Glück­wunsch zur hervorragenden Leistung Ihrer No­tare, die bereits 60 Stunden ohne jegliche Stö­rung -laufen" und an die Direktoren Dürr und Arnstein vom Lustschiffabu:Herzlichen Glück­wunsch für -die prächtige Leistung -es L. Z. 126, iw heute Nacht schweres Wetter spielend weigerte.*

Lakehurfl, -er neue Kermalhafen des Z. A. 3.

Die Station, in der das Zeppelin-Lu-Schiff unter-gebracht werden soll, der bekannte ameri­kanische Luftschiffhafen Üak-churst, ist für Ame­rika etwa das, was Friedrichshafen für den Lu-ffschisfib-au, Johannistal für den Flugverkehr in Deutschland bedeutet. Hier, etwa 2 Stunden Bahnfahrt von Newyork entfernt, aber bereits im Staate New-Jersey gelegen, befinben sich die aroßen am-erikan-ifchen Luftschü- lallen für Lenkballons, daün aber auch die .' -an-gars für die Maschinen der amerik-anischen Flu-gzeug- flo-tMe. Im großen -und ganzen wird also L. Z. 126 hier dieselben Bedingungen oorfinben Wie in Friedrichshafen. Ein ausgedehntes Ssen- und Steppengebiet ermöglicht Fahrten über Wasser und Land, und auch, sonst findet das LufffMiffpers-onal im wesentlichen die gleichen örtlichen Verhältnisse wie an dem europäischen Standorte des Zeppelinschiffes vor.

Bis vor kurzem w-aren endgültige Vsstim- -mung-e-n -hinsichtlich der Unterbringung des Z. R. 3 in Lakehurst noch nicht getroffen. Die -großen Hallen, die für die -amerikanischen Luft­schiffe zur Verfügung stehen, und in denen bis­her hauptsächlich 2 größere Lenkba-llons unter- -gebracht waren, darunter das besäumte Schilfs Shenandoah", dürften zunächst für den deut­schen Biesenkreuzer nicht Raum genug gewäh­ren. Man hat daher bis auf weiteres zu dem Aushilfsm-itte-l der Veran-kerung des Zeppel-n- schiffes an einem riesigen Masi gogri,, en, an dessen Spitze der Zeppelin mit seinem Bug fest- gemacht merben soll. Der Ankermast ist etwa 50 Meter hock> und an seinem oberen Teil dreh­bar, sodaß er je nach der Windrichtung auf das bera-lffahrende Schiff eingestellt werden kann. Durch eine -aus dem Ankergeschirr herausge- -klo-'-ts Luke, die aleick^eitia als Laufbrücke

dient, über die man das Lufff-chiff verlassen kann, wird das Fahrzeug -an den Mast befestigt.

Die Schwierigkeit bei dieser Te^-stigungsart besteht in der Hauptsache darin, -alles zu ver­meiden, was dem Winde die Mögli^ckeit gibt, das freie Ende des Lufff-chfffes gegen den Boden zu drücken ; hat doch das bereits erwähnte Luft­schiffShenandoah" sich eines Tages von feiner Verankerung losgerifsen und konnte nur i^mer von seinem Führer wieder an den Standort zurückgebracht werden. Mit Rücksicht auf diese besonderen VerankeMNgsverhältnisse hat man dem L. Z. 126 von vornherein den Bug be- träckM-ich verstärkt, fv daß damit zu rechnen ist,

Die Wölling des

Unüberbrückbare Gegensätze zwischer

Die Dormittagsenischlietzung des Zentrums.

Berlin, 14. Okt. Um %1 Uhr beendete die Zentrumsfraktion ihre Sitzung und gab fol­genden Befchluß bekannt:

Nachdem die Erweiterung der Koalitio.i nach rechts und links gescheitert ist,, ist die Zen­trumsfraktion einmütig der Auffassung, daß mit Rücksicht auf die gegenwärtige poli­tische Lage die bestehende Regierung bei­zubehalten ist."

Wie von der Fraktion ausdrücklich betont wird, ist der vorstehende Beschluß einstimmig und ohne Stimmenthaltung gefaßt _ worden. Unmittelbar nach Annahme dieser Entschließung begab sich der Fraktionsvorsitzende Abg. Feh- reMüch zu dLG ^mftmnsunrnüenb^i der Deutschen Bolkspartek, dem Abg. Scholz, um diesen, als den Verhandlungsführer derjenigen Fraktion, die im Mittelpunkt der Verhandlun­gen steht, von dem Willen des Zentrums in Kenntnis zu fetzen.

Die Demokraten.

Die demokratische Reichstagsfraktion hat gestern einstimmig folgende Entschließung angenommen:

Die deutsche demokratische Reichstagsfrak­tion ersucht den Reichskanzler, weitere, aus­sichtslose Verhandlungen über eine Aen­derung der Regierung nicht mehr zu führen und vom Reichstag zu verlangen, daß er der Regierung ermöglicht, die Außen­politik fortzusetzen und zum Ziele zu führen, die sie zur Befreiung deutschen Landes und zur Aufrichtung der deutschen Wirtschaft in die Wege geleitet hat.

Die Aniworl -er Voiksparlei.

Berlin, 14. Okt. Die Reichstagsfraktion der Deutschen Solfspartei veröffentlicht folgende Erklärung:

Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volks- partei hat in ihrer Sitzung am 14. Oktober von den Beschlüssen des Zentrums und der Deutschen Demokratischen Partei Kenntnis genommen und kann diese nur als Ablehnung einer Zustim - mung zu einer Rechtserweiterung a u f f a s s e n. Die Deutsche Volkspartei ist nach Prüfung der hierdurch geschaffenen Lage einstimmig zu dem Ergebnis ge­langt, an ihrer bisherigen Stel­lungnahme fest zuhalten. Die Vor­aussetzungen, die gemeinsam mit dem Zentrum und der Deutschen Demokratischen Partei für die Hinzuziehung der Deutschnationalen Volks­partei nach den Maiwahlen aufgestellt wurden, sind erfüllt. Die vorbehaltlose Annahme der Richtlinien der Reichsregierung als geeignete Grundlage für eine Regierungserweiterung durch die Verhandlungsfuhrer der Deutsch-na­tionalen Volkspartei und die Beibehaltung der Kanzlerschaft und des Auswärtigen Amtes durch bewährte Führer sind Bürgschaften für die Fortführung der bisherigen Außenpolitik auch bei einer Zuziehung der Deutschnationalen Volkspartei. Diese Zuziehung ist zugleich eine Notwendigkeit staatlicher Konsolidierung und parlamentarischer Gesundung. Die Koalition der Mitte geriet infolge der numerischen Schwäche von einer parlamentarischen Krise in die andere. Ihre Fortführung bietet keine Ge­währ für eine Vermeidung dieser Krisen. Die bisherige Koalitionsregierung würde im Ge­genteil mit Sicherheit binnen Kurzem zum Schaden der deutschen Außen- und Innenpolitik in parlamentarische Verwicklungen gLraâ

daß ähnliche Unfälle wie «bei derShenandoah" vermieden werden.

Uebrigens sind âch, wie bei dieser Gelegen» heft bemerkt sei, mehrere amerckanffche Kriegs­schiffe mit ähnlichen Verankerungsmasten ver- fehen, um bei Manövern und Fahrten über See den Luftschiffen die Möglichkeit einer ^Lan­dung" zu bieten. Auch das SchiffPateka", das die Aufgabe hat, mit anderen amerikanischen Krieo-rlchiffM als Begleitschiff dem Zenveliw freutet endgegennffahren, ist an seinem hin­teren Ende mit einem Ankertuvm ausgestartet und kann im Notfalle dem Zeppelinschiffe auf Verfügung stehen.

W M in W.

den Parteien -er jetzigen Koalition»

Die Deutsche Volkspartei hält infolgedesien die Fortführung der bisherigen Koa- litionsregierung prakttsch für un­möglich. Wenn sich aus der derzeitigen par­lamentarischen Situation eine neue Krise er­gibt, die zur Auflösung des Reichstages fführt, so trifft die Schuld nicht die Deuffche Volks­partei. Die Annahme ihrer Vorschläge würde eine solche Krise vermeiden und eine dauernde Konsolidierung der Regierung zur Fortführung ihrer Aufgaben ergeben. Von diesem Gesichts­punkt ging die Partei bei ihrer bisherigen Hal­tung aus und aus demselben Grunde hält sie an ihrer Auffassung fest.

Das Zentrum am Abend.

Berlin, 14. Okt. In der zehnten Abend- stunde gab die Fraktion des Zentrums folgende Entschließung bekannt:

Nachdem die Beibehaltung der gegen­wärtigen Regierung, die das Zentrum ein­mütig gewünscht hat, abgelehnt wurde, erklärt die Zentrumssraktion ihre Bereitschaft, einer Erweiterung der Regierung nach rechts auf dem Boden der vom Reichskanzler aufgestellten Richtlinien zuzustimmen, falls die Demokraten auch in der Regierung verbleiben."

Der Vorstand der Zentrumsfraktion wird Mittwoch vormittag seine Sitzung abhalten, und am Nachmittag wird die Fraktion selbst wieder zusammentreten.

(Dieser Beschluß des Zentrums zeigt, daß die En t s ch e i d u n g nunmehr ganz und gar bei den Demokraten liegt. Ob diese Partei von ihrem seitherigen Standpunkt abweichen wird, läßt sich noch nicht sagen. D. Red.)

Meberfriffe von den Demokralen zur Bolkspartek.

Der bekannte Parlamentarier Dr. Kar? Böhme, Geschästsführer des deutschen Bauernbundes, ist aus der Demokratischen Par­tei a u s g e s ch i e d e n. Böhme gehörte den deutschen Parlamenten mit einjähriger Unter­brechung seit 1907 an. Im Jahre 1916 trat er von den Nationalliberalen zu den Demokraten über. Er hat soeben in einem Schreiben an den Fraktionsvorstand der Deutscherc Solf spartet den Wunsch geäußert, zur Volkspartei zurückkchren zu dürfen. Auch der preußische Landtagsabgeordnete Westermann, der dem Deutschen Bauernbund angehört, ferner die Mitglieder des Reichswirffchaftsrats S ch m i d th a l s und H a rtfort (Ost­preußen), die Mitglieder der 'Demokrattfchen Partei waren, sind aus der Partei ausgetreten und haben sich der Deutschen Volks- Partei angeschlossen.

Die deutsche Anleihe.

In Rew-dork in 12 Minuten überzeichnet.

New-Hork, 14. Oktbr. Die Subskription auf die deutsche Anleihe wurde 12 Minuten nach der Eröffnung bei offensichtlich starker Ueber. Zeichnung geschloßen.

New-York, 14. Oktbr. (Funkspruch.) Die Nachfrage nach der deutschen Anleihe war so groß, dâß einige bedeutende Firmen, die Zeich- nungsstellen waren, sich gezwungen sahen, jede weitere Zeichnung abjufe' r weil der auf sie entsallende Anteil bereits ist war. An der Fondsbörse wurden anno . ? 350 000 Dollars zu 94°/» bis 92'/» Prozent uingesetzt.

New-York, 14. Okt. Die deutsche Anleihe ist das einzige haussierende Papier bei sonstiger allgemeiner Lustlosigkeit. Das Vanksyndikat, das die Anleibe auflegte, arbeitet fieberhaft an brr Fertigstellung der Zeichnerliste. umjbie