200. Jahrgang. -
ßanauerS Anzeiger
General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt« und Landkreis Kanan a. M.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprech-Anschluß Nr. 1287 und 1238.
BeruSSvretSfür die 2 Wochen vom 22. Sept. b. 4. Okt. 1 Goldmark ohne Trägerlohn. Einzel- nummer 10 Freitags u. Samstags 12 Goldviennig. — Anzeigenoretie .für die 28 mm breite Zeile im Anzeigenteil 15 Goldyfennig. für die Asklamezei 1 e (68 mm) 50 Goldviennig —Offertengsbüh r 30 Goldviennig — Geschäftsstelle Hammerstrahs 9.
Erfüllungsort und Gerichtsstand für Seide Teile Sana« a. Main.' Für Platzvorschrift und Erscheinungstase der Anzeigen wird keine GewäSr geleistet. — 2m Falle höherer Gewalt Streik usw. bat der Bezieher keinen Ansvruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung der Bezugsvreises
Nr. 232
Donnerstag den 2. Oktober
1924
Das Neueste.
— Im großen Mainzer Tunnel ereignete sich gestern mittag ein schweres Eisenbahnunglück. Die Gesamtzahl der Opfer dürfte sich etwa auf 14 Tote und ebensoviel Verletzte belaufen.
— Reichsfinanzminister Dr. Luther ist heute vormittag nach London ahgereist, um den Schlußverhandlungen über die Auflegung der deutschen Anleihe beizuwohnen.
— Im englischen Unterlaufe fand ein plötzlicher Vorstoß der Konservativen gegen die Arbeiterregierung statt, die zu einer Kabinettskrisis führen kann.
— Der französische Unterrichtsminister hat gestern sämtliche Schulbehörden im Lande beauftragt, die Einheitsschule vorzubereiten.
Hm die Regierungsbildung.
Die gestern erfolgte Ankündigung, daß Reichskanzler Marx noch gestern die Verhandlungen über eine Regierungsumbildung „nach rechts und links" aufnehmen werde, hat sich im Laufe des gestrigen Tages noch mäst in die Tat umgesetzt. Nach einer gestern abend herausgegebenen Meldung sollen die Besprechungen des Reichskanzlers mit den Parteien erst heute nachmittag mit einer Konferenz der Führer der Regierungsparteien beim Reichskanzler ihren Anfang nehmen. Am Freitag soll dann eine Besprechung mit den Sozialdemokraten und am Samstag eine Konferenz mit den Deutschnationalen erfolgen.
Der Beschluß des Vertretertages der Deutschnationalen Volkspartei, sich an der Regierung zu beteiligen, soll, wie der „Vorwärts"
Geschlossenheit des Vertretertages bekunden. Wesentlich an dem Beschluß sind zwei Punkte: einmal die Anerkennung des Londoner Abkommens und der Gesetze zu seiner Durchfüh- rung als einer „bindenden Norm", und dann die Bereitwilligkeit, auf Verhandlungen über den Eintritt in die Regierung einzugehen. Zeichendeuter und Haarspalter mögen an der Form, worein die beiden Teile des Entschlusses gekleidet wurden, ihren kritischen und satirischen Scharfsinn üben; wer das Mönchsgezänk um Worte nicht für das Wesen der Politik hält, darf sich mit den Tatsachen begnügen. Die Dawes- Gesetze sind innerhalb der deutschnationalen Wählerschaft schärferem Widerstande begegnet als innerhalb der Reichstagsfraktion. Nach erfolgter Annahme der Dawes-Gesetze durch die verfassungsmäßigen Organe tritt nun auch die Vertretung der deutschnationalen Wählerschaft auf den Boden der damit geschaffenen, neuen politischen Wirklichkeit, um die Wahrnehmung deutscher Lebensinteressen bei Durchführung des Londoner Abkommens sicherstellen zu helfen. Einer Beteiligung der Deutschnationalen an der Regierung, deren Hauptauf. gäbe zunächst die Durchführung der Dawes- Gesetze sein wird, steht damit von Partei wegen nichts mehr im Wege.
„Es wäre aber verkehrt, zu glauben, damit wäre die Regierungsbildung bereits übern Berg. Was nun folgt, läßt sich doch nur zum Teil in der „Dunkelkammer" erledigen. Jetzt beginnen Einwirkungen, die sich nicht so bequem ausschließen lassen, wie bei den Deutschnationalen die eigene Presse. Reichskanzler Marx läßt erklären, er werde nach „rechts und links verhandeln. Darin deutet sich schon eine der Schwierigkeiten an, die sich erheben, nachdem die Schwierigkeit, die im Zwiespalt bei den Deutschnationalen lag, beglichen worden. Zentrum und Demokraten sind, in bezug auf den Beitritt der Deutschnationalen, genau so geteilter Meinung, wie es die Deutschnationalen in bezug auf das Londoner Abkommen waren. Den Erzberger-Flügel des Zentrums zieht es stark zur Sozialdemokratie. Das ist nicht gerade geeignet, Herrn Marx feine Bemühungen zu erleichtern.
Grundsätzlich wäre gegen eine Regierungs- Mehrheit „von Müller-Franken bis Hergt" nicht viel zu sagen; über die praktische Möglichkeit ist eigentlich aber schon jedes Wort zuviel gesagt. Maßgebend für die Regierungs- Zähigkeit einer Part ei im gegenwärtigen Augenblick ist ihre Stellung zur Außenpolitik. Deshalb mußten die Deutschnationalen über ihre Stellung zum Londoner Abkommen Klarheit
WM WWWWe im Minze! Mel
Mainz, 1. Oft. Auf den 12.14 hier abfahrenden Baseler Schnellzug, der infolge eines Defektes im Tunnel zwischen Mainz- hauptbahnhof und Südbahnhof gezwungen war, zu halten, fuhr der 12.18 hier abgehende Wormser Personenzuc» auf. Bei dem Zusammenstoß gab es eine Anzahl Toter und Verletzter. Der vordere Teil des Baseler Schnellzuges konnte weiterfahren. Die Bergung der Verletzten und der Toten, sowie die Aufräumungsarbeiten überhaupt find im Tunnel mit großen Schwierigkeiten verbürge i.
Mainz, 1. Oft Das Eisenbahnunglück im Mainzer Tunnel, also im Gebiet der französischen Regie, stellt si^ als außerordentlich schwer heraus. Die Zahl der Toten und Verlebten läßt sich noch nicht genau angeben. Sechs Fahrgäste, die sofort tot waren, wurden auf die polizeistakion am Südbahnhof gebracht. Man ist dort noch mit der Feststellung ihrer Personalien beschäftigt. Von den in das Städtische Krankenhaus eingeliefer- ten Verwundeten sind zwei Männer und ein Kind gestorben. Die Ramen dieser beiden Toten ind: Artur Struve, Hamburq. Damm- iraße 32, Georg Engel, Vilbel, Ritter- kraße 32. Die Ramen der Verletzten, die m Städtischen Krankenhause liegen, sind Müller, Pforzheim, Spahn, Cassel, k o m m e ck e, Holzhausen, Krieger (ohne Ortsbezeichnung). Von dem gestorbenen Kinde konnten die Personalien bisher nicht ermittelt werden. Auch einer von den in das franzvi-che Milikärlazarett Verbrachten ist bereits gest ir- im D-Zuq mitfuhr. Die meisten Verletzten'sind Fabrgäste des D-Zuges gewesen. 3m französischen Militärlazarett liegen außerdem noch 10 Verletzte. Die Zahl der Toten schätzt man bis setzt auf 14. die der Verletzten dürfte ebenso hoch sein.
Die Verletzungen sind zum Teil schwerer Art. einem Manne mußten beide Deine abgenommen werden, um ihn am Leben zu erhalten. Die aus dem Tunnel geschafften Verwundeten sind vom Rauch völlig geschwärzt.
Die Rektungsarbeiten sind sehr erschwert. Die Gaskäsken sind geplatzt, sodaß das was ausströmt. Der Tunnel ist mit Rauch und Gas angefüllt, das keinen Abzug hat. Der Tunneteingang nach dem Hauptbahnbsf wurde sofort gezerrt, Passagiere und Make.ist werden vom Südbahnhof her herausgeichafft.
Am 15. Oktober werden es 40 Jahre, daß der Tunnel eingeweiht wurde. Seit dieser Zeit hat sich kein nennenswertes Unglück ereignet
Die Rettungsarbeiten.
Mainz, 1. Ost. Die Mainzer Feuerwehr, Regiebeamte und ein starkes französisches Trupipenaufgebot sind damit beschäftigt, die in dem Tunnel ineinander geteilten Wagen aus«
schaffen, ehe die Verhandlungen mit ihnen beginnen konnten. Dessen bedarf es bei der Sozialdemokratie leider nicht, ihre Stellung ist eindeutig klar; sie ist d e r offene oder geheime Bundesgenosse jedes fremden Vertrags- oder Verhand- lungsgegners, gegen den die deutsche Regierung sich mühsam genug durchzusetzen hat. Sie hat sich eben jetzt wieder zum Dolmetsch eines Versuches Herriots gemacht, sich in die innerdeutschen Verhältnisse, und zwar in recht plumper Form, einzumischen. Solange also die Wahrnehmung deutscher Lebensinteressen bei Durchführung des Londoner Abkommens Hauptaufgabe der Reichsregierung ist, kann für die rechte Hälfte der Mittelparteien die Sozialdemokratie als Partner nicht in Frage kommen. Zur rechten Hälfte der Mittelparteien gehört aber auch der rechte Flügel des Zentrums. So bereit der Erzberger-Flügel des Zentrums sein möchte, die Wirth-Koalition mit der Sozial- demokratie zu erneuern, so wenig wird der Stegerwald-Flügel für diese Rückwärtserei zu haben sein. Und ähnlich liegen die Dinge auch bei den Demokraten.
Der innere Zank also, der bei den Deutschnationalen klug und geräuschlos beigelegt worden, hat die schönste Aussicht, beim Zentrum und den Demokraten wieder aufzuleben. Und es wird übermenschlicher Geduld und einer nicht gewöhnlichen Geschicklichkeit bedürfen, um die
Änander, zureihen und die Ueberlebenden zu retten. Zur Hilfeleistuna in beim Tunnel sind französische A r m e e 1 ch et n w erf e r zu Hilfe herbeiigazogen worden. Bisher ist esn 0 ch nicht gedungen, an Me mittelten Wagen heranzu kommen, dadrs Lriünnner der zerstörten Wagen den Tunnel vollpandig versperren.
Die Arsache der Katastrophe.
Mainz, 1. Okt. Das Effenbahnunglück im Tunnel trug sich nach den bisherigen Feststellungen wie folgt zu:
Beim Pausieren des Tunnels zwischen dem Hauptbahnhof und Süd versagten am D- Zug 670/656 Köln-Mannheim die Luftbremsen, sodaß der Zug im Tunnel hielt. Infolge Versagens der MockLusfahrtfichs- rung aus Mmnz-Hauvtbahnhof war das Gleis des Tunnels nicht rückge- f ich e r t Obwohl von der Blockstelle Mainz- Süd des Tunnsle'ingangs der D-Zug noch nicht zurückgemiöldet und damit das Gleis nicht frei- gegeben war, ließ der verantwortliche Fahrdienstleiter Mainz- Hauptbahnhof den vier Minuten später fälligen Pe rsonenzug bo* Mai n z - W o rms nach dem Tunnel zu a b. Der Lokomotivführer des Personen,zugs konnte wegen des dichten Qualms und wegen der Biegung des Tunnels den Haltenden D-Zug nicht sehen und fuhr so in ihn hinein. Die letzten Wagen des D-Zuges wurden schwer beschädigt, ebenso die Lokomotive des Personenzuges.
Eifenbahnregie bittet um die Veröffentlichung nachfolgenden amtlichen Kommunioues: Zwischen Mainz-Hauptbahnhof und Mainz-Süd hat sich ein ziemlich schwerer Zusammenstoß ereignet. Der aus unbekannten Gründen in dem Tunnel haltende Zug 670 ist von dem folgenden Personenzug 682 eingeholt worden. Der Zusammenstoß war heftig. Zwei Wagen sind schwer beschädigt worden. Unglücklicherweise ist her Tod von sechs Reisenden zu beklagen; sechs Schwerverwundete sind nach beim Mainzer Militärlazarett I transportiert worden; andere leicht verwundete Reisende konnten sich in ihre Wohnungen begeben. Es ist eine Untersuchung über die Veratwortlichkeit eingeleitet. worden. Der Verkehr wird im Laufe des Abends wieder hergestellt. Vorläufig wird der Verkehr über das rechte Rheinufer und durch das Lahntal für die Pariser Verbindungen umgelsitet.
Mainz, 2. Okt. Von den Toten sind weiter festgestellt: Fabrikant Eugen Cordten in Bad Dürkheim, Student Erwin Cordien in Bad Dürkheim und ein Kontrolleur der französischen Regie, E r a n i e r.
Parteien, die zur Bildung einer einigermaßen tragfähigen Mehrheit der Mitte unentbehrlich sind, unter einen Hut zu bringen. Ja, wenn der regierungsbildende Kanzler wenigstens, wie das in Ländern mit einem leidlich vernünftigen Parlamentarismus üblich ist, Ellbogenireiheit hätte, sich seine Mitarbeiter auszusuchen! Aber ihm sind die Hände gebunden durch die unterschiedlichen Partei-Bureaukratien, und in dieser Gesundheit soll er sich durchsetzen gegen den passiven Widerstand des Reichspräsidenten, dem
der
natürlich von der ganzen alten Wirth-Koalition Rücken gesteift werden wirbt
KknSenburg.
Wenn das deutsche Heer in dem gewaltigen Völkerringen Leistungen aufzuweisen hat, die in der Geschichte aller Zeiten und Völker beispiellos dastehen, so ist dies in erster Linie der Erziehung des Volkes zur Wehrhaftigkeit zu danken. Hindenburg.
Millionen national denkender Deutscher im In- und Auslande gedenken heute des Feld- Marschalls an seinem 78. Geburtstage in Dankbarkeit und tiefer Verehrung sie lassen sein Bild und seine Daten an ihrem Geiste vorüber« ziehen.
Da steht der deutsche Recke in seiner sicheren Ruhe besten Preußentums, der selbstlose Arbeiter im Dienste seines Vaterlandes, erfüllt von tiefer Liebe zur Heimat und zum deutschen
Boden mit unerschütterlichem Glauben an Deutschlands Zukunft.
Sein Leben war der Erziehung seines Volkes zur .Wehchaftigkeit gervidmet. Wir sehen ihn als jungen Offizier auf den Schlachtfeldern von 1866 und 1870, seinen Soldaten ein leuchtendes Vorbild von Tatkraft und Tapferkeit für Preußens und DeutschlandsGröße, kämpfen und für sein Vaterland bluten, wir sehen ihn im Jahre 1871 im Spiegelsaale von Versailles
Augenblick der Grün- s miterleben. Wir verfolgen weiter seinen __________m den Weg des Hochgebildete, kenntnisreichen, im Denken und Wollen vollendet durchgebildeten Generalstäblers und feine Tätigkeit als Truppenführer, zuletzt als kommandierenden General des IV, Armeekorps, bis hinauf zum Höhepunkt seines Wirkens in dem großen Daseinskämpfe des deutschen Volkes. Am 23. August 1914 wurde er als Führer der 8. Armee nach dem Osten berufen, deren Oberkommando gemeldet hatte, daß es nicht im Stande sein würde, das Land östlich der Weichsel zu behaupten. Seit den Siegen von Tannenberg und an den masurischen Seen, die er durch überraschende Heerführung mit seinem Generalstabschef Ludendorff und seinen Truppenführern Mackensen, Scholz, Below, Francois und Goltz erfocht, durch die er Ostpreußen von den entmenschten russischen Horden befreite, ist er über den Feldherrn hin- ausgewachsen, er ist zum Volksheros geworden und wird es bleiben, solange noch ein nationalbewußtes deutsches Volk besteht. Vor kurzem tat er bei der Grundsteinlegung zu dem Nationaldenkmal von Tannenberg die ersten Hammerschläge mit den Worten: „Den Gefallenen zum dankbaren Gedächtnis, den Lebenden zur Ermerung und den kommenden Geschlechtern
Wie er in höchster Not nach Ostpreußen, so wurde er im August 1916 von seinem Kriegsherrn in äußerst kritischer Lage als Chef
s Hindenburg 'N
Kriegsleitung befohlen. Was Hindenburg in den 27 Monaten dieser verantwortungssa/we- ren Stellung dieser furchtbaren, harten, von schweren Aufgaben überreichen Zeit des Weltkrieges vollbracht hat, wird als eine der größten Leistungen in der Geschichte der Kriegs
kunst verze ichnet stehen.
Als dann in unseren schwärzesten Tageck eine Sturmflut wilder politischer Leidenschaften und tönender Redensarten unser staatliches Leben zu vernichten drohte, blieb er dennoch auf seinem Posten. Im felsenfesten Vertrauen an die nur verschütteten Quellen deutscher Kraft und deutschen Geistes führte er das Heer zurück und befestigte noch den Grenzschutz Ost.
Kraftvoll nahm er im Jahre 1918 in der denkwürdigen Veröffentlichung über das deutsche Offizierkorps von Wilhelmshöhe aus seine Offiziere in Schutz, die damals von einer Flut von Schmutz und Verleumdung überschüttet wurden. Nicht verschweigend, daß auch mancherlei Schatten auf das Offizierkorps fielen, kommt er dennoch zu dem Schlußurteil, daß es kerngesund, stark und lebensfähig aus dem größten aller Kriege zurück gekehrt fei.- Diese Anerkennung versagte ihm nicht einmal der Feind.
Wer auch für die Mannschaften hatte er ein warmes Herz und volles Verantwortungsbewußtsein für den Wert jedes kostbaren beut« scheu Lebens. Schon 1917 trat er energisch dafür ein, daß die zurückkehrenden Krieger ein Heim vorfänden, das geeignet sei, den Hort eines gesunden deutschen Familienlebens zu bilden. Der unglückliche Ausgang des Krieges ließ seine Pläne nicht reifen, wie er sie 'm Geiste geschaut. Es gelang ihm nicht, seinem Volke eine Zukunft erträglicher und gesicherter Lebensbedingungen zu erkämpfen. An dem brutalen Vernichtungswillen der Anzahl weit überlegener Gegner und den zuletzt unzulänglichen eigenen Mitteln mußte auch feine Kunst scheitenr. Doch kann dies nicht das helle Licht, in dem seine Persönlichkeit erstrahlt, verdunkeln.
Dem deutschen Volke schenkte er in seinen Erinnerungen ein nationales Erbaungsbuch von unschätzbarem Wert, in dessen Schlußwort er den Kameraden der einst so großen stolzen Armee zuruft: „Kö-mrt Ihr von Verzagen sprechen, denkt an die Männer, die vor mehr als hundert Jahren ein innerlich neues Vaterland schufen, nicht gegründet auf eine uns we- fensfrembe Doktrin, sondern es aufbauten auf den Grundlagen freier Entwickelung des Ein-,