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General-Anzeiger

Anzeiger

Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M.

. Erscheint täglich mit Ausnahme der Conn- und Feiertage. / Fernsprech-Anschlutz Nr, 1287 und 1238.

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Nr. 184

Donnerstag den 7. August

1924

Die -eulsche Antwort überreicht.

Die deutsche Delegation fordert die Besprechung -er Frage -er mllilartschen Räumung und -er Eisenbahnerfrage.

Das deutsche Memorandum.

London, 8. Aug. Ueber den JnhaÄ der bei­den deutschen Dokumente werden folgende Ein- zelhekten bekannt:

Das Memorandum beschäftig? sich sehr 'Er­gehend mit den Beschlüffen der drei Kommis-

Die deutsche Delegation hat sich in London ßlcht lange bei der Vorrede ausgehalten, sie hat vielmchr bereits gestern vormittag nach stunde. langer Nachtarbeit das deutsche Memorandum Mit den Gegenvorschlägen überreicht. Hier richtete sich der Hauptstoß gegen den Beschluß des zweiten Ausschusses, der den Endtermin der wirtschaftlichen Räumung bis zum 15. Oktober hinausschiebt. Nach Ansicht der deutschen De­legation kann der Abbau viel rascher erfolgen. Auch zu dem Beschluß des dritten Ausschusses, der die deutschen Barleistungen und Sachliese- rungen regelt, sind deutsche Gegenvorschläge eingereicht worden, die sich besser im Rahmen des Gutachtens halten, als die Bestimmungen, die der dritte Ausschutz festgesetzt hat. Schließ­lich wird in dem deutschen Memorandum auch die Frage der Amnestie angeschnitten. Zur Wiederherstellung des Zustandes der deutschen Hechts- und Verwaltungshoheit gehört ohne "Frage auch die Zurückberuftlng aller Aus­gewiesenen und die Freilassung aller Gesan- genen. Es darf in diesem Punkte nach der Inkraftsetzung des Gutachtens keinerlei Aus­nahmen mehr geben. Hohe Zuchthausstrafen "sind wegen angeblicher Bedrohung der Be- Natzungstruppen zum Teil aus den allernichttg- - ften Gründen verhängt worden, z. B. wegen brieflichen Mitteilungen über die Stärke der Brsatzungstruppen, oder wegen schriftlicher A»aben über die Förderung auf den Regie- WWyme und die Inkr Gutachtens

überdauern. Hier handelt' es sich um eine Ehrenfrage, ohne deren befriedigende Lösung ein wirtschaftliches Uebeveinkommen nicht möglich ist.

Dir Hauptbedeutung der deutschen Gegen­vorschläge liegt aber nicht in dem Memorandum selbst, sondern in dem unten wiedergegebenen Begleitschreiben des Reichskanzlers. Hier hat die Delegation mit klaren unzweideutigen Wor­ten erklärt, üaßmitdenBeschlüssender Ausschüsse das Thema der Konfe­renz nicht erschöpft sei, sondern daß sie die Räumung aller über das Versailler Diktat hinaus be­setzten Gebiete zur Diskussion stellen müsse und ferner, daß das Ver­bleiben von rund 5000 französischen und belgi- Einsenbahnbediensteten auf einigen Strecken der rheinischen Bahnlinien mit dem Sachverständigenplan im Widerspruch stehe. Damit hat die deutsche Delegation die Haupt­fragen ausgerollt, um deren Entscheidung in den nächsten Tagen gerungen werden wird. Daß nicht ohne Kamps gehen wird, hat auch die Jwe Macdonalds im Unterhaus bewiesen. Uoyd George hat gestern in der Unterhaus- iHung frühere Sünden wieder gut zu machen versucht und als Anwalt des englischen Rechts- gèwrffens gesprochen. Er hat den Ruhreinbruch ein ârbrechen genannt und hat gefordert, daß man die deutschen Rechtsansprüche, die in dem èsailler Dittat kümmerlich genug festgelegt imo, ebenso respektieren müsse, wie man von Deutschland Respekt vor den Verpflichtungen Vertrages fordere. Lloyd George hat er= uart, es fei ganz selbstverständlich, daß Eng- am 10. Januar 1925 die Kölner Zone aumen müsse. Macdonavd versuchte es dieser . J^ Auslegung gegenüber mit einem Eier- Ä$f*bfe. Klausel wirklich so klar, hat euiMand wirklich immer seine Verpslichtun- M erfüllt, ist dementsprechend wirklich die ^^^^mgsfrist am Anfang des nächsten Jahres Das waren Fragen, die Mac- vonald stellte, in der deutlichen Absicht, England

e9 für Zugeständnisse an Frankreich il'" 3u halten. Wir wußten es auch vorher hat dem französischen Mini- irerpras,denken in Aussicht gestellt, daß er 8 gebenenfalls bereit ist, die Besatzungsfrist zu 9rnFn; Franzosen und Belgier verlangen Aufrechterhaltung der Ruhrbesetzung bis in Kammer 1926. Von der deutschen Delega- daß sie die Räumung bis aus r verlange. Ob und wie weit sich baro Q-r11 Gegensätzen eine allgemein annehm- Lösung ergeben wird, läßt sich noch nicht - U- Die deutsche Delegation hat den k ^D. eröffnet und sie muß ibn mit allen

Kräften führen, wenn sie ihren Boden auf der Londoner Konferenz behaupten will.

Die Sitzung -es erweiterten Rats.

London, 6. Aug. Der amtliche Konferenz­verlauf bestand heute morgen in der Ueber- reichung der deutschen Denkschrift nebst einem Begleitbrief und einer nachfolgen­den Sitzung des Vierzehnerrats, wo­bei der erste Versuch mit dieser Verhandlungs­art, die die Ausschüsse ersetzen soll, gemacht wurde. An der Sitzung nahmen die führenden Delegierten, eine Anzahl Sachverständiger usw. teil. Großbritannien war vertreten durch Mac­donald und Snowden, Frankreich durch Herriot und Elemente!, Deutschland durch Marx und Stresemann. Den letzteren standen zwei Sachverständige darunter auch Reichs­finanzminister Dr. L u t h e r zur Seite. Der Reichskanzler hielt eine Rede, in der er die wichtigsten Punkte der deutschen Denk­schrift zusammenfaßte, da nicht genügend Ab­schriften zur Verfügung standen. Hierauf folgte eine Erörterung über das zu befolgende Ver­fahren, deren Hauptergebnis der Beschluß war, abends um neun im 3immer des Premier­ministers im Unterhause wieder zusammenzu­kommen. Inzwischen hat eine Anzahl Dele­gierter der im Rat der 14 vertretenen Rationen Besprechungen abgehalten, um die deutsche Denkschrift zu prüfen. Einige dieser Fragen müssen offenbar wegen ihres tecbni Cbarak

auf § 22 Anhang 2 des Berichtes, um die Auf­fassung zu vertreten, daß eine einseitige Aende- vorgencmrmen werben H 6n dieser _ ert und müsse

also die Forderung erheben, an ihrer Regelung, beteiligt zu werden.

deutsche Delegation auf dem Standpunkt, daß

gegen die. von der Kommission vorgesehene

Wochen dauern soll. Die Räumung soll m^ am 1. Oktober anstatt am 15. Oktober beendet sein.

Die deutsche Delegation drückt in diesem Zu­sammenhang ihre Befriedigung über die Mit­wirkung des amerikanischen Bürgers an den Arbeiten der Kommission aus.

Die Beschlüsse der Dritten Kommission 'sSach- lieferungens werden besonders eingehend be­handelt. Die deutsche Delegation erklärt sich ein­verstanden mit der Einsetzung des Organisa­tionskomitees, das aus einer gleichen Anzahl von deutschen und alliierten Mitgliedern be­stehen- soll. S ie behält sich jedoch vor, auf Ein­zelheiten einzugehen. Da der Versailler Vertrag gewisse Beschränkungen in ibegugi auf die Liefe­rungsdauer und auf die Art der SaMefe- nmgen vorgesehen hat, und da der Finanzb-è

hervor, mit der die Deutschen ihr am Dienstag gegebenes Versprechen eingelöst haben. Ihre Bemerkungen sind gestern zu einem unglaublich frühen Zeitpunkt vorgelegt worden, obwohl das Dokument über 6000 Worte enthält. Die Bemerkungen sind wohl der Art, daß scharfe Meinungsverschiedenheiten wahrscheinlich sind.- Der Mantelbrief sei vermutlich wichtiger, als die Bemerkungen selbst, denn er berühre zwei Fragen, die außerhalb der Kompetenz oder Konferenz liegen, an denen die Deutschen aber besonders interessiert seien. Die Frage der militärischen Räumung des Ruhr* gebiets und der anderen außerhalb des! Rheinlandabkommens besetzten Gebiete und die Beibehaltung alliierter Eisenbahner- auf den rheinisch-westfälischen Bahnen. Man' nimmt an, daß diegroßen Vierzehn* die Frage besprechen.werden, für die eine Losung gefun* den werden muß, bevor der Dawesplan zur Durchführung gebracht werden kann. .

Skresemanu bei Kerriol.

London, 6. Aug. Heute vormittag hat die erste private Besprechung zwischen Herriot, Theunis unb Dr. Stresemann stattgefunden. Ueber den Verhand­lung »gegenständ und das bisherige Ergebnis der ersten Fühlungnahme wird auf beiden Seiten strenge« Still­schweigen beobachtet

Russisch-englische Einigung.

LondoN, 6. Aug. 3m Unterhaus wurde Ponsonby, als er sich erhob, um die ange­kündigte Erklärung über die englisch-russischen Derhandluatzen abzugÄen, von der Arbeiter­partei mit lautem Beifall begrüßt. Er teilte mit, daß mit der russischen Delegation heute nach­mittag um 3.30 Uhr ein endgültiges Ueberein- kommen erreicht worden ist. Ferner gab er be­kannt, der Handelsvertrag sei in dem Sinne ab

andere, diè mehr politi,^. Deutung haben, können am besten vom Rat der 14 oder von der Vollkonferenz geregelt werden.

Die Frage der mi^kärischen Räu­mung des Ruhrgebiets, die als der wunde Punkt der ganzen Lage angesehen wird, wird höchstwahrscheinlich von denselben Per­sönlichkeiten erörtert, die die Dollkonferenz bilden, aber nicht in ihrer Eigenschaft als Chefs der Delegation der interalliierten Konferenz, sondern als Minister ihrer Länder.

Das Begleitschreiben Ses Kanzlers.

Berlin, 6. Aug. Das Begleitschreiben des Reichskanzlers zum deutschen Memorandum hat folgenden Wortlaut:

Herr Präsident!

Entsprechend der in der gestrigen Sitzung getroffenen Abrede beehre ich mich, Ew. Ex­zellenz anb ei Bemerkungen der deut- f ch e n D e l e g a t i o n z u d e n b i s h e r i g e n Beschlüssen der Interalliierten Kommission zu übersenden. Die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit hat es der deut­schen Delegation nicht ermöglicht, sich über alle Einzelheiten der interalliierten Beschlüsse und ihre Tragweite ein sicheres Urteil zu bilden. Ich bitte, die Bemerkungen der deutschen Delegation, insbesondere ihre Formulierung, unter diesen Gesichtspunkten betrachten zu wollen. Da­bei nehme ich an, daß die noch erforderliche Klärung im Wege der gegenseitigen Aussprache herbeigesührt wird.

Im übrigen gestatte ich Mir, hervorzuheben, daß die vorliegenden interalliierten Beschlüsse nach Ansicht der deutschen Dele­gation denmitderIn-rraftsetzunades Sachverständigenplanes zusam­menhängenden Fragenkomplex n i ch t e r s ch ö p f e n. Die deutsche Delegation muß insbesondere entscheidenden Wert darauf legen, die Frage der militäri schen Räu­mung der über den Vertrag von Versailles hinaus besetzten Ge­biete zur Erörterung zu stellen. Andererseits tat der Herr Präsident der Zweiten Kornran- ion in seinem Begleitschreiben zu den Be- chlüssen dieser Kommission erwähnt, daß die ranzösischen und belgischen Heeresfachverstän­digen die Zuteilung von etwa 5000 französischen und belgischen Eisen­bahn b e d i e n st e t e n auf bestimmten Strecken des linksrheinischen Netzes verlangen. Die deutsche Delegation ist der Ansicht, -daß diese Forderung mit dem Sa-chverständi-genplan nicht verei n bar ist.

Genehmigen Sie, Herr Präsident, die Ber- 'icherung meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.

gez.: Mar r."

Zustimmung jedoch c

1. Diejenigen Lieferungen, Sie über die im Versailler Vertrag vorgesehenen Leistungen -hinausgehen, müssen ausschliiehliich durch freien -geschäftlichen Vertrag mit den deutfcyen Liefe­ranten zustande kommen.

2. Die deutsche Regierung soll das Recht be­halten, gegen die Entscheidungen hinsichtlich der Durchführung der Sachlieferungen an ein Schiedsgericht appellieren zu können.

Schließlich verlangt die DelegaUon ein gegenseitiges Recht in Bezug auf die Schieds­gerichtsbarkeit über das Transferierungs- komites. Sollte also infolge eines Majoritätsbe- schkusfes des Komitees das Vorliegen eines deut­schen Manövers erklärt werden, so soll auch für Deutschland der Appell an ein Schiedsgericht offen stehen.

eien

Erst KanSelsverlrag Sann Ruhr- röumüng.

Paris, 6. August. Zur ersten Fühlungnahme der deutschen Delegation mit der Londoner Konferenz schreibt die Herriot nabestehendeInformation" die Londoner Atmosphäre mache es den Deutschen möglich, auf direktem Wege zu einem Kompromiß mit der belgischen und der französischen Delegatto« zu ge­langen. . ES verlaute, daß Reichskanzler Marx als Gegenleistung für eine raschere Räumung des Ruhr­gebiets wirtschaftliche Vergünstigungen im Rahmen des, künftigen deutsch-französischen Handelsvertrages Vorschlägen werde. Auf diese Weise werde in London eine heikleFrage aufgeworfen, denn vom 10. Januar 1925 ab werde Frankreich von Deutschland nicht mehr die vom Versailler Vertrag ihm zugesprochene Meistbe­günstigung genießen. Die deutsche Delegation be- sitze also einen starken Trumpf. Sie werde ihn in den Verhandlungen ausspielen; darüber könne man ihr keinen Vorwurf machen, denn gerade darin bestehe die Kunst des Verhandelns. Da es sich jedoch um unmittelbare Abmachungen handele, sei es vielleicht vorzuziehen, wenn derartige Verhandlungen, die viel­leicht Wochen erforderten, zurzeit in Loudon in er­schöpfender Weise geführt würden.

DasJournal des D â b a t r', das einen heftigen Angriff gegen Lloyd George wegen feiner gestrigen UnterhauSrede richtete, sagt, gewissen Nach­richten zufolge hätten die Dentschen die Absicht Frank­reich als Gegenleistung für die Räumnng des Ruhr­gebiets bis zu Anfang des nächsten Jahres einen günstigen Handelsvertrag vorzufchlagen. Er fei hier vielleicht Gelegenheit zu vorteilhaften Verhandlungen geboten, aber diese könnten nicht in London einge­leitet, oder doch auf alle Fälle nicht dort abgeschlossen werden. Man könne nicht ein mächtiger AktionSmittel gegen eine, bloße Versprechung aus der Hand geben. Der Abschluß te# Haudelsvertrage« müßte der Räumung Vorausgehen und nicht deren Kolge fern.

London befriedigt.

Handel Rechnung trägt und einer begrenzten Zahl von Handelsdetegationen die diplomatische Immunität gewährleistet. Außerdem teilte Pon­sonby noch mit, daß ein Handelsvertrag unb ein allgemeiner vertrag abgefchloffen wurden«

Nach Ponsonby ergriff Mae Neill das Wort. Er protestierte dagegen, daß dem Hause nicht genügend Zeit zur Erörterung gegeben werde. Das Ergebnis der monatelangen schwie­rigen Verhandlungen sei, d- die Sowjetregie- rung und die Obligation sinhaber bef epioffen' hätten, zu verhandeln. Das Ganze sei eine große Komödie und das Versprechen, eine Anleihe zu garantieren, ein Skandal. Lloyd George erklärte, er finde es bedenklich, daß die Erörte­rungen- -bis zum Herbst vertagt werden müßten-. Wenn nach drei Monaten das Unterhaus das Abkommen verwerfen würde, so würde dies der Sowjetregierung als Verleugnung des Abkom­mens erscheinen, das sie mit dem britischen Reiche abgeschlossen habe. Ponsonby habe er­klärt, daß er beabsichtige, die -gesamten Schulden zu annullieren, die Rußland an England zu zahlen habe. Hier warf Ponsonby ein, er hab- nicht gesagtannullieren", sondern obschreiben, Lloyd George erwiderte, soweit er sehen könne/ sei dies ein Schwinde!. (Seifall bei der Opposi­tion.) Das ganze sei ein Vertrag, bei dem alle wesentlichen Zahlen w-e-ggelassen worden- seien. Wie weit sei denn die Schuld abgeschrieben worden? Um 600 Millionen? Ein ähnlicher Betrag werde England von Frankreich geschul­det, ferner große Beträge von Belgien und Stoßen. Wie könne man die ruffische Schuld -annullieren oder Abschreibungen daran vorneh­men, ohne das gesamte Problem der interalliier­ten Schulden zu erwägen? , £ <

Amerikanische Gäske in Berlin.

Bei einem Tee, den der Reichski ndbuntz gestern 80 amerikanischen Professoren und Geist­lichen der American Feüowship Group 1924 gab, und zu dem die Vorstände der Deutsch- nationalen Volkspartei, der Deutschen Volks- Partei, der Nationalsozialistischen Freche itspar- tei, der Zentrumspartei sowie die Epitzenver- treter der vaterlaWischen Verbände und der nationa-len Arbeiterorganisationen erschienen waren, schilderte der Minister der besetzten Ge- nete H o e s l e den amerikanischen Gâften di« Lage an Rhein und Ruhr. Mit der Besetzung )er linksrheinischen Gebiete müsse man sich ent- prechend Dem ^ers-ailler Vertrag abfinden, die Besetzung des rechten Rheinufers aber fei wider­rechtlich. Die deutschen Unterhändler in London würden sich -aufs äußerste für die Räumung bie- es Gebietes einsetzen. Man werde auch durch- zusetzen versuchen, daß die deutsche Bahn, die die Regie übernommen habe, an Deutschland zu-

London, 7. Aug. Die Blätter äußern sich im allgemeinen optimistisch über die gestrigen ...... , I ______

Verbandlunaen, Sie beben die Schnelligkeit * rücKebve. DeuâÄand müffe im lâfttenâbiet