Hanauer
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Eon«, und Feiertage / Fernfprech-Anschluß Nr. 1237.
Berugsvreis für die 2 Wochen vom 16. bis 28. Juni 1 Goldmark obne Trägerlohn. Einzelnummer 10 Freitags u. Samstags 12 Goldotennig. —Anzeigenpreise: für die 28 mm breite Zeile im Anzeigenteil 15 Goldpfennig. für die R e k l a m e z e i l e (68 mm) 50 Goldpfennig —Offertengeb üb r 30 Goldpfennig — Geschäftsstelle Hammsrstratze 9.
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Nr. 152
Dienstag den 1 Juli
1924
Das Neueste.
— Die Verhandlungen zwischen der Sechser- !ommisfi»n und der Micum haben gestern nacht zu eine« Mieum-Abkommen geführt, das bis zur Inkraftsetzung der Sachverständigengutachten» gilt.
— Dar Reichrkabinett beriet am Montag über den in den Verhandlungen des Organisationskomitees in erster Lesung festgestellten Entwurf der im Sachverständigengutachten vorgesehenen Bankgesetze».
— Der sozialdemokratische Stadtrat Wittrock in Lafsel, Mitglied der preußischen StaatsrateS und de» Kommunallandt«g«r, wurde wegen wissentlichen Nein- tide» in zwei Fällen zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt.
Wo sahen die Kriegsschürer ?
Das Juliheft der „Deutschen Rundschau" bringt neue Enthüllungen aus den russischen Archiven, die mit aller nur wünschenswerten Deutlichkeit Püincarè und die russische Diplomatie als die Kriegshetzer an den Pranger stellen und nachweisen, daß auch England mit im Einverständnis war. Diese Veröffent-
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kommm in den Tagen, in denen
sich der Mordtag von Serajswo zum zehnten Male jährt, besonders gelegen.
Im Juniheft der „Deutschen Rundschau" hat Dr. Charles Hartmann durch seine Enthüllungen aus den russischen Archiven nachgewiesen, wie der russische Botschafter in Paris, Iswolsky und der Minister- und Staatspräsident Poincarè mit ihren KrisgsaSpcyten immer näher zu- ; sammLvrückten, um sich schließlich ganz zu fm» Lèn. In den Enthüllungen war zum Schluß auf die planmäßige Zusammenarbeit des englischen
unb französischen Generalstabs zur Vorher«
&nei Iswsl-kys vom 5, De- i . * :. ' -s> ran Ls auszvbaueu, ^o , ." nrde j k
fr 1912 zitiert worden. Aber schon ein
Vierteljahr vorher, am 5. September 1912, hatte der russische Außenminister Sassonow bei einem Besuch des englischen Königs in Saimoral die klarste Kenntnis der deutschfeindlichen Stimmung der führenden Polittker Englands gewonnen. In einem Bericht an den Zaren schreibt u. a.H
„Um die günstige Gelegenheit auszunutzen, - stellte ich in einer meiner Unterredungen mit Sir Edward Grey die direkte Frage: Was & dürfen wir von England erwarten z im Falle eines Krieges mit Deutschland? Ich betrachte die Antwort als außer- I ordentlich bezeichnend, welche ich darauf von I der verantwortlichen Persönlichkeit, die Englands auswärtige Politik leitet, erhielt und die I später von dem König selb st bestä - I tigtwurLe. Grey erklärte ohne jedes Zögern I daß, sobald der Kriegsfall eintrete, England die = größtmöglichen Anstrengungen machen würde, um gegen die Marinekräfte Deutschlands den I vernichtenden Schlag zu führen. Die Frage einer solchen Intervention wäre schon von den verantwortlichen Persönlichkeiten besprochen worden. Aus deren Erwägungen ginge jedoch I hervor, daß, wenn auch die englischen Kriegs- lchiffe leicht in die Ostsee eindringen könnten, $ dis Gefahr bestehe. Laß sie dort wie in einer Mausefalle eingeschlossen seien, da Deutschland I möglicherweise Dänemark besetzen und dessen 8 Meerengen schließen würde. Aus diesem Grunde I Dürde die englische Marine ihre Operationen I aus die Nordsee beschränken.
4 Fortfahrend bestätigte mir alsdann Sir Ed- ■ ward Grey freiwillig, was ich schon von Poin- W rarè erfahren hatte: dasBesteheneines S Abkommens zwischen Frankreich I und England, durch welches im Falle eines 8 Krieges zwischen Frankreich und Deutschland, HEnglandvertraglichdieVerpflich- ftung eingegangen sei, Frankreich ^lchtnur zur See, sondern auchauf oem Festlands seinen Beistand zu gewäh- . "m ÄS*^ fei"e' Sâq,p-n nach •inD't?* ^"S- b-rühr-nd. gab der Sönig in I ^rf.:^neL vertraulichen Unterredungen mit • schärferen unb ent- chiedeneren Ausdruck als fein Minister. Nach- dem er mit offenbarem Zorne die Tatsache be- prochen, daß Deutschland das Bestreben hätte, seine ergraue auf die gleiche Höhe mit Eng- £nb 3u bringen. rief Seine Majestät aus, daß Kriegsfalle dies von den verhängnisvollsten »eigen u:d. nur für die gesamte deutsche Rnegsfiofte sondern auch für seinen ganzen ^eh-mdel fein wurde Die Engländer kurd enf ofort jedwedes ihrer $am pisichiffezum Sinken bringen da
in ihre Hände fiele. („We shall sink every single ship we shall get hold oft") Diefe Worte drücken nicht nur die persönlichen Ansichten Les Königs aus, sondern auch die der gesamten öffentlichen Meinung Englands gegen Deutschland."
Mit dieser Kenntnis der englischen Stimmung in der Aktentasche und später in den Archiven schmiedeten die Kriegstreiber an der Seine und an der Newa ihre Pläne weiter, wie sie die Kriegsfurie auf dem Boden Mitteleuropas entfesseln und Europa, die ganze Welt in Flammen setzen könnten.
Man war sich hinter den Pariser Kulissen, wo man zielbewußt auf den Krieg hinfteuerte, auch durchaus klar darüber, wie man schrittweise in ihn hineintreten und die Bevölkerung nach sich ziehen wollte. Am 30. August /12. September 1912 hatte nämlich Iswolsky schon an seinen Minister Saffanow geschrieben:
„Poincarè erkennt, daß ein Ereignis, wie der Angriff seitens Oesterreichs gegen Serbien, Rußland zwingen müßte, seine passive Haltung vorerst in ein diplomatisch e s Dazwischentreten zu wandeln, um s pater z u einer bewaffneten Aktion gegen die Türkei und Oesterreich überzugehen.
Die franzö fische Regierung hat -uns wiederholt die Versicherung gegeben, daß, sobald sich ähnliche HypotheKn in die Tat um- ietzen, wir auf den treuesten und energischsten diplomatischen Beistand Frankreichs zählen können. Jedoch wäre es in einem solchen Falle der franzäsHchen Regierung unmöglich, vom Parlamente und der öffentlichen Mem^ Lie
ou-s genügen, um von der fron ,. ^lt ... ^. rang als Casus foederis betrachtet zu werden, und sie würde alsdann keinen Augen- blick zögern, ihre volle Pflicht gegenüber Rußland zu erfüllen."
So also plante man von vornherein die Tatsachen zu verdrehen, um Demichland ins Unrecht zu setzen. In einem Brief vom lc. 30. Januar 1913 bestätigte Ssmolsh; einem Petersburger Chef nochmals:
„Die rranzöfische Regierung ist fe^ entschlossen, ihre vollen Ber- pflichtun gen als unter Bundesgenosse in jeder Richtung zu erfüllen. Sie erkennt m i t vollem Bewußtsein die Tragweite und
Annahme der MilèrärKonLrolle
Äeiti Gsdanke an einen Krieg. — Eine „letzle" Matzuahme.
Die Antwortnote der deuFchsn Regierung in Sachen der Militärkontrolle St gestern nachmittag der Des entließe i; übergeben worden. Aus Ler Antwort geht hervor, daß die deutsche Regierung vorbehaltlos die vom Bot-
dc:
die
errat geforderte Generalin- speklion angenommen yat. Sie setzt damit das deutsche Volk einer neuen Ameren seelischen Belastung aus, me auf die Innen- und Außenpolitik Deutschlands Rückwirrungen von heute nicht einzufchätzender Bedeutung haben kann. Der Boffchcffterrat hatte für die Kontrolle ursprünglich eine Zeit von 3—4 Monaten in Aussicht genommen, aber bei einem guten Zusammenwirken der deutschen und der Kontrollbehörden eine ALtürzung dieser Frist "'rsprochen. Auf diefes Versprechen beruft sich e deutsche Regierung, wenn sie als S ch l u ß - termin für die Oeneraliwpeftion den 30. September fordert und damit die Dauer der Inspektion auf jwai bis zweieinhalb Monate beschränken will. Zu begrüßen an dem Inhalt und Ton der Note ist die entschiedene Zurückweisung der vie^ach im Ausland verbreiteten irrigen Darstellung über den Rü- stungsstcmd und über die Kriegsvorbereirungen Deutschlands. In dieser Beziehung frohen in rcm-Schriftstück einige Wahrheiten, die man ich freuen darf in ihm zu finden. Selbstver- tändli-' hätte hier noch mehr Äs das Ange- ührte vorgebracht werden können, mb insbe» enbere wäre zu fa^en gewesen, daß der Ber- 'ailler Vertrag relbst mit seiner ^chuld- lü'- mit feiner Zerreißung Deunchlands und
seinen übrigen ui.gcheueckcken Setimmungen die wahre Grundursache für die tenftétung der deutschen Dessenrltehtett gegenüber den Sieger- stauten barsheUL Man kann aber verstchen.
aus weichen Erwägungen heraus die Reichs- regierung dazu gekommen ist, hiervon nich: ',u sprechen.
mit der ganzen nötigen Kaltblütigkeit, daß das Endergebnis der heutigen Schwierigkeiten die Notwendigkeit des Eintritts Frankreichs in den Weltkrieg sein könne. Der Augenblick für Frankreich, um den Degen zu ziehen, ist mit ailerPräzision durch die Franoo-ruMche Militärkonvention bestimmt, und von diesem Gesichtspunkte aus werden die französischen Minister nicht den geringsten Zweifel, n i cht die geringste Zögerung aufkommen lassen."
So die Kriegshetzer Jsrvolsèy und Poin- caré. Und wie dachte man zur gleichen Zeit in Berlin? Der dortige russische Botschafter Serbejew gibt darüber Auskunft. In einem Brief an Sassan ow schreibt er:
„Je gewissenhafter ich die Lage .zu beurteilen suche, je mehr ich zuhöre und in Erfahrung bringe, beste fester muß sich mir L i e' U e b e r z e u g u n g aufdrängen, daß man hier in Berlin um jedweden. Preis einenKriegvermeidenwill, und daß man diese friedlichen Abn .en auch Sten mitgeteilt hat. Aus geheimer Quelle habe ich erfahren, daß während des Berliner Aufenthaltes des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand die Frage eines möglichen Konfliktes mit Rußland und Frankreich in Erwägung gezogen wurde. Die deutsche Regierung hat ihm beieu- ert, daß in einem solchen Falle ein günstiger Ausgang sehr zweifelhaft erscheine, besonders wenn man die wichtigen militärffcben Fort- schritte Rußlands in den letzten Jahren in Betracht ziehe. Andererseits sei auch das französische Heer jetzt auf einer Höhe, die es vorher nie erreicht hätte. Was England anbe trifft, so
-Litt Merzeuat. Hre oeutjche Regre
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se n Tatsachen keiner' Sell bstt Lusch u n g hin. Sie weiß, daß in Rußland wie in Frankreich ein Krieg mit Deutschland- Oesterreich die öffentliche Meinung für sich habe und bedenkt, daß selbst im Falle eines vollständigen Sieges der deutsche Handel auf Jahre hinaus rollig ruiniert werde, wenn England sich am Krieg beteiligt. , .
Bei der zehnjährigen Wiederkehr Las Ereignisses, durch das in Sarajewo der Weltkrieg entfacht wurde, sind diese Dokumente der Schuld Poincarès und Iswolskys an der Welt- katastrophe unb der Schuldlosigkeit Deutschlands von überwältigender Ueberzeugungskrast.
Ganz offenbar glaubt sie, Anhaltspunkte dafür zu haben, daß trotz Form, in der der Brief
der sehr dehnbaren Herriots und Mac-
bi nalds an Marx gehalten war, tatsächlich eine letzte Kontrolle beabsichtigt ist. Glaubt sie das, dann hat sic mit ihrer Note und ihrem Standpunkt vollkommen recht. Es ist nur außerordentlich fraglich, ob sich die Grundlagen für ihr Urteil nicht als brüchig erweisen werden. Selbst wenn nur bis zum 30. September in Deutschland noch einmal geschnüffelt werden sollte, so wird es nicht schwer fallen, trotz der belanglosen Ergebnisse, die die Nachfvürerei nur haben kann, well irgendetwas Belangvolles -infach ni^ vorhanden ist, Gründe schockweise ba. ür zu finden, daß die Kontrolle weiter fortgesetzt werden muß.
Mit dieser Möglichkeit muß man um so ernsthafter rechnen, als von der „neuen Aera" zwischen den Völkern, von der die Note spricht, praktisch bisher recht wenig zu verspüren ist. Poincarè selber hat oft genug betont: Keiner seiner Nachfolger, er möge eine wie immer gestaltete politische Etikette tragen, könne Deutsch, land gegenüber eine andere Polttik betreiben als eben Lie seine. Und hieße dieser Nachfolger Blum oder gar Mareel Cachin, die „Grundforderungen" bleiben immer die gleichen. Es war unschwer, den Sinn dieser Worte zu erkennen Männer sind Zufallserscheinungen. Dauernd find nur die „nationalen Interessen". Herriot betont sie mit nicht geringerer Energie als Poin- carè. Allerdings hat sich er was geändert: Die Methode. Es gilt nicht mehr die Dogmatik, sondern die Euoirik. Es ließe sich darüber eine wgi ich-pyilosophiiche Abhandlung schreiben. Hume hai für den Augenblick über Descartesge- siegt. Die Umstellung der Taktik muß mit äußerster Vorsicht auiasnonrmen werden. Für uv-
kritische und untzistorische Köpfe birgt sie die größten Gefahren in sich. Wir hoffen, annehmen zu dürfen, daß das Reichskabinett selber inner« lich unseren Standpunkt teilt, und daß die der internationalen Phraseologie angepaßten Ausdrücke der Note hierüber nur geschrieben worden sind, um damit eine gewisse Festlegung der Gegenseite zu erreichen.
Der Worttaut
der deutschen Antwortnote ist folgender:
Herr PräsLent! Namens der deutschen Re« gierung habe ich die Ehre, Ihnen den Empfang der Note vom 28. Mai 1924 forme den Empfang des Schreibens, das Ew. Exzellenz gemeinsam mit dem königlich großbritannischen Herrn Ministerpräsidenten am 24. Juni dem Herrn Reichskanzler haben überreichen lassen, zu bestätigen.
Die deutsche Regierung hat volles Verständnis für den Wunsch, die internationale Lage nicht gerade in dem Augenblick zu belasten, wo die Aussicht auf eine schnelle Durchführung des Sachverständigenplans die Hoffnung aufkommen läßt, daß eine endgültige Regelung der Reparationsfrage und damit zugleich die Grundlage eines allgemeinen und wirklichen Friedens zwischen den beteiligten Völkern gefunden werden kann. Sie will daher ihre Stellungnahme zu der Frage der MWär- kontrolle in dem gleichen GeistederOffen- heit darlegen, von dem das Schreiben an den Herrn Reichskanzler vom 24. Juni getragen war.
Es ist eine irrige Auffassung, wenn in den alliierten Ländern geglaubt wird, daß in Europa neue bewaffnete Konflikte zu befürchten seien ^^^^mwhfWMn Aktivität deutscher Orga- ni-üttonen,„d^MLh, oder wer jer ~"?n milt« ätsche ük>i&«.itiv vfeH tiefen, ine .^^ r- Regierung kann und will nicht in Abrede stellen, daß sich in Deutschland zahlreiche Organisationen befinden, die sich die
körperliche Ertüchtigung der deutschen Jugend zur Aufgabe setzen. Diese Organisationen gehen aber bei ihren Bestrebungen von dem Gedanken aus, daß die frühere allgemeine Wehrpflicht nicht nur einen militärischen, sondern auch einen hervorragend erzieherischen Charakter hatte. Tatsächlich ist die Erziehung der Jugend zur Achtung vor den Gesetzen der Ordnung und Disciplin wesentlich durch die allgemeine Wehrpflicht gefördert worden. Manche Erscheinungen der Gegenwart, die geradezu eine Verwahrlosung der Jugend erkennen lassen, müssen auf das Fehlen dieser Zucht und Erziehung zurückgeführt werden. Jedes Volk wird bestrebt sein, sich eine gesunde und körperlich kräftige Sugenb heranzubrlden. Gegenüber den Gefahren, die der Jugend drohen, ist die Ausbildung des Körpers die beste G-^ähr. Die große Entwicklung auf sportlichem Gebiete, die in anderen Ländern weit früher als in Deutschland vor sich gegangen ist, hat jetzt auch in Deutschland dazu geführt, daß in der Jugend der sportliche Geist in immer größerem Maße gepflegt wird. Die sportlichen und turnerischen Vereinigungen der deuffchen Jugend irgendwie in Berbinbung zu bringen mit mili« tärifefjen Vorbereitungen Deutschlands ist daher nicht berechtigt. Damit wird der Geist der hier geübten Erziehung, der der Geist jeder gefunden Nation sein muß, völlig verkannt.
Das deutsche Volk lehnt jeden Gedanken an Krieg ab,
und unter allen politischen Faktoren besteht Einigkeit darüber, daß eine heimliche Waffenrüstung als ebenso unmöglich wie nutzlos und gefährlich abzulehnen ist. Demzufolge hat die Sieichsregierung sich auch ernstlich bemüht, die E n t w a f f- nung gewisser politischer Verbände, die mit den Turn- und Sportvereinen nicht verwechselt werden dürfen, rücksichts- l o s durchzuführen, sodaß von einer ernsthaften Bewaffnung dieser Verbände nicht mehr die Rede sein kann.
Dabei will die deutsche Regierung aber nicht verhehlen, daß im deutschen Volke eine tiefgehende Erbitterung über die gegenwärtige Lage Deutschlands herrscht, eine Erbitterung, die sich in Protesten und Demonstrationen Luft macht. Diese Entwicklung der deuffchen öffentlichen Meinung kann niemanden über» raschen, der sich vor Augen hält, was Deutch- ienb in den Jahren nach dem Kriege hat erleben müssen. Es liegt der deu: '-Herr Regierung fern, ®tTuâen der VsraanasM--» «m^r^^n. aber
UN IVERSITÄTS-
BiBLfOTHSK marburg/lahr -----—.—j