SanauerS Anzeiger
Ge«eral-A»zeiger / AmMches Organ für Stadl- und Landkreis Sana« a. W.
Erscheint täglich mit Ausnahme der 8onn« und Feiertag«. / Fernsprech-Nnschluß Nr. 1237.
Be»««»»reis für bte 2 Wochen vom 16. bis 28. Juni 1 Goldmark ohne Trägerlohn. Einzelnummer 10 Freitags u. Samstags 12 Eoldviennig. — Anzeigenpreise: für die 28 mm breite Zeile im Anzeigenteil 15 Goldofennig. für die R sklam ez eil è (68 mm) 50 Goldpfennig —Offertengebüb r 80 Eoldviennig — Geschäftsstelle Sammerltrabs 9.
®tf8i!ent8»tt «nd SeriStsstrnd für Leide Teile Sanaa a. Maia. Für Yladyorschrift «nd Ersch«ta«ngstase der Anzeigen wird keine Gemäße sslriket» — 2m Falle Merer Gewalt, Streik «sw. Lat der Bezieher keinen Anspruch auf Lleferuna oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung bei Bezugspreises
.... —----------------
Nr. 144
Samstag den 21. Juni
1924
Das Neueste.
— Wie aus Berlin gemeldet wird, nehmen die Verhandlungen zwischen der Reichsbank und dem ausländischen Konsortium, das sich an der kommenden Eoldnotenbanl beteiligt, einen günstigen Fortgang. Der Sitz der Eoldnoten- bank soll in Berlin, der Präsident der Bank ein Deutscher sein. Wenn die Besprechungen zu einem gewissen Abschluß geführt haben, soll in Berlin eine Bankierkonferenz stattfinden.
— Nach einer Meldung aus Essen wurde in
âer 3
[roten am
20. Juni folgende Tendenz festgesteW: Infolge der anhaltenden starten Kreditnot hat sich das Geschäft weiter verschlechtert und ruht fast vollständig.
— Der ReickMrNdAmh Hak an den Reichs- kanzler das Ersuchen gerichtet, mit größter Beschleunigung gesetzgeberische Maßnahmen her-
Hackftivchternte zu verschieben.
— Das französische Kriegsgericht in Landau hat wieder einige neue Schrecke nsurteile gefällt.
Scapa Flow.
Estern Gedächtnis des 21. 3uni 1919«
»Und nun, meine Herren, gute Fahrt! Und denken Sie daran, daß Ihre Leute krank sind!" Es war der 17. November 1918 nachmittags. Der Befehlshaber der Torpedoboote hatte die Flottllen- und Halbflotillenchefs und dis Kommandeure des größten Teils bcr 50 Torpedoboote, die nach Artikel 23 der Waffenftillstands- bedingungen Sie Fahrt in die Internierung mitmachen mußten, zum letzten Male um sich ver- , lammest. Dann ging man auseinander, jeder *äm? je™*
3,57 Uhr nachmittags nied erzuho- len und ohne Erlaubnis nicht wieder zu hissen." Des englischen Flottenchefs Befehl wird jedem Schiff und Boot zugestellt, sein Triumpf ist vollkommen, unseres Führers Protest bleibt wirkungslos.
Es folgt die Schmach der Untersuchung. Feindliche Kommissionen betreten deuffche Schiffe. Die Mitteilung an den untersuchenden Offizier, daß keine Munition an Bord sei, genügt nicht; ich muß noch die aufeinanderliegende Säcke der Kartoffellast abtragen lassen, ehe er sich zufrieden gibt. Auf den deutschen Schiffen verhehlen die Untersuchenden nur unvollkommen die Bewunderung vor dem Schiffsmaterial, das sie zu sehen bekommen. „An Ihre Schiffe und besonders an die „Bayern" kann kein eng- liches Schiff auch nur entfernt heranreichen", hat ein amerikanischer Seeoffizier später sein Urteil zusammengefaßt.
Wenn es in den Waffenstillsiandsbedingun- gen geheißen hatte, die verlangten deutschen Schiffe sollten „in neutralen Häfen oder in deren Ermangelung in Häfen der alliierten Mächte" interniert werden, so hatte englische Auslegung daraus längst eindeutig den Gewahrsam im englischen Hafen gemacht, und zwar in einer Form, die der Gefangenschaft gleichkam.
Von der Verbindung mit der Regierung durch eine über London führende Briefzensur und die Wegnahme der ftrnkentelegraphischen Einrichttmg-n praktisch abgef dritten, war Ler deutsche Admiral in seinen Entschlüssen im Rahmen der für solche Fälle geltenden grundsätzlichen Bestimmungen ausschließlich auf sich selbst gestellt. Die wichtigsten dieser Bestimmungen waren:
1. Der Seebefehlshaber im Auslande, der
ner doch nicht nennen, die ihren „Derflinger", dasselbe Schiff, dessen Leib die Narben der Skagerrakschlacht trug, mit Tannenbäumen geschmückt hatten für seine letzte wehrlose Fahrt, die in nicht endenden Hurrarufen dort drüben den großen Wilhelmshavener Hafen verließen, selbst mahl nicht bewußt, wem eigentlich der Jubel gelten sollte. Ein entsetzlicher Schleier hatte ihr« Blicke umflort, daß sie wohl noch die Hand vor Augensohen; aber Vergangenheit und Zukunft waren schier wie ausgelöscht für sie, kein Gedanke an den Zusammenhang dessen, woher wir gekommen, mit dem, was kommen mußte, schien den kranken Sinnen mehr auffteigen zu können.
M
eln, wie es
T
In Tag- und Nachtarbeit hatte man, eindlichem Befehl den Gehorsam leistend, üenmanden eigenen F ü h- kern versagt, die Abrüstung durch- üefüljrt, und trotz unglaublicher Schwierigkeiten lag der „Ueberführungsverband" vollzählig am 19. November früh auf der äußeren
. .Wie aber war es möglich, daß deutsche See- Asiziere sich für diese schmähliche Fahrt zur Verfügung stellten? Der Feind hatte im Falle der Nichterfüllung der Waffenstillstandsbodin- Zungen mit der Besetzung Helgolands und der wenigen NordseFlußmündungen gedroht und besaß die Mittel, das Angedrohte wahr zu machen. Um diese Schädigung abzuwenden, glaubten Admiral und Offiziere die eigene Per» hmtanschen zu müssen.
Die aufgehende Sonne des 20. November beleuchtete ein Schauspiel, unerhört und unab« schatzbar, schauerlich; auf weiter grauer Nordike, auf der sie der sichere nie 'durchbohrte Schild der Heimat gewesen war all die Jahre hindurch, in langer unabsehbarer Reihe Deutsch- mnds Hoffnung, Stolz und Glanz, Kunstwerks oeutscher Arbeit, deutscher Stahl aus deutscher Trde, D- '" ' ' " '
vlotte, g.tvull — ..-
n den Kurs dem feindlichen Hafen zuge- mandt, auf ihrer letzten Fahrt.
. Deutscher Mann! Hättest du dieses Schau- ipiel gesehen, jeder daheim! Es hätte auch in mr gewühlt und gekocht, es hätte auch dein Herz einen Schwur getan, einen heiligen Schwur, or dem es kein Entrinnen gibt! Es sprach eine Sprache wie Sturmeswort, vor dem weltent- legene Hirngespinste in ein Nichts zerflattern.
Zur festgesetzten Stunde, gefechtsklar, tritt lc »Große Flotte" vor dem Firth of Forth aus Dunst der Morgenfrühe des 21. November Cr°°r' schließt in mehrfachen Reihen die putsche Flotte ein upd geleitet sie auf den .Ankerplatz. „DieüeutscheFlaaaeistum
Nutzen des Reiches und die Ehre der Marine verlangen.
2. Deutsche Kriegsschiffe dürfen im Kriege unter keinen Umständen in die Hände des Feindes fallen.
Danach war im Verlaufe der nun fchon fast sieben Monate währenden Haft der schwere, aber feste Entschluß herangereift, die internierten Schiffe dem feindlichen Zugriff durch die Versenkung zu entziehen bei einem Versuch gewaltsamer Inbesitznahme oder Wiederanbruch des Krieges infolge Nichtunterzeichnung des Friedens. Dagegen sollte im Falle der Unterzeichnu-ng die Auslieferung erfolgen, da nicht zu übersetzen war, welche Folgen die Nichtauslieferung für die schwer bedrängte Heimat haben würde. Trotz der argwöhnischen Ueberwachung gelang es, die vorbereitenden Befehle für die Versenkung im ganzen Verbände durchzubringen. Wo, wie bei den Torpedobooten schon vorher etwas von den Absichten durchsickerte, nahmen es Sie Besatzungen mit Begeisterung auf und fühlten sich für ein volles Gelingen mit verantwortlich.
Am Samstag, 21. Juni 1919, mittags mußte
eilenden englischen Zerstörer und Drifter gegen die wehrlosen deutschen Seeleute fordert das Werk noch 10 Tote, darunter den Kommandanten des Linienschiffes „Markgraf", und 16 Verwundete. Ehre dem Andenken der in hingehender Treue Gefallenen! —
Unter den Wundern des Nordlichts in 8er stillen Nacht der fernen Scapa-Bucht, im Angesicht der Zeichen feindlicher Macht waren die als krank Hinausgezogenen gesund, die gehaltenen Augen waren sehend geworden, um über den Streit der Tagesmeinungen das Wichtige und Bleibende wieder zu erkennen. Das Gesunde hatte das Schwache überwunden und die Kraft geboren, die einer Zeit unseligen Redens und Erfüllens das mannhaft-trotzige Nein! der Tat entgegensetzte.
Fünf schwere Jahre sinK vergangen. Heute wallfahrtet das Gedenken zu jenem Grab, besten tiefernste Predigt aus der Tiefe raunt:
„Du ruheloses deuffches Volk, laß die kurze Stunde am Grabe deines stolzen unbesiegten Lieblingskindes im fernen fremden Land dir gesegnet sein und ihren Zauber dir nicht rauben. Ernst klingt mein Wort und fordert Geltung unter den anbrängenben Stimmen des Tages und den Sorgen der Gegenwart.
Schon manche Hand, zum Streit erhoben, schloß sich über Gräber zum Treuedruck.
Du brauchst Stätten, du brauchst Taten, deren eindringliche Sprache auch dein letzter Sohn versteht.
Es gibt letzte Dinge, gibt Heldentum und Ehre, solange Menschen atmen auf der Männererde.
Weihe eine Stätte in deinem Herzen auch diesem großen Meeresgrab. Auch in ihm schlummert der Wille zur Auferstehung!"
# ! ' upuatueutnant.
Das Programm von Ehequers.
6. Anbahnung der Interalliierten Konferenz und Festsetzung ihres Progovamms unter Be-
und
rücksichtigung Deutschlands.
Alle Beschlüsse Ser Londoner Besprechungen, die bekanntlich nur vorbereitenden Charakter haben, werden natürlich die Zustimmung Italiens und Belgiens notwendig machen.
FranzSstsche „Süffig
Nach Siner Meldung aus Landau mörSe t®fl dem dortigen französischen Kriegsgericht der Student Ludwig aus Mannheim wegen angeblicher Spionage und Geheimbündelei zu einem Jahr Gefängnis verurteilt mit die Studenten Herrgot uttS Serftltng zu je zwei Jahren Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe verurteilt. Ludwig hatte im März in einem Paddelboot die beiden anderen Studenten, die keine Päffe hatten, von dem pfälzffchen Ufer in das unbesetzte Gebiet hinübergesetzt. Aus dieser Tatsache konstruierte das Kriegsge« richt Spionage urd Geheimbündelei.
Dem gleichen Blatte zufolge sind auch ist Düsseldorf vom französffchen Kriegsgericht zwölf junge Leute zu Gefängnis und zu hohen Geld- ftrafen verurteilt worden, weil sie nach der Anklage im besetzten Gebiet verbotenen Jugerch- ordganisattonen angehört hätten.
Die Gefangenen von Sk« Martin in Zweibrücken.
Essen, 21. Juni. Der Delegierte des Seuls äsen Roten Kreuzes für das Ruhrgâet teilt soeben aus Mainz mit, daß die bisher in St. Martin de Re inhaftierten deutschen Gefangenen gestern nachmittag in Zweibrücken eintrafen und zunächst dort verbleiben werden.
lands un
t von fremde
te
der gewährte Waffenstillstand entweder mit der Friedensunterzeichnung oder mit Lem Wiedernusbruch der Feindliche
Eifert zu Ende gehen. Die Möglichkeit (!) der Unterzeichnung schien nach allem, was die Presse gebracht hatte, völlig ausgeschlossen (!). Von einer Verlängerung der Waffenruhe wußte der Admiral nichts. Die Er-
eignisse mußten ihren Lauf nehmen. —
Strahlende Sonne leuchtet über den Felseninseln und Wassern der Scapa-Bucht und lockt in der Morgenfrühe das Bewachungsgeschwader zu Uebungen in See. Unter all den Männern, die um Len Plan Ler Versenkung gewußt hatten war kein Verräter gewesen, keiner, der den Feind in den Rücken führte!
Gegen 11 Uhr vormittags vom Flaggschiff das verabredete Signal, schon longe erwartet, aber gerade in dieser Stunde doch über-
,on eine Stunde später ist das Flaggschiff der Skagerrak- Schlacht „Friedrich der Große" in
raschen
den Flutenverschwunden, und nach ihm in schneller Folge mit wehender Flagge Linienschiffe und Schlachtkreuzer, kleine Kreuzer und Torpedoboote. Der einheit- licheWilledesFührers, bejahtund inPflichttreuebiszumAeußersten erfüllt vonden Besatzungen, voll- bringt in wenig Stunden der deutschen Flotte letzte Tat.
Unter dem kopflosen Feuer von Offizieren und Besatzungen der mit höchster Fahrt Herbei
des Kabmettchefs im Außenministerium Ber- gery, seines Privatsekretärs und eines Dolmetschers nach London, wo er am Nachmittag kurz nach 5 Uhr ankommen wird. Er wird sich sofort nach Ehequers begeben, das er am Sonntag nachmittag 4 Uhr wieder verläßt. Am Montag vormittag reist Herriot von London nach Brüssel, wo er sich dem „Temps" zufolge bis Dienstag nachmittag aushatten wird. Seine Rückkehr nach Paris soll am Dienstag abend 10 Uhr erfolgen.
London, 20. Juni. Die englische Presse beschäftigt sich einhend mit der bevorstehende Londoner Zusammenkunft. Bezeichnenderweise tritt dabei der Zusammenhang der politischen Fragen mit der Durchführung des Finanzberichtes immer mehr in den Vordergrund. Im „Daily Telegraph" wird der Gegenstand der Verhandlung dahin formuliert, daß die polittfchen Bedingüngen, unter denen der Finanzbericht durchgeführt werden kann, „besprochen werden sollen". Die englische Ansicht, wie sie von Macdonald entwickelt wurde, ging bekamttlich ursprünglich dahin, die Verhandlungen über den Bericht vollständig g e - trennt zu führen und alle politischen Fragen erst später zu regeln. Da sich diese Ansicht angesichts der Haltung Herriots, der auf eine umfassende Besprechung der gesamten Lage besteht,
Stettin, 20. Juni. Nachdem der Vorsitzeâ zu Beginn der heutigen Sitzung noch einige kurze Fragen an den Zeugen Hein« gestellt hatte, wurde der Schupo beamte Raikowsky vernommen, der bestätigt, daß nach der Er-
schießung Chmilewskis auch bei den Schupoleuten große Erregung geherrscht habe. Hierarff wird Frau Reinhardt vernommen. Sie erklärt, sie habe den Belgiern auf die Fra ihr Mann am 22. 3. gewesen sei, zunw
klärt, sie habe den Belgiern auf Sie Frage, wo ihr Mann am 22. 3. gewesen sei, zunächst geantwortet, er sei zuhause gewesen. Ihr sei damals noch nicht eingefallen, daß ihr Mann bei der in demselben Hause wohnenden Familie des Majors Mock war. Darauf tritt eine Mittagspause ein. In der Nachmittagsverhandlung wirft die Aussage des Bruders des von den Belgiern zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilten früheren Schupobeamten Termöhlen ein grelles Schlaglicht darauf, wie die Geständnisse der in Aachen Verurteilten zustande gekommen sind. Der Zeuge überreicht einen Brief, den ihm sein Bruder gelegentlich seines Besuches im Untersuchungsgefängnis zchgesteckt hat. Aus dem Inhalt ergibt sich, daß die Gefangenen 14—15
Stunden verhört, bedroht und
kett e i n z u f ch r ä n k e n.
Daß sich Herriot mit einer solchen Beschränkung begnügen wird, ist jedoch nach den hier vorliegenden Melduuacn überaus unwahrscheinlich. Der „S ton dard" will in der Lage sein, die Pläne Herriots in folgende Punkte zchnmmenzchcpssen:
1. Die Freilassung der Ruhrge- fangenen, welche sich nur auf diejenigen Fälle bezicht, durch die die franMsche Flagge ohne die Sicherheit der Besatzungtruppen nicht verletzt würde;
2. Herriot wird garantieren für die wirksame Durchführung des Berichts und etwaige deutsche VerftlLunssn belangen. Letztere wahrscheinlich in der Form einer Bürgschaftsleistung Englands;
3. die Entscheidung darüber, ob die Durchführung des Finantzberichts seitens Deutschlands fef«gestellt werden kann, soll der Repa- r a t i o n s k o m m i s s i o n ü' erlassen werden;
4. die militärische R äumun g der Ruhr soll nicht nur davon abhängig sein, daß Deutschland den Bericht durchführt, sondern auch davon, daß es die allnerten Forderungen in der Entwu'.nungsfraze erfüllt;
5. Vebanttma der Sichecheitsfrage;
einige auch geschlagen wurden und daß sie dann MeWch, nur um Ruhe zu habey das gesagt haben, was die Belgier wissen wollten. Darauf beginnt die Der» nehmung des Zeugen Furchner, der ebew falls der 1. Hundertschaft der Hamborner Schutzpolizei angehörte. Aus feiner Vernehmung ergibt sich, daß di« Belgier ihm bei der damaligen Vernehnmng gedroht haben, ihn ltar^rechtlich zu erschießen, falls er versuchen sollte, seine Kameraden herauszureden.
Zum Beweise dafür, daß Leutnant Reinhard! am Mordabend gar mcht am Tatort oder in avefen sein kann, werden Major
einer Nähe ge:
M o ck und Frau vernommen, welche bestätigen, daß Reinhardt am fraglichen Abend mt tseiner Frau bei ihnen war. Ueber den Charakter der Offiziere Reinhardt und Zander äußerst Major Mock nur Gutes. Beü>e würden sicher nicht andere zur Tat anstiften und sich selbst im Hintergrund halten, sondern dann die Tat lieber selbst >egehen. Es werden dann eine Anzahl Schupo- )eamte vernommen, um Klarheit darüber zU chaffen, ob, wie die Belgier behaupten, am Abend vor dem Mord auf dem Balkon der Schupokaserne eine Zusammenkunft mit Reinhardt stattfand, in der Risbke und Grabert zur Tat angestiftet werden sollen. Hiervon weiß niemand etwas. Die Verhandlung wird dann auf Samstag vertagt- z
Ausschluß der Kommunisten.
Nach einer Meldung der ^,Voss. Ztg/ du» Halle sind von dem dortigen Stadtverordneten- kollogium die Konnmmisten hi» auf Widerruf