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Hanauer S Anzeiger

General-Anzeiger AmMches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M.

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Nr. 129

Dienstag den 3. Juni

1924

Das Neueste.

Die Regierangsverbandlungen sind gestern mit dm Deutschnationalen wieder ausgenommen worden.

Der Reichstag befaßte sich gestern mit der Hastenlassung verschiedener Abgeordneten.

Im Hardenprozeß wurde der Angeklagte Ober­leutnant a. D. Ankermann wegen versuchten MordeS zu sechs Jahren Zuchthaus vermteilt.

Dar Allgemeinbefinden des österreichischen Sundeskanzlerr Dr. Seipel ist befriedigend.

- Die englisch-russische Konferenz ist auf den toten Punkt gekommen, da die City die Anleihe ablehnt, so­lange die Vorkriegsschulden nicht ix voller Höhe an­erkannt und die Rechtssicherheit für AurlandShandel und fremde Kapitalien gewährleistet ist.

Als Poinearè Ken Zeitpunkt für gekommen hielt...

Die russischen Archivs geben ihre Schätze heraus, freilich nicht in der Vollzähligkeit und I in der geordneten Art, wie die deutsche Regie- I mng die Karten der deutschen Politik von der Reichsgründung an bis zum Kriegsausbruch aufdeckt Akt für Akt, Band für Band, sodaß keine Lücke ist und der Welt der unwiderleg- : bare Nachweis geliefert wird, daß das neue Deutsche Reich in seinen beiden Regierungs­perioden (der bismarckschen und der wilhelmini­schen) nichts, aber auch nichts, als den Frieden wollte, und sich mit allen Mitteln für die Be­seitigung jeder Kriegsgefahr einfetzts.

Wie anders sich die gesamte französische Po- littk einschaltete seit dem Tage, an dem Gam­betta riet,immer daran zu denken, nicht davon zu sprechen", das ist in Deutschland bei denen, die sich nicht durch Parteihaß und Auslands- verhetzung den Blick für die Wirklichkeit trüben H ließen, eigentlich nie ein Geheimnis gewesen.

: Sim große Masse hat sich freilich auch im deut-

iler Marx eine

Deutschnattonân nicht im Wege stehen will.

wie im-

gebunden und haben auch nicht das Recht, ein endgültiges Uebereinkommen selbständig zu treffen. Im Laufe der Sitzung war das im

Die deutschnationale Reichs­tagsfraktion hielt im Anschluß an die Be­sprechung mit dem Reichskanzl Sitzung ab, die bis gegen 10 Ul

ommen

Dr. Stresemann zum Verzicht bereit?

^ Augen und das Gehirn benebelst lâsien. Und nun plötzlich ist es, als ob auch ihnen der Nebel­vorhang weggezogen, die Binde von den Augen gerissen werde. Die russischen Archive treten als unparteiische Zeugen auf für die Schuld des Herrn Poincars und Iswolsky am Kriege und gegen die im Versailler Friadensdiktak be­hauptete Verantwortlichkeit Les deutschen Vol­kes. Eine Lüge, schlimmer hat sie die Weltge- e noch nicht erlebt, wird als das an den _er gestellt, was sie ist: eine Lüge.

Da heißt es in einem Briefe Iswolskys, der damals russischer Botschafter und Kriegs- Hetzer in Paris war, vom 8./21. Juli 191X: âch Einsicht des Expofes des (russischen) Kriegsministers und einem erläuterden Vorträge gab nach einigem Zögern Herr Poin- ca5é zu, daß zu keiner Zeit die außerge­wöhnliche internationale Lage und die politi- . MN Konstellationen den alliierten Zie- i len so günstig gewesen wie gegenwärtig. 3 Von dieser Unterredung gewann ich die lleberzeugung, daß Herr Poincars in jeder Be­ziehung mit uns einig geht und den Zeit- punkt für gekommen hält, die hundert- I ihrigen Ziele unserer traditionellen Politik zu verwirklichen und damit das europäische Gleich- [ gewicht durch die Rückkehr der entrissenen Pro- ! Minzen Elsaß-Lothringen wieder herzustellen." Das heißt auf gut Deutsch aus dem Russisch- [ französischen übersetzt: In dem zweiten Drittel ; 9uti 1913, also gerade ein Jahr vor dem Kriegsausbruch, hielten der russische Botsch after 'n Paris und der Präsident der französischen -itcpublik (das war damals Poincars) den Zeit­punkt für den günstigsten, umfürRußland Konstantinopel und für Frankreich und Straßburg zu erobern.

Allerdings sehen diese beiden Kriegsurheber uoch große Schwierigkeiten zu überwinden; ' nämlich, st sehr Iswolsky als Vertreter Ruß- iands der Balkan am Herzen liegt, so sehr i lurchtet Poincars, daß diese Gegend Europas französischen Philisterseelen zu fern ist. Ee , °mmt hinzu, daß gerade damals, im Juli der Balkan nach der bulgarischen Nieder- nge infolge des rumänischen Eingreifens zu einiger Aussicht auf vorläufige Ruhe kommen wollen schien; daß sich also das europäische 1 f^iedensbedürfnis einer nochmaligen Beun- Uyigung aus jenem Wetterwinkel widersetzte, h ^E.Uigstens den in Frankreich widerstreben- k , . Icn der Sozial-Radikalen umzubiegen, oeichwsssn daher Poincars und Iswolsky den , russischen Rubeln beladenen Esel, der be- wnntiich hie höchsten Mauern überklettert, in Bewegung zu setzen. Darum schreibt Iswolsky m den russischen Außenminister Sassanow in temem Brief vom 8./21. Juli 1913 weiter:

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Während der Reichstag gestern nach mehr­tägiger Pause wieder zusammentrat, losgelöst von allen anderen Fragen über die Haftent­lassung verschiedener Volksvertreter zu verhan­deln, hatten sich in der Tiefe der Beratungs­zimmer neue politische Kristalle gebildet, die unter Umständen noch in letzter Stunde eins Neuregelung der Dinge möglich machen können. Die bisherigen Regierungsmitglieder sind sich vollständig im klaren, daß eine nur auf die Mittelparteien eingestellte Regierung ein schwächliches Verlegenheitsprodukt ist, und daß ein solches Kind schon beim ersten eisigen Luft- Hauch parlamentarischer Schwierigkeiten sterben muß. Man braucht nur danach zu fragen, was wohl geschieht, wenn z. B. die Auftvertungs- frage aus dem Strudel der ungeklärten Mei­nungen auftaucht und zum Gegenstand einer Abstimmung gemacht wird. Schon hier würde sich eine Mehrheit ergeben, die der Regierung nicht zu folgen vermöchte. Aus diesem Gefühl heraus, ist man denn auch bemüht, unmittelbar vor Torschluß doch noch die Deutschnationalen auf irgend eine -Weise mit in die Regierung hineinzubringen, und so hat man denn gestern wiederum die Fragen, die am Samstag bereits begraben schienen, hervorgeholt, als da sind: Auflösung der Koalition in Preußen und die Besetzung des Außenministers. Gestern vormit­tag hatte der Reichskanzler Marx eine Be- sprechung mit den Deutschnationalen. Diese waren vertreten durch die Abgeord. Hergt, Graf Westarp und Schiele. Während der Besprechung war auch der Landwirtschastsmini- ster Graf Kanitz zugegen. Ueber den Inhalt

wiegenheitz * wir jedoch von anderer Seite hören, dürfte es sich dabei wieder um die Person des Herrn Dr. Stresemann sowie um die Zusammensetzung der preußischen Re­gierung gehandelt haben. In letzterer Beziehung sei, so wird uns versichert, anzunehmen, daß der Reichskanzler jede Einwirkung auf die inneren Angelegenheiten des preußischen Staates ab­lehnen und in dieser Frage nicht nachgeben werde.

Sitzung ab, die bis gegen 10 Uhr dauerte. Die Fraktion erklärte sich mit den Verhandlungen die ihre Unterhändler mit dem Reichskanzler geführt haben, einverstanden und beauftragte sie, diese Verhandlungen fortzu­führen. Die Unterhändler haben zwar völlig freie Hand in den Verhandlungen, sie sind aber selbstverstäiÄlich an den in mehrfachen Be­schlüssen formulierten Standpunkt der Fraktion

Herr Poincars glaubt mit mir, daß für diesen Zweck ein sehr großes Opfer unsererseits not­wendig ist. Ich wage kaum den Betrag anzu­geben, 3 000 000 Franken, wovon 250 000 allein für denRadical", Organ des Senators Perchot."

Herr Poincars hält die Angelegenheit für wichtig genug man beachte: der Präsident der französischen Republik um diesen inner­französischen Teil der französisch-russischen Kriegspolitik selbst in feine Hand zu nehmen. Iswolsky schreibt in dem schon zweimal er­wähnten Brief an Sassanow vom 8./21. Juli 1913:Ich würde diese ganze Angelegenheit mit ihm im direkten Verkehr und nach steter Beratung mit Herrn Poincars erledigen."

Welche Angelegenheit? Die Bestechung der französischen Presse! Als was offenbart sich also Herr Poincars, damals Staatsoberhaupt der französischen Republik? Als Agentprovokateur des Krieges, als Leiter des französischen Ve- stechungsressorts!

Größere Anforderungen konnte der russische Kriegshetzer Iswolsky wohl kaum an die mo­ralische Biegsamkeit des Gewissens des Präst denten der französischen Republik stellen. Wie diese Bestechung vor sich gegangen ist, erfährt man aus einem Bericht des russischen Hofrats Raffalowitsch durch Dessen Hände die Be­stechungsrubel aus Petersburg nach Paris gingen. Raffalowitsch berichtet am 20. April 1913 dem russischen Ministerorästdenten und

Reichstag verbreitete Gerücht von einer befriste­ten ultimativen Anfrage der Mittelparteien an die Deutschnattonalen auch der Fraktion be­kannt geworden. Sie zog an zuständiger Stelle Erkundigungen ein und erhielt die Auskunft, daß die Mitteilung in diesr Form nicht richtig sei; der Reichskanzler erwarte das Gegenteil, daß die Mitteilung in dieser Form nicht richtig hoffe in erneuten Besprechungen im Laust des heutigen Vormittags bis 11 Uhr noch eine Eini­gung über einige Punkte seiner Kanzler- rede erzielen zu können, mit deren Aus­arbeitung er gegenwärtig beschäftigt ist. Wie weiter verkantet, sind die M i t t e l p a r - feien der Ansicht, daß die Erklärungen der Deutschnationallen bezüglich der Außenpolitik noch zu un-bestimmt sind. Sie haben daher von den Deut schnativnalen eine ganz klare Erklärung zur Außenpolitik verlangt, deren Ueberreichung von den Mittelparteien bis Dienstag vormittag 11 Uhr erwartet wird, da sie eine weitere Verzögerung- der RsgievungsbWung nicht für möglich halten.

Nach einer uns heute morgen zu-gegangenen Drahtnachricht soll die Deutfche Volks­partei den Deutschnationalen inst- fern e n t g e g e n g e k o m m e n sein, als sie sich damit einverstanden erklärt hat, daß das Ministerium des Aeußern einem parteipolitisch nicht abge- st e m p e l t e n Di p l v maten an vertraut werde. Auch in der preußischen Frage soll sie bereit sein, die deutschnationale Förderung auf Auflösung des Landtags zu bewilligen. Sollten diese Jnf'ormMonen wirklich auf reffen, st wäre damit ni die Frage der Kabi-

dem

klärt hat, für sie komme ein Zusammengehen mit den Deutschnationalen, die einen ausge­sprochenen Wechsel des ^bewährten Kurses der Außenpolitik verlangten, nicht in Frage. Auch die Z e n t r u m s f r a k t i o n, die heute vor­mittag zu einer Sitzung zusammentreten wird, dürfte den deutschn-ationalen Forderungen nicht Folge leisten. Im übrigen haben bei den gestri­gen Besprechungen mit dem Reichskanzler die Vertreter der Mittelparteien übereinstimmend die Ansicht zum Ausdruck gebracht, daß nun endlich mit den Verhandlungen Schluß gemacht werden müsse. DieDoss. Ztg." glaubt auch, daß man heute unter allen Umständen die Re­gierungskrise abschließen wolle.

Berlin, 3. Jrmi. Dr. Stresemann Hatz dieWeltrund schau" erfährt, an den noch mer mit der Bildung eines Kabinetts betrauten Dr. Marx einen Brief -gerichtet, in dem er zum Ausdruck bringt, daß er mit seiner Person einer eventuellen Verständigung mit den

Finanzminister Kokowzen:Die Bestechung nimmt alle möglichen Formen an. Vom lukulli­schen Diner mit alten Weinen begossen, in Ge­sellschaft schöner Weiber, welche der Gastgeber im Voraus bezahlt, und mit denen der General zu ihrer Rechten die Nacht verbringt, bis zu den teuren und gröberen Lockmitteln: Beförde­rungen, Konzessionen, Schmiergelder."

Iswolsky plaudert weiter, über Paris unb Petersburg hinaus, mit dem Blick auf London in einem Brief vom 22. Nov./5. Dezbr. 1912: Die Absichten Englands haben eine unvergleich­bar größere Wichtigkeit... Zwischen dem fran­zösischen und englischen Generalstab sind nicht nur ohne Unterbrechung für alle Eventualitäten die eintreten könnten, Vorkehrungen getroffen worden, sondern die bestehenden Heeres- und Marineabkommen haben in den letzten Tagen eine noch größere Vervollkommnung erhalten, sodaß in diesem Augenblicke die englisch-fran­zösische Militärkonvention einen ebenso vollstän­digen und vollendeten Charakter hat wie die französisch-russische Konvention. In diesen Tagen war im größten Geheimnis General Wilson, der Chef des englischen Generalstabes hier. Bei dieser Gelegenheit wurden verschick» dene Zusatzpläne ausgearbeitet, woran sich nicht nur die Militärs, sondern auch andere Ver­treter der französischen Regierung beteiligten."

Nicht wahr? Zu keiner Zeit war für Frank­reich und Rußland die außergewöhnliche inter­nationale Lage und die Konstellation den alli-

rerten Zielen so günstig wie 1912/13,um dick hundertjährigen Ziele unserer (der russischen) traditionellen Politik zu verwirklichen und da- mit das europäische Gleichgewicht durch di« Rückkehr der entrissenen Provinzen Elsaß« Lothringen wiederherzustellen."

Konstantinopel und die Dardanellen Meß und Straßburg: das waren die von dem Prä­sidenten der französischen Republik PoinomK und von Iswolsky, dem russischen Botschafter in Paris, vereinbarten Ziele eines Krieges, der vom Balkan aus seinen Ursprung nehmen und für den die französische Presse durch russische Rub^ gewonnen werden sollte.

Herriots Programm.

Paris, 2. Juni. Der Abg. Herriot ha?

richtet, in d>om er

Partei gemeinsam mit den Sozialisten durch­führen kann, entwickelt und das er der Billi- S des geschäfisführenden Ausschusses der alen Partei unterbreiten werde. Der Abg.

Herriot spricht darin von einigen unverzüglich durchzuführenden Maßnahmen, so der Aus­hebung des Ermächtigungsgesetzes, der Wieder­herstellung des ZündholMnonopols und der Durchführung einer allgemeinen Amnestie,, die sich aber nicht auf die Verräter und Deserteure beziehen soll. Er spricht alsdann von dem Laienprogramm und sagt:Ick) weiß, daß es die Aushebung der Botschaft beim Vatikan und die Durchführung des Gesetzes über die Kongre­gationen umfaßt. Ich habe aber nicht nötig, Ihnen zu erklären, daß diese Maßnahmen, die bestimmt sind, nach dem Buchstaben und dem Geiste des Trennungsgesetzes durchgeführt zu werden, nichts enthalten, was die Gewissens­freiheit oder die freie Ausübung des Kultus stören kann " Der Abg. Herriot st richt alsdann

Nation und geht alsdann zu einer Betrachtung der Steuergesetze und dem Ausgleich des Bud­gets über. Er verspricht auch die Durchführung einer sozialen Gesetzgebung und erklärt schließ­lich in Bezug auf die Außenpolitik:Wir sind entschlossen, in vollem Ausmaß unserer Mittel den Frieden durch die Freiheit der Völ­ker durchzuführen. Dieser Friede, für den wir arbeiten werden, wird nach unserer Ansicht erst wirkungsvoll fein an dem Tage, an bem Frank­reich, getreu seiner demokratischen Mission und seinen Verpflichtungen, die es während des Krieges übernommen har, den Völkerbund und weitere internationale Jr-sti-tutionen wie d-.N Gerichtshof von Haag und das nternationa^ Arbeitsamt geschaffen wird. Wir nehmen ohne jeden Hintergedanken den Bericht der Sach­verständigen an. Unsere Partei hat die Politik der Isolierung und der Gewalt bekämpft, die zu einer Besetzung und territorialen Pfandnahme geführt hat. Aber angesichts des augenblicklichen Zustandes in Deutschland und der Notwendig­keit, nicht nur Frankreich, sondern alle Völker vor einem offensiven Wiederaufkommen des nationalistischen Alldeutschtums zu bewahren, hält es unsere Partei nicht für möglich, d a s R u h r g e b i e t z u r ä u m e n , bevor die in dem Bericht der Sachverständigen vorgesehe­nen Pfänder konstituiert und den internatio­nalen Organisationen übermittelt worden sind, die berufen sind, sie zu verwalten. Im Inter­esse des Friedens glauben wir auch daß dick Kontrolle der Entwaffnung Deutschlands sicher.

gestellt werden muß, und zwar durch eme ge- meinsame Anstrengung aller AMerten und so* bald wie möglich durch die Aktion des Völker-

bald wie .

bundes. Wir werden das Programm bet

Sicherheit durch Garantiepakte zu lösen haben, die wir unter die Autorität des Völkerbundes stellen wollen."

Die französischen Sozialisten beteiligen sich nicht an der Regierung.

Part-, 2. Juni. Der sozialistische Parteitag hat in seiner heutigen Abendsitzung eine vom ResolutionS- auSschuß angenommene Tagesordnung angenommen/ durch die die Beteiligung an der Regierung avgelehnt wird. Die Resolution läßt aber für außerordentlich« Umstände eine neuerliche Beschlnßfasiung durch einen LandeSkongreß offen. Der Kongreß geht alsdann zur Debatte über die UnterstützungSpolitik über auf Grund der von Herriot in seinem Brief an Löon Blum ent« wickelten Programm«, dessen Inhalt bereits mitge« teilt wurde. Auf dem Kongreß ist heute Albert Thomas erschienen.

Zum Attentat auf Dr. Seipel.

Bulletin aus!

Wien, 2. Juni, 2 Uhr nachm. Ueber das Befinden des Bundeskanzlers wird folgendes gegeben: Allgemeiner Zustand un« Puls 120, Temperatur 37, ReM

verändert.