SanauerS Anzeiger
General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M.
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Nr. 102
Donnerstag den 1. Mai
1924
Das Neueste.
— An der türkisch-syrischen Grenze finden Kämpfe zwischm türkischen Banden und französischen Trup- pen statt.
— Die amerikanischen Sachverständigen haben gestern mit Präsident Corstidge verhandelt.
— Mussolini hat erklärt, daß er jedmögliche Initiative ergreifen werde, um ine Sachverständigen- berichte zur Durchführung zu bringen.
— An Stelle des bisherigen Oderkommandieren- den der englischen Rheinarmee, Godley, wurde der (Generalleutnant Ducane nach Köln berufen.
Neue Beschlüsse der Repko.
Sofortige Bildung des Eisen-tchnkomitees.
Paris, 30. April. Nachdem die Reparations- komMffion heute vormittag 1O1^ Uhr zunächst zu einer offiziösen Sitzung zusammen getreten war, hat sie im Anschâcß daran eine offizielle Sitzung abgehalten und befchlosien:
1. Sofort das Organifalionsko- mitee für die Deutsche Reichseisenbahngesell- schafi z u b l l d e n «nd zu diesem Zweck die beiden Sachverständigen Acworlh und Leverve zu ersuchen, persönlich an den Arbeiten dieses Komitees teilzunchmen. (Vorgesehen in Art. 9 des Anhanges 4 des Sachverstand igenberichtes.)
2. Sir Robert Sinderley als Rlltglied des Komitees für die Organisation der Reichs- Missionsbank zu bezÄchneu. (Vorgesehen in Art. 3 des Archanges des Gachoerftändigenbe-
3. Zu ernennen Alfred Deseamps. Ver- itunasrctt der Bangue Generale Nord, und
irâfidenl der Handelskammer in Lille, sowie
PftrelH, Industrieller (Italien)
industrielle Obligationen. Worgefthen in
OberregtetMgsvat Dr. Mayer von der Krisgslafteukomanifston hat gestern in einer Unterhaltung im Hotel Astona zum Ausdruck gebracht, daß die deutsche Regierung gerne eine Beschleunigung der Ernennung der Mitglieder der O vgankfttionsausfchüfie, die von der Repko zu ernennen sind, sehen würde. Diese Unterhaltung dürfte vielleicht im Zusammenhang stehen mit der heute unerwartet rasch erfolgten Ernennung der Mitglieder der Organisationsausschüsse durch die R.-K. Man hat sich in den Kreisen des Hotels Astoria heute werter darüber müechalten, wie nun der Zusammentritt der einzelnen Organisationsausschüsse zu erfolgen habe. Die Repko selbst wird den Zusammentritt dieser einzelnen Ausschüsse nicht selbst festsetzen. Die deutsche Regierung dürfte den von ihr ernannten Mitgliedern einen entsprechenden Wunsch!init auf den Weg geben. Man erwartet, daß die Entscheidung der Repko der deutschen Regierung noch schriftlich mitgetM werden wird.
Die Enlevrebefprechungen.
Paris, 30. Avril. Wie Havas aus Brüssel meldet, sind die Besprechungen der keltischen Minister Theunis und HymanS mit Mussolini für den 18. Mai in Mailand vorgesehen.
Paris, 1. Mai. Die „Chicago Tribune* will tvissen, daß er nicht ausgeschlossen sei, daß Poincare und Macdonald beschließen würden, der belgisch-italienischen Konferenz am 18. Mai in Mailand beizuwohnen. Jm^Qai d'Orsey schweige man zu diesem Plane und dem anderen, wonach Poincarâ kurz nach den französischen Wahlen gegen den 13, oder 14. Mai zu Besprechungen mit Macdonald nach London reisen würde.
Die amerikanischen SachverflSn-ige« ermuntern.
Paris, 30. April. Nach einer Havasmeldung aus Newyork, die die bisherigen Berichte über die gemeinsame Erklärung der nach den Vereinigten Staaten zurückgekehrten drei amerikanischen Sachverständigen ergänzt, haben diese der ^großzügigen Auffassung und der Sachkunde chrer europäischen Kollegen Anerkennung gezollt und sestgestellt, daß ihnen alle zweckentspre- chenden Informationen bereitwillig gekefert worden seien. Sie betrachteten es als ein gutes Zeichen, daß die Reparationskommission den Bericht bald angenommen habe und wünschten» öaß seine Durchführung, die von der Repara- tionskommiffion und der Annahme der . erforderlichen Gesetze durch den deutschen Reichstag abhängig sei, keine Verzögerung erleide. Die wirtschaftlichen Verhältnisse seien raschen Ae/rde- Zungen unterworfen, und ein Zusammenbruch der Rentenmark könnte von neuem das Chaos Sur Folge haben. Die vorgesehene erste Anleihe von 800 Millionen Goldmark sei zuverlässig garantiert. Die Sachverständigen ermunterten ^MM MjKieden die amerikanische Finanz, öw
Hälfte der ganzen Anleihe zu übernehmen. Was schließlich die Festsetzung der deutschen Gesamt- schuld anlange, so habe diese Frage außerhalb des Programms der Sachverständigen gelegen und sei im übrigen nicht von der Bedeutung, die ihr beigemessen werde.
Paris, 1. Mai. Havas berichtet aus Washington: Die drei aus Paris zurückgekshrten Sachverständigen Dawes, Kuna und Robinson hatten gestern eine Länge Unterredung mit Coolidge, Staatssekretär Hughes und Mellon, Die Sachverständigen weigerten sich irgend eine Erklärung über diese Unterredung ahzugeben.
Sine neue Entwicklung -er Halten. Politik.
London, 1. Mai. Der römische Bericht- erstattet der „Times" schreibt, die italienische Regierung habe beschlossen, ihre ganze Kraft anzuwenden und jedmögliche Initiative zu ergreifen, um zu erreichen, daß die Sachverstän- digenberlchle wirklich angenommen und sobald als möglich zur Durchführung gebracht würden. Mussolini fei bestrebt, das vollständige Zusam- menwirken zwischen Großbritannien. Italien und Belgien zu erreichen. Er werde nach Lon- don eingehende Instruktionen in dieser Richtung senden. Dieser Schritt bedeute eine neue Entwicklung in der italienischen Politik, welchem größte Bedeutung zukomme. Mussolini sehe jetzt in den Sachverständigenberichken die erste verheißungsvolle Aussicht, um der Politik des Laisser farire ein Ende zu bereiten.
Amerika und das europäische Problem
London, 30. April. Der amerikanische Bot- schafter in London, K e l l o g, erklärte gestern in einer Rede auf einem Frühstück der ehemaligen britischen Ältegsmission ui ben Vereinigten Staaten, diè englisch-ämerikaNische Freundschaft sei eine vollendete Taffache. Niemals sei diese Freundschaft so aufrichtig und so allgemein unter dem amerikanischen Volke gewesen, wie heute. Während des größten Krieges aller Zeiten habe eine Koalition von Alliierten bestanden, die für dieselben Ideale und dieselbe große Sache gekämpft und bis zu Ende zusammengestanden hätten und er glaube, sie ständen auch heute zusammen, um die auf Krieg folgenden Probleme zu regeln. Nach fast sechs Jahren seit dem Kriege sehe man immer noch in Europa Bankerotte, Regierungen völlig in Not, zerstörte Industrien, Rassenhaß und Effersucht. Kellog erklärte: Hier ist das größte Few für die Staatsmänner von heute. Gestatten Sie mir, Ihnen eine Botschaft des Präsidenten der Vereinigten Staaten mitzuteilen. Am 22. April hielt er eine bemerkenswerte Rede vor amerikanischen Pressevertretern zum größten Teil über auswärtige Angelegenheiten. Ich werde Ihnen eine Stelle daraus vorlesen, weil sie bisher nicht ausführlich in der Presse erschienen ist Der Präsident erklärte:
„Es scheint aller Grund zu der Hoffnung zu bestehen, daß der Bericht der Sachverständigen, der als Dawes-Bericht bekannt ist, eine Grundlage für eine praktische Lösung des Reparationsproblems bietet. Ich vertraue darauf, daß er sich allen interessierten europäischen Regierungen anempfichlt als eine Me- chode, durch die sie mittels gegenseitiger Zugeständnisse zu einer stabilen Regelung des verwickelten und schweren Reparationsproblems gelangen können, und daß ein solches Ergebnis die Wiederherstellung Deutschlands und die größtmöglichen Zahlungen an die übrigen Regierungen vorsehen wird. Einer zugleich verwickelten und schwierigen Lage ist in der meisterhaftesten Weife begegnet worden. Unsere Landsleute blicken mit Recht, mit Stolz auf das Ergebnis. Nichts ist von größerer Bedeutung für Europa seit dem Waffenstillstand geschehen."
Der amerikanische Botschafter sagte weiter, es liege nicht nur im Interesse Amerikas als Mitglied der großen zivilisierten Nationen, daß Westeuropa wiederhergestellt werde, daß die Regierungen in Europa auf eine gesunde finanzielle Grundlage gestellt werden, daß seine Völker glücklich und zufrieden werden und auf dem Wege der Zivilisation fortf erretten, sondern Amerika sei auch an Europa in wirtschaftlichem und finanziellem Sinne interessiert. Es könne kein Friede in Europa und keine allgemeine Wohlfahrt geben, bevor Zentraleuropa konsolidiert sei uiw bevor Europa und seine Währungen überhaupt stabilisiert seien, bevor seine Industrie wieder auflebe und feine Völker zuversichtlich glücklich gemacht seien. Kellog schloß, er freue sich, die große angelsächsische Nation in ihrer Sympathie und in ihrem Ziel und Zweck ver
eint zu sehen, um die großen Probleme zu lösen, die der Wohlfahrt unb Zufriedenheit Europas zugrunde liegen.
Der Herzog von Sutherland erklärte in seiner Begrüßungsansprache, in der großen, stets wachsenden Freundschaft zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten liege die einzig mögliche Rettung für die durch Schulden mw finanzielle Schwierigkeiten schwer bedrückte Welt. Durch das kaufmännische Zusammenarbeiten der kaufmännischen Element« der englisch sprechenden Raffen der Welt könn- ten sie, mit Unterstützung ihrer Regierungen, das Chaos in eine Gesundung umwandeln, das große ReparationsProblem re. geln, das das erschöpfte Europa bis jetzt peinigte urch schließlich das große Ideal er- reichen, das dem Präsidenten der Vereinigten Staaten gegenwärtig vorschwebe, um mittels einer neuen Abrüstungskonferenz die weitreichender uttd radikaler als die vorige sei, die Welt auf eine Grundlage zu stellen» die den Frieden für die kommenden hundert Jahre sichere. Ein Zusammenwirken zwischen Amerika und England zu diesem Zjpeck könnte weit mehr erreichen, als der Völkerbund ohne Amerika erreichen könne.
SZreseman« über -as Berufs- beamlenkum.
Magdeburg, 80. April. Reichsminister Stresemann hat auf zahlreiche Anfragen über seine Stellung zum Berufsbeamtentum einem Vertreter der „Magdeburgffchen Zeitung" folgende Erklärung abgegeben: Die Annahme des Sachverständigengutachtens als Vsrhandlungsgrundlage hat anscheinend die Be- in^baimF^^ des Be- rufsbeamtenverhättniffes bei der Eisenbahn in ein Angestelltenverhältnis mit privatem Dienstvertrag zum Ziele hat. Etwas Derartiges ist nicht in Aussicht genommen. Die Regierung steht vielmehr auf dem Standpunkt, daß das Berufsbeamtentum unter allen Umständen aufrecht erhalten werden und feine wirtschaftliche Lage verbessert werden müsse. Sobald Mittel zur Verfügung stehen, müssen die Bezüge der Beamten erhöht werden. Ob und wann dies in ausreichendem Maße geschehen kann, hängt im Wesentlichen von der außenpolitischen Entwicklung ab. Auch hier ist enffcheidend die Frage, ob wir ein Moratorium erhallen, das uns die Sanierung des Haushaltes ermöglicht. Die Mittel, die dann erübrigt werden, müssen in erster Linie den Beamten zufließen.
Das unrechkmützfge Auslieferungs- deaehren.
Köln a. Rb.,'30. April. Die von dem französischen Provinzdelegierten für die Pfalz wegen eines Anschlags auf den separatistisch gesinnten Bürgermeister H e l s r i ch von Münchweiler und wegen der Verhaftung seines Sohnes im rechtsrheinischen Deutschlardd angeblich im Auftrage der Rheinlandkommission an die pfälzische Kreisregierung in Speyer gerichtete Note entbehrt jeder Rechtsgrundlagie. Wenn der PwvinzdÄegierte seinen Eingriffen in die deutsche Juftizhoheit den Schein einer rechtlichen Begründug durch W Hinweis auf verschiedene Ordonnanzen zu geben versucht, so geht diese Behauptung fthl; denn jene Verordnungen enthalten lediglich die Vorschrift, daß seine Behörde im unbesetzten Deutschland im besetzten Gebiet Verhaftungen vornehmen dürft. Bei der Ent- sührung des jungen Heftrich hat aber irgendeine amWche Mitwirkung nicht stattgesunden. Das von *bet rechtsrheinischen deutschen Behörden gegen ihn angestrengte Verfahren ist aber eine rein innerdoutfche Angelegenheit, die AuÄiese- ftrungsforderungen des Generals de Metz also nicht nur nach deutschem, sondern auch nach interalliiertem Besatzimgsrecht in jeder Weift unberechtigt. Dasselbe gilt auch für den Anschlag auf Helfrichs Vater, der übrigens wegen betrügerischen Bankerotts zu drei Jahren Gefängnis und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt und wegen eines anderen Verfahrens aus dem Schuldienst entlassen worden ist. Für die Tat einer einzelnen Privatperson, die die Heimat von einem Landesverräter und gefährlichen Schädling befreien wollte, sönnen die deutschen Verwaltungs- und Gerichtsbehörden auch nicht nach dem sog. Speyerer Abkommen verantwortlich gemacht werden. Die Erfüllung der Forderung der Rheintandddm- inission ivürde demnach die Anerkennung der Sonderbündler als französische Schützlinge bereuten, wodurch die RheiMandkoiMmission die
von PoincarL öfter behauptete Neutralität widerlegen würde. Die französischen Behörden lehnten^ wenn Deutsche erfchosien oder verwundet wurden, den Schutz der Deutschen ob mit der Begründung, daß es sich um innerdeutsche Angelegenheiten handele und General de Metz hat auf Bitte um seine Furspracbe zugunsten der wegen Separatiftenabwehr elngekerkerten 72 Pfälzer erklärt, er wolle in ein schwebendes Gerichtsverfahren nicht eingreifen. „Will er in ein gegen deutsche Staatsbürger schwebendes Gerichtsverfahren bei der deutschen Gerichtsbehörde im unbesetzten DeutschVE oimgreifen?"
Sin LommAnistennesl ausgerüuchert.
©elfenfträfen, 30. April. Bei 6er Aushebung eines Kommunisten- ne ff es in einem Hinlerhause der Schiller- strafte kam es Heule früh zu einem Feuer- gefecht zwischen der Polizei und Kommunisten. Auch die Feuerwehr wurde zur Hilfe gerufen. Da sich die Kommunisten nicht ergeben wollten^ wurden sie schließlich nach stundenlanger Belagerung ausgeräuchert. Einer e r s ch 0 ß sich, ein anderer ist anscheinend erstickt. Der Kriminalbeamte Bind au wurde durch mehrere Schüsse so schwer verletzt, daß er im Krankenhaus starb. Ein anderer Beamter wurde ebenfalls erheblich verletzt.
Die dem „Lokalauzeiger" aus Geffenkirchen gemeldet wird, ist dort ein Kurier der Berliner Zentrale der kommunistischen Partei feffgenom- men worden, welcher die Aufgabe hatte, mit allen Mitteln zu versuchen, die Belriebsführung der Ruhrinduftrie zu verhindern. In einer ge- Heimen Zusammenkunft der Kommunisten wurde auch der Plan für einen Anschlag auf die ^Zechen „Wilhelmine Dictoria" und „Gras Bismarck" entworfen.
Mr? Dynamikfund.
Chemnitz, 30. April. In Rußdorf bei Limbach wurde in her Leichenhalle eine Kiste mit Dynamit und sonstigem Spvengmaterial gefundn. Im Ziufammenhang damit wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen. Die Verhafteten sind nach einer Meldung der soziaDemo- kratlschen „Chemnitzer Volksftimme" Ange- ^hörige der Kommunifttfchen Partei und sie geben an, einer kommunistischen Gsheimorgani- sation anzugehören und nichts verraten zu dürfen, da sie sonst von anderen Angehörigen dieser Organisation beseitigt werden würden. Die Menge des gefundenen Sprengmaterials hätte -genügt, um ganz Limbach zu zerstören. Es werden noch weitere derartige Depots vermutet. Die Spuren der Herkunft weisen nach Hohen- ftein-Ernfttäl hin.
Die Einäscherung Äelfferichs.
Mannheim, 30. April. Auf dem hiesigen Friedhof wurden heute nachmittag 4 Uhr die sterblichen Ueberreste Dr. Karl Helfferichs und seiner Mutter zur Einäscherung gebracht. Unter dem Porttkus des Krematoriums hatten die Fa- milienangshörigen und die Vertreter der Regierungen und Behörden Aufftellung genommen. Den Treppenaufgang flankierten die studentischen Abordnungen der Universität Heidelberg, der Technischen Hochicbulen Karlsruhe und Darmstadt und der Handelsschule Marm- heim. Auf der obersten Trevpenst-tse standen, umgeben von reichen Kranzspenden, die beiden
l^ch einem Trauermarsch der Musikkapelle hieh Konsiftorialrat Fischer-Berlin die Gedächtnisrede auf den so tragisch ums Leben gekommenen Staatsmann, dessen Leben der Wissenschaft und Wirtschaft gewidmet war, der sich nicht allein mit dem Ruhm des Gelehrten begnügte, sondern dessen Wissen sich in den Willen umsetzte, zu gestalten und zu formen, besonders als er in rastloser Wiederaufbauarbeit für das niedergebrochene Vaterland seine Kräfte einsetzte. Der Geistliche schSderte den Verstorbenen weiter als treubesorgten Sohn, Gatten und Vater und gedachte «hrend seiner Mutter als einer Priesterin der Wahrheit, deren Leben sich in Arbeit und Opfers mn erschöpfte. Hierauf überbrachte Reichssmanzmi-nifter Dr. Luther die letzten Grüße der Reichsregierung für den früheren Reichsschatzsekretär und Vizekanzler und feierte ihn als einen Mann schöpferischen Denkens, des Willens und der Tat. Im Namen des Reichstagspräfidiums sprach Vizepräsident D i e t t r i ch ; die Bedeutung Helfferichs für die Pfalz würdigte der Präsident der Pfalzregierung Matheus; dem letzten Ehrenbürger von Neustadt an der Haardt widmete Bürgermeister Dr. Forthuber ehrende Worte.
Weiter legten Kränze nieder ein Vertret«« der Deutschen Dank, der Deuttchnationä