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General-Anzeiger Amtliches Organ für Sladl- an- Landkreis Kanan a. M.

«ticheint täglich mit Ausnahme der Cons- und Feiertage. / Fernsprech-Anschlutz Nr. 1237.

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B«, »esv reis für die Zeit vom 11. bis 20. März 75 Eoldvfennig ohne Trägerlobn. Einzel­nummer 10. Freitags u. Samstags 12 Eoldvfennig.Anzeigenpreise: für die 28 mm breite Zeile im Anzeigenteil 15 Goldpfennig, für die R e kl a m e z e i l e (68 mm) 50 EoldvfennigOffertengebüh r 30 Eoldvfennig. Geschäftsstelle Hammerstraße 9.

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Erfüllungsort und DertStsSand für leide Teile baue« a. Main. Für Alatvori Sri ft und Erscheinungstage der Anzeigen wird keine DewLtr geleistet. 3m Falle höherer Gewalt Streik usw. Hat der Bezieher »keinen Anspruch ? auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung der - Bezugspreise« > ^....... - - "* " ' >-......-............ .............. >

Nr. 66 Dienstag den 18. März 1924

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Das Neuesie.

Der Reichskanzler und der Reichsminister des Aeutzem begeben sich heute nachmittag zu nnem etwa zweitägigen Aufenthalt nach Wien, um den Besuch des Bundeskanzlers Seipel zu erwidern.

Das Reichskabinett befaßte sich gestern nachmittag mit der Frage, welche Gehaltser­höhung für die Beamten ohne Gefährdung der Währung zum 1. April möglich ist. Die Be­ratung wurde nicht zum Abschluß gebracht, sondern auf heute vertagt.

Der Postpaketverkehr nach den europäischen und außereuropäischen Ländern hat auch über Bremen Seeweg wegen des Hafenarbeiter­streiks eingestellt werden müssen.

2m Hitlerprozeß dürfte heute die Be­weisaufnahme geschloffen werden.

Die PariserDaily Mail" veröffentlicht die angeblichen Programmpunkte Poincarös für eine Zusammenkunft mit Macdonald.

Die flandrische Küste als französischer Stützpunkt.

und 1922 haben sich die Alliierten an den im sogenannten Finanzabkommen vom 11. März 1922 vereinbarten Hochskbetrag der nicht unter Arttkel 812 des Rheinlandabkommens fallen­den Vesatzungskofien von 220 Millionen Gold­mark nicht gehalten. Die Höhe der monatlich an die Besahungsbehörden bezahlten Mark- vorschüffe beträgt zurzeit rund 7 Millionen Goldmark. Seit Januar 1923 haben Beschlag­nahmungen von öffentlichen und privaten Gel­dern seitens der Einbruchsmächte sialtgefun-en in einer Gesamthöhe von schätzungsweise 50 Millionen Goldmark. Die Aufwendungen für militärische Anlagen, Kasernenbauten usw. für das alt- und neubssetzte Gebiet belaufen sich auf rund 29,5 Millionen Goldmark. Die Belastung des Reiches aus Erstattung von Requisitionen an die Kommunen oder die Bevölkerung beläuft sich im Kalenderjahr 1923 im altbesetzten Gebiet auf 52 800 975 Goldmark, im neubesehten Ge­biet auf 41952 999 Goldmark.

Der Pariser Kouserenzplan mit England.

Paris, 17. März. Die hiesigeDaily Mail" schreibt itt einem längeren Artikel, Poinears habe in allernächster Zeit die Absicht, sich mit England über die Frage der Wiederher­stellungen und der Sicherung auszusprechen. In ein geweihten Kreisen herrsche der dringende Wunsch nach einer baldigen Aussprache mit England, zunächst durch diplomatische Mitteilungen, und später in einer persön­lichen Konferenz. Die Pragrammpunkte Poincarèg glaubt der Korrespondent folgender­maßen angeben zu können:

1. Die Sicherheit, daß Deutschland ab- perüstet hat und die Uebergabe der Kontrolle

Paris, 17. März. Der Brüsseler Korrespon­dent derH u m a n i t é" veröffentlicht heute Mitteilungen über Absichten Frankreichs, sich an der belgischen Küste niederzulassen, um im Falle eine Seekrieges gegen England Flottenstützpunkte zu haben. Das Matt behauptet, nach der Zerstörung der deuffchen Flotte seien die Vorbereitungen der englischen Admiralttät gegen Frankreich und andere Mittelmeermächte gerichtet, die den Weg nach

^imut yemirer yai uns oâevergave Der Kor

gen gegen England gerichtet seien. Die Auto­mobilexpedittonen durch die Sahara hätten den Zweck, den Bau einer Eisenbahnlinie vorzube­reiten, auf der Mllionen von Negern befördert werden können. An der belgffchen Küste werde zweffellos eine französffche Operationsbasis er­richtet. Als die Deuffchen Herren von Ostende und Zeebrügs waren, beherrschten sie die Küste, und da nunmehr Belgien und Frankreich durch ein geheimes Militärabkommen verbündet seien, könne es nicht zweifelhast sein, daß die Rüstungen der belgischen Regiemng im Au trage und auf Rechnung der französi schon ' Marine erfolgen. Zeebrügg werde in einen Kriegshafen umgewandelt. Di kleine belgische Flotte, die erst seit dem Kriegs schluß besteht, habe Antwerpen verlassen. Ihr Hafen sei Brügge geworden. Wenige Kilometer von dort, in Zedelghem, sowie im Hafen von Zeebrügge wurden die größten belgische Ka­sernen erbaut. In Jabeke und Umgebung wur­den Munitionsdepots und ständige Befestigun­gen angelegt. Die schwere belgische Artillerie, di sich bisher in Antwerpen befand/ werde nad Flandern gebracht. Dort errichte man Fabriken Mr Erzeugung und zur Ausbesserung von Kriegsmaterial. Jn Russelaere sei eine Riesenfunkstation errichtet. Die Verteidigungs­anlagen des Hafens von Zeebrügge, sowie die onfluchtsorte für die Unterseeboote und die Schiffsdocks, die von den Deuffchen aufgegeben werden mußten, seien vom belgischen Landes- verteidigungsministerium übernommen worden. Dies alles deute darauf hin, daß Frankreich eine mächtige Flottenbasis gegen England besitzen wolle. Mehr noch, als die Armee, unterliege die belgische Marine dem französischen Einfluß. Die Offiziere machen ihre Studien bei der französi- ichen Marine. Der Gesetzesvorschlag über den Ausbau desHafensvvnZe'ebrügge «essen Einrichtung vor dem Kriege 73 Millionen hostet hätte, sieht die Abtretung aller dieser Einrichtungen zu dem Betrage von 12 Millio- an die Bank von Brüssel voraus, wobei enge Zusammenhänge zwischen dieser und dem französischen Komitee des Forges für niemand An Geheimnis seien. Auch die Eisenbahn zwi- ! Zeebrügge und Nordfrankreich sei vorge- when. Zwischen dem Norden und Brügge seien Anstalten getroffen, um nötigenfalls eine neue ueberschwemmung von Flandern herbeiführen M können.

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des

2. Unter dem Auspizien des Völk erb un- d e s wird eine Reihe gegenseitige rV e r- träge zur Garantierung der bestehenden Grenze abgeschlossen.

3. Zwischen England und Frankreich unter Einbeziehung Belgiens als drittem Partner wird ein gegenseitiger V e r t e i d i -

gungsvertrag gegen einen deutschen An­griff abgeschlossen.

Der Korrespondent glaubt ferner, daß bei der Durchführung dieses Programms Frank­reich bereit sein werde, seine militärischen Aus­gaben stark emzuschränken.

Politische Garantien für Die Morgan- Anleihe.

Paris, 18. März. DieEre Novelle" ver­öffentlicht folgende Mitteilung: Es sind Gerüchte von mehr oder weniger Wahrheit verbreitet worden, wonach die Morgananleihe nicht allein auf der Grundlage vonGoldgarantien", son­dern auchpolitischerGarantien,d. h. der Räumung des Ruhrgebietes abgeschlossen würden.^ Man werde sich hüten, diese Erzäh­lungen in Argumente umgumünzen, aber es müsse anerkannt werden, daß sie das Symptom einer Stimmung seien, die Frankreich weit weniger günstig sei, als man es dargestellt habe. Die Wahrheit sei, daß man von Frankreich nicht den Verzicht aus das Ruhrgebiet, sondern eine Umwandlung des Pfände rsystems ver­lange. Die Gesten Morgans haben bewiesen, bis zu welchem Grade Frankreich von der angel, sächsischen Finanz abhängig ist..

Die Befatzunssskoslen.

Die Blätter veröffentlichen die Antwort, Kelche vom Reichsfinanzministerrum im Reichs- auf die Anfrage des Abgeordneten Hergt ^§en der Höhe der Defahnngskoflen erteilt Morden iff. Danach betragen die inneren Be- Wungskosien bis zum Ende des Kalenderjahres .23 insgesamt 1 329 743 020 Goldmark *

Ein Spionageprozetz.

^ipzig, 17. März. Vor dem 5. Strafsenat ©es Reichsgerichts wurde heute ein Spionage- prozeß verhandelt, der den Auftakt für den am Donnerstag stattfmdleden Prozeß gegen den Hauptmann Vermont, den Leiter der franzö­sischen Spionagezentrale in Basel, bildet. Zu verantworten hatten sich. die schweizerischen Staatsangehörigen Kinorsgisseur Binz und Gefreiter Bormann und der Kraftfahrer Adler von den württembergischen Kraftfahr­truppen, sowie die Braut Bormanns Frieda Schenk aus Stuttgart. Binz hatte im Auf- rage d'Armonts Bormann und Adler vevan- ssßt, ihm geheim zu haltende Pap iere auszu - sandigen. Es wurden verurteilt: Binz zu 11 Jahren Zuchthaus, Barmann zu 13 Jahren Zuchthaus und Ausstoßung aus dem Heere, Adler zu 2% Jahren Gefängnis und Frieda Schenk zu 2 Jahren Gefängnis. Gegen Binz und Bormann wurde außerdem auf je 10 Sabre Ehrverlust erkannt. 2

Wahlen im besetzlen Gebiet.

. Koblenz, 17. März. DaS Gesetz über die Fest­setzung des Wahltages für die allgemeinen Gemeinde- wahlen und über die Regelung verschiedener Punkte

*^ö insnamni« 1 320 743 o?n fRnrkmm-# >, ~«^u. «JU Huet wie yregcuuig vcr cyiroener PUNlt' ««^ 3 784 35^ io« eS «emeindewaUrechts (Wahlkreisgesetz) vom 12. F«

39b, 3n 19^ -Gesetzsammlung Sekte 97 -. die Be.

kanntmachung des Wortlauts des Gesetze» über die vorläufige Regelung der Gemeindewahlen vom 12. Februar 1924 Gesetzsammlung Seite 99) und die Sonderbeilage vom Amtsblatt für die Wahlen zur Gemeindevertretung usw. vom 13. Februar 1924 sind von der Rheinlandkommission z u g e l a s s e n.

Reichstagskandidaturen.

Deutsche V-lksparte!.

Düsseldorf, 17. März. In einer Wähl-rver- sammlung der Deutschen Volkspartei des Wahlkreises Düsseldorf wurde als Spitzenkandidat für die ReichS- tagswahlen Staatssekretär 6. D. Kempkes aufgestellt.

Deutschdemokratische Partei.

Magdeburg, 17. März. Aus dem Bezirks­parteitag Magdeburg-Anhalt wurde von der Deutsch­demokratischen Partei für den Reichstagswahlkreis als Spitzenkandidat aufgestellt: Staatssekretär a.D. Schiffer.

Deutschvölkische Freiheitspartei.

Hamburg, 17. März. In Neumünster, im Regierungsbezirk Schleswig, haben sich die völkisch ge­sinnten dortigen Wahlkreise zu einem völkisch-sozialen Block zusammen geschloffen und den Grasen Reventlow als Spitzenkandidaten aufgestellt.

Dr. Quidde verhaftet.

München, 17. März. Der bekannte Pazifist Professor Dr. Quidde wurde gestern auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München verhaftet. Die Fest­nahme geschah im Zusammenhangs mit der Veröffent­lichung in derWelt am Montag" vom 10. März. Diese gleiche Abhandlung hat Quidde auch als Flug­blatt drucken lassen und an die Presse des Auslandes gesandt.

Der Artikel Dr. Quidde» in derWelt am Montag" vom _10. März, überschriebenDie Gefahr der Stunde" beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die Gerüchte von gesetzwidrigen militärischen Formationen in Deutsch­land geeignet sind, den Franzosen Material für ihre gefährliche Hetztätigkeit gegen Deutschland zu liefern.

Wie uns aus Berlin weiter gemeldet wird, ist übrigens auch der Herausgeber derWelt am Montag",

Versammlungssaal des Rosen-Gartens zu seiner 13. Sitzung zusammengetreten. An 200 Dele­gierte und ebensoviel Gäste aus allen Gauen Deutschlands und der besetzten Gebiete sind zu dieser bedeutsamen Tagung eingetroffen, unter anderen hat auch der Verband deutscher Haus- frauentvereine unb der Verband landwirtschaft­licher Hausfrauenvereine Delegierte entsandt, ebenso wie die Berussorganifaii anen der liierten Post-, Telegraphen- und Eisenbahn - beamtinnen sowie der SoGiälbsamtinnen Deutschlands. Hervorzuheben ist die Anwesen­heit der Vorsitzenden des Bundes der Schwei­zer Frauenvereine. Als Vertreter des Reichs- ministeriums ist Ministerialrat Dr. Bauer, vom badischen Ministerium Geheimrat Steiner, sowie verschiedene Vertreter der städtischen Be­hörden Mannheims anwesend.

Die Tagung wurde von Frau Dr. Ma­rianne Weber -Heidelberg eröffnet hurch eine Begrüßungsansprache, in deren Verlauf auch die Treue der, deutschen Hausfrauenvep- eine gegenüber den Schwestern des besetzten Gebietes, besonders der Pfalz Ausdruck gegeben wurde. Im Anschluß hieran wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:Die zur Tagung des Bundes deutscher Hausfrauen­vereine hier versammelten Frauen aller deut­schen Gaue gedenken in Herzlichkeit und Treue der Frauen in den besetzten Gebieten, vor allem ihrer Schwestern in der Pfalz. Sie danken ihnen, daß sie in aller Not und Bedrückung den deutschen Gedanken behalten. Sie versprechen, ihnen^Treue zu wahren, und alles zu tun, um das Schicksal derer zu lindern, die von Haus und Hof vertrieben wurden, weil sie dem Vater­land nicht untren werden wollte. Indem sie ihre Grüße über den Rhein hinübersenden, hoffen sie, daß in kurzer Zeit alle Schranken fallen

Deutschnational« Volkspartei Deutsche Volkspartei Deutsch-Soziale

Völkisch-Sozialer Block

Handel und Gewerbe (unpol. Liste)

Demokraten

Zentrum

Vereinigte Sozialdemokraten Kommunisten

einer Strafanzeige des Reichswehrmmisters vernommen worden wegen einer Notiz derWelt am Montag" vom Dezember vorigen Jahres, in der behauptet worden war, in Bielefeld seien eine Reihe Volksschullehrer vom Reichrschulrat zumilitärischen Uebungen" nach dem Sennelager beurlaubt worden.

Marxistische Niederlage in Potsdam«

voneinander trennen

? US Der Pfalz

Die Inspektionsreise des SonderausschuffeS

Neustadt, 16. März. Ueber den Besuch deS Sonderausschusses der Rbeinlandkommission in der Pfalz vom 11. bis 14. März wird uns zusammen­hängend von berufener Sette gemeldet:

Der Zweck der Inspektionsreise des Ausschuss-» war, sich zu unterrichten, ob die Ruhe und die Ord- _____.............._____ nung in der Pfalz zurückgekehrt und »b die Verwal- 30 230, also 77 Prozent der Wahlberechtigten, an der 1 ^"ü wieder in Fluß gekommen sei. Sowohl der Wahl. Es erhielten: | Kreisausschuß, wie auch die Vertreter der Gemeinden,

Bezirksämter und Benifsgruppen haben mit Offenheit und Entschiedenheit ihre Wünsche und ihre Be­fürchtungen zum Ausdruck gebracht. Vor allem wurde auf die große Unruhe Kingewiesen, die sich der Be­völkerung wegen der zablreichen Verhaftungen in Pir­masens, Dürkheim und Neustadt bemächtigt hatte; ins« besondere wurde von dem Vertreter der pfälzischen Regierung betont, daß es dem Rechtsempfinden zu­widerlaufe, wenn man den eigentlichen Ordnungs-

434 I Hörern, den Separatisten, völlige Straffreiheit zufichcre, folgt: DeutsL- Während auf der anderen Seite viele Personen ins

Am Sonntag fanden in Potsdam, wie schon kurz gemeldet, die Stadtverordnetenwahlen statt. Sie haben mit einem Siege der Rechtsparteien geendet. Von 39685 eingeschriebenen Wählern beteiligten sich etwa

11967 2465

1746 1410 3997

1363

987 3392 2288

Unabhängige Sozialdemokraten

Die Verteilung der Mandate ist wie rv.yi. ^cmiai« > .« . ------- ----- - ....

nationale 16 Mandate, Deutsche Volkspartei 8 Man- ^^wngnis geworfen werden, deren Vergehen ebenfalls date, Deutsch-Soziale 2 Mandate, Völkisch-Sozialer Ia,nn Mtanben babe, daß sie sich an der allgemeinen Block 2 Mandate, Handel und Gewerbe 6 Mandate rfrwchr gegen den unerträglichen Terrorismus der Demokraten 2 Mandate, Zentrum 1 Mandat, Ver- 1 Separatisten beteiligt basten. Diese impulsive Be- einigte Sozialdemokraten 5 Mandate, Kommunisten wE"g ^abe doch schließlich lediglich den Selbstschutz 3 Mandate, Unabhängige Sozialisten 0 Mandate. | '"we gehabt und kein Mensch habe je die Sicher-

Bei den vorigen Stadtverordnetenwahlen, bte'eine l,tlt ^ Besatzirnaktruppcn bedroht. Von allen Rednern vereinigte bürgerliche Liste einschließlich der Demokraten i der Sonderkommisston die dringende Bitte aufwicsen, waren im Potsdamer Gemeindeparlament I ^'^etragen, daß sie sich für die sofortige Entlassung 39 Bürgerliche, 12 sozialdemokratische und 9 unab- ^^ Gefangenen einsetzen möge. Nicht minder heftig hängige Stadtverordnete. Infolge der di-smaliaen *£r Protest gegen das Auftreten Wahlen verstärkten sich die Deutschnätionalen um 6 V Separatisten t n anderer Form 2 Mandate. Die Deutsche Volkspartei verlor 4 Man-1 und unter dem Namen der rheinischen Arbeiterpartei, date, die Demokraten verlieren 12 Mandate, die Ver- au ^ sich nun seit den _ Versuchen zur Einführung einigten Sozialdemokraten 14 Mandate, die Unabhän-1 ^^ NeunstundentageS die radikalen Elemente an- gigen Sozialdemokraten 9 Mandate. Die Teutsch--^ff, und die eine neue Gefahr nicht nur für die Sozialen und der völkische Block, die im voriaen ^fy, sondern auch für die ganze Bevölkerung Gemeindeparlament nicht vertreten waren, gewanueii I ^ linken Rheinufer» bebente. Die Sonderkommission

je 2 Mandate, die unpolitische Liste Handel und Ge- ^a« keinen Zweifel darüber gelassen, daß eine Störung

werbe 6 Dlandate. Da» Zentrum behielt ein Mandat """ Ruhe und Ordnung in keiner Form geduldet

werde und daß ein Grund zur Beunruhigung für di,

Die mecklenburgische Regierung. Bevölkerung in dieser Richtung nicht bestehe.'

In Schwerin ist gestern der neue mecklenburgische ..Sanern Den Sanem**. Landtag zusammengetreten. Zum Präsidenten wurde >>^"Vkr» ven .ca^ern . der deutschnationale Abgeordnete Jo ven g-wäbtt , Münchcil, 18. März., 2n dem Wahlaufruf der Die heutige Tagung des Landtags wird sich mit dc>- ^p^'l4"u.Volkspartei mit der ParoleBayem den Wahl des neuen Ministeriums besassen, das nur noch ^em wird u. a. gefordert, daß Bayern das Eigen­aus drei Ministern bestehen soll. Für die Bescbuna ^msrecht an den bayerischen Essenbahnen der dieser Ministerposten dürften in Frage kominen für bayerrsch-n -Post und, die Poliz-ihoheit weiter erba t, Inneres und Justiz: b. Brandenst-in, Vorsitzender das die bayeryche Juit.iboheit m, dem Maye des mecklenburgischen LandbundeS ldeutschnat.) Land, k^ ^^' wie sie in v-r R-lchsverfassung von Wirtschaft und Finanzen: Landwirtschaftsrat' a ? 8/ gegeben worden ist.

UÄSÄ mb ^' Die s,âg° in »°r «â«.

Das öeulsche Kullschiner Lünöchen. - nr-N- un o asa r. u

Prag, 17. März. Die Gcmeindewahlen in dem von Deutschland an die Tschechoslowakei abgetretenen Hultschiner Ländchen, die gestern nach Annllicrung der ersten Wahlen neuerdings stattsanden, baben wieder mit einem Sieg der Deutschen geendet.

Bund deMscher Frauenvereine.

Mannheim, 16. März. Der Bund der

Mannheim. 18. März. Hier fand gestern eine Versammlung der Arbeiter der Badischen Ani­lin- und Sodasabrik statt, die von schätzungs­weise 6000 Personen besucht war. Zunächst wurde Bericht über die Streiklage erstattet, wo­bei zum Ausdruck kam, daß unbedingt in ei ter im Streik verharrt werden müsse, bis " , . . . - der Achtstundentag sichergestellt und auch die

die Be-âdeuthchen Frauenvereine M beute imlänberen bisher für die Ardeiterkbatt bestatte-