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_____________ Einzelnummer 13 Gowpsennig

SanauerS Anzeiger

General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprech-Anschluß Nr. 1237.

Bern ,», reis für die Zeit vom 22. bis 81. Januar 90 Goldpfennig eine TrSgerlobn Einzelnummer 18 Eoldviennig. Anreigenpreiir'. für die 28 mm breite Zeile im Anzeigenteil 15 Eoldviennig. iür die Reklamezeile (68 mm) 50 Eoldviennig Oiierlenaebüb r 10 Eoldviennig. GeilbäitsfteHe Hammer ft ratze 9-

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Nr. 27

Freilag den 1. Februar

1924

Das Neueste.

Der zweite Sachverständigenausschuß wurde gestern durch die Berliner Regierung empfangen.

Das Reichskabinett genehmigte gestern die Selbständigmachung der Reichsbahn und Reichspost.

Die französisch-belgische Eisenbahnregie verlangt für die nächsten Tage die Uebergabe von täglich 4000 offenen Wagen mit der Er­klärung, daß beim Ausbleiben dieser Wagen schwere Folgen für die Wirtschaft entstehen würden.

Im Befinden des griechischen Minister- Präsidenten Veniselos ist eine Verschlimmerung eingetreten, so daß heute mit seinem Rücktritt gerechnet wird.

Französischer Nebel.

Aus der Kriegstechnik ist das Verfahren be­kannt, durch das man beim Heranziehen des Feindes die eigene Position unkenntlich machen kann. Man bezeichnet es gemeinhin als spani- schen Nebel. In der Politik bedeutet dies Ver­fahren indessen eine so sehr von den Franzosen bevorzugte Kampfesweise, daß man hier wohl berechtigt wäre, in erster Linie von französischen Nebeln zu sprechen. Eine klaffffche Anwendung dieses Verteidigungsmittels bietet sich gerade jetzt wieder unseren Augen. Herr PoincarS und seine Sippschaft fühlen sich stark in die Defen­sive gedrängt. Der brittsche Löwe enthüllt in der Gestalt des neuen Ministerpräsidenten zwar nicht gerade die Schärfe feiner Tatzen, aber er läßt doch sehr merklich seine Stimme hören. Und auch das Löwengebrüll macht schon auf MnMche^ Naturen einen gpuMen -.«itijujUMr Daraus erklärt sich, daß in Frankreich das Echo

sehen und derPetit Parisien" scheint recht zu haben, wenn er feststellt, man beurteile die Lage recht optimistisch.

Aber wenn das alles nur ein Nebelschleier ist, was bleibt dann übrig? Wir fürchten leider, die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Die französischen Blätter versichern zwar, PoincarL habe seine Pfälzer Politik quittiert. Dabei macht er aber ruhig den Versuch, auf dem Um« wege über die Botschafterkonferenz doch noch eine Sanktionierung des separatistischen Lum­pengesindels in der Pfalz zu erzwingen. Und wer glaubt an seinen Willens- und Gesinnungs­wandel in der Ruhrfrage? Erst vor ein oder zwei Tagen haben Poincarè und der nationale Block einander von neuem Treue geschworen und glaubt, nicht von der Politik des Pfand­raubes abzulassen, so verfehlt sie sich auch er­wiesen hat. Daß den Franzosen die Ruhrpolitik allmählich sehr bitter mundet, wagt man wohl auch im eigenen Lande nicht mehr zu bestreiten. Deshalb versucht man jetzt wohl auch der Welt und der Sachverständigenkommiffion etwas von einer angeblichen Herabminderung der Ruhrbesatzung vorzufaseln, obgleich tatsächlich nur ein Wechsel der Quartiere zwischen Ruhr

und Rhein stattgefunden hat. Aber Poincarè und seine Mehrheit sind der Ansicht, daß die Ruhrpolitik, so sehr sie auch von ihrem süßen Geschmack verloren haben mag, doch geschluckt werden muß. Und deshalb wird man daran festhalten können, daß Pomcarè und seine Mehrheit den bisherigen Kurs beibehalten, bis sie in die Wahlen einmünden. Darüber wollen wir uns durch die Nebelschleier nicht tauschen lassen, mit denen man jetzt absichtlich die fran­zösische Position zu verhöhnen strebt»

teils mußten die Belegschaften früher aulfahren; auch am 80. Januar mußten die Belegschaften teils feiern. Auf den staatlichen Zechen in Gledbach und Wester» holt mußten im Januar wöchentlich 34 Feierschichten eingelegt werden. Der Bestand an beladenen Wagen auf den Anschlußgleisen der Zechen betrug zeitweise rund 42 000 Tonnen. Zur Zeit sind es noch rund 19 000 Tonnen, die sämtlich von den Zechen expe­diert sind.

Herten, 81. Jan. Aus der Zeche Ewald sind seit 15. Januar insgesamt 4068 Wagen nicht gestellt worden; cS mußten 141/« Feierschichten eingelegt wer­den. Der Förderausfall beträgt 40 680 Tonnen. Da die feiernden Arbeiter keine ErwerbSlolenunterstützung beziehen können, herrscht in den Arbeiterfamilien

große Not.

Gffen, 81. Ja«. Wegen Wagenmangel» konnten Zechen nicht an»

die Belegschaften auf folgenden Ze fahren: Am 29. 1. und SO. 1. auf Graf Beust (Mor» genschichtt, am 30. 1. auf Johann DeimelSberg (teil« weise). Auf der Zeche Zollverein mußten am 30. 1. auf allen Schachtanlagen um 10 Uhr die Belegschss»

tm aussakren; am 80. Januar nachmittag» und am 31. Januar vormittag» mußte wiederum auf allen Schachtanlagen gefeiert werde«.

Der zweite Sachverfländigenausschutz

beim Reichskanzler.

Berlin, 31. Jan. Die Mitglieder Komitees der Repavationskommission

des für in

Kapitalflucht, die gestern abend Berlin eingetroffen sind, wurden heute vom

in einer gewissen Beunruhigung der öffentlichen Meinung spürbar wird. Dazu kommen die Tachverständigenausschüsse, die sich zwar nicht mit diktatorischen Befugnissen den Mächten auf den Nacken fetzen, deren Spruch aber doch von außerordentlich großem Gewicht fein wird. Und daß dieser Spruch manches für Frankreich sehr Unangenehme enthalten wird, steht heute schon fest. Dazu die Schwierigkeiten im eigenen Lande, die Nähe der Wahlen, die Notwendig­keit neuer Steuern und der höchst fatale Skan­dal der betrügerischen Verdienste im Wiederauf, baugebiet. Wahrlich die Ruhroffensive hat sich ziemlich rasch in ihr Gegenteil verwandelt.

Was tut man in Frankreich in solchen Fäl­len Man zieht einen Nebelschleier um die eigene Position und täuscht den andern etwas vor. Gesagt, getan. Die französische Regie­rungsblätter kennen nur noch die Moll-Tonart. DerTemps" gibt die Separatisten in der Pfalz als letzte Etappe einer endgültig scheiterten Politik ohne Zaudern preis. U Bezug auf Ruhr und Rhein hört man Töne, die man noch vor kurzem für ganz unmöglich gehalten hätte. Verschiedene Andeutungen über die bisherigen Beratungen der Sachver- ständigen-Ausschüfse haben klar erkennen 'assen, daß namentlich der erste Ausschuß unter

Leituna des furchtlosen und offenherzigen amerikanischen Generals Dawes so ober so die Meinung äußern wird, die deutsch« Leistungs­fähigkeit sei von der Wiedervereinigung des ^uhrgebietes mit dem übrigen deutschen Wirt- lchaftsgebiet abhängig. Belgien und Frankreich Verden wohl über die Ansichten der Sachver- ständigen noch genauer Bescheid wissen. Und ?°5 geschieht? DerPetit Parisien", der zu französischen Regierung Beziehungen hat, Erklärt bieder und treuherzig, Frankreich werde nicht zu schnöde sein und sich dem Spruch ^r Sachverständigen widersetzen. Und das Düsseler BlattLivre belgique", das ebenfalls amtlicher Stelle inspiriert fein soll, nimmt 7?n Spruch des Sachverständigen-Ausschuffes vorweg und spricht von der Wiederver- ^'siung der jetzt durch die Besatzung getrenn« n Wirtschaftsgebiete als von einem sicheren ^Ebnis der Ausschußberatungen. Es fügt daß gerade im Hinblick darauf die De- g/^ung zwischen Iaspar und PoincarS von so »rvtzer Bedeutung gewesen sei. Womit natürlich gedeutet sein soll, daß man sich in Paris ge« liermafjen schon auf den zu erwartenden Much der Sachverständigen eingerichtet habe.

um die Harmonie zu vervollständigen, Achseln PoincarL und Macdonald gegenseitig nefe und versichern sich der freundschaftlichen yyeitmilligteit zusammenzuarbeiten. Es bleibt noch ein Schimmer von einem Riß m

Se­nd in

schreibt: Wir sind in der Lage, folgendes zu «r- klâren: Die Aufrechterhaltung, der Ruhrbesetzung wurde zu einer bren­nenden Frage, nicht nur wegen des Re­gierungswechsels in London, sondern auch wegen des Sachverständigen-ausschusses Dawes. Die Mitgliâr dieses Ausschusses, deren Auf­gabe es ist, das deutsche Budget auszuglerchen unib die deutsche Währung zu stabilisieren, finb darin übereingekommen, daß ihr« Arbeit un­fruchtbar bleiben müßte, wenn sie nicht die Sinfünfte aus dem Ruhr geb ist hinzuzählen. Mit anderen Worten: die Sachverständ-gen verlangen, daß die Einnahmen aus Eisen­bahnen und anderen öffentlichen Diensten im Ruhrgebiet, bie Franzosen und Belgier beschlagnahmt haben, wieder in die Ak­tiva des deutschen Budgets uber­geführt werden. Es ist gewiß unmöglich, einem derartigen Verlangen der Sachoerltän- bigen Folge zu geben, ohne dis B e e n d i» aungder Besetzung ins Aug« zu fassen. Aus diesen Gründen erlangten die legren Ver­handlungen, bie am Sonntag in Paris ge­pflogen wurden, eine ganz besondere Be­deutung,

Don der Renkebahu«

Die Regie verlangt

Düffeldorf. 31. 3on. Die Regle verlangt für die nächsten Tage die Hebet- gäbe von täglich 4060 offenen Wagen mit der Erklärung, daß beim Ausbleiben dieser Etagen schwere Aol gen für die Dirkschast entstehen würden. Wie wir von unterrichteter Seite hören, kaun die Reichsbahn ohne eine empfindlich« Schädigung der Interessen de» unbefefjfeh Gebietes diese Wagen unmöglich abgeben.

Es ist nicht durchführbar, daß immer er­neut Leerwogenmaterial in da» Ruhrgebiet hinelngepreßt wird, während die Regie völlig außer Stande ist, tausende vsn besehenen wa­gen. bie bereits im Ruhrgebiet stehen, zu be­wegen. Die Schuld an den ferneren Sol­gen für da, Wirtschaftsleben fällt der Regi« zur Last, die ihrer Aufgabe wie sich immer mehr zeigt, in keiner Weise ge­wachsen ist

Di« UnfabiaUit der »«Sie.

«Velsenkirchen, 81. Ja». ®< liege« folgende Meldungen über Wagenmaugkl »or: Huf der Zeche Hug» 1 mutzte »on sieden Arbe tstegen drei volle Tage gefeiert to rben, «ur der Zeche Hugo 2 mt gleichen Zeitraum an 2*,', Tagen, auf der Zeche Hugo 8 an zwei Tagen. Der Firderausfall detrigt ca. 5800 Tonnen. Die Bcrgbaugenoflcnschaft Hibernia konnte aut 99. Sanner auf acht Gchochtanlage» nt Mtaféaftex tlbwiwWt xi*t âde«« !*«*.

: Reichskanzler im Beisein der an den Unter- i suchungen des Komitees beteiligten Reichs- minister empfangen.

Der Reichskanzler

begrüßte die Herren durch folgende Ansprache: Meine Herren! Namens der Reichsregie­rung beehre ich mich, Sie zu begrüßen. Die Reparationskommission hat durch ihren Be­schluß vom 30. November Ihnen die schwierige Aufgabe zugewresen, zu ermüdet», wie deutschen Kapitalien im Auslande ihrer Höhe nach abgeschätzt und ihre Rückwanderung nach Deutschland veranlaßt werden kann. Die deutsche Regierung hat ein besonderes Inter- esse daran, daß in dieser Frage, die feit Jahren den Streit der Meinungen der Welt bildet, von so sachverständiger Seite Feststellungen ge- troffen werden. Die deutsche Regierung er­kennt deshalb dankbar an, daß Sie, meine Herren, persönlich hierher gekommen sind, um im Benehmen mit den deutschen amtlichen Stellen und deutschen Wirtschaftskreisen die Ihnen zugewiesene Aufgabe zu erörtern. Seitens der deutschen Regierungsstellen wird alles geschehen, um Ihnen Ihre Aufgabe zu erleichtern, und Ihre Fragen werden mit voller Offenheit und Beschleunigung baant- wortet werden.

Der Vorsitzende des Komitees, Mac Kenna, erwiderte hierauf wie folgt:

Herr Reichskanzler! Im Namen des Aus­schusses sowie im eigenen Namen danke ich Ihnen für das Willkommen, das Sie uns ent­boten haben, und für die Zusicherung, daß uns von feiten Ihrer Regierung bei der Durchfüh- rung unserer Aufgaben alle notwendige Unter- stützung zuteil werden soll. Wir hoffen zu- versichtlich, daß es uns mit Ihrer Hilfe ge- lingen wird, unsere Untersuchung mit tunlichster Beschleunigung erfolgreich durchzuführen.

Berlin. 8t. Jan. Wie wir erfahren, trat der ,weite SaLverständia-nau^Kuß deute nachmittag 3 Ubr unter dem Vorsitz Mac Kenna» zu einer Besprechung guiammen. Der Gctuna wohnten auch die beiden Direktoren der Deutschen Bant. Bergmann und Wassermann bei. Zu der Sibunn de» ersten Eackverständiaenkomitee» heute mittag waren der Reichsdankorästdent und der Vorsitzende der Krieaelastenkommiiflon Fischer »ugezoaen.

Die Gol-nvtenbank dringen- not- wendiz.

In her letzten Zentralourschußfipnng der Reichrbank machte der Aeichebankpräsident auch einige Mitteilungen über die gegenwärtigen Geldmarkt- und Ärehitberhilt« niffe, Mbet er intbefeneere auf die beabsichtigte Errichtung der G oId n o t e n bank zu sprechen kam. Er 'prach die Ansicht au», daß dieeigneten« 'baut im Interesse de» Wiederaufbaues der deutschen Wirtschait sobald all möglich errichtet werden müsse und daß die Gründung ter Goldnoienbank nicht ab» hängig gemacht werden sinne von einer späteren Klärung dc» Neparationsp>»blem». Der Reich»bank-

fet schon derbalb dringend notwendig, weil die de deutschen Wirtschaft box der Renten bank gewährten Kredite in kurzer Zeit aufgebraucht sein werden und in keiner Weise ausreichen, um die KreditbedürfniS- frage der deutschen Wirtschaft ausreichend zn lösen.

Reichsbahn und ReichsyoN sind selbstSndtae Aniernehmen.

Berlin, 81. Jan. Das Reichskabinett genehmigte den Entwurf der Verordnuna, durch welche unter der BezeichnungDeutsche Reichsbahn" ein selbständiges, ein juristische Person dar­stellendes wirtschaftliches Unternehmen geschaffen werden soll, durch das das Deutsche Reich dis in seinem Eigentum stehenden Eisenbahnen be­treibt und verwaltet. Auch der Entwurf des Postfinanzgesetzes fand die Billigung des Kabinetts. Durch diesen Gesetzentwurf soll der Reichspost« und Telegraphenbetrieb als ein selbständiges Unternehmen unter der Bezeich« hungDeutsche Reichspost" vom Reichspost« minister unter der Mitwirkung eines Ver­waltungsrats verwaltet werden.

Das Reichskabinett hat ferner beschlossen, daß der Erholungsurlaub der Beamten für 1924 gleichmäßig um sieben Tage gekürzt wer­den soll und daß in Krankheitsfällen von den Beamten nach dreitägiger Krankheitsdauer ein ärztliches Zeugnis einzureichen ist.

Der Eisenbahnarbelter-Tarifverlrag gekündigt.

Wie gemeldet wird ist der gesamte Lohntarifbertrag für die rund 400000 deutschen Eiscnbabnarbeiter durch den ReichsvcrkchrSminisicr gekündigt worden. Wie eine . Berliner Korrespondenz hierzu erfährt, wird in dem neuen Abkommen, über das schon in nächster Zeit die Besprechungen im RcicksverkebiSministcrium beginnen, die Frage der Arbeitszeit einheitlich geregelt werden. Es beneht auch die Absicht, die Lohnregelung nicht mehr wie bisher zentral für das ganze Reich bar» en wirtschaftliche« eil Landesttile«.

Am die Grundsteuer.

Berlin. 31. Jan. Der Landtag setzte die zweite Lesung der Grund st eueroerord< n un g fort. Zu Grunde liegen die bereits mitgeteilten Beschlüsse des Hauptaus­schusses, wozu auch eine Resolution gehört, daß möglichst bald die Veranlagung des Er, tragswertes von Grund und Boden im Reich und im Staat gleichmäßig erfolgen möge. So- weit ein Grundbesitzer die Mittel zur Zahlung der Steuern nicht besitzt und eine Bescheini­gung einer Landschafts- oder Rentenbank vor, liegt, wonach ihm ein entsprechendes Darlehen gewährt werden soll, soll ihm die Zahlung her Steuer bis zur Darlchensgewährung gestundet werden. Für Turn-, Spiel- ober Sportplätze soll eine besondere Ausnahmestellung festgelegt werden.

Auf Anfrage erklärt sich der Landwirt« schaftsminister bereit, einen Ausschuß von landwirtschaftlichen und volks« wirtschaftlichen Sachverständi­gen mit der Prüfung der Frage zu beauf« tragen, wie die steuerliche Belastung auf die landwirtschastliche Produktion wirke.

Die Fraktionen erläuterten ^pchmals ihre Stellungnahme zu der Steuer, wobei der Ab­geordnete Held mitteilt, daß ein Teil des Zentrums für, ein anderer gegen die Steuer stimmen würde, daß man sich aber dem Kompromiß füge und aus neue Anträge ver­zichte.

Der deutschnationals Redner v. Winter­feld erklärte, daß die neue Steuer Raubbau an der Landwirtschaft sei, sie richte diese unZ mit ihr Reich und Staat zu Grund«. Solange die jetzige planlose Wirtschaft herrsch«, solange die R « a I ft e u e r n nicht den Gemeinden zu« gewiesen würden und die Besatzungskosten be­zahlt wurden, werde es überhaupt nicht besser.

Der Finanzminister meinte, dies« Argument« seien doch nicht ernst zu nehmen« Die Deutschriationalen im besetzten Gebiet wür­den über di« Frage der Besatzungskosten ver­mutlich anders denken. Wovon solle denn her Staat leben, wenn man die Realst«uern bew Gemeinden überlasse? Die Landwirtschaft teibe weniger unter ber Steuerschraube als unter der Kreditnot. Dies, müsse daher be*' festigt werden.

Der Abg. Schreiber (Dem.) betont, daß alles besser wäre, wenn man schon frühen für größere Einnahmen gesorgt hätte. Erspar, niffe könnten nicht durch einen forcierten B«. amtenabbau, sondern durch eine o c g a n i s ch e Verwaltungsreform erzielt werden. Die Ergebnisse der Grundsteuer durch neue Ermäßigungen noch mehr zu schmälern, ge^e nicht an.

«»»««» wirb bk Beretuna fortgesetzt.

prsstocnt denke sich die Errichtung der deuttchen Gold. Notenbank nach Art der Hamburger Äoldnotenbant von 1923 und »war in der Weise, best sie in un« mittelbarem Zusammenhänge mit der AeichSbank sieben müsse und ihr euentue.! angegiledert wäre, im übrigen «der eine selbülndig« juristische Werfen darzuste«^ bitte. Omu eUee^tw itwärtwa b* eelheeieMheetf!

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