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ZanauerWAnzeiM

General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Samu a. W.

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V

Dr. 147

Dienslag den 26. Juni

1923

Das Aeuefle.

Minister Severing hielt bei der Eröff- umg des Rheinischen Provinziallandtages eine siede, in der er den engen Zusammenhang zwischen dem preußischen Staat und der Rhein­provinz zum Ausdruck brachte.

Paris sucht die Enthüllungen des .Observer" betr. die französischen Rheinland- pläne zu dementieren.

Die belgische Krise ist noch nicht be­seitigt.

Die Enthüllungen -es Observer.

Die Beziehungen zwischen dem französffchen Werkommissar Tirard und dem deutschen Lan­desverräter Dorten sind durch die Veröffent­lichung des englischen BlattesObserver" in Helles Licht gerückt worden. Es war zu er­warten, daß Paris die Echtheit dieses Berichts bestreiten würde, doch je mehr die Echcheit be­stritten wird, desto mehr wird sie außer jedem Zweifel gerückt. Im großen und ganzen be­stätigt dieser Bericht die Kenntnis, die man von den französffchen Wühlereien im Rheinlands und von dem landesverräterischen Treiben der Lumpen Dorten und Smeets bereits hatte. In vielen Einzelheiten aber liefert der französische Bericht wertvolles neues Material, das gerade dadurch besondere Bedeutung erhält, daß es aus französischer Quelle stammt.

In Deuffchland wird man von dem französi- fchen Bericht eine günstige Wirkung verspüren. Schwarz aus weiß ist hier die Tatsache über alle Zweifel bestätigt, daß die Landesverräter, die an Rheinlande franzosenfreundliche Propa-

Wdrücklich an, daß Dorten auf dieses Niveau herabgesunken ist. Die Mittel, mit denen Dorten seine Propaganda betreibt, sind unterschiedslos französischer Herkunft. Aus dem Bericht geht weiter hervor, daß Dorten ebenso wie seine französischen Geld- und Auftraggeber nach Kräften bemüht sind, diese Zusammenhänge zu verheimlichen. Deshalb ist ihnen auch die Ver­öffentlichung des Geheimoerichtes sehr unange­nehm. Dorten sieht einen wesentlichen Teil seiner Aufgabe darin, seine Anhänger nicht nur über seine Beziehungen zu Frankreich, sondern auch über seine letzten Ziele zu täuschen. Sein Programm spiegelt die Gründung eines eigenen Staates im Rahmen des Deuffchen Reiches leichtgläubigen Anhängern lediglich vor. Dor­tens eigentliche Ansicht und Absicht geht, wie uns der französische Geheimbericht mit dankens­werter Offenheit mittM, in Wirklichkeit auf die Gründung eines unabhängigen Staates mit Anlehnung an Frankreich. Dieses Subjekt ist also tatsächlich nichts weiter als das bezahlte In­strument französischer Vernichtungspolitik.

Es ist vielleicht ganz gut, wenn diese Tat- ache, an der an sich nicht zu zweifeln ist, aus nanzösischem Munde einmal bestätigt wird. Der französffche Geheimbericht äußert sich über oie Propagandaerfolge Dortens im Rheinlands kecht skeptisch. Er muß zugestehen, daß man mit den Nachläufern Dortens vorsichtig um« Lehen muß, da sie ihrer Mehrheit nach gut Rutsch Gesinnt sind. Was im übrigen von den »moralischen Eroberungen" Dortens in dem Geheimbericht mitgeteilt wird, beruht vermut­lich zum größten Teil auf renomistischen Aeuße- ^ingen des französischen Agenten, der sich sein öudasgeld zum mindesten durch die Vorspiege- mng von Propagandaerfolgen verdienen muß. Die Leute, die Dorten angeblich in Düsseldorf die Bildung eines politischen und wirtschaft­lichen Ausschusses des künftigen Rheinstaates Lewonnen haben will, müßte man sich erst ein« bei Licht besehen. Der französische Ober- wmmissar will von dieser Liste selbst nichts Men, versichert aber, daß andere sie gesehen Misten. Wie mit diesem dunklen Dokument, wird es wohl auch mit den einige zehntausend Anhängern stehen, auf die Dorten behauptet, in Sachen, Düsseldorf und Köln rechnen zu kön-

Auch diese Anhänger sind zweifellos nur tikgespiegelte, um den Franzosen Geld aus der ^Mche zu ziehen. Man wird aber wohl zu- «eoen müssen, daß Dorten im Rheinland nicht «lltiz ohne Anhang ist, und man wird auch nach was bekannt geworden ist nicht an den , ^wngen einer Bewegung zweifeln können, die ^men Eirdes auf eine eigene Staatsbildung am Mn im Rahmen des Reiches hinausläuft.

Greife, die zahlenmäßig allerdings ganz ^wcdsntend sind, werden aus dem französischen li,^''"bericht erkennen, daß sie lediglich einem ^Pßmt mit französischem Schandgeld bezahl­

ten Agenten auf den Leim gehen, wenn sie Dorten Gefolgschaft leisten. Ferner wird jeder Rheinländer, der jetzt mit dem Artikel 18 der Reichsverfassunq operiert, ganz klar erkennen müssen, daß alte Bestrebungen auf eine selbst­ständigere Gestaltung des Rheinlandes der französischen Rheinlandpolitik die besten Waffen liefern. Der französische Geheimbericht wird deshalb im Rheinland wie ein riesiges War­nungssignal wirken.

Dieselbe Wirkung wird er wohl auch in Eng­land haben. Es ist wohl kein Zufall, daß ein englisches Blatt diesen Bericht veröffentlicht. In England hat man sich fast schon daran gewöhnt, Frankreich im Rheinland und an der Ruhr schalten zu sehen, und wenn es hoch kommt, dann ruft man nach dem Völkerbund, um die Vormachtstellung Frankreichs am Rhein zu ver­eiteln. Der französische Geheimbericht zeigt, daß also solche Schutzmaßnahmen Humbug sind. Der französischen Vormachtstellung ist nur dann Halt zu gebieten, wenn man das Rheinland völlig unangetastet und in der unverminderten Hoheitsgewalt des Deutschen Reiches bestehen läßt. Alle die bisherigen Halbheiten der eng­lischen Politik arbeiten Frankreich und seinem lumpigen Agenten in die Hände. Man regt sich in England über den französischen Geheim­bericht auf. Möge man sich von ihm nur die Augen öffnen lassen, dann wird sich England vielleicht in Zukunft davor hüten, dem franzö- sffchem Machtgelüste am Rhein und an der Ruhr freien Lauf zu lassen und damit der eige­nen europäischen Stellung das Grab zu schaufeln.

Ableugnung^versuche in Paris

Die Enthüllungen des Observer haben das Pariser Ministe

legenheiten veranlaßt, die Erklärung abgu geben, daß der Bericht des Oberkommissars Tirard vom 16. April 1923 nicht b e - st e h e. Der gute Glaube des Observer sei irre­geführt worden. Das bedeutet, in eine klare Sprache umgesetzt, wie derQuotidien" be­merkt, daß nur die Person Tirards aus geschaltet wird, das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten entlaste aber nicht die andern Beamten des französischen Ober­kommissariats, und in der Tat entsinnen wir uns, daß der deutsche Sonderbündler Hoc- que l erklärte, für die Fragen der sonderbünd- lerischen Bestrebungen bestehe ein besonderes Referat. Wenn ein Referat, das in unmittel­barer Beziehung zu der Amtsstelle steht, eine Frage der vom Observer angeschnittenen Art bearbeitet, kann nach allgemeinen Begriffen her Leiter der Amtsstelle die Verantwortung dafür wohl kaum ablehnen. Im übrigen geben sämt­liche Blätter zu, daß derartige Berichte von Agenten vorliegen.

Durch das Dementi des Quai d'Orsay dürfte die Angelegenheit wohl nicht aus der Erörte­rung ausgeschlossen sein, da der M a t i n in seiner bekannten Freundschaft für England nicht umhin kann, die Enthüllungen des Ob­server nach dem Beispiel des Temps mit einer Anklage der englischen Politik zu beantworten. Er bemerkt, er wolle sich über die Echtheit nicht äußern. Es habe aber den Anschein, als ob das Schriftstück durchgesehen, revidiert und erwei­tert worden sei. Die Aufzeichnungen franzö­sischer, Agenten, auf denen es fuße, seien dem Quai d'Orsay niemals zugegangen; sie müßten in Koblenz oder ai^erswo entwandt worden sein und feiert fraglos durch deutsche Hände ge­gangen, ehe sie dem Observer von irgendeiner englischen Behörde zugeleitet worden seien. Der Observer vergesse, dabei eins zu sagen, daß nämlich in diesem Augenblick zwischen Berlin und London eineaußergewöhnliche Kombi- Nation" ausgeheckt werde. Der Bericht des Obseroer habe den Zweck, das Ansehen Dr. Dortens zu zerstören. Man stelle ihn als fran­zösischen Agenten hin, vernichte jedoch gleich­zeitig seinen politischen Ruf dadurch, daß man den Glauben erwecke, er werde von gewissen französischen Behörden im Rheinland mit wenig günstigen Augen angesehen. Der Matin bedauert, daß der Observer den Bericht ver­öffentlicht hat, der offenbar nur den Zweck habe, dem rheinischen Sonderbünd­ler einen tödlichen Schlag zu ver­setzen, damit die von den Bankiers der City finanzierte deutsch-englische Kombination Er­folg habe.

Englische Bläkterstimmen.

London, 25. Juni. Den gestern vom Obser­ver veröffentlichten Enthüllungen über die französffchen Rheinlandpläne schenkt ein Teil

der heutigen Presse große Beachtung. Die Westminster Gazette nennt den fran­zösischen Geheimbericht ein beunruhigendes Dokument. Man müsse dem Observer dafür dankbar sein, daß er ein Dokument veröffent­licht habe, das zeige, wie einige französische Beamte gewirkt haben, um das Rheinland von Deuffchland zu trennen. Wenn die Wiederher- stellungsftage in vernünftiger Weise für sich erwogen werden könnte, so sollten keine Schwie­rigkeiten für eine interalliierte Vereinbarung bestehen und keine unüberwindlichen Hinder­nisse für eine Regelung zwischen den Verbün­deten und Deutschland. Beides sei jedoch un­möglich, wenn Frankreich, wie es dies oft zu tun scheine, die Entschädigungsfrage als unter­geordnet anfehe und wenn es wirklich auf den Ruin Deutschlands und auf die dauernde Kon­trolle von un-Mveifelhaft deutschem Gebiet aus sei. Die Daily News schreibt, der vom Observer veröffentlichte französische Bericht ent­halte eine klare Bloßlegung des französischen Versuchs, einen neuen Staat im Rheinland zu errichten durch Intrigen mit dem rheinischen Separatistenführer Dorten. Der Bericht zeige, daß Dorten Geld und Unterstützung für diese Pläne hinter dem Rücken der Interalliierten Oberkommission der rheinischen Gebiete erhält. Die M o r n i n g P o st jedoch, die sich in einem ironischen Leitartikel mit derUnverläßlichkeit" des Deutschen Reiches befaßt, schreibt, es sei unverständlich, weshalb irgendein Engländer besorgt sein sollte, den stark zentralisierten Staat, der nach dem Kriege in Weimar ge­schaffen worden sei, aufrechtzuerhalten. Ein zentralisiertes Deutschland sei eine Bedrohung der Länder Frankreich und Belgien, die sich

unter einem

en, solange

Herrn befänden. Bonar Law habe vom wirt- schafüichen Standpunkt aus keinerlei Interesse für die Aufrechterhaltung der Unverletzlichkeit des Deuffchen Reiches gehabt, sondern habe bèi mehr als einer Gelegenheit die Ansicht ausge­drückt, daß Deuffchland als Konkurrent gefähr­licher wäre, als alle übrigen Rivalen.

Fest im Wt-erflanS.

vom rheinischen Provinziallandtag.

Elberfeld, 25. Juni Der rheinische Provin­ziallandtag ist heute mittag im Rathaus zu Barmen zusammengetreten. Die Tagung er­öffnete

der preußische Minister des Innern Severing, der folgendes ausführte:

Das preußische Ministerium hat sich auch diesmal für verpflichtet gehalten, zu der Eröff­nung des Provinziallandtages einen Vertreter zu enffenden, um damit den e n g e n Z u - sammenhang zwischen dem Staat und der Rheinprovinz zum lebendigen Ausdruck zu bringen. Ich bin aber auch hierher gesandt worden, um den Rheinländern zu d a n k e n f ü r d e n W i d e r st a n d, den sie nunmehr vier Monate den französischen Belästi­gungen gegenüber geleistet haben. Es drängt sich jetzt auf allen Lippen die Frage: Wie lange wird der Leidenszustand noch dauern? Wohin führt der Weg? Es ist niemand hier, der uns diese Frage beantworten könnte. Wir gehen den Weg weiter, weil wir wissen, daß es keinen anderen Weg gibt. Würden wir den Widerstand aufgeben, den wir bis jetzt dem Einbrecher geleistet haben, dann hätten wir nicht nur den Krieg, sondern auch den ehrlichen deutschen Nach­krieg verloren. Es ist selbstverständlich, daß die Regierung alles tun und jede Gelegen­heit ergreifen muß, um mit dem Gegner zu einer ehrlichen Verständigung zu gelangen. Da­bei ist es ebenso selbstverständlich, daß die Volksgenossen im unbesetzten Gebiet alles tun müssen, um die Leiden der rheinisch-westfäli- schen Brüder abzukürzen. Das ist der Zweck des ganzen Widerstandes, daß die junge Republik zu einem gleichgeachteten Glied in der großen Völkerfamilie Europas und der Welt wird. Ich sagte: Es gibt keinen anderen Weg! Würden wir einen anderen Weg gehen, einen bequemeren, so hätten wir allerdings die Ge­wißheit, wohin das führt. Aber diese Gewiß­heit wäre nicht tröstlich. Er würde totsicher ins Verderben führen und dahin, daß mit den Provinzen Schacher getrieben würde. Dazu werden und können wir uns niemals verstehen. Die französische Re-' gierung wird binnen kurzem Gelegenheit er­halten, zu den Plänen der französischen Annek-

tionspolitiker Stellung zu nehmen. Sie wird er» klären müssen, ob sie die Pläne dieser Politiker billigt oder nicht. Unsere Stellungnahme ist klar. Wir wissen, daß jede wie immer geartete Annektion der Rheinlande nicht zu Repara­tionen und nicht zur Wiederherstellung fuhrt, sondern daß durch diese Annektion ein neuer Weg zu neuem Blutvergie­ßen uni) neuen Zerstörungen beschritten wird. Wir erklären derartige Pläne ein für alle Mal als undiskutabel. Ich kann nur wiederholen, daß das Rheinland uns nicht fei! ist, und daß es nichts in der Welt gibt, war das rheinische Volk und das rheinische Land zu einem Schachergeschäft bet den Verharzungen machen könnte. Das gilt für Annektionen in jeder Form. Jede Lockerung der Rheinlande hn preußischen Staatsverbande wäre gleichbedeu­tend mit der Lösung der Bande, die die Rhein­länder an das Reich fesseln. Deswegen kann augenblicklich von einer Entpreußung der Rheinlande nichtdie Rede sein. Grade gegen diese Formel haben wir uns heute mit der größten Entschiedenheit zu wenden, weil ich mir sehr wohl denken kann, daß aus Grün­den der inneren und mehr noch der äußeren Politik die Franzosen zu einer offenen Annek­tion einstweilen nicht schreiten werden. Sie sprechen von Sicherungen. Auch wir wünschen Sicherungen für den Frieden Europas. Aber klingt es nicht wie ein grausamer Hohn, wenn man Sicherungen von uns, einem geschlagenen und entwaffneten Volke, verlangt? Wenn von Sicherungen gesprochen wird, dann hätten wir das Recht, Sicherungen gegen französische Uebergriffe zu verlangen. Man sprach von der Enffendung einer internationalen Miliz und einer internationalen Polizeitruppe. Soll di^e uns einen größeren Schutz verleihen, und soll diese die industriellen Anlagen gegen Zugriffe verbrecherischer Elemente schützen? Wir haben es ja erlebt, daß diesen Schutz uns die Be­satzungsmächte nicht leisten wollen Die rhei­nische, preußische und deutsche Eigenart am Rhein zu erhalten, ist unser Best reden, wovon wir niemals lassen werden. (Lebhaftes Bravo.) In diesem Sinne erkläre ich den 66. Provinziallandtag der Rheinprovinz für er­öffnet.

Severing berief sodann den Abgeordneten Krawinkel zum Alterspräsidenten, der sei­nerseits ebenfalls unter lebhaftem Beifall der Versammlung das Treubekenntnis der Rheinländer ausdrückte. Hierauf wurde zur Bürowahl geschritten. Zum ersten Vor­sitzenden wurde Oberbürgermeister Dr. Jar- r e s-Duisburg gewählt, der in einer längeren Aussprache als Beispiel für die brutale Unterdrückung der besetzten Ge­biete, die in der Weltgeschichte ihresgleichen nicht habe, folgende Zahlen angab: 700 Jahre Gefängnis wurden verhängt. In der West­mark, im Rheinland und in Westfalen sind über 1,5 Billionen Mark Geldstrafe ausgesprochen worden gegen Deutsche, die nichts getan haben als ihre Pflicht. Zwei Todesurteile wurden ge­fällt neben mehreren Verurteilungen zu lebens­länglicher bezw. langjähriger Zwangsarbeit. Die Zahl der Ausgewiesenen mit ihren Fami­lienmitgliedern beläuft sich auf 160 000. Diese Schreckenszahlen müssen immer wieder und wieder in die Welt hinausgerufen werden, da­mit man sieht, wie wir hier im Rheinlande rnb Westfalen leiden, wir, die wir frohem K" e» beugten Nackens sind.

Unmenschliche BruialttSten der Belgier.

Berlin, 25. 3uni. Das deutsch« Rot« Kreuz erhielt von seinem Delegierten nach­stehenden telegraphischen Bericht:

3n meiner Gegenwart lieferten die Bel­gier in das Gefängnis in Sterkrade den furchtbar mißhandelten und gefesselten Kapitän zur See Hans Boje aus Effe» mit schweren Kopfwunden e n. Ich habe einen Arzt und Anwälte bestellt. An dem Aufkom­men des Kapitäns wird gezweifelt. Die neuen belgischen Maßnahmen gefährden aufs äußerste das Leben der in der belgischen Aon« wohnen­den Deutschen."

Das vorstehende Telegramm wurde sofort an das internationale Rote Kreuz-Ko­mitee weilergegeben, mit dem Zusatz:Da» deutsche Rote Kreuz erhebt schärfsten Protest gegen diese unmenschlichen Brutalitäten und Er­bittet sofortiges Eingreifen."