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Hanauer NAnzeW

General-Anzeiger / AmMches Organ Wr Stadl» und Landkreis Kanan a, 9R/^

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Nr. 139

Samskag den 10 Juni

1923

Das Neuefke.

Die Reichsrvgierung richtete an die ganze Welt eine Protestnote gegen die französischen Gewaltakte.

Im Reichstag wurden gestern die neuen Lerforgungsgesetze behandelt und angenommen.

Die französische Kammer sprach mit 357 gegen 207 Stimmen der Regierung das Ver- irauen aus.

Der ehemalige bulgarische Minister- präfibent Stambulinski wurde auf der Flucht erschossen.

Wett höre es! kitte -««tsche Anklage gege« die franz-fische» Gewaltaktion.

Die deutschen Botschaften in London, Madrid, Rom, Washington und Moskau und die deutschen Gesandt­schaften in Haag, Lern, Kopenhagen, Christiani«, ktockholm, Riga und Warschau wurden beauftragt, im dortigen Regierungen folgende Note mit An- läge zu überreichen:

Die deutsche Regierung sieht sich neuerlich ge« idxngen, die Aufmerksamkeit der nicht an der Ruhraktion beteiligten fremden Regierungen auf die unheilvollen Gewaltakte zu lenken, mit denen die französisch-belgischen Besatzungstruppen gegen die Bevölkerung der alt» «nd neubesetzten Gebieter dorgehen. Die Schritte, welche die deutsche Re- gittung im Geiste aufrichtiger Verhandlungsbereit­schaft mit ihrem Angebot vom 2. 5. und dem Memoran- dum vom 7. r. getan hat, um die gegenwärtige kstuatisn zu beenden, haben die französische Regierung gehindert, ihrerseits den Terror gegen die Bt. o«'ng in den schärfsten Formen fortzusetzen. In

chlngeivicsen zu werden: Am 26. 5. wurde der Kauf, man Sch lag et er wegen angeblicher Sabotageakte aufgrund eine, Urteil, der französischen Kriegsgericht, Schöffen, obwohl bei der französischen Regierung ringende Vorstellungen erhoben worden waren, die aze nicht durch Vollstreckung der Urteils weiter zu "^fen. Am 10. 6. abends wurden in Dortmund anläßlich der unaufgeklärten Tötung zweier französischer . i i ärpersonen sechs Deutsche von einer fron« Wn Patrouille auf der Straße aufgegriffen, schwer lßhandelt und ohne jedes Verfahren niedergeschossen. lt sich aus der anliegenden zeugeneidlichcu Aus- ^Ä.'^'/ând .von vornherein außer Zweifel, daß .* putschen mit der Erschießung der Franzosen

^"'ngste zu tun hatten. Am 1L 6. wurde n âcklmghausen der 19jährige Karl Möller von r°nzosischcn Soldaten erschossen. Am 13. 6. verur- ?c rn französisches Kriegsgericht in Mainz den ndvurtschaftlichen Lehrer Georg«, wegen angeb-

Sabotageakte zum Tode.

A«e, die, geschieht zu der gleichen Zeit, da die ^»zosischt Regierung fordert, daß die Bevölkerung '»alt-und neubesetzten Gebiets den passiven wrffaub aufgibt, und von der Erfüllung dieser S°r erun, den Beginn von Verhandlungen abhängig acht, die allein zur Lösung des gegenwärtigen «»nfliktez führen können. Der Widerspruch in diesem "Halten liegt offen zutage. Das französische Vor- & n "°cht alle Bemühungen der deutschen Regierung, eruhigend auf die Bevölkerung einzuwirken, , â ^^' ®8 stärkt nicht nur in der Bevölkerung ° wefühl der Notwendigkeit, gegenüber dem fremden

> itarismus den passiven Widerstand aufrecht zu er» en, sondern beschwört darüber hinaus immer ernster * Gefahr herauf, daß sich die in ihrem innersten "Pnnben getroffene Bevölkerung zu verzweifelten " esonnenheiten kinreißen läßt, die in ihren $(u8« lr ungen weit über das besetzte Gebiet hinaus gehen. .... g6 Rutsche Regierung hat bei den unaufge- arten Zwischenfällen wiederholt vorgeschlagen, den "chverhalt durch internationale Kommissionen Hauchen zu lassen. Die französische Regierung ^ "lle derartigen Anträge bisher unbeantwortet. ^ deutsche Regierung legt hiergegen und gegen e '^ßeiefite französische Gewaltpolitik Verwah- "g ein und stellt öffentlich fest, daß die Veram- «rtung für deren Folgen allein auf die französische

Anlage. Amtsgericht. Gegenwärtig: Amts- ^ ^ ^ H. als Richter, P. als'Gerichtsschreiber. 13.6. i*., Ermittlungssache gegen Unbekannt ist er- Wenen Z. aus Dortmund, 31 Jahre alt. Derselbe (gfo * 'inter Hinweis auf die Bedeutung des ^ eS:^ Sonntag, den 10.6. kam ich von einem jJ - ,^u 8uh aus Barop mit meiner Frau und

Kindern Mischen 9 und 10 Ubr abends

die genaue Uhrzeit kann sich nicht sagen, weil meine Uhr stehen geblieben war nach Dortmund zurück und passierte die Große Heimstraße, die in der Nähe der Kreuzschule, wo die Franzosen unter­gebracht sind, liegt. Kurz vor der Müllerbrücke erschien eine Schützenlinie von ca. 4 bis 8 Mann, geführt von einem Offizier. Genau kann ich aller­dings nicht sagen, daß es sich um einen Offizier handelte. Sie bewegte sich im Laufschritt durch die an der Großen Heimstraße gelegenen Gärten. Auf der Straße selbst bewegte sich eine größere Kolonne von 40 bis 60 französischen Soldaten, die ich im Laufschritt befand. Von dem Führer der Truppe, welcher an der Spitze der vorgenannten Schützenlinie stand, wurde ich mit Familie auf Französisch angerufen. Ich vernahm aus diesem Anruf, daß ich stehen bleiben sollte. Ich blieb ofort stehen. Als die Schützenlinie sowie die ge- chlossene Kolonne an uns herangekommen waren, wurde meine Frau mit den beiden Kindern fort­geschickt, wogegen ich in die Kolonne reingesteckt und mit abgeführt wurde. Sm selben Moment kam dann eine mir unbekannte männliche Person ahnungslos des Weges und wurde von dem Führer der Truppe, welcher in der linken Hand eineReitpeitsche und in der rechten Hand eine Pistole trug, mit der Reitpeitsche schwer mißhandelt und ebenfalls zu mir gesteckt. Sm selben Moment wurden dann noch zwei des Weges kommende männliche Zivilpersonen ieftgenommen und zu uns gesteckt. Ein junges Mädchen von ca. 20 bis 30 Jahren wurde dann ebenfalls mit uns abgeführt und von den hinter uns gehenden Franzosen mit Fußtritten traktiert. In der Sonnenstratze angekommen, kam eine männ- iche Person auf der rechten Seite des Büraepsteigs . von der entgegengesetzten Sette uns entgegen. Diese männliche Person wurde ohne jegliche Veranlassung von dem Führer der Truppe mit zwei Pistolen­schüssen niedergestreckt. Diese Person war sofort tot. Wir mußten, nachdem die Kolonne halt ge­macht hatte, dieselbe mit 4 Mann im Laufschritt vom Bürgersteig holen und in der Kolonne mitführen. Diese von mir mitgetragene Leiche wurde von den hinter uns gehenden französischen Soldaten getreten. Nachdem wir einige Meter weiter gegangen waren, kam wiederum eine männ-1 liche Zivilperson uns entgegen. Sie wurde ebenfalls ohne jegliche Veranlassung von dem französischen Offizier bezw. dem Truppenführer durch zwei Pistolenschüsse niedergeschossen. Die niedergeschossene Person blieb dann liegen, wogegen der Offizier mit seiner Truppe und uns unter Mitführung der von ihm zuerst niedergeschossenen Person zurückging und in die Barper Straße einbog. Eine ebenfalls ahnungslos uns entgegenkommende Person, die sich auf der rechten Seite des Bürgersteiges befand, wurde von dem vorgenannten Führer mit zwei Pistolenschüssen niedergestreckt. Diese Person war ebenfalls direkt tot. Sie mußte von vier inzwischen zu uns geschickten Mandolinenspielern es waren junge Leute aufgerafft und mitgetragen werden. Wir mußten dann unter Mitführung der zwei Leichen bis zur Mündung der Baroper- und Wilhelm- straße marschieren, woselbst wir die zwei Leichen niederlegen mußten, und zwar mit dem Kopf zur östlichen und mit den Füßen zur westlichen Seite, woselbst in der Nacht vom 9. zum 10. 6. die zwei französischen Adjutanten erschossen worden waren. Wir, die Festgenommenen, standen mitten zwischen den französischen Soldaten und dem Truppenführer. Nachdem wir die Leichen hingelegt hatten, blieben meine Leidensgenossen auf der Seite, wo die Sol­daten standen. Als ich sah, daß diese sofort mit Kolbenschlägen von den französischen Soldaten miß­handelt wurden, ging ich zur Seite, wo der Führer der Truppe stand. Hinter dem Rücken des Führers bin ich dann entflohen. Ich hörte noch zwei Schüsse fallen, die meines Erachtens mir gelten sollten. Erwähnen möchte ich, daß der Führer der Truppe, welcher dauernd in seiner rechten Hand die Pistole schußfertig hatte, als' wir an den Ort kamen, wo wir die Leichen niedergelegt hatten, mit den hinter uns kommenden französischen Sol­daten leise sprach, woraus ich entnahm, daß diese uns hinterrücks erschießen bezw. erschlagen zollten. Ich habe dann Dortmund heimlich verlassen, weil ich annehmen mußte, daß ich als übrig gebliebener Zeuge von den Franzosen ebenfalls ermordet werden würde. Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben. (Eezg Z. Der Zeuge hat sodann seine Aussage gemäß § 65 Abs. 3 vorschriftsmäßig beschworen. Beglaubigt (ge3 ) L

Die Beisetzung der Dsrlmunder Opfer.

Dortmund, 15. Juni. Heute Nachmittag fand die Beerdigung der sechs Personen statt, die am Samstag Abend französischen Geschossen zum Opfer gefallen sind, unter ungeheurer Beteiligung aller Vevölkerungslreise. Etwa 10 Musikkapellen spielten Trauerweisen, während die Glocken sämtlicher Kirchen läuteten. Alle Behörden, alle Berufe und Vereine waren ver­treten. Sämtliche Eeschästslokale und Wirt­schaften der Stadt hatten geschlossen. Die evange­lische und die katholische Geistlichkeit schritt hinter den sechs Wagen einher, die je einen Sarg trugen; hinter der Geistlichkeit gingen die Angehörigen. Der Vorbeimarsch des Zuger dauerte über 8/t Stunden. Insgesamt umsäumten wohl 150000 Menschen die Straßen, die der Trauerzug passierte. Der Reichskanzler ließ an den Gräbern der getöten sechs Personen Kränze niederlegen.

Eine französische Kammerdebatte.

Der Regierung wird das Vertrauen mit 357 gegen 207 Stimmen ausgesprochen.

Paris, 15. Juni In der heutigen Kammer- sitzung wurde die Beratung der Interpellation über die Innenpolitik der Regierung ein­getreten. Es lagen vor: Die Interpellation des Abg. Dbarnegary über die Stellung, die die Regierung in dem leidenschaftlich ent­brannten Kampfe zwischen dem Block der Lin­ken und dem nationalen Block einzunehmen ge­denke. Die Interpellation des Abg. Bellet verlangt von der Regierung eine Erklärung über ihre Stellung zu einer Politik weitgehender republikanischer Vereinigung, um ein präzises Programm^ an entwickeln, um das jich starke und sichere Mehrheit scharen könne. Fer­ner zwei Interpellationen kommunistischer Ab­geordneten über die Innenpolitik der Regie­rung und eine Interpellation des kommunisti­schen Abg. L a f f o n t über die Treibereien der Royalisten. Poincare antwortete auf die In­terpellationen wie folgt: Er sei als Regierungs­chef nur für die Aufrechterhaltung der Ordnung verantwortlich. Er fei entschlossen, jeder Partei die Presse- und Meinungsfreiheit zu gewähren, er werde aber gegen alle Gewalttätigkeiten vorgehen, ob sie nun von den Royalisten, den Kommunisten oder anderen Parteien ausgingen. Jeder Versuch, die Republik zu stürzen, würde die Regierung als Gegner antreffen. Er wolle weder von der sowjetistischen Oligarchie noch von einer monarchistischen Restauration etwas wissen. Frankreich werde nie mehr zu dem monarchistischen Regime zurückkehren, das lange Jahrhunderte seinen Ruhm gekannt habe, das aber seinen gegenwärtigen Bedürfnissen nicht mehr entspreche. Poincare erklärte, daß ein gewisses Unbehagen im Lande herrsche und daß das Bestreben vorhanden sei, eine politische Umpruppierung zu voll­ziehen. Er habe allerdings gedacht, daß die Union Sacrée, die während des Krieges alle Führer vor dem Feinde vereinigt hatte, auch im Frieden andauern könnte. Es sei aber nicht an der Regierung, diese oder jene Partei aus ihrer Mehrheit auszuschließen. Die Regierung begnüge sich, ihre Ideen bekarmtzugeben. Es sei an der Kammer, darauf gestützt, die Grenzen der Mehrheit zu bestimmen. Die Kammer dürfe sich in ihrem Entschluß jedoch nicht von äußeren Rücksichten leiten lassen. Ihr Entschluß müsse aber schnell gefaßt werden. Wenn das Kabinett heute aben.d wegen feiner Innenpolitik gestürzt würde, würde in Deutschland die Freude nur von kurzer Dauer sein. Selbst die Regie­rung, die nachfolgen würde, wäre unter allen Umständen gezwungen, Reparationen zu for­dern. Poincare gibt daraufhin seine haupt­sächlichsten innerpolitischen Gedanken bekannt und ersucht die Kammer, gestützt darauf, mit der Regierung bis zur nächsten Legislatur» Periode einen Vertrag der loyalen Unterstützung und des gegenseitigen Vertrauens abzufchliehen. Die Regierung wünsche, daß die Präfekten ihr Amt unparteiisch verwalteten. Die Republik habe das Recht und die Pflicht, von den Beamten zu verlangen, daß sie sie nicht bekämpften. Von dem alten Lied der Bruder­lich keit der Völker dürfe man sich nicht ein 1 uT l en lassen. Man müsse der Lage, in der sich Frankreich angesichts des schlechten Willens Deutschlands befinde, Rechnung tragen. Was die sicher- h e i t des Landes anbetreffe, habe er als Vor­sitzender der Botschafter-Konferenz Deutschland notifiziert daß die K a ntr o l l k o m m i s- Honen wieder funktionieren müßten; das sei

namentlich hinficbftich der Luftschiffahrt notwendig. Deutschland müsse überwacht wer. den. Die deutsche Regierung ermutige die Mord- und Sabotageakte und fordere Franko reich durch lächerliche Vorschläge heraus.

Deshalb fei man gezmunaen. den Druck zu vee» stärken und zu verlängern.

Die äußere Politik werde also noch eins Zeitlang die Frage der inneren Politik be­herrschen Vor allem müsse alles, was die nationale Verteidigung angehe, die Regierung und die Kammermehrheit beschäf­tigen. Frankreich müsse alsdann an die Reor­ganisierung seiner Finanzen denken und seine Produktion verstärken. Augenblicklich sei zwar der Friede unterzeichnet, aber die Frie- densbedingungen seien noch nicht geregelt. So seien Frankreich die Fahnen vom Jahrs 18 71 noch nicht zurückerstattet worden.

Frankreich habe also sein Werk bet Gerechtigkeit noch nicht vollendet. Gestern firbe sein moralisches und materielles Leben auf dem Spiel geftanden, heute sei sein wirtschaftliches und finanzielles Leben bedroht, und morgen werde vielleicht seine ganze Eriftenz bedroht sein. Müsse da Ast hie äußere Politik nicht vollkommen die innere Politik beherrschen? Man müsse von der Mehrheit verlangen, daß sie die Wiârh"rstèllung Frankreichs und seines wirklichen Fried"ns nicht aus den Augen ver» liere und deshalb auch auf die Aufrechterhal» hing der bestehenden Allianzen bedacht sein. Wenn die Mehrheit, diese Politik unterstützen wolle, fei die Reg'enma bereit, ihr zu folgen.

Nach poincare iprach der Kommunist Laffont, der die Rede PoincarLs als ge- NatioNastn Dstck wiadcr zum Leben zu ver­helfen. Er begn befe dann seine Interpella­tion, in der er sich vor allem mit den royalisti­schen Umtrieben beschäftigte, denen nach seiner Ansicht die Regierung nicht die nötige Beach­tung schenke. Die Royalisten genossen eine Art Schutz, der unzulässig fei. Der Abgeo dnete Klotz warf Poincarâ vor, er habe keine klar« Sprache über die republikanischen Gesetze,ge­führt. Polncarè erwiderte, er habe sich beson­ders dahin ausgssp' ^ ' en, laß die Laienge letze strickte zur Anwendung gelangen würden und eine Feèllunaen seien dahin gegangen, daß er in seins Mehrheit nur die aufnehmen werde, die sich ohne Hintergedanken dazu bekennen würden. Im weiteren Verlaut erklärte erklärte Poincare, in den Wandelgangen sei eine falsche Auslegu-lg feiner Worte wahrend ber Unterbrechung der Sitzung versucht wor­den. Er habe klar gesagt, er begrenze ferne Mehrheit nach rechts wie nach links. Sie muffe entschlossen sein, den Grundsätzen der Republik Respekt zu verschaffen. Auch nach links habe er eine Grenze gezogen. In einer republikanischen Mehrheit hätten weder die Anhänger tnter« nationaler Theorien noch diejenigen Platz, die mit ihnen paktieren. Darauf ertlanf Heriot, man habe die Radikalen und b« Radikalstzialisten herausgefordert Sie stimm­ten nicht mit dem nationalen Block, ebenso wenig wie sie eine Allianz mit den Kommum, sten âbschließen würden. Darauf wurde die Debatte mit 253 gegen 243 Stimmen geschlossen. Poincare nimmt die Tagesordnung des Abgeordneten D r o u s s e an, die folgenden Wortlaut hat:

Die Kammer mißbilligt die Campagne bei Gewalt und der Parteitrennung, die die an­gesichts der Notwendigkeiten der äußeren Poli­tik mehr denn je nötige Einheit des Landes zu zerstören droht. Die Kammer billigt ferner dis Erklärung bei Regierung; man hat zu ihr das Vertrauen, daß sie im Innern eine demm i atische Politik des sozialen Fortschritts und der Ein» heit aller Republikaner verfolgen wird, die bie Laiengesetze respektieren und das Kompromiß mit den antikonstttutionellen Parteien, sowie den revolutionären Parteien ablehnen wird."

Der erste Teil dieser Tagesovdimng von bei Notwendigkeit der Außen, Di ik murbe mit er­hobenen Händen angenommen, das Ve r- trauenzurRegierung und die Bill g u n g d e r R e g : e r u n g s e r k l ü r u n g m« 357 gegen 207 Stimmen ausgesprochen, Der Passus über den Respekt der Saiengefege wurde mit 545 gegen 11 Stimmen und der Rest der Tagesordnung mit 500:18 Stimmen ange­nommen. Die gesamte Tagesorduiing mürbe mit 357 ge-m 207 Stimmen genehmigt.

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