SanauersAnzei
General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a.
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Donnerstag den 14. Juni
1823
Englisch-französische Entspannung.
Sht rätselhaftes Dementi. — Weitere Beratungen des britischen Kabinetts. ~ Diplomatische Verhandlungen zwischen London und Paris. — Vor einer
L Zusammenkunft zwischen Baldwin und Poincar«?
Sin Dementt. — Die Havasmeldung über den ersten englischen Ministerral nicht zutreffend.
Paris, 13. Juni. Ein offiziöses Kommunique teilt mit, daß „das Foreign Office gestern abend die französische Botschaft in London davon in Kenntnis gesetzt habe, daß die von der französischen und englischen Presse gestern verbreiteten Meldungen über die Beschlüsse des englischen Kabinetts — die englische Regierung habe es abgelehnt, in einer gemeinsamen Note die Einstellung des passiven Widerstandes von Deutschland zu verlangen — nicht den Tatsachen entsprachen. Die englische Regierung habe noch keinerlei definttive Entscheidungen getroffen." Diese Mitteilung wird in Frankreich, wo die
von der offiziösen Havas-Agentur verbreitete Meldung über die Ablehnung der französischen Fordenmg durch England eine starke Depression erzeugt hatte, natürlich mit großer Genugtuung oerzeichinst. Welche positiven Folgen diese „Richtigstellung" auf die Haltung Frankreichs haben wird, dafür liegt bereits ein Anhaltspunkt vor in der vielfach verbreiteten Version, daß die englische Regierung die gestrige Mitteilung offenbar als Versuchsballon habe verbreiten lassen, und daß sie sich, nachdem sie sich von deren verhängnisvollen Wirkung überzeugt
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Mbe, zu einer Revin-^ schil ^:r habe, ""•■Ws?? erstarb
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Zurückziebung der von de- deutschen Regierung seit der Besetzung des Ruhrgebietes erlassenen Verordnungen verlangen, sondern darauf bestehen müsse, daß Deutschland alle von den Alliierten getroffenen Maßnahmen als zu Recht anerkennen und sich mit der Ausbeutung der in dem französischen Reparationsprogramm vom 2. Januar genannten wirtschaftlichen Pfänder durch die Alliierten abfinde. Allerdings, meint das Blatt, werde man in London wahrscheinlich versuchen, diesem französffchen Programm die von der belgischen Regierung neuerdings ausge- arbeiteten und in den alliierten Hauptstädten überreichten Pläne entgegenzusetzen und ver- Sn, daß diese als Basis der interalliierten ffion dienen.
Paris, 14. Juni. Im Senatsausschuß für auswärtige Angelegenheiten gab dessen Präsident Kenntnis über eine Unterredung, die er mit P o i n c a r é über den Stand der Verhandlungen mit dem britischen Kabinett hatte. Poincare habe ihm die Versicherung gegeben, daß die aus London übermittelten Depeschen hin^^tlich der Entscheidung der englischen Regierung in allen Punkten ungenau seien. Es gehe im Gegenteil aus den von dem französischen Botschafter übermittelten Nachrichten hervor, daß die Verhandlungen in einem Geiste aufrichtiger Herzlichkeit durchgeführt würden.
Reue Beratungen des britischen Kabinetts.
London, 13. Juni. Reuter meldet: Unter dem Vorsitz von Baldwin wurde heute eine Kabi- stettssitzung zur weiteren Besprechung der Repa- rationsfrage abgehalten. Eine Erklärung über ole britische Politik wird nicht vor der nächsten Woche erwartet. Es herrscht die Ansicht vor, oaß es unmittelbar notwendig sei, eine Entscheidung zu erreichen, und daß alle Mittel angewandt werden müßten, um eine Ueberein- stnnmung zu erzielen, die eine Einigung hin- Ilchtlich der von den Alliierten verfolgten Richt- «nien ermögliche. Zwischen den alliierten Hauptstädten findet ein lebhafter 23er«
statt. Da Frankreich die Frage des deutschen passiven Widerstandes zum wichtigsten Verhandlungspunkt gemacht hat, versucht Groß- britannien genau in Erfahrung zu bringen, was mankreich unter einem Versuch, dem passiven Widerstand ein Ende zu machen, verstehe, und eine gemeinsame Politik geführt werden konnte, die für beide Länder befriedigend wäre.
Paris, 14. Juni. Havas veröffentlicht fol- Seade offiziöse Mitteilung: Nach den Andeutungen, die man gestern absnd aus London er« Men habe, soll das Kabinett Baldwin be- schlossen haben, das Foreign Office damit zu beauftragen, a u f d i p l o m a t i s che mW ege ^lt der französischen Regierung die schwe-
Paris, 13. Juni. Der offiziöse „Temps" [ schreibt zur Frage des sogen. W a f f e n st i l l - . standesimRuhrgebiet:Die Franzosen .... „., , würden es nicht ablehnen, sich mit diesem Ge
benden V^e r l a n M n g e n über die danken zu beschäftigen. Frankreich fühle sich ^Oelunqbes Report stark genug, um stets gemäßigt zu sein. Mit
l e m § fortzusetzen. Man dürfe also an- dem Tage, an dem die deutsche Reichs- und die
nehmen, daß ein Einverständnis über diese Prozedur sich werde erzielen lassen, die der französischen Regierung kein Hindernis bereiten wolle, unter dem Vorbehalt, daß der Meinungsaustausch auf dem gewöhnlichen diplomatischen Wege erfolge und nicht mündlich im Laufe einer Sachoerständigenkonferenz. Auch werde die Bedinguna gestellt, daß Deutschland von diesenVerhandlungenferngehal- t e n werde, solange es nicht den passiven Widerstand im Ruhrgebiet eingestellt hat.
Diplomatische Verhandlungen.
Paris, 14. Juni. Wie die Morgsnpresfe feftftellt, hat das Foreign Office gestern nachmittag den Botschaftern von Frankreich und Belgien einen Fragebogen übermittelt, um sich über die Absichten der französffchen Regierung zu informieren. Nach dem „Echo de Paris" scheint dieses Memorandum sich in der Hauptsache auf folgende zwei Punkte zu richten:
1. Man möge begründen, d. h. den Sinn der Worte anführen, „Verschwinden des passiven Widerstandes"
2. Man möge das Regime der Besetzung begründen, das man im Ruhrgebiet annehmen will, im Falle daß Deutschland nichts mehr unternehmen werde um dem französisch-belgi-
ramm Hindernisse zu bereiten. des^B-aritts ..vaffiver Md?"
werde.
Paris, 14, Juni. Zur Lage schreibt der halbamtliche „Petit Parisien": Eine einzige Tatsache hat sich gestern vollzogen. Die englische Regierung hat sich darauf befchränkt, durch Vermittlung des ftanzösischen Botschafters einige Aufklärungen über die letzten Mitteilungen Frankreichs über die Frage des passiven Widerstandes zu erlangen. Es scheint, daß, che England uns antworten will, es wissen möchte, ob für den Fall, daß Deutschland auf den passiven Widerstand verzichtet, wir und die Belgier geneigt sind, die Besetzung des Ruhrgebietes zurückzuführen auf die Absichten, die denen nahe kommen, die vor dem von Deutschland organisierten Widerstand vorgesehen waren. Man kann bestätigen, daß diefranzösischeRegierung ihrerseits sich e i n e m M e i n u n g s a u s t a u f ch, fei es über diese Frage, sei es über das gesamte Reparationsproblem nicht entziehen wird. Irrtümlicherweise hatten verschiedene Leute Frankreich als widerspenstig in dieser Frage bezeichnet. Es wird also ein Meinungsaustausch zwischen London, Paris und Brüssel über den gesamten Komplex der Probleme stattfinden, die mit der Ruhrbesetzung und der Reparationsfrage im Zusammenhang stehen. Man glaubt jedoch, daß diese Verhandlungen ausschließlich durch Vermittlung der Kanzleien m i t Muse durchgeführt werden müssen und daß man für den Augenblick nicht eine Konferenz einberufen dürfe, sei es auch nur eine einfache Sachverständigenkonferenz. Es fei infolgedessen zweifelhaft, ob diese Verhandlungen rafch zu einem Ergebnis führen werden. Man müsse auch endlich hinzufügen, daß man in London gestern abend von einer demnächstigen Zusammenkunft zwischen Baldwin und Poin- caré gesprochen habe.
Eine Zusammenkunft Baldwins mit poincarè?
Paris, 14. Juni. Der Londoner Berichterstatter des „Echo de Paris" will aus bester Quelle erfahren haben, daß man in offiziellen Kreisen dem Premierininifter angeraten habe, baldigst eine Begegnung mit Poincare zu haben. Man sehe darin die einzige Möglichkeit, aus der Sackgasse herauszukommen.
Wie sich der „Temps" den Waffen- stiUsiand denkt.
preußische Regierung alles getan haben würden, um dem Widerstand ein Ziel zu setzen und die Ruhrbevölkerung zur loyalen Znsammenarbeit mit den Alliierten besttmme, mit dem Tage, wo daraus ein normaler Fortgang der deutschen Leistungen, der Zahlungseintreibung, des Verkehrs usw. resultieren würde, wäre man in die Lage zurückversetzt, die französische und die belgische Regierung am 11. Januar im Auge gehabt hätten. Im Rahmen der interalliierten Organisationen im Ruhrgebiet würde alsdann die Verwaltung durch die Zivilisten wieder vorherrschend sein. Indessen würden fünf Monate aggressiven Widerstandes leider nicht spurlos bleiben. Man müsse daher fchonjetztzwei Vorbehalte machen? Einmal könnte die
fünf Monate hindurch unter der deutschen Bevölkerung betriebene Agitation noch weiter gefährliche Folgen für die französischen Soldaten, ja sogar für die ftanzösischen Zivilbeamten haben, und es sei deshalb von Wichtigkeit, daß es dem französisch-belgischen Kommando frei st ehe, alle Sicherheitsmaß n a h m e n z u t r e f f e n, die ihm durch die Ereignisse geboten erschienen. Des weiteren werde die Ligui-dation des deutschen Widerstandes gewisse Vorsichtsmaßregeln erfordern. Um ein Beispiel anzuführen: Man könne nicht gestatten, daß die Vorräte an Metallwaren, die dank der Regierungsvorschüsse angelegt worden seien, Vorschüsse, die die Industriellen in entwerteten Papiermark zurückzahlten, unvermittelt auf den Markt geworfen würden. Wenn das deutscheWaffenftillstattdsprojekt sich den bisher angeführten französischen Gedankengängen anpasse, fei ein Meinungsaustausch darüber nicht ausgeschlossen Die Engländer besäßen ein
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Regime in den Vordergrund treten solle, brauchte es nur einigesnglischeAbtei- lungen den belgischen und französischen Soldaten zur Seite zu
stellen.
Dieser Waffenstillstand, wie ihn sich der „Temps" denkt, kommt natürlich einer restlosen Kapitulation Deutschlands gleich. Würden wir auf diesen französischen Kniff hereinfallen, dann könnte Frankreich seinen Ruhreinbruch als gelungen betrachten und hätte mit dem Besitz dieses deutschen Herzstückes einen der stärksten Trümpfe in der Hand. Die deutschen Industriellen, Arbeiter und Beamten müßten mit den Franzosen Hand in Hand arbeiten und den Besatzungsbehörden würde es freistehen, jederzeit Sicherheitsmaßnahmen — wie diese aussehen, haben wir in den fünf Monaten Ruhrbesetzung ja zur Genüge kennen gelernt — zu treffen. Zum Glück können wir auf diesen Kniff gar nicht eingehen, selbst wenn wir wollten, da der Widerstand im Ruhrgebiet eben nicht in der Sphäre der Diplomatie erfunden und großgezogen, sondern, wie der Freiheitskampf der Iren und Türken, aus dem Urboden des nationalen Bewußtseins heraus geboren ist. Mit Recht führt die „Deuffche Bergwerkszeitung" hierüber aus:
Solle« vielleicht die Eisenbahner, Zoll» und Postbeamte« sich bereit finden, in den Dienst der fran« höfischen Regie zu treten, solle« die Bergwerke erneut die Kokrbalden für die Franzose« auffâllen, sollen die Zechenbesitzer die Koblensteuer an die Franzosen ad- iübren, obgleich lediglich da» Kohlensyndikat in dieser Frage zuständig ist, oder soll gar die Regierung dem Synd.kat entsprechende Anweisung geben und dadurch vorweg eine neue Leistung zugesteben, die >» dem bi»- htrigtn Reparation»programm gar nicht vorgeirden war? ®»Ben die industriellen Werke Ausfuhrabqaben und Zölle an die Franzosen entrichte« und soll schließlich die Regierung in einem Aufruf an die Ruhrbe- Völkerung diese ersuchen, den Franzose« freundschaft- licht Gefühle entgcg-nzubringen, ihnen bereitwilligst von ihrem knappen Warenvorrat abzulaffen, ihre Gerichtsbarkeit anzuerkennen usw. ? Hieraus ergibt sich die Abwegigkeit der Forderung Poincarès und darüber hinaus — du volle Unerfüllbarkeit.
Ein zweiter Fall Schlageter.
Köln, 18. Juni. Wie HavaS mitteitt, ist der Ingenieur der Badischen Anilin- und Sodafabrik Paul Görke vom französische« Kriegsgericht in Mainz wegen angeblicher Sabotage, die der Angeklagte zugegeben haben soll, zum Tode verurteilt worden. ,
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Noch steht daS gesamte deutsche Volk unter dem erschütternden Eindruck der Erich etzung Schlageters durch die Franzosen und schon wieder bringt ber iratjt die Nachricht von einem weiteren Todeiurtell, da» die rechtlosen Eindringlinge und frechen Gewalttäter gefallt haben. Görke soll ein Geständnis abgelegt haben, daß
er das Eisenbakmattentat bei Insheim — daS kein Menschenleben kostete — besangen habe. Hätte er bis Sabotage begangen, dann hätte er damit weiter nicht» getan, als den französischen Eindringlingen gegenüber das deutsche HauSrecht wahrgenommen. Loch Görd war an dem Sabotageakt gar nicht beteiligt, man hat ihm das Geständnis durch achtstündige Peinigung und Mißhandlung abgezwungen, ein falsches Geständnis, dar Geständnis einer Tat, an der er gar nicht teS hatte, ein Geständnis nach einer Folterung, daS ihr dann zu zweimaligem Selbstmordversuch getrieben hat. Sollten die Franzosen — und man darf eS ihn« wohl zutrauen — ihr Werk frecher Gewalt auch diesmal durch Vollstreckung des Urteils krönen, s» könn« wir vorläufig nichts andere» tun, als eS zu de« übrige« zu legen, aber nicht, um er zu vergessen Nein, zu all dem vielen, was sich aufgesummt hat uni daS wir im Gedächtnis behalten bis zu jener Zeit, bü ja doch einmal fein wird.
Isolierung des ganzen besetzten Gebietes.
Koblenz, 13. Juni. Nach einer Nit» teilung des Bezirksdelegierten wurde für einen Monat die E i n r e i s e vom unbesetzten in das ' ' " ~ ‘
errt; nur in
dringenden Ausnahmefällen, z. B. bei einem Todesfall, soll die Einreiseerlaubnis erteilt werden. Sm allgemeinen macht sich eine zunehmende Handhabung der von den Be» satzungsorganen erlassenen Verordnungen bemerkbar.
(Dieser Schritt bedeutet die vollständige Abtrennung der gesamten besetzten Gebiet» vom übrigen Deutsch, land und ist der entscheidende Schritt zur politischen und wirtschaftlichen Abschnürung deS RuhrgebieteS und des Rheinländer, die in den nationalistischen Kreisen Frankreichs bereit» seit Wochen befürwortet wurde. D. Red.)
Der englische Slutres über -s»
»er Stadt Danzig und fner Bericht ir? 881'erbuiti* kommissars in Wien über die langfristigen Anleih»-» sowie zahlreichen anderen Frage« steht auf der Tage». Ordnung ein englischer Antrag über da» Laargeout. DaS Bölkerbundssekretariat teilt darüber folgendes mit: Die englische Regierung hat durch Vermittelung der englischen Vertreter» auf der Ratstagung, Wood, beantragt, die Aufmerksamkeit de» Rate» auf die Verordnungen der RegierungSkommission des Saargebiets v»m 7. März 1923 iber die Aufrechterhaltung der Ordnung und vom 2. Mai über die Streikposten zu lenken. Die englische Regierung beantragt, anßerdc» eine Untersuchung tariber, ob die Vertretung bei SaargedietcS durch die Regierungskommtsfion de» Gerste und »ent Buchstaben des Versailler Vertrage» entspricht.
Die Anklage gegen Eachin und Sollet» fallen gelassen.
Paris, 13. Juni. Der Untersuchungsrichter hat »ie Anklage gegen den Abg. Marcel Eachin und Ge» nossen, sowie gegen den deutschen ReichStagSadgeord» neten Hollein wegen eines angeblichen Komplott» geg« »ie vlchcrtzcit bei Staate» fallen lassen. Er wird »crhald angenommen, daß Höllern morgen in Freiheit gesetzt, da» ucißt an die Grenze gebracht und «ui Frankreich ausgewiesen werden wird.
Der Dollar über 100000,
Die Ungewißheit der politischen Lage sowie die Reservierthett seitens der englischen Regierung gegenüber dem deutschen Memorandum hatten zur Folge, daß an der gestrigen Börse Dollarnoten, die im Laufe des Vormittags mit 91 000 Mark eingesetzt hatten, späterhin bis auf 100 000 Mark anzogen und heute morgen mit 101000 einsetzten, somit einen Stand er» reichten, den man bisher für vollkommen aus« geschloffen erachtet hatte. Eine Mark hat also nur noch kaum ein Zweiundzwanzigtausenüstet ihres Friedenswertes. Das charakterisiert zur Genüge Deutschlands furchtbare Lage. Die wesentlichen Stadien der Markentwertung in der letzten Zeit veranschaulicht folgende Zahlen« reihe. Der Dollar wurde in deutsche Mark bewertet am:
12. L 8. IV. 18. IV. 15. V. 81. V. 5. VL 11. VL iüëöiränixräöö^^
13. VL 'ibüouo'
Die Stützungsaktion der Mart vermocht die Mark nur auf einem Drittel ihres Werte« vor dem Ruhreinbnich zu halten. Seit dem Zusammenbruch der Stützungsaktion am 18. Aprit bis heute aber schrumpfte der Wert der Ma^ weiterhin auf fast ein Fünftel zusammen. Seit Beginn des Jahres, das Deutschland den Ruhr- einbruch brachte, ist also der Wert der Mark auf etwa ein Vierzehnte! gesunken.
Dollar (io Mr norm.) 101000