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Hanauer WAnzeiM

General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. SRT**

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fit. 136

Mittwoch den 13. Juni

1923

Das Neueste.

Reichskanzler Dr. Cuno führte gestern ri« Besprechung mit der hessischen Regierung.

Den Regierungen von Paris, London M Brüssel wurde eine weitere deutsche Pro­testnote über die Ausweisung von 1663 Be- mten mit ihren Familien aus dem besetzten rheinischen Gebiet übergeben.

In Dortmund wurden gestern abermals Wei Deutsche erschossen. Auch in Recklinghausen haben die Franzosen einen Deutschen erschossen.

Ueber Höchst a. M. wurde von den Fran- zasen^ der verschärfte Belagerungszustand ver-

Der Generalstreik in Oberschlesien ist fast vollkommen.

Zwischen Paris und London.

Der Schwerpunkt des politischen Geschehens, das durch die neue deutsche Note in Fluß ge­kommen ist, liegt zwischen Paris und London. So unsicher und ungewiß im einzelnen die Er­gebnisse des Londoner Kabinettsrates sein mögen die amtlichen Kreise Londons be- wchren über das Ergebnis der Kabinettssitzung ^kontag abend immer noch strengstes Stillschweigen, so sehr man sich auch von jedem Optimismus hüten muß, das eine kann ooch gesagt werden: Die Vorsicht und der ver- haMungstechnifche Apparat der von Baldwin oufgeboten wird, um die Frage einer Lösung näher zu führen, mit einem Wort der Stil der -Mrvechandlungen, lassen auf den großen Ernst Wietzen, den England heute der Reparations- W angedeihen läßt. Man darf diese Tat- Nichts zu ver- rei^s gegen jede nicht von Frankreich diktierte Losung der denkbar stärkste sein wird, was auch aus einer unten folgenden, sicherlich amtlich in- szemerten Meldung hervorgeht. Doch auch hier § Frankreich ein Gegenspieler im getreuen Belgien entstanden, das in Opposition gegen die öanuarpläne Poincarös einen eigenen Repa- ranonsplan in London und Rom unterbreitet M, l^r, im Gegensatz zu Paris, den Wert der ttuhrbesetzung als eines wirtschaftlichen Pfan- leugnet. Die französischen Staatsmänner also heute, woran sie sind. Es ist wohl möglich, daß vorerst französischerseits versucht wird, auf diplomatischem Wege aus der Sack- » herauszukommen, in die die Politik poincarès geführt hat. Dieser Ausweg würde aber schnurstracks zur Politik von Cannes füh­ren, die Poincare bekämpft hat. Er hat sie M emem Maß für unmöglich und für Frank- erniedrigend bezeichnet, daß er wohl kaum en Weg nach Kanossa finden kann, ohne ein gutes Stück seines Prestiges, namentlich bei aen nationalistischen Kreisen zu verlieren. Wenn ll}Saré sich selbst getreu bleiben will, muß er den Schritt des britischen Kabinetts als "Widete Tatsache hinnehmen. Deutscherseits bedauert werden; denn erfahrungs- Mnaß sucht jede französische Politik, die Schiff- m England erlitten hat, eine Entschädi- in Deutschland. Noch nie war es chr aber gemacht, dieses Ziel zu erreichen, als feit LkI Parker Militärgewalt im wichtigsten Wirtschaftsgebiet Deutschlands steht. Die Ent- s»7-nng der Dinge, wie sie sich aus dem eng- Kabinettsbeschluß ergibt, ist also keines- ein- ^" angetan, in Deutschland mehr als Di-i« Moralische Befriedigung hervorzurufen.

Befriedigung allerdings ist von Bedeutung. Die englischen Staats- scheinen den Sinn der Ruhrbesetzung eiitp K k^ haben; sie erklären vor aller Welt, d-w m A^6 Negierung könne den spontan aus niAi ^E .. entstandenen passiven Widerstand tnnL^Jr^^ beseitigen oder vermindern, sie g».^bc>chstens den kommunistischen Umtrieben «o-lchub leisten.

reifk kommt also jetzt darauf an, was Frank- finH» ^b' ob es den Weg nach Kanossa Sfnr; le . r ab es vorziehen wird, in der auszuhalten. Ueber die Lage be- en nachstehende Meldungen:

Englische Stimmen.

121 Sunt Die in den Erörterungen Lv Großbritannien und Frankreich über und Ruhrftage entstandene 12 Ernge Lage bildet nach wie vor das Haupt- r Blätter. Wie verlautet, hat das bri- E^.^obinett gestern abend keine endgültige bum. Un0 bezüglich des deutschen Memoran- "E der Vorstellungen der französischen wir^^^g Sesaßt. BWttermeldungen zufolge 0 ne Hoffnung auf eine Vereinbarung zwi-

schen England und Frankreich, die die Absen­dung einer gemeinsamen Antwort an Deutsch­land noch ermöglichen würde, nicht aufgegeben.

E v e n i n g Standard" zufolge sollen die britischen Bemühungen auf einen Ruhr- W affenstillst and auf folgende Grund­lagen hinzielen: Deutschland muß den passiven Widerstand einstellen, wenn Frankreich seinerseits die Art feiner Ruhrbesetzung ab­ändert.

P a l l Mall Gazette" zufolge soll ein hervorragender Diplomat geäußert haben, ein Punkt sei jetzt erreicht worden, wo die britische Ansicht sich behaupten müsse. Poincare kenne jetzt den britischen Plan. Wenn eine gemein­same Aktion nicht möglich sein sollte, so bleibe nur noch die Seperat-Aktion übrig.

Der politische Berichterstatter desM a n - ehester Guardian" geht sogar so weit zu erklären, daß die britische Regierung in den Verhandlungen bezüglich des deutschen Memo­randums einen Bruch mit Frankreich nahe sei. Die britische Regierung erkenne an, daß,die Einstellung des passiven Wider standes im Ruhrgebiet außerhalbderMachtderdeutschen Regierung liege.

Frankreichs Haltung.

Paris, 12. Ium. Havas macht folgende offiziöse Mitteilungen über die diplomatische Lage: 3m Ministerium für auswärtige Ange­legenheiten habe heute morgen keinerlei offi­zielle Nachricht über die Beratungen des eng­lischen Minifferrats vorgelegen. Man bewahre in diplomatischen Kreisen in dieser Beziehung unbedingte Zurückhaltung. Die Minister, die, s wie ' ca«_ hätten nicht über die durch die Haltung des Ministeriums Baldwin geschaffene Lage be­raten. Erst wenn die Regierung eine Bestä­tigung der heute vormittag von Havas ver­öffentlichten Informationen erhalten habe, werde sie ihre Entscheidung treffen. Es erscheine für diesen Fall zweifelhaft, daß man den englischen Vorschlag, die deutschen Vorschläge als Grundlage interalliierter Ver­handlungen zu betrachten,annehmenkönne, ohne daß Deutschland zunächst seinen passiven Widerstand einstelle. Unwahrscheinlich sei auch, daß der angebliche englischeVor- schlag, eine Sachverständigenkom­mission einzusetzen, günstig ausge­nommen werde. Eine derartige Konferenz könnte nur auf die erneute Feststellung der Meinungsverschiedenheiten hinauslaufen, die zwischen den Auffassungen der englischen und der französischen Regierung hinsichtlich der deut- schen Zahlungsfähigkeit und der Methoden be­stehe, mittels deren die Ausführung der deut­schen Verpflichtungen zu erzwingen sei.

Die Meinung Amerikas.

Paris, 12. Juni. Hier liegen Meldungen aus Washington vor, wonach das Staatsde­partement Neigung zu einer Teilnahme an einer internationalen Aussprache über das Reparationsproblem kundgegeben und erklärt habe, eine entsprechende Einladung würde in Washington auf günstige Auf­nahme rechnen können.

Fortsetzung des Blutbades in Dortmund.

Wieder zwei Deutsche erschossen.

Dortmund, 12. Iuni. Nach den bis­herigen Feststellungen haben die Besatzungs­truppen die Verhängung des Belagerungszu­standes zu schweren Ausschreitungen und Rache­taten gegen die friedliche Bevölkerung benutzt, die an dem Tod der beiden französischen Solda­ten völlig unbeteiligt ist. Es ist bisher noch nicht aufgeklärt, auf welche Weise die beiden franzö- iischen Unteroffiziere erschossen wurden. Es konnte auch nicht bewiesen werden, daß die : Täter überhaupt Deutsche sind. Die Stadtver- waltung tat alles, um den Befehl betreffend die Verhängung der Straßensperre so schnell wie ' möglich der Bevölkerung bekannt zu geben. Nach Lage der Dinge konnte aber derjenige Teil der Bevölkerung nicht mehr unterrichtet werden, der den Sonntag zu einem Erholungs­ausflug in die Umgebung von Dortmund be­nutzt hatte. Die Besatzungskruppen hatten am Sonntag aber vor allem die Zugänge zur Stadt durch starke Postierungen abgesperrt und jeden, der ohne Ausweis angetroffen wurde, estgehalleu. Bei der Festnahme und während der Inhaftierung wurde eine große Zah.

Männer und Frauen, wie aus Zeugenaussagen hervorgehk, von französischen Offizieren und Soldaten schwer mißhandelt. Insbesondere spielte bei den Mißhandlungen die Reitpeitsche der Franzosen wieder eine große Rolle. An den verkehrsreichsten Punkten der Stadt trieben die Soldaten die Einwohner vor sich her. Dabei kam es ebenfalls zu Mißhandlungen. Ein Augenzeuge erklärte, daß ein franjunWt Offizier mit zwei Revolverschüssen einen alten Mann tötete und auf zwei weitere Personen schoß. In welcher Weise die Franzosen vorge­gangen sind, ergibt sich aus der Tatsache, daß ein deutscher Arzt, der sich in Ausübung seines Berufes in ein Krankenhaus begeben wollte, niedergeschossen wurde. Das brutale Dor« gehen der französischen Vesatzungskruppen dauerten. Gestern wurde der Arzt G ü l p e und ein Polizeibeamter von französi­schen Truppen erschossen.

Dortmund, 12. Juni. Die Namen der in der Sonntag Nacht von den Franzosen Erschossenen sind: Walter Buschhoff, Kontorist, Heinrich Strothmann, Elektriker, Heinrich Hohmann, Bergmann, Paul Schwarzer, Kaufmann, Hans Schleh, Färbereibefitzer aus Hörde, ein schwei­zer Bürger. Der Name des sechsten Erschossenen konnte bisher noch nicht festgesrellt werden. Ein Verwundeter namens Frey liegt noch im ^ofrr tal. Auch über den Ort Huckards ist wegen der Vorfälle in Dortmund von 9 Uhr abends bis 5 Uhr morgens die Verkehrssperre verhängt worden. Die Reichsbank in Dortmund ist nock immer von den Franzosen besetzt. Während die­ser Zeit beschlagnahmten die Franzosen dort große Geldsummen, deren Höhe noch nicht fe gestellt ist.

Recklinßhanserr,. Juni. Ueber Reckling­hausen haben die Franzosen gestern abend den Belagerungszustand verhängt, den sie durch wüstesten Terror durchZusetzen versuchten. Trotz des Versprechens an den von der Stadt beauftragten Rechtsanwalt, daß wegen der Kürze der Zeit der Bekanntgabe der Sperre an die Bevölkerung die Bestimmungen für die erste Nacht nicht so scharf gehandhabt würden, setzte um 9 Uhr abends seitens der französischen Soldaten eine wilde und regellose Schießerei gegen erleuchtete Fenster und Balköne und auf den Straßen befindliche Personen ein. Bei dieser Schießerei wurde ein 18 jähriger junger Mann namens Karl Müller, der von Dortmund kam und von der Verkehrssperre nichts wußte, so schwer verletzt, daß er kurz darauf st a r b. Ueber weitere Opfer der Schießereien, mit denen zu rechnen ist, liegt bisher noch keine Nachricht vor. Gestern abend ist auch -r- angeblich wegen einer Beschießung französischer Posten über den Amtsbezirk Wanne eine Verkehrssperre verhängt worden. Etwa 120 Personen die in Unkenntnis der Verkehrssperre nach 9 Uhr abends auf den Straßen angetroffen wurden, sind bis heute morgen auf dem Schulhof in Haft behalten worden. Auch über Herne ist der verschärfte Belagerungszustand verhängt worden. Nach 9 Uhr abend» angetroffene Personen wurden schwer mißhandelt.

Recklinghausen, 13. Juni. Der von den Fran­zosen ohne Anruf erschossene Bergmann Müller lag 3 Stunden schwer verletzt an einer Straßen­ecke, ohne daß ihm ärztliche oder geistliche Hilfe, wonach er verlangte, zuteil wurde. Er verstarb auch so auf der Straße. Der Dechant der Stadt begab sich zum kommandierenden General und erhob Vorstellungen gegen die unerhörte Härte und Unmenschlichkeit, die in der Verordnung des sofortigen Schießens ohne Anruf liege.

Recklinghausen, 12. Juni. Dem Vernehmen nach ist der Belagerungszustand über Reckling­hausen verhängt worden, weil in der Nacht vom 11. 6. zwischen dem Bahnhof und dem Bahnhofs­hotel ein französischer Posten erschossen sein soll. Personen, die sich während der Sperrzeit auf den Straßen sehen lassen, werden beschaffen.

20 Millionen Mark Butze.

Wülffrath, 12. Juni. General Degoutte hat der Stadt Wülffrath, weil am 14. 4. auf einen französischen Posten Schüsse abgegeben sein sollen, eine Strafe von 20 Millionen Mark auferlegt. Falls die Summe nicht in acht Tagen gezahlt worden ist, sollen Geiseln festgenommen werden.

Belagerungszustand über Kochst.

Höchst a. M., 12. Juni. Infolge Weigerung der Stadt Höch st, die offenen Bahnübergänge bewachen iu lassen und für das Herablaffen der

Schranken auf den militarisierten Bahnstrecken Sorge zu tragen (Verordnung Nr. 162 der Nheinlandkommiffion) ist »am hiesigen ftanzöfi- schen Kreisdelegierten über die gesamte Gemeinde Höchst der verschärfte Belagerungszustand verhängt worden. Dem Bürgermeister ist angedroht worden, daß er vor ein Kriegsgericht gestellt werde. Seitens der Stadtverwaltung sind zur Aufrecht­erhaltung von Ruhe und Ordnung besondere Maßnahmen getroffen worden. . Die Geschäftsinhaber wurden aufgeferdert, in diesen Tagen keinerlei Preiserhöhungen vorzunehmen, außerdem ist eine Rationierung der Abgabe von Lebens mitteln erfolgt, von Lebensmitteln darf nur je ein Pfund, Oel nur viertelliterweise abgegeben werden.

Ausweisungen und Verhaftungen.

Ludwigshafen, 12. Juni. Ausgewiesen,unter Zurücklaffung der Möbel, wurden gestern ein lediger und 25 verheiratete Eisenbahnbeamte mit Frauen und Kindern. Verhaftetund ins Gefängnis nach Landau abgeführt wurden Eisenbahninspektor Buchhelt-Biebermühle.Eisenbahnbetriebraffisteni Schönfelder und Weichensteller Kronauer aus Münchweiler am Rosalb; die Gründe der Verhaftung sind unbekannt. Der Bürgermeister von Frankenstein versucht die Eisenbahner zur Schrankenbedienung zu zwingen; die Leute weigern sich aber, dies zu tun.

Ein wichtiges frauzvsisches Dokument

DasB. T." veröffentlicht ein Dokument, das einen Fragebogen darstellt, der im Sommer 1920 einem Agenten des französischen Nachrich­tendienstes übergeben worden war. Der Agent namens Willi Kühl versuchte die verlangten Informationen zu beschaffen, wurde aber dabei

Öeimniffe vom Reichsgericht zu vier Jahren fängnis verurteilt. Das Dukument beweist, daß schon im Jahre 1920 die Absicht in Frankreich bestand,in das Ruhr­gebiet einzufallen. In dem Frage­bogen befinden sich folgende Aufträge: Bringen Sie uns die Bahnhofspläne des Ruhrgebiets. Nennen Sie uns die Nummern der Bataillone, der Kompagnien und der Schwadronen der Reichswehr, die in Düsseldorf stationiert sind. Geben Sie uns an, aus wieviel Gruppen die Sicherheitspolizei in Düsseldorf besteht. Es folgen dann Fragen über die Haltung der Ar­beiterbevölkerung, der Reichswehr, der Polizei und der Einwohnerwehren. Auch wird gefragt, wie die Ingenieure und Direktoren die even­tuelle Besetzung des Ruhrgebiets durch die Entente hinehmen würden. Ferner werden In­formationen über das Bestehen von Lebens­mittellagern sowie über die Oel- und Eisen- produktion verlangt.

Der Reichskanzler in Seifen,

Darmstadt, 12. Jini. Reich4kan,ler Dr. L u n » traf heute mittag ix Begleitung der Reichswirtschafts­ministers Dr. Becker m 3 u g e n h e i« an der Berg­straße zur Besprechung mit der hessischen Lanherregie- rung und Vertretern der politischen und wirtschaft- lichen Lebens der gesamten hessischen Lande» ein. Die Au,spräche brachte den einmütigen Wille» der gesamten Bevölkerung zum Sx|. druck, den Abwehrkampf bir ,um gut«, Ende durchzuführen und die Lerllammemng von besetztem und unbesetztem Gebiet, von Nord- und Süddeutschland, wie sie das Land Hessen darstellt noch inniger und fester zu gestalten. Auch hier wnrde einmütig festgestellt, daß in der Frage der Zugehörig- seit der besetzten Gebiete zum Reich und zu den Ländern er keine Komprsmisse und feine Konzessionen gebe.

Aus Bulgarien,

Sofia, 12. Suhl Bulgarische Telegr.-Agentu». Ein von der neuen Regierung verbreiteter Manifest geißelt die Mißbräuche, die Gewalt und die Korruptionkherrschaft der alten Kabinettr Stam* bulijski, das dank einer in der Geschichte Bul­garien« nie dagewesenen gewalttätigen Wahlbeein» flussung zweimal zur Regierung gelangt sei unter Bloß­stellung der Abgeordneten des Lande» vor dem Aus­land. Die Regierung erklärt, den allgemeinen Frieden im Auge zu haben, das Ansehen der Groß­mächte und der Nachbarn respektieren, sowie den Ver­trag von Neuilly loyal durchführen zu wollen, Bulgarien sei jedem kriegerischen Abenteuer abgeneigt.

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