General-Anzeiger ✓ Amtliches Organ für Sladl- und Landkreis Kana« a. M.
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Sir. 114
Donnerslag den 17. Mai
1923
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Sie sozialdemokratische Anfrage. - ilrbeiisgemeinschaft. — Der Nutzem
Der deutsche Reichstag scheint in letzter Zeit doch manches gelernt zu haben. Unmittelbar nor Beginn der Pfingstferien hat es gestern «och eine kurze politische Aussprache gegeben md wenn man vorher aus Grund alter Er- schrungen diesem Ergebnis mit einiger Be- jorgnis entgegengesehen hatte, so hat der Ver- taf doch gezeigt, daß diesmal die Besorgnis unbegründet war und es wird sicherlich in der Welt keinen schlechten Eindruck machen, daß die deutsche Volksvertretung in dieser ernsten Stunde unserer schwierigen Lage vollauf gerecht geworden ist. Wenn in der gestrigen Aussprache die Vertreter der beiden Flügel- porteien fast ausschließlich das Wort geführt hoben, so ist das aus der Entwicklung der parlamentarischen Dinge zu erklären. Da sich die Regierung auf die Mittelparteien in erster Linie stützt, genügte es für diese, sowie für die Regierung selbst, durch den Mund eines Abgeordneten und des Reichsministers v. Rosenberg die Erklärung abgeben zu lassen, daß jetzt so kurz nach dem Eintreffen der Noten der Alliierten eine eingehende Erörterung der einzelnen Punkte dieses Notenaustausches wie der ge- lomten Reparationsfrage, der Besetzung von Rhein- und Ruhrland noch nicht möglich und auch nicht angebracht sei. Um so wichtiger md die Reden der beiden Redner der sozia- 'emokratischen und der deutschnationalen Frak- wn; dem aus beiden Lagern waren in letzter Zeit Stimmen laut geworden, die im In- und konnten, daß ein Rücktritt der fetzigen Regie- ning, eine Zermürbung und Zersplitterung des Ätschen Volkes im Abwehrkampf zu fürchten seien. Wir erinnern nur daran, daß in verschiedenen Blättern der Linken vor einigen Tagen der Wunsch nach Ablösung der fetzigen Regierung durch die sogenannte „kleine Koalition" auftauchte. Diese Absicht ist durch die gestrige Rede des Abgeordneten Müller-Fran- en einwandfrei widerlegt worden; und er hat keinen Zweifel darüber gelassen, daß seine Partei hinter der Regierung Cuno steht und M seine Partei ganz entschieden am passiven Aderstand festhält und jede Kapitulation weit
sich weist. Die Rede des Deutschnationalen ^rgt ist insofern bedeutend, als derselbe Red- to erst vor einigen Tagen noch in einer auf Mer Tagung in Wurzen gehaltenen Rede die Vermutung aufkommen ließ, als ob die Deutsch- Mionalen der Regierung gegenüber eine Obstruktionspolitik einnehmen wollten. Auch Hergt w sich gestern unzweideutig hinter die Regie-
Cuno gestellt und erklärt, daß seine Partei so lange hinter dieser Regierung stehen ^rüe, solange letztere eine Regierung des Ab- ^hrwillens bleibe.
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. Ueber den Verlauf der außenpolitischen Debatte liegt uns folgender Bericht vor: »Abgeordneter Müller-Franken (S.): ^Notenwechsel hat keine Befrie - geschaffen. Im Gegenteil, der ^sror im alt- und neubesetzten Gebiet hat Untlich zugenommen. Wir haben die harten ^'Psgerichtsurteile von Werden und Mainz die ein Hohn auf jede Gerechtigkeit find. ^sall.) In Frankreich und Belgien sollte M endlich einfehen, daß durch den verstärkten Mr eine Befriedung der europäischen Ver- ^isse nicht erreicht werden kann. In den Mwortnoten auf die deutsche Note ist das .Wg Erfreuliche, daß sie nicht den Weg t>er= Wien, der zu erfolgreichen Verhandlungen kann und schließlich auch führen muß.
^ belgisch-französische Note verlangt von s^Mland die Einstellung des passiven Wider- â es. Selbst die französische Regierung endlich einsehen, daß der passive Merstand an der Ruhr nicht von der Ischen Regierung kommandiert, sondern aus eigenen Willen der Bevölkerung geboren (Lebhafte Zustimmung.) Wäre es anders, 5wäre dieser passive Widerstand schon y unter dem französischen Terror zu- ^Mengebrochen. Wir haben es nicht verstan- daß in der deutschen Note so viel von dem kiwen Widerstand geredet wurde, den sollte doch allein der' Bevölkerung überlassen, in^er wandte sich dann gegen die Behaup- (lS- Die Sozialdemokraten hätten die Note be-
W und fuhr dann fort: Wir haben tat- WM die Note erst aus der Bresse kennen ae-
«die MootMn.
- Sine Erklärung der bürgerlichen tiuisler lehnt eine Stellungnahme ab.
lernt. Die innere Politik muß bei so wichtigen außerordentlichen Fragen überhaupt vollkommen außer Betracht bleiben. Wir müssen mehr Wert auf die Schaffung von Garantien für unser Angebot legen. (Graf Westarp (dtschnt.) ruft hier dazwischen: „Es ist doch nichts da!") Man sollte doch hier nicht etwas glauben machen wollen, was uns kein Mensch im Ausland glaubt. Wer die Entschuldung der Landwirtschaft beobachtet hat, der weis, daß doch noch einiges da ist, wenn es gilt, eine-endgültige Lösung zu treffen, wenn es gilt, das Ruhrgebiet zu befreien und am Rhein geordnete Verhältnisse zu schaffen. Für diesen Fall dürfen überhaupt keine materiellen Opfer gescheut werden, so groß sie nur aufgebracht werden können. (Beifall links und in der Mitte.) Es zeigt sich aus den englischen Antworten, daß die Ziffern nicht so weit auseinandergehen, daß nicht bei gegenseitigem ernsten Verhandlungswillen ein Weg des Entgegenkommens vorhanden wäre. Im Rahmen des deutschen Angebotes muß der Wiederaufbau der verwüsteten französischen Gebiete erreicht werden. Eine Lösung läßt sich nur finden, wenn wir sub st anzierte Garantien bieten. Die deutsche Note läßt leider in diesem Punkte Konkretes vermissen. In das Gebiet dieser Garantien würden die jetzt freilich noch nicht vorhandenen Eisenbahnüber- schüsfe gehören, vielleicht auch die Einnahmen des Branntweinmonopols. Vor allem aber brauchen wir konkrete «MÄW» è der Reichskanzler Privatbriefe von Führern der Wirtschaft in diesem Sinne hat, so genügt das nicht. Wir müssen jetzt schon gesetzgeberische Schritte zur Erreichung dieser Garantien vorbereiten. Die Parteien, in denen die Führer der Wirtschaft sitzen, sollten jetzt schon erklären, daß sie daran arbeiten wollen. Auch eine Verständigung über die Kokslieferung wird gesucht werden müssen. Nur eine wirtschaftliche Annäherung wird zur Entspannung führen. Wir müssen den Plänen begegnen, die auf eine Beschlagnahme unserer Eisenbahnen ausgehen. Darum sollten wir auch konkrete Vorschläge für politische Sicherungen machen, dann wird Frankreich zeigen müssen, ob es wirklich ökonomische und nicht annexionistische Ziele verfolgt. W i r wollen nicht, wie Oesterreich, unter die Kontrolle der Entente geraten. Redner dankte der rheinischen Bevölkerung für ihre Treue und dafür, daß sie sich nicht durch Abenteurer und Dynamitattentäter zu unbesonnenen Schritten verleiten läßt. Wir sind überzeugt, daß die Regierung mit solchen Abenteurern nichts zu tun hat. Wenn Frankreich den Weg der Verständigung beschreiten will, dann wird die Zahl der Revancheschreier immer kleiner werden und immer größer die Zahl derer, die uns durch Arbeit aus dem Jammer herausführen wollen, in den uns der Krieg gebracht hat. (Beifall.)
Abg. Dr. Leicht (Dayr. Vpt.): Im Namen des Zentrums, der Deutschen Volkspartei, der Demokratischen Partei und der Bayerischen Volkspartei habe ich folgende Erklärung abzugeben: Der gegenwärtige Augenblick erscheint uns als verfrüht, zu den auf das deutsche Angebot eingegangenen Antworten im Reichstag Stellung zu nehmen. Wir werden uns deshalb an der parlamentarischen Aussprache nicht beteiligen. Wir sprechen aber die vertrauensvolle Erwartung aus, daß die Reichsregierung den Weg gehen wird, der in dieser für unser Volk und Vaterland so wichtigen Entscheidung notwendig ist. (Beifall bei den Mittelparteien.)
Abg. Hergt (dn.): So sehr wir wünschen, daß die angetnüpften Fäden nicht abreisen, so sehen wir doch jetzt, wo alle Antworten vorliegen, keine Möglichkeit, den Faden f o r t z u s p i n n e n. Die Schwierigkeiten liegen ja nicht bei uns. England hat durch die Rede Curzons die moralische Verpflichtung übernommen, nunmehr auch durchzuführen, was auf fein Betreiben eingeleitet wurde. Poin- car« verlangt bündige Angebote. Unter keinen Umständen darf dabei die deutsche Wirtschaft ge- chädigt werden. Nur etwaige Ueber- chüsse können für die Reparativ nszahlungeninFragekommen. Außerdem haben M die Verhältnisse so ge
ändert, daß im April nicht mehr möglich war, was noch im Januar geboten werden konnte. Englands Forderung von rund 50 Milliarden Goldmark war basiert auf dem Ianuarstand; unser Angebot beruht auf den augenblicklichen Verhältnissen. Somit besteht kein großer Unterschied zwischen unserem Angebot und Englands Wünschen und England hat sich selbst desavouiert, wenn es jetzt einen schroff ablehnenden Standpunkt einnimmt. In seiner früheren Rede hat sich Lord Curzon ausdrücklich moralisch auf unsere Seite gestellt und sich gegen jeden Versuch einer Zerstückelung Deutschlands gewandt. In der Note klingt es anders. Der Ruhreinfall wird hier als eine vollzogene Tatsache angesehen. In diesem Punkte^ kann es aber für uns kein Paktieren geben. Was der passive W i d e r st a n d' anbelangt, so sind wir im Gegensatz zu Müller-Franken der Ansicht, daß die Regierung allerdings die Pflicht hatte, sich ausdrücklich zu ihm zu bekennen. Sind wir alle einig in der Fortführung des passiven Widerstandes, dann müssen wir darin übereinstimmen, dieses auch dem Auslande gegenüber entschieden zu betonen. England ist also auch in diesem Punkte umgefallen. Den Forderungen Poincares gegenüber sind wir allerdings nicht der Ansicht, daß noch nicht alle Türen zugeschlagen seien. Höchstens sönnen wir durch das Kaudinische Joch gehen. Wir können schon, um den Glauben an die deutsche Ehrlichkeit nicht zu erschüttern, überunserletztesAngebot gar nichthinausgehen. Wir müssen den ungebrochenen Widerstand aufrechterhallen. Weit über unsere ursprünglichen Hoffnungen hinaus hat sich dieser Widerstand bewahrt. Der Wille zum Widerstand ist heute mindestens so stark wie vorher und hinzugekommen ist noch die Erbitterung über die französischen Gewaltakts. Weine Frakttwr ist zu illen Opfern bereit, um eine Lösung zu finden. Wir stehen hinter der Regierung, solangedie Regierung die Ab wehrregierung ist und bleibt. (Beifall rechts.)
Reichsminister des Aeußeren Frhr. v. Rosenberg: Zu meinem lebhaften Bedauern muß ich es mir versagen, den Herren Vorrednern, die sich auf das Gebiet der außenpolitischen Debatte begeben haben, im gegenwärtigen Augenblick auf dieses Gebiet zu folgen. Wie dem hohen Hause bekannt ist, ist nach der französischen und belgischen Antwort die englische und die italienische Antwort auf unsere Note vom 2. Mai am letzten Sonntag eingetroffen und gestern abend haben wir die Note der japanischen Regierung erhalten. Die Reichsregierung ist mit Ernst und Sorgfalt, die der Wichtigkeit des Gegenstandes entsprechen, in die Prüfung dieser Antworten eingetreten. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Bevor dies der Fall ist, würde es den Interessen des Landes widersprechen, vom Regierungstifch Erklärungen zur Gesamtlage unserer auswärtigen Politik oder zu der sie beherrschenden Spezialfragen abzugeben. Ich bitte aber das hohe Haus überzeugt zu sein, daß die Regierung sich der auf ihr lastenden Verantwortung bewußt und nur von dem einen Bestreben erfüllt ist, den Weg zu gehen, den ihr nach Pflicht und Ueberzeugung das Interesse von Volk und Vaterland, das Interesse der Gesamtheit vorschreibt. (Beifall.)
Nach der Erklärung des Außenministers verließen die meisten Abgeordneten den Saal. Nur zwölf Abgeordnete hörten den kommunistischen Redner an.
Abg. Koenen (Kom.): Wir stehen unmittelbar vor der Gefahr eines neuen Krieges. E n g l a n d hat sich in seiner letzten Rote der Front gegenDeutschland angeschlossen. Rußland, der natürliche Verbündete Deutschlands, wird jetzt von allen kapitalistisch- faschistischen Staaten bedroht, die der letzten Station des Proletrariats dasselbe Schicksal bereiten möchten. Die Regierung und die bürgerlichen Parteien haben nur Mut, wenn es gegen deutsche Proletarier geht. Sie wollen nur einen möglichst hohen Preis für den Verkauf des deutschen Ruhrgebiets an Frankreich. Die Kommunisten sind die einzigen im Ruhrgebiet, die den Franzosen energisch Widerstand entgegensetzen.
Abg. Wulle (deutsch-völkisch): Die deutsche Diplomatie, die sich früher nicht genug über Geheimdiplomatie entrüsten konnte, treibt jetzt, wo sie an der Macht ist, eine Kabinettspolitik hinter verschlossenen Türen, wie sie schlimmer nicht gedacht werden kann. Das Produkt dieser Geheimküche sind Noten, die den nationalen Selbstmord bedeuten. Wir legen Verwahrung ein gegen dieses angeblich demokratisch>-parla-
mentarische System. Die Antworten Englands und Italiens sind einfach unverschämt. Der Redner protestierte weiter gegen die geplante Aufhebung des orientalischen Seminars in Berlin.
Damit schloß die allgemeine Aussprache.
Aus dem Sinbruchsgebiet.
Münster. 16. Mai. In der Stadt Wat» t e n s ch e i d wurden ca. 1000 Mann neue Truppen gelegt.
Wegen der Belegung sämtlicher Schulen mit französischen Truppen mußte in C a st r o p und Hattlinghausen der Schulunterricht eingestellt werden.
Wegen Nichtzahlung einer der Stadt auferlegten Geldbuße von zehn Millionen Mark wurden in Dortmund Bürgermeister Fischer und Stadtbaurat Koertgenver» haftet.
Im Caftrover Militärgefängnis sind weiter eingeliefert worden: zwei Bürobeamt« und vier Arbeiter. Vom Kriegsgericht in Witten wurden verurteilt: vier Arbeiter aus Witten wegen Schmuggeleien zu je einer Million Geldstrafe und je zwei Monaten Gefängnis, ein Gastwirt und ein Maurer zu je 500 000 Mark Geldstrafe, weil sie ihre Brief- tauben nicht angemeldet hatten und ein Bahn- beamter zu einem Jahr Gefängnis und einer Million Geldstrafe.
Ueber Lennep und Mengede wurde der verschärfte Belagerungszustand verhängt.
Düsseldorf. 16. Mai. Heute vormittag haben die Franzosen abermals bei zwei Zweigstellen der Düsseldorfer Erwerbslosen für. sorge die Kassen beschlagnahmt. In den Kassen befanden sich 25—30 Millionen.
Berlin, 16. Mai. Wie aus Koblenz ge- W^ âlâ m.Lü^ e,l bei Koblenz ein franMsckjsr Personenzug und liegt neben den Schienen.
Nach einer Meldung aus Koblenz werden die Möbel der aus gewiesenen Be- amten von jetzt nicht mehr heraus- gelassen.
Ncha einer Meldung ist die von den Franzosen für gestern nach Koblenz einberufene Eisenbabnerversammlungeinvöl- liger Fehlschlag gewesen. Es ist nicht gelungen, deutsche Eisenbahner für die Dienste der französischen Ellenbahnregie zu gewinnen.
Duisburg. 16. Mai. Die belgischen Besatzungsorgane erlassen ein sofort in Kraft tretendes Verbot für den Verkehr oderfürArbeiteninder Zeit von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens innerhalb einer Zone von 200 Meter stromabwärts vom R u h r st a u w e r k und stromaufwärts bis zu der Brücke, die zur Meidericherftraßs führt, im Süden vom Richtungswege West-Ost, der auf der Nordseite der Ruhr liegt und nach der Schleuse führt, und im Norden vom Richtwege Welk-Ost, der im Süden der Ruhr liegt. Die Posten erhielten Befehl, auf jede Person, die dem Verbot zuwiderhandelt, zu schießen. Uebertretung des Verbotes wird mit Gefängnisstrafe bis zu 5 Jahren und Geldstrafe bis zu 10 Millionen oder wechselweise mit einer dieser Strafen bedroht.
Gelsenkirchen. 16. Mai. Beim Oberbürgermeister erschienen gestern drei französische Offiziere und 20 Mann und teilten ihm mit» daß auch Gelsenkirchen nunmehr eine dauernde Besatzung erhalten, werde, und zwar würden drei Bataillone in die Stadt gelegt werden, von denen eines auf dem Flug- plotz, das andere im Stadtteil Bismarck und das dritte in der Mitte der Stadt in der Nähe des Hauptbahnhofs untergebracht werden solle,
Sprengung von Bahnanlsge«.
Saarbrücken, 17. Mai. In »er Nacht ,ua 14. Mai wurde auf dem Bahnkörper bei Foehre» eine Sprengung versuSk. Er wurde, soweit sich fest« stellen lieb, auf ein ®>i3 der Bahn eine Spreu,. Patrone gelegt, die bet der Durchfahrt eines Zuger zur Explosion kam, die die Gleise aufriè uni die letzten Wagen der Zuger zur Entgleisung brachte. Unmittelbar nach Bckauntwerden der Sabotageakte» verhafteten die Franjosen al» Geiseln den Beigeordnete« Robr in Schweich, sowie in Foebren den Gemeindevorstand, den Pfarrer und den Förster. Ueber bei Umfang de» ungerichteten Schaden» ist nicht» zu erfahren. da die Sabotagestkll- sofort von Saldate« ab- gesperrt wurde. — Dem Vernehmen nach soll es bei Wengerohr ebenfalls zu einer Sprengung dtt Bahnanlagen gekommen sein.
DvUar (10 Uhr oorm.) 46000