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General-Anzeiger / Amtliches Organ für Sladl- und Landkreis Kanan a. M

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Freilag den 20. April

1923

7 ';"~ mit

Verbrechen an der Nation". - Anmeldepflich

Das Reichskabinett beschäftigte sich gestern vormittag mit der Frage des gestrigen Mark­sturzes. der als ein neuer Vorstoß der Groß- fxekulation zu betrachten sei, den Dollarkurs um jeden Preis in die Höhe zu treiben. Da diese Versuche der Spekulation wiederholt unternommen worden seien, müsse die Taktik der Markstützungsaktion geändert werden, hierzu erhalten wir folgende amtliche Meldung:

Berlin, 19. April. Angesichts der plötz­lichen Steigerung der Devisenkurse hak das Stichskabinekt im Einvernehmen mit dem Reichsbankdirektorium beschlossen, die Stüt­zungsaktion mit allem Nachdruck tv e i - lerzuführen. Zu diesem Zwecke sollen, abgesehen von der Fortsetzung der börsenmähi- gen Skühungskäkigkeik, zunächst folgende Maß- nahmen unverzüglich ergriffen werden:

1. eine weitgehende Einschränkung der Einfuhr. (Die Einschränkung der Anfuhr wird sich hauptsächlich auf die Gebiete erstrecken, wo das Reich selbst als Importeur tätig ist, also auf den Getreide- und Kohlen- irnport. D. Red.)

2. Die Einführung einer allgemeinen Anmeldepflicht für den Besitz an. Devisen nach dem Stande des Tages, an dem die hierzu erforderliche Notverord- »ung erlassen wird.

Berlin, 19. April. Der Reichskanzler &ÄÄ

den Sozialdemokraten über die Stützungsaktion, st machte Mitteilungen darüber, was bisher Mr Markstützung von der Reichsregierung ge­sehen sei und was sie weiter zu tun gedenke «nd nahm Anregungen der Parteiführer ent­legen. Es ergab sich in diesen Besprechungen Me Uebereinstimmung.

Berlin, 20. April. Gestern fanden Ve- prechungen des R e i ch s k a b i n e t t s mit den ehrenden Berliner Bank lenken statt. »Is Ergebnis der Besprechungen weiß das »o. T." mitzuteilen, daß die Reichsregierung von der Einrichtung einer Devisen- icnlrale ab sehen werde wegen der Mchken Erfahrungen, die man in Wien und oudapesi mit einer solchen Einrichtung gemacht Me. Auf die Nichlanmeldung von Devisenbesitz sollen hohe Strafen Wk werden. Die Bankiers stellten der nechsregierung ihre Mitwirkung bei den Maß- Aymcn zur Stützung der Mark in vollem llm- ge zur Verfügung. Nach einer weiteren Jn- Nation des Blattes soll die Reichsbank ® Notfälle bereit sein, gewisse Mengen ihres Goldbestandes für '° Stützungsaktion zu verwenden, ^ichswirkschaflsminisker Becker über die Maß­nahmen.

* ^rlin, 19. April. Reichswirtfchâftsminister ^-Zecker erklärte heute im Reichstag, kein der Verurteilung sei scharf "Nug für die 'Verbrecher an der "tion, die den gestrigen Einbruch in , 'ore Devisenpolitik verschuldet Ä Die Regierung werde nicht vor den Maßnahmen gegen diese ver- "Äschen Spekulanten zurück- jj, » Wir wollen der Oefstntlichkeit gegen- "'nen Zweifel darüber lassen, daß die Sei,>"ngsaktion der Mark wie bisher weiter- werden muß. Die Regierung habe dazu nM' Ol® Mittel in der Hand. Die Stützungs- °u solle erweitert werden durch positive ^men' um unsere passive Handelsbilanz , aktiver zu gestalten. Die Einfuhr solle ig^wzelnen Gebieten beschränkt werden, be= ^er3 für die eigenen Bedürfnisse des Reiches.

. f°üe die Anmeldepflicht für Devifenbe- L.. angeführt werden. Außerdem werde die nn,erun9 nicht vor drakonischen Maß - zurückschrecken, um die Mark auf hn -Niveau zu erhalten, das ein w e i t e r e s t^,uffchn ellen der Lebenshal- H^? Kosten verhindert. Durch eine z^ A^stubenverordnung soll auch der Anreiz uemspekulation vermindert werden.

Industrie und Markstützung. den m"^'. ^9- April. Gegenüber anderslauten­de.. wchrichten stellt der Reichsverband ' veutschen Industrie kett, haft er

allem Nachdruck.

Einschränkung der Einfuhr. l für Devisen.

niemals bei der Regierung wegen Aenderung der von ihr durchgeführten Stützungsaktion der Mark vorstellig geworden fei. Der Reichsver­band erklärte vielmehr auch heute wieder bei einer mündlichen Rücksprache, wozu er den Reichskanzler eingeladen hatte, daß er die t a t - kräftige Fortführung der Stüt­zungsaktion für eine politische und wirt­schaftliche Notwendigkeit halte, für die er auch weiterhin im eigenen Interesse der In­dustrie mit allen Kräften eintreten werde.

*

Die Auffassung der Sachlage, wie sie an maßgebenden Stellen bestehen dürfte, wird uns wie folgt umschrieben:

Daß die deutsche Oeffentlichkeit in allen Dingen, die mit der Valuta Zusammenhängen, sehr nervös ist, ist einigermaßen begreiflich. Hinzu kommt, daß sich alle Sachverständigen darüber einig sind, wie unmöglich es ist, a u f die Dauer eine Stabilisierung der Mark herbeizuführen, ehe nicht grundlegend andere Verhältnisse geschaffen sind, und daß wir von deren Schaffung ganz offenbar noch sehr weit ab sind. Beides ist richtig; und selbstverständ­lich ist es möglich, daß die Stützungsaktion für die Mark eines Tages zusammenbricht, wenn die Schaffung jener grundlegend neuen Ver­hältnisse endgültige Regelung der deutschen Zahlungen, dadurch Wiederherstellung des deut- schen Kredits und infolgedessen Aufnahme aus­reichender Ausländsanleihen zu lange aus- stehen sollte. Der Abg. Dr. Helfferich hat vor­gestern das Gold der Reichsbank als Pulver im Ruhrkrieg bezeichnet und mit Recht, und unzweifelhaft im Sinne der Regierung verlangt, daß dieses Pulver nicht geschont wer­den dürfe. Es wird nicht geschont werden. Aber unser Pulvervorrat ist kein unbegrenzter; jeder Reichsbankausweis zeigt, daß unser Vorrat an Gold und Devisen eine Kampfesweise empfiehlt, die Großkampfschlach­ten nach Möglichkeit meidet und mit über­raschenden Gegenschlägen arbeitet. Sich dem starken Bedarf an auswärtigen Devisen ent­gegenzuwerfen, der sich in der letzten Zeit auf­gesammelt hatte, den Kampf also in einem Augenblick zu führen, in dem nicht nur die Spekulation, sondern auch der legale Bedarf an fremden Valuten außerordentlich preistrei­bend wirkte, mußte bei dieser Sachlage unzwei­felhaft bedenklich erscheinen. Die Reichsbank hat deshalb nicht mit schweren Geschützen ge­schossen, und der Entschluß der Regierung steht fest, die augenblickliche Haussebewegung sich auslaufen zu lassen, um dann plötzlich hervor­zubrechen. Schon diese Ankündigung scheint Wirkung auf die weitere Entwicklung der Hausse gehabt zu haben; die neue Ankündigung über die Absichten des Reichskabinetts wird ver­mutlich im gleichen Sinne wirken.

Denn die entscheidende Tatsache ist die fol­gende: So gewiß es ist, daß man mit den Be­ständen der Reichsbank nicht auf unbe­grenzte Dauer die Mark stützen kann, so sicher ist auf der anderen Seite, daß diese Bestände für noch sehr lange Zeil ausreichen. Die Kraft, den Dollarkurs wieder zurückzuwerfen, besitzt die Reichsbank unzweifelhaft noch; sie besäße sie auch, das bereits im Augenblick zu tun, nur würde das unverhältnismäßig viel ihrerBestände kosten, mit denen sparsam zu wirtschaften sich empfiehlt. Auch einem zweiten, dritten und vierten Ansturm wird sie bei dieser Taktik unzweifelhaft noch gewachsen sein. Jeder plötzliche Rückschlag im Dollarkurs aber, wie ihn die Reichsbank herbci- führen kann und h e r b e i f ü h r e n wird, kostet soundsoviel Prozent der Spekulanten den Hals und den riskiert keiner gern.

So unerfreulich demnach die gegenwärtige Markentwicklung ist, so ist sie doch keines­wegs im eigentlichen Sinne be­denk l i ch. Sie wird gebrochen werden, und wir werden den annähernd stabilen Zustand der Mark nach dem Brechen dieses ersten An­sturms auf lange Zeit wiedergewinnen. Wer auf unseren finanziellen Zusammenbruch spekuliert, seien es nun einzelne Aasgeier, seien es die französische und die belgische Re­gierung, wird zu seinem Leidwesen erfahren,

daß diese Spekulation noch außerordentlich ver­früht ist und daß wir alle Aussicht haben, die Mark so lange durchzu­halten, bis die verbrecherische Torheit des Ruhrabenteuers hat liquidiert werden müssen womit dann die Voraussetzung für eine endgültige Stabilisierung der Mark ge- geber sein würde.

Erneule Erwerbslosenaus­schreilungen.

Mülheim, 19. April. Die durch die Demonstration der Erwerbslosen geschaffene Lage ist sehr kritisch. Die Demonstranten zogen heute vormittag wieder vor das Rathaus, das sie umringt halten. Die Beamten sind dort ein- geschlosien und machen sich darauf gefaßt, die Nacht im Rathaus verbringen zu müssen. In den Straßen der inneren Stadt, die von den Demonstranten besetzt sind, wird ständig ge­schossen. Auch auf das Rathaus fielen Schöffe. Ganze Stadtteile sind vom Verkehr mit dem Inneren durch die Demonstranten abgeschnitten. Wie die Demonstranten in den Besitz der Waffen gekommen sind, ist nod) nicht aufgeklärt. Es handelt sich offensichtlich um einen von ver­brecherischen Elementen unterstützten Putsch. Die Sozialdemokraten sind von den Demonstranten weit abgerückk.

Mülheim Ruhr, 19. April. Kommu­nisten, Syndikalisten und Derbrechergesindel haben die Innenstadt von Mülheim besetzt und die SlKdtÄ«s?:Snge verbarrikadiert. Das Rat­haus liegt unter dem Gewehrfeuer der Auf- stöndlfchen, welche DMenhandlmrgen^ geplün­dert haben. Der Regierungspräsident hat an- geordnet, daß SckmhnzMei von Duisburg nach Mülheim entsandt wird.

Köln, 20. April. Wie dieKöln. Volksztg." zu den Vorgängen in MüLlbeim noch meldet, kam es gestern mittag zu zahlreichen Straßenkämpfe. Zur Abwehr der Aufrührer bildete sich unter der Leitung der wenigen Polizeibeamten, die nicht ausgewiesen sind, einen Selbstschutz. Die Ruhestörer haben aus Autos und sonstigen Fahrzeugen, die sie auf der Straße anhielten, Barrikaden errichtet. Von beiden Seiten wurde mit alten Schrot- und Jagdflinten geschossen. Nach derKöln. Volkszfg." sammelt.sich auch in Recklinghausen zahlreiches lichtscheues Gesindel aus dem besetzten und unbesetzten Gebiet an.

Mülheim, 19. April. Die gestrigen Unruhen in Mülheim. die durch Arbeitslose hervorgerufen wurden, haben sich während des Abends forrgesetzt. Im Anschluß an die Arbeitslosenversammlung kam es auf dem Marktplatz zu einem Zusammenstoß. Die von der Kriminalpolizei auseinandergetriebenen Demonstranten, welche einen Polizeibeamten fest- gehalten hatten, der später wieder befreit wurde, schossen auf die Polizei, welche das Feuer er­widerte, wobei einer der Demonstranten verletzt wurde. Heute früh versuchten die Demonstranten in den Werken die Arbeiter zum Verlassen der Werke aufzuwiegeln, was aber mißlang. Die Ar­beitslosen fordern eine einmalige Entschädigung als Ausgleich für die verloren gegangenen Arbeits­schichten und die ihnen durch die augenblicklichen wirtschaftlichen Verhältnisse entstandenen sonstigen pekuniären Schäden und zwar für Verheiratete und Hauptfamilienväter in Höhe von 1501)00 Mark, für Ledige 100000 Mark. Weiter wurde die Be- eitigung sämtlicher Akkordarbeiten und für Arbeits­lose eine Arbeitslosenunterstützung von 10000 Akk. pro Tag für Verheiratete, außerdem für Die Frau 100 Mark und für jedes Kind bis zu 500 Mark täglich verlangt. Die Arbeitslosen Mülheims wurden mit Notstandsarbeiten beschäftigt und er­hielten den üblichen Lohn. Die Tiefbauarbeiter hatten sich geweigert, in Akkord zu arbeiten. Bezeichnend ist, daß eine in Vohwinkel abge­haltene Arbeitslosenversammkung unter dem Schutz französischen Utilitäre stattfand.

Düsseldorf, 19. April. Western nachmittag wurde von den Arbeitslosen versucht, in der Tonhalle eine Versammlung abzuhalten. Da ihnen das Betreten des Saales verboten war. standen zahlreiche Arbeitslose in Gruppen in der Nähe der Tonhalle. Hierzu gesellten sich viele Slraßen- passanten, sodaß eine Verkehrsstörung entstand. Die Polizei nahm zwei Männer wegen Aufreizung und Widerstandes fest und biachte sie zur Wache in die Kreuzstra e. Einige Zeit darauf erschienen einige hundert Personen vor der Polizeiwache, um die Gefangenen zu befreien. Hierbei zog einer von ihnen einen Revolver und versuchte, in die Polizei­wache zu schienen. Der Reoo ner wurde dem Ar­beitslohn von einem anderen Manne aus der Hand geschlagen, wobei ein Schuß losging und die Kugel auf die Erde schlug. Die Polizei nahm noch zwei weitere Verhaftungen vor.

Münster, 19. April. In Essen sammelte sich heute morgen vor dem Rathause eine Anzahl Ar- beitsloser an, welche lln.eritützung verlangten Da die Polizei von den Franzosen aufgelöst ist, hatte sich die Feuerwehr zum Schutz des Rat­hauses eingefunden. Bis jetzt ist ine Ruhe nicht gestört worden.

Schupo für Mülheim?

Elderfeld, 20. April. General Denvigne» has sich zu General Simon begeben und von diesem |X dem Ortskommandanten nach Bredeney. Wahrschem« sich wollen die Franzosen die vom Regierungspräsiden­ten angeforderte Schutzpolizei von Duisburg nad Mülheim hereinlassen, nachdem sie sich über die gesät)» liche Lage klar geworden sind.

Mißlungener Generalstreik.

Mülheim, 20. April. Der von den Kommunist«« proklamierte Generalstreik ist mißlungen. Er wird in allen Werken gearbeitet.

Die Franzosen verpachten Essener Korels an ihre Landsleute.

Essen, 20. April. Das hiesige Holet Handelshof", das der Stabt Essen gehört, ist an einen Franzosen verpachtet worden. Der Vertrag mit der französischen Behörde lautet bis zum Ende der Besetzung. Der Pächter des Handelshofes erklärte einem ausländischen Kor­respondenten, daß er die P a ch t z e i k aus u n. gefähr dreißig Iahre schätze. Die Rs siaurationsräume im HolelKaiserhof" und im Parkhotel" sind für die Dauer von sechs Jahre« zur Verpachlung von den französischen Behör­den ausgeschrieben worden. Auch das Restaurant im Essener Haupsi gbuhof soll von den Franzo­sen verpachtet werden.

LangsâhriÄe Swanos arbeit für Sleinarbeiler.

Köln, 19. April. Nach einer Meldung derKölnischen Zeitung" aus Cochem standen drei Steinbrucharbeiter vor dem sran» zösück-cn Kriegsgericht unter der Anklage, den Wasserturm, den die Franzosen besetzt hatten, mit Steinen beworfen zu haben. Sie fassen au, f- SMn fei tëmen enrqtit^n und fortz«- rollt. Das Artelt lautete gegen den einen nickst erschienenen Arbeiter auf lebenslängliche Zwangsarbeit und gegen Zwei auf 10 Iahre Zwangsarbeik.

Unerhörte Behandlung der Eisen­bahner.

LudwisShaftn, 19. April. Für die unerhört» Behandlung der Eisenbahner in der Pfalz durch di< Franzosen ist folgender Fall ein gutes Beispiel: Sin Beamter in Kaiserslautern, in dessen Wohnnng ein französischer Kriminalbeamter vergeblich die Ausliefe­rung des Geballs verlangt batte, war auf da» Polizei- militärgericht bestellt worden. Dort wurde ihm, all er bestritt, fein Gehalt erhalten zu haben, von einem französischen Kriminalbeamten in Zivil zweimal mit der Hand heftig ins Gesicht geschlagen. Nach w eder» dosier Bedanptnng, sein Geld noch nicht erhalten zu haben, wurde er nach einem andern Militärbüro ge­bracht und erhielt dort, nachdem er bet feiner Behaup­tung blieb, von einem französischen Kriminalbeamten drei kräftige Hiebe. Darauf wurde er aufgeforbert dar Geld zu Hause zu holen. Er wurde ihm ange­raten, über die Schläge zu schweigen, da man el andernfalls doch erfahren und sich rächen würde.

Deutsche Eisenbahner ihr gew.nm".

Mainz, 19. April. Die Gefängniszellen i» Mairrz füllen sich mit jedem Tag mehr mit französischen Eisenbahnern, die ihren Dienst versagen, weil sie aus dem Labyrinth der Stellwerke und Gleisanlagen nicht herauskom­men und die Verantwortung für den sicheren Dienst uiid dis Gefahr für ihren Leib und Le­ben nicht auf sich nehmen wollen. Dieser Tage sollte ein Transsport Ausgewiesener abtrans­portiert werden, als gerade eine Anzahl ver­hafteter französischer Eisenbahner vorbeigeführi wurde, die ihrer Solidarität dadurch Ausdruck gaben,' daß sie den Ausgewiesenen zuriefen: Deutsche Eisenbahner, haltet aus, ihr gewinnt Wenn uns die Franzosen dies selbst zurufen, dann sind wir auf dem besten Wege und ist es die beste Arzenei für uns auszuhaiten und dem Schäumen des Herrn Poincars in Dünkirchen mit Ruhe und Gelassenheit zu begegnen.

Die " emeinden sollen für den Schutz

-er Ejsendahnanlagen haften.

Wetzlar, 20. April. JnReinbacb ist Die Ordonnanz 162 der Interalliierten Nhcinlandkomminion zwcckl Writergabe an die Bürgermeister veröffentlicht worden. Lant bicier Ordonnanz wird den Gemeinden der Schutz der Eisenbabnanlagcn übertragen. Die Nichibekannt- gäbe oder Nichtwciiergabe dieser Ordonnanz wird mit 1 0 I a b reu Zwangsarbeit bestraft.

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