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Keueral-Anzeiger / Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Kanan a. M. . Erscheint täglich mit Ausnahme der kann, und Feiertage. / Fernsprech-Anschluy Nr. 1887
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Nr. 76
Samstag den 31. März
1923
Das Neueste.
- Mcmuhetm hat heute »erftärfte Besetzung er- seit«.
- Di« Vr»ßi«dustri«llen de« Ruhrgebiet« lehnen Ht Zthlung der K»hleusteuer an die Franzosen ab.
- Sämtliche Familien der Offenburger Polizei. Kanten habe« de« AurmeisungSbefehl erhalte».
- In der französische« Kammer erklärte Poinearö mmt, die Franzosr« würde« sich cm» dem Ruhrgebiet M im Maße und im Verhältnis der erlangte» Zah- tagtx zurückziehe«.
Oslerhoffnurrgen.
$6 ist das alte Frühlingswunder, das den frischgefponnenen Teppich ausgehender Saatest über die Felder breitet, das die Säulen braun- rindiger Baumstämme mit lichtgrün umwirkten Steffen überwölbt; es ist das alte Frühlings- munber, das die schmerzhaft geschlossenen Blü- imkapseln sprengt, um Düfte und Farben in die winternüchterne Welt zu streuen, das Früh- Imgswunder, das die Ohren mit Läuten _ und Eingen erfüllt und im sehnenden Herzen die beglückenden Träume von Liebe und Glauben zum Leben erweckt. Ostern sagen die Menschen und atmen tief und schauen hell. Sie sind Wanderern gleich, die einen Gipfel erreichten, und sie sind nicht anders als Lasttträger, denen die Rast winkt. Des Alten müde, spannen sie die Flügel der Hoffnungen weit, und es ist ein Lauschen voll Andacht, wenn nun jubelfroh mächtige Lieder erbrausen und die Stimme des Predigers, von feierlicher Erregung heimlich durchzittert, verkündigt: Der Herr hat den Tod überwunden, er ist auferstanden, freut euch! Ja, ^WuSeren Vorbedingungen für das durch den
ft Die laue Luft, den klingenden Wald, die liebe Sonne und das fteudige Gottvertrauen
uns die Zwerge auf den ftanzösischen Ministersesseln nicht rauben, und wenn sie sich tausendmal vermessen, mit ihren Bajonetten die ganze Welt zu beherrschen. Wandern wir ruhig hmaus, atmen wir uns die Lunge gesund, baden wir die Seele ftisch, damit die ungeheuren morgen leichter werden, die uns bedrücken.
-Oie deutschen Sorgen! Für den Politiker ist 5 ein bedenkliches Geschäft, daß er damit Tau- m ^ Feiertagsfreude hineinplatzen muß, aar es wäre doch Pflichtvergessenheit, wenn er wo die Tatsachen eine so vernehmbare prache reden. Karfreitag und Ostern g,^ ""he beieinander, die Tage des tiefsten  und der höchsten Freude der Christen- L' schnell wandeln sich die Verhältnisse, »j/J ^peft das deutsche Volk seufzt, natürlich
es in den Ostertagen feinen Karfreitag kimute. Unerhört lauten die Nachrich- dinn Aampf' der sich im Ruhrgebiet nun I^'^'t elf Wochen abspielt. Weder Menschen- Eigentum wird von den Soldateskas geachtet, mit unerhörter ver- iT1 Auutalität gehen sie gegen die könn' Un$ Nuhrbevölkerung vor und wir ffs-s^? Uns uus der neueren Geschichte keines ter in Huwern, daß Soldaten zivilisierter Völ- L,ri °mem zivilisierten Lande jemals so ge- iin v Ä? jetzt die Franzosen steu- m ’ Ed Ruhrgebiet. Gegen pflicht- der m^^Ee werden empörende Akte sie sn^"!"^Eeit verübt — man weist sie tu f chreri Familien aus, oder wirft Weilt Ehrers Jahre ins Gefängnis oder ver- kommen 68 'n den letzetn Tagen vorge- i° zwanzig Jahren den H^ufbeit. Die Arbeitsstätten von Behör- WbenVrr?ie Wohlfahrt großer Bezirke ent- Nnnim- 1 werben, wie ein in der heutigen Oberhof wiedergegebene Schilderung aus ^ieberh u ??kgt, derart verwüstet, daß die Maaii^J wenn überhaupt, nur mit Pterin ^ü^h möglich sein wird. Die Be- kicher ^.ttcigt diese Drangsale mit äußerte hi»U i innern aber gärt und kocht es. Dulden 'schen Qualen, die das Volk zu ^ewub^- i werden noch vergrößert durch das Ueberarm ?^ Ohnmacht, mit der es die ^«n ex-, der Soldaten, besonders der Far- ^frifâner hen mu^: den Bajonettspitzen der barm«» °W Pistolenmündungen der Gen- sie nichte n ^oitpeitschen der Offiziere, kann kköstenbT'cv "öderes entgegensetzen als das ^oterlg^E'ewußtsein, all das für das geliebte Habern a 5u erleiden. Und sie erleidet es in Hörnte k "sicher Weise und mit ihr fühlt das ^l mte deutsche Volk, denn die« kämvft den
Kampf mit, der um Gerechtigkeit und Fried- samkeit geht gegen französische Räuber und Gewalthaber. Das deutsche Volk kennt die Pläne, die Frankreich jetzt verwirklichen will, jene Pläne, die darauf hinauslaufen, einen Streifen rechtsrheinischen Gebietes in wirtschaftlicher, militärischer, politischer Hinsicht dauernd sich und seiner Nordostmark Belgien anzugliedern, zu annektieren. Für das Saargebiet hat Franklreich den Plan bereits offen zugegeben. Für das Rheingebiet will es die Annexion in der Form eines von Frankreich abhängigen Sonder- staates vornehmen. So ähnlich hatte ja auch Ludwig XIV. die Annexion Elsaß-Lothringens vorbereitet. Jetzt gilt dieses Land in der Welt als ein urfranzösisches Land, dessen Rückgabe an Frankreich 1918 Lloyd George, Wilson und ähnliche Nichtswisser als die „Wiedergutmachung eines geschehenen Unrechts" zu bezeichnen wagten. So will Frankreich auch das Ruhrgebiet annektieren. Nur über die Form der Annexion ist man sich noch unklar, da man mit der trotzigen Haltung und dem störrischen Willen des Westfalen und Niederrheiners rechnen muß. Doch die Annexionsabsicht an sich besteht; das vorliegende Material ist zu belastend, als daß sie die französische Dementis wegleugnen könnten.
Und dennoch, trotz der unerhörten Gewaltakte und der fortgesetzten Verletzung der deutschen Souveränität durch Frankreich und Belgien sehen wir heute stärker als in den vier vergangenen Jahren der Demütigung und Schmach ein Hoffnungslicht schimmern, das wir als eine Morgenröte der Auferstehung bezeichnen möchten. Erwarten wir Hilfe und Rettung vom Ausland? Nein, vorläufig nicht; denn die Weltmächte, die im Jahre 1914 an
sehen immer noch mit Seelenruhe zu, wie die Souveränität Deutschlands wöchentlich, täglich, stündlich mit Füßen getreten wird. Das Weltgewissen hat sich trotz den wiederholten Appells der deutschen ReichsregierutiH noch nicht erhoben. Wir sind noch allein. Eine grausame Lehre für Jllusionsfrohe. Wir haben recht, aber wir haben keine Macht, und deshalb haben wir unrecht. Da wir keine Waffen haben, haben wir keine Freunde, denn wenn schon der liebe Gott, wie der alte Fritz behauptete, es immer mit den stärkeren Bataillonen hielt, wie können wir da von den Menschen etwas anderes verlangen? Und dennoch eine Morgenröte? Ja! Das deutsche Volk hat sich endlich entschlossen, sich selbst zu helfen, durch die von uns immer und immer wieder geforderte Einigkeit, die Bedingung zur Bezwingung des Poincaris- mus. Geradezu wundervolle Zeugnisse der Vaterlandsliebe hat das deutsche Volk in den letzten Wochen in allen Gauen, in allen Schichten und Ständen geliefert. Es ist sich einig in dem Gedanken der Abwehr der französischen Gewaltpläne, es steht fest wie eine Mauer, da es weiß, daß heute alles, aber auch alles an dieser Einigkeit hängt, die abwehrt, opfert und duldet um der Freiheit willen. An dieser Einigkeit, an dieser Mauer muß der Poincarismus zerschellen. Noch weiß niemand zu sagen, wie langsam Gottes Mühlen mahlen, aber dem deutschen Bewußtsein ist der Glaube köstlicher Besitz, daß sie trefflich fein mahlen und mit Schärfe einholen, wo sie mit Lagmut säumen. Vielleicht ist der Tag der Befreiung, dessen Kommen wir zwar ahnen, noch ferne, vielleicht ist er näher, als wir denken, doch ob ferne, ob nahe, um die deutsche Freiheit geht das Ringen. Einigkeit und Treue werden es gewinnen.
Deshalb lasset uns Ostern feiern! Ein Auf - erstehungssonntag kann dieses Osterfest für unser Volk sein, wenn wir alle wollen. Auf dem Berg von Golgatha errichtete man einst ein Kreuz und glaubte damit die Hoffnung und den Glauben der jungen Christenheit ein für allemal erledigt zu haben. Aber nur kurze Zeit und es kam das Ostern. Allen Gewaltigen zum Trotz rang sich die Wahrheit zum Lichte; sie wurde zur Kraft und brachte Auferstehung dem Gekreuzigten. Auch Deutschland wurde in Versailles ans Kreuz geschlagen — die rohe Gewalt der Uebermacht diktierte das Schuldig und gründete darauf einen Friedensvertrag, der unser deutsches Volk zu Boden drücken, es vernichten, es verderben soll, der den Franzosen und Belgiern jetzt als Handhabe dient, im deutschen Lande zu hausen wie die Wilden. Aber es wird auch hier gehen wie mit Golgatha; denn Wahrheit und Recht lassen sich nicht auf_Wffs_LM-WaLd der. Willkür. eruied-.
rigen. Schon beginnt für unsere Feinde die Welttyrannei, die sie errichtet und an der sie in ihrer Verblendung hangen, bereits zum Verhängnis zu werden. Das deutsche Auferstehen, so böswillig und gewalttätig man es sich auch W verhindern bemüht, es kommt so sicher, wie Ostern auf Golgatha — wenn wir die Treue halten und aushalten. , R. H.
Verstärkte Besetzung von Mannheim»
Mannheim, 31. März. Heute Samstag vormittag 5 Uhr zogen etwa 3 Kompagnien französische Infanterie mit Maschinengewehren über die Rheinbrücke durch den Parkring und Louisenring zur Friedrichsbrücke, auf der sie den Neckar überschritten und fotkinn in die Waldhofftrahe zum alten Denzwerk einbogen. dessen Eingänge mit einem Zug Truppen besetzt wurden. Die anderen Truppen marschierten bis zur Humboldtstraße, wo «sie Halt machten. Don hier aus rückte ein Zug ^7 Abr nach dem Hessischen Bahnhof vor, den sie besetzten.
Mannheim, 31. März. (8.30 norm.) Seit ihrem ersten Einrücken sind die Franzosen bis zur Stunde nicht weiter vorgerückt. Dagegen haben sie inzwischen sämtliche Abteilungen der Automobil- u. Motorenfabrik Benz u.Eo. besetzt. Die Arbeiter werden kontrolliert. Ferner wurde das Evangelische Waisenhaus von ftanzösischen Offizieren in Augenschein genommen.
Aus dem Ginbruchsyeblek.
Keine Kohlensteuer an Franzosen und Belgier.
Berlin, 30. März. Wie das „Berliner Tgbl." erfährt, haben die Großindustriellen des Ruhr gebiet es den Beschluß gefaßt, die Zahlung.der von den Franzosen und Belgiern geforderten Kohlen steuer abgulebnen und aüe Folgen auf sich.zu nehmen. Nach einer weiteren Mitteilung des Blattes soll in der Angelegenheit der Benutzung der Eisenbahnen in der englischen Besatzungszone zwischen der
deutschen
und der englischen Regierung ein
völliges Einverständnis erzielt worden sein.
Verhaftungen.
Bonn, 28. März. Der Bonner Oberbürgermeister Dr. Falk ist von den Franzosen gestern im Hotel Kaiserhof aus unbekannten Gründen verhaftet und im Kraftwagen fortgeschafft worden. Ferner wurden verhaftet der Schriftleiter Mond el von der „Bonner Zeitung" wegen eines Artikels über das Smeets-Attentat, was bekanntlich verboten ist. Ausgewiesen wurde der Vorsitzende der Bonner Demokratischen Partei Oberlehrer Westermann.
Der Bürgermeister Corsten ist aus unbekannten Gründen ausgewiesen worden. Man nimmt an, daß die Ursache in seiner Weige- g«rung, Wohnungen für die belgischen Zollbeamten freizugeben, zu suchen ist.
Bochum, 29. März. Die Franzosen haben im Laufe des Tages eine Reihe von Verhaftungen aus d er K au fm an ns ch a ft vorgenommen. So wurden Großkaufmann Heinrich B-hrenberg, Großkaufmann N. Lutz, Gustav Warringlör (Marmorwerk), Geschäftsführer Blum (Schuhhaus Gebr. Brinkmann) und Kommerzienrat Kotte verhaftet. Letzterer wurde bald wieder entlassen, die anderen wurden nach Weitmar geschaft. Die Festnahme hängt mit der entschiedenen Weigerung der Bochumer Kaufmannschaft zusammen, an B«>«tzung,an- gehörige zu verlausen. Auf diese Steigerung ist auch die Geschäfts- und Straßensperre innerhalb der Stadt zurückzuführen. Nach dem Handelskammersyndikus Dr. Iakobshagen und Kaufmann Walter Velten wurde vergeblich in deren Wohnungen gesucht. Die beiden befinden sich außerhalb Bochums.
Di« Angst vor der Presse.
Dortmund, 30. März. Die Franzosen beschränken sich in ihrem Bestreben, die ihnen unbequeme Presse mundtot zu machen, nicht mehr auf immer au», gekeimter werdende Verbote. Sie verbrennen an den ZoÜstalionen dre ihnen in die Hände fallenden IcitunzSpakete. Von der Castroper Post verlangten sie überdic» noch die Zeitungsliste, um alle Bezieher auswärtiger Reifungen feftfteUen zu können. Post. Investor Malmur, der die Hcrau»gabe der Zritunq«- lifte verweigerte, wurde verhaftet und einjesperrt. Zwei Postboten wurden auf ihrem Bcstellganq feftgenommen, jedoch wieder treigclassen, nachdem ihre Brieftaschen revidiert und eine Anzahl Zeitungen beschlagnahmt worden waren.
Französische »sistlinge.
Esten, 29. März. In Essen ist ein 15'/,jShriqe» Mädchen von zwei betrunkenen sranzöfiichen Soldateii vergewaltigt worden. Eine französische Streife hat beide feftgenommen. Bei der Vernehmung de» Mädchens wurde diesem mitgekHt, daß die Täter vor
*it* .ßxi*zk4a*xL*i» eiA^xILt. Jwu£«\aw-
Wupper- und Bolmetc^ »«droht.
London, 29. März. Der ©onberforrefponbeii der „Daily Mail" in Düffeldorf meldet, hab die Besetzung bei Wuppertales und bei Solmetalei bevor- stehe, weil die Franzosen die Metallwarenindustrie und die Werkzeugfabrikation treffen wollten. In deutschen industriellen Kreisen glaxbe man, hab die Franzosen in den nächsten Tagen zwischen Wipperfürth und Overrath Kontrollposten anfstellen würden. Dies« letzten Ortsihaften übernahmen die französischen Truppen erst kürzlich von d«n englischen Truppen, Gummersbach, Marienheide und Dieringbaufen sollten, toi» verlautete, in die Blockade nicht eingeschloffen werden.
(Die Ausdehnung der französischen „Besetzung" auf das Wuppet- und Volmetal würde bedeuten, daß auch die Städte Barmen-Elberield, Gevelrberg, Schwelm Radevormwald, Lüttringhausen, Lennep, Hagen und Haspe künftig innerhalb des Ecnbruchsgediete« liege» würden.)
Zugentgleisungen.
Ludwigshafen, 30. März. Am 27. März entgleiste i« Güterbahnhof Submiglhafen eine Rangier- abteilung mit zwei Wagen, am 28. März im Güter- bahnbos tkaiserslautern ein leerer Personenzug. Dei Sachschaden ist erheblich. Am 29. März stieß bei Neustadt a. H. ein Personenzug mit einem Güterzuj zusammen. Zwei Personen wurden dabei schwer, ei« leicht verletzt. Der Sachschaden ist bedeutend.
Köln, 30. März. Bei dem Eisenbahnunglück das sich dieser Tage bei Gerolstein ereignete, wurden elf Personen getötet. Darunter befinden sich nach der „Kölnischen Volkszeitung" iech« deutsche. Bei den Auftäumungkarbeiten warfen die Franzosen dar beschädigte Material einfach die Böschung hinunter.
Das französische SchreckensreZimeul in Offenburg.
Ostenburg, 30. März. Die Familien der Offew burger Polizeibeamten haben von den Franzosen bei Ausweisungsbefehl erhalten mit Frist bis zum Ostermontag abend. Kaum eine andere Maßnahme konnt, die Gcsühllofigkeit der rohen militärischen Gewalt besser kennzeichnen, als dieser NuSweisungSbefehl, von dem 10 Familien betroffen werden.
Nach einer Meldung bei „Berl. Tagcbl.* aul Offenburg ist die Nurweisung der deutschen Polizistenfamilien aus Offenburg als Vergeltung für die Zurückziehung der deutschen Schutzpolizei erfolgt An Sir Polizistcnfraucn elsäffischer Herkunft wurde von den Franzosen das Ansinnen gestellt, sich scheiden ;« lassen. Da» Verbleiben in der Stadt würd: ihnen bann gestattet werden. Am letzten Zahltag für die Eisenbahner machten die Franzosen Jagd auf die zahlbaren Lohngelser. Sogar Autoreifen wurden nach Geld durchsucht. Den Banken wurde verboten für Beamte Konten zu führen.
DieAnlwvrt aus die türkischen Gegen« Vorschläge.
PariS, 30. März. Hava» meldet: Poinc-r- gab zu der tn London entworfenen Antwortnote der Alliierten auf die türkischen Gegenvorichläg« feixe Zustimmung. Die Note wird von jeder der alliierten Regierungen getrennt ihrem Oberkommissar in Konstantinopel zugestellt und durch einen gemeinsamen Schritt der Oberkommissare dem Vertreter der Regierung von Auzora in Konstantinopel, Adnan Bey übergeben, »er sie an Jrmct Pascha weiterleitet. Die Antwort der Alliierten ist nach Havas in ziemlich allgemeinen Wendungen gehalten. Sie geht nicht auf di« Einzelheiten der Londoner Sachverstänoigeiiverdandlungen ein; sie gibt nur im allgemeinen die Richtung an, worin sich diese Verhandlungen entwickelten und legt auf diese Weise bie Regierungen nicht unbedingt fest Am Schluß wird die Türkei ausgefordert, zur Wieder- aufnadme »er grtebeniverbaxblungen Delegierte nach Lausanne zu entsenden. Die Antwort lehnt bit Zurückstellung der WirtschaftSbe-
Deutsches Volk mutz auferstehen
Wenn auch aus tiefsten Röten kein Weiser Rettung meist. Sie werden ihn nicht t^M, Den deutschen Geist!
ernst Zahn.
saßt ihn nicht erliegen, den deutschen Seist an Nuhr und Rhein!
Gebt, auf daß er standhaft bleibe, ZUM Deutschenvolksopser!
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