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Nr. 37

General-Anzeiger

Dienstag den 13. Februar

1323

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Amtliches Organ für Stadt, und Landkreis Kanan a. W

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Wot M für Kn MmM.

Beschlagnahme melallurgifcher Erzeugnisse. Neue DrulaMalen. Der Reichspräsident in Karlsruhe. Besetzung von Darmstadt?

Paris, 13. Febr. Havas meldet aus Koblenz: Die Interalliierte Rheinlandkommis- sion hat gestern vormittag beschlossen, daß a u s demRheinlandekeineWarenmehr nach dem unbesetzten Deutschland binausgelassen werden ohne eine durch ihre Dienststellen gewährte Ermächtigung. Diese Ausnahme wird gewährt werden durch Organe, deren Sitze sich in Krefeld. Köln, Mainz und Ludwigshafen befinden. Was die Daren anbelangt, die nach dem Ausland bestimmt sind, so wird an den früheren Vor- schrifken der Rheinlandkommission bezüglich der Ausfuhrbedingungen und des Einbringens der ausländischen Devisen nichts geändert. Nach einer weiteren Meldung ist für Waren, deren Ausfuhr aus dem besetzten Gebiet be­willigt wird, eine Steuer von 10 Pro­zent des Wertes zu Entrichten.

Sie Abschnürung der Ruhrindustrie.

Berlin, 12. Febr. DieB. Z. a. M/ erfährt fon den zuständigen Stellen der nächstbeteiligten Jn- iustrie, daß von dem neuesten Gewaltakt der Fran- josen, der vollständigen Absperrung der Ruhrindustrie zegenüber dem unbesetzten Deutschland, vorläufig weder diesseits noch jenseits der Sperrlinie eine ernste kchädigung erwartbar sei. Die Ruhrindustrie sei in großem Maße Selbstverbrancher, d. h. die Weiter­arbeit der Werke ist nicht unbedingt an dem Bei a^d ihrer Erzeugnisse nach dem unbesetzten Deutschland gebunden und kann längere Zeit, wie schon früher, beispielsweise in den Zeiten wirtschaftlicher Stockungen auf Lager arbeiten. In dem unbesetzten Gebiet deckte sich die eisenbearbeitende Industrie mit Walzeisen und anderen Grundprodukten in Vorhersehung solcher Zwangsmaßnahmen so gut ein, daß sie auf eine ganze Reihe von Monate» von der Zufuhr aus dem Ruhrgebiet unabhängig ist. Außerdem haben die großen Jndustricwerke der Einbruchsgebietes ihre Niederlagen und Zweigbetrieben in den übrigen Teilen des Reiche», die in diesem Zusammenhang eine Vorratswirtschaft betrieben nnd große Bestände besitzen. Die Produktion im unbesetzten Gebiet läßt sich im Notfall mit Hilfe ausländischer Kohle und so­gar ausländischen Roheisen? so steigern, daß dir deutsche Gesamtwirtschast in der Produktionsfähigkeit »icht leidet.

Beschlagnahme metallurgischer Erzeugniffe. «ohlenraub.

Essen, 12. Febr. Auf dem Bahnhof Aplerbeck ivurden 19 Waggons Kruppscher Halbzeugfabrikate fest- âehalten. Es ist dies der erste Fall der angedrohten Beschlagnahme metallurgischer Erzeugnisse. Auf dem Bahnhof Bracke! wurde von den Franzosen Stückgut lestgehalten. Der Bahnhof Lünen wurde von den Franzosen stillgelegt.

Auf der Zeche Prosper I. in Essen-Dellwig erschien deute eine belgische Kompagnie mit 20 Maschinen­lehren und verlangte Kohlen. Die Arbeiter, die sich weigerten, beim Verladen mitzuhelfen, wurden miß- handelt. Dann wurden sie mit Kolben, Bajonetten und Schreckschüssen vertrieben. Die Soldaten luden le Kohlen selbst auf die beschlagnahmten Wagen. . 'c Betriebsräte der Zeche haben gegen den Zwischen- sall und die Mißhandlungen bei dem Kommandanten protestiert. Unter den gleichen Umständen wurde ^^ auf der Zeche Prosper II. in Bottrop Richer Anschlag versucht. Das Zechentor wurde an den Arbeitern geschlossen. Innerhalb weniger '»Uten versammelte sich vor dem Tor und auf dem Ztchenplatz die gesamte Belegschaft der Zeche, die sofort en Betrieb eingestellt hatte. Die Arbeiter sangen l> irländische Lieder. Die Belgier zogen darauf unter cn Hurrarufen der Bergarbeiter ab, ohne ihren «weck erreicht zu haben.

^tftfiung v»ti Wesel »end Emmerich ?

Tonmund, 12. Febr. Die Kontrollstatlonc» -uneu-Nord, Brackel, Scharnhorst, Aplerbeck und l'"^ck-Süd lassen seit heute früh weder mit Kohlen- .^^"Nebenprodukten noch mit sonstig«» »ütern " cne Wagen für das unbesetzte Deutschland durch. 'ach zuverlässigen Nachrichten beabsichtigen die . ""^ deigier morgen früh 7 Uhr dieRhein- uub Emmerich zu beleben und dort eigene övllstationen zu errichten.

Vor einer Besetzung Darmstadts?

Paris, 13. Febr. Der Sonderberichk- erstaiker des »Echo de Paris" meldek, daß zur Durchführung der Maßnahmen, die vorgesehen seien, es vielleicht notwendig sei, Darmstadt z u b e s e h e n. Das Blatt bringt diese Nach­richt jedoch nur als einfache ^ '^olhese.

Uebernahme des Bahnbetriebs durch Franzosen und Belgier.

Paris. 12. Febr. Nach den Mitteilungen der Abendblätter hak die Z n k e r a l l i e r t e Rheinlandkommission beschlossen, die Bahnen des linken Rßeirmfers in eigenen Be­trieb zu nehmen. Zn der gleichen Weise werden die französischen und die belgischen Befabjurgs- behördev die Oand auf die Bahnen des neu- befehten Gebietes lenen.

In den Köpfen der maßgebenden Pariser unb Brüsseler Stellen scheint noch immer der Gedanke zu spuken, man werde dabei auf die Mitwirkung des mittleren und unteren deut­schen Eisenbahnpersonals rechnen können, und diese Illusion scheint bei dem gefaßten Beschluß ausschlaggebend gewesen zu sein. Ein Erlaß der alliierten Besatzungsbehörde stellt das gesamte deutsche Eisenbahnpersonal der besetzten Gebiete vor der Alternative, die Arbeit im Dienste Frankreichs und Belgiens unverzüglich wieder aufzunehmen oder sich als e n t l a s s e n z u

M "^".^ die ÖCU grsch-sranzosischeOrganisation bereits völlig aus­reichen zur Bewerkstellung der Militärtrans­porte und zur Abfuhr der Reparationskohle. Die wirtschaftliche Versorgung des besetzten Gebiets, fährt das Blatt fort, werde also ausschließlich von den deutschen Eisenbahnern abhängen, die nur auf ausdrückliches Ersuchen wieder einge­stellt werden würden. Die in den letzten Tagen sich härtenden Beschlagnahmungen amtlicher deutscher Gelder, die zur Schtlohnung der Eisenbahner bestimmt waren, scheinen dem Zweck zu dienen, Beamten und Arbeiter durch Hunger gefügig zu machen.

Paris, 12. Febr. Havas meldet aus Düssel­dorf, derDirektorfürdasEisenbahn- wesen im Ministerium für öffentliche Arbei­ten und der zweite Direktor für die Staatseisen­bahnen seien heute vormittag in Düsseldorf an­gekommen und General Payort beigegeben worden, um als technische Berater zusammen mit den belgischen Sachverständigen die end­gültige Inbesitznahme der deut­schen Eisenbahnen im besetzten Gebiet seitens der Alliierten durchzuführen und für die betreffenden Bezirke einen regelmäßigen Be­trieb sicher zu stellen. Die vorgesehenen Maß­nahmen würden unverzüglich den deutschen Eisenbahnern und der interessierten Bevölke­rung bekanntgegeben werden. Das deutsche Eisenbahnpersonal werde dann nor die Wahl gestellt werden, entweder endgültig aus dem Dienst auszuscheiden oder für Rechnung un- unter Kontrolle de>- Besatzungsbehörden weitsr- zuarbeiten. Das Wirtschaftsleben der besetzten Gebiete werde in dem Maß" ^"währleistet wer­den, in dem die deutschen ^ifenbabner (Dber= unb Unterpersonal) um Wisdereinstellung nach­suchen werden.

Neue 'Brutalitäten.

Gelsenkirchen, 12. Febr. Heuke früh 7 Mr kam aus der Richtung Reckliu^havsen ein denèsches Auls durch die Hochstraße, das von einem de ichen Chauffeur geleitet wurde und in dem zwei frauzLsisclze GenbarmerieoffiTere aßen Da das Auto keine leichterte Schluß­nummer belaß es war noch sehr dunkel Welf der in der Sachsirch^ ^stierte SAupo- beamte das Aulo an. Die Offiziere sprangen aus den» W"""'»' und riefen dem Beamten zu: tztinw, H<h*" darauf entmoff liefen sie ihn trotz seines Widerspruches. Milllerwe!> war von privater Seile die etwa 50 Schritt entfernte Sdmpotvmte alarmiert worden, die eine Anzahl Beamte an diese Stelle enllaudk. pliMi« er­hob ter eins ter französischen 0 s m - ziere die Pistole und) dem vor »hm stehenden Oberwachlmeister H u k m o ch e r zweimal in den Hals. Der erste Schuß war ein Durchsckmß, der zweit- ein Steck ch'ch D,e beiden F r a n z o s e n und der Ehaufseur liefen davon Sie erhielten aber von den anderen

Ruhrgebiet unter dem Vorwand, Deutschland sei mit einigen Prozenten der uns diktierter unerfüllbaren bohen Kohlenlieferungen im Rückstände, badisches Gebiet mit der seltsamer Begründung, Deutschland habe zwei internatio. nale Luruszüge eingestellt. Kann man sich einer schärferen

Hohn auf das Völkerrecht

denken, als diese Begründung? Um einige Tau« send Tonnen Kohlen mehr zu bekommen, setzt man gegen die Sergr Leiter der Ruhr ein kriegsmäßig ausgerüstetes Heer in Bewegung, das Gewalttat und Bedrückung in ein frisdlickes und fleißig schaffendes Land frägt; wegen zwei Luxuszügen, die aus Gründen der Kohlen­ersparnis ausfiefen, wird das schöne und frucht­bare Land am Hanae des Schwarzwaldes unter französische Bajonette gebracht! Wo bleiben da Reck>t und Freibeit: wo bleiben Menschen- und Völkerrechte, von denen jenseits des Rbeins während und nach des Krieges so viel die Rede war. Ist das der Sinn des Diktats von Versail­les, daß jede der Siegermächte das ohnmächtig gemachte Deutschland willkürlich vergewaltigen und knechten kann? Gegen diesen Gewaltakt er­heben mir hier erneut vor dem deutschen Volke und vor der ganzen WeltfeierlichenPro- t e st. Voll Empörung protestieren mir gegen das, was an der R uh r geschehen ist und was in den jüngsten Tagen über badisches Land ßereingebrochsn ist. Wir legen Verwah­rung ein acaen die Bluttaten, die körverlicbe und aeiftige Bedrückung und Bedrängung einer friedlichen und arbeitsamen und hart duldenden Bevölkerung. Wir ritten die Welt zum Zeugen dessen an, was tagtäglich an Handlungen der Brutalität, an

Sffier immens Willkür

in dem ' ' -ter Gebiet geschieht. Uns Deutschen aber, die mir alle Söhne eines Vaterlandes und einer Muttsrer-e °nb. ist es heilige Pflicht zu­sammenzustehen mit unseren unterdrück­ten Brüdern und Schwestern, ihnen Hilfe zu bringen, wenn sie es ablehnen den Eindring­lingen Skiavendienfte zu leisten, ihnen zu hel- fem die harten Tage der F-emdbsrrschaft zu überwinden. Mit ^sfühlen tiefer Dankbarkeit gedenken wir der Beamten, der Arbeiter und der Unternehmer, die in aufopfernder Treue ihre Freibeit und ihre Existenz eingesetzt haben und täglich neu einseß-m um die gegnerischen Anschläge zu vereiteln. Was sie damit für das deutsche Volk getan haben, wollen wir ihnen nie vergessen. Ein diesen Tagen, mo fremde Ge­walt in unser Land hereingebrochen ist, muß alles -irü^teben, was an Weltanschauung und politischer Ansicht uns trennt. Die Opferwillig- feit, die sich in den Spenden zur Ruhrhilfe so glänzend betunbet, soll auch unser Handeln und Denken beherrschen; mir müssen persönliche Ge- füble und Interessen unterordnen dem Großen und Ganzen, dem deutschen Schicksal. Dem b a. bischen Volke, gegen das sich der jüngste Einbruch und neue Bedrohung unserer Gegner richtet, gilt heute im besonderen unser Gruß. Wir vertrauen, daß es in der gleichen besonne­nen Rube und zielbewußten Festigkeit wie un­sere Brüder am Rhein und an der Ruhr dem Unwetter Tro^ btetet. Der Schlag der hier gegen uns geführt wird richtet sich gegen das Höchste was mir aus dem Krieg und dem Zu» sarnmenbruch gerettet haben

gegen die Einhett des Reiches!

Auch er wird, dessen sind wir gewiß, zerschellen am festen Willen und der sicheren Treue des badischen Volkes. Die Zeiten, wo man Nord und Güb in Deutschland trennen konnte, sind vorbei Unerschütterlich ist allen Deutschen das Bewußtsein, Söhne eines Volkes und Glieder eines Reiches zu fein, nie wird fremde Gewalt das trennen, was Rasse, Sprache und Kultur in harter Seichtste zusammengeschmiedet hat. Jeder Deutsche ist sich heute des Ernstes der Stunde bewußt; jeder von uns weiß, es geht um die Zukunft des Reiches, um den Bestand der deutschen Republik. Wenn mir in diesen Schicksalstagen alle Kräfte zusammenschließen, werden wir auch dieser Anschläge auf unser na- tionales Leben Herr werden. In dieser ent« schlossenen, zähen Abwehr erhoffen und erwarten wir trotz allem eine besondere Zukunft unseres schwer, geprüften Volkes i m Bewußtsein unserer Einigkeit und unseres Rechtes im Kampf um unsere Frei' heit!

Lchupobeamlen Schüsse, wovon einer dem einen Franzosen in den Leib und dem anderen Franzosen in die Schulter drang. Die Franzosen wurden in das katholische Kranken­haus, der Schupobeamte Hutmacher in das evangelische Krankenhaus gebracht, wo er sofort operiert wurde, sehr bald aber an den erlittenen Verletzungen gestorben ist.

Mainz, 12. Febr. 3m nahen Bischofs­heim sperrten die Franzosen den Ober­bahnmeister Bückers einen der tüchtig­sten Beamten, d r e i T a g e lang in seine Woh­nung ein und hielten ihn hier unter strenger Bewachung fest. Am Sonntag früh ist der wackere Mann infolge der seelischen Aufregun­gen einem Herzschlag erlegen.

Essen, 13. Febr. Gestern wurde zum ersten Male der Bonkottbeschluß der Hotelbesitzer und Händler gegen die Belaßungskruppen durch geführt. Fran­zösische Offiziere drangen darauf in das größte Essener Hotel, den »Handelshof" ein, trieben die dort ihr Mittagsmahl einnehmenden deut­schen Gäste und auch das Personal, das die Bedienung der Franzosen verweigert hatte, mit Revolvern und Reitpeitschen auf die Straße. Dort mißhandelten französische Trup­pen die Deutschen mit Gewehrkolben und Fußtritten. Ein 14sähriger Junge erlitt besonders schwere Verletzungen. Der Handelshos" und der »Kaiserhof" wurden am Nachmittag von den Franzosen beschlagnahmt. Das gesamte Personal wurde aus dem H g i e1 gejagt.

Die gekaperte Reichsbankfiliale.

«Trier, 12. Febr. Ais am Samstag drei Beamte der Reichsdank nach auswärts fahren wollten, um Sie hier noiwendig gebrauchten Geldmittel zu besorgen, wurden sie von franzö­sischen Soldaten festgenommen und einem Ver­hör unterzogen. Reichsbankpräsident Piel begab sich daraufhin zur französischen Behörde, um sich über das Schicksal seiner Be­amten zu erkundigen. Er ist bis heute noch nicht zurückgèkehrt. Später wurden die Vertreter des Präsidenten, Regierungsrat Dr. E o h n t tz und Regierungsrat 5? a l m, von den Franzosen aufgefordert, bei Oeffnung des Geld- schrankes behilflich zu sein, was sie ablehnten. Zn ihrem Beisein wurde hierauf der Geld­schrank mit Brechwerkzeugen geöffnet und 5 Millionen Mark fortgenommen. Die Beamten wurden im Laufe des Nach­mittags entlassen. Die Reichsbank, ist besetzt und für das Publikum geschloffen.

Eine Ansprache des Reichspräsidenten

Karlsruhe. 12. Febr. Heute nachmittag ver­sammelten sich.im Feschallensaal die Vertre­ter der staatlichen und kommunalen Behörden des Landes, die Führer der Gewerkschaften, der Industrie, sowie die Vertreter des geistigen und kulturellen Lebens des Landes, insgesamt etwa 5uu Personen zur gemeinsamen Aussprache mit dem Reichspräsidenten und den Vertretern der Reichs- und Landesregierungen. Nach einer Begrüßungsansprache des Staatspräsidenten Remmele, in der er dem einmütigen Willen der badischen Staatsregierung und des badischen Volkes Ausdruck gab, wie stets, so auch in diesen Tagen unerschütterlich zum Reich zu halten, hielt der R e i ch s p r ä si d e n t folgende An­sprache:

In dieser Zeit neuer schwerer Nöte unseres VateUandes und unserer gemeinsamen engeren Heimat habe ich das lebhafte Bedürfnis emp­funden, hierher in das Badener Land zu kom­men und gemeinsam mit dem Herrn Reichs- Minister des Innern und dem Reichsschatzmini- ster mit Ihnen als den berufenen Vertretern des öffentlichen und des wirtschaftlichen Lebens dieses Landes Fühlung und Aussprache zu suchen. Unter dem Deckmantel der Ausführung des Friedensvertrages haben uns unsere Geg­ner trotz unseres durch die Tat bekundeten guten Willens die Jahre seit dem Waffenstillstand zu einem

qu lvsllen Leidensweg gemacht. Was Frankreich und mit ihm Belgien aber jetzt unternommen haben, ist eine beispiel­lose und schnöde Gewalttat, die den Hriedens- vertrag offen verletzt, die Rechte der Volker wie der Menschen mit Füßen tritt und mit allen Mitteln militärischer «etwatt Krieg führt fugen wehrlose Männer, Frauen und Kinder. Deut- schee Land, von deurlistem Volke bewohnt und bearbeitet und genutzt seit tausenden von Ich- ren, ist von fremben Truppen in willkürlichem Mißbrauch der Macht besetzt worden; das

Dollar (10 Ahr vorm.) 30000