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Dienstag den 6. Februar
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Ieulscher Abend im Turn- und Fechrklub.
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In richtiger Erkenntnis der trostlosen Lage, in oer sich unser Vaterland seit Monaten befindet und die durch die Besetzung des Ruhrgebietes noch ver- schlimmert worden ist, hat der T. F. C. bereits vor Wochen im Einverständnis mit seinen Mitgliedern sreiwillig auf die Wintcrfestlichkeiten verzichtet, da er seine Tätigkeit als Mitarbeiter am Werke der Erziehung der Jugend im vaterländischen Sinne mit der Veranstaltung rauschender Festlichkeiten nicht in Einklang bringen konnte. Sich seiner hohen Aufgabe bewußt, veranstaltete er deshalb am vergangenen Sonntag unter Mitwirkung der „Weinser" und seiner rühmlichst bekannten Vereinskapelle einen Deutschen Abend", der in seiner vornehmen Durchführung, wie man sie von dem T. F. C. gewohnt ist, einen von echt vaterländischem Geist durchwehten würdigen Verlauf nahm und auf alle Teilnehmer, die Saal und Empore bis zum letzten Platz besetzt hielten, einen erhebenden Eindruck machte.
gingeleitet wurde die Veranstaltung durch zwei Vorträge der Vereinskapelle: „Prinz Eitel Fried- rich-Marsch" von Blankenburg und Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt" von Bender, die beide unter der verständnisvollen Leitung ihres Dirigenten Herrn W. B e s ch o r in mustergültiger Weise zur Ausführung kamen. — Hierauf begrüßte Herr Ernst Bury, der 1. Vorsitzende des Vereins, die
icht vaterländischem Geist durch- Verlauf nahm und auf alle Teil-
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Erschienenen.
Die tiefe Not unseres Volkes, so führte er u. a. aus, erfüllt das Herz eines jeden Deutschen mit Schmerz und Empörung. Wir trauern mit unseren Volksgenossen am Rhein und nehmen Anteil an dem harten Geschick unseres Vaterlandes. In diesem Sinne veranstalten wir Türner diesen Deutschen Abend und jeder, der deutsch fühlt und deutsch denkt, ist uns willkommen. „Treu, fest und stark — deutsch bis ins Mark" heißt der Wahlspruch in unserer Turnhalle. Nun gilt es, ihn wahr zu machen. Lassen auch Sie sich, verehrte Gäste, diese Worte ins Herz rufen und ziehen Sie daraus Ihre Schlüsse, helfen Sie mit am Werk zu Ihrem und des Vaterlandes Nutzen. Unser deutsches Turnen wird bleiben das beste Mittel zur Stärkung und Ertüchtigung unserer Volkskraft, wird bleiben ein sicheres Bollwerk gegen' Siechtum und Schwachheit, gegen Müdigkeit und Mattigkeit, gegen Undeutsch- heit und falsches Volkstum.
Den mit Beifall aufgenommenen Ausführungen folgte der Vortrag des stimmungsvollen Gedichtes „Vater und Sohn" von Ernst Kleuker, das Herr Emil Söhnlein mit künstlerischem Verständnis den Anwesenden nahezubringen verstand. Mit der Hymne „Hör uns, Gott, Herr der Welt" von Mehul Hotten dis „Weinser", die in stattlicher Anzahl unter Leitung ihres Dirigenten Herrn Adolf Müller erschienen waren, einen in den Rahmen des Abende paffenden Anfangschor gewählt. Dieser sowohl, als auch die beiden später gesungenen Lieder: „An das Vaterland" von K. Kreutzer und „Rheinweinlied" von unserem verstorbenen Hanauer Komponisten h. Lucan, fanden die von den „Weinsern" gewohnte mustergültige Wiedergabe.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Ansprache des Herrn Ober-Studiendirektors Dr. Ost Was von ihm über unser deutsches Vaterland und seine Notlage, in die es in den verschiedenen Jahrhunderten durch die Franzosen gebracht worden ist, gesagt wurde, halten mir für so beachtenswert, daß wir die Ansprache in einer der nächsten Nummern im Wortlaut folgen lassen. Mit nicht endenwollendem Beifall dankten die Anwesenden
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Wüttner-Rezitalionen.
Morgenfeier des Sunsipflegevereins.
Es soll kein Werturteil sein, wenn ich sage, daß Wüllner ein Vertreter der älteren Auffassung über rezitatorische Wiedergabe von Poesie und Prosa ist, aber er ist es in edelster und vollendetster Form. Viele Sprecher unserer pdit stehen nämlich auf dem Standpunkt, daß Mes dichterische Erzeugnis in erster Linie aus ^Rhythmus und der Sprachmelodie geboren >st. Sie verschmähen deshalb, den gedanklichen vinn mehr auszuwerten, als er diesen Faktoren untertan ist.
Ganz anders Wüllner! Er stand nicht als '’Wator vor uns, sondern als Mensch. Nicht vollkommene Hingabe und alles aufgebende Elnsuhlung war das Beherrschende, sondern Abständige Stellungnahme. Alles Gedankliche war durch das Filter seiner Persönlichkeit gegangen. Schillers ewig bleibende Menschheitsworte wurden sozusagen von ihm neugeboren.
und die Ringszene waren deshalb das ^°te. was er uns gab. Es war ja nicht der jugendliche Heros Schiller, die Kämpfernatur, Zeigte"^ Schillers belehrende Seite, die er uns
Wüllner war für mich in jenen Dingen der ^bZ,ende Vertreter des Schillerkultus des vori- "tZUhrhunderts, klassisches Menschentum aus ^usicher Sehnsucht geboren. Man kann sich ft™ ^5;&Drte nur so gesprochen denken, wenig- irh k die Ringszene! In ihr spiegeln ikVüllners Vortrag all jene in heißer bin.; Bliebe von Lessing in das ganze S ück ^„/beschriebenen. Gedanken und Empfin- ®$On der „gute" Saladin, ohne jeden 9 morgenländischen Herrschertums, nur Misch' Nathan versteckter, mit leicht Miischer ieö/w' /der wie dieser Nathan in der Fabel tzg Gelegenheit auswertete, den Sultan auf k/,//bzuweisen, was ihm heilig war, darin lag Das war seelisch neuge- / M Wüllners Vortrag. Und jene letzten Pusin», er dem schon stehenden begeisterten uachrief, in diesen Tagen oft zitierte ihm & kamen so recht aus ihm, als sei es Auik^/^ensbedürfnis, den Hörern die stolze SurufJn sur Lebensbejahung noch zu- "Rimmer sich beugen"! Goetherezi- Krmü^^nd Andersens Märchen sowie „Die qei, s s . maren mehr technische Glanzleistun- Spssis^/dkl das Märchen doch in kindlicher der n?//skundlichkeit erzählt. Es soll auch noch «Uw K gedacht werden, daß er alles frei
Ä Gedächtnis sprach.
führt» ™ler sachliche Güte des Programms be° Taa^-,„kldltuend, ohne Kompromisse an den Sum tÄ^bck zu machen, führte Wüllner nur letzten unserer Literatur. Dr. Lotz.
dem Redner für seine von echt deutschem Geiste und tiefer Vaterlandsliebe erfüllten Worte und noch unter dem tiefen Eindruck, den die Ansprache hinterlassen hatte, brauste das „Deutschland, Deutschland über alles" durch die Halle. — Ohne vorherige Bekanntgabe hatte oer Vorstand den Plan gefaßt, eine Sammlung für die „Ruhrspende" zu veranstalten. Dies den Anwesenden bekannt zu geben, fiel dem 2. Vorsitzenden, Herrn H. Willamowitz, zu, der sich seiner Aufgabe mit etwa folgenden Worten entledigte:
Maßlose Habgier und der boshafte Wille, Deutschland wirtschaftlich zu Grunde zu richten und sein Volk zu ihren Sklaven zu machen, das sind die Triebfedern, die unsere westlichen Feinde veranlaßt haben, den frevelhaften, wider Völkerrecht und Versailler Vertrag verstoßenden Einbruch in das Ruhrgebiet auszuführen, obgleich sie wußten, daß sie mit dieser erneuten Brutalität Deutschlands wichtigsten Lebensnerv treffen würden. „ gungen, Freiheitsberaubungen und schmachvollen Ausweisungen, trotz der täglich wachsenden Teue-
Trotz aller Demüti-
rung und der Ernährunasschwierigkeiten stehen Behörden, Unternehmer, Beamten' und Arbeiter einmütig, mit heldenhaftem Dulden und bis zum Aeußersten entschlossen in mutiger Abwehr zusammen. Aus Millionen deutscher Herzen ringt sich wiederum wie in Zeilen größter Kriegsnot der bange Ruf hervor: Haltet aus! Denn man weiß, mit dem Zusammenbruch dieser letzten Kampffront wird Deutschland unerbittlich in den Abgrund gestoßen, an dem es seit Versailler Vertrag strauchelnd dahingeht. Es ist deshalb Pflicbt, heiligste Pflicht eines jeden, diese unerschrockene Kampffront, an der bis jetzt alle, auch die brutalsten Maßnahmen zerschellt sind, zu stützen und zu festigen. Wohl ist es für die Ruhrbevölkerung ein stärkendes Gefühl, daß sie weiß, unsere Regierung steht mit ebenso festem Willen hinter uns und wird uns helfen. Aber die Maßnahmen derselben können nicht ausreichen. Hier muß direkt Volk zum Volke stehen. Jeder von uns muß mit heißem Gefühl der Dankbarkeit für die mannhafte Standhaftigkeit der Ruhrbevölkerung den bedrängten Brüdern und Schwestern zu Hilfe kommen und unbeschadet der eigenen wirtschaftlichen Not zu jedem Opfer bereit sein. In richtiger Erkenntnis der Größe des Augenblicks und der drohenden Gefahr'hat sich in allen Gauen unseres Vaterlandes das Volk in seltener Einmütigkeit zusammengeschlossen, um durch Spenden die Not unserer Brüder und Schwestern zu lindern und sie zu weiterem Aushalten zu ermutigen und zu stärken. Auch der Turn- und Fechtklub glaubt seinem „Deutschen Abend" keinen besseren Abschluß geben zu können als durch eine Sammlung für die Bedrängten im Ruhrgebiet. Ich bitte daher die Mitglieder und die verehrten Gäste, uns hierbei tatkräftig zu unterstützen. Insbesondere wende ich mich an euch, meine lieben jungen Freunde und Freundinnen, opfert nur einmal ben wöchentlichen Betrag, den ihr für Zigaretten, Süßigkeiten, Theater und Kino ausgebt (Lebhafter Beifall bei allen Anwesenden), es wir? sich da eine Summe herausstellen, die unsere Erwartungen weit übertrifft. Wir alle aber, meine verehrten Anwesenden, lassen Sie uns gedenken des Treuschwures, den wir von Jugend auf, in guten wie in bösen Tagen, so oft singend geleistet haben:
Treue Liebe bis zum Grabe MMM Schwor ich dir mit Herz und
Was ich bin und was ich habe, Dank ich dir, mein Vaterland. Nicht in Worten nur und Liedern Ist mein Herz zum Dank bereit; Mit der Tat will ich's erwidern Dir in Not und Kampf und Streit.
Auf dir mit vielem Beifall aufgenommenen Aus- führungen folgte der gemeinsame Gesang eines von Herrn H. Willamowitz verfaßten Liedes: „Deutschland, halte aus!", das, so recht für die heutige Zeit passend, eine begeisterte Aufnahme fand. Mit der Wiedergabe des „Ernst August- Marsches" von Blankenburg durch die Vereinskapelle fand die l^ftünbige Feier ein Ende. — Mit Genugtuung kann bet T. F. E. auch feinen „Deutschen Abend" als einen vollen Erfolg den früheren Veranstaltungen würdig zur Seite stellen.
Die am Schlüsse veranstaltete Sammlung brachte den ansehnlichen Betrag von rund 75 000 Mk.
♦ Neues Operettentheater Frankfurt a. Ul. Die zugkräftige Operette „Der Rastetbinder" mit Alois Resni als Gast kann nur noch eine Woche hindurch zur Aufführung kommen, da bereits für Mitte nächster Woche die Erstaufführung des Operettenschlagers „Madame Flirt" von Walter Bromme, dem Komponisten von „Mascottchen" bevorsteht. „Madame Flirt" zählt zu den erfolgreichsten Operetten des letzten Jahres und stand beispielsweise im Berliner Theater in Berlin fast sechs Monate hindurch ununterbrochen auf dem Spielplan. Das Stück wird hier in der Berliner Originalkostümausstattung gegeben und auf das sorgfältigste von Herrn Direktor Dewald vorbereitet. Die neuen Dekorationen werden in den eigenen Werkstätten angefertigt. Die Titelrolle gibt Grete Lilien. Männliche Hauptrollen: Julius Dewald, Arthur Hell, Carl Reul.
Forstmeister, der den Familiennamen „Tod" trug. Solcher Familienname ist gewiß nicht einladend, dafür machte er seinem ehemaligen Träger, der längst unter kühler Erde mht, doch viele Ehre, denn heute noch wird ihm nachgerühmt, daß er ein beliebter und gerechter Beamter war. Bei alldem spielten ihm die Frammersbacher doch einmal einen originellen Schabernack. Eines Morgens war nämlich an der Tür des Forsthauses zu lesen: „Für den Tod ist kein Kraut gewachsen." Die Forstmeistersfamilie war sehr verwundert, diese Inschrift zu lesen und konnte ihren Grund nicht erraten. Auf einmal machte man aber die Wahrnehmung, daß im Garten sämtliches Kraut gestohlen war. Nun wußte man, warum die rätselhafte Inschrift an der Tür prankte. Trotz alledem freute sich die ganze Forstmeisters- samilie über den witzigen Diebstahl und Kraut hat jenes Jahr die Familie Tod doch erhalten.
Orkenberg. 6. Febr. Die letzten Tage standen für viele umliegenden Gemeinden im Zeichen der Jagdversteigerung. Sämtliche Jagden erzielten zeitgemäße Pachckpreise Die Ge- meindeiagd in Selters kam auf etwa
Mark, die von Bleichenbach auf 3 000 000 Mk., die Erartsborner auf 1300 000 Mk., einschließlich Jagdsteuer, für die Jagd in Ortenberg wurden 502 000 Mk. geboten, die Versteigerung jedoch vom Stadtvorstand Nicht genehmigt. ' Die Jagd kommt am nächsten Samstag nochmals zum Ausgebot.
Gedern, 6. Febr. Ein Vorfall, der leicht recht unangenehme Folgen hätte haben können, ereignete sich vor morgen Tagen in der dritten Klasse der hiesigen Volksickule. Der Klassenlehrer bemerkte bei Beginn des Unterrichts große Riffe in der Mitte der Saatdecke, sowie eine bedenkliche Wölbung derselben. Er schickte die Kinder in den Hof. Kaum war dies ge- schehen stürzte mit Donnergepolter ein Teil des Deckenbelags herunter, anscheinend veranlaßt durch die schwere Last der auf dem Speicher sitzenden Holzvorräte.
Weinheim, 5. Febr. Die 23jährige Gattin des Hauptlehrers Rudolf Gens machte nach Ueberstehung der Grippe ihren ersten Spaziergang in Begleitung ihres Gatten. Unterwegs beging die junge lebenslustige Frau die große Unvorsichtigkeit auf einer Anhöhe über den Drahtzaun zu steigen, um besser in die Tiefe blicken zu können. In diesem Augenblick wurde sie von einem Schwindel gepaÄ und stürzte ab. Der Ehegatte lief eilends an dis Absturzstelle und fand seine Frau in bejammernswertem Zustande. Sie hatte einen Bruch der Wirbelsäule, einen Schädelbruch, Beinbrüche usw. davongetragen, gab aber noch schwache Lebenszeichen von sich. Auf dem Wege ins Krankenhaus starb sie.
Mannheim, 5. Fevr. Der letzte deutsche Kriegsgefangene, Otto Reuter aus Chemnitz, der feit acht Jahren in französischer Gefangenschaft war, ist gestern abend hier eingeiroffen. Auf der Mannheimer Rheinbrückenseite hatte sich eine tausendköpfige Menge angesammelt, die den Heimkehrenden stürmisch begrüßte und trotz der französischen Posten vaterländische Lieder sang. Reuter konnte jetzt erst in die Heimat zurückkehren, da er infolge einer schweren Operation bis in die letzten Tage ans Krankenhaus gefesselt war.
Rorkheim, 6. Febr. Ein frecher Raub wurde in einem der Züge zwischen Ottbergen-—Nort- Heim ausgeführt. Eine in Uslar weilende Dame aus Einbeck wurde während der Fahrt, als sie mit einem während der Fahrt in ihr Kupee eingedrungenen Manne allein war, durch eine Flüssigkeit betäubt, und wurde erst in Northeim von einem Bahnbeamten im bewußtlosen Zustande aufgefunden. Es stellte sich heraus, daß der Räuber das Gepäck durchwühlt hatte, wobei ihm außer beträchtlichem Bargeld noch ein in Platin gefaßter Brillantring mit großem Stein in heutigen Werte von 8 Millionen in die Hände gefallen ist. Der Täter ist entkommen.
Städt. Bcamte und besoldete Magi- stratrmitglieder, 2. Rate . ,
Knaben-Mittelschule, Klasse Illa . , Nikolaus Krebs ..... P. 3........
S. Grünebaum , . ,
Geh. Justizrat Sieherich, 2. Rate . ' Friedrich Kling .....
12 Schüler der Obersekunda der
Gymnasiums ..... Obertertia des Gymnasium? . . »
Obertertia a der Oberrealschule . . , Damen der Fa. Ransel & Jacobi . „ Klasse 4b der Mädchen-Mittelschule . Gesangverein „Sumsn" . ...
Lon einigen Schülern der Klasse 6 a der Eberhardschule . . . .
Knaben-Mittelschule Klasse V c . .
Joh. Hühn ...... H. Schlüter......
D. Schlüter, Schüler der Oberreal- schule......*
Mädchen-Mittelschule, Klasse 5 c . » R. A. ........ Wilh. Sternbeimer ■ ...»
Quarta b Oberrcalichule • • »
Maschinenschlosser-Mittelklasse I der
gewerbl. Berufsschule ...» Kartoffelschäler . . . . »
Ungenannt......
Ein demokratischer Stadtverordneter,
Febrnarrate . . . • »
K. Dietrich.....-
N. ......... Uns die Zukunft . . ♦ • »
Liselotte Siebert . . . . .
F. ..........
R. 8. 16......
Bei der 2. Vereinrwandemng der
Verein» der Hochspeffartsteunde
Rothenbuch gesammelt. . . , AuktionShaus Reitz. .. . • • Gesammelt am SamStag im Braustübl , Unbekannt......
Gesammelt durch die Erste Hanauer
Carnevalgesellschaft in der Deutsch.
Weinstube......
Personal des Post- u. Telegraphen
amtes .....«» Beamte der VersorgungSamteS . .
Lehrerinnen der Bezirksschule 3 . , Anna Blatt Wwe. . . . « •
Mädchen-Mittelschule, Klasse 6 e . . Beamte und Beamtinnen der Firma
G. Siebert, G. m. b. H. . . »
Arbeiter der Fa.G. Siebert, G.m.b.H. ^
Mk.
40160,— 8850— 5000— 1000—
2000—
3000—
3000— 15000'—
3400—
1000—
12100—
3500— 7000—
5000—
500— 8700— 1000— 6000—
1000— 6725—
1000—
1000— 13348—
2000—
200— 1000—
1000—
1500—
3000—
5000—
250—
1000—
1000—
10200—
5000—
7500—
30000—
5000.-
230000—
45000—
9000—
5000—
7000—
51000—
«1815—
785448.—
Voriger Betrag „ 7480759.45
Ergibt Mk. 8266207.45
Weitere Gaben werden gern eutgegengeuommen.
Verlag und Re»atti-n des „Han. Unzeiger."
Bei der Mitteldeutschen Kreditbank Filiale Hanau wurden von der Firma Carl P. Fue«, hier, auf das Konto „Ruhrhilfe" 400 000 Mk. eingezahlt.
Landkreis Kanan.
* Ravolzhausen, 3. Febr. (Sammlun g.) Bei der zu Gunsten der Ruhrhilfe von der Ortsgruppe des Bauernvereins veranlaßte Sammlung wurden hier 32,10 Zentner Speisekartoffeln, 18,70 Zentner Roggen und 40 900 Mk. in bar gesammelt. Da die hiesigen Landwirte von der Umlage stark in Anspruch genommen sind, stehlen die aufgebrachten Mengen, die in Papiermark umgerechnet mehr als 1 Million ausmachen, ein nicht geringes Opfer dar, das nur bei richtiger Würdigung des Ernstes der Lage gebracht werden konnte.
Aus Statz und Fern.
Gelnhausen, 6. Fgbr. Die Platingräberei geht trotz des höchst ungünstigen Wetters weiter; setzt ist man dazu übergegangen, den Schutt richtig auszuwaschen. Durch den eben sehr hohen Stand des Platinpreises — das Gramm wurde bis zu 100 000 Mark bezahlt lohnt sich das Suchen immer noch. Viele Sucher hatten in letzter Zeit etwa 10 000 Mark Tagesverdienst erreicht.
Frammersbach. 6. Febr. Vor Jahren war in Frammersbach draußen im Spessart ein
Vereine, Versammlungen.
* Jungdeutscher Orden. Heute Dienstag abend ‘^O Uhr Brudcrabend. (Bericht über OrdenS- kapitel am 4. b. MS. in Caffel). 2307
* Deutschnat. Volkspartet, Ortsar. Hanau.
Am Mittwoch den 7. Feir., nachm. 4 Uhr Frauen- aurfchuß, Monatsversammlung int Evang. BereinS- Yaus. Mittwoch den 7. Febr., abends 8 Uhr BiSmarek- jugcnd, Versammlung im Bürgerverein. In beiden Versammlungen spricht oand. rer. et pol. Heinz Schntz- Frankfiirt. Wir bitten um zahlreiche« Erscheinen. 244
* Sumser. Heute abend ^/,8 Uhr Singstunde. 249
* Germania. Heute abend 8 Uhr Singstunde. 245
* Wauderklub Svelweitz 1810. Mittwoch den
7. Febr., abends 8 Uhr, beim 1. Vorsitzenden Vorstands- und Komiteesttzung. 246
* Geflügelzuchtverein 1876. Heute abend Versammlung. Anmcldeschluß zur 23. Lokal-Ausstellima kommenden Sonntag. 248
«Sammlung für das Ruhrgebiet.
Zur Sammlung für die durch die Besetzung de« Rirhrzebiete« geschädigten Volksgenossen haben weiter beigetragen:
Bei den hiesigen Kanten mürben S^eMAr R. I. 100 Mk., H. Schürhoff 5000 Mk., N. N. 300 Mark, W. Kaus 1000 Mk., P. Fischer 2000 Mk., I. G. Pflug 10 000 Mk., Behringer 10 000Mk Jean Weidert 500 Mk., K. v. Wenkstern 10 000 Mark, Hasso Nassovia 6500 Mk., Marien- und Io- Hanneskirche 10 550 Mk., P. Weidert 1000 Mk., Meyer u. Schütte 10 000 Mk., Ungenannt 4585 Mk., Zeh u. Schien 50 000 Mk., Hosse u. Schlingloff 100 000 Mk., E. P. Fues 400 000 Mk., Beamte der Deutschen Bank 58 000 Mk., Müller 1M0 Mk., G. Bohne 10 000 Mk., I. G. Ginsberg 100 000 Mk., Müller 1000 Mk., N. N. 10 000 Mk., Deutsche Stein- Holz-Industrie 100 000 Mk., Jakob Ullmann 78 320 Mark G Siebert 1000 000 Mk., K. Geiling 3000 Mark, Böhme u. Winkler 10 000 Mk., Eckhardt u. Kleim 50 000 Mk., P. Deines Söhne 100 000 Mk., Fr. Reuhwig 100 000 Mk., Fahrrad- und Metallw. 55 000 Mk., Angestellte der Fa. Backes u. Co. 150 000 Mk., Backes u. Co. 1000 000 Mk., Nathan Heß 50 000 Mk., F. Schien 10 000 Mk., O. Link 2000 Mk., v. G. E. Reppel 1000 Mt., O. Bernges 50 000 Mk., Gebr. Stern 400 000 Mk., I. L. Schling- loff 100 000 Mk., Carl Kiefer u. Co. 100 000 Mk., H Castellan 3000 Mk., Friedel Schmidt 1000 Mk., Frl L. U. 1000 Mk., Frl. M. B. 1000 Mk., Fa. M B. 5000 Mk., I. G. Köhler 2000 Mk., Fr. Beil- stein 5000 Mt., Maria Münch 2000 Mt., Ernst Schaack Großauheim, 2000 Mt., Ungenannt 2000 Mark, H. Imhoi 6000 Mk., W. Weismüller 5000 Mark, Herm. Reus 3000 Mk., O. Klaus 1000 Mk., Ford. Kolle 1000 Mt., Aug. Mihm 1000 Mk., Kath. Arbeiterverein 3016 Mk., I. Schlitt, Klein-Stein- heim, 600 Mk., F. A. Dilgen 2000 Mk., Heinnch Müller 1000 Mk., M. Bald 1000 Mk., Peter Reinhart, Klein-Steinheim, 500 Mk., E. Roth 500 Mk., W. Diebelius 1500 Mt., Karl Blumöhr 2000 Mk., Direktion und Beamte der Darmstädter und Ratto- nalbank 115 000 Mk., Papierfabrik Schlarb u. Co. 5000 2)lt., N. N. 1000 Mk., van Lier 1000 Mk., Ph. — " - - 1 "J,:, 572 T'., Heinr. Landauer
Wiltheiß 1000 Mk., Max Ochs jr.
> — Jean Wörner 10 000 Mk., Wilh.
Massoth, Hainstadt, 500 Mk., 5000 Mk., Carl Wilthetß 1000
1000 Mk., Gust. Vogel 1000 Mk., 5000 Mt., Kreisdirektor Krieaer lOOOi
Stutz 3490 Mk., Mössinger 1000 Mk.,
Angestellten der Fa. Carl P, Fue« Mk. D. Geest ....... H. Thielemann, Kaufmann . . „
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I. W. Zeuner Sohn, C. m. b. H.,
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AnzesttÜted. Fa.Rütgerkwerke, A.-G. , Lyzeum Klaffe 5b . •. . , ,
A. B. ......„
Lage „An Erwins-Dom" zu Straß-
dur," i. Or., 2. Sate, Hanau . „ M. «st........ Hcinr. Stettner H.. . . . ,
Kegel kl. „Zappe", Turnhalle, S. Rate , H. W........ August Brüning, Hanau , . .
44200— 8000— 5000—
600—
lOOOQ— 15000— 6000— 1000—
22500.— 1000— 6000— 8000—
5C0— 60000—
totUR ä4vu tuet., juiuiiiiigei ruw -tau, Sauerbier 1000 Mk., Walden 1000 Mk., Eichl u. Co. 10 000 Mark, H. Suler 1000 Mk., L. Raab 500 Mk., Moi- finger 100 Mk., Gebr. Lichtenstein 2000 Mk., N. N. 1000 Mk., Wth. 1000 Mk., Alms Kerns Schne 100 000 Mk., Iodry 1000 Mk., Karl Viel 1000 Mk., Dr. Oberineier 1000 Mk., Carl Schneider 1000 Mk., O. K. 2000 Mk., Dr. A. Geyer 500 Mk^. R. Fmke 1000 Mk., Dipl.-Ing. Horstmann S000 Mk„L. van Elkan 5000 Mk., Carl Dingeldein 1000 Mt., Sal. Strauß II. 2000 Mk., Heinr. Lotz 2000 Mk Wilh. Kropp 1000 Mk, Frau L. Gunther 640 Mk Chr. Weilinger 5000 Mk., eine aüe Frau 6^5 Mk Jost Strauß 5000 Mk., C. M. Weishaupt Sohne 50 000 Mart H-inr^ Conr. Deines 400 000 Mk., An- aefteUte der Fa. Heinr. Conr. Deines 45 800 Mt., 5000 Mk., Semerbebant Hanau 5000 Mk., W. Schnur 2000 Mk., K. All 1000 Mk., O. Nieder- mever 1000 Mt., A. Waas 1000 Mk., Gebr. Fest 1000 Mk., Dr. Bentz 1000 Mk., Fr. Frickel 1000 Mark, Karl Pforr 1000 Mk., Hch. Truckenbrodt 1000 Mt., Angestellte der Gewerbebant 3000 Mk.< Karl Klug 2000 Mk^ Alfred Schrecker 1000 Mk., Mb. Hüther 1000 Mk., Schlossermeister Borger 5000 Mk., Schreinermeister Wern, Bischofsheim, 1000 Mk., Angestellte der Damcnschnelderei B. Kloha 4800 Mk., Ungenannt 2000 Mk., Stock v. Peter 3000 Mk., Hanny Peter 1000 Mt., Hafner- meister Murawski 5000 Mt., Frau M. Schrecker 1000 Mk.