«nh Erz^hrrng dazu! Die FamMengrhilfin ist nach christlicher Auffassung eine Mirschaxster von dir, deren n. ^erbliche Serie vor Gott so nid wert ist als die deine, für die du als Hausmütter Verantwortung trägst vor dem HerrMt, der du in chnftuch r Li br Dienerin sein mußt wie sie irr. Denkst du so bezüglich filier hausgeh ifin? Denken die kathotisihen Familien so?
Kann ich Minen Jungen der L^jöLUschLie envirlrauen?
Wie bekannt ist, werden die bereits genehmigten Auf. bauschulen der Provinz Hessen-Nassau in Fulda, Frankenberg und Usingen eingerichtet. Maßgebend für diese Verteilung waren Grundsätze der Parität; darum wird Fulda bestimmt sein, vorwiegend die katholischen Schüler oufzunehmen, obwohl jede Aufbauschule allen Konfessionen offen steht. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf de nach dem Typ der deutschen Oberschule eingerichtete Aufbaüschul«, wie pe für Fulda in Frage kommt.
Die Denkschrift über die Aufbauschute gibt uns den Zweck dieses neuen Schultyps an: „Man hat ersannt, daß der Aufstieg der begabten Dorf- und Kleinstadt- kinder durch unsere Schulorganisation gehemmt und niedergehalten wird. Der Aufstieg aus diesen wertvollen Volksschichten aber ist nicht in erster Linie füt die Zukunft dieser Kinder selbst notwendig; er ist für das Bolksganze gerade in unserer Gegenwart von zwingender kulturpolitischer Notwendigkeit. In Dorf und Kleinstadt besitzt unser Volk nicht nur unverbrauchte latente Kräfte, den Jungbrunnen, aus dem immer wieder das reine Quellwaffer feiner völkischen Ursprünglichkeit schöpfen kann . .
Dieser Auffassung können wir uns nur voll und ganz snschließen. Bet der allgemein herrschenden Demorali- fation können wir im Lolksganzen die noch nicht angekränkelte, natürliche Begabung des Landvolkes nicht entbehren. Die Verbindung mit der Natur laßt im Menschen bekanntlich die oft recht schalen Bedürfnisse des modernen Großstadtmenschen nicht hochkommen und bildet darum ein gutes Gegengewicht gegen die Groß, stadtmoral.
2m Interesse des platten Landes liegt es, die bestmögliche Bildung den Landkindern geben zu können, aber gerade in diesem Punkte ist das Land stark benachteiligt vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Will man nun die auf dem Lande schlummernden Kräfte der Allgemeinheit zuführen, so ist es unbedingt notwendig, ihnen beim Studium wirtschaftliche Erleichterungen zu verschaffen. Diese find dadurch gegeben, daß die siebe! Klassen der Volksschule ohne weiteres zur Untertertia der Aufbauschulen führen. In den darauf folgenden sechs Jahren erlangt der Ausbauschüler das Reifezeugnis.
Sehr viele Kinder sollen nur so lange eine hoher« Schule besuchen, daß sie für einen praktischen Beruf du nötigen Kenntnisse erlangen. Auch für diesen Fall • die Aufbauschule sehr geeignet Es ist nämlich auch in der Aufbauschule mit der Untersekunda der Abschluß, der dem früheren „Einjährigen" an den Realschulen entspricht, vorgesehen. In Religion, Geschichte und Erdkunde ist bis dahin der ganze Stoff einmal durchgearbeitet, in Untersekunda ist sogar planmäßig, was bisher an keiner anderen Schule geschieht, eine Stunde Staatsbürgerkunde eingelegt; im Rechnen, in der Mathematik und in den Naturwissenschaften ist ebenfalls annähernd der Unterrichtsstoff der sechs-klassigen Realschule erreicht; auch in der zweiten Fremdsprache sind die Anfangsgründe erarbeitet. Der Wissensstoff bis zum „Einjährigen" ist also erreicht ohne jeglichen Zeitverlust und bei bedeutend niedrigeren Kosten.
Ein. weiterer Vorzug der AufbauschuLe ist ferster die Möglichkeit, zu ihr von anderen Schulen hin - Lderzuwechseln. Dom ©gmrepum aus, das von der Aufbauschule so grundverschieden ist, daß nicht ein mal in Einzelzügen eine Lehnlichkeit vorhanden ist, kann der Junge bis Untersekunda einschließlich hsrübsrwan- dern, ohne große Lücken ausfüllen zu müssen. Stell, sich also beim Gymnasium heraus, daß er für dir alte Sprachen ungeeignet ist, jedoch in den ethischen un realen Fächern genügendes leistet, so ist ihm immer noch die Möglichkeit gegeben, auf einer Aufbailchule dos Reifezeugnis zu erlangen. Umgekehrt ist freilich der Uebergang von der Aufbauschule zum Eyrmnasium Mit größeren Schwierigkeiten verbunden, weil in diesem Falle die alten Sprachen nachgeholt werden müssen. Was vom Gymnasium gilt, gilt erst recht von den rechchieue- nen Farmen des Realgymnasiums. Besonders leicht ist wegen der nahen Derwandtschaft der Uebergang von t^r Oberrra ichn e zur Ausbaiufchulr und umgekehrt.
£ e Ak<>wähl kr Fächer ist in der Aufba-u schule so ^rh^lin, wie sie uns am nächsten liege«; das ist «s« SM wrâ«« LarAUig St^Kujajsea. Lüe bistzerch-eA hshrvM
Schulen halben sich in ihrer Eigenart bewährt; p« stab jedoch nicht stÄ ekle Jndlv-ijdlucii'äten in gleicher Weise geeignet, die für das efademil^e Süidunn notwendige geistige Schulung M terrr. titeln. Der Unterrichtsstoff der Aufbaiuschulen mit dem Deutschen atz Mittelpunkt dagegen muß jeden Deurschen anziehen, wenn er überhaupt die Fähigkeit zurr, höheren Studium besitzt. Freilich Lars daraus nicht gefolgert Berbe«. daß la dieser Aufbau- schule Schwachbegabte «ns deqneMS Weise ihr Fiel erreichen könnten. Die Folg« wäre eine schwere EnUauschimg, roenn man aus diesem Srurrde die Aufbauschule roählen wurde. Es such besonders hrrvongehoben werden, daß das Ziel der Schüle die Reife für das U n i d e r • s i t â t sft u d i u M ist, also dasselbe Ziel, wie es die übrigen höheren Schularten verfolgen, nur der Weg zu diesem Ziele ist für manche. entsprechens» feiner Denan- lagung gangbarer. Die GrsmnÜeksvwH ist der der übrigen höherer Schulen gleich.
Endlich darf nicht übvrffehm merken, daß gerade die Ausbau schule wie kaum eine andere höhere Schule geeignet ist, auf den Lehrerderus vorzubereiten. Da die Frage der LehrerdiLnmg ,wch fei der Schwede ist uni man noch gar nicht mit Bestlmmchrii sogen kann, wie sich die LehreichiQungssrvtze entwickeln wird, so wird jeder, der die Absicht hat, sich der Volksschule zu mitwrrn, gut damr. Sun, die Aufbauschule zur Erlangung seiner DorbilDung zu wählen; denn erstens ist die 'AurfbairschL^e den jetzigen LohrerbiDun-gsanstaiten am nächsten verwandt und zwei- ^ns lassen sich die Aufbal-schEn am leichtesten wieder in L eh re rb illnmgsamstaiten uMwrmdrln. Sollten die päda- fogfd)?n Hochschulen nicht Tatsache wenden, so weisen die Arrfbauschulen bestimmt toteer in LehrrrbH.'ngsanstaÜen urmwxmMt Daß in diesem Falle auch bas Reifezeugnis seriirhen wich, ist sÄbstvrrstLrchtzch.
Es Mlerliegt deinem Zweifel, daß durch dem Abbau der LehrerbÜtzungsanslottr?» dem Laâ eins schwere Wunde gerissen wird, dies« Wund« zu heilen, ist die Auf- bü-u schul« berufen. Dir wünschrn ihr darum van Hermen, daß sie das wich, was ste nach dem Zwecke ihrer Grün- dung werden ssll, '.râwtlch ein E^en für die Lcmdbroöl- kerrurg imb eia Segen für di« Lllgrmcfnhrit.
)•( Ter Polksvereèn für das kath. Tsntfchland macht in letzter »seit auch in hiesiger Gegend wieder erfreuliche Fortschritte, was als ein gutes Zeichen der Z^it angesehen werden kann. In den nm verstossenen Sonntag und Montag in der . farret Eiterfeld abgrhaiienen 4 Bersammiun-ren wurden 15 neue Mitglieder gewonnen. In Körn- vach wurden durch Hausagitation 15 Mitglieder dem Bolksverein zugeführt. In Züiirersbach utf’ Kirstein wurde der BoiT Verein ueueingeführr und dabei insgesamt 69 Mitglieder ausgenommen. Bei der Wieleibtiebunfl des Bolkevereirrä in Künzell mu.den 32 Miitzlreder oufaeoyrnmen. In Löjchenrod lvu.de eine neue Ortsgruppe mit 15 Mitgliedern gegründet. In den Bei 'ammlungen in Großentaft, Pfaffenhausen, Oberndorf, Schwarzbach, Zirkenbach, Harmerz, Batten, Steinhaus Benenberg, Kämmer- zill, Llla«;dlos, Florenberg, Weyhers, Uhnbad) und Hauswurz und bei der Wiederbelebung des VolkS- ve-eins in Hofalchenbach und Hainzeü sonnte bei BolfSVerein einen Ge,am>;uwachs von 25 4 Mi 1 - gl ledern buchen. Die Vorträge in sämtlichen Bei» icmmluugen wurden von Herrn Boif^ Vereine» lehetär Fran ! - Fulda geizallen. Wenn dieier Pk>t glieberzu.vochs trotz der Beitragserhöhung möglich war, so möge das eine Ermunterung für diejenigen Geschäftsführer rein, denen die Beitrags- erhörnug einige Schwierigkeiren bereitet.
Petersberg. An den beiden letzten Sonntagen hatten wir hier eine Dolksvereins- und eine ZenkruMsver- fammluu.g. Die Bolksvereinsverjommiusig galt der Schulfrage. Herr Oberlehrer Dr. Wenz vom Lehrer- feminar Fulda behandelte sie als Schulmann mit großer Sachkenntnis und als christlicher Famillsnvater mit tiefem Verantwortungsgefühl für bas Wohl und Wehe der Klndesjeeie. Bei dieser Gelegenheit sei noch besonders aufmerksam gemacht auf Nr. 2 des Frouenhesies b?s Lolksverems, das vor kurzem erschienen ist unb zum ; Inhalte hat: „Wie du im Dolkskiaate die Schule arischen 'mußt? Was bedeutet die Schute für Deine Kinder? i Was kannst Du in der Schulpflege tun? — In der gut s besuchten Zenirumsvereinsversemmlun^ die unter der Leitung des Herrn Fadrikorbeiters Mar NUS Vogel ? stattfand, sprach Herr Generalsekretär Dr. R em b a u e r ! von Fulda über die gegenwärtige pslt'ische La r und -die Tätigtest des Zentrums. Zum bcuiv.ci-««r der i Ortsgruppe wi-rüe Herr Bahnardeiter Adalbero ■ gswählt.
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Vofs'onssplele Oberammerg-w! Obera-mmsi-jnru, be» » rühmt birrd) feine Lage, durch seine Holzschnitzkunst und nor allem durch das Ärdcrühntte Passionsspiel, nistet sich, i vach 12iäl)rigei Uuterbredjung die Pajsionsspielgäste wie« - der zu empfangen. An allen Ecken des Ortes heriicht rege , IScbcit. um diePassionsspie e 'o würdig als möglich zu gestate i ten, und den Gästen einen behaglichen Aufenthalt zu ennwg» ) lichen. Die Spieitoge sind nimm ehr endgültig festgesetzt st Tage der auffübrung smd: der 14., 21, 25. und 28. Mah i der 5., 11., 18., 25. und 29. Juni, der 2., 5, 9., 12., lßv IS , 23., 28. und 30. 3^1 der 2., 16., 9., 13., 15 . 20., 23., f 27. U7Ä> 30. ‘iluguft. der 3, 10., 17., und 24. September. r Nach Bedarf finden weitere Wiederholungen statt. Dis > Regciimg des Fierndenverkehrs. die Zuweisung der 6m» r tritt starten nub der U merkunfts- mit Berpflcgs farten n
wurde dem gemeindlichen offiziellen Wohnungsbüro über» i tragun, das unter der Leitung der Bayerischen Bertins» bans, ZweixsteUe Oberammergau, sieht. Er empfiehlt R4 für alle Besucher, fdron setzt Borausbeslellungen an das gt» 4 weindliche Wohnungsbüro (Bayerische Berrinsbanf Ober» »i ammergau) zu richten, da sonst keine Gewähr für Billet* bejotgung und Unierfunft gewährleistet wenden taun. Wir verweijen auch auf die Anze^e in der heutigen Nummert
Lu, herrlicher Titel. Im nârösterrrtchilchek» - „®r entboten" steht zu lesen: „Don der Dezirksskuer« behörde Bruck an der Leitha rourde emamit: Heinrich | Forstmeister zum Lebensmittelzuschu'âelnstârngsko«^ missioiisvorsitzenüenstellvertreter."
jfewzKBMi>ra4iI.?3L^Sfc taf r?wiw»tt.y-2 .-«Äa^ÄiraigäliSiaiiÄsSiUaÄikMfe&kcsBBär-K.-.aaGi-.äteOëtaiäteiKg'ieÄwesee
Das Hochfkncb, unsere vornehmste katholische Monats- lchrist für alle Gebiete des Wisscns, der Litcrawr und Kunst eisckeim fetz» im neunzehnten Jahr. Die ca. 120—130 ©eiten starker» Hefte find äußerst reichho-Iiig urob vielseitig. Der beuch sein Rhünheiniotspicl bei uns bekannt geworden» Schiiftfiel!« Leo Wrisn-oniel ist vertreten mit einem neuen Roman: „Das unherlige Hous". Ausrnerksanie Leser finden reaütz die „Nordamerika»! sichen Neifebisese" des Frankfurter P-rose^ors Dr. Defsaitre und das „Pariser Tagebuch* von Dr. 2liplpns Robel, unserem Fuldaer Larchsmann. Das Märzhest bringt eine eingehende Würdigung des Banti» f;Fate5 Benedikt XV. Viel Interessantes bietet bis Rundschau. Das sind nur einige Andeutungen aus dem rei. chen Inhalt der «sich außen ich gut auscKPattden Zeitschrift. Sie erfd>eint im Vertag der Jos. Kösel'schen Buchhsvdlimg in München und Kempten imd koste» nieneljähilich 20 Mk. Ein Einzelheft kostet 7,50 Mt. Hoffentlich überdauert „Hochland" die jetzig« fdrmete Krise im Drutfercigemerbe.
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Mai: 14.. ?L. 25., 28.
uni: 5., 1U 18.. ?5„ «6. lufir S., Z.,y . 12., lo.. 19..23..26., 30. . Xu^2.. 6., 9., 13., 15.. 20 .23..27.. 30. September: 3., 10., 17., 24.
Besiegungen auf Eintrittskarten mit Wohnung und Verpflegung werden jetzt sehen entgegengenommen durch das Gemeindliche offizielle Wohnungsbüro / Leitung:
Ba Yerifdi eVereins bank Zweigstelle Oberammergau Fxqfpekie ߫hen auf W u^jeh w