Einzelbild herunterladen
 

18

ermWLe

Die Grippe raffte in Deutz aus einer Geschrvister- familie 4 Personen in 4 Tagen dahin. Zuerst starb die jüngere Schwester im Alter von 68 Jah­ren, am folgenden Morgen lag auch eine 71jährige Schwester tot im Bett; am Tage der Exequien starb der 73jährige Bruder und diesem folgte eine von Kalk zur Pflege herbeigeeilte 83jährige Schwester, eine Witwe. Die vier Geschwister wurden auf dem Deutzer Friedhof nebeneinander in der Reihe bestat­tet. Eine weitem Schwester mußte schwerkrank dem Hospital überwiesen werden.

Roch eine Dalukageschichle. Ein Schweizer traf vor einiger Zeit in Konstanz mit einem Bekannten in einem Weinrestaurant zusammen. Nachdem der Eidgenosse flott zu Nacht gespeist und bezahlt hatte, erzählte er laut „Konstanzer Zeitung", folgende kleine Geschichte: „Ich war gerade auf dem Wege zur Post, wo ich sechs Briefe nach Deutschland aufgeben wollte. Da es aber gerade Donnerstag war, an dem die Grenze länger offen bleibt, überlegte ich nicht lange, die Briefe, die mich sechsmal 40, also 2 Frs. 40 Cts. Porto gekoster hätten, nach Konstanz auf die Post zu tragen. In der Stadt wechelte ich die 2 Frs. 40 Cts. um und bekam dafür 116,40 Mk., frankierte meine Briefe mit je 60 Psg., was 3,60 Mk. ausmachte, und begab mich hier­her. Sinn sind meine Briefe fort, ich habe reichlich und gut zu Abend gegessen und nehme nun noch 100 Mk. Mit nach meiner thiirnauischen Heimat. Und das alles aus dem Auslandsporto von sechs gewöhnlichen Brie­fen, die trotzdem richtig in die Hände der Adressaten kamen."

Gin §chukknabs beschwerte sich wiederholt bei seinem Vater, daß ihn der Lehrer jo schikaniere. Da ging end­lich der Vater mit seinem Buben zu dem Lehrer und fragte diesen, wie es komme, daß er seinen Buben jori« während schikaniere. — „Das ist durchaus nicht der öasl, ich möchte den Knaben nur so weit bringen, daß er mit

den anderen fortkommt, namentlich im Rechnen ist er so schwach. Sag' mal, Laverl, wie viel ist 3 mal 3?" — „Sigst, Vater, jetzt fangt er schon wieder an," sagte der Bub.

Falsch ausgefaßl. Arzt (ein Rezept überreichend: »So, damit tüchtig einreiben, dann wird's besser" — Arzt (nach einigen Tagen): „Na, hat's geholten?" — Patient: »Das schon, aber i tät bitten um an neues Papierl, mit dem auten kann ich nimmer einreiben!"

Das ist ^das Schwerste? Ein dänisches Blatt hat seine Leser gefragt, was sie für das Schwerste halten, und natürlich eine große Zahl von Antworten erhalten. Hier eine kleine Blutenlese aus den mehr oder weniger geistreichen Zuschriften. Das Schwerste ist: eine Frau Zu finden, die nur einen einzigen Tag ihre Freundinnen nicht verklatscht, seine ausgeliehenen Bücher wieder zu. rückzuerhalten (sehr richtig. D. Ned.) eine Frau zum Schweigen zu bringen, einen Floh zu fangen, wenn man Boxhandschuhe anhat, sich die Hühnersugen zu schneiden, wenn man einen Tausendfuß hat, morgens’ mifzustehen. Eine Frau, die offenbar sehr üble Ersatz- rungen gemacht hat, behauptet, das Schwerste sei,, einen guten Mann für sich selbst zu finden. Eine Anzahl der Beantworrer hat die Frage auch ernst genommen und Antworten geschickt wie: ohne Lüge durchs Leben zu kommen, gut zu sein, zu verzeihen usw.

Don London nach Afrika in 24 Stunden. Der Luft­verkehr wird es in nächster Zeit fertig bringen, daß man von London in weniger als 24 Stunden nach Nord- afrifa gelangen kann. Die Möglichkeit dazu bietet eine Neueinrichtung der französischen Lufttransportzesell- schaft, die zum ersten Male in der Welt zugleich auf einer Strecke Flugzeuge und Luftschiffe verwendet. Ein neuer ^lugzeugtyp, der mit 4 Maschinen in Sesam:- s

Kn alle kachol. vereine der Diözese Fulda

Dem Reichstag liegt der sog. Reichsschusgesetzent- wnrf zur Beratung, bezw. zur Beschlußfassung vor. Das, was die 3lationalD?rfammlung in Weimar über unsere zukünftigen SchulverhäUnisse in der Verfassung in gwnMegentrm Linien verankert hat, soll nun durch das Rerchsfchulges,'tz im Einzelnen fest gelegt rmd aus ge­baut werden. Wie das Gesetz aus falten wird, und wie weit unseren Forderungen als kathol. Christen Rechnung getragen wird, kann wohl niemand jetzt schon sagen. Eines aber steht fest, allzu vertrarrensvoll dürfen wir KachÄèken nicht in die Zukunft schauen. Werm wir auch überzeugt sein dürfen, daß die Zenirumsfraktion des Rerchstages nichts unterlassen wird, um den gerech­ten Federungen des katholischen Volkes Gcktung zu verschrffen, so dürfen wir aber anderseits nicht verges­sen, daß starke Kräfte vorhanden sind, weiche rüLscchès- los darwef hinorbesten, die Schule ihres christlick-en Charakters völlig zu enifkihen. Die ganhe Linke des Reick-stages: „Mchrheitssozialdemokraten. Unechhängig'? SvMlisten und Kommunisten stehen hier Schütter an Schulter mit den Demokraten der Deutschen Vâpartei und dem Dsutschen (früher liberalen) L-'hrer verein zu­sammen, um die Schule zu entchristtichen. So hat der D«rtsä)e Lehrervsrein erst kürzlich 500 000 Mark für PrspagcmdaKwscke in dieser Sarfje bewilligt Sollen wir Katholiken mm untätig zu sehen, wu? in den wicht ch- sten Erzichnngsfragen toterer Kinder, zum Schaden chrrs SeesercheÄes entWeden wird, ober sollen auch wir tatkräftig in die Speichen des Sck)ickchlsrès mit mogreifen, damit bk Erz-iehrrng unserer Kinder in den SÄMen sich so gestaltet, wie wir es als kachot. Christen einst vor Gott veraistworten künrrrn.

Es ist wohl anZunchirren, daß alle kathol. Frauen mH Märmer den Wunsch und auah den unabÄrLerlichen Willen haben, ihre Kinder in kaÄM'lschen Schulen er» ziehen zu lassen. Nun stchen gar orte, hau-p^ächiich die Äs!hM?en der Diaspora vor der Frage: Was kann in dieser Sache g^fe^ten, und auf welche Wmfs kann ich meinem Willen Geltung verschaffen? Hierzu diene

stärke non 1200 PS ausgerüstet ist, einen Salon mit

folge

Qrr Derschlag.

Sille kathol. 23er eine der Diözrst

für 16 Passagiere und eine steine Küch? enthält, Fulda, einerlei ob Armiert- ou'.r .vcan.'mertux, ^un,g= die Londoner Flugstation um 9,30 Uhr vor- stauen« oder LünHlmgstouZregal Ionen, wUchr an der Lösrmy der SckMfraae tätig Arrest a hmen wollen, (unb weicher kathol. Verein würde das nicht) schließen sich Zu einem Diözesanverb end jufammen. Dieser Ver­band hätte dann die Llufgabe, alle Schrille, weich,'

verläßt die Londoner Flugstation um 9,30 Uhr vor-

Wittags, erreicht Paris um 11 Uhr vormittags, wo ein Aufenthalt für den Lunch genommen wird. Dann er­folgt der Weiterflug, auf dem man Lyon um 3 Uhr

Altes und neues Zentrum!

Wie fldH sich das Zentrum zur Sozialdemokralle?

Unter den Borwürfen, die man dem heutige Zentrum macht, spielt eine Haupirolle bur fjinaxi auf das Zusammenardeüen mit den Mehrheiissozia demokraten. Das fei nur möglich, ja heißt es da, we es dem Zentrum an nationaler und darum auch a christlicher Gesinnung fehle, denn die Kirche und di Päpste hätten doch den Sozialismus oerworjen. Wen^ man sich zunächst einmal die Leute ansieht, die so reber dann bemerkt man unter ihnen manche, die früher ii der Vorkriegszeit das Zusan.mengehen mit den Sozial demokraten gar nicht jo verabscheut und beij preis wA\i in Baden mit ihnen den „Großblock" g.gen das Zeit trum geschaffen haben. Damals hieß es vielfach „liebe • rot als schwarz", lieber im roten als im ja)warzer Meer ertrinken". Damals hat das Wahlbündnis uni das politische Zusammenarbeiten mit den Sozialdenio traten der „nationalen" GZunrung der betresjender Lewe und Parteien offenbar gar keinen Eintrag getan

Daß nach d^m verlorenen Zerlege und nadj dem ihm folge iâ'ü Uim^starz und in einem republikanischer SlwÄs-lv-efen d.r Fall weserstlich anders liegl, kann doch wohl von memarÄem mit Ernst in Abrede gest rill werden. Eb«isowemg kann mit Grund b.jtri.ten wer­den, daß es unter den neuen Verhältnissen Notwendig­keiten gibt, über die nun einmal mit lerum Phrasen nicht hinw7ZZukommen ist. Ebenso wenig darf uber- fchett werden, daß zwifä-en crirm Bündnis und einem 3ujamrne?urbeiten ein Unterschied besaß.

Nun ist ja richtig, daß di? Irrtümer des Sozialis« mis von der Kiräze verurteilt worden fmö; anet ebenso richtig ist es, daß die Krrchn vor dem Sozicuis« mus den Liber ast sums verurteilt hat. Sollte also in« folge dieser tirchcichen Vwdikle das Zuf ammena rbdie^ mit der SoziaDsmokraUe vrduten fein, cann bars auch nicht mit dem Liberalismus zujammengearbeitet wer« b.m. Vielleicht ist dem Kat ho. i scheu Ausschuß ncr deutsche atonalen Volks Partei auch besannt, daß der PrsÄtstawismus von der Kirche verurt ilt ijt; nach der gteidjcii Logik wäre also auch ein Zusamm erarbeiten mit evangellschen Kreisen verboten. D.r Kacho.ischs Ausschuß ist mcht dieser Meinung, wie seine Existenz Z7igt; dann kann er aber auch nicht mit den Enzykliken der Päpste kommen, wenn es sich um die Zusan.nieu-- arbest mit der Sozialdemokratie handelt.

Nun wird men aber geltend waaMi, ja die Sozial« dsmotratre ist „uiylüubig". Das stellt doch eiu.n we« senthchen Unterschied dar. Wsnn es sich um Lindlau«' ben hütidelh so findet man diese Verirrung nicht bloß im. Laxer her SoziawemoiruUe. man findet sie auch in an«

nachmittags und Marseille um 5,30 Uhr nachmittags er­reicht. In Marseille begeben sich die Passagiere nach dem Diner an Bord eines Luftschiffes, auf dem sie während der Nacht über das Mittelländische Meer fliegen und Algier vor 9 Uhr morgens ^reichen.

Acodewscle. Statt unmöglich jayt man jetzt ausge­schlossen; statt sich Ausdrücken: das Wort prägen; statt näher auf die Sache eingehen: tiefer surfen; statt etwas bestätigen: unterstreichen; statt etwas wiederholt betören: einhämmern; statt etwas befestigen: verankern; statt Ver­lobung oder Vermählung anzuzeigen, grüßt men jetzt als Verlobte oder Vernrählte.

Der Aketzdiener. Anleitung, dem Priester bei der hei­ligen Messe, beim Plusterten der heiligen Kom­munion und bei Versehgängen zu dienen. — „Aus Anlaß des ZOOjährigen Johannes Berchmans-Ju­biläums neu herausgegeben." 7. Auflage. 43 Sei­ten. Kevelaer 1921, Butzon u. Bercker G. m. b. H. Broschiert Mk. 1—.

Das schmucke Büchlein will die Meßdiener enterten, den Dienst bei der hl. Messe würdig zu versehen. We­gen seiner Gediegenheit, Vollständigkeit und des billigen

deren Lagern. Dsoensails aber waren David Strauß, Ler Verwüster des Cyrrstusglaudan, H-ZA, der Pau- r lheist, HüaU der Materialist, waren ihre Nachbeter auf j Lösung b r Schulfrage g-tan werden wüsten, eipheillich 'den Kathedern unserer Hoa/schwen ui.o auch gar man« - M gestritten, und auch dafür zu sorgen, daß eine rege'dpr Lchrer an unseren höhuen Schulen, war Nietzsche : Signalton und Aufkiäninae arbeit in den Vereinen und; Ler Go-Wecerüch^er und Modephilosoph, wec-eu die Lite- • Gemeinden für die SchrÄfrage. entfaltet wird. Denn ' raten, bie irr diesem Fahrwass.r fegeUcn, alle mite irr- > rsir restlose Aufklärung und Geschlossenhert wird uns! ander seine Sozialdemokraten.

KochoLiken den Erfolg verbürgen. Bemerkt sei^hierzu, | ^ ^ |tßmmt ^^n der Unglaube im sozialistisches

Lager? Sind nicht gerade die genannten Kreise die Verführer des arbeirenixn Volkes! Die Volksausgabe ron Rädels „WeltratsA" hat wahre Verwlhèimgen an« gerichtet Die Pfaffenfwsjerei eines Corum hat ihre Vorbilder in den Orgien des Kulturkampfes. Die Regierung sm ärmer des alten Stabes haben aber ben Zerstörer des Gollesglaubens mit dem ExzellenzUtct ausgezeichnet und niemand von denen, die eine politische Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratie verurteilen, hat Widerspruch erhoben. Ebenso würde der Wider- pruch verstummen, w-nn bie Zusammensrbek.t mit un« i gläubigen Gelehrten und Finanz männern erjelgle.

ir

daß es sich nicht um die Grüâmg ein,>s neuen Vereins oder dsrgtsichen handelt, sondern es soll mir mit tigern Zusammenschluß ein eirch-eitliches Ziisamsr-sn-avbeüen er=

zielt w>:rdM.

Di,? Dorstarrde der einzelnen Vereine werden des- HÄb gebeten, ihre Zu st im nm ng zu diesem Vorschläge mit dèr Adresse des Vereins brieflich cm den ßalhsL M5»tner’xwin in Hanau, Vereinslokal zum Zokrenen Hechf, Slernstrchr. recht bald gelangen zu lassen. Die hochm. Htrrn Geistkicherl werden herzlich gebeten, durch Brkanntgobe in dm Gemeinden, und in den Vereinen

deren Präses sie sind, der Sache ihre Unterstützung nicht zu versagen. Die gleiche Bitte ergeht auch an bje rathet Lehrer und Lehrerinnen, denn auf sie baut ja das ka'holische Volk in dieser Frage zu allererst.

Preises ist das Schriftchen besonders beliebt.

Der Bor sichrer ist zumeist schlimmer als der 23er« ^ - ™ .führte; darum muß vor dem ersteren mehr^ gewarnt

Alle weiteren Schritte Hânpcn von dem Interesse! werden wie vor dem lateren. Der Unglaube in ur fund der $»hilipamg irr kathol. Vereine ab. Auch wer- 'SoziaLemckratic stammt in weitem Umfa.;g ati2 > cg-r- sden in den nächsten Nummern des „Bomwtmsboten" Uchen Du: liest. Der al v Staat hat lm,: Zr^ >..ehaZ ^;

der Schulfragr zur Sprache'und gepikst; so ist cs gekommen, daß jchuctz.'.ch vir j Wasser des Ilm la

-! einzelne Hauptpr ' tommen.

immer

21. allere Reden. „S wir oor einer Stur

an derselben

sind wenigstens mc flehen"!

ins Volk, naruemlich ms ar« ungm sind und dort die

e luget

cn Zussmmsns.hluß und durch er achung der taihotischen Ferderur -rchs aswiß auuiß!; wir litten 'uc

Durch einen infame Gell wird der gi b dem Wunsche bis Hanacker Mannerc erbens zu ent» -chen. Unseres Wissens streben auch dort die kaihol. defamr SrauSuè ihrè Zâ'-v-r-, Eltern die Umwm:dlung der Simânschule in eine l^snfeüicnsfajule an.

"7i Sie nur bi? beiden Frauen

werten Verheorunaen ann mittet v ^ ;- w?»'Demokraten setzt lehren, sind Mr d

reue

n Eis d

-eruvgen aus den Borlcsun - n, ie ®^ ______... .Dm Üniversitatsprof.ssoren ce^rt haben , Ifo hat ein soziäsntokrallicher Abg. (Dr. Rüdt) m einer

N b