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A her LânsquÄl der Diafpsra verstopft, âden Re Lebensadern für die Gemeinden adgefchnriirn, und dann ist die Diaiporo für immer ein verlorener Posten. Wer aber ein Herz hat für diese immer noch große und Khmers che Wunde am Körper der bsit'fdjCTi katholi­schen Kirche, wird neben der finanziellen Unters tü^ung ces Bonifatiusvercins auch die geistige Unirrstützernq nicht vergessen, die er der Diaspora leiht, Wenn er sich mit allen Kräften für die Erhaltung der katholischen Schulen, auch der PrinatÄMen einsetzt.

Großes hat des deutschen Volkes Einigkeit für die Diaspora geschaffen, Wichtige Güter haben seine pe^o- mentar-schon Vertreter mit allen Mitteln der Grseg- Aebung gereitet. Das ganze katholische Balk und cor allem die treuen Kalholiken der Diaspora er märten âr nunmehr, daß der mächtige Ansturm, der den katholi­schen PrivcckschrAen gilt zerschellen wird an dem eiser­nen W.llen, zu retten, was wir noch haben, und zu sichern, was in Ankunft für die Erziehung eines gläu- Kiffen und sittlich starken Geschtvchics in der Diaspora getan werden kann mid muß. Auch die Kaih?Mn der D Szefe Fulda müssen da ihren Mann stellen. Un­sere Privat schulen in Thüringen, in Weimar, Jena, Apolda, Eisenach, Weida, Neustadt (Orla) wid Schrnc-l- koiden mit 18 Lehrkräften müssen erhalten bleiben, ihre Vsrnchümg wäre für unsere Diözese ein schwerer S ’<aa. der nicht wieder gutzumachen wäre. Damm muß Jeder, der es mit der katholischen Sache Mit meint, dein B»Ms6«sverein helfen, daß ihm die finaiQktten Wütet zur Verfügung stehen, die die Gtnmd'»fe bilden für die Bemühungen um Erhâng dieser Schulen.

I Born Main. Durch Verfügung der bischöflichen Behörde zu Limburg sind die bisher in Frankfurl neben her Dam« lDmlholomäusjpfairei bestehenden fünf Psarrkmatien Aller-

heiligen, Antonius, Bernardus, Bonifatius (Sachsenhausen), Gallus zu kirchlich und ftaabich anerkannten Bfortgemein.»

chereI. fierausgegeben von Georg fiarraffer S. J. Erster Band.) Mit Titelbild und Buchschmuck von Andreas Untersberger. 12“ (VIII u. 190 S.) Frei, bürg i. Br. 1921, Herder. 21 Mk.; geb. 28 Mk. Eins Reibe uttforer besten Schriftsteller und Schrift-

den erhoben worden, die zusammen mit der Dompfarrei stellerinnen Hot sich vereint, um uns einen blühenden einen Eejsmtverband bilden, welcher die DerNNgensverwai- ! Kranz marianischer Erzählungen zu schenken. Es sind ■ t i g übernimmt. Vekannil ch bat infolge der Ging:mein« I meist wohlbekannte Sternen: Krone, Buol Greiffenstein, ; dung der umlegenden ehemals kurhessischen ©entrinden j ^e-’. Most. fi. The>n, El. Prellsina, 6. Bieter, O. Opitz, > vuch die Diözese Fulda in Frankfurt mehrere Pfarreien Fabri de Fabris, M. Müller, Krinsberg, M. Köck. Daß j lBockenHMm. Eckenheim, Ginnheim, Eschersheim und Ne * es literarisch wertvolle Gaben sind, die sie bieten, dafür

Suratten Seckbach und Preungesheim). — Unter der Füh- | bürgen eben diese Namen.

runa des l-:mRh:ftr-;e»r« T.V pr.»>^.e»

! !g übernimmt.

rung des Kunsthistorikers Dr.' Lübbecke vom Slädhjchm ßm-ji-nftitat hat sich ein „Atsttadtbund" gegründet, der neben der Hebung des künstlerischen Aussehens der Altstadt (R"c herrlchlung alter Häuser), die Wiederherstellung der verwahrlosten alten Kirchen- und Klostcrcebäudr sich zu einer besonderen Aufgabe machen will. — Nachdem der

I rüdere Doni jsi^^re!'^ wolcher die Wie b^rb c- steilu ng des tHchferdome» nach dessen Brande 1867 als Ziel haft«, vor einigen Jahren sich anflöste, da sein Zweck erfüllt war, plant man jetzt die Neugründung eines Domvereins zur inneren und äußeren Aiisfchmüchursg und Erhaltung dieses ehrwür­digen Gotteshwlscs.

ywis^istögffisü

Ein schöner Erfolg eines Kriegsblinden. Der Kriegs- A4Ä« Fritz Krüger aus Riesa i. B. hat außer hem

Dio-ese Fulda,

Gudensberg. Das hl. Osterfest vereinte die Angehör!- HM unserer zwar steinet, aber in ständigem Wachsen be- Kriff-n«n Gemeurds bei den Vor- und Nachmittvxrgattes- kiensten, die Herr Prof. Knacksteett rem Oblatenkloster in ißteWb in unserer kleinen Kapelle abhült. Fast ausnokMs- lvs acmigten die Mètpheder der hiesigen Diaspora Ihrer Merlichen Pflicht in dem Hochamt an beiden Feiertagen. Am Abend des 2. Festtages war die kleine Gemeinde in fröhlichem Beisammensein zu einer Familiemsekr vereint. Herr Prof. Knacksteelt hielt eine zu Herzen gehende An- tuache, desK-eichen Herr Kaplan Plappert ans Fritzlar, er es sich richt hatte nehmen lassen, diesen Abend bei der feiner ©eriforge und Obhut anvertrauten Gemeinde zu verbringen. Rach ihnen ergriff auch Herr Arnt»x°rrich!srnt Muhl zu schönen A'-elühnunaen das Wort. In reichem Wechsel wurde der Abend durch Dortrög« von Gedichten, Gesängen iM Krim der Stimmung des Abends angepassten Theaterstücken belebt. Besonderen Beifall fanden die von Frau Amtsgench'srat Ruht gesungenen Lkder. Die froh «nregenden Grinden dieses Mends werden allen Teil« nehmen«, die sich durch das Bewußtsein der Gleichheit ihres Glaubens bestuchers innig miteinander verbunden fühlten, in stets lieber Crinnerumg dlâen.

Hofgeismar. Wohl selten sah unsere schnurcke Diolspova- kirche eine so große Anzahl Andächtiger in stirem Inneren als cm diesjährigen Ostersomrtage. Zehn Schulkenfter em« Pflogen die erste hl. Kommrmion, und fünf Schulentlassen« erneuerten in se'erlicher Weise ihr TavfgeWft«. nachdem ßr noch) einmal in den letzten Wochen durch einen besorrdc- sen Unterricht in ihrem Glauben und in ihren guten Bor- Ben bestärkt worden waren. Die Feierlichkeit wurde He­bers erhöht durch den Kirchenchor (gewischten Chor), unter der aufopferungsvollen Leitung des Herrn Mi- Kiârmusikmeifters Rosenberger Teile wie einer »ter« stimmt een Messe für gemilchten Chor mi! Musikbegleitung von Mitterer in ernster Weise vontri«». Die Musik wurde von der hiesigen Mirtärkapelle gestÄ.

Bad Berfa bei Weimar. In unserer stillen Wald- kapelle am Ufar der Nm sanft, am zweiten Ostertag eine für unsere Diasporaagmeinde bedeutsame und erhebende Feier statt. Zum erttemnak gingen an diesem Tage fünf Kinder zur hl. Erstkmmmmion. Seif 400 Jahren die erste CriffommiinfonMrr. Wer da weiß, wie die chü- âg>sck>« Diaspora „schwerer und steiniger Boden" ist, auf dem nur langsam die ersten Pflänzlein gedeihen, der ver- -nag die Freude mitzuempsinden, die eine solche Feier dem Seelsorger und der Gemeinde desstrert. Die Kapelle ist im letzten Kriegsjahr erbaut und am Sonntag nach her Novemberrevolution 1918 eingeweiht worden. Sie trägt den Titel fettes alten Wallfahrtskirchlâs, das nur wenige Schritte entfernt am andern Ufer der Nm stand And dessen Umfassungsmauern heute als Gvvâmauern einer Scheim« erhalten sind, „Unsere liebe Arm« von den Engeln". Ehemals mögen brave Wallfahrer dorthin ge­pilgert fein, um dort vor einem alten Eva devbilde Hilfe und Trost von der Mutter der Gnaden sich zu erflehen. Möge die neuerstandene Kapelle für unsere Diaspora- katholiken aus nah und fern auch werden und immer mehr eine Stätte der Erbauung und des Trostes! Außer die­ser Kapelle wurde 1916 in Rastenberg, im Norden der Pfarrei Weimar, eine St. Josefskirche gebaut, zu der heute eine recht lebensfähige Gemeinde gehört. Am Weißensonntag konnten daselbst 9 EkstkomMUnionk iâr UM Tssch des Herrn geführt werden.

. Aber noch wertvoller als die ; köst'icke Form ist uns der Gehalt. Re aus tiefster Seele quellende Liebe zur himmlischen Mutter, die aus jeder Zeile zittert. Es gibt wohl seine zweite Sammlung von Mariensuzählungen, die so schön wie diese einen

goldedlen Gehalt mit künstlerischer Form vereint.

Dr* chrm. Batet Leonhard ©affine Christkotholsiche Hand, poflille aber Kurze Auslegung aller sonn- und fest­täglichen Episteln und Evangelien samt daraus re« zogen«« Mar.ftens- uni Sitteähren. 24. Auflage, mit einem Anhang: „Pflanzschnle christlicher Liebes- tätigteit" von Dr. Franz Keller. Mit einem Titel­bild in Farbendruck und vielen Bildern in Text. Fa- milirnchronik und Kirchenka'cnber. Le;.-8" (XX ui. 608 S.) Freiburg i. Br., 1921, Herder. 40 Ul; geb. in Hoiblemw. 60 .14, in Lein io. 80 M.

Eine Neusustape des altehrwürdigen Satire wird firber ntlremem freudig beruht werden. ©affine bat immer noch einen guten Klang und wer Neuvermählten

«erde Fritz Kruger aus Riesa t. &. hat außer dem ! ein vrEches Hochzeitsgeschmt taufen will, her wähle Verlust d?s Augrnlichtes den der rechten Hand und den her alte Goffins in neuer Form. N-ckfl b'oß Ne nere« von drei Fingern an der firsfen Hand zu beifopen. Scfien ! Bestimmen-oen der kirchlichen tSefetzgebunq crthält di» M-g rächtet hat sich Krüger in seine äußerst schwiecire Lage . ReuavvMch'e, «,-ch ein Unterricht über die christliche Liebes, «eftrnden und bewiesen, was ein Mensch vermag, wenn ! fcHtcfrit' ist beieeveben. Es ist keine wahllole Aufzählung er den Mut nicht sinken läßt. Es ist erstaunlich, was her restlichen ' Liebeswerke, der Herausgeber hat den

Krüger mit zwei Fingern zu leisten vermag. Nach seiner

Genesung befaßte er sich, angeregt von wohllneinevden Freunden, mit der Prmktschrift und später mit dem Ma- sch-n«nfchrecb«n. Im Frühjahr 1917 ging Krüger nach Marburg a. d. Lahn, wo er innerhalb eines Jahres seine Maturitätsprüfung bestand. Anschließend hieran besuchte er die dortige Universität, wo er die Rechtswissenschaft studierte. 1919 siedelte er nach Leipzig über mrd bestand im Niti 1920 feine Staatsprüfung mit gutem Erfolg. Schon im Oktober desselben Jahres fand er als Referendâr AnstrSLNg am Amtsgerichte zu Leipzig. Nachdem er Anfang dieses Jahres einige Wochen dem Amtsgerichts feiner Daterfiaftt Riesa zmpeteilt wanden war, ist er seit dem 1. März in die Dienste der Staatsanwakschaft Leip­zig getreten. Bereits bei seiner Staotsprü-suna 1920 wachte Krüger seinen mündtichsn Doktor. 3m Februar d. I. wurde ihm die Doktorwürde verliehen. Bei allen seinen Arbeiten stob Dr. Krüger seine getreue Gattin mit voller Hingebung und Wirfopferung zur Seite, die auch jetzt noch mit ihm amtet Die hier gegebenen Schilderungen dürften so manchen, der an sich verzweiseln will und keinen Aus- blick für eine bessere Zukunft hat, Derantassung geben, rastlos zu streben. Deharrtichkeit und eiserner Meiß müs­sen doch endkich zum Ziele stihrm.

Eine ungioubliche Schändung des Karfreilagr ist Zei- iunHsbericht«, zufolge durch einen Berliner konnmmrstischen Verein in dem Lokal „Kaiseraarlen" in Pichelsbsrge bei Spandau verübt worden. Während aahtrekfje Familien dort KoUee tranken, zog der Verein ouls und erklärte, daß er die üBieherermetfimfl des Jünglings von Naim vorführen werde. Eine Genosse mit Schäkiestiefeln wurde auf eine Bohre gelegt und der evangelisch« Geistliche in folgender Weise tarifiert: Als Talar wurde ihm ein Paletot ver­kehrt angezoqen, der Hut eingebeult und als Halskrause diente eine Serviette. Unter dem Gelang schmutziger Lie­der nach der Melodie bekannter Kirchengesänge zog her Trupp durch den Garten und hielt dann eine obszöne Trauerrede. SMießtich brachte man das Hauptstück de» Umzuges zum Büfett, wo der Sprecher erhörte: „Und mm befehle ich dir, Jüngling von Naim, stehe aus und wandt«". Worauf dieser seine Schnopsflaiche schwang und nach Fusel briittte. Die ganze widerliche Szene erregte bei zahlreichen Besuchern der Gartens heftigen Unwillen. Viele Familien verließen das Loklst, da sie eine Einrede nicht wagten.

Die Zahl der Shescheldurrgea im Deutschen Reiche nimmt weiter zu. Seit dem Kriege hat sich die Zahl der Ehescheidungen etwa verdoppelt. Am meisten erWeben wird in Hamburg, dann erst folgt Berlin. Verhältnis­mäßig niedrige Zahlen haben Anhalt, Oldenburg, West- falen, Oberschlksien und Württemlierg.

Nach einer Mâmg aus Begrab sind in Mannstlr (Südflarvien) 400 Waggon mit ZUunifion in die fuff ge­flogen. wobei nach Zeitungsberichten angeblich 1809 'Per­sonen getötet wurden. Sw durch die Explosion entstanden« Feuersbrunst hat sich htfofge des starken Windes auf die ganz« Stadt ausgedehnt. Die gesamte Bevölkerung, 40 000 Menschen, soll obdachlos fein und sich in die benachbarten

Nachdruck darauf gefect, zu zeigen, rote die einre'neN Lirbeswerke sich aus dem innersten Siebestrieb der Kirch» heraus entfalten und so sich organisch in das christliche Gemeinschaftsleben einbauen.

-*** Scherz» *-«*<—

verfehlter Beruf. Hofschaitspieler: „Sie waren ja gestern abend im Theater, Jean — wie habe ich Ihnen als Kellner gefallen?" — Kellner: „Brillant! Sie hat. ten wirklich gar nicht nötig gehabt, Schauspieler zu werden."

Schwer ausführbar. Gatte. „Ja, was machst Du denn für ein verzweifeltes Gesicht?" — Junge Frau: „Ach, da steht im Kochbuch: Man quirle ein Ei und gieße gleichzeitig Bouillion zu. Und Ich habe noch nur zwei Hände!"

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