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General-Anzeiger / Amtliches Organ für Stahl- und Landkreis Panait a. M

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Nr. 302

MNMsch ^ 27. Dezemker

1822

Sie MMWe Ausbeutung berAbeinlanbe

Der AusiaK! sür Paris. Fortsetzung der französischen Gewallpolttik gegenüber Deuischiand.

Paris, 26. Dezbr. Die französische Regie­rung, die an der Vorbereitung der Konferenz oom 2. Januar arbeitet, ist auch während der Feierage nicht untätig geblieben: Nach dem Vorbild des Großen Kriegsrates im Elysee, der den Auftakt zur Konferenz von London bildete, hat Poincarè am Sonntag vormittag die Mi­nister der Finanzen, des Wiederaufbaues und der öffentlichen Arbeiten mit ihren Sachver­ständigen, den Generalkommissar für die be­setzten Gebiete und andere prominente Persön­lichkeiten zu einer Konferenz zusammenberufen, die, wie es in dem offiziösen Kommunique heißt,die Frage der Reparationen und Pfän­der aufs neue eingehend geprüft hat." Nach den ergänzenden Informationen der hiesigen Natter soll in diesem Kriegsrat die letzte Hand an dennunmehr in allen Einzelheiten ausge­arbeiteten französischen Plan zur wirt­schaftlichen Ausbeutung des lin­ken R H e i n u f e r s im Zusammenhang mit der Errichtung einer Zollbarriere zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet einerseits und dem Deutschen Reich andererseits" gelegt wor­den sein.Die französische Regierung", so

heißt es dazu imMatin'

legt den aller-

größten Wert darauf, daß dieser Plan richtig verstanden werde, nämlich als Beschlagnahme produktiver Pfänder und nicht etwa als mili­tärische Expedition mit dem Ziel territorialer Annexionen. Die Mitwirkung der Armee ist

Meldung von neuen Vorschlägen der deutschen Regierung und von der Be­reitschaft der deutschen Industrie- und Finanzwelt, die von ihr verlangten Ga­rantien zu geben, tut derTcmps" mit der Phrase ab, Frankreich werde durch derartige Versprechungen in keiner Weise sichergestellt und die französische Regierung könne deshalb darin nicht den mindesten Anlaß sehen, auf die Ergreifung von Pfändern zu verzichten. Ob diese Pfänder produktiv seien oder nicht, nebensächlich. Die bisherige Politik habe Frank­reich nichts eingebracht; deshalb müsse man es nunmehr mit neuen Methoden versuchen.

Aeberwachug der deutschen Grubenproduktion.

Paris, 27. Dezbr. DerTcmps meldet aus Toulon: 3m Hinblick auf die vielleicht zu treffenden Maßnahmen am linken Rhcinufer oder im Ruhrgebiet hat dis Hafenverwaltung von Toulon Auftrag bekommen, mehrere 3n- -zenieure für Schiffbau zur Abfahrt bereit zu halten. Es find Ingenieure, die mit der Reber- machung der deutschen Grubenproduktion be­traut werden sollen.

Feststellung einer beahsichMchen Ver­fehlung Deutschlands?

Paris, 27. Dezbr. Die RsMraèionskom- mission hielt gestern eine Sitzung ab, über die bisher keinerlei Bericht ausgegebèn wurde. Wie

ÄÄ j«» GÄSitzMK

Times" erfährt, ist

trolle der staatlichen Anlagen betrauten B e

omten unbedingt notwendig erscheint.

Sie öffentliche Meinung sowohl in Deutsch- Md wie vor allem auch in England und Ame­rika hat sich durch die von Herrn Poincarè in der Kammer abgegebene Erklärung einlullen lassen, daß die stanzösische Regierung keine militärische Okkupation des Ruhrgebiets beab­sichtige. Heute zeigt es sich, daß diese Erklärung lediglich ein Spiel mit Worten war und daß Herr Poincarë in Wirklichkeit keineswegs auf die Absicht, französische Truppen in das Ruhr­gebiet einmarschieren zu lassen, verzichtet hat. Auch die im Widerspruch zu den Bestimmungen des Friedensvertrages aufrechterhaltene Be­setzung des Saargebietes durch französische Truppen ist seinerzeit damit motiviert worden, daß es sich lediglich um den Schutz der franzö­sischen Beamten und Ingenieure handele. Den letzten Zweifel an den wahre« Absichten der llanzösischen Regierung aber zerstreut eine -Mitteilung, durch die derMatin" heute seine gestrigen Informationen ergänzt. Danach sind die stanzösischen Sachverständigen mit der Prüfung der mit der Besetzung des Ruhrgebiets akut werdenden wirtschaftlichen und finanziellen Probleme betraut worden, insbesondere mst darFragederWährung.

Stimmen eine absichtliche Verfeh­lung Deutschlands in der Frage der Lieferung von Bauholz ausgesprochen wr-

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. »Wenn das Ruhrgebiet erst einmal durch eine Zollbarriere vom übrigen Deutschland ge= trennt ist" so heißt es in dem Blattwird . Adann weiterhin von Berlin die enormen Mengen Papiergeld erhalten können, deren

Gegend von so außerordentlicher wirt- ichaftlicher Aktivität bedarf? Und wenn dies nicht der Fall sein sollte: in welcher Währung herben sich künftig die geschäftlichen Trans- nuwnen und die Bezahlung der Gehälter und ^nhne vollziehen? Die Einführung des Franken Wer einer anderen ausländischen Währung sicherlich auf sehr große Hindernisse : andererseits aber bedarf es, um das -nuhrgebiet wirklich produktiv zu machen, einer Endlichen Reform der unhaltbaren augen- .slalichsn Geldverhälnisse. Das ist die Frage, bie Regierung in erster Linie h Adarf es für die völlige Uebereinstimmung^ er Absichten Poincarës mit dem famosen Plan ariacs, in dem die Ausschaltung der und die Schaffung einer finanziellen erst N-Ornie für Rheinland und Ruhrgebiet als ^Gtappe 3u deren Loslösung vom Deutschen bezeichnet werden weiterer Beweise?!

RirH den Kreisen der französischen Oeffent- g-T?it, die eine Fortsetzung der Gewaltpolitik ^sA^uder Deutschland billigen, hält man es einmal mehr für notwendig, die Tatsache °u verschleiern, daß die von Herrn Poincarè fif^erten Pfänder Selbstzweck der franzo- iuen Revarationsvolitik aeworden sind. Die

den. Dem genannten Blakte zufolge soll der englische Vertreter Sir Kobert Bradbury gegen diese Erklärung gestimmt haben. Bradbury soll heute nacht Paris verlassen und sich nach Lon­don begeben haben.

Eins DsnKfchrist Cunos in Paris?

Paris, 27. Dezbr. Eine Havasmeldung aus Berlin besagt, daß Reichskanzler Cuno am 31. Dezember in Paris eine Denkschrift vorlegen wird, nach der die industriellen, finanziellen, landwirtschaftlichen und Hand /Zkreise Deutsch­lands bereit wären, die Garantie für eine An­leihe zu übernehmen, falls die Repara - t i o n s s ch u l d Deutschlands auf eine bedeu­tend niedrigere Summe als die im letz­ten Zahlungsplan sestgelegte Sunime reduziert und außerdem ein Moratorium für mehrere Jahre Deutschland bewilligt werde, und zwar sowohl für die Zahlungen in Gold wie für die Sachlieferungen außer den für die Wiederherstellung der zerstörten Gebiete bestimmten Lieferungen. Die auswärtige An­leihe werde vollständig Frankreich und Belgien zur Verfügung gestellt werden.

Deutsche VolKsvarkek und Kabinett Cuno.

Berlin, 26. Dezbr. Dr. Stresemann bat dem Sonderberichterstatter desEcho de Paris' ein Inter­view gewährt über die Haltung der Deutschen Volks- Partei zum Kabinett Cuno und über bie Stellung der Industrie zur Reparationsfrage. Dr. Stresemann stellte fest, daß das Kabinett nach seiner Zusammen­setzung und nach den Richtlinien seiner Politik an* weiterhin auf die Unterstützung der Deutschen Volks. Partei zählen könne. Alle cntzegensiehendcn Bebaup- tungcn seien falsch. Er wies bann, gegen Poincarâ pole­misierend, auf bie tatsächliche Geringfügigkeit der Papier- dividenden »er deutschen Aktiengesellschaften, gemeffen am Goldmarlkapital, hin unb ging weiter auf bie Frage der Kapitalflucht ein, deren Vorhandensein er natürlich nicht bestritt, wenn er auch vor übertreibenden Schätzungen hinsichtlich ihres Umfanges warnte. Es gäbe nur ein wirksames Mittel, um das geflüchtete Kapital wieder zum Rutzen der Wirtschaft und auch der Reparatisuen zurückznleiten und flüssig zu machen: Einigung über eine endgültige Regelung der Rev«- ratianSfrage, Wiederherstellung der Freiheit Deutsch­lands, Preisgabe der Ueberbelastung durch allzu »rückende Belatzungskosten, Beendigung der Pdlitik derSanktionen und Drohungen". tlnf französischen Berichterstatters.

der Industrie entsch affex

bie Stege des ob die Partei ... ^........ ~

sei, die Garantie für eine Anleihe durch die Industrie mzngesiehcn, erwiderte Dr. Strciem«nn:Vor allem ist er erforderlich, daß die Reparationssragc endgültig «eldst wird. Sobald diese Frage in einer für uns annehmbaren Weise geregelt ist, werde». darüber be- «ebt kein Zwei el, die «reise der öirtfcbaft, b. b. In­dustrie, Handel, Finanz und Landwirtschaft, für die diese Reacluna eine Lebensfrage barstem, das irgend

mögliche tun, um Verzinsung unb Tilgung der Kummen, die wir zu bezahlen haben, sicherzustellen.

Ein Friedens-Enzyklika.

Rom. 26. Dez. Der Papst hat eine Enzyklika De arcano dei" erlassen, in der er zunächst die Gründe anführt, warum er bisher Stillschweigen beobachtet habe, obwohl er den Wunsch gehegt habe, sofort an die Katholiken der Welt ein Wort zu richten. Die Enzyklika zählt dann die Uebel der Gegenwart auf: Noch immer herrsche nicht Friede auf Erden, vielmehr noch immer offener und versteckter Krieg. Die Gefahr sei umso größer, weil die Angst der Völker zu­nehme, da immer stärkere Drohungen mit neuen Kriegen kämen, die noch schrecklicher und ver- beerender als die vergangenen sein würden. Man lebe daher in beständiger Angst und in der Befürchtung einer Verlängerung der trostlosen Lage eines bewaffneten Friedens, der fast einen Krieg ohne Unterlaß bedeute, der die Finanzen der Völker ruiniere, die Blüte ihrer Jugend verderbe und die reinen Quellen des physischen, geistigen, religiösen und moralischen Lebens vergifte.

Das zweite Uebel feien

die inneren Kämpfe der einzelnen Völker. Der K l a f f e n k a m p f fei die fest einge­wurzelte, tödlichste Krankheit der menschlichen Gesellschaft, gleichsam der Bohrwurm, Der den Lebensnerv des Ganzen zernage. Von da kämen Revolution und Aufruhr auf der einen, Reak­tion und Unterdrückung auf der anderen Seite. Der Parteihader fei umso schädlicher, je mehr ein Volk am öffentlichen Leben teilnehme, wie es im modenen repräsentativen Staatssnktem der Fall sei. Der Papst untersucht sodann die Ursachen dieser Uebel, die in den Menschen selber lägen, Formell sei Friede geschlossen, aber die H'erzen nährten noch Km nrWW-ech-ft.

Ein verfälschker, nur auf dem Papier ge- schlossener Friede habe den Geist der Rachsucht noch verschärft

und die Gier nach materiellen Gütern die Quelle von Kämpfen und sozialen wie inter­nationalen Ungerechtigkeiten geradezu legi­timiert, wenn sie mit Staatsraison und Vater­landsliebe bemäntelt und so beinahe wie Ge­rechtigkeit erscheine. Dieses Gefühl der Vater­landsliebe, das an sich, wenn es vom Gesetz Christi geregelt sei, einen Anreiz zu vielen

kanischen Produzenten und einen neuen Krieg bedeuten. Dann wären die Vereinigten Staaten gezwungen, wieder nach Europa zu gehen, um an einer anderen Sache als bloß an Konfe­renzen teilzunehmen.

Washington, 26. Dezbr. Entgegen eftW früheren Meldung, nach der Präsident Harding der vom Senator Borah vorgeschlogenen Welt­wirtschafts-Konferenz abgeneigt sein sollte, er­fährt man jetzt an zuständiger Stelle, daß der Präsident die Beteiligung an dieser Konferenz gutheiße, wenn folgende drei Bedingungen zu­gestanden würden: 1. Die Vereinigten Staaten würden erklären, daß sie si-b durch keine Be­stimmung des Versailler Vertrages oder späterer interalliierter Abkommen gebunden erachteten; 2. die Vereinigten Staa­ten würden sich weigern, die Annullierung der interalliierten Schulden auf dieser Konferenz zu besprechen; 3. die Bundesregie­rung würde von vornherein jede offi­zielle Anleihe an irgend eine europäische Macht a b l e h n e n.

Angora und die Enienle.

Lausanne, 26. Dezbr. Die türkische Dele­gation veröffentlicht eine Protestnote gegen die Anhörung der bulgarischen und der armenischen Minderheiten. Sollten die Alliierten auf der Anhörung dieser Minderheiten bestehen, so würden die Türken ihrerseits die Anhörung der ägyptischen, der syrischen und der palästinen­sischen und sogar der irischen Vertreter ver­langen, die dann ebenfalls zugelassen werden müßten, um ihre gerechte Sache verteidigen zu können.

Die privaten Verhandlungen über die Meerengenfrage, die trotz ^-er Weihnachtsstier­tage fortgesetzt wurden, haben bisher kein Er-

Üänbnisse gemacht und die Türken, wie es scheint, endgültig die Umwandlung der Gar­nison von Gallipoli in einen Gendarmerie- posten angenommen haben.

PsrsonalverminSsrlmg bei der Reichsbahn.

Berlin, 22. Dez. Bekanntlich plant die Verkehrs. Verwaltung eine beträchtliche Verminderung ihres $i

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Tugenden und bewunderungswerten Helden taten biete, werde zum Antrieb für schon Ungerechtigkeiten, wenn die berechtigte Öater

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landsliebe in maßlosen Nationalis - m u s m'sarte und vergesse, daß auch die Völker Brüder innerhalb der menschlichen Familie seien, daß auch andere Nationen ein Anrecht auf Leben und Gedeihen hätten und daß es niemals erlaubt oder auch nur klug sei, das Nützliche vom Ehrbaren zu trennen. Daher sei ein auf diese Weise für Familie oder Nation errungenes Gut trotz äußeren glänzenden Er­folges zerbrechlich und flöße Furcht vor plötz­lichem Ruin ein.

Die Grundursache allen Uebels aber sei die Abkehr der Menschen vor Gott, die heute schon in der Schule gelehrt werde. Bei der Feststellung eines so großen Uebels habe der Papst nicht das zuversichtliche Vertrauen, hierfür ein Heilmittel zu finden. Notwendig sei vor allem die Befriedung der Herzen und Gemüter. Hierzu wiederum erfor­derlich sei ein Friede, der in die Herzen bringe

ionalr. DerBerl. Lok»lanzciger' teilt dazu mit:

Bis zum 31. März sollen 5000 WerkstättcnarLeücr einschließlich der aiiSgeleniteii 2500 Leprlinqe ent­lassen werden. Ferner soll 20000 Bediensteten bie Kindignna aus dem Staatsdienst überreicht werden. Hiervon werden 6676 Arbeiter und Angestellte sowie 13350 Beamte betroffen. Von letzteren soll versucht werden, 4419 mittlere Beamte in der Finanz- verwaltung unterzubringen, 1115, die dar 65. Lebensjahr überschritten haben, werden zwangspensio- niert und für die restlichen 7796 Beamic ul die bloße Kündigung «»»gesprochen. Bei dieser Gruppe handelt es sich um Beamte, die noch keine längere al« vier­jährige Dienstzeit bei der Reichsbahn haben.

»ei den tünbigungen wird, iuie man hort, eine besondere Ankwahl getroffen werden; er sollen be­sonders solche Bedienstete anSgesncht werden, die sich «l» unbrauchbar oder arbeitsunlustig erwiesen haben, ober die eine Doppelexistenz besitzen usw. In einer Serfügung an bie DrrektionSpräsidenteu wird ausge­sprochen werden, daß die rlurwahl in einer Weise worgenommen werden soll, daß inchr etwa wirklich brauchbare Bedienstete unter die Kündigung fallen und saß mit dem verminderten Personal unbedingt auSge» kommen werden misste. Siegen Zahlung von lieber« ,«n, »gebühren an die zu Entlassenden soll noch be« ionberS verbandelt werden. Die Reorganisation bei ElscnbahnbelriebeS wird auch weitere Einschränkung«,

und sie einander näherbringe; ein Frieden, der g e r e ch t, im «sinne der Caritas sei, ein w a h - r e r Friede Christi. Mit einem solchen werde vor Ordnung und Auto- -fchliche Einrich­tung könne den Nationen eine internationale

e ch t, im Sinne der ( Friede Christi. Mit dann auch die Achtung vo rität wiederkehren. Keine mens

mit sich führen. Go wird bie Zugiolge weniger benutzten Linien eingeschränkt »

bei

werbe«

s

[eben wie derwahreBölker Christentums.

Amerika und S«ropa

Washington, 25. Dezbr. Reuter: Der im Senat von dem Führer derUnversöhnlichen", den Senator B o r a h, eir antrag zur Marine-Kreditvo

ira«

sidenten ersucht, eine Konferenz der Weltmächte einzuberufen, um die wirtschaftlichen Fragen prüfen und die Herabsetzung der Land- und Seerüstungen sichern zu lassen, hat eine Spal- tung derUnversöhnlichen" im Senat hervor­gerufen. Er wird im übrigen voraussichtlich zur Wiederaufnahme der Generaldebatte über die

Teilnahme der Vereinigten Staaten an den ' europäischen Angelegenheiten führen. Borah ! hat auch eine Erklärung veröffentlicht, in der j er sagt, Europa müsse geholfen werden, und , wenn dieses Problem nicht gelöst werde, so ' werde das unaebeure Verlust» für die ameri-

Außerdem beabsichtigt die Meidjtregiernng im ne«»e Urlaubrjahr einc Kürzung der Urla«b»z«t für samt» Uche Benmte um je drei Tage durchzuführen.

KaSexplosi»«» im Oppauer Werk. Ani 34» Dezember ereignete sich infolge Undichbgkeit einer Hoch- druckleitung in dem Oppauer Werk der Sebif^nt Anilin- und Tobafabril eine Gasexplosion, durch bit drei Arbeiter schwer und drei andere leichter verletzt wurden. Der Schaden an der Druckleitung fol mit der Stillegung der Werks wegen oe» letzten wilden treite zulammtnpânren.

Hochoi«nun«lück in LochitM. In der Hoch­ofenanlage des Lochumer »utzstaalverein» war eine Undichtigkeit entstanden. Infolge eines milberftanbeneet Cignals stürzten drei Arbeiter mit einer Ladung teil in lie Grube und bemannten.

Wer «««ps «Mi »as Reiieadenkneal Wilhelm» L. An» Gera (Reutz) wirb geweidetr In bei gestrigen «t,»toer»rrnctcnsi,un« in »er, wnrde nach nxgeweiK iWarfer »ebette mit 26 Stimmen »er tammumitex uxb 6»|teliien gegen die 14 Stimme« bet bürgerlichen »tadtrtle beschaffen, da» bronzen» Äeiterbextmai »ilbelmS 1. «bzubrechen und bie Bronze»

teile in »erfaafeH.

Lstlsr Liv Mr vor«.) 7000-716«