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General-Anzeiger

Amtliches Organ für Etaöt- unö Landkreis Kanav

Erschein! iLgÜch mH Ausnahme der Som- md Feiertage

( Erfüllungsort und Eerlchtrstand für beide Teile ; Sanau et M - 2m Falle böherer Gewalt. Streik oliv. bat der Bezieber keinen Anivru» auf Lieferun, oder NaLlieseruns oder auf Rückzadluna der Beruar- Dreifes. Sir Platzvorlchrift u. Erlcheinungstag« der Anreisen wird seine Gewähr seleistet.

M- 275

DonnersMg den 23. AosZmhsr

1922

Das Neueste.

- Reichskanzler Dr. Cuno wird morgen seine stegierungserklärung abgeben.

- Der Reichspräsident hat an Dr. Wirth und die übrigen zurückgetretene Rei sminifter für die dem Land geleisteten Dienste Dankschreiben gerichtet

- Nach Bildung des neuen Kabinetts wird die -ievarations-Kommilsion die begonnenen Ber- tattbluitgen über die der deutschen Regierung zu erteilende Antwort auf ihre beiden Noten wieder Mnehmen.

- In Braunschweig ist es zu wiederholten Tumulten und Plünderungen gekommen.

- Poincarö, Lord Curzon und Mussolini sind Milin überein gekommen, dem belgischen Minister- Mdenten den Vorschlag zu machen, die Brüsseler genierens auf den 15, Dezember einauberufen.

In der gestrigen Vormittagssitzung haben die Türken ihre Forderung auf Wiederherstellung ter europäischen Grenze von 1913 geltend gemacht. SrieLcnIand will aber nur die Grenzen von 1915 vierlennen.

SchWierigkeilen in Lausanne

Die Forderungen -er Türken

Mussolinis Kampfprogramm

Eine

iraUenifch-französisch MiMärKonvenlion gegen Deutschland. - Die Türke» unzufrieden.

Die neue Reichsregierrmg.

Der Reichspräsident hat am Dienstag abend chWrat Dr. C u n o $inn Reichskanzler

Die Friedenskonferenz von Lausanne läßt nach den heute vorliegenden Mcldungen viele Schwierigkeiten vorauksehen. Der Führer der türkischen Delegation, Ismet Pascha, der erst kürzlich davon gesprochen hat, daß die Grundsätze Wilsons, auf die hin der Waffen­stillstand abgeschlossen worden ist, erfüllt werden müßten, hat gestern die territorialen Forderungen der Türkei überreicht, aus denen hervorgehk, daß die Türkei an dem nationalen Pakt, der alle von Türken bewohnten Gebiete wieder vereinen imd der Türkei die wiri'haft- l'4e, voliiische und finanzielle Unabhängigkeit gewähren wll, feftbält. Die Türken verlangen die Wiederher­stellung brr europäischen Grenze der Türkei von 1913 und fein türkischer Vertreter wird dagegen verstoßen dürren, ohne ton dem neuerwachlen RakionaRrl, der Türken versthmt zu werden. Die Abwachmigr» aber, m4 und Lord dartrn in Pari?

Die Abgabe der Regierungserklärung im Reickstag erfolgt morgen nachmittag uw 2 Uhr. Der Reichstagspräsident hat den Abge­ordneten telegraphisch Mitteilung von dieser Absicht der Regierung machen lassen. In der heute nachmittag stattfindenden Plenarsitzung des Reichstages soll die Beratung über die Ge­schäftsordnung weitergeführt werden. Die mor­gige Sitzung soll nach der Rede des Kanzlers abgebrochen werden, um den Parteien Gelegen­heit zu geben, in Fraktionsberatungen ihre Stellung zur Regierungserklärung festzulegen. Die Plenarsitzung soll entweder' nach einer mehrstüw gen Pause morgen noch oder, was wahrscheinlich<-r ist, am Samstag fortgesetzt werden. Der Aeltestenrat des Reichstages wird zur endgültigen Beschlußfassung vorher zusam­mentreten. Die heutigen Fraktionssttzungen werden sich mit der Haltung de" Parteien gegenüber dem Kabinett Cuno beschäftigen.

als letzte dazu Stellung nimmt. Darauf haben Lord Curzon, Marquis Carroni und Barrere die Stellung ihrer Regierungen zu allen am Bor- und Nachmittag behandelten Fragen bargelegt. Die Türken werden morgen vormittag zu Worte kommen.

Mussolini droht dic Entente zu sprengen.

Lausanne, 23. Novbr. Ueber da? politische Pro­gramm Mussolinis sind hier wichtige Einzelheiten be­kannt geworden. Mussolini verläßt heute Lausanne, um in Rom Bericht zu erstatten. In kurzer Zeit wird er baun nach Paris reifen, wo er mit Poincarv über die Reparatronsfrage konferieren will. Mussolini, der sehr offenherzig ist, verhehlt nicht, daß Italien, wenn es will, bie Entente an 'S schwerste gefährden könne, wenn nicht alle italieussch-n Forderungen er­füllt würden. Italien werde niemals auf die Inseln seit Dodekanes verzichten; außerdem müßten die eie Frankreichs mb Erglanor über Smvrna dalnninK sirttT allen Lw finden so abgeandert e, wr' id' allen in frin

Cbkrfs Dank an Wirlh.

Berlin, 23. Nov. Halbamtlich wird mitgeteilil Der Reichspräsident hat an den Reichskanzler Dr. Wâch bei seinem ArS'cheidcn aus dem ReichSlcmzlcr- Wt k'n Schreiben geriLiet, in tem e? triste

Die pâi'chc Lage irrt S e v"anlaßt, die Erft nachzufuchen. Denn ich

fes DitentMi» tote Zsr Scheiden web tar!»

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Die HnninniiHe ft bie TDlaer.be:

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ist a. D.;

ârÄswehrmmister Dr. Geßler (Dem.): 8Lchsverkehls»Wi 'ter Gröner;

ÜÄtzsxostMmrfter Stingl, Staakssekrekär der Abteilung München des Reichspost- ministerinms;

Reichsminister des Innern Oeser. Landes- Hauxrmann der Provinz Lachsen, At. d. Preuß. Landtages.

Reichskanzler Geheimrat Dr. Cuno hat Litern vormittag gemeinsam mit dem neu« ernennten Staatssekretär in der Reichskanzlei Hamm die Geschäfte der Reichskanzlei über­nommen. Um die fünfte Nachmittagsstunde fand eine Sitzung des neuen Kabi» netts in Gemeinschaft mit dem zurückgetrete- den Kabinett statt, in der Dr. Wirth die Führung der Geschäfte dem neuen Reichskanz­ler übergab. Im Anschluß daran trat das neue Kabinett zu seiner ersten Sitzung zusammen, die der Erörterung der politischen Lage galt.

3m Laufe des heutigen Tages wird die neue Reichsregierung zusammentreten, um über dis Regierungserklärung zu beraten. Die Rsgie- rungserklarung wird sich im allgemeinen auf die letzte Note an die Reparationskommission Ausbauen.

Die neuen Männer.

Trr neuen Regierung gehören von dem Kabinett Wirth die Minister Dr. Hermes, ^ezlrr, Brauns und Gröner an. stee neueinannte Außenminister v. Rosenberg * aus dem Konfulardienft Hervorregangen kam ^er schon früh nach einer kurzen Tätigkeit beim «meralksniul in Antwerpen ins Auswärtige nach Berlin, wo er in der pslirischen Ab- ^stZ verwandt wurde und fast ein Jahrzehnt

:: 5a T ss i Tirrion-Ab- ett 6er Annahme ferner Forderungen a6§ângia macht, so läßt sich noch nicht

sagen, wie diese neue Kon-erenz ausgehen wird.

Tie territorralen Forberuuzen der Türkei.

Lau'annc, 22. Novbr. Die Friedenskonferenz hat heute mittag folgendes amtliche Communiqus berauSgeben:

Der Ausschuß für die territorialen und militärischen Fragen hielt heute morgen 10 Uhr 30 feine erste Sitzung ab. Er begann mit der Prüfung der euro­päischen Grenze der Türkei. Ismet Pascha forderte im Stauten der türkischen Abordnung für die Türkei die Grenze von 1913, indem er die Griinde für tuest Forderung an gab. -Er verlangte eine Volksabstimmung in Westtdrauen. Auf Einladung bei Präsidenten er­klärte JSmet Pascha, bay er später die notwendigen genauen Angaben über die Grenzen Westthrazicn? machen werde. Veniselos legte dar, warum bie griechische Abordnung nur die Grenze von 1915 an« nehmen könne. Darum sei sie der Ansicht, daß bie westthrazische Frage auf der Konferenz nicht gestellt werden dürfe. Ismet Pascha behielt sich die Antwort auf diese Bemerkung vor. Rintschitsch lferbisch-kroatisch- slowenischc; Königreich) appelicrie an den versöhnlichen Geist der Abordnungen und sprach ben Wunsch aus, daß die Grenze an der Maritza-Liuie festgelegt werden möge entsprechend der Note der alliierten Mächte vom s3.' September, wobei eine auf beiden Seiten dieser Grenze zu bestimmende Zone vom Schwarzen bis zum Aegäischen Meer entmilitarisiert werden müßte. Er bekämpfte den Plan der Volksabstimmung in West- thrazien ober jede andere Veränderung des Vertrages von Neuilly. Tuca (Rumäniens schloß sich den Er­klärungen Mutschitschs an.

In der Nachmittag-sitzung der ersten Kommi'sivu machte die bulgarische Delegation ihre Forecruuz auf einen wirtschaftlichen Ausgang zum Lezärfcheu Heere eelreud. Lord Curzon rotierte die Türken cu"

kent'chlTnâ für iurrcharrs k Ltanspunk^ daß auch de RirzlanLS auf Teurich ianL müßte. Eänltüche Berträ;,

x sehr ze'fhrküHc Einfluß euergrd? bekämpft werden e zwischen Frankreich uni

' .Italien foSen in kürzester Frist neu formuliert werden. Frankreich will Italien große Zngtstânrniffr in finanzieller und wirtschaftlicher Beziehung machen, wofür Italien sich bereit erklärt haben lloll, mit Frank­reich eine militärische Konvention einzv« gehen, die in einigen Punkten mit der belqisch-franzofi- schen Militär-Konvention Achnlichkeit.haben soll.

Die Leilnahme RnßlaudK.

Lausanne, 23. Novbr. Die Russen werden hier für Samètaz erwartet. Der Sowjetvertrcter in Rom, Worowski, ist bereits eingetroffen, ebenso Berliner Sowjetbcamte. Als Hanptdelegierte erwartet man den Volkskommissar des Arußeru Tschitscherin un» Karakhan. Mussolini ist bereits energisch für die T e r l ii a H ui e S o w j e t r u ß l a n d s an den Zu, femmentünften der Konferenz und der Ausschüsse ein« getreten.' Er sagte, es bestehe keinerlei unmittelbare Aussicht auf einen Sturz der gegenwärtigen Re­gierung Rußlands. Es liege auch im allgemeinen Interesse Westeuropas, Rußlands Vorschläge nicht zurückzuweisen, da ein allzuweit ausgedehnter Anta­gonismus gegenüber der Sowjetregurung die Wirkung haben könne, daß die Bolschewisten in >it ArmeD rutschla«d r getrieben würden.

Ismet Pascha uuzufriedeu.

Lausanne, 23. Nocor. Aus den Kreisen der türkischen $deg«t<n verteurrt. «aßZsmet P a ch a mit beut 8:3 getigert Verkauf 5er Konferenz sehr uu«

lesen ist, da es den Anschein habe;

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è«m LijâpDk Aamer n»b den ich jet üirgtralrang der RrichSrech-r»- ; zurâck- nerr ReichSmiw llcrn hat der Re«h»prâside»t in lichem kchceibrir feinen Tank für die dem Reich

geleisteten Dienste auSg-iprochere.

Zayrri'cher BrvIvrrbMguagsanrra-.

Münchc«, 23. Nov. Die Landtagsftaktion bet bäuerlichen Mittelpartei um der Deutschen Volkspartei haben im Landtag folgenden Antrag eingebracht: Der Landtag wolle beschließen, die StaatSregierung auf« zufordern, die NeichSregierung unverzüglich zu ver­anlassen, daß

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eine tatsächlich fühlbare Brotverbilligung zugunsten der wirtschaftlich Schwächeren durch eine Brotbei­hilfepflicht aller wirtschaftlich Starken sichergestellt wird,

das gesamte £ieferung?foH für Bayern uns mindestens die Hälfe herabgesetzt wird,

für das Umlazegetreide der jeweilige freie durch­schnittliche Marktpreis mit mindestens% für die einzelnen Licfcrungstermine reichsgesetzlich fest­gelegt wird,

der Landwirtschaft eine bindende Zusicherung für Einführung der freien Wirtschaft für da» Wirt» schasisjahr 1923 klar und deutlich gegeben wird.

^ a'-« die Salta-.fregen serksS, das u. a. die gesamte türkische Politik umfaßte. Raâ

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Clemenceaus erste Hetzrede in Amerika.

Rew-Aort, 23. November. In seiner gestern oben: gehaltenen Rede erklärte Clemenceau»': ^Jch Jau.. raß wir ein Recht auf Garantien haben, die -me weitere Jnöaßsu v-rbütrn. Wisse» Eie, daß die Zensier. Sano ne« zu L änderten bauen, Laben Sir

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