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Hanauers Anzeiger

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General-Anzeiger

Amtliches Organ für CiaSl- und LaMreis Kanan

Erjcheint täglich mit Ausnahme der Sonn» und Feiertage

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ßr. 267

Montag Len 13. Nsoemdsr rgmMwmiUM»MMaMwwBSMaamM«Bro«nMmMaaMMMMMMMM

1922

Das Neueste.

Der Reichskanzler will am heutigen Montag an den Generaldirektor der Hamburg- Merika-Linie Cuno die offizielle Frage richten, ui er bereit wäre, die Leitung des Außen- Msteriums zu übernehmen.

In Berlin fand gestern eine fyndika- Hsche Versammlung mit anschließendem Ltraßenumzug statt.

Am Sonntag nachmittag brach aus bisher Bekannter Ursache im Kabelwerk Berlin- Urtenfeld der Siemens-Schuckert-Werke Feuer NS, dem die Klöppelei und ein Teil der Spinn- ßle zum Opfer gefallen sind. Ein Feuerwehr- MNN starb an Rauchvergiftung.

Die französische Regierung hat in die M England geforderte Verschiebung des Er- ffnungstages der Lausanner Konferenz bis jum 20. November eingewilligt.

In Athen beginnen heute die Verhand- tagen gegen die für den nationalen Zufammen- bmch verantwortlich gemachten Personen.

Bei einem an der chilenischen Küste statt- zesundenen Erdbeben wurden über 500 Häuser zerstört. Bisher wurden 200 Tote und 400 Ver- We gezählt.

Die KabinettsumbilSung.

Die Verhandlungen über die Umbildung der Regierung find im vollen Gange. Ein Ergebnis ffbisher nicht erzielt worden, doch wir glauben, fast es nicht mehr lange auf sich warten lassen mrd.denu daß die Zustände unhaltbar geworden fld, unterliegt nicht dem geringsten Zweifel. Die bisherige Regierungsmehrheit ist durch die kerschmelzungsaktion der Sozialdemokraten Mammen aus dem Gleichgewicht gebracht sortien. Ein Weiterbestehen dieser Koalition M die Regierungskoalition so sehr in das Mwasser der Sozialdemokraten getrieben, Mi die bürgerlichen Regierungsparteien nur Wch im Schlepptau der verstärkten fozialdemo- irlitischen Fraktion hätten segeln können. Die Sage drängt also von innen heraus zu einer Einbildung der Regierung. Der erste Schritt in dieser Richtung erfolgte durch die Bildung der ilrbèitsgemeinschaft der Mitte und dieser erste schritt mußte ganz unfehlbar weitere Schritte tod) sich ziehen.

Es fragt sich nun, ob man bei dieser Umge­bung den richtigen Weg einschlagen wird, gür uns ist die Hauptsache: Wir brauchen eine Regierung mit einem Programm der Tat!, die schnell und kräftig handelt. Ob man in Berlin auf der Höhe der Situation ist, Mn der man die Lage Deutschlands frei über- blickt, und ob man im Trubel der Vorbespre- hungen die Kraft findet, sich das Blickfeld nicht beschränken zu lassen, muh abgewartet werden. Sa§ an einer Regierung der Tat in erster Rinie wirtschaftlich geschulte Kräfte beteiligt werden müssen, ist bei un- ferer Lage klar. Woher sie kommen, steht an Weiter Stelle. Die Schwierigkeiten beginnen "der in dem Augenblick, wo die praktischen Fol­terungen daraus gezogen werden sollen. Die Sozialdemokratie hegt Mißtrauen, daß ihre giele in Gefahr geraten könnten, wenn Wirt- Ichaftler der Deutschen Volkspartei in die Re­gierung kommen und derVorwärts" hat be­reits erklärt, daß nach Auffassung der Sozial­demokratie ein gemeinsames Programm mit der Lutschen Volkspartei und damit die große Koalition unmöglich sei. Soll an diesem Miß- irouen die Auswahl der Fähigsten scheitern? ^ein! Hier setzt die Forderung des deutschen Polkes und Vaterlandes ein. Hier erhält der ^usnachMännern seine Bedeutung. Der umfassenden Persönlichkeit ist es möglich, auch dos Gegensätzliche in sich zu vereinigen. Nicht Rechenschaft vor dem Parteitag, sondern das Riffen, das das Volksganze vor sich sieht, maßgebend werden. Die Scheu, von den ?l9enen Parteigenossen nicht verstanden zu wer- den, muß überwunden werden von der ernsten Forderung des übernommenen Werkes. Die gische Kraft aufzubringen, die dazu nötig ist, für den nicht schwer sein, der aus den Bei- Pielen der Geschichte erführt, daß dem uneigen- ^mgen und freien Kämpfer mehr zuteil wird k 5 der Beifall der von Parteiansichten Gebun- Wi. Der Mut zu solcher Tat sollte sich heute leichter einstellen, als nur durch sie allein och eine Rettung möglich ist und dem Retten- i "sts alle Fälle die Ehre zuteil wird. Freilich ^"ke sich ein Volk, das solche Führer zu haben - u^icht, auch befleißigen, nicht nur Kritik zu 'M sondern die Kraft der Ueberzeugung zu Mn, auch wenn es nicht die eigene ist.

Zu der Befreiung aus den Parteischranken Lrijort dann weiter. das die Parteien aus der

Verteilung der einzelnen Aemter kein Rechen­exempel machen. Die tüchtigsten und befähigsten Männer an die Spitze, die so schnell wie mög= lich Gründliches schaffen. Alle Forderungen der Lage drehen sich um den einen entschei­denden Punkt der Tat, die das ganze ins Auge faßt. Hoffen wir, daß ihnen Rechnung getragen wird. Wenn nur wenige die Kraft der Selbstentäußerung finden, die zugleich die höchste Bejahung der Persönlich­keit sein würde, so hätten wir den bedeutungs­vollen Schrick getan, der jetzt getan werden muß und ohne den sich niemand mehr zufrieden geben kann, soll nicht das Chaos kommen.

Dr. Wirth an Generaldirektor Cuno.

Derlln, 13. Novbr. DieDerl. Wonlags- poft schreibt: Zunächst will Reichskanzler Dr. Wirth am heutigen Montag an den General­direktor der Hamburg-Amerika-Linie Cuno die offizielle Frage richten, ob er bereit wäre, die Leitung des Ministeriums des Aeußeren zu übernehmen und man kann auf Grund einer vorangegangenen Unter­redung zwischen Wirth und Cuno auch mit ziem­licher Sicherheit annehmen, daß Cuno die An­frage mit 3a beantworten wird. Alles andere aber befindet sich noch durchaus in der Schwebe.

Zu der gestrigen Sitzung des sogenannten 2. Komitees, d. h. des von den Parteiführern eingesetzten Ausschusses zur Aufstellung eines w i r k s ch a f t s p o l i t i s ch e n P l a n e s, das nach längerer Unterbrechung gestern wieder tagte, schreibt dieMontagspost": Dabei ist es, wie wir hören, gelungen, alle fünf im Ausschuß vertretene Parteien, die Deutsche Volkspartei und die Bayerische Volkspartei, auf gewisse eim- heitliche Leitsätze zu einigen. Aber es scheint, daß es sich um eine mehr akademische Ausein­andersetzung gehandelt hat, denn es wurde,aus- »mwm Ueberhaupt habe die Beratung im Ausschuß mit der Bildung der Regierung nichts zu tun.

LebensmMelunruhen.

Hannover, 11. Nov. Heute bermittag kam es in der Markthalle der Altstadt zu Butterkrawallen Einem Händler, der 1300 Mark für das Pfund Molkercibuttcr forderte, wurden die Körbe umgeworfen und die Butter wcggcnommen; einem anderen Händler, der 1100 Mark forderte, erging cs ebenso. Das Publikum nahm sich die Butter ohne Bezahlung. Eine Geflügelhändlerin mußte unter polizeilichem Schutz aus der Halle gebracht werden. Die Erregung der Menge war groß, doch konnte die Schupo die Ordnung wieder Herstellen. Einige Verhaftungen wurden vorgenommen.

Köln, 11. Nov. Bei den gestrigen Lebensmittc'- unruhen in Köln Kalk wurden drei Polizei- beamte leicht verletzt.

Die Besatzun^sfrisken laufen!

Herr Poincarè hat sich neuerdings gemüßigt ge­sehen, öffentlich die Anschauung zu vertreten, daß die fünfzehnjährige BesatzungSfrist der Rheinlande erst dann zu laufen beginnt, wenn Deutschland allen seinen Reparationsverpflichtungen nachgekommen sei. Gegen diese Auffassung muß der «llerenergiichste Protest erhoben werden. Die Frage der BesatzungSfrist ist unzweideutig in den Artikeln 428 und 440 bei Ver­sailler Vertrages festgelegt worden.

Im Artikel 428 heißt eS, daßals Sicherheit für die Ausführung des Vertrages für Deutschland" daS Rheinland in den näher bezeichneten Grenzen während eines Zeitraumes von 15 Jahren besetzt werde,der mit dem Juki afttreten des gegenwärtigen Vertrages beginnt * Im Artikel 440 heißt el dann Lon der Ausstellung des RatifikationSprotokollS an, tritt der Vertrag zwischen ten hohen vertragschließen­den Parteien, die ihn ratifiziert haben, in Krack Für die Berechnung aller im gegenwärtigen Vertrag vorgesehenen Friste», ist diese» Datum der Tag des Inkrafttretens."

Diese Fassung ist so klar, daß über ihre Aus­legung Differenzen nicht entstehen können. Die Aus­stellung de» ersten Protokoll» erfolgte am 10. Januar 1920, und von diesem Tage an laufen die Beistzung»- riften. Wir würden eS für richtig hakte», daß die ReichSregierung in irgend einer Form den deutschen Standpunkt, der zugleich der einzig mögliche Nccht»ftandpunkt ist, vertreten würde, sei el ix Gestalt einer Kundgebung oder in Form einer Note an die französischc Regierung. Ein Schweige» von deuticher Seite könnte uni sonst leicht alt Zu­stimmung zu der Auffassung Poinearee» aufgelegt werden.

Endlich.

Das Auswärtige Amt beabsichtigt in nächster Zeit eine Zusammenstellung des wichtigsten Notenwechsels zwischen der Reichsregierung und der Rheinlandkommission in Farm eines Weiß­buches herauszugeben. Die Meldung eines Berliner Blattes, daß die Veröffentlichung der vom Reichsinnenministerium hergestellten Denk­schrift über die Schandtaten der Besatzungs- armee aus auüennolitifchen Gründen unter­blieben ist, ist falsch. Die Denkschrift wird, wie wir erfahren, zu Beginn des Monats Dezember dem Reichstage und der Oeffentlichkeit unter­breitet werden.

Immer wieder: Deutschland bezahlt alles!

Speyer, 12. Novbr. In unmittelbarer Nähe von Speyer, bei dem Ort Dudenhofen, soll auf Anordnung des französischen Generals der Rheinarmee ein neuerBombenabwurf-Uebungs- Platz errichtet werden. Zu diesem Zweck müssen ganze Wälder niedergelegt und viele Morgen Ackerlandes bafür verwendet werden. Der Platz wird io angelegt, daß Hunderte von Flieger­bomben abgeworfen werden können. Zur Be­obachtung sollen bombensichere Unterstände an­gelegt werden.

Verbandslag der DankangesleMen.

Die Spaltung im Bankgewerbe. Die Tarif- politik des Verbandes.

Berlin, 12. Nov. Der Allgemeine Verband der deutschen Bankangestellten hielt in Berlin seinen 6. Verbandstag ab. Neben zahlreichen Vertretern aus allen Teilen des Deutschen Reiches waren auch Delegierte der Bankbeam­tenorganisationen in Oesterreich, der T^echo- slvwakei und der Schweiz erschienen. Marx erstattete den Geschäftsbericht. Aus dem ging hervor, daß der Allgemeine Verband zurzeit «WMk«M8A*MDG Einigungsverhandlungen mit dem Reichs­oerband d er B a n k a n g e fte llt e n, der sich bekanntlich vor längerer Zeit vom Allgemei­nen S'erband losgelöst hat, wurde ausgeführt, daß der Zentralvorstand des Reichsverbandes in die von der eingesetzten Kommission gefun­dene Einigungsbasis nicht eingewilligt habe, die Verhandlungen feien infolgedessen noch zu keinem Abschluß gelangt. Zur Tarifpolitik des Verbandes führte dann das Mitglied Emonts u. a. aus, die Tatsache, daß bei der Festsetzung der Oktoberbezüge der R e a l l o h n der Bank­angestellten sich um 50 Prozent verringert habe, werde die Arbeitnehmerschaft des Bank- gmucrf et zum Kampfe zwingen.Der Kampf muß weitergehen", so erklärte Emonts.Wir können noch etwas anderes tun als in den Ver­handlungen Nein sagen, wir können die Massen aufpeitschen und aufrufen."

DieIdee eines neutralenAipenslaate»

Der lschechisch-ilalienifche Teilungsplan von Venedig.

Wien, 11. Novbr. Zu einem Artikel des Popolo d'Jtalia", worin die Idee eines neu­tralen Alpenftaatss propagiert wird, der Nordtirol, Voralberg, Salzburg, Kärnten und Steiermark umfassen soll, erhalten dieInnsbrucker Nachr." von beson­derer Seite Aussührungen, die die Möglichkeit des Bestehens solcher Absichten auf Grund ver­schiedener Anzeichen barlegen. Auch bei der Zu­sammenkunft zwischen dem tschechichcn Außen­minister Dr. Benesch und dem ehemaligen italienischen Außenminister S ch a n z e r soll von der Teilung Oesterreichs in eine tschecho­slowakische und italienische Interessensphäre die Rede gewesen sein.

In dem Artikel des Blattes heißt es: Miß­länge die Sanierungsaktion, so können wir ge­wärtig sein, daß die in Venedig in großen Zügen festgelegte Teilung Oesterreichs von un­seren Nachbarn durchgeführt ober durchzuführen versucht werden wird. Italien hätte dann mit einem Male die direkte Berührung mit Deutsch­land durchgesetzt. Für uns Grenzdeutsch« in Oesterreich, so schließt das Blatt, erwächst ange­sichts dieses Anschlages auf unser Volkstum die Pflicht, die Saniernugsaktion des Bundeskanz­lers zu fördern, denn wir wissen, welche Gefahr uns droht.

Hierzu schreibt die "Wiener ALg. Sig.": Aus der Aeußerung des Organs Mussolinis er­hält man den Eindruck, daß ein ähnlicher Plan zum mindesten noch vor kurzem' existiert hat, und daß er in demselben Moment aktuell werden könnte, wo die Sanie­rungsaktion scheitert. Daraus ergibt sich ganz deutlich, wie überflüssig und verfehlt su amtiert Worte von unserer anaeblicken Frei­

heitsberaubung durch die Völkerbundskontroll« find. Man, hat jetzt die Vorstellung, wie eine tatsächliche Versklavung aussehen würde, sollte das Sanicrungswerk scheitern. Sein Ge­lingen also, und nur dieses, bedeutet unsere Freiheit.

Verfchiebunri der Lausanner Konferenz.

Vari», 13. N»v. Die französische Regier»ng Hick in ber Frage der Vertagung der Lausanner Konferenz im letzten Augenblick nachgegcbcn und die von England geforderte Verschiebung der Eröffnungstages bis zum 20. November angenommen.

Havas verbreitet darüber folgende Note: Ferid Bey, der Vertreter der Angora-Regierung, ist vor' gestern nachmittag vom Ministerium bei Meurern offiziel von der Vertagung der Lausanner Konferenz bis zum 20. November verständigt worden. Ferid Bey bat sofort die nötigen Schritte unternommen, den Führer der türkischen Abordnung, Jtzmed Pascha, der am 9. November Konstantinopel im Orient - Expreh verlassen bat, um sich nach Lausanne, z» begeben, da­von zu unterrichten. 3«meb Pascha ist gestern in Lausanne eingetroffen und hat mit Entrüstung seiner Verwunderung über die Vertagung Nurdruck gegeben. J»«led Pascha wird jedenfalls in der Zwischenzeit nach Paris reifen.

England gegen die Teilnahme RustlanioS.

Pari», 13. Novbr. Die Reuter-Agentur ver« breitet die Meldung, daß die englische Negierung bat russische Verlangen nach der Zulassung von ruffidjeit Vertretern in Lausanne abschlägig beantworten wird. Besonders wird darauf hingcivlescn, daß die Konferenz nur den Mächten offenstehe, die im Krieg mit der Türkei sind. Dagegen werden die Vertreter der Sowjet- regierung an den Verhandlungen über die Meerengen

Ukraine uni Georgiens gugelaffen werde«.

Erdbeben KakLsirophe in Eh-le.

R e w y o r k, 13. Nov. Bei einem am Sams­tag an der chilenischen Küste stattgefundenen Erdbeben wurden über 500 Häuser zerstört. Bisher wurden 200 Tote und 400 Verletzte ge- zählt. Die Häuser wurden hauptsächlich zerstört durch die Flut, die stellenweise bis zu einer Vier­lelmeile in das Land eindrang. Das Zentrum der Erschütterung lag zwischen Coquimbo und La Serena. Die Telephon- und Telegrapben- vetMni«ng mit Argentinien ist unterbrochen; mehrere Kabel wurden zerstört.

Buenos Aires, 13. Nov. Die Verbindungen mit Chile sind wiederhergestellt, sodaß es mög­lich geworden ist, über das Erdbeben nähere Einzelheiten zu erfahren. Es scheint aus den letzten Meldungen hervorzugehen, daß die Zahl der Toten weitaus größer ist, als an­fangs angenommen wurde; eine bestimmte Zahl kann jedoch bis jetzt nicht angegeben wer­den. In Santiago allein zählt man hundert Tote. Im Norden des Landes sind mehrere Städte durch haushohe Sturz­wellen überflutet worden; in mehreren Orten wurden vier solcher Sturzwellen beobachtet. Die Menschen ertranken in den Häusern. Es er­folgten im ganzen zwei Erdstöße, von denen der zweite der heftigere war. Der Sach­schaden läßt sich noch nicht obschätzen, dürfte üch aber auf mehrere hundett Millionen Franc» belaufen.

Streit in der niederrheinischen Metall­industrie. In betriebenen Fatzrikbctriebcn in Rat>, Oberbilk und Obertasse! ist ein Streik «usgebrochen. Die Bewegung setzte am Freitag abend in dem Wanne!* monn-Malzwerk in Natb ein, wo die Arbeiterschaft mit der Zurückj«blung des Vorschusses nicht einver» staube» war. Die »nSsHindigen z»,en zu verschiedenen »»deren Werken, um bie Belegschaft aus den Betrieben deranszubdlen. In Aath liegen infolgedessen bie Werke »er Stetaliniuflhe fast vollständig still. Buch in an» beten Mather Betrieben ruht die Arbeit zum großen Teil. Dieruhten bet «»»ständigen sind nach Ober­bilk und Oberkgffel gezogen, wo daraufbin ebenfalls in einigen Werken bet Lisen Industrie Arbeitkeinstelunge« in grtßerem Umfange erfaljten. Einzelne Werke ent­ließen die gefaßte Belegschrit fristlos. Nach eines späteren Meldung taw el in den rranne»»a»n-Waltz» Werten in Math zu <uaf*reitux|en, wo Streikend» ix bat tcffelhawl bei Betriebe» einbrangen, um bie IrheitlWiÜigcn zur LuisieS»»» der Tätigkeit zu ** anlaffen. Es taw z« Tätlichkeiten, mehrere Persdne« wurden verlegt. Die Polizei hat verschiedene BerhsH- tungex Vergenowinex.

Dollar (10 Uhr norm.) 8400.