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Anzeiger

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Nr. 222

Donnerslag den 21. September

--..... .....-

Erfüllungsort und Gerichtsstand für Leid« Teilt

Hanau a. M. Im Falle böberer Gewalt. Streik «iw., bat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferuna oder Nachlieferung »der auf Rückzahlung des Bezugs­preises. Für PlahvorlLritt «. Erscheinungstage der Anzeigen wird keine Gewähr geleistet.

1922

Das Neueste.

Die Reparationskommission hat sich gestern mit der Regelung der deutsch-belgischen Angelegenheit befaßt.

Auch englische Nachrichten bestätigen, daß Frankreich kein Gegner des Vorschlages von Lord Cecil sei, der zum Ziele hat, die Wieder­gutmachungsfrage vor das Forum des Völker­bundes zu bringen.

Auf dem sozialdemokratischen Parteitag in Augsburg stellten Wendel und Markwald- Frankfurt den Antrag auf Entlassung des Reichswehrministers. Am heutigen Donnerstag wird über die Einigung der beiden sozialisti­schen Parteien verhandelt werden.

Am 22. September findet in Köln eine Zusammenkunft zwischen deutschen und franzö- schen Gewerkschaftsvertretern zur Besprechung praktischer Wiederausbauarbeit statt.

Die Kemalisten haben die neutrale Zone betreten.

Angora verlangt, daß Konstantinopel und Thrazien der Türkei Zurückgegeben wird.

Poincare und Lord Curzon kamen in chrer Unterredung gestern in Paris überein, so rasch als möglich eine allgemeine Orient-Frie­denskonferenz einzuberufen.

Die Kemalisten Sekreten die neutrale Zone.

Tschanak Brennpunkt der Ereignisse.

London, 20. Septbr. Die letzte Entwick­lung der Orientkrise besteht darin, daß nach einer Reukermelduna Kemal Pascha den Ort Bigfja an der Südkuste der Dardanellen beseht hat. Bighallegtinnerhalbderneu- Uelc

nak-Kal

gegenwärtig allein von einigen

, englischen Kräften gehalten wird. Zu­gleich liegt eine Mitteilung Kemals vor, wo­nach er bereit ist, die neutrale Zone am Bos­porus, aber nicht diejenige an den Dardanellen zu respektieren.

Es kann also kaum noch ein Zweifel be­stehen, daß sich die Aktion Kemals in der Tat gegen Tschanak-Kaleffi richtet, von wo aus offenbar ein Uebergang auf das europäische Ufer versucht werden soll.

Trotz dieser Drohung wird von offizieller englischer Seite erklärt, daß die Lage in mili­tärischer Hinsicht gesichert sei. Nach den Be­schlüssen des gestrigen Ministerrates soll sich das Eingreifen Englands auf eine Flottenaktion beschränken.

Neue englische Verstärkungen.

London, 20. Septbr. Zwei Gardegrenadier­bataillone haben Befehl erhalten, nächster Sonntag vonAldershot (England) nach Tschanak abzufahren.

Der diplomatische Berichterstatter des »Daily Chronicle" schreibt, man brauche wegen der Meldung, daß die Franzosen sich weigern, ihren Truppen zu gestatten, an der Verteidi­gung der neutralen Zone südlich der Meer­engen teilzunehmen, nicht beunruhigt zu sein. Es handle sich auf jeden Fall nur um eine Handvoll französischer Soldaten. (!) Soweit von hier aus beurteilt werden könne, sei die mili­tärische Lage an den Meerengen und auf den beiden Ufern für die Engländer sicher. Die mili­tärische Streitmacht Kemal Paschas betrage nicht mehr als 60 000 Bajonette. Man halte auf jeden Fall die britische Flotte für fähig, ledes Ueberfchreiten der Meerengen und auch alle großen Truppenbewegungen an den Meer­engen zu verhindern.

Englische Mobilisierungen.

London, 20. Sevtbr. DieTimes" meldet «us dem großen Militärlager von Aldershot, ^ die beurlaubten Offiziere und Mannschaf­ten zurückberufen wurden.

Angora fordert Konstantinopel und Thrazien.

Paris, 20. Septbr. Nach einer Havasmel- dung aus Adana ist der Standpunkt der Türkei, um allen Gerüchten ein Ende zu machen, wie folgt festgelegt worden:

Es gibt zwei Fragen im Orient, erstens oie drage Oer Meerengen und zweitens dre Frage Konstantinopels und Thca- ! i e n s. Die Meerengenfrage besieht nicht, da me Angsraregicrung vor zwei Iahren erklärt hat, daß sie grundsätzlich die Freiheit der Meer­engen annimmt. Die Angoraregierung ist be- eerk, die diese Frage betreffenden Einzelheiten zu besprechen. Was die Frage Konstantinopels und Thraziens angeht, wird die Angoraregie­rung fordern, daß Konstantinopel und

Thrazien an die Türkei zurückge- geben werden.

Anatolien von den Griechen geräumt.

Paris, 21. Septbr. Die letzten griechischen Formationen in Anatolien haben sich in Araski am Montag eingeschifft.

Die Pariser Orienkbesprechungen.

Paris, 21. Septbr. Lord Curzon, der eng­lische Außenminister, ist gestern im Quai d'Orsey mit Poincarö in Unterhandlungen über die Orientftage eingetreten. Am Abend wurde fol­gendes Kommunique ausgegeben:

Lord Curzon, Graf Sforza und der franzö- fische Ministerpräsident haben heute mittag um 3 Uhr 30 im Quai d'Orsey eine erste Bespre­chung gehabt. Sie haben sich über die Nütz­lichkeiteiner so schnell als möglich einzuberufenden Konferenz ge­einigt, zu welcher England, Italien, Frank­reich, Japan, Griechenland, Rumänien, die Türkei und Jugoslawien zugezogen würden und in welcher die Regelung der Bedingungen des zukünftigen Friedens vorgenommen wer­den soll. Lord Beatty hat einen Bericht über die militärische Lage am Bosporus erstattet; Admiral Grâsset hat dazu noch vervollständi­gende Informationen gegeben. Da Lord Curzon dem Wunsche Ausdruck gegeben hat, die Ansicht der britischen Regierung cinzuholen, wird mor­gen keine Sitzung stattfinden. Die nächste Sitzung findet erst am Freitag nachmittag statt.

Die Schatzwechse! vor der ReparMomsksMmissio».

Berlin, 21. Sept Mc wir erfahren. hak die ReparakisnskoMMission V^ Gestern auf Grund einer Mitteilung der belgischen Regie-

MWmI

"r-gen ^ages trafen in Dert.n verschiedene nahezu vernichtet sei. Das bedeute eine ernste Rückfragen der Reparüttons^mmr-sion über soziale Gefahr, an der ganz Europa zu Grunde die formale Behandlung der Schahwechsel ein. g^en müsse, wenn keine Lösung gefunden Die Antwort der zustandiM Restarts der mürde. Die'deutsche Regierung habe in den

der deutsch-belgischen

Reichsregierung ist bereits nach Paris abgegan­gen. Man erwartet auf Grund der Rückfragen der Revarationskommiffion und auf Grund der

gegebenen Antwort, daß nunmehr sämtliche Schwierigkeiten aus der Welt geschafft sind und die Ausstellung der Schahwechfel morgen oder übermorgen erfolgen kann. Vorher muß die Reparationskommiffion noch eine offizielle Mit- keilung über die Regelung der ganzen Ange- legenheik nach Berlin geben.

Die Reparalions-Debalfe in Genf.

Haag, 21. Sept. Auch englische Nach­richten bestätigen, daß Frankreich kein Gegner des Vorschlages sei, den Lord Robert Cecil in der Abrüstungskommission in Genf gemacht habe und der zum Ziele hat, die Mederguk- machungsfraae vor das Forum des Völkerbun­des zu bringen. Die frnnm^- Delegation habe bereits dem Dölkerdundsrat mitgeke-.lt, sie wünsche, daß sich der Völkerbund mit der Re- pvraiionsfrage befasse.

Sin neues Sachlieferungsabkommen.

Entsendung von etwa 40 000 deutschen Arbei­tern in die zerstörten Gebiete.

Berlin, 20. Sèptbr. Wie jetzt bekannt wird, ist zwischen deutschen und franzo.vcken privaten Unternehmungen ein neues Sachlieferungsab­kommen abgeschlossen worden. Es handelt sich dabei UM die chambre syndicale des construc5 teurs de ciment armée, der 88 der bedeutend­sten französischen Unternehmergruppen ange­hören, und um die Kommanditgesellschaft Lehrer u Co., Vereinigte Baustoffindustrien, Berlin Der Vertrag ist am 14. September in Paris abgeschlossen worden und besagt in sei­nen wesentlichen Punkten:

1 Die Lehrer u. Co. übernimmt die Be­schaffung der gesamten Baumaterialien sowohl aus dem Sachleistungsabkommen vom 22. Juli 1921 als auch im freien Handel mit Hilfe einer Reihe westdeutscher Baustoffbeschaffungsfirmen.

2. Die Lehrer u. Co. übernimmt die deutsche Rolle eines in dem Gilletvertrage vorgesehenen Mandatars, dem es insonderheit obliegt, die ge­samten deutschen Formalitäten der Sachlei­stungsabkommen zu erfüllen, einschließlich der endgültigen Abrechnung. Der französische Un­ternehmerverband gründet zu diesem Zwecke --ine besondere Baumaterialienbeschaftungs- Ä.-G. als französischen Mandatar.

3 Der französische Unternehmerverband wird' sich verpflichten, alle ihm im .zerstörten Gebiete übertragenen Vauarbeiten gemeinsam mit deutschen und internationalen Unterneh- mergruxpen auszuführen,

Besonders bedeutsam erscheint dieser dritte Punkt, denn wie es heißt, hat der französische Wiederaufbauminister bereits einer Verwen­dung deutscher Arbeitskräfte bis zu 50 Prozent der gesamten Arbeiterzahl zugestimmt. Es soll sich danach um die Entsendung von etwa 40 000 deutschen Arbeitern in die zerstörten Gebiete handeln. Verhandlungen mit den Gewerkschaf­ten über diese Frage sind, wie bereits gemeldet, gleichfalls eingeleitet worden. Der französische Wiederaufbauminister soll der chambre syn« dicale zugesickert haben, daß er die Durchfüh­rung des Abkommens auf das wirksamste unterstützen werde. Soweit das bekannte Stinnes-Abkommen über die Kohlenlieferung zur Durchführung gelangt, soll es auch diesen Gruppen zugute kommen. Die Verhandlungen der französischen und der deutschen Gruppe mit

sortium über die stehen gleichfalls

einem neutralen Finanzkonsi Finanzierung der Arbeiten vor dem Abschluß.

Aeutzerungen -es Reichskanzlers.

London, 20. Septbr. Reichskanzler Dr. Wirth gewährte dem Berliner Korresponden­ten derWestminster Gazette" ein Interview, in dem er ausführte, daß die Regierung sich in einer schwierigen Lage der schlech­ten Ernte wegen befände, die unter Umstän­den auch zu inneren Unruhen führen könne. Die Hauptschuld an der heutigen Verwirrung sei dem Londoner Ultimatum zuzu­schreiben, das auch neutrale Länder in wirt­schaftliche Schwierigkeiten gebracht habe. Deutschlands Industrie könne nicht länger im Auslande kaufen und jede neue Reparations­schuld bedeute eine neue Katastrophe für Deutschland. Der Kanzler wies den Vorwurf,

daß Deutschland den Markkurs absichtlich

deutsche

letzten Jahren nach einer praktischen Lösung der Komplikationen auf der Basis ehrlicher wirt­schaftlicher Bedingungen gesucht. Die Unzufrie­denheit unter den Arbeitern nehme zu und es bestehe die Möglichkeit einer sozialen Re­volution. Die letzte und einzige Hoff­nung sei Amerika, das jetzt zu begreifen scheine, daß ohne seine Hilfe die Wiederher­stellung Europas unmöglich sei. Amerikas Hilfe müsse aber bald kommen, wenn es nicht zu spät sein solle.Wir haben alles getan, um einen dauerhaften Frieden zu ermöglichen und trotz­dem sind wir in ständiger Gefahr, von außen durch Machtmittel und von innen durch Elend und Hunger vernichtet zu werden."

Die Finanzlage -er Gemeln-en.

Sperrung der Kredite an die Kommunen.

Berlin, 20. Septbr. Die deutschen Girozen­tralen, die gemeinschaftlich mit den Sparkassen den Kommunen Kredite gewährt haben, sehen sich gezwungen, offieziell anzukündigen, daß sie ihre Hilfeleistung jetzt einstellen müssen. In einem Beschluß, der den Stadt­verwaltungen zugeht, heißt es u. a.: Da die Kreditansprüche der Kommunaloerbände dauernd steigen und die den Girozentralen zu­fließenden Mittel hinter dem Bedarf zurückge­blieben sind, sind die Girozentralen nicht mehr in der Lage, den Kreditansprüchen in dem ge­wünschten Maße zu entsprechen.

Dieser Beschluß wird in der Berliner Presse eifrig erörtert. Wie verlautet, finden augenblick­lich Besprechungen zwischen der Reichsregie­rung und den Girozentralen statt, die auf die Ausgabe von verzinslichen kommunalen Schatz­anweisungen hinzielen, die von den Darlehens­kassen jeweils lombardiert werden können. Man will ferner den Gemeinden die verstärkte AusgabevonNotgeld empfehlen, damit dem augenblicklich so dringenden Geldbedarf ab­geholfen werden kann.

Die Girozentralen haben den Gemeinden in Erläuterung ihres Beschlusses folgende Maß­nahmen empfohlen:

1. Vermeidung aller Ausgaben, für die nicht eine Deckung aus laufenden Ein­nahmen vorhanden ist.

2. Verzicht auf die Durchführung aller bereits angefangenen Unterneh­mungen, vor allem Bauten, für die der Geldbedarf nicht in vollem Umfange jetzt schon gesichert ist.

3. Verringerung des Quartals­bedarfs durch die Umwandlung aller Vier- teljahrsgehaltszahlungen in monatliche Ge­haltszahlungen.

4. Einstellung der Zahlung aller Teuerungszulagen, für die nicht die notwendigen Mittel schon vorher durch das Reich überwiesen worden sind.

5. Schleunige Vorstellungen bei der Reichs» regierung um baldige weitere Abschlags­zahlungen auf die Stcueranteile und auf die sofortige Auszahlung des zugesagtcn Er­satzes für den Ausfall der kommunalen Besteue­rung des reichssteuerfreien Einkommens.

6. Forderung der K a p i t a l e r st a t t u n g der von den Kommunalverwaltungen veraus­lagten Beträge für Kriegswohlfahrtszwecke.

7. Verstärkung der Betriebs­mittel für die kommunalen Werke durch die Einziehung von einmaligen Beträgen von den Abnehmern zur Beschaffung von Kohle, Oe! und anderen Betriebsstoffen.

Der erste Arbeilslag des Slaals- gerichlshofes.

Leivzig, 21. Sept. In der nichtöffentlichen Sitzung des Staatsgerichtshofes zum Schutze der Republik am Mittwoch wurde außer der Be­stätigung des Verbotes derDeutschen Allge­meinen Zeitung" und desDemminer Tage­blattes" auch die Beschwerde derRügener Zeitung" als unbegründet verworfen. Aufge­hoben wurden dagegen die Verbote derHam­burger Bürgerglocke", derRoten Fahne" in Berlin, derGelsenkirchener Arbeiterzeitung", derWell^üischen Arbeiterzeitung" und der Roten Tribüne" in Hagen in Westfalen.

Für denRathenaumordprgzeß, der am 3. Oktober beginnen soll, sind fünf Verhand­lungstage in Aussicht genommen. Die insge- samt 13 Angeklagten sind z. T. des schweren politischen Mordes, z. T. der Beihilfe dazu und der Begünstigung des Mordes angeklagt. Etwa 15 Verteidiger werden ihnen zur Seite stehen, loden sowie ein ärztlicher Sachverständig Den Borfi^ der Verhandlungen wird der Präsi­dent des Staatsgerichtshofes, Dr. Hagen, füh­ren. Zu den öffentlichen Sißungen find sämt­liche ordentlichen Mitglieder 6es Staatsgerichts­hofes geladen. Die Anklage wird vom Ober- reichsanwalt Dr. Ebermeier vertreten werden.

Sven Äe-ins Kvffnung.

Leipzig, 20. Septbr. Die deutsch-schwedische Vereinigung in Leipzig ernannte den in Leipzig weilenden Sven Hedin zum Ehrenmitglied in Anerkennung der großen Verdienste um die kulturellen Beziehungen zwischen Schweden und Deutschland. Sven Hedin dankte sichtlich bewegt für diese Ehrung. Niemand wisse, wer Sieger in dem großen Weltkrieg sei; denn der Krieg sei noch nicht zu Ende. Frieden könne man den jetzigen Zustand nicht nennen. Der Versailler Vertrag sei eine unwürdige Gewalttat gegen ein Volk, dem nur durch Wortbruch die Waffen abgezwungen worden seien. Durch den größten Wortbruch der Welt sei Deutschland betrogen worden. Was die Zukunft bringen werde, sei unklar. Aber sicher sei, daß kein Herrscher die Schicksale der Völker bestimmen werde, sondern der, der über den Wolken throne. Dann werde es Ueberraschungen geben, die betonen werden, daß das deutsche Volk eine Mission zu erfüllen habe, die es zu neues Größe führen werde. Ein deutsches Volk könne nicht untergehen. Gewiß .ständen ihm noch schwere Zeiten bevor.Aber ich hoffe/ so schloß Sven Hedin,daß Deutsch­land auch noch die kommenden harten Tage bestehen wird/'

Die richtige Antwort.

Die französische Herausforderung an Hentzen»

Frankfurt, 20. Septbr. Wie schon mitgeteilt wurde, hatte der französische Flieger Bous» foutrot vor kurzem den Rhönfliegr Hentzen zu einem Wettbewerb im motorlosen Flugzeug in der Rhön aufgefordert. Die Hawag in Han­nover, Hannoversche Waggonfabrik, die Er­bauerin der Segelflugzeuge, in denen Hentzen und Martens ihre Rekorde aufstellten, ersucht uns nun, die A n t w o r t H e n tz e n s auf ESofe Herausforderung mitzuteilen. Sie lautet:

Ich erfahre nach meiner Rückkehr aus Italien durch die Zeitungen, daß mich der französische Flieger Boussoutrot 'zu einem Wettbewerb in der Rhön aufforert. Grund­sätzlich bin ich bereit, mit jedem erfolgreichen Flieger in Wettbewerb zu treten, aber selbst­verständlich nur auf paritätischer Grundlage. Solange jedoch die Knebe­lung der deutschen Fliegerei durch Frankreich wie bisher fortgesetzt wird, ist- eine derartige paritätische Grundlage nicht geschaffen.

Dollar (10 Uhr vorm.) 1400-1440